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World Wide Mind |
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| Sendetermine: | DLR - Freitag, 5. Dez 2025 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Daniel Gottlieb Lukas Grundmann Jasmine Guffond Helen Heß Alvin Lucier Adam Melbye David Rosenboom Katharina Schmidt Yasunao Tone |
| Produktion: | Cashmere Radio 2025, ca. 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Genre(s): | Audio Art |
| Inhaltsangabe: | Neuronale Logiken als ästhetische Strategie: In Soundarbeiten aus den frühen Siebzigern bis heute wird das Denken als Metapher, Material und Methode in der Klangkunst hörbar – von Biofeedback und Hirnströmen bis zu Siri, Alexa und Co. Diese Klangkunst-Collage versammelt Werke, die den Moment mentaler Aktivität zum Ausgangspunkt musikalischer Experimente machen – von frühen bioelektrischen Kompositionen bis zu aktuellen Arbeiten mit Sprachassistentinnen und virtuellen Performer:innen. Alvin Lucier und David Rosenboom verkabelten ihre Köpfe mit Elektroden und übersetzten Hirnströme in Echtzeit in Klang. Bei Yasunao Tone übernehmen fünf KI-generierte Doppelgänger die Bühne, während Helen Heß digitale Sprachassistentinnen in einen künstlichen Dialog verwickelt. Und Adam Pultz Melbye untersucht, wie sich Machine-Learning-Modelle in künstlerischen Kontexten anwenden lassen. Die ausgewählten Arbeiten kreisen um die Frage, wie sich neuronale, algorithmische und maschinelle Prozesse in akustischen Spuren manifestieren. Sie machen hörbar, wie sich Kontrolle und Zufall, Selbst und System, Subjekt und Simulation ineinander verschränken – jenseits der Grenze zwischen Mensch und Maschine. |
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Künstliche Nähe |
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| Sendetermine: | SWR Kultur - Freitag, 5. Dez 2025 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Christian Schiffer |
| Auch unter dem Titel: | Doku über KI, Vertrauen und Abhängigkeit (Untertitel) |
| Produktion: | BR 2025, 53 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Ron Schickler |
| Ton und Technik: Robin Ault | |
| Inhaltsangabe: | Immer mehr Menschen wenden sich mit ihren Sorgen, Ängsten oder Sehnsüchten an künstliche Intelligenzen. Chatbots hören zu, spenden Trost, geben Ratschläge – und werden so für manche zur seelischen Stütze. Immer wieder berichten Menschen, dass KI-Systeme ihnen durch Krisen geholfen haben. Aber Chatbots bieten nicht immer harmlose Hilfe. Nutzer können eine bedenkliche emotionale Abhängigkeit entwickeln – bis hin zu Zuständen, die inzwischen als "AI Psychosis" diskutiert werden. Die Technik bewegt sich damit in einem Spannungsfeld: Sie kann Menschen stabilisieren und Hoffnung geben, aber auch ihre Verletzlichkeit verstärken und psychische Probleme verschärfen. War der Film "Her" vor elf Jahren noch eine dystopische Vision, so ist diese Zukunft nun Realität. Die Grenze zwischen technischer Simulation und echter emotionaler Beziehung verschwimmt. Und je menschlicher die Maschinen wirken, desto größer wird die Verantwortung der Entwickler. Was passiert also, wenn Maschinen zu Freunden und Therapeutinnen werden – und welche Chancen und Gefahren liegen darin, wenn wir beginnen, das Vertrauen in unser Innerstes an Algorithmen auszulagern? |
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Sprich mit den Toten |
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| Sendetermine: | WDR 3 - Freitag, 5. Dez 2025 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Peter Meisenberg | ||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2010, 48 Min. (Dolby 5.1) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Christoph Pragua | ||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | David Graham | ||||||||||||||||||||||||||||
| Technische Realisation: Günther KasparRegieassistenz: Roman PodeszwaDramaturgie: Georg Bühren | |||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Bestattungsunternehmer Wenzel hat eine Vision: Er will der üblichen Trauerkultur die "alten Zöpfe" abschneiden und den Tod "zurück ins Leben holen". Dazu stellt er den arbeitslosen Germanisten Ulrich als "Trauerbegleiter" ein. Aber der neue Angestellte der Firma Wenzel ist nicht nur ein einfühlsamer Begleiter der Trauernden, er geht den Dingen auch gern auf den Grund. Zu viele Verstorbene sind direkt nach einer Notbehandlung ins Bestattungsinstitut Wenzel gebracht worden. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, geht Ulrich ein hohes Risiko ein. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Zum 150. Geburtstag von Rainer Maria Rilke |
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| Sendetermine: | BR-Klassik - Freitag, 5. Dez 2025 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Bettina Mittelstraß | ||||||||||
| Auch unter dem Titel: | "was uns anrührt, dich und mich" - Rainer Maria Rilke und die Musik der Worte (Untertitel) | ||||||||||
| Produktion: | BR 2025, 54 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||||
| Technik: Daniela Röder | |||||||||||
| Inhaltsangabe: | Das "Liebes-Lied" ist eines der berühmtesten Gedichte von Rainer Maria Rilke. "Doch alles, was uns anrührt, dich und mich, nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich, der aus zwei Saiten eine Stimme zieht", heißt es dort. Sprache und Musik - bei Rilke fließen beide klanglichen Ausdrucksweisen ineinander. Ist es die Musik seiner Sprache oder eine Sprache der Musik, die eine schier unendliche Quelle für Musik oder Gesang zu Rilkes Texten war und ist? Dabei hatte der Dichter selbst ein ambivalentes Verhältnis zu Vertonungen seiner Lyrik: "Darf eigentlich jeder Komponist alles Gedicht, was ihm gerade passt, nehmen und in seinen Musikkonserven einlegen?", empörte er bei seinem Verleger Anton Kippenberg. Musik als bloße Zutat zum Gedicht - darum geht es dem Cellisten und Komponisten Michael Denhoff allerdings nicht. Seit über 50 Jahren beschäftigt er sich musikalisch mit Rilkes Texten: "Der Anstoß, der von diesen wohlgewählten Worten ausging, hat mich animiert." Es ist ein Impuls, der bis heute immer wieder neu auch junge internationale Musikerinnen ergreift - eine poetische Schwingung, die über Generationen hinweg zu Klängen inspiriert. | ||||||||||
| Mitwirkende: |
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Es Dach überem Chopf |
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| Sendetermine: | SRF 1 - Freitag, 5. Dez 2025 20:00 Teil 3/5, (angekündigte Länge: 52:00)
[mp3-Stream]
[aac-Stream]
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| Autor(en): | Kurt Früh Jean-Pierre Gerwig | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | DRS 1961, 271 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Sprache: | Dialekt | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Walter Wefel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Tontechnik: Irene WidmerTontechnik: Hans Thalmann | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Zürich in den 1960er-Jahren: Familie Caduff haust in einer Notbaracke. Eines Tages lotst sie ein Immobilienhai in ein Haus am Zürichberg: Die ungehobelten Caduffs sollen die ansässige Mieterschaft vergraulen. Doch der Schuss geht nach hinten los, denn die Caduffs mausern sich zu richtigen Vorzeigenachbarn. «Es Dach überem Chopf» ist vor allem als Kinofilm von 1962 in Erinnerung geblieben. Dabei wurde das Skript von Kurt Früh und Jean-Pierre Gerwig schon ein Jahr zuvor als Hörspiel produziert – und dieses braucht den Vergleich mit der grossen Leinwand keinesfalls zu scheuen. Denn das Hörspiel hat eine durch und durch moderne Erzählweise: Kurt Früh und Moderator Jean-Pierre Gerwig führen höchstpersönlich durch das Stück. Immer wieder greifen die beiden ins Geschehen ein, sprechen ihre Figuren direkt an, reagieren und kommentieren. Und zwar auf höchst vergnügliche Art. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Es ist aus - und jetzt?! |
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| Sendetermine: | DLF - Freitag, 5. Dez 2025 20:05 Teil 4/4, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Lola Randl Anke Stelling | ||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | MILFs, Plugs und Freie Schule (1. Teil) Depression, Porno und Metta Meditation (2. Teil) Callboys, Sextoys und vergessene Zahnspangen (3. Teil) Bienensterben, Rentenpunkte und offene Beziehung (4. Teil) | ||||||||||||
| Produktion: | DLF 2024, 218 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||||||
| Regie: | Lola Randl | ||||||||||||
| Schnitt: Sabine SmitDramaturgie: Sabine SmitTon und Technik: Christoph RiesebergTon und Technik: Elisabeth Klingenberg | |||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Wenn der Mensch besser darin wäre, sich zu trennen, bliebe nicht nur ihm, sondern auch dem Rest der Welt Einiges erspart. Anke und Lola streiten. Anke hat jetzt lange genug um ihren Mann getrauert, findet Lola, sie soll ihn endlich sich selbst überlassen und sich ihrerseits neu erfinden: als Frau, Mutter, Künstlerin – oder was auch immer. Anke aber fühlt sich wertlos, haltlos und gescheitert ohne Mann. Ist es überhaupt möglich, mit Anfang 50 noch jemand Cooles zu finden, der das Leben mit einem teilt? Der Podcast begleitet Anke und Lola beim Diskutieren, Daten und Denken. Gleichzeitig müssen aber auch noch Kinder erzogen, Häuser vorm Verfall gerettet und Zähne geputzt werden. Eine rasante Doku zweier besonderer Frauen und ihrer Freundschaft. MILFs, Plugs und Freie Schule (Teil 1) Anke lernt auf der Dating-Plattform Bumble, was „kinky“ bedeutet und bekommt das Angebot, Daniel im Damenschlüpfer und mit Plugs zu verwöhnen. Lola glaubt nicht, dass ein neuer Mann Ankes Probleme löst. Sie findet Menschen, die es nur als Pärchen gibt, ohnehin komplett unattraktiv. Dass ihr Mann seit Wochen auf Montage ist, stört sie nur, weil dadurch die ganze Arbeit mit den Kindern und dem Zuhause an ihr hängenbleibt. Auch ihren langjährigen Liebhaber will sie demnächst verlassen – andererseits, ist es nicht auch total sweet, wie er mit ihrem Sohn ein Puppenhaus baut und die Projektfamilie sich immer wieder neu zusammensetzt? Depression, Porno und Metta Meditation (Teil 2) Lola besucht Anke in der psychosomatischen Klinik und ist skeptisch angesichts der selbstgefilzten Tiere und Ermächtigungsmantras. Ob die Anke wirklich über ihr Trennungstrauma hinweghelfen? Lolas Rezept gegen Depression ist Euphorie. Sie hat den Plan, jetzt Bestatterin zu werden, zumindest so lange, bis sie sich zwischen Kindersärgen und schlecht gepflegten Fußnägeln im Kühlhaus umsieht. Trotzdem: Der Tod interessiert sie, dieses letzte große Loslassen, das zuverlässig Platz für Neues schafft. Sie gibt eine Abschiedsparty, vermietet das alte Zuhause und macht sich mit der Familie auf nach Rom, in die Ewige Stadt. Anke soll in dieser Zeit daran arbeiten, ihr Sexleben vom heteronormativen Gefallenwollen zu befreien. Und wenn sie in einem feministischem Pornofilm mitspielt, wäre das nicht ‚ne Idee? Callboys, Sextoys und vergessene Zahnspangen (Teil 3) Ein Trennung reißt einem das Herz heraus, ja, aber dafür kann sie einem helfen, andere Körperteile neu zu entdecken. Oder gleich sich selbst. Nicht so leicht, einen männlichen Sex-Worker zu finden: über den attraktiven Fotos prangt ständig der Button „Derzeit nicht aktiv“. Also trifft Anke stattdessen alte Schulfreunde, um verpasste Abenteuer aus den Neunzigern nachzuholen, und Lola lernt auf der Suche nach weiblichen rolemodels eine junge Geschäftsfrau kennen, die ein teures, spülmaschinenfestes Sextoy aus Glas entwickelt hat. Bevor sie das leiht, meldet sich dann aber doch noch ein Sex-Worker – nicht Gong The Banger, dafür der frauenfreundliche Ben, der neben therapeutischem Wissen auch Ankes Heimatdialekt im Gepäck hat. Alles wäre gut, wenn nur Josef seine Zahnspange nicht in Berlin vergessen hätte… Bienensterben, Rentenpunkte und offene Beziehung (Teil 4) Lola hat’s geschafft, die brandenburgische Heimat hinter sich zu lassen. Für Anke einen Mann zu finden hat nicht geklappt, ebenso wenig, wie ihr den Wunsch nach Heteronormativität auszutreiben. Nun versucht sie, Anke die Schönheit des Neuanfangs vorzuleben. Italien! La Dolce Vita! Motorroller und Eiscreme! Lolas ursprüngliches Vor-haben – im Park der römischen Villa, in der sie untergebracht ist, planeterhaltend zu gärtnern – wird vom Rasenmäher des festangestellten Personals allerdings nachhaltig zerstört. Auch Erika, die Imkerin, musste mit ihren Bienen bereits in höhere Lagen weiterziehen, um den Hornissen, die Rom erobert haben, zu entkommen. Doch Lola und Anke geben nicht auf. In der vierten und letzten Episode üben die streitbaren Freundinnen sich in Glaube, Liebe, Hoffnung. Anke schmuggelt die Urzeitkrebse in ihrer Trinkflasche durch die Sicherheitskontrolle, Lola weigert sich, den fliegenden Straßenhändlern einen Schirm abzukaufen, und so landen sie schließlich nass bis auf die Unterwäsche vor der heiligen Tür von Sankt Paul vor den Mauern – und treten hindurch. | ||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Aus der Heimat |
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| Sendetermine: | BR 2 - Freitag, 5. Dez 2025 20:05 [mp3-Stream]
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Saam Schlamminger |
| Produktion: | BR 2010, 44 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Regie: | Saam Schlamminger |
| Komponist(en): | Saam Schlamminger |
| Inhaltsangabe: | Aus der Ferne, aus der Fremde: In einem Augenblick, der dafür bestimmt gewesen sein muss, entdeckt Saam eine Schellackplatte seines Urgroßvaters Karl Schlamminger. Die Platte trägt den Titel Aus der Heimat. Sie wurde 1924 aufgenommen. Karl spielt solo Zither: Ländler aus der Heimat, Marsch, Gruß vom Uetliberg - es sind sechs Minuten Knistermaterial. Was anfangen mit diesem Fund, diesem Geschenk? Sich die Vergangenheit vergegenwärtigen durch die Aufnahme eines Zwiegesprächs? Welche Form, welchen Verlauf kann es nehmen? "Wir einigten uns auf einen nüchternen elektronischen Raum, in dem sich Zither-Figuren und Spielarten des Urgroßvaters mit meiner persischer Rhythmik umhören und entfalten können." (Saam Schlamminger) Karl Schlamminger (geboren 1883 in Fürth, verstorben 1950 in Memmingen) war Vollblutmusiker, das Musizieren und Teilen mit anderen war für ihn essentiell. So berichtet Saams Vater dass er, wenn er seine Großeltern in Ehrwald in den Bergen besuchte, von Großvater und Großmutter stets singend empfangen wurde. |
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Altona 1934: Ordnung |
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| Sendetermine: | NDR 1 Welle Nord - Freitag, 5. Dez 2025 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Hans Helge Ott | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | RB/NDR 2025, 45 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Mundarthörspiel | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Hans Helge Ott | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Bernd Keul | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Technische Realisation: Felix RieckRegieassistenz: Leo Schenkel | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Die Machtergreifung der NSDAP im Deutschen Reich wird in Hamburg besonders schnell und vollständig umgesetzt. Viele Kollegen von Polizeikommissar Kentner begreifen den Einstieg in die SS als beruflichen Aufstieg. Auch Kentner muss sich entscheiden, wie es für ihn weitergeht. Seit kurzem machen Gerüchte um seine Person die Runde und werden für ihn brandgefährlich. Bespitzelung und Denunziationen werden zur Tagesordnung und unbedachte Äußerungen können das Leben kosten. Auch die Freunde von Kentner merken: Die Luft in Ottensen wird zum Schneiden dünn. "Ordnung" ist der dritte und letzte Teil der Hörspielreihe "Altona" ("Altona 1923: Rotten", "Altona 1919 - Sülte"). | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Die „Sphinx von Delft“ |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 6. Dez 2025 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
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| Autor(en): | Berit Hempel | ||||||||
| Auch unter dem Titel: | Eine Lange Nacht über den Maler Johannes Vermeer (Untertitel) | ||||||||
| Produktion: | DLF/DLR 2025, 153 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||
| Regie: | Jan Tengeler | ||||||||
| Ton und Technik: Michael MorawietzTon und Technik: Marcell Christmann | |||||||||
| Inhaltsangabe: | Für seine Geburtsstadt Delft ist Johannes Vermeer ein Touristenmagnet, nicht nur wegen des berühmten Mädchens mit dem Perlenohrring. Der Protestant Johannes Vermeer wurde 1632 in Delft geboren und verbrachte dort bis zu seinem Tod 1675 die meiste Zeit seines Lebens. Auch wenn das Haus nicht mehr steht, in dem der Künstler lebte, hat er seine Spuren hinterlassen zwischen schmalen Grachten, engen Gassen und auf dem weiten Marktplatz. Weniger als 40 seiner Gemälde sind erhalten, Skizzen existieren nicht, wer ihn ausbildete, weiß niemand. Er gilt auch als die Sphinx von Delft, weil so wenig über ihn bekannt ist. Und doch gibt es viel über ihn zu erzählen – über seine einzigartigen Gemälde, seine Zeit im niederländischen Delft, über falsche Zuschreibungen Suchgräben im Ölgemälde, übermalte Motive. Manche Geschichten gleichen einem Krimi, in dem eine Schmutzschicht zur Lösung eines Rätsels beiträgt. Was er selbst zu erzählen hatte, erzählte er in seinen unnachahmlichen Gemälden. Musizieren wird zum Liebensbekenntnis, Prostituierte werden bei der Kupplerin bezahlt. Besondere Bedeutung maß der Künstler dem Licht bei. Der Sonnenschein spiegelt sich bei ihm in Perlen und Gläsern. Im Laufe der Jahrhunderte kann sich die Interpretation eines Bildes auch völlig ändern, indem in seinem Hintergrund ein neues Motiv auftaucht. Beim „Brieflesenden Mädchen am offenen Fenster“ wurde vor wenigen Jahren ein Liebesgott freigelegt, der von einer fremden Person übermalt worden war und der den Text in den Händen des Mädchens in einen Liebesbrief verwandelte. Leben und Werk von Vermeer sind Stoff für Bücher, Filme – und für Lange Nächte. | ||||||||
| Mitwirkende: |
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