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Die ARD-Hörspieltage 2023 im ZKM-Karlsruhe finden vom 10. bis 12. November statt.

Mehr dazu unter:

www.swr.de/swr2/hoerspiel/ard-hoerspieltage/index.html

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Transport eines nicht existenten Ortes

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 19. Mai 2024 00:15
Autor(en): Peter Fey
Alfred 23 Harth
Produktion: EIG 1988, 47 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Regie: Alfred 23 Harth
Peter Fey
Komponist(en): Alfred 23 Harth
Peter Fey
Inhaltsangabe: Im O-Ton-Hörstück „Transport eines nicht existenten Ortes“ erzählen bildende Künstler von der Abhängigkeit ihres Schaffens vom Wohnort.
Mitwirkende:
Holz- und Blechblasinstrumente Alfred 23 Harth
Elektronics und Sampler Peter Fey
Vollrad Kutscher
Ottmar Hörl
Walter E. Baumann
Erzsebeth Csendesi
Thomas Roth
Rochus Kowallek
Links: Externer Link Homepage Alfred Harth
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Ihr mich auch

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 19. Mai 2024 07:04 Teil 2/2 (entfällt) , (angekündigte Länge: 53:00)
Autor(en): Pia Herzog
Produktion: WDR 2024, ca. 106 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel ab 10 Jahre
Inhaltsangabe: Vom Sich-Durchboxen und Freunde Finden
Lu ist ziemlich genervt. Von ihrer Mutter, den Jungs in ihrer Klasse - besonders von Christopher -, von der Schule und dem Leben generell. Einziger Lichtblick ist ihr Boxtraining. Und ihr bester Freund Rhys.
Der wiederum nervt aber ihre Mutter, weil die einfach nicht damit klarkommen will, dass der einzige Freund ihrer Tochter ein ausgedachter ist. Lu wirkt deutlich tougher, als sie sich fühlt, mit ihren rosa Haaren, ihrem Kampfsport, und dem unfreiwilligen Modestil, der aus den geerbten Klamotten ihres Cousins besteht. Als sie die verwöhnte Viola trifft, die nach einem tragischen Unfall schwere Verluste verkraften muss, denkt sie nicht im Traum daran, sich mit ihr anzufreunden. Ihre Mutter sieht das aber anders. Denn bei Violas Vater winkt ein gutbezahlter Job, einer, der endlich die Miete und eventuell auch noch einen Urlaub einbringt.
Das Hörspiel basiert auf dem beliebten Spiegel Bestseller und Jugendroman von Autorin Pia Herzog: Eine rasante, humorvolle Geschichte, die Freundschaft, das Anderssein und gemeinsam durchgestandene Schwierigkeiten feiert.
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Der Geräuschehändler

Sendetermine: NDR Kultur - Sonntag, 19. Mai 2024 07:04, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Kathrin Rohmann
Produktion: NDR 2024, 50 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Wolfgang Seesko
Bearbeitung: Wolfgang Seesko
Komponist(en): Martin Hornung
Technische Realisation: Manuel Glowczewski
Technische Realisation: Nicole Graul
Regieassistenz: Sarah Veith
Dramaturgie: Gudrun Hartmann
Inhaltsangabe: Ein Fußball fliegt gegen eine Scheibe - das gibt Ärger! Oder? Der Ladenbesitzer freut sich sogar über das Geräusch. Und die zwei Nachbarskinder lernen eine neue Welt kennen: ein ganzer Laden voller Geräusche! Die sind gefragt, denn der Clown braucht einen großen Applaus und der Trauerkloß ist auf der Suche nach einem Lachen. Beim Geräuschehändler werden sie fündig. Eine liebevoll erzählte Geschichte über die Kraft der Geräusche.
Mitwirkende:
Jens Wawrczeck
Lina Stoimenovski
Joon Staschen
Peter Kaempfe
Bernd Grawert
Julian Greis
Andreas Grötzinger
Lisa Hagmeister
Matti Krause
Maximilian Scheidt
Benjamin Utzerath
Tilo Werner
Anne Weber
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Die Unsinkbaren Drei - Tierische Kaperpläne

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 19. Mai 2024 07:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Wilhelm Nünnerich
Produktion: WDR 2016, 48 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Wilhelm Nünnerich
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Inhaltsangabe: Zu tarnen und zu täuschen, sich unbemerkt anzuschleichen oder „so zu tun als ob“, sind Fähigkeiten, welche die Unsinkbaren Drei, die ja als die besten Piraten der Welt gelten, lange schon aus dem Eff Eff beherrschen.
Um diese Fähigkeiten allerdings noch zu steigern, hat Kapitän Flitschauge sich überlegt, Naturkunde in der Piratenschule einzuführen, damit Gräte und Bumskopp die Tricks der großen Tarner und Täuscher der Natur lernen können. Zum Bespiel vom Chamäleon, dem Bombardierkäfer, dem Knallkrebs oder dem Tinten- und Schützenfisch.
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JACK - Gier frisst Schönheiten

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 19. Mai 2024 11:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Malte Herwig
Auch unter dem Titel: Reporter im Milieu (1. Teil)
Poet hinter Gittern (2. Teil)
Weg in die Freiheit (3. Teil)
Kindheit unter Qualen (4. Teil)
Liebling der Gesellschaft (5. Teil)
Held der Frauen (6. Teil)
Täter im Visier (7. Teil)
Opfer seiner Taten (8. Teil)
Produktion: NDR 2022, 347 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Roman Neumann
Inhaltsangabe: Ein brutaler, aber charmanter Frauenmörder wird im Knast zum Schriftsteller, kommt auf Druck der besseren Gesellschaft frei und wird nach seiner Entlassung als Star gefeiert - rehabilitiert und verehrt. Ein Resozialisierungsmärchen. Doch die Realität war: Der Mörder wird zwar Schriftsteller, mordet aber weiter. Im Rampenlicht stehend und dennoch lange unerkannt. Autor Malte Herwig erzählt in der Podcast-Serie, was unter dem Deckmantel der Literatur wirklich passiert ist und wie Jack Unterweger es geschafft hat, alle zu täuschen: die Literaturszene, seine Liebschaften, die Polizei.
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Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney 404:

Die Hochstaplerin

Sendetermine: SRF 3 - Sonntag, 19. Mai 2024 11:10, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Roger Graf
Produktion: SRF 2019, 25 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Inhaltsangabe: Maloneys Klient befürchtet, dass er sich in eine Hochstaplerin verliebt hat. Nachdem sie ihn erfolgreich umgarnt hatte, bat sie ihn mehrmals um kleinere Geldbeträge, bis plötzlich von einem Investment in Dubai die Rede ist, für das sie noch 50000 Dollar benötigt.
Mitwirkende:
Philip Maloney Michael Schacht
Nils Jörgensen Tillbert Strahl
Stefania Larego Sandra Moser
Olivia Zürcher Sandra Moser
Sean Miller Heinz Margot
Tanja von Ah Pilu Lydlow
Salome Brigger Pilu Lydlow
Erzähler Peter Schneider
Links: Externer Link Homepage Roger Graf
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Ich widersetze mich!

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 19. Mai 2024 13:04, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Sonntag, 19. Mai 2024 20:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Renate Maurer
Auch unter dem Titel: Die türkische Soziologin und Menschenrechtlerin Pinar Selek (Untertitel)
Produktion: ORF/SWR 2023, 54 Min. (Stereo) - Feature
Ton: Fridolin Stolz
Inhaltsangabe: Trotz harter Repressalien widmet sich die türkische Soziologin Pinar Selek Tabuthemen in der Türkei und macht aus ihrer Parteinahme für die unterdrückte kurdische Bevölkerung kein Hehl. Dafür musste sie 1998 zweieinhalb Jahre ins Gefängnis. Auch nach ihrer Freilassung wird sie mit einem Strafverfahren verfolgt - bis heute. Im September 2023 ist erneut eine Verhandlung angesetzt. Renate Maurer hat Pinar Selek im französischen Exil besucht.
Ihr Vater ist ein bekannter linker Anwalt, ihre Mutter Apothekerin. Zuhause in Istanbul gehen Intellektuelle und Menschenrechtsaktivist:innen ein und aus. Mit neun erlebt Pinar Selek, wie ihr Vater nach dem Militärputsch 1980 verhaftet wird und ins Gefängnis muss. Sie stellt Fragen nach Gerechtigkeit, Freiheit und Glück für alle und sucht die Antworten auf der Straße - bei den Straßenkindern, Prostituierten, Transvestiten. Während ihres Soziologiestudiums baut sie mit ihnen die 'Werkstatt der Straßenkünstler' auf.
Im Juli 1998 wird sie festgenommen. Sie ist 26 und recherchiert gerade für eine Studie über die Bedeutung von Gewalt für Kämpfer der kurdischen Untergrundorganisation PKK. Sie soll die Namen ihrer Interviewpartner nennen. Sie weigert sich - auch unter Folter. Im Gefängnis erfährt sie von der Anschuldigung, im Auftrag der PKK auf dem Ägyptischen Bazar eine Bombe gelegt zu haben. Bei dieser Explosion am 9. Juli 1998 starben sieben Menschen, 127 wurden verletzt. Der einzige Belastungszeuge widerruft bald danach seine unter Folter erpresste Aussage. Mehrere Gutachter stellen fest, dass eine defekte Gasleitung die Ursache der Explosion gewesen sei.
Nach zweieinhalb Jahren kommt Pinar Selek aus dem Gefängnis frei. 2006 wird sie auch vor Gericht freigesprochen, doch der Oberste Gerichtshof kassiert das Urteil. Es folgen drei weitere Freisprüche und deren Aufhebung durch das Kassationsgericht, die Verurteilung zu lebenslänglicher Haft, Revisionen, neue Verhandlungen - ein Fall von Justizwillkür, der sich jahrzehntelang hinzieht, bis heute. Die nächste Verhandlung ist für September 2023 angesetzt.
Nach ihrer Haftentlassung 2000 stürzt sich Selek in die Frauenbewegung, engagiert sich für Antimilitarismus, für die Sache der Kurden, der Armenier. Sie schreibt erfolgreiche Bücher: über die Gewalt an den Transvestiten und Transsexuellen in der Ülker Straße, das Scheitern der Friedensbewegung der Linken, die Rolle des Militärdienstes für die Entwicklung türkischer Männlichkeit.
2009, als das Kassationsgericht den ersten Freispruch aufhebt und eine lebenslange Haftstrafe für Pinar Selek fordert, flüchtet sie ins Exil nach Deutschland, lebt als 'Writers-in Exile-Stipendiatin' des PEN in Berlin, zieht nach Straßburg, dann nach Nizza.
Was einen politischen Wandel in der Türkei angeht, macht sie sich keinerlei Hoffnungen. 'Erinnern wir uns: die Regierung Erdogan trat mit den Versprechungen der Demokratie an und wurde dann vom 'tiefen Staat' vereinnahmt mit seinem Geheimdienst, der Mafia und der Ultrarechten.'
In den 20 Jahren ihrer Regierungszeit sei die Islamisierung der Gesellschaft über die Bildungsarbeit der muslimischen Bruderschaften deutlich vorangetrieben worden. Die Regierung Erdogan könne wechseln, aber ihre Übel seien tief im türkischen Staat verwurzelt. 'Es gibt eine über 100-jährige Indoktrination der Gesellschaft. Wie kann man davon schnell geheilt werden?'
Mitwirkende:
Irina Wanka
Sarah Jung
Barbara Braun
Skye Mac Donald
Ursula Scheidle
Michael Köppel
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Reineke Fuchs

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 19. Mai 2024 14:00 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 75:00)
Autor(en): Johann Wolfgang von Goethe
Produktion: HR 1963, 115 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Fabel
Regie: Wolfgang Liebeneiner
Bearbeitung: Palma
Komponist(en): Siegfried Franz
Inhaltsangabe: Goethes Versepos ist die Bearbeitung eines alten volkstümlichen Stoffes, den der Dichter schon seit seiner Jugend kannte und liebte. Nach Rückkehr vom Frankreichfeldzuges 1793 verstärkte sich seine Skepsis gegenüber der politischen Entwicklung, was in der Geschichte vom schlauen Fuchs deutlich spürbar wird. Mit scharfem Spott nimmt Goethe im Gewand einer Tiererzählung gesellschaftliche Schwächen und individuelle Laster aufs Korn. Reineke Fuchs, der Schurke und Demagoge, spielt virtuos die Hofgesellschaft gegeneinander aus und avanciert zum Kanzler.
Mitwirkende:
Erzähler Wolfgang Liebeneiner
Der König Hannsgeorg Laubenthal
Die Königin Anita Mey
Reineke Fuchs Peter Lühr
Braun, der Bär Volker von Collande
Isegrim, der Wolf Franz Nicklisch
Hinze, der Kater Eric Schildkraut
Grimbart, der Dachs Hanns Ernst Jäger
Langbart, der Hase Uwe Dallmeier
Bellyn, der Widder Hans Stetter
Lupardus Hans Korte
Ermelyn, Reinekes Weib Ruth Hellberg
Gieremund, Isegrims Weib Lola Müthel
Frau Rüchenau, die Äffin Rosemarie Gerstenberg
Henning, der Hahn Herbert Mensching
Rüsteviel, der Bauer Erwin Scherschel
der Pfarrer Ernst Walter Mitulski
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Die Fahrt der Argonauten

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 19. Mai 2024 14:04 Teil 3/4, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Apollonios von Rhodos
Auch unter dem Titel: Der Auftrag (1. Teil)
Der Weg (2. Teil)
Die Aufgabe (3. Teil)
Die Flucht (4. Teil)
Produktion: SWR 2021, 219 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Iris Drögekamp
Bearbeitung: Katrin Zipse
Besetzung: Kirstin Petri
Ton und Technik: Daniel Senger
Ton und Technik: Sonja Röder
Regieassistenz: Constanze Renner
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Übersetzung: Paul Dräger
Inhaltsangabe: Um 1200 v.Chr. brechen 50 Männer von der griechischen Küste auf, um an die Ostküste des Schwarzen Meers zu segeln. Es ist eine Reise ins Unbekannte, bisher hat noch kein Schiff diese Fahrt gewagt. Der Anführer, Iason, begibt sich nicht freiwillig auf dieses Abenteuer. Ihn bindet der Auftrag des iolkischen Königs Pelias, der ihm befohlen hat, das Goldene Vlies aus Kolchis zu holen. Die Männer, die sich mit Iason auf den Weg machen, die Argonauten, sind die größten Helden Griechenlands und fast alle Halbgötter. Sie sind die Väter der Helden, die in der „Ilias“ des Homer später vor Troja kämpfen.
Die „Fahrt der Argonauten“ liegt vor der „Ilias“ und der „Odyssee“. Dieses Epos wurde von Apollonios von Rhodos allerdings erst später geschrieben, knapp 500 Jahre nach Homer, im 3. Jahrhundert v.Chr., und ist weniger bekannt, aber mindestens genauso bilderreich und spannend. Die Argonauten fahren übers Mittelmeer und das Schwarze Meer bis nach Kolchis im heutigen Georgien. Unterwegs begegnen ihnen viele Gefahren - Stürme, Meerengen, Klippen, feindlich gesonnene Insel- oder Uferbewohner. Oft wird ihnen aber auch Hilfe zuteil: Sie werden gastfreundlich aufgenommen, Ortskundige und Seher helfen.
Die 3. Folge spielt in Kolchis. Die Königstocher Medea hat sich durch den Pfeil des Eros in Iason verliebt und steht im Konflikt zwischen den Geboten ihres Vaters und dem Tribut, den ihre Liebe fordert. Denn der kolchische König verlangt von Iason Unmögliches, um das Goldene Vlies zu erlangen. Nur mit Medeas Hilfe schafft es Iason, die Aufgaben zu erfüllen. Als Aietes sich dennoch weigert, ihm das Goldene Vlies zu überlassen, stiehlt Iason es. Medea landet am Strand von Griechenland; keine Königstochter mehr, sondern eine Geflüchtete an einem fremden Meeresufer, die auf Duldung hoffen muss.
Der letzte Teil schildert die Flucht vor dem kolchischen König. Die Rückreise nach Griechenland wird zur Irrfahrt für die Argonauten und verschlägt sie bis in die libysche Wüste. Aktuelle Themen wie die Notwendigkeit, aus einem Land zu fliehen, aber auch die Angst vor Fremden und der Fremde sind in der „Fahrt der Argonauten“ allgegenwärtig. Die Flucht des Phrixos auf dem goldenen Hammel, der schließlich als Goldenes Vlies in Kolchis endet, ist der Auslöser der Geschichte, die Flucht der Griechen vor dem zornigen kolchischen König markiert das Ende. Was kann Zeus, der Gott der Flüchtlinge, tun?
Mitwirkende:
Stephanie Eidt
Linda Blümchen
Julia Windischbauer
Steffen Siegmund
Joscha Eißen
Matthias Leja
Sebastian Schwab
Holger Kunkel
Andrej Agranowski
Elmar Roloff
Joscha Eißen
Dora Gura
Lucas Janson
Heiko Raulin
Simon Schwan
Katrin Striebe
Frauke Poolman
Wolfgang Pregler
Robin Schulz
Mechthild Großmann
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Volker Brauns Werktage

Sendetermine: RBB Radio3 - Sonntag, 19. Mai 2024 14:05 Teil 2/2 (entfällt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Volker Braun
Auch unter dem Titel: Training des aufrechten Gangs (1. Teil)
Rückkehr in die Vorzeit (2. Teil)
Produktion: MDR/DLR/rbb 2024, 131 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Kristin Schulz
Komponist(en): Steffen Schleiermacher
Dramaturgie: Stefan Kanis
Ton: André Lüer
Ton: Robert Baldowski
Ton: Andreas Stoffels
Schnitt: Steffen Brosig
Schnitt: Olaf Dix
Regieassistenz: Anne Osterloh
Inhaltsangabe: Die beiden umfangreichen Bände "Werktage" Volker Brauns, 1977-1989 (Band 1) und 1990-2008 (Band 2), dokumentieren das Tagwerk des Schreibers als Beifang: Sie offenbaren Begleitumstände der Texte; sie künden von den Mühen beim Verfassen und Veröffentlichen, von den Praktiken der Zensur und den Taktiken, ihr zu entgehen; und sie erzählen von missglückten und gelungenen Begegnungen im politischen und privaten Raum, von Träumen und Lektüren sowie öffentlichen Lesungen und Auftritten in einer von gesellschaftlichen Um- und Aufbrüchen geprägten Zeit. Eingefügte Bilder und Zeitungsmeldungen werden zum Kommentar der Tagesnotate, zahlreiche Gedichte setzen die Gesetze der Reflexion außer Kraft. Es entsteht: ein Arbeitsjournal in Form einer dreißigjährigen deutsch-deutschen Chronik, abrufbar als Erinnerung eines kollektiven wie individuellen Gedächtnisses.
Teil 1, "Training des aufrechten Gangs", widmet sich dem Zeitraum 1977-1989, angereichert um Gedichte und Träume; Teil 2, geschrieben nach der "Rückkehr in die Vorzeit" beginnt 1990 und endet 2008. Hier werden neben den Tagesnotaten Vater- und Mutterspuren aufgenommen und verfolgt, das "Mittagsmahl" wird bereitet und im unbesetzten Gebiet Schwarzenberg wird nach den Rohstoffen der Utopie gegraben.
"Jetzt bin ich in der Geschichte, und eine andere Frage stellt sie nicht, auch wenn sie vorbei ist; vorbei und verloren ist, und man sieht nun, was wahr war und was nicht war. Denn es ist jetzt mein eignes Gebiet, das unbesetzt ist, von den Truppen der Doktrin und des Glaubens, und nur Hoffnung vielleicht siedelt, die uns betrügt und weiterträgt."
Mitwirkende:
Sylvester Groth
Corinna Harfouch
Julia Gräfner
Christoph Gawenda
Volker Braun
Interpreten .
Viola Dorothea Hemken
Schlagzeug Stefan Stopora
Klavier und Celesta Steffen Schleiermacher
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Kafka unchained

Sendetermine: RBB Radio3 - Sonntag, 19. Mai 2024 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): David Zane Mairowitz
Małgorzata Żerwe
Auch unter dem Titel: Der entfesselte Kafka (Untertitel)
Produktion: DLF/ORF 2014, 49 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Małgorzata Żerwe
David Zane Mairowitz
Inhaltsangabe: Kafka? Ist Kafka komisch, oder ist das Komische daran kafkaesk? Wird Kafka gerecht, wer seine Romane als comickurz präsentiert? Kommt Kafka näher, wer dessen Texte vertont, gar als Rap darbietet? Und was sagen die Schulmeister dazu? Drei namhafte Comic-Zeichner - der US- Amerikaner Robert Crumb, die Französin Chantal Montellier und der Tscheche Jaromír ?vejdík - haben Kafka erfolgreich illustriert. Eine Band aus Prag singt den Kafka, und der junge Schwabe Tobias Stoll erfreut seinen Deutschlehrer als »Kafka Rapper«. Vor 100 Jahren, im August 1914, begann Franz Kafka, den Roman "Der Prozess" zu schreiben. Anlass für den längst überfälligen Hörcomic! Für den entfesselten Kafka, befreit vom Vorurteil des Kafkaesken! Den Autoren zur Seite stehen weiterhin: ein Kafkaologe aus dem Senegal, der Leiter des Stuttgarter Literaturhauses, ein Kafka-Biograf - und am Rande: ein gewisser Franz Kafka - aus Salzburg!
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Öffnungen

Sendetermine: WDR 3 - Sonntag, 19. Mai 2024 15:04 (entfällt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Natascha Gangl
Auch unter dem Titel: Mexico-Archäologie (Untertitel)
Produktion: SWR 2023, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Natascha Gangl
Mischung: Michael Lissek
Sprachaufnahme: Anna Kuncio
Inhaltsangabe: Mexico: Wo man gräbt, wuchert Geschichte. Unterirdisch. Unter Häusern, Plätzen, Müllhalden. Zeugnisse einer uralten Kultur, die ganz anders funktionierte als die europäische. Die Verschwendung feierte und die Sonne, aus der wir alle stammen ... All das liegt jetzt UNTER der Realität. Höhlen, Gänge, Schädelpyramiden. Mexico wurde nie erobert, weil es nie verstanden wurde ... - Dieses ungewöhnliche Feature fragt nach den Träumen der Archäologen und der heutigen Bedeutung für ein Volk mit einer parallelen Kultur …
Mitwirkende:
Miguel Ángel Gaspar
Christine Gnigler
Martina Spitzer
Natascha Gangl
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Buchclub - Annäherungen an die Schriftstellerin Alice Munro

Sendetermine: WDR 3 - Sonntag, 19. Mai 2024 15:04, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Jean-Claude Kuner
Produktion: NDR 2015, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Jean-Claude Kuner
Technische Realisation: Corinna Gathmann
Technische Realisation: Wolfgang Dirks
Technische Realisation: Peter Kainz
Inhaltsangabe: Ein Buchclub in einer Kleinstadt Kanadas. Fünf Frauen treffen sich, um über Alice Munros Werke zu diskutieren. Munro, die 2013 als erste kanadische Schriftstellerin den Literaturnobelpreis bekam, ist in Western Ontario aufgewachsen, auf dem Land, in armseligen Verhältnissen. Dort oder in kanadischen Kleinstädten spielen ihre Geschichten, in denen es um Ehe, Familie und Frauenleben geht. Was haben diese Geschichten mit ihrem Leben zu tun, fragen sich die Buchclub-Frauen nun. Ein Dialog zwischen Leserinnen, der Literatur und Alice Munro, deren Stimme sie im Internet finden, beginnt.
Mitwirkende:
Hedi Kriegeskotte
Victoria Trauttmansdorff
Anne Müller
Links: Externer Link Homepage von Jean-Claude Kuner
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Der Meister des jüngsten Tages

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 19. Mai 2024 15:05 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Leo Perutz
Produktion: BR/ORF 1988, 112 Min. (Kunstkopfstereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Marina Dietz
Komponist(en): Peter Zwetkoff
Inhaltsangabe: Wien 1914. Ein junger Maler ist unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. Sein Bruder, der an die Version eines Selbstmordes in geistiger Umnachtung nicht glauben will, geht dem Fall nach - und stirbt nach wenigen Wochen auf die gleiche Weise. Diesen Vorfall erzählt der Hofschauspieler Eugen Bischoff bei einem Hausmusikabend seinen Gästen. Wenige Minuten später ist auch er tot: erschossen. Aber auf der Tatwaffe finden sich nur seine eigenen Fingerabdrücke.
Um wirkliche und moralische Schuld, um Realität und deren Verdrängung geht es in diesem spannenden Literaturkrimi von Leo Perutz, den Friedrich Torberg so definierte: "Ein mögliches Resultat eines Fehltritts von Franz Kafka mit Agatha Christie...".
Mitwirkende:
Gottfried, Freiherr von Yosch Michael Heltau
Waldemar Solgrub Kurt Sowinetz
Dr. Gorski Heinz Moog
Felix, Chemiestudent Paulus Manker
Eugen Bischoff, Schauspieler Erich Auer
Vinzenz Michael Keller
Johann Wiederhofer, Taxifahrer Jaromir Borek
2. Taxifahrer Alexander Buczolich
Apotheker Gerhard Steffen
Poldi Teichmann Linde Prelog
Frau Victoria Schubert
Mann Alexander Schmelzer
Heinrich Kasarek Peter Faerber
Pfisterer Horst Eder
Ilona, Sängerin Mercedes Echerer
1. Irrenarzt Otto Clemens
2. Irrenarzt Erwin Ebenbauer
Anni, Stubenmädchen Jeanette Tanzer
Zeitungsausrufer Joe Berger
Sprecher Herbert Hanko
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Als ich Charles war

Sendetermine: SR 2 - Sonntag, 19. Mai 2024 17:04, (angekündigte Länge: 74:00)
Autor(en): Fabrice Melquiot
Produktion: SR/DLR 2014, 74 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Steffen Moratz
Dramaturgie: Anette Kührmeyer
Technische Realisation: Burkhard Pitzer-Landeck
Technische Realisation: Sabine Klunzinger
Regieassistenz: Diana Müller
Übersetzung: Frank Wiegand
Inhaltsangabe: Eine Karaokebar in der Bourgogne. Wie jeden Freitagabend hat der Landmaschinenvertreter Charles seinen großen Auftritt. Er interpretiert die Chansons seines geliebten Idols Charles Aznavour. Gekonnt, charmant ist Charles ganz in seinem Metier, und er singt an diesem besonderen Abend für eine andere große Liebe: seine Frau Maryse. Sie verlässt ihn an diesem Abend. An ihrem 20. Hochzeitstag. Charles ist fassungslos. Wie konnte ihm diese Liebe, an deren Vollkommenheit er unerschütterlich glaubt, abhanden kommen? Ein Hörspiel wie ein Chanson, das dem großen Gefühl auf wahrhaftige Weise nachspürt - wild und bodenständig zugleich. Dies gelingt nicht zuletzt dank des mitreißenden Jürgen Tarrach, den man hier nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Chansonnier erlebt.
Mitwirkende:
Charles Jürgen Tarrach
Maryse Meriam Abbas
Zabou/Margareth Natascha Meyer
Karine Sandra Gerling
Quentin Matti Krause
Amédée Peter Kurth
François/Didier Andreas Leupold
Charles Aznavour Peter Matic
Gast Sebastian Röhrle
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Guter Rat - Dokumentarische Serie um die Entstehung des Grundgesetzes

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 19. Mai 2024 17:04 Teil 2/2 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Özlem Özgül Dündar
Terézia Mora
Georg M. Oswald
Frank Witzel
Auch unter dem Titel: Die Würde des Menschen ist unantastbar (1. Teil)
Eine Zensur findet nicht statt (2. Teil)
Deutschland in Europa (3. Teil)
Das Wahlrecht (4. Teil)
Berufung auf Gott (5. Teil)
Parlament und Volksentscheid (6. Teil)
Männer und Frauen sind gleichberechtigt (7. Teil)
Die Rechte unehelicher Kinder (8. Teil)
Produktion: WDR/DLF/BR 2019, 221 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Annette Kurth
Petra Feldhoff
Claudia Johanna Leist
Benjamin Quabeck
Thomas Leutzbach
Bearbeitung: Benjamin Quabeck
Philip Stegers
Dramaturgie: Martina Müller-Wallraf
Dramaturgie: Hannah Georgi
Ton und Technik: Jürgen Glosemeyer
Ton und Technik: Mechthild Austermann
Regieassistenz: Diana Djamadi
Regieassistenz: Stefan Cordes
Regieassistenz: Sophie Garke
Regieassistenz: Katarina Schnell
Inhaltsangabe: Herbst 1948. In der großen Lichthalle des Zoologischen Museums in Bonn versammeln sich 66 Männer und vier Frauen: Die Mitglieder des Parlamentarischen Rates. Ihre Aufgabe: das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ausarbeiten.
Ihre Arbeit, ihre Diskussionen und Überlegungen sind überliefert in 14 Protokollbänden. Wortgetreue Transkriptionen der Beratungsgespräche und des Ringens um einzelne Worte im Bewusstsein ihrer historischen Bedeutung. Spannend wie ein Krimi. Ergreifend in der schnörkellosen Ernsthaftigkeit, im unerschütterlichen Willen, sich beim Neuanfang keine Fehler zu erlauben.
Der dokumentarisch-erzählerische Hörspiel-Mehrteiler basiert auf diesen minutiösen Mitschriften einer langen, gewissenhaften Arbeitsphase. Sie bezeugen das Verantwortungsbewusstsein, die Genauigkeit, Geduld und Umsicht der Demokraten: Beamte und Juristen, die in den Trümmern des 2. Weltkriegs versuchten, mit ihrer Verfassung den Horror für alle Zeiten auszuschließen, aus dem die Welt gerade auftauchte. Es ging nicht um Parolen, um Mehrheiten oder vorauseilende Zugeständnisse. Es ging darum, mit allem – auch grauenvollen – Wissen der Welt und speziell der letzten Jahrzehnte ein gesellschaftliches Regelwerk aufzusetzen, das zivilisatorische Entwicklungen und Errungenschaften festhält und Barbarei schon im Ansatz verhindert. Es ging um die Verfassung eines Staates, der nur dann Daseinsberechtigung hätte, wenn von seinem Boden und seinen Mitgliedern nie wieder Ausgrenzung, Rassismus, Volksverhetzung und Ungleichheit ausgingen.
Es ging um das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Es ging um die Demokratie. Wert, daran zu erinnern. Die Hörspielserie erzählt, wie hart die Arbeit an Einigkeit und Recht und Freiheit ist, dass Demokratie kein Geschenk und kein Zustand ist – und dass der Einsatz dafür dennoch so unerlässlich wie erfüllend ist.
Als Bindeglied und Leitplanke winden sich literarisch-künstlerische Texte heutiger SchriftstellerInnen um die Debatten und Diskussionen. Sie verorten die jeweiligen Themen auch in der Gegenwart und identifizieren sich mit einem der Diskutanten. So erfahren wir mehr über die einzelnen Biografien, die hinter den Beratern lagen. Wir bekommen aber auch sinnliche Eindrücke von der Situation und Umgebung – und in jeder Folge die individuelle Perspektive einer Autoren-Persönlichkeit auf einen historischen Moment, der unsere Gesellschaft bis heute definiert.
Mitwirkende:
Theodor Heuss (FDP) Artus-Maria Matthiessen
Carlo Schmid (SPD) Bernhard Schütz
Friederike Nadig (SPD) Martina Gedeck
Elisabeth Selbert (SPD) Johanna Gastdorf
Konrad Adenauer (CDU) Hans-Gerd Kilbinger
Ludwig Bergsträsser (SPD) Wolf-Dietrich Sprenger
Fritz Eberhard (SPD) Ralf Drexler
Adolph Schönfelder / Otto Heinrich Greve / Hans Berger (SPD) Gerhard Garbers
Georg August Zinn / Willbald Mücke / Gustav Zimmermann (SPD) Oliver Reinhard
Heinrich von Brentano (SPD) Michael Wittenborn
Rudolf-Ernst Heiland (SPD) Valentin Stroh
Georg Diederichs / Hans Wunderlich / Walter Menzel (SPD) Ralf Harster
Adolf Süsterhenn (CDU) René Heinersdorff
Hermann von Mangoldt (CDU) Thomas Loibl
Helene Weber (CDU) Petra Welteroth
Lambert Lensing /Jakob Kaiser / Josef Schrage / Theophil Kaufmann (CDU) Felix Vörtler
Max Becker (CSU) Steffen Reuber
Carl Schröter (CDU) Josef Tratnik
Anton Pfeiffer (CSU) / Karl Sigmund Mayr / Walter Strauß (CDU) Stefan Viering
Gerhard Kroll (CSU) Daniel Berger
Hermann Schäfer / Thomas Dehler (FDP) / Reporter Bernd Reheuser
Hans-Christoph Seebohm (DP) Axel Gottschick
Wilhelm Heile (DP) Hüseyin Michael Cirpici
Heinz Renner (KPD) Andreas Leopold Schadt
Hugo Paul (KPD) Mark Oliver Bögel
Helene Wessel (Zentrum) Judith Engel
Sprecher (Gesetzestexte+Kommentar) Kilian Land
Johannes Brockmann (Zentrum) Rainer Homann
Fiktive Figuren::
ECHO Marie Löcker
LOT Johanna Gastdorf
Regine Vergeen
Yvon Jansen
Janina Sachau
Frauke Poolman
Artus-Maria Matthiessen
Bernhard Schütz
Martina Gedeck
Wessels Judith Engel
u.a.
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 05 2019
Links: Externer Link Homepage Terézia Mora
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Antonio Vivaldi - Der rote Priester

Sendetermine: BR-Klassik - Sonntag, 19. Mai 2024 17:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Katharina Neuschaefer
Produktion: BR 2009, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Biographie
Regie: Katharina Neuschaefer
Inhaltsangabe: Venedig 1703 - im Ospedale della Pietà, dem städtischen Waisenhaus, sorgt unter den Mädchen ein neuer Lehrer für Aufregung: Er ist Priester, er ist rothaarig - und er ist ein Genie. Es ist der berühmte Komponist und begnadete Geiger Antonio Vivaldi. Als er ihren Musikunterricht übernimmt, ändert sich für die Mädchen alles - sogar das Essen wird besser! Bald schon nennen sie ihn: "Il Prete Rosso - Der rote Priester". Auch Chiara und ihre Freundin Sina strengen sich mächtig an, um in Vivaldis Orchester spielen zu dürfen: Es gibt ein richtiges "Casting". Die ebenso hübsche wie begabte Anna-Maria schlägt alle...
Doch dann finden Chiara und Sina heraus, dass Vivaldi ein Doppelleben führt: Während er tagsüber mit Feuereifer im Waisenhaus probt, um aus dem kichernden Mädchenhaufen ein namhaftes Orchester zu machen, treibt er sich nachts mit zwielichtigen Gestalten herum. Und dann passiert auch noch ein Mord! Hat ihr roter Priester etwas mit dem Verbrechen zu tun? Ist Vivaldi ein Mörder?! Und warum benimmt sich Anna-Maria so seltsam ...
Mitwirkende:
Erzählerin / Chiara Laura Maire
Vivaldi Christoph Luser
Sina Anna Silvie Lilienfeld
Daniela Caroline Ebner
Anna-Maria Katja Schild
Mutter Oberin Helga Fellerer-Lynen
Lalli Burchard Dabinnus
Kardinal Hans Jürgen Stockerl
Papst Jochen Striebeck
Michelina Sabrina Litzinger
Angelina Claudia Carus
Junger Mann Matthias Renger
Alter Mann Ulrich Frank
Männer Marius Borghoff
Männer Philipp Lind
Männer Marian Kindermann
Frauen Josephine Köhler
Frauen Gisa Flake
Solo-Violine Hans Ulrich Beyer
Preise / Auszeichnungen: Prix ex aequo 2010
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Hühner - Eine stereophone Dokumentation

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 19. Mai 2024 18:00 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Peter Leonhard Braun
Auch unter dem Titel: Eine stereophone Dokumentation (Untertitel)
Produktion: SFB/BR/WDR 1967, 59 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Hans Bernd Müller
Schnitt: Lieselotte Engstner
Toningenieur: Günther Genz
Toningenieur: Karl-Heinz Lalla
Regieassistenz: Friedhelm von Petersson
Inhaltsangabe: Diese 1967 zum ersten Mal ausgestrahlte Sendung ist zu einem "aktuellen" Klassiker des Hörfunks geworden. Sie war die erste Dokumentar-Sendung in Stereo-Technik, und sie wurde 1967 als beste Hörfunk-Feature-Produktion der ARD zum Prix Italia nominiert. Fast jede Rundfunkanstalt innerhalb der ARD spielte die Sendung nach und viele ausländische Stationen produzierten nach der SFB-Vorlage in Übersetzung eigene Fassungen. Weshalb dieser Erfolg?
Weil das Feature exakte Informationen mit Originalaufnahmen von eindringlicher Bildhaftigkeit verschmolz, wie es dem Rundfunk erst durch die Stereo-Technik möglich war. Und weil ein Huhn kein Huhn mehr war, sondern ein Fachtier - ein Spezialist für Eierausstoß oder Schlachtgewicht.
Ein lebender Apparat.
Es war das erste Tier, auf das der Mensch mit enormem Kapitaleinsatz die neuen Erkenntnisse der Veterinärmedizin, der Futterforschung und Genetik losgelassen hatte. Es wurde in dieser Sendung in Stellvertretung behandelt, in Stellvertretung der Tiere, die nach ihm vom Land verschwinden würden, um in künstlich geschaffener und exakt kontrollierter Umwelt Höchstleistungen zu erbringen. Für uns, seine Verbraucher.
Mitwirkende:
Gert Haucke
Joachim Nottke
Heinz Giese
Martin Hirthe
Alexander Welbat
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Austerlitz

Sendetermine: MDR Kultur - Sonntag, 19. Mai 2024 18:00, (angekündigte Länge: 83:00)
Autor(en): Winfried Georg Sebald
Produktion: MDR 2011, 83 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Stefan Kanis
Bearbeitung: Stefan Kanis
Komponist(en): Cornelia Friederike Müller
Inhaltsangabe: Der Ich-Erzähler in W.G. Sebalds letztem, kurz vor seinem Tod veröffentlichten Roman erstattet Bericht über seine Bekanntschaft mit dem Architekturhistoriker Jacques Austerlitz, den er in der zweiten Hälfte der 60er Jahre zufällig in der Antwerpener Centraalstation kennengelernt hatte. Diesem Zusammentreffen sind, über dreißig Jahre hinweg und in mehreren europäischen Städten, zahlreiche weitere Begegnungen gefolgt. In langen Gesprächen - zumeist sich nahtlos aneinander reihende biografische Auskünfte Austerlitz' enthaltend - erfuhr der Erzähler, wie jener, der sich bis dahin für einen Engländer gehalten hatte, seiner teils ihm selbst kaum erinnerlichen, teils verdrängten Herkunft auf die Spur kam: Kind in Prag lebender jüdischer Eltern, war er im Sommer 1939, im Alter von viereinhalb Jahren, mit einem Kindertransport nach England gerettet worden und bei Pflegeeltern aufgewachsen. Von dieser Entdeckung an widmete sich Austerlitz hauptsächlich der Rekonstruktion seiner Vergangenheit, er suchte nach Zeugnissen seiner Eltern: in Prag, wo er eine Freundin der Familie aufspürte, die sich oft um das Kind gekümmert hatte, in Theresienstadt, wohin seine Mutter, bis zu ihrem Abtransport ins Vernichtungslager, verschleppt worden war. Recherchen, die durch den Bericht über Austerlitz nun ihrerseits festgehalten sind.
Mitwirkende:
Austerlitz Ernst Jacobi
Vera Rysanová Rosemarie Fendel
Der junge Jacques Jonathan Bordag
Erzähler Ulrich Matthes
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Eine feine Gesellschaft

Sendetermine: RB 2 - Sonntag, 19. Mai 2024 18:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Gerhard Janner
Produktion: hr 1967, 61 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Peter Stiller
Inhaltsangabe: Die alte Lady Crossfield fürchtet um ihr Leben und bittet die Polizei um Hilfe. Als Sergeant Ducasse auf der abgelegenen Insel im Süden Frankreichs eintrifft, wo die Lady zusammen mit entfernten Verwandten und Personal in einer riesigen Villa lebt, ist sie bereist tot.
Sie liegt erstochen im Bett. Alle Bewohner der Villa kommen für diese Tat in Frage. Da ist die attraktive Sarah Crossfield, die zurzeit mit ihrem gelähmten Mann auf der Insel Ferien macht; außerdem Miss Sheila, das Dienstmädchen, Miss Rundford, die Köchin und der dichtende Gärtner Lawbridge. Sergeant Ducasse und der schnell herbeigerufene Kriminalkommissar nehmen die Untersuchung auf und entdecken bald einen Brief von Lady Crossfield, der niemals abgeschickt wurde. Daraus geht hervor, dass irgendjemand die alte Dame vergiften wollte. Dieser Mordplan misslang, aber wer hat ihn ausgeheckt, und wer hat sie erstochen?
Mitwirkende:
Kommissar Wolfgang Kieling
Gärtner Werner Eichhorn
Köchin Sonja Karzau
Mrs. Crossfield Carmen Renate Köper
Mr. Crossfield Alf Marholm
Sergeant Günther Sauer
Arzt Otto Stern
Mädchen Heidi Treutler
Die Alte Friedel Weih
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Der Besuch des Leibarztes

Sendetermine: NDR Kultur - Sonntag, 19. Mai 2024 18:05 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Per Olov Enquist
Produktion: NDR/SWR 2002, 139 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Ton: Gerd-Ulrich Poggensee
Übersetzung: Wolfgang Butt
Inhaltsangabe: Als Physikus und Armenarzt von Altona revolutionierte er die Medizin, und in Dänemark hätte er fast eine friedliche politische Revolution zuwege gebracht: Graf Struensee, Aufklärer, Freidenker, Humanist. 1768 beordert man ihn an den dänischen Hof, wo er Christian den VII. betreuen soll. Eine unbarmherzig-strafende Erziehung hat aus dem einstigen Kronprinzen einen stammelnden, verstörten Monarchen gemacht. Christian fasst schnell Zutrauen. Während er sich mehr und mehr in seine Innenwelten zurückzieht, überträgt er Struensee fast alle politische Macht. Doch dem Hof, allen voran dem Reaktionär Guldberg, ist der Aufklärer ein Dorn im Auge. Und Struensees, von Christian selbst angezettelte Liaison mit der Königin macht ihn anfechtbar... Enquist hat aus der ménage à trois zwischen Christian, Struensee und der Königin eine ergreifende Liebesgeschichte komponiert. Darüber hinaus ist sein Roman eine psychologisch ausgefeilte Studie über die Macht und eine Tragödie über die systematische Abrichtung eines Königs zum Instrument höfischer Machtinteressen.
Mitwirkende:
Erzähler Hans Peter Hallwachs
Struensee Ulrich Matthes
Christian VII. Andreas Pietschmann
Guldberg Felix von Manteuffel
Caroline Alexandra Henkel
Reverdil Siegfried W. Kernen
Graf Reventlow Dietmar Mues
Caterin Catrin Striebeck
Königinwitwe Jutta Hoffmann
Graf Rantzau Hermann Lause
Diderot Fritz Lichtenhahn
Brandt Helmut Zhuber
Keith Friedhelm Ptok
König Friedrich V. Franz-Josef Steffens
Sprecher Peter Bieringer
weibl. Stimme Anne Moll
Pastor Gerhard Garbers
männl. Stimme Markus Graf
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Schall und Wahn

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 19. Mai 2024 18:20 Teil 1/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 100:00)
Autor(en): William Faulkner
Auch unter dem Titel: Benjy – Karsamstag, 07. April 1928 (1. Teil)
Quentin – Donnerstag, 02. Juni 1910 (2. Teil)
Compson junior – Karfreitag, 06. April 1928 (3. Teil)
Dilsey – Ostersonntag, 08. April 1928 (4. Teil)
The Sound and the Fury (Originaltitel)
Produktion: SWR 2024, 338 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Komponist(en): Pierre Oser
Dramaturgie: Andrea Oetzmann
Besetzung: Sandra Pasic
Ton: Daniel Senger
Ton: Alexander Nottny
Ton: Steffen Jahn
Technik: Sonja Röder
Technik: Mechthild Austermann
Regieassistenz: Constanze Renner
Regieassistenz: Natia Koukoulli-Marx
Übersetzung: Frank Halbach
Inhaltsangabe: Aus vier Perspektiven wird in einer komplexen Erzählstruktur aus inneren Monologen, Bewusstseinsströmen und verschlungenen Rückblenden der Zerfall der einst bedeutenden Südstaatenfamilie Compson geschildert.
Die Compsons leben in einem einstmals grandiosen, jetzt aber verlotterten Herrenhaus in Jefferson, der Kreisstadt des fiktiven Yoknapatawpha County. Nachdem der Vater an Alkoholismus zugrunde gegangen ist, fällt auch der Rest der Familie emotional auseinander.
In der erzählten Zeit sind dies: die stets jammernde Mutter Caroline Compson, ihr geistig behinderter Sohn Benjamin, dessen depressiver älterer Bruder Quentin, der jüngste Sohn Jason, seine ältere Schwester Caddy und später deren Tochter, ebenfalls Quentin genannt.
Außerdem leben auf dem Anwesen die schwarze Bedienstete Dilsey und, bis zu seinem Tod, ihr Mann Roskus, ihre Söhne T.P. und Versh sowie ihre Tochter Frony und deren Sohn Luster.
Heimlicher Mittelpunkt, weil nur gespiegelt im Bewusstsein der anderen Figuren, ist die nonkonformistische, lebenslustige Caddy Compson, von zweien ihrer Brüder geliebt, von einem gehasst.
Der erste Teil besteht aus Wahrnehmungen und Erinnerungsfragmenten des geistig behinderten Sohnes Benjy am Karsamstag, dem 7. April 1928. Der zweite Teil schildert den Ablauf des 2. Juni 1910 aus der Sicht des ältesten Sohnes, des depressiven Quentin. Teil drei beschreibt den 6. April 1928 aus der Perspektive des rassistischen jüngsten Sohnes Jason, während ein anonymer Erzähler im vierten Teil den 8. April 1928 und die Erlebnisse der schwarzen Haushälterin Dilsey wiedergibt.
Mitwirkende:
1. Teil Benjy
Benjamin (Benjy) Compson 3,5,7 Jahre Walter Grosch
Benjamin (Benjy) Compson 13,14,15 Jahre Jeremias Matschke
Benjamin (Benjy) Compson 17,18,20,33 Jahre Christoph Franken
Candace (Caddy) Compson 6,8,10 Jahre Maya Morgeneyer
Candace (Caddy) Compson 16,17,18 Jahre Elisa Schlott
Quentin Compson 7,9,11 Jahre Lionel Jenkins
Quentin Compson 19 Jahre Johannes Nussbaum
Jason IV Compson 4 Jahre Till Voeckler
Jason IV Compson 16,19 Jahre Robert Dölle
Jason IV Compson 34 Jahre Robert Dölle
Miss Quentin Compson 17 Jahre Luisa Krause
Mr. Jason III Compson 43-62 Jahre Sylvester Groth
Mrs. Caroline Compson 32-60 Jahre Judith Engel
Maury Bascomb (Onkel Maury) 36-44 Jahre Hansa Czypionka
Dilsey Gibson Nicole Heesters
Roskus Gibson Christian Redl
Versh Gibson 8, 10, 12 Jahre Frederick Vogt
Versh Gibson 20 Jahre Kilian Bierwirth
T.P. Gibson 13,15 Jahre Nuri Koriat-Singer
T.P. Gibson 17, 18 Jahre Peer Oscar Musinowski
Frony Gibson 7 Jahre Anni Hilbrig
Frony Gibson 21,24 Jahre Kathleen Morgeneyer
Luster Gibson 4 Jahre Fridolin Mihan
Luster Gibson 15,17 Jahre Laurids Schürmann
Frau, Waschfrau am Bach Anke Schubert
Frau II, Waschfrau am Bach Catharina Kottmeier
Caddie 1+2 Sascha Nathan
Golfspieler Walter Adler
Golfspieler 2 Horst Hildebrand
Mrs. Patterson Anja Schneider
Charlie 25 Jahre Nico Holonics
Mann mit roter Krawatte 25 Jahre Marc Hosemann
Mädchen 1 Luise Noack
Mädchen 2 Mila Zirkenbach
Teil 2 Quentin
Quentin Compson 12 Jahre Lionel Jenkins
Quentin Compson 18,19 Jahre Johannes Nussbaum
Jason III Compson 61,62 Jahre Sylvester Groth
Shreve MacKenzie 19 Jahre Carl Herten
Uhrmacher Felix von Manteuffel
Eisenwarenverkäufer Berthold Toetzke
Caddy Compson 8,11 Jahre Maya Morgeneyer
Caddy Compson 17,18 Jahre Elisa Schlott
Dilsey Gibson Nicole Heesters
Gerald Bland Timo Weisschnur
Mrs. Caroline Compson 40,41,42 Jahre Judith Engel
Sidney Herbert Head 30 Jahre Matthias Koeberlin
Versh Gibson 8 Jahre Frederick Vogt
Natalie 12 Jahre Fiene Lydia Kaever
Mrs. Bland Julika Jenkins
Dalton Ames 30 Jahre Patrick Güldenberg
Spoade 20 Jahre Sebastian Urzendowsky
T.P. Gibson 14 Jahre Nuri Koriat-Singer
Teil 3 Jason Compson junior
Jason IV Compson 18,20,22,24 Jahre Robert Dölle
Jason IV Compson 34 Jahre Robert Dölle
Mrs. Caroline Compson 44,60 Jahre Judith Engel
Miss Quentin Compson 17 Jahre Luisa Krause
Jason III Compson 64 Jahre Sylvester Groth
Dilsey Gibson Nicole Heesters
Luster Gibson 17 Jahre Laurids Schürmann
Earl 40 Jahre Werner Wölbern
Hiob 60 Jahre Berthold Toetzke
Caddy Compson 20,24,26,36 (im Brief) Jahre Elisa Schlott
Vertreter 37 Jahre Marc Hosemann
Telegrafist 30 Jahre Timo Weisschnur
Doc Wright 40 Jahre Josef Tratnik
Hopkins 40 Jahre Sebastian Urzendowsky
Lorraine 25 Jahre Anja Schneider
Maury Bascomb 40 Jahre Hansa Czypionka
Drucker Friedhelm Ptok
Junge mit Telegramm Jeremias Matschke
Benjamin (Benjy) Compson 17,33 Jahre Christoph Franken
Mink Walter Adler
Teil 4 Dilsey
W. Faulkner (als Erzähler) Ulrich Noethen
Dilsey Gibson Nicole Heesters
Mrs. Caroline Compson 60 Jahre Judith Engel
Benjamin (Benjy) Compson 33 Jahre Christoph Franken
Jason IV Compson 34 Jahre Robert Dölle
Luster Gibson 17 Jahre Laurids Schürmann
Frony Gibson 37 Jahre Kathleen Morgeneyer
Mann + Mann 2 (beim Kirchgang) Oliver Stokowski
Junge 1 (beim Kirchgang) Fridolin Mihan
Mädchen 1 (beim Kirchgang) Anni Hilbrig
Mädchen 2 (beim Kirchgang) Luise Noack
Mädchen 3 (beim Kirchgang) Mila Zirkenbach
Alte Frau (beim Kirchgang) Rosalinde Renn
Reverend Shegog 60 Jahre Christian Redl
Frau 1 (in Kirche) Anke Schubert
Frau 2 (in Kirche) Catharina Kottmeier
Frau 3 (in Kirche) Julika Jenkins
Mann (auf dem Weg nach Hause v. d. Kirche) Steffen Scheumann
Sheriff Matthias Leja
Alter Mann v. d. Minstrel-Truppe (Tenorstimme) Heinrich Giskes
Chef der Mistrel-Truppe Sascha Nathan
Mann mit Latzhose Horst Hildebrand
Golfspieler Walter Adler
Links: Externer Link Homepage Pierre Oser
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Cousine Lisbeth

Sendetermine: DLR - Sonntag, 19. Mai 2024 18:30 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 82:00)
Autor(en): Honoré de Balzac
Produktion: DLR/RB 2017, 152 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Cécile Wajsbrot
Komponist(en): Michael Riessler
Ton: Thomas Monnerjahn
Dramaturgie: Stefanie Hoster
Ton und Technik: Susanne Beyer
Regieassistenz: Anke Beims
Inhaltsangabe: Wie schnell schmilzt ein Vermögen! Was kostet eine Heirat, was eine Kurtisane?
Paris im Jahre 1838. Madame Adeline Hulot, schöne Lothringerin im besten Alter, könnte die Mittel für die Verheiratung ihrer Tochter Hortense beschaffen, wenn sie dem unverhohlenen Werben des Hauptmanns der Ehrengarde und Parfümfabrikanten Crevel nachgäbe. Das Vermögen der Familie brachte Adelines Ehemann durch. Still folgt dem Geschehen die Cousine Lisbeth, die ihre Tage im Palais der Familie verbringt. Nahe am Louvre in einer dunklen Straße liegt Lisbeths Wohnung. Dort birgt sie ein Geheimnis.
Mitwirkende:
Erzähler Gerd Wameling
Leserin Marguerite Gateau
Lisbeth Fischer Astrid Meyerfeldt
Adéline Hulot Imogen Kogge
Célestin Crevel Gustav Peter Wöhler
Baron Hector Hulot d'Ervy Felix von Manteuffel
Hortense Hulot Leonie Rainer
Valérie Marneffe Katja Sieder
Wenceslas Steinbock Patrick Güldenberg
Josépha Mirat Lisa Hrdina
Henry Mantesse de Montejanus Martin Engler
Jean-Paul Stanislas Marneffe Tonio Arango
Kommissar Martin Seifert
Honoré de Balzac Friedhelm Ptok
Musik -
Baßklarinette Michael Riessler
Akkordeon Jean-Louis Mattignet
Links: Externer Link Homepage Michael Riessler
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Gummersbach - Glaube, Hoffnung, Liebe

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 19. Mai 2024 18:30 Teil 1/4, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Merle Hilbk
Auch unter dem Titel: Höhenlage (1. Teil)
Die verbotene Stadt (3. Teil)
Neue Heimat (3. Teil)
Im Wald (4. Teil)
Produktion: WDR 2024, 117 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Michael Wehrhan
Technische Realisation: Henning Schmitz
Regieassistenz: Tammo de Vries
Inhaltsangabe: Eine Stadt ist wie ein Körper, dessen Organe und Nervenzellen in einem eingespielten Rhythmus arbeiten. Doch was ist, wenn dieser Organismus gestört wird? Was passiert mit einer Stadt, die sich von der Landgemeinde in ein Industriezentrum verwandelt – und dann den Blaumann wieder abstreifen soll, um zu einem Ort der Aktentaschenträger zu werden?
„Gummersbach“ das klingt nach Landidylle und wird in NRW nur mit einer Sache assoziiert: Handball. Doch in Gummersbach wurden Stahlkessel gebaut, hoch wie der Kölner Dom, die Kraftwerke in der ganzen Welt antreiben. Die Firma Steinmüller war Weltmarktführer in diesem Segment, ein traditionsreiches Familienunternehmen, das ein Drittel der Innenstadtfläche einnahm und der Stadt einen bürgerlichen Wohlstand bescherte. Dann war Schluss: Steinmüller wurde nach einer feindlichen Übernahme geschlossen, das Werksgeländen ein Dienstleistungszentrum verwandelt.
Doch die Kreisstadt hat sich schon öfter neu erfunden. Und immer wieder Neues integriert – so wie die Russlanddeutschen, die nach dem Zerfall der Sowjetunion zu Tausenden nach Gummersbach kamen, dort ihre Freikirchen gründeten und eine neue Frömmigkeit in die Stadt brachten.
Bei allen Umbrüchen haben sich die Gummersbacher ihre Zuversicht erhalten. Und sie werden sie brauchen angesichts der neuen Herausforderungen: der Wald, der die Stadt seit Generationen umgibt, ist dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen
1. Höhenlage
Auf den Hügeln, mit Blick über die Innenstadt, hat sich das Bürgertum seine Villen gebaut. Zu seinem Habitus gehören Verantwortungsgefühl und ein protestantischer Leistungsethos. Doch die Welt der Leinengardinen, Stockrosen und des feinen Teegebäcks ist porös geworden.
2. Neue Heimat
In der Trabantenstadt auf dem Bernberg gründeten Russlanddeutsche ihre ersten freikirchlichen Gemeinden. Während den einheimischen Amtskirchen die Mitglieder weglaufen, wachsen die Freikirchen rasant und helfen anderen Flüchtlingen bei der Integration.
3. Die verbotene Stadt
Mitten in der Innenstadt lag das Werksgelände der Firma, deren Name zum Synonym für den Auf- und den Abstieg Gummersbachs wurde. Mit dem Kesselbauer Steinmüller kam der bürgerliche Wohlstand – und die Gastarbeiter in die Stadt. Heute steht auf dem Industriegelände eine Konzerthalle und eine Sportarena für den VFL.
4. Im Wald
Mit voller Wucht trifft der Klimawandel das Bergische Land und verändert das Gesicht der Stadt stärker als das Ende der alten Industrie. Der Nadelwald, gepflanzt und gehegt von Generationen, wird vom Borkenkäfer vernichtet. Zurück bleibt eine Mondlandschaft, um deren Zukunft gerungen wird.
Mitwirkende:
Helene Grass
Andreas Grothgar
Bodo Primus
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Lost in Neulich – Kein Dorf für Anfänger (2. Staffel)

Sendetermine: RB 2 - Sonntag, 19. Mai 2024 19:00 Teil 18/24
Autor(en): Natalie Tielcke
Auch unter dem Titel: Eine Tote am Steuer (1. Teil)
Mordverdacht (2. Teil)
Chaos und Kühe (3. Teil)
Thomas Unlimited (4. Teil)
Waffenbruder (5. Teil)
Sina unter Strom (6. Teil)
Tödliches Toupet (7. Teil)
Mördersuche (8. Teil)
Der Fremde (9. Teil)
Dating Desaster (10. Teil)
Wolke 7 (11. Teil)
Wer ist hier schwanger? (12. Teil)
Heimlichkeiten (13. Teil)
Bombenstimmung (14. Teil)
Flugzeuge im Bauch (15. Teil)
Promillegrenze (16. Teil)
Eingesperrt (17. Teil)
Bis zum letzten Ei (18. Teil)
Gänsealarm (19. Teil)
Happy Birthday (20. Teil)
Stromausfall (21. Teil)
Böse Überraschung (22. Teil)
Blut ist dicker als Kuhmist (23. Teil)
Neue Rätsel, alte Wunden (24. Teil)
Produktion: RB/MDR/SWR/rbb/hr 2022, 517 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Roman Neumann
Bearbeitung: Jan Hass
Komponist(en): Ruede Hagelstein
Dramaturgie: Janine Lüttmann
Dramaturgie: Lina Kokaly
Inhaltsangabe: Eine schräge Familie – ein Dorf - ein düsteres Geheimnis - nach dem Erfolg der ersten Staffel mit über 880.000 Wiedergaben in der ARD Audiothek legen Radio Bremen (Federführung), MDR, rbb, SWR und hr die zweite Staffel des Podcasts "Lost in Neulich" auf. Wer ist die Tote in dem Autowrack, das aus dem See geborgen wurde? Wer hat sie getötet? Ist Jana eigentlich ein Junge? Und wie viel Gras kann Oma Lüders anbauen, bevor sie mit dem Gesetz in Konflikt kommt?
Viele Fragen sind offen, jetzt geht die Geschichte endlich weiter. Und in der fünfköpfigen Großstadtfamilie Lüders sowie im Dorf Neulich bleibt es turbulent. Jana ist auf der Suche danach, auf welches Geschlecht sie steht, Sandra fragt sich, ob ihre Schulliebe Marc etwas mit der Leiche im See zu tun hat und Vater Thomas bekommt ein Angebot, das er kaum ablehnen kann – dafür müsste er aber seine Familie verlassen.
Mitwirkende:
Tessa Mittelstaedt
Martin Engler
Christoph Moreno
Ella Lee
Cornelia Lippert
Thomas Arnold
Marc Schmitz
Barnaby Metschurat
Tayphoon Bademsoy
u.a.
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Das Dschungelbuch

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 19. Mai 2024 19:04 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 50:00)
Autor(en): Rudyard Kipling
Auch unter dem Titel: Das Menschenjunge (1. Teil)
Die vergessene Stadt (2. Teil)
Der Tanz der Elefanten (3. Teil)
The Jungle Book (Originaltitel)
Produktion: WDR 2007, 99 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Frank Erich Hübner
Bearbeitung: Karlheinz Koinegg
Komponist(en): Wim Wollner
Technische Realisation: Günter Kasper
Regieassistenz: Michael Ogrizek
Inhaltsangabe: "Denkt euch das heiße, dunkle Herz des Dschungels! Denkt euch die Moos bewachsenen Ruinen einer längst vergessenen Stadt! Denkt euch das Schwarz des Panthers, das Silbergrau der Wölfe und das Gelb des Tigers, der noch keine Streifen hat! Denkt euch den Jungen Mogli, der unter Wölfen aufgewachsen ist und an Balu, den Bären, der ihn lehrt, wie man von Bäumen Honig stiehlt und seinen Tag in ihrem Blätterdach verschläft. Hört ihr sie wachsen? Hört genau hin! Denn was da wispert, raschelt und im Unterholz rumort, sind die Geschichten, die euch nur das Dschungelbuch erzählt ..."
Mitwirkende:
Erzählerin Regina Lemnitz
Mogli Luca Kämmer
Balu Traugott Buhre
Baghira Christian Redl
Vater Wolf Jens Wachholz
Mutter Wolf Tanja Haller
Shir Khan Wolfgang Hess
Tabaqui Jens Wawrczeck
Akela Gerd Mayen
Kaa Horst Mendroch
Affenführer Hanns Jörg Krumpholz
Hathi Hans Schulze
Moglis Mutter/Kobra Isis Krüger
Wolf 1/A Vittorio Alfieri
Wolfsjunge Benny Hogenacker
Chil Heinz Baumeister
Wolf 2/B Jürgen Schüller
Zauberer Supriyo Bandyopadhyay
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Ich widersetze mich!

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 19. Mai 2024 13:04, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Sonntag, 19. Mai 2024 20:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Renate Maurer
Auch unter dem Titel: Die türkische Soziologin und Menschenrechtlerin Pinar Selek (Untertitel)
Produktion: ORF/SWR 2023, 54 Min. (Stereo) - Feature
Ton: Fridolin Stolz
Inhaltsangabe: Trotz harter Repressalien widmet sich die türkische Soziologin Pinar Selek Tabuthemen in der Türkei und macht aus ihrer Parteinahme für die unterdrückte kurdische Bevölkerung kein Hehl. Dafür musste sie 1998 zweieinhalb Jahre ins Gefängnis. Auch nach ihrer Freilassung wird sie mit einem Strafverfahren verfolgt - bis heute. Im September 2023 ist erneut eine Verhandlung angesetzt. Renate Maurer hat Pinar Selek im französischen Exil besucht.
Ihr Vater ist ein bekannter linker Anwalt, ihre Mutter Apothekerin. Zuhause in Istanbul gehen Intellektuelle und Menschenrechtsaktivist:innen ein und aus. Mit neun erlebt Pinar Selek, wie ihr Vater nach dem Militärputsch 1980 verhaftet wird und ins Gefängnis muss. Sie stellt Fragen nach Gerechtigkeit, Freiheit und Glück für alle und sucht die Antworten auf der Straße - bei den Straßenkindern, Prostituierten, Transvestiten. Während ihres Soziologiestudiums baut sie mit ihnen die 'Werkstatt der Straßenkünstler' auf.
Im Juli 1998 wird sie festgenommen. Sie ist 26 und recherchiert gerade für eine Studie über die Bedeutung von Gewalt für Kämpfer der kurdischen Untergrundorganisation PKK. Sie soll die Namen ihrer Interviewpartner nennen. Sie weigert sich - auch unter Folter. Im Gefängnis erfährt sie von der Anschuldigung, im Auftrag der PKK auf dem Ägyptischen Bazar eine Bombe gelegt zu haben. Bei dieser Explosion am 9. Juli 1998 starben sieben Menschen, 127 wurden verletzt. Der einzige Belastungszeuge widerruft bald danach seine unter Folter erpresste Aussage. Mehrere Gutachter stellen fest, dass eine defekte Gasleitung die Ursache der Explosion gewesen sei.
Nach zweieinhalb Jahren kommt Pinar Selek aus dem Gefängnis frei. 2006 wird sie auch vor Gericht freigesprochen, doch der Oberste Gerichtshof kassiert das Urteil. Es folgen drei weitere Freisprüche und deren Aufhebung durch das Kassationsgericht, die Verurteilung zu lebenslänglicher Haft, Revisionen, neue Verhandlungen - ein Fall von Justizwillkür, der sich jahrzehntelang hinzieht, bis heute. Die nächste Verhandlung ist für September 2023 angesetzt.
Nach ihrer Haftentlassung 2000 stürzt sich Selek in die Frauenbewegung, engagiert sich für Antimilitarismus, für die Sache der Kurden, der Armenier. Sie schreibt erfolgreiche Bücher: über die Gewalt an den Transvestiten und Transsexuellen in der Ülker Straße, das Scheitern der Friedensbewegung der Linken, die Rolle des Militärdienstes für die Entwicklung türkischer Männlichkeit.
2009, als das Kassationsgericht den ersten Freispruch aufhebt und eine lebenslange Haftstrafe für Pinar Selek fordert, flüchtet sie ins Exil nach Deutschland, lebt als 'Writers-in Exile-Stipendiatin' des PEN in Berlin, zieht nach Straßburg, dann nach Nizza.
Was einen politischen Wandel in der Türkei angeht, macht sie sich keinerlei Hoffnungen. 'Erinnern wir uns: die Regierung Erdogan trat mit den Versprechungen der Demokratie an und wurde dann vom 'tiefen Staat' vereinnahmt mit seinem Geheimdienst, der Mafia und der Ultrarechten.'
In den 20 Jahren ihrer Regierungszeit sei die Islamisierung der Gesellschaft über die Bildungsarbeit der muslimischen Bruderschaften deutlich vorangetrieben worden. Die Regierung Erdogan könne wechseln, aber ihre Übel seien tief im türkischen Staat verwurzelt. 'Es gibt eine über 100-jährige Indoktrination der Gesellschaft. Wie kann man davon schnell geheilt werden?'
Mitwirkende:
Irina Wanka
Sarah Jung
Barbara Braun
Skye Mac Donald
Ursula Scheidle
Michael Köppel
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Druckausgabe (PDF)

Der Achtsamkeitsboom - Das Geschäft mit der inneren Unruhe

Sendetermine: DLF - Sonntag, 19. Mai 2024 20:05
Autor(en): Susanne Luerweg
Sabine Oelze
Produktion: DLF 2021, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Uta Reitz
Ton und Technik: Christoph Rieseberg
Ton und Technik: Hanna Steger
Inhaltsangabe: Das Leben des postglobalen, postfaktischen Ichs befindet sich in der Disbalance - das jedenfalls suggerieren Apps, Seminare und Coachings. Dagegen hilft Meditation, Entspannung, Achtsamkeit. Oder?
Meditationsmethoden, Achtsamkeitstrainings und Entspannungsverfahren haben eine eigene Bewusstseinsindustrie hervorgebracht. Selbstoptimierung, Resilienz im Berufsleben, bessere Work-Life-Balance heißen die Erfolgsformeln der postmodernen Gesellschaft. Der Zukunftsforscher Matthias Horx spricht davon, dass Achtsamkeit in den nächsten Jahrzehnten in allen Lebensbereichen der Gesellschaft und der Wirtschaft prägend sein wird. Was passiert, wenn Achtsamkeit in Narzissmus umschlägt? Das könnte tödlich enden, wie es der Krimiautor Karsten Dusse ironisch in seinem Bestseller „Achtsam morden“ beschreibt. Geht es wirklich darum, gut zu sich zu sein, oder nur darum, der immer größeren Belastungen Herr zu werden, den Stress zu bewältigen, ohne seine Ursachen zu beseitigen? Das jedenfalls kritisieren Soziologen an der neuen Bewegung.
Mitwirkende:
Martin Bross
Moritz Heidelbach
Sigrid Burkholder
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