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Die Sappho von Pommern. Das Leben der Sibylla Schwarz |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Dienstag, 20. Jan 2026 16:05, (angekündigte Länge: 40:00)
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| Autor(en): | Manuela Tomic | ||||||
| Auch unter dem Titel: | Die feministische Barockdichterin Sibylla Schwarz (Untertitel) | ||||||
| Produktion: | ORF 2023, 39 Min. (Stereo) - Feature | ||||||
| Regie: | Claudia Gschweitl | ||||||
| Ton: Anna Kuncio | |||||||
| Inhaltsangabe: | Die Barockdichterin Sibylla Schwarz wurde 1621, in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, in Greifswald geboren. Als Zehnjährige begann sie bereits Gedichte zu schreiben. Ihre Poesie gilt als unbeugsam, feministisch, selbstbewusst. Mit nur 17 Jahren starb die junge Lyrikerin und ihr Werk wäre, wie das so vieler weiblicher Autorinnen, fast verschollen. Ihrem Hauslehrer Samuel Gerlach ist es zu verdanken, dass ihr Oeuvre 1650 posthum in zwei Bänden veröffentlicht wurde. Heute gilt Schwarz als wiederentdecktes Wunderkind und Sappho von Pommern. Ihr Leben war geprägt von Krieg, Tod und Flucht: Sibylla Schwarz begegnete all dem mit Gedichten. Zu dichten begann sie mit nur zehn Jahren, als ihre Mutter starb. Sie verfasste Oden, Epigramme und die so genannte Fretow-Dichtung, in der sie sich mit ihrer pommerschen Heimat lyrisch auseinandersetzt. Nach ihrem Tod veröffentliche ihr Mentor, der Theologe Samuel Gerlach, unter dem Titel 'Deutsche Poeätische Gedichte' eine erste Ausgabe ihrer Werke. Kurz danach geriet sie, wie so viele Dichterinnen ihrer Zeit, in Vergessenheit. Erst 1980 wurde sie als eine der wichtigsten Lyrikerinnen der Barockzeit wiederentdeckt. 2021 sind zu ihrem 400. Geburtstag gleich mehrere Neuauflagen erschienen. Wer war die geheimnisvolle Dichterin, was lässt sich durch ihre Lyrik über ihr Leben erzählen und starb sie wirklich, wie es heißt, an der Ruhr oder war es gar Suizid? Die Autorin reist zum Geburtshaus nach Greifswald, auf den Spuren von Sibylla Schwarz, die den Neid zu einem Leitmotiv erhoben hat. Ihr Gedicht 'Ein Gesang wider den Neidt' wird als erstes feministisches Poem gehandelt. Darin fordert die Tochter eines Bürgermeisters nichts Geringeres, als ihren Platz auf der literarischen Bühne ein - stellvertretend für alle anderen Frauen ihrer Zeit, die, wenn überhaupt, nur geistliche Lieder verfassten. Sibylla Schwarz wird in diesem Stück durch Gedichte, Filme und jene, die ihr Werk heute noch hochhalten, lyrisch wiederbelebt. | ||||||
| Mitwirkende: |
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Funkstille |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 20. Jan 2026 19:15 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 45:00)
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| Autor(en): | Egon Koch | ||||
| Auch unter dem Titel: | Wenn Kinder ihre Eltern verlassen (Untertitel) | ||||
| Produktion: | DLF/HR 2024, 53 Min. (Stereo) - Feature | ||||
| Regie: | Philippe Brühl | ||||
| Ton: Hermann Leppich | |||||
| Inhaltsangabe: | Das Band zwischen Eltern und Kindern ist in der Regel stark. Doch rund 100.000 Söhne und Töchter in Deutschland haben die Verbindung zu ihren Eltern gekappt. Welche Gründe haben sie für den radikalen Schnitt? Für die verlassenen Eltern ist der Kontaktabbruch meist ein Schock. Alle Versuche, die Verbindung wieder herzustellen, laufen ins Leere. Mit Schuld- und Schamgefühlen finden sich viele in Selbsthilfegruppen wieder und fragen, weshalb sie ihr Kind verloren haben. Doch für viele Kinder ist es der letzte Ausweg nach einer langen Leidensgeschichte voller Enttäuschungen und seelischer Kränkungen. Sie fühlen sich von den Eltern nicht gesehen, nicht gehört, nicht wertgeschätzt. In manchen Familien werden Bindungstraumata über Generationen hinweg übertragen. Was führt Menschen dazu, die Familienbande so radikal zu kappen? Was macht der Kontaktabbruch mit den verlassenen Eltern? Und gibt es einen Weg zurück? | ||||
| Mitwirkende: |
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Die Entflohene |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 20. Jan 2026 20:05 Teil 3/4, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Marcel Proust | ||||||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Kummer und Vergessen (1. Teil) Gilberte - Venedig - Robert (2. Teil) Venedig (3. Teil) La Fugitive (Buchvorlage) | ||||||||||||||||||||
| Produktion: | SWR/DLF 2022, 189 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||
| Regie: | Ulrich Lampen | ||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Manfred Hess Hermann Kretzschmar | ||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Hermann Kretzschmar | ||||||||||||||||||||
| Ton und Technik: Christian BaderTon und Technik: Christian EickhoffTon und Technik: Tanja HieschMusikaufnahme: Christoph KlaßenMusikaufnahme: Philipp KnopMusikaufnahme: Alexander KolbDramaturgie: Manfred HessRegieassistenz: Constanze Renner | |||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Bernd-Jürgen Fischer | ||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Vor 100 Jahren, am 18. November 1922, starb der Romancier Marcel Proust. Seine „À la recherche du temps perdu“ gilt als einer der bedeutendsten Marksteine modernes Erzählen. Das seit 2018 begonnene SWR-Hörspielprojekt zu Marcel Proust rückt die Einzelwerke des Erzählzyklus ins Zentrum. „Die Entflohene“, der sechste und vorletzte Band, spielt in der hochadeligen wie vermögenden Pariser Gesellschaft um 1910. Im Zentrum steht Marcel, der ein von Eifersucht geprägtes Liebesverhältnis mit der lebensfrohen Albertine hat. Als diese ihn verlässt, gerät seine Welt noch mehr ins Wanken. | ||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Männer in Magdeburg |
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| Sendetermine: | MDR Kultur - Dienstag, 20. Jan 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Tom Schimmeck | ||
| Auch unter dem Titel: | Stichproben zur maskulinen Lage (Untertitel) | ||
| Produktion: | DLF 2026, 55 Min. (Stereo) - Feature | ||
| Regie: | Tom Schimmeck | ||
| Dramaturgie: Wolfgang SchillerTon: Tom SchimmeckTechnik: Tom Schimmeck | |||
| Inhaltsangabe: | Mann! – das Wort ist Diagnose und Verzweiflungsruf. Gegen den Selbstzweifel hilft Abschottung – die Pflege der eigenen Muskulatur, die Flucht in die Bro-Kultur, mit alten Idealen von Stärke, Stolz und Kameradschaft. Das männliche Geschlecht gilt heute als übernervös und schnell gekränkt, als von Komplexität überfordert und tendenziell gewalttätig. Zunehmend wird die Welt wieder von „echten Männern“ regiert, zur wilden Begeisterung ihrer Anbeter – und zum wachsenden Entsetzen des aufgeklärten Restes. Wie sehen sie die Welt? Wie geht es ihnen wirklich? Autor Tom Schimmeck nimmt eine Stichprobe an einem beinahe beliebig gewählten Ort: in Magdeburg, wo seit Otto dem Großen Herrscher zu Hause waren und die AfD bald allein regieren will. Eine Erkundung in der Grundschule und im Stadion, im Jugendzentrum und im Landtag. Mit der alten Frage: Wann ist ein Mann ein Mann? | ||
| Mitwirkende: |
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Solidarisch Preppen |
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| Sendetermine: | DLR - Dienstag, 20. Jan 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Fritz Tietz | ||
| Auch unter dem Titel: | Wie man Nachbarn zu Katastrophenhelfern macht (Untertitel) | ||
| Produktion: | DLF 2024, 54 Min. (Stereo) - Feature | ||
| Regie: | Philine Velhagen | ||
| Ton und Technik: Ralf Felder | |||
| Inhaltsangabe: | Die Klimakatastrophe ist nicht mehr zu vermeiden, davon ist Fritz Tietz überzeugt. Aber er weigert sich, die Hoffnung aufzugeben. Die Idee vom solidarischen Preppen hat ihn überzeugt. Jetzt müssen nur noch seine Nachbarn mitziehen. Fritz Tietz hat beschlossen, sich gegen künftige Notlagen wie schwere Überschwemmungen, mehrtägige Stromausfälle oder kriegerische Auseinandersetzungen zu wappnen. Aber das Brot backen ohne Strom und Häuserwände abdichten und Vorräte einlagern will er nicht alleine üben, sondern er will das mit seinen Nachbarn gemeinsam tun. Solidarisch Preppen nennen Klimaaktivisten diese Strategie der gemeinschaftlichen Kollapsvorsorge. Problem nur: Tietz hat den Kontakt zu den Nachbarn in seiner ländlichen Gemeinde bisher eher gemieden. Wie bringt er sie nun dazu, mit ihm regelmäßige Notstandsübungen abzuhalten und dabei notfalls auch unter einen mit Decken abgehängten Tisch zu kriechen, um so schon mal trainiert zu haben, wie man im gemeinsamen Wärmemief einen winterlichen Heizungsausfall überlebt? | ||
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