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Every Artist Must Take Sides |
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| Sendetermine: | DLR - Freitag, 16. Jan 2026 00:05 Teil 3/3, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Leila Bencharnia Masimba Hwati Ariel Orah Kirsten Reese Matana Roberts |
| Auch unter dem Titel: | Kooperationspartner: The Center for Humanities Research der University of The Western Cape Südafrika, Haus der Poesie Berlin (Zusatz) |
| Produktion: | DLF/Akademie der Künste 2025, ca. 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Genre(s): | Audio Art |
| Inhaltsangabe: | Der Broadway-Star Paul Robeson und seine Frau, die Anthropologin Eslanda Robeson, setzten sich in der Mitte des 20. Jahrhunderts gegen Rassismus, Kolonialismus und Unterdrückung ein. Dreiteilige Serie mit künstlerischen Arbeiten zu ihrem Leben und Wirken. Der Aktivismus von Eslanda und Paul Robeson war radikal, internationalistisch und seiner Zeit oft voraus. Nun hat die Akademie der Künste in Berlin Klangkünstler und Komponistinnen eingeladen, sich mit ihrem politischen und künstlerischen Wirken auseinanderzusetzen. Die Beteiligten erhielten Zugang zum Paul-Robeson-Archiv, zu den Forschungssammlungen der University of the Western Cape in Kapstadt und den UWC Robben Island Museum Mayibuye Archives, die bedeutende Materialien zur Anti-Apartheid-Bewegung in Südafrika beherbergen. Dreiteilige Serie mit Soundarbeiten von Kirsten Reese, Matana Roberts, Leila Bencharnia, Ariel Orah und Masimba Hwati. Mit den Stücken: Majemuk Von Ariel Orah Ausgehend von der Bandung-Konferenz im Jahr 1955, fragt die Komposition nach dem internationalistischen Erbe von Eslanda und Paul Robeson. Wie zum Beispiel klingt Solidarität in der Diaspora? (no kein Titel!) Von Masimba Hwati Soundart über die koloniale und antikoloniale Geschichte des heutigen Simbabwe und die panafrikanischen Befreiungsbewegungen (kein Titel!) Von Matana Roberts (kein Titel!) Von Kirsten Reese (kein Titel!) Von Leila Bencharnia |
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Alle laufen weg. Einer fällt hin. |
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| Sendetermine: | SWR Kultur - Freitag, 16. Jan 2026 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Klaus Schirmer | ||||
| Produktion: | DLF/SWR 2025, 116 Min. (Stereo) - Feature | ||||
| Regie: | Friederike Wigger | ||||
| Ton: Lukas WilkeRegieassistenz: Swantje Reuter | |||||
| Inhaltsangabe: | 2009 gab es für die Teenager Altaf, Paul und Erik nur einen Ausweg aus Kriminalität und Drogen. Weit weg von der Großstadt sollten sie auf einem Therapiebauernhof wieder zu sich finden. Der Autor hat sie damals begleitet und 2025 wiedergetroffen. Von der Großstadt aufs Land. Von Nachtleben, Rumhängen, Schule schwänzen zum durchgetakteten Tagesablauf ab sechs Uhr morgens bis zehn Uhr abends. Von der Kriminalität zur therapeutischen Maßnahme und vom Hoch- zum Nullkonsum. Im ersten Teil des Features begleiten wir die drei Teenager im Jahr 2009 bei der Stallarbeit, beim Lauftraining und bei Konflikten, die auch in diesem geschützten Raum nicht ausbleiben. | ||||
| Mitwirkende: |
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ARD Radio Tatort 207:Tödliche Baustelle |
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| Sendetermine: | WDR 3 - Freitag, 16. Jan 2026 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Martin Mosebach | ||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Baulöwe stürzt in den Tod (Untertitel) | ||||||||||||||
| Produktion: | hr 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||
| Regie: | Leonhard Koppelmann | ||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Frankfurt: Der Baulöwe Lummermann liegt tot in einer stillgelegten Baustelle – Unfall oder Verzweiflungstat? Sein Auftraggeber, die Investo, ist nämlich gerade Konkurs gegangen, weshalb an dem sechsstöckigen Bürogebäude auch nicht mehr gearbeitet wird. Ein vertrackter Fall für Kriminalhauptkommissar Haas und seinen Assistenten Teschenmacher, denn am Tatort ist die Spurenlage dürftig. Doch dann stellt sich heraus, dass ihre Bürokraft Felsenstein mit der Frau des Toten seit Kindertagen befreundet ist. Das bringt den Kommissar auf die Idee zu einer unkonventionellen Ermittlungsmethode. | ||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Der Afrik |
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| Sendetermine: | SRF 1 - Freitag, 16. Jan 2026 20:00, (angekündigte Länge: 52:00)
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| Autor(en): | Sven Recker | ||||||||||||||
| Produktion: | SWR 2025, 54 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||
| Regie: | Nicole Paulsen | ||||||||||||||
| Bearbeitung: | Uta-Maria Heim | ||||||||||||||
| Ton und Technik: Christian EickhoffTon und Technik: Tanja HieschTon und Technik: Claudia PeykeTon und Technik: Wolfgang ReinBesetzung: Sylvia BöttcherBesetzung: Mona FrickDramaturgie: Uta-Maria Heim | |||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Afrik - so rufen sie ihn, den Rückkehrer, der in einer Hütte bei Pfaffenweiler lebt. 1853 hat das badische Weindorf den Armen wegen Missernten und Hungerkrisen die Ausreise nach Algerien finanziert und ihnen das Paradies versprochen. Doch dort erwartet die Aussiedler Hunger, Krankheit und Krieg. Unter ihnen ist auch Franz Xaver Luhr mit seiner Mutter. Er kommt als Einziger zurück und bereitet daheim seine Rache vor: Er plant, einen Weinberg namens Afrika zu sprengen. Doch an einem Wintertag sitzt ein Bub vor der Hütte, bei sich einen Zettel, auf dem steht: "Je m' appelle Jacob. Tu es famille." | ||||||||||||||
| Expertenkommentar: | Begründung der Jury: Ein intensives Hörerlebnis, stark erzählt, zutiefst menschlich, berührend und bei aller Schwere ermutigend. Ein kleines Wunder. Afrika ist das Paradies – versprechen sie. Nach Missernten und Hungersnöten verkauft das badische Dorf Pfaffenweiler um 1853 ein Waldstück an reiche Winzer. Mit dem Geld finanziert die Gemeinde ihren Ärmsten die Ausreise. Nach Algerien. Ins goldene Land. Rückkehr allerdings ausgeschlossen. Auch Franz und seine Mutter sind dabei. Elend, Krieg und Krankheit erwarten sie. Alle Bittbriefe, nach Hause zurück zu dürfen, verhallen. Der Junge verscharrt seine Mutter, die nicht lange nach der Ankunft stirbt, im trockenen Wüstenboden. Afrik, rufen sie ihn in Pfaffenweiler. Er ist zurückgekehrt, Jahrzehnte später. Als Einziger. Keiner nimmt den Außenseiter ernst, der in einer Hütte oberhalb des Dorfes vegetiert. Niemand ahnt, dass Franz einen Plan hat. Dass er Rache nehmen will. Den Weinberg in die Luft sprengen und sich selbst dazu. Bis eines Tages ein Junge auf seiner Schwelle sitzt, halb Kind, halb Tier, und so ausgegrenzt wie er selbst. Das Hörspiel führt uns in die Innenperspektive des erwachsenen Franz. Nahezu wahnsinnig scheint er. Begleitet von schrecklichen Erinnerungen und vom Nachtkrapp, einem schwarzen Sagenvogel, der ihm böse Dinge einflüstert. Das Überleben hat ihn einen Teil des Verstandes gekostet. Hin und wieder dringen Spott und Tratsch und Heuchelei der Pfaffenweiler zu ihm durch. Aus dem Mosaik seiner Gedanken, Stimmen, Erinnerungen setzt sich allmählich und sehr kunstvoll die Geschichte zusammen. Das Hörspiel lässt sich Zeit. Wichtiger als der dramatische Spannungsbogen sind die sozialen Umstände und das Psychogramm des Rückkehrers. Als enthüllt wird, dass dieser Mensch, über den die Kinder sich lustig machen, der einsam und verarmt am Rande des Dorfes lebt, dass diese fast stumme Kreatur einen ausgeklügelten Racheplan hegt, ist das ein starker Moment. Das hat Größe. Würde. Nichts ist vergessen. Dass man sie wegschickte und nicht zurückholen wollte, dass er seine Mutter im fremden Land verscharren musste. Noch stärker ist indes, dass er schließlich auf seinen Plan verzichtet. Um dieses Jungen willen, den das Schicksal ihm vor die Tür setzt. Wie die zwei Außenseiter einander näherkommen. Wie ein Gefühl und mit diesem Gefühl ein neuer Lebenssinn entsteht, das ist ergreifend erzählt. Die Mundart als Stilmittel ist mutig und herausfordernd. Sie führt uns tiefer ins Innere der Hauptfigur, sie charakterisiert die sozialen Umstände, sie versetzt uns sofort in jene Zeit. Die Themen dieses Stücks sind heutig, auch wenn es eine historische Begebenheit schildert. Deutlich wird, Auswanderung und Vertreibung, Ausgrenzung und Rache beschäftigen uns schon sehr lange und werden hier als soziale Phänomene gedeutet. Ein intensives Hörerlebnis, stark erzählt, zutiefst menschlich, berührend und bei aller Schwere ermutigend. Ein kleines Wunder. Die Jury und der gastgebende Sender 2025 Laila Stieler, Drehbuchautorin, Hörspielautorin, Dramaturgin und Filmproduzentin Sebastian Krumbiegel, Musiker und Autor Gastgebender Sender: MDR | ||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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| Preise / Auszeichnungen: | Hörspiel des Monats 09 2025 | ||||||||||||||
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Solidarisch Preppen |
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| Sendetermine: | DLF - Freitag, 16. Jan 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Fritz Tietz | ||
| Auch unter dem Titel: | Wie man Nachbarn zu Katastrophenhelfern macht (Untertitel) | ||
| Produktion: | DLF 2024, 54 Min. (Stereo) - Feature | ||
| Regie: | Philine Velhagen | ||
| Ton und Technik: Ralf Felder | |||
| Inhaltsangabe: | Die Klimakatastrophe ist nicht mehr zu vermeiden, davon ist Fritz Tietz überzeugt. Aber er weigert sich, die Hoffnung aufzugeben. Die Idee vom solidarischen Preppen hat ihn überzeugt. Jetzt müssen nur noch seine Nachbarn mitziehen. Fritz Tietz hat beschlossen, sich gegen künftige Notlagen wie schwere Überschwemmungen, mehrtägige Stromausfälle oder kriegerische Auseinandersetzungen zu wappnen. Aber das Brot backen ohne Strom und Häuserwände abdichten und Vorräte einlagern will er nicht alleine üben, sondern er will das mit seinen Nachbarn gemeinsam tun. Solidarisch Preppen nennen Klimaaktivisten diese Strategie der gemeinschaftlichen Kollapsvorsorge. Problem nur: Tietz hat den Kontakt zu den Nachbarn in seiner ländlichen Gemeinde bisher eher gemieden. Wie bringt er sie nun dazu, mit ihm regelmäßige Notstandsübungen abzuhalten und dabei notfalls auch unter einen mit Decken abgehängten Tisch zu kriechen, um so schon mal trainiert zu haben, wie man im gemeinsamen Wärmemief einen winterlichen Heizungsausfall überlebt? | ||
| Mitwirkende: |
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Neapolitanische Saga 4:Die Geschichte des verlorenen Kindes |
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| Sendetermine: | BR 2 - Freitag, 16. Jan 2026 20:05 Teil 15/18, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Elena Ferrante | ||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | BR 2022, 257 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Katja Langenbach | ||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Katja Langenbach | ||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Ulrike Haage | ||||||||||||||||||||||||||||
| Ton und Technik: Markus HuberTon und Technik: Gerhard WichoTon und Technik: Daniela RöderTon und Technik: Fabian ZweckTon und Technik: Anton WunderRegieassistenz: Pauline SeiberlichRegieassistenz: Stefanie Ramb | |||||||||||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Karin Krieger | ||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Das ungetrübte Glück mit Nino ist kurz: Während Elena mit Pietro bricht und versucht, für sich und ihre Töchter ein neues Leben mit Nino aufzubauen, eröffnet ihr Lila, dass dieser seine Frau für Elena keineswegs verlassen hat. „Das Verhältnis der beiden Freundinnen, die selbst manchmal nicht wissen, wo die eine aufhört und die andere beginnt, hat aber noch eine weitere Dimension. Sie berührt die Geheimnisse literarischer Perspektivierung. Es ist ja Elena, die hier erzählt, ausschließlich ihre Stimme hören wir. Eine Stimme der Rekonstruktion, denn Lila ist von der Bildfläche verschwunden, ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen, und Elena, die sich ohne Lila wie ein Nichts fühlt, will sie wieder zurückholen - schreibend. Wir sind also, um uns ein Bild von Lila zu machen, allein auf Elenas Erinnerungen angewiesen, ergänzt durch Notizen der Freundin, die aber auch wieder von Elena ausgewertet, angereichert, ausfabuliert sind.“ (Süddeutsche Zeitung, 12. 9. 2017) | ||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Iestappen |
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| Sendetermine: | NDR 1 Welle Nord - Freitag, 16. Jan 2026 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Gunda Wirschun | ||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Kiek na buten (Untertitel) | ||||||||||||
| Produktion: | RB/NDR 2013, 40 Min. (Stereo) - | ||||||||||||
| Genre(s): | Mundarthörspiel (niederdeutsch) | ||||||||||||
| Regie: | Janine Lüttmann | ||||||||||||
| Komponist(en): | Serge Weber | ||||||||||||
| Ton: Kai Schliekelmann | |||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Hannes tut und macht, pflegt Kontakte und plant Großes... Heute Abend soll eine bekannte Autorin in den Landkreis kommen und lesen. Touristen werden in Scharen kommen. Sensationell! Das fordert mal wieder seinen ganzen Einsatz. Und plötzlich macht ihm das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es friert und schneit. Die Straßen werden unpassierbar. Der Strom fällt aus. Und es schneit immer weiter. Hannes ist mit seiner Frau Ellen zuhause eingesperrt. Allmählich werden sie zu Eiszapfen. Sie können nicht heizen, sie können nicht kochen - selbst das Telefon fällt schließlich aus. Hannes und Ellen begegnen sich nach langer Zeit wieder. Es gibt Streit, Tränen und schließlich Gespräche. Gespräche über Anderes als Organisation und Alltag. Am Ende müssen sie dann sehen, was bleibt, wenn das Eis getaut ist. | ||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Im Bann der Wildnis |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 17. Jan 2026 00:05, (angekündigte Länge: 165:00)
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| Autor(en): | Christian Blees | ||||||||
| Auch unter dem Titel: | Eine Lange Nacht über Jack London (Untertitel) | ||||||||
| Produktion: | DLF/DLR 2016, 167 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||
| Regie: | Klaus-Michael Klingsporn | ||||||||
| Inhaltsangabe: | "Ich kann Hungern nicht vertragen", soll Jack London (1876-1916) einmal gesagt haben. Dem aus ärmlichen Verhältnissen stammenden, später weltberühmten Autor ('Der Seewolf') blieb daher zunächst nichts anderes übrig, als sich bereits in jungen Jahren in allen möglichen Berufen zu verdingen - unter anderem als Zeitungsjunge, Arbeiter in einer Konservenfabrik oder Matrose auf einem Robbenfänger. Diverse Versuche, parallel dazu eine Karriere als Autor zu starten, scheiterten zunächst eher kläglich. Erst 1903 gelang London mit 'Der Ruf der Wildnis' der Durchbruch als Schriftsteller. Dieser und nachfolgende Romane ermöglichten es ihm zwar unter anderem, auf einer eigenen Yacht ausgedehnte Seereisen zu unternehmen. Dennoch hatte London aufgrund diverser geschäftlicher Fehlentscheidungen bis zum Ende seines Lebens immer wieder mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Aus Anlass seines 100. Todestages am 22. November erinnert die 'Lange Nacht' an einen Autor, der in manchen Büchern seine sozialistische Grundhaltung mit aus heutiger Sicht eigenwilligen, jedoch zeittypischen sozialdarwinistischen Ansichten vermischte. | ||||||||
| Mitwirkende: |
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