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Die Mächtigen im Auge behalten - und auslachen |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Dienstag, 13. Jan 2026 16:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 40:00)
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| Autor(en): | Alexander Musik | ||||||||||||
| Produktion: | ORF 2026, 40 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||||||
| Ton: Fridolin Stolz | |||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Der Preis der Satire ist hoch: In Paris kostete er am 7. Jänner 2015 zwölf Menschen das Leben. Zehn Jahre nach dem Terroranschlag auf die Mitarbeiter der Zeitschrift 'Charlie Hebdo' sprachen die 'Tonspuren' mit Redakteurinnen und Redakteuren. "Unsere Arbeit ist es, zu den Mächtigen zu recherchieren", sagt Jean-Michel Thénard, Chefredakteur des Satire- und Investigativ-Blattes 'Canard'. Den 'Canard' gibt es seit 110 Jahren; optisch fast unverändert, hat die Wochenzeitung regelmäßig eine Menge Anrüchiges und handfeste Skandale in Frankreich aufgedeckt. Während des Erstes Weltkrieges als Gegengift gegen staatliche Durchhaltepropaganda gegründet, hält sich der 'Canard' bis heute als eines der letzten unabhängigen Blätter - auch wenn wie kürzlich eine Schmutzkampagne aus den eigenen Reihen den untadeligen Ruf des Blattes fast dauerhaft beschädigt hätte. Da hilft es, wenn der 'Canard' vorgesorgt hat: Das Redaktionsgebäude in bester Lage gehört der Zeitung. Auch das Satireblatt 'Charlie Hebdo' ist heute dank eines Spendenfonds und weltweiter Bekanntheit reich - doch am 7. Jänner 2015, kurz bevor zwei islamistische Terroristen in der Redaktion ein Blutbad anrichteten, 'waren nicht viele Leute Charlie', wie sich Philippe Lançon in seiner Aufarbeitung der Ereignisse in seinem Buch 'Der Fetzen' erinnert. Lançon, einer der Redakteure, hat die mörderische Schießerei mit zwölf Toten überlebt. | ||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Sanktioniert |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 13. Jan 2026 19:15, (angekündigte Länge: 45:00)
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| Autor(en): | Lea Fauth | ||||
| Auch unter dem Titel: | Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen (Untertitel) | ||||
| Produktion: | DLF 2025, 44 Min. (Stereo) - Feature | ||||
| Regie: | Philippe Brühl | ||||
| Ton: Alexander Brennecke | |||||
| Inhaltsangabe: | Beatrice K. arbeitet als Aufstockerin im Museum. Als sie ihren Job verliert, wird sie vom Jobcenter in eine Maßnahme vermittelt, die nicht zu ihrem Profil passt. Weil sie ein paar Mal fehlt, folgt Sanktion auf Sanktion. Daran geht sie fast zugrunde. Härtere Sanktionen, Abschaffung des Bürgergelds: Im aktuellen Wahlkampf wird gegen Arbeitslose gewettert. Ausgeblendet werden die menschlichen Schicksale dahinter. Wie fühlt es sich an, wenn die Gerichtsvollzieherin vor der Tür steht, um einem das Gas abzustellen? Was Beatrice K. vor ein paar Jahren erlebt hat, dürfte heute eigentlich nicht mehr möglich sein, denn das Verfassungsgericht hat Komplettsanktionierungen verboten. Doch 2023 führt die Ampelregierung sie in abgeschwächter Form wieder ein. CDU, FDP und AfD reicht selbst das nicht. Doch auch Grüne und SPD fordern faktisch mehr Härte gegen sogenannte „Totalverweigerer“. – Aber gibt es diese überhaupt? | ||||
| Mitwirkende: |
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Die Entflohene |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 13. Jan 2026 20:05 Teil 2/4, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Marcel Proust | ||||||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Kummer und Vergessen (1. Teil) Gilberte - Venedig - Robert (2. Teil) Venedig (3. Teil) La Fugitive (Buchvorlage) | ||||||||||||||||||||
| Produktion: | SWR/DLF 2022, 189 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||
| Regie: | Ulrich Lampen | ||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Manfred Hess Hermann Kretzschmar | ||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Hermann Kretzschmar | ||||||||||||||||||||
| Ton und Technik: Christian BaderTon und Technik: Christian EickhoffTon und Technik: Tanja HieschMusikaufnahme: Christoph KlaßenMusikaufnahme: Philipp KnopMusikaufnahme: Alexander KolbDramaturgie: Manfred HessRegieassistenz: Constanze Renner | |||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Bernd-Jürgen Fischer | ||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Vor 100 Jahren, am 18. November 1922, starb der Romancier Marcel Proust. Seine „À la recherche du temps perdu“ gilt als einer der bedeutendsten Marksteine modernes Erzählen. Das seit 2018 begonnene SWR-Hörspielprojekt zu Marcel Proust rückt die Einzelwerke des Erzählzyklus ins Zentrum. „Die Entflohene“, der sechste und vorletzte Band, spielt in der hochadeligen wie vermögenden Pariser Gesellschaft um 1910. Im Zentrum steht Marcel, der ein von Eifersucht geprägtes Liebesverhältnis mit der lebensfrohen Albertine hat. Als diese ihn verlässt, gerät seine Welt noch mehr ins Wanken. | ||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Männer in Magdeburg |
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| Sendetermine: | DLR - Dienstag, 13. Jan 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Tom Schimmeck | ||
| Auch unter dem Titel: | Stichproben zur maskulinen Lage (Untertitel) | ||
| Produktion: | DLF 2026, 55 Min. (Stereo) - Feature | ||
| Regie: | Tom Schimmeck | ||
| Dramaturgie: Wolfgang SchillerTon: Tom SchimmeckTechnik: Tom Schimmeck | |||
| Inhaltsangabe: | Mann! – das Wort ist Diagnose und Verzweiflungsruf. Gegen den Selbstzweifel hilft Abschottung – die Pflege der eigenen Muskulatur, die Flucht in die Bro-Kultur, mit alten Idealen von Stärke, Stolz und Kameradschaft. Das männliche Geschlecht gilt heute als übernervös und schnell gekränkt, als von Komplexität überfordert und tendenziell gewalttätig. Zunehmend wird die Welt wieder von „echten Männern“ regiert, zur wilden Begeisterung ihrer Anbeter – und zum wachsenden Entsetzen des aufgeklärten Restes. Wie sehen sie die Welt? Wie geht es ihnen wirklich? Autor Tom Schimmeck nimmt eine Stichprobe an einem beinahe beliebig gewählten Ort: in Magdeburg, wo seit Otto dem Großen Herrscher zu Hause waren und die AfD bald allein regieren will. Eine Erkundung in der Grundschule und im Stadion, im Jugendzentrum und im Landtag. Mit der alten Frage: Wann ist ein Mann ein Mann? | ||
| Mitwirkende: |
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