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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

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Jedes Wort ist eine Frage

Sendetermine: DLR - Samstag, 20. Dez 2025 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 20. Dez 2025 23:03, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Burkhard Reinartz
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über Rainer Maria Rilke (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2025, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Burkhard Reinartz
Ton und Technik: Wolfgang Rixius
Ton und Technik: Lukas Fehling
Inhaltsangabe: Rainer Maria Rilke (1875-1926) ist einer der weltweit bekannten und viel gelesenen deutschsprachigen Schriftsteller. Doch wer kennt ihn wirklich? Stimmt das gängige Klischee vom pathetischen Dichter mit hohem Ton? Rilke ist ein Grenzauflöser, der die Wahrnehmungsmuster der westlichen Kultur auf den Kopf stellen will und dabei ein Werk von ergreifender Schönheit und erschütternder Wucht geschaffen hat. Leben und Tod, Innen und Außen, Angst, Verzweiflung und Mut verbinden sich bei ihm zur „vollen Sphäre der Kugel des Seins“. Rilke sprengt die alten christlich-bürgerlichen Konventionen und sucht nach höheren Ordnungen. Sein Weg geht ins „Offene“ und will das beschränkte Bewusstsein des Menschen weiten. Wird er deshalb bis heute von so vielen Menschen geschätzt, die sich von ihm ermutigt und getröstet fühlen, oder schlicht wegen der Schönheit seiner Lyrik?
Mitwirkende:
Nils Kretschmer
Edda Fischer
Anja Laïs
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Wir sind die Letzten, fragt uns aus

Sendetermine: DLR - Samstag, 20. Dez 2025 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Margarete Wohlan
Auch unter dem Titel: Hans Sahl über seine Jahre im Exil (Untertitel)
Produktion: RIAS 1981/DLF 1990, 52 Min. () - Feature
Inhaltsangabe: Der Schriftsteller und Kritiker, Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie, musste Deutschland 1933 verlassen. Seine Reise führte über Prag, Zürich und Paris nach New York sowie schließlich, nach dem Krieg, zurück nach Deutschland. Eine Heimat fand er nie.
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Picea - Ein Requiem für die Fichte

Sendetermine: MDR Kultur - Samstag, 20. Dez 2025 09:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 35:00)
Autor(en): Jörg Wunderlich
Produktion: MDR 2023, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Schnitt: Steffen Brosig
Ton: André Lüer
Regieassistenz: Dagmar Palowski
Inhaltsangabe: Der Wald steht braun und schweiget. Fichtenwald, abgestorben. Kein Vogel mehr, kein Rauschen des Windes in den Wipfeln. Überall in Deutschland, im Harz, im Thüringer Wald, im Schwarzwald verwandeln sich einst gesunde Wälder in Kahlschlagsflächen. Wo Hochwald Hirschen, Rehen und Damwild Schutz bot sind nur noch Stümpfe, zerstörter Waldboden, Ödnis.
Keine andere Baumart in Deutschland leidet so heftig unter dem Klimawandel wie picea abies, die Gemeine Fichte. Der Wirtschaftsbaum schlechthin, in Monokultur angebaut, einst ein Symbol der Nachhaltigkeit, mythisch aufgeladen, idealisiert und kulturell gleichsam überhöht wie unterschätzt.
Im Angesicht von toten, braunen Bäumen trauert Autor Jörg Wunderlich um einen Verlust, der uns alle trifft: Wanderer, Touristen, Dorfbewohner und Waldbesitzer, Harzhexen und Geigenbauer, Forstwirte, Möbeltischler, Maiburschen. Wie werden die Wälder nach dem Zeitalter der Fichte aussehen?
Mitwirkende:
Zitatorin Chris Pichler
Erzähler Hans-Peter Bögel
An- und Absage Conny Wolter
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"Wenn du mehr hast, als du brauchst…" - Eine Weihnachtsgeschichte aus Unna

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 20. Dez 2025 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jörn Klare
Produktion: DLF 2023, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Eva Solloch
Ton und Technik: Lukas Fehling
Ton und Technik: Jens Müller
Inhaltsangabe: Eigentlich hat Patty keine Lust auf so ein Feature. Viele Fragen, nervige Mikrofone, ein Typ, der überall dabei sein will. Und vor allem soll es dabei nur um sie gehen: „Patty“/ Patricia Westermann aus Unna, Industriekauffrau, Jahrgang 1967, verheiratet, eine leibliche Tochter und ein quasi adoptierter Sohn. Doch es gibt noch eine zweite Familie. Sie besteht aus eigentlich allen, die in dem kleinen Städtchen am Rand des Ruhrgebiets auf oder knapp neben der Straße leben. Patty ist eine Art ehrenamtliche Streetworkerin. Ihr Haus, die Tür ist niemals abgeschlossen, steht allen offen, die eine warme Mahlzeit, eine Waschmaschine oder auch einen Schlafplatz brauchen. Früher waren das eher junge Hooligans, die in die rechte Szene abzukippen drohten, jetzt vorwiegend Menschen, die im Gegensatz zu ihr gern illegale Drogen nehmen. Da sind über die Jahre einige Geschichten zusammengekommen. Patty erzählt sie ohne Schnörkel. Ihr Motto steht auf einem Schild im Wohnzimmer: „Wenn Du mehr hast als Du brauchst, bau Dir längere Tische und nicht höhere Zäune.“ Das gilt auch für den Heiligen Abend. Als der Autor fragt, ob er auch an diesem besonderen Abend ein paar Aufnahmegeräte aufbauen darf, verdreht Patty kurz die Augen und sagt: „Wenn es sein muss …“
Mitwirkende:
Bruno Winzen
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Bilder malen, Bäume pflanzen - Das bewegende Leben des Frédéric Back

Sendetermine: SR 2 - Samstag, 20. Dez 2025 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jochen Marmit
Dagmar Scholle
Produktion: SR 2024, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Dagmar Scholle
Technische Realisation: Susanne Zinke
Inhaltsangabe: Er hat immer gezeichnet, überall. Schon als Kind mit Straßenkreiden auf den Bürgersteigen, als junger Mann in Kriegszeiten, später bei Radio Canada in Montréal, Quebec. Aus seinen Bildern wurden animierte Filme, die ihm zwei Oscars einbrachten und kistenweise Auszeichnungen.
Aus seiner sensiblen Verbundenheit mit der Natur und feinfühligen Beobachtungsgabe erwuchsen neben Bildern und Filmen auch ganze Wälder, die er pflanzte. Wer war dieser Mann, dessen Geburtshaus in Saarbrücken steht? Wie wurde er zum künstlerischen Aktivisten, zum "Animateur Nature"?
Die Dokumentation folgt den Spuren des einzigen saarländischen Oscargewinners im kanadischen Quebec: in den Wäldern, am Großen Fluss, in der Metropole Montréal. Eine Reise in die Welt des Fréderic Back von Jochen Marmit und Dagmar Scholle.
Mitwirkende:
Bernd Geiling
Nadine Thielen
Jochen Marmit
u.a.
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ISUMA - Filmen am Rande der Welt

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 20. Dez 2025 12:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jane Tversted
Martin Zähringer
Auch unter dem Titel: Wie ein arktisches Filmkollektiv die Kultur der Inuit bewahrt. (Untertitel)
Produktion: WDR 2023, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Technische Realisation: Michael Kube
Regieassistenz: Melina von Gagern
Inhaltsangabe: Seit über 30 Jahren produzieren Zacharias Kunuk und sein Kollektiv Spielfilme und TV-Programme auf Inuktitut, der Sprache der Inuit. Weltberühmt wurde die Produktion 'Der schnelle Läufer', die in Cannes eine goldene Palme gewann.
Nördlich des Polarkreises auf einer Insel im Nordpolarmeer arbeitet das Künstlerkollektiv ISUMA.
Unter extremen Arbeitsbedingungen entstehen hier Filme, die sich aus erster Hand mit Kultur und Geschichte der Inuit beschäftigen. ISUMA-Filme beruhen oft auf mündlichen Überlieferungen, die Drehbücher werden mit den einheimischen Darstellern entwickelt und umgesetzt. Die Filme spiegeln die gewaltsame Vergangenheit: die christliche Missionierung, die Zwangsansiedlung der nomadischen Jäger in den 60er Jahren. Und versuchen, überliefertes Wissen lebendig zu halten, in einer Zeit, in der der Klimawandel hungernde Eisbären in die Siedlungen treibt.
Gefördert von der Filmstiftung NRW.
Mitwirkende:
Wolfgang Michael
Ursina Lardi
Merle Wasmuth
Justus Carrière
Hans-Jörg Krumpholz
Maximilian Held
Links: Externer Link Homepage von
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Schnitzel with Noodles

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 20. Dez 2025 13:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Marisa Gierlinger
Auch unter dem Titel: Wie der Film „The Sound of Music“ Österreich erfand (Untertitel)
Produktion: BR 2024, 52 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Ron Schickler
Ton und Technik: Fabian Zweck
Inhaltsangabe: Die singende Familie Trapp aus Österreich, die vor den Nazis in die USA flieht. „Sound of Music“ (deutsch: „Meine Lieder - meine Träume“) ist Hollywood-Alpenkitsch, ein Weihnachtsklassiker für die ganze Familie und einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Über eine Milliarde Menschen haben den Film Schätzungen zufolge gesehen. Nur in Österreich und Deutschland kennt „Sound of Music“ so gut wie keiner.
Wie kann das sein? radioFeature Autorin Marisa Gierlinger ist selbst Österreicherin und geht der Frage nach. Sie spricht mit Nachkommen von Maria Trapp und dem Baron aus den USA und mit Touristen, die zu tausenden Salzburg besuchen, um die Original-Drehorte zu besuchen.
Die Suche nach Antworten führt sie in die Vergangenheit. „Sound of Music“ hat Österreichs Image in der Welt geprägt - gerade im Vergleich mit dem „großen Bruder“ Deutschland. „Die Deutschen sind die Nazis - und die Österreicher springen singend in den Bergen herum.“, sagt ein Gesprächspartner.
Im radioFeature geht es nicht nur um fantastische Pop-Hits inkl. Schnitzel with noodels (My favourite things), sondern auch um Vergangenheitsbewältigung und das komplizierte Verhältnis zweiter Nachbarstaaten.
Mitwirkende:
Marisa Gierlinger
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Mozart, die Liebe ist’s allein

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 20. Dez 2025 14:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Matthias Euler-Rolle
Produktion: ORF 2025, 56 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Harald Krewer
Bearbeitung: Matthias Euler-Rolle
Produktionsleitung: Stefanie Zussner
Regieassistenz: Alexandra Wimmer
Regieassistenz: Marie-Louise Fürnsinn
Tongestaltung: Simon Dünser
Tongestaltung: Jakob Kainz
Tongestaltung: Elmar Peinelt
Inhaltsangabe: Das Hörspiel 'Mozart, die Liebe ist's allein' ist die Vertonung des gleichnamigen Buches von Matthias Euler-Rolle. Das Stück ist keine klassische Musikerbiografie, sondern ein literarisches Porträt, das Wolfgang Amadé Mozart als Mensch, Liebenden und Freigeist erfahrbar macht. Im Zentrum steht der späte Mozart, jener rastlos Schaffende, der zwischen Genie und Verzweiflung, Inspiration und Kränkung hin- und hergerissen ist.
"Wolfgang Amadé Mozart, der herumgereichte Kinderstar, der niemals Kind war, hat mehr Zeit seines Lebens in Kutschen auf Reisen verbracht als irgendwo anders. Auf königlichen und kaiserlichen Höfen in ganz Europa hat man ihn als Wunderkind vorgeführt; vom Vater wurde er zu Beherrschung, Disziplin und Unterwürfigkeit erzogen", so beginnt das Hörspiel von Matthias Euler-Rolle. Wenig später wird Wolfgang Amadé Mozart auf den Librettisten Lorenzo Da Ponte treffen und sie werden ihre erste gemeinsame Oper machen, Mozart komponiert, Da Ponte schreibt das Libretto. Die Oper heißt: 'Die Hochzeit des Figaro.' Die Uraufführung wird am 1.Mai 1786 im Burgtheater am Michaelerplatz in Wien stattfinden.
Mit lebendigen Szenen und historischer Genauigkeit lässt der Autor Matthias Euler-Rolle in seinem ersten Roman und dem gleichnamigen Hörspiel die Zeit der 1780er-Jahre wiederauferstehen. Mozart lebt von seiner Musik, kämpft aber zugleich mit Geldsorgen, Krankheit und wachsender Erschöpfung. Im Mittelpunkt stehen Mozarts Beziehungen - zu Da Ponte mit dem er die Musik revolutionieren möchte, zu seiner Ehefrau Constanze, die ihn liebt, die aber auch unter der Last seines Genies leidet und auch zu seinem Vater, der ihn - wie erwähnt - zum Gehorsam erziehen wollte und mit seinem rebellischen Wesen hadert. Der Untertitel des Stückes 'Die Liebe ist's allein' verweist nicht nur auf eine Zeile aus der 'Zauberflöte', sondern auf das Grundmotiv des gesamten Buches. Liebe ist in dieser Erzählung, bei allen Rückschlägen und Herausforderungen das treibende Prinzip.
Der Roman und das Hörspiel sind fiktional, es wird auf die Mischung aus historisch belegtem Material und literarischer Ausschmückung gesetzt. Der Autor Matthias Euler-Rolle hat viele Originaldokumente gesichtet und bewusst keine rein akademische Biografie des Genies geschrieben.
Mitwirkende:
alle männlichen Rollen Clemens Obonya
alle weiblichen Rollen Judith Edtmeier
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Hirten, Heilige und Herrscher

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 20. Dez 2025 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Andreas Pehl
Auch unter dem Titel: Die Weihnachtsmusik des Alessandro Scarlatti (Untertitel)
Produktion: BR 2025, 55 Min. (Stereo) - Feature
Technik: Ruth-Maria Ostermann
Inhaltsangabe: Rom - Stadt der Heiligen, Päpste, Künstler und Musik. Hier schuf Alessandro Scarlatti barocke Werke zwischen sakraler Feierlichkeit, arkadischer Schlichtheit und höfischem Glanz. Im Schutz großer Musikpatrone wie Kardinal Pietro Ottoboni und Königin Kristina von Schweden schrieb er Musik, die die Ideen der Gegenreformation und der höfischen Repräsentation widerspiegeln. Für den Vizekönig in Neapel, Hauptstadt des Königreichs Sizilien, komponierte er eindrucksvolle Opern. Die Weihnachtszeit war in beiden Städten von besonderer Bedeutung: Während in Rom festliche Weihnachtskantaten erklangen und feierliche Gottesdienste stattfanden, standen in Neapel bunte Krippen mit teils derben Straßenszenen im Mittelpunkt. Vielleicht inspirierten sie Scarlatti zu einer Kantate im neapolitanischen Dialekt, in der nicht die Weihnachtsengel, sondern ein anderes geflügeltes Wesen die Hauptrolle spielt: Ammore, brutto figlio de pottana. Zusammen mit Scarlattiexperte Norbert Dubowy und den Romspezialistinnen Katrin Losleben und Sabine Ehrmann-Herfort erkundet Andreas Pehl die weihnachtlichen Städte Rom und Neapel um 1700. Eine Sendung zum 300. Todestag Alessandro Scarlattis.
Mitwirkende:
Katja Schild
Johannes Hitzelberger
Friedrich Schloffer
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Ja damals… Jahrhundertinterviews

Sendetermine: HR 2 - Samstag, 20. Dez 2025 14:05 Teil 5/6, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Anneliese Aulbach
Auch unter dem Titel: Frankfurter Juden im Exil (1. Teil)
Berufsbiografien (2. Teil)
Emanzipierte Frauen erzählen (3. Teil)
Karriereträume (6. Teil)
Ein eine Interviewreihe (Untertitel)
Produktion: hr 1985, 160 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Direkt, schnörkellos, immer mit einem verschmitzten Lächeln. Anneliese Aulbach war seit den 1950er Jahren bis in die 1980er Jahre die rührigste Reporterin im Hessischen Rundfunk und auch weit über Frankfurt hinaus bekannt. In ihre Fragen mischte sich ihr hessischer Dialekt, das war ihr Markenzeichen.
Für ihre Sendereihe „Ja damals“ traf sie mehr als 50 Personen aus Hessen, die um die Jahrhundertwende geboren wurden. Im Spiegel der Biografien entsteht ein gesellschaftliches Panorama quer durch alle sozialen Schichten von 1900 – 1980. Die Zeitzeugen und Zeitzeuginnen, bereits im hohen Alter, berichten von ihren Lebensläufen, die von zwei Weltkriegen geprägt wurden, von ihren Berufen, vom Wandel der Stadt Frankfurt, von ihrer Zuflucht und ihren Erfahrungen im Exil. Die biografischen Erzählungen vermitteln tiefe Einblicke in die Geschichte des 20. Jahrhunderts.
1. Frankfurter Juden im Exil Wir beginnen die Sendereihe mit Interviews von Frankfurter Jüdinnen und Juden, die vor den Nationalsozialisten aus Hessen geflohen sind. Es erzählen der spätere Landwirt Hans Heinrich Beissinger, die Tänzerin Gretel Hauck-Kahn, der Mediziner Paul Leopold und der Geiger Ernst Mayer. Sie lebten im Exil in Chile, USA, Uruguay und in Palästina.
2. Berufsbiografien Heute erzählen Menschen, deren Berufsbiografien von zwei Weltkriegen unterbrochen wurden: Der Direktor des Frankfurter Palmengarten Dr. Fritz Joseph Encke, die Lehrerin Louise Bruns aus Darmstadt, der Arbeiter und Gewerkschaftler Oscar Englisch und die Journalistin Charlotte Petersen.
3. Emanzipierte Frauen erzählen Heute erzählen Frauen, die schon Anfang des 20. Jahrhunderts emanzipiert gelebt haben und sich für die Gleichberechtigung der Frauen eingesetzt haben: Die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Selbert, die Lehrerin Elisabeth Norgall, Luise Berthold, die erste Professorin an der Philipps-Universität Marburg und die Langstrecken-Schwimmerin Anny Weynell.
4. Moskau. Paris. Berlin. Moskau. Paris. Berlin. In diesen Metropolen waren sie Anfang des 20. Jahrhunderts zuhause: Ernestine Hohorst, Wilma von Römeling, Klara Prellwitz und Isabel Duncker. Vier Frauen erzählen vom Aufwachsen am Asowschen Meer, von der Russischen Revolution, von der Pariser Mode und von einer Lebensreise, die von Chile bis nach Wiesbaden führte.
Für ihre Sendereihe "Ja damals" traf die Reporterin Anneliese Aulbach in den 1970er und 1980er Jahren mehr als 50 Personen aus Hessen, die vor dem Jahr 1900 geboren wurden. Direkt, schnörkellos, immer mit einem verschmitzten Lächeln, war sie seit den 1950er Jahren bis in die 1980er Jahre eine der rührigsten Journalistinnen im Hessischen Rundfunk und auch weit über Frankfurt hinaus bek
5. Eine Frage der Emanzipation! Beruf oder Heirat? Anfang des 20. Jahrhunderts war diese Frage eine Frage der Emanzipation. Philippine Elz, Gertude Kögel und Gertrud Straulino erzählen über ein ausgefülltes Berufsleben für die Private Fürsorge, über das Leben einer hessischen Schaustellerin und über die Familiengeschichte der Frankfurter Familie von Holzhausen. Für ihre Sendereihe "Ja damals" traf sie mehr als 50 Personen aus Hessen, die um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert geboren wurden. Direkt, schnörkellos, immer mit einem verschmitzten Lächeln. Anneliese Aulbach war seit den 1950er Jahren bis in die 1980er Jahre eine der rührigsten Reporterinnen im Hessischen Rundfunk und auch weit über Frankfurt hinaus bekannt. In ihre Fragen mischte sich ihr hessischer Dialekt, das war ihr Markenzeichen. Im Spiegel der Biografien entsteht ein gesellschaftliches Panorama quer durch alle sozialen Schichten von den Jahren 1900 bis 1980. Die Zeitzeugen und Zeitzeuginnen, bereits im hohen Alter, berichten von ihren Lebensläufen, die von zwei Weltkriegen geprägt wurden, von ihren Berufen, vom Wandel von Stadt und Land, von Flucht und Exil. Die biografischen Erzählungen vermitteln tiefe Einblicke in die Geschichte des 20. Jahrhunderts.
6. Vor hundert Jahren waren sie Hoteliers, Pfarrer, Taxifahrer, Maler. Carl Dörrbecker hat das Rembrandt-Gemälde "Samson und Delila"im Städel restauriert. Er erzählt von der Künstlerszene in Frankfurt Anfang des 20. Jahrhunderts. Ernst Nell wurde Pfarrer in Frankfurt Bornheim und hat mit seiner die Gemeinde die Kriegsjahre überstanden. Viktor Krayl lernte im Berliner Hotel Adlon und übernahm im Jahr 1924 das Hotel "Württemberger Hof" im Frankfurter Bahnhofsviertel. Georg Deliehausen wollte Schauspieler werden, doch dann fuhr er Taxi. Auch das mit Leidenschaft. Er erinnert sich an die Silvesternacht im Jahr 1899.
Mitwirkende:
Anneliese Aulbach
Heinrich Beissinger
Gretel Hauck-Kahn
Paul Leopold
Ernst Mayer
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Radio Activity

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 20. Dez 2025 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Karin Kalisa
Produktion: WDR 2025, 54 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Sophie Müller vom Hofe
Bearbeitung: Petra Feldhoff
Besetzung: Stefan Kordes
Technische Realisation: Dirk Hülsenbusch
Technische Realisation: Kerstin Grimm-Franken
Regieassistenz: Natalie Balkow
Regieassistenz: Natia Koukoulli-Marx
Dramaturgie: Elena Zieser
Inhaltsangabe: Am Sterbebett ihrer Mutter erfährt Nora die grausame Wahrheit: Ihre Mutter wurde als Kind Opfer sexualisierter Gewalt. Nora weigert sich, das Verbrechen der Verjährung zu überlassen und hackt sich ins System. Nicht ganz legal, aber hochwirksam.
Nora Tewes will den Täter stellen, dem ihre Mutter als Kind ausgeliefert war - doch das Gesetz spricht von Verjährung. Als Moderatorin beim Radiosender "Tee&Teer" versucht sie, das Thema hörbar zu machen, stößt jedoch auf Schweigen. Gemeinsam mit dem Rechtsreferendar Simon wagt sie einen radikalen Schritt: Sie hacken sich ins Grundgesetz und starten einen Kampf um Aufmerksamkeit für ein Thema, dem wir alle lieber ausweichen, statt es zu benennen.
Mitwirkende:
Luisa-Céline Gaffron
Madieu Ulbrich
David Hugo Schmitz
Akeem van Flodrop
Uke Bosse
Angelo Alabiso
Frederike Wagner
Karoline Bär
Andreas Beck
Thomas Goritzki
René Heinersdorff
Markus Andreas Klauk
Nils Kretschmer
Katja Liebing
Corinna Nilson
Lars Schmidtke
Makke Schneider
Birgit Unterweger
Petra Welteroth
Bruno Winzen
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Jōhatsu in Japan

Sendetermine: DLR - Samstag, 20. Dez 2025 18:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Andreas Hartmann
Auch unter dem Titel: Wenn Menschen verdunsten (Untertitel)
Produktion: DLF/SWR/ORF 2025, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Andreas Hartmann
Ton: Lukas Wilke
Dramaturgie: Julia Illmer
Dramaturgie: Katrin Moll
Regieassistenz: Stefanie Heim
Inhaltsangabe: Im modernen Japan verschwinden Menschen mithilfe sogenannter Nachtfluchtagenturen. Bekannt als Jōhatsu, oder „die Verdunsteten“, lassen diese Menschen alles zurück, um an einem anderen Ort ein neues Leben zu beginnen.
Jedes Jahr verschwinden in Japan Tausende Menschen spurlos. Bekannt als Jōhatsu, oder „die Verdunsteten“, geben sie ihr altes Leben auf. Um ihr Untertauchen perfekt zu organisieren, lassen sich einige von professionellen Dienstleistern unterstützen. Der 22-jährige Kazuki kehrt eines Tages nicht mehr in sein Wohnheim zurück. Herr Sugimoto verlässt seine Frau und Kinder schweren Herzens aus Angst vor Schuldeneintreibern. Und eine Frau mit Wahnvorstellungen will ihren Nachbarn entkommen, von denen sie sich verfolgt fühlt. Die verzweifelten Angehörigen können in Japan kaum auf die Hilfe der Polizei hoffen. Sie geben die Suche dennoch nicht auf.
Mitwirkende:
Tonio Arango
Constanze Becker
Peter Becker
Hansa Cypionka
Markus Gertken
Max Hegewald
Nico Holonics
Nina Machalz
Abak Safaei-Rad
Luise Wolfram
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Emmas Glück

Sendetermine: NDR Kultur - Samstag, 20. Dez 2025 18:05, (angekündigte Länge: 63:00)
Autor(en): Claudia Schreiber
Produktion: NDR 2005, 63 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Andrea Getto
Bearbeitung: Andrea Czesienski
Komponist(en): Sabine Worthmann
Technische Realisation: Katja Zeidler
Technische Realisation: Sabine Kaufmann
Regieassistenz: Stefanie Phillips
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Inhaltsangabe: Nach der niederschmetternden Diagnose hat der introvertierte Max nur noch einen Impuls: die verbleibende Zeit wirklich zu leben. Er klaut in seiner Firma eine Plastiktüte voller Geld und einen Ferrari, bucht ein Ticket nach in die Karibik, an den Golf von Mexiko und rast zum Flughafen. Auf dem Weg dorthin baut er einen Unfall und wird auf das Gelände eines einsamen Bauernhofes katapultiert.
Dort haust Emma mitsamt ihren Hühnern und Schweinen, hochverschuldet, hochverdreckt. Emma lebt alleine auf ihrem Hof; sie schuftet wie ein Kerl und ihre Schweine behandelt sie fast wie eigene Kinder, doch wenn sie groß sind, macht Emma aus ihnen leckere Wurst. Sie ist zufrieden, nur einen richtigen Mann hätte sie gerne, und Geld wäre auch nicht schlecht, um ihr Gut vor dem drohenden Ruin zu retten. Da kommt ihr Max gerade recht.
Sie pflegt den leicht Verletzten, entwendet sein gestohlenes Geld und steckt seine Kiste in Brand. Dann beginnt sie, sich in ihn zu verlieben. In der Begegnung mit ihr und der sommerlich-summenden Natur gelingen Max unvergessliche Stunden des Glücks. Und als sein Ende naht, wendet er sich vertrauensvoll an Emma, schließlich weiß sie ja auch, wie man Tieren einen glücklichen Tod bereitet.
Mitwirkende:
Emma Gabriela Maria Schmeide
Max Martin Reinke-Thome
Hans Wolfram Koch
Henner Peter Kurth
Henners Mutter Monica Bleibtreu
Erzähler Friedhelm Ptok
Musik .
Kontrabass, Gitarre Sabine Worthmann
Klarinette, Bassklarinette Silke Eberhard
Trompete Nikolaus Neuser
Links: Externer Link Homepage Claudia Schreiber
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Stille Nacht II

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 20. Dez 2025 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Paul Plamper
Produktion: WDR 2021, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Paul Plamper
Dramaturgie: Martina Müller-Wallraf
Technische Realisation: Roman Vehlken
Sound-Design: Paul Plamper
Regieassistenz: Elena Zieser
Technische Realisation: Mario Weise
Technische Realisation: Astrid Drechsler
Technische Realisation: Sebastian Doss
Inhaltsangabe: Sie sind wieder da!
Weihnachten 2020 - die alleinerziehende Mutter Amarillis (Caroline Peters), ihr pubertierender Sohn Arthur (Franz Broich-Wuttke), Patenonkel Klaus (Thomas Blisniewski), Amarillis’ jung gebliebene Mutter, Oma Iris, (Margarita Broich) und deren On-Off-Beziehung Stefan (Schorsch Kamerun) feiern diesmal Corona-erzwungen im Videocall.
Die Älteren stellen Vorwürfe in den digitalen Raum, wittern mangelnde Bereitschaft, sich zu treffen: Man hätte doch Vorab-Quarantäne machen können! Ist doch nur aus Rücksicht auf euch, zum Schutz eures Lebens, beteuern die Jüngeren. Freut sich hier jemand klammheimlich, die anderen mal nicht live ertragen zu müssen? Doch auch aus sicherer Distanz vor dem Rechner streitet man sich wieder ums Essen, klingen die Blockflöten schief und bleiben die Geschenke emotionale Währung einer um sich selbst kreisenden ersten Welt. Kein Weg scheint an den zwanghaften Mustern und Beziehungssackgassen vorbeizuführen. Dilemma Familie: Oft ist der, den man am meisten braucht auch der, der einem am meisten schadet ...
Die Fortsetzung von Paul Plampers Weihnachts-(Horror-)Komödie beleuchtet den freiwilligen Zwang, den feierlichen Masochismus, mit dem man sich einander jedes Jahr aufs Neue antut. So dreht sich das ‚Hamsterrad der Jahre‘ zwei knirschende und schreiend komische Windungen weiter.
Mitwirkende:
Mutter Amarillis Caroline Peters
Oma Iris Margarita Broich
Stefan Schorsch Kamerun
Patenonkel Klaus Thomas Blisniewski
Arthur, Sohn von Amarillis Franz Broich-Wuttke
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Kurt das Einhorn

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 20. Dez 2025 19:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Chantal Schreiber
Produktion: WDR 2025, 53 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Petra Feldhoff
Komponist(en): Mike Herting
Technische Realisation: Thomas Haumann
Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher
Besetzung: Jörg Kernbach
Dramaturgie: Susanne Kuttler
Inhaltsangabe: Kurt ist gar nicht so, wie man sich ein Einhorn vorstellt. Er verabscheut die Farbe rosa, seine Pupse mit Rosenduft findet er voll peinlich und wenn er vor Mitgefühl glitzert, nervt ihn das fürchterlich. Am liebsten hat Kurt seine Ruhe. Doch da kommt der Vogel Trill angeflogen und will Kurt überreden, die entführte Prinzessin Floh zu befreien. Keine Chance - oder?
Mitwirkende:
Martin Bross
Laura Maire
Linus von Emhofen
Enno Kalisch
Links: Externer Link Homepage Mike Herting
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Unearthing

Sendetermine: SWR Kultur - Samstag, 20. Dez 2025 19:05 Teil 3/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Erik Wunderlich
Auch unter dem Titel: Aufwachen (1. Teil)
Land in Sicht (2. Teil)
Erstkontakt (3. Teil)
Übersiedelung (4. Teil)
Neue Heimat (5. Teil)
Ultimatum (6. Teil)
Finsternis (7. Teil)
Morgenrot (8. Teil)
Produktion: SWR 2025, 224 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Science Fiction
Regie: Martin Buntz
Komponist(en): Martin Buntz
Ton und Technik: Christian Eickhoff
Ton und Technik: Tanja Hiesch
Besetzung: Kirstin Petri
Regieassistenz: Paula Scheschonka
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Inhaltsangabe: Seit ihr Heimatplanet große ökologische Umbrüche erfährt, schickt die Menschheit Pionier*innen wie Anouk und Andri in die Weiten des Alls. Im Jahr 2203 stehen die beiden nach 50-jähriger Reise im Kälteschlaf kurz vor der Landung auf dem Exoplaneten Herschel-46f. Beim Versuch, ihr Überleben inmitten der fremdartigen Landschaften und Lebensformen zu sichern, stößt selbst die annähernd omnipotente Künstliche Intelligenz Anulus an ihre Grenzen, während ihr erstgebauter Sohn Duffi, eine anfangs sehr beschränkte Flugdrohne, heimlich an Wissen und Handlungsmacht gewinnt.
Schon auf halbem Weg zwischen den Sternen hat ein hochinfektiöses Flugobjekt das Leben der Astronaut*innen bedroht. Jetzt, im Orbit des Zielplaneten, scheint ein neuer außerirdischer Erreger gezielt Anulus' Schaltkreise anzugreifen. Ganz ohne ihre kontrollwütige Missions-KI kämpfen die Menschen mit der existenziellen Einsamkeit zu zweit fünf Lichtjahre von ihrer schwäbischen Heimat entfernt, wie auch damit, rechtzeitig eine Bodenstation samt künstlicher Atmosphäre zu errichten.
Allein? Da wäre noch Duffi, die größenwahnsinnige Aufklärungsdrohne. Hologramme verstorbener Angehöriger. Graustelzer und Flugbeutelkühe und andere Einheimische, allen voran die Nano-Herschelianer, eine so mysteriöse wie mächtige Schwarm-Intelligenz. Andri und Anouk sind in der Fremde auf ihr nacktes Menschsein zurückgeworfen und müssen gleichzeitig mit verschiedensten Geschöpfen in Verbindung treten, um Anulus – und sich selbst – zu retten.
Mitwirkende:
Odine Johne
Patrycia Ziołkowska
Matti Krause
Sandra Schwittau
Michael Mendl
u.a.
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Die Unterrichtsstunde

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 20. Dez 2025 20:00, (angekündigte Länge: 42:00)
Autor(en): Eugène Ionesco
Produktion: DRS 1958, 43 Min. (Mono) - Bearbeitung Theater
Regie: Reinhart Spoerri
Übersetzung: Erica de Bary
Inhaltsangabe: Eine Schülerin meldet sich bei einem Professor, der Privatunterricht erteilt. Sie will bei ihm Stunden nehmen und wird angenommen. Die erste Lektion wird auch gleich erteilt. Nur seltsam, dass das Dienstmädchen dauernd hereinkommt und den Unterricht mit den unwichtigsten Angelegenheiten stört.
Ein harscher Verweis beendet die unliebsamen Unterbrüche. Jetzt ist die Bahn frei für Arithmetik und vergleichende Philologie. Der Professor, ganz feu sacré, gerät zunehmend in Rage. Denn er empfindet auch den kleinsten Fehler als Vergehen, ja als Verbrechen. Schliesslich kann er nicht mehr an sich halten und bringt seine Schülerin um. - Doch schon läutet es an der Tür, und die nächste Schülerin wünscht bei ihm Unterricht zu nehmen.
«Die Unterrichtsstunde» («La Leçon») aus dem Jahr 1951 ist eines der berühmtesten Theaterstücke des französisch-rumänischen Autors Eugène Ionesco. Er ist einer der wichtigsten französischen Dramatiker des letzten Jahrhunderts und ein führender Vertreter des absurden Theaters.
Mitwirkende:
Der Professor Kurt Beck
seine Schülerin Anneliese Betschart
ein Dienstmädchen Traute Carlsen
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Corpus delicti

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 20. Dez 2025 20:03, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Charles Maître
Produktion: BR 1970, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Regie: Heinz-Günter Stamm
Komponist(en): Heinz Brüning
Ton und Technik: Heinz Sommerfeld
Ton und Technik: Dagmar Schlandt
Regieassistenz: Josef Gabriel
Übersetzung: Maria Frey
Inhaltsangabe: Die despotische Marte nutzt ihre Schwester Jane und deren Tochter als billige Mägde und verbietet ihrer Nichte den Umgang mit ihrem heimlichen Verlobten. Ihre Drohung, alle zu enterben, inklusive ihres Mannes, wird ihr zum Verhängnis und kurz darauf wird wegen Mord ermittelt.
Mitwirkende:
Edouard Moreau René Deltgen
Marthe, seine Frau Hilde Weissner
Jeanne, Marthes Schwester Rosemarie Fendel
Evelyne, Jeannes Tochter Monika Peitsch
Jacques Loubet, Evelynes Verlobter Gerd Vespermann
Kommissar Verdier Klaus Höhne
Brigadier Horst Sachtleben
Notar Hans Zimmermann
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Jähnicke kehrt zurück

Sendetermine: DLF - Samstag, 20. Dez 2025 20:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 115:00)
Autor(en): Eva-Lia Reinegger
Produktion: DLR 2025, 77 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Judith Lorentz
Besetzung: Kathi Bonjour
Ton und Technik: Jean Szymczak
Regieassistenz: Vanessa Gräfingholt
Dramaturgie: Jakob Schumann
Inhaltsangabe: Der neue Fall konfrontiert ihn mit seiner eigenen Vergangenheit: Ein toter Obdachloser wird in einer Bankfiliale gefunden. Wer war der junge Mann? Krimi-Hörspiel mit Milan Peschel.
Nach langer Pause kehrt Privatdetektiv Jähnicke zurück: ins Hörspiel und in die eigene Vergangenheit. Denn sein neuester Fall konfrontiert ihn mit einem dunklen Kapitel seines Lebens. Im Vorraum einer Bankfiliale wird ein Obdachloser tot aufgefunden. Todesursache: Herzversagen, womöglich durch mehrere Stöße mit einem Elektroschocker, wie Jähnickes Neffe Mickey, inzwischen frischgebackener Polizist, ihm erklärt. Doch der Mann lebte noch nicht lange auf der Straße: zu gesunde Haut, kaum Gepäck dabei. Jähnicke weiß, wovon er spricht. Und er weiß auch, warum sein alter Kollege Dengler gerade ihn mit dem Fall betraut hat. Während er den Spuren des mysteriösen Toten folgt, sich in Unterkünften umhört und alte Kontakte bemüht, werden die Erinnerungen an seine eigene Obdachlosigkeit und seinen verschollenen Kumpel Andi wieder lebendig. Lebendiger, als ihm lieb ist. Denn mit dem Umzug in die gemeinsame Wohnung mit Dr. Chang hat Jähnicke auch privat einiges um die Ohren.
Mitwirkende:
Milan Peschel
Christin König
Bernhard Schütz
Hassan Akkouch
Natalia Belitski
Svetlana Belesova
Rubi Lorentz
Florian Geißelmann
Mamo Issa
Martin Rentzsch
Steffi Kühnert
Toni Lorentz
Andreas Dölling
Anna Böttcher
Mex Schlüpfer
Christoph Gawenda
Valentin Oppermann
Daniel Zillmann
u.a.
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Die Putzfrau

Sendetermine: DLR - Samstag, 20. Dez 2025 21:25, (angekündigte Länge: 35:00)
Autor(en): Karl Heinz Bölling
Produktion: DLR 2003, 35 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Robert Matejka
Schnitt: Eugenie Kleesattel
Ton: Andreas Narr
Regieassistenz: Sabine Bohnen
Inhaltsangabe: Iris hat schon in Bonn und Berlin geputzt. Nun reinigt sie die Räume eines Rathauses in der Ostprovinz. Ihr Freund, der arbeitslose Bodo, dessen Bauunternehmen Pleite ging, will einen Job und eine Villa im Tessin. Da weder das eine noch das andere zu haben ist, geht er in dieser Kriminalgroteske seinen eigenen Weg. Iris stellt schon mal für ein paar Stunden das Wasser im Rathaus ab. So kann sich wenigstens keiner die Hände in Unschuld waschen. Bodo schmettert dem Bürgermeister ein paar Warnschüsse entgegen. Der kann sich nicht wehren, da seine Waffe aus dem Schreibtisch verschwunden ist. Hätte er doch mehr auf seine Putzfrau geachtet.
Mitwirkende:
Putzfrau Claudia Mischke
Bodo Thomas Thieme
Bürgermeister Günter Junghans
Frau Müller Franziska Troegner
Polizei Herbert Sand
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Brucknermaterial. Karambolagen

Sendetermine: HR 2 - Samstag, 20. Dez 2025 23:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 40:00)
Autor(en): Florian Neuner
Produktion: HR 2025, 60 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Regie: Eberhardt Bätza
Komponist(en): Anton Bruckner
Inhaltsangabe: Kein bedeutender Komponist des 19. Jahrhunderts war so umstritten wie Anton Bruckner. Von Anfang an standen sich erbitterte Gegner und Jünger unversöhnlich gegenüber, vermittelnde Positionen gab es kaum.
Der Musikwissenschaftler Mathias Hansen schreibt: "Hier liegt der einmalige Fall vor, dass ein Künstler als rücksichtslos-blinder Zerstörer geheiligter Traditionen geschmäht und andererseits zum verklärenden Vollender eben dieser Traditionen erhoben wird." Die Elogen und Verdikte, die in den letzten 150 Jahren über den Symphoniker aus Oberösterreich geschrieben wurden, haben bemerkenswerte sprachliche Blüten getrieben, strotzen von kühnen Metaphern und schrägen Bildern. Der in Berlin und Wien lebende Schriftsteller und Radiomacher Florian Neuner setzt sich in "Brucknermaterial" mit diesen Texten auseinander und spitzt sie montierend zu. In der Konfrontation mit Bruckners Musik wird erlebbar, wie die Versuche scheitern, diese Musik in Worte zu fassen, wie die Sprache an ihr zerschellt - Karambolagen.
Mitwirkende:
Harald Muenz
Florian Neuner
Christoph Winkelmann
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Jedes Wort ist eine Frage

Sendetermine: DLR - Samstag, 20. Dez 2025 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 20. Dez 2025 23:03, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Burkhard Reinartz
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über Rainer Maria Rilke (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2025, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Burkhard Reinartz
Ton und Technik: Wolfgang Rixius
Ton und Technik: Lukas Fehling
Inhaltsangabe: Rainer Maria Rilke (1875-1926) ist einer der weltweit bekannten und viel gelesenen deutschsprachigen Schriftsteller. Doch wer kennt ihn wirklich? Stimmt das gängige Klischee vom pathetischen Dichter mit hohem Ton? Rilke ist ein Grenzauflöser, der die Wahrnehmungsmuster der westlichen Kultur auf den Kopf stellen will und dabei ein Werk von ergreifender Schönheit und erschütternder Wucht geschaffen hat. Leben und Tod, Innen und Außen, Angst, Verzweiflung und Mut verbinden sich bei ihm zur „vollen Sphäre der Kugel des Seins“. Rilke sprengt die alten christlich-bürgerlichen Konventionen und sucht nach höheren Ordnungen. Sein Weg geht ins „Offene“ und will das beschränkte Bewusstsein des Menschen weiten. Wird er deshalb bis heute von so vielen Menschen geschätzt, die sich von ihm ermutigt und getröstet fühlen, oder schlicht wegen der Schönheit seiner Lyrik?
Mitwirkende:
Nils Kretschmer
Edda Fischer
Anja Laïs
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