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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

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Überflieger, Nesthäkchen und schwarze Schafe

Sendetermine: DLR - Samstag, 18. Mai 2024 00:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 18. Mai 2024 23:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Gisa Funck
Auch unter dem Titel: Die Lange Nacht der sechs Geschwister Grimm (Untertitel)
Produktion: DLF/DLR 2024, ca. 170 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Susanne Krings
Inhaltsangabe: Wie lebt und überlebt man im Schatten von gleich zwei Literatur-Genies? Diese Frage drängt sich beim Blick auf die berühmten Gelehrten und Märchensammler Jacob und Wilhelm Grimm auf. Denn das glorreiche Brüderpaar der deutschen Geistesgeschichte kennt heute jeder. Aber wer weiß schon, dass Jacob und Wilhelm Grimm auch noch vier jüngere Geschwister hatten? Nämlich die Brüder Carl, Ferdinand und Ludwig Emil – sowie die jüngste Schwester Charlotte Amalie, neckisch „Lottchen“ genannt. Auch diese vier jüngeren, heute weitgehend vergessenen Grimms waren teilweise hochbegabte, eigenwillige Charaktere. Doch neben den älteren Überfliegern Jacob und Wilhelm, die früh die Elternrolle für ihre Geschwister übernahmen, hatten sie einen schweren Stand. Eine Lange Nacht über das erstaunliche Familienprojekt der sechs Geschwister Grimm, in der die Rollen der Stars, Zuträger, Nesthäkchen und angeblicher Versager schnell festgelegt waren.
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Das Fortschreiten der Liebe

Sendetermine: DLR - Samstag, 18. Mai 2024 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 18. Mai 2024 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Anne Ipsen
Daniela Kletzke
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über die kanadische Schriftstellerin Alice Munro (Untertitel)
Produktion: DLR 2011, 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Daniela Kletzke
Inhaltsangabe: "Es gibt kaum ein größeres Vergnügen für eine Schriftstellerin als sich eine eigene Stadt zu erfinden, ihre Muster zu entdecken, all diese Leben und Straßen, versteckten Räume und Geschichten." (Munro, 1974) Alice Munro kam vor 80 Jahren im kanadischen 3000-Seelen-Städtchen Wingham zur Welt, am falschen Flussufer, wo illegal mit Alkohol gehandelt wurde und Kinder und Erwachsene gefährliche Kämpfe austrugen. Auch alle späteren Stationen ihres Lebens - das Stummwerden in der Hausfrauenrolle, das Aufatmen und die Glücksuche der 70er-Jahre, Selbstbehauptung, Abschiede und Alter - hat sie kühn und mitfühlend in Short Stories beschrieben und dabei eine Geschichte der Gefühlslagen und Lebensumbrüche im 20. Jahrhundert geschaffen, auch eine Chronik der Aufbrüche von Frauen. Mit archäologischer Lust und Präzision verfolgt sie Familiengeschichten bis in die Zeit der ersten weißen Siedler in Kanada zurück. Fast immer geht es dabei um Liebe, ihre Formen, Verwandlungen, ihren Verlust und ihr Fortwirken. Schriftstellerkollegen bewundern Alice Munro als Meisterin der kurzen Form. In der "Langen Nacht" durchstreifen wir die Straßen von Munros Imagination. Es gibt kaum ein größeres Vergnügen, als die Handlungsreisenden, Schlachter, Bibliothekarinnen, verkrachten Ehepaare und trotzigen Kinder in den Hinterzimmern kennenzulernen.
Mitwirkende:
Cathlen Gawlich
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Die Mäzene von Recklinghausen

Sendetermine: DLF - Samstag, 18. Mai 2024 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Karl-Georg Mattes
Auch unter dem Titel: Was ist eigentlich in Recklinghausen los? – Zu den Ruhrfestspielen (Untertitel)
Produktion: DLF 1963, 53 Min. (Mono) - Feature
Inhaltsangabe: Während des sehr kalten Winters 1946/47 stehen die Hamburger Theater vor der Schließung. Es fehlt an Kohle für Beheizung und Betrieb. Die Hamburger Theaterschaffende wollen das nicht hinnehmen. Sie fahren mit zwei LKW ins Ruhrgebiet, um direkt auf den Zechen um Kohle zu bitten. Und es funktioniert. Die Bergarbeiter der Zeche König Ludwig 4/5 in Recklinghausen-Suderwich helfen. Zum Dank für die Kohlehilfe gastieren im Sommer 1947 150 Schauspieler und Schauspielerinnen der drei Hamburger Staatsbühnen unter dem Motto „Kunst für Kohle“ im Städtischen Saalbau Recklinghausen. Die Ruhrfestspiele werden als jährliches Ereignis ins Leben gerufen. Es sollen Festspiele im Kohlenpott vor den Kumpels sein. Im Feature „Die Mäzene von Recklinghausen – Was ist eigentlich in Recklinghausen los? Zu den Ruhrfestspielen“ gesendet im Deutschlandfunk 1963 zeichnet Karl-Georg Mattes ein Bild dieser Festspiele zu einem Zeitpunkt als das Ruhrfestspielhaus sich noch im Bau befindet.
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Ephraim Kishon - zum 100. Geburtstag des Humoristen

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 18. Mai 2024 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Christina Höfferer
Andreas Kloner
Auch unter dem Titel: Der beste Humorist von allen (Untertitel)
The Making of Ephraim Kishon (alternativer Hörspieltitel)
Produktion: ORF 2024, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Andreas Kloner
Ton: Fridolin Stolz
Inhaltsangabe: Seine Bücher waren in den 1970er und 1980er Jahren aus den Wohnzimmerregalen ebenso wenig wegzudenken wie die legendären TV-Straßenfeger 'Dalli-Dalli' oder die 'Peter-Alexander-Show'. Familie und Weggefährt:innen erinnern sich an den 'besten Humoristen von allen.'
In seinen beliebten Satiren erzählte Ephraim Kishon von den frühen Erlebnissen seiner Kinder Rafi, Amir und Renana. Er tanzte den 'Wiener Titelwalzer' mit einem Hofrat und einem wirklichen Hofrat und trieb ein 'Gipfeltreffen mit Hindernissen' zwischen einem Elektriker und einem Maurer auf die Spitze der Übertreibung. Seine zweite Gattin Sarah nannte er in seinen Geschichten 'die kleine Frau', die erst in der deutschen Übersetzung von Friedrich Torberg zur 'besten Ehefrau von allen' veredelt und vom Originalautor in die Originalgeschichten übernommen wurde. Kishons Bücher, die in 38 Sprachen erschienen sind, wurden 43 Millionen Mal verkauft, davon 32 Millionen allein im deutschen Sprachraum.
Geboren wurde Ephraim Kishon am 23. August 1924 als Ferenc Hoffmann in Budapest. 1945 konnte er zuerst den Nazis, dann dem russischen Gulag entkommen. 1949 erfolgte seine Einreise nach Israel. Dort begann er das Modernhebräische regelrecht in sich aufzusaugen und schrieb in dieser Sprache bald seine ersten Geschichten. Neben seinen erfolgreichen Kurzgeschichten und Theaterstücken verfasste er 30 Jahre lang tägliche Glossen für die israelische Zeitung 'Ma'ariv'. Für seine Drehbücher, wie 'Salach Shabati' und 'Schlaf gut, Wachtmeister' stand er selbst hinter der Kamera und war zweimal für den Oscar nominiert. Auch für seine nahe an der Realität gebauten Bürokratie-Satire 'Der Blaumilch-Kanal' wechselte er ins Filmregiefach.
Bereits 2009 begaben sich Christina Höfferer und Andreas Kloner auf die Spuren Kishons, und sprachen in Israel mit einigen seiner inzwischen verstorbenen Freunde und Wegbegleiter, wie dem Filmregisseur Joel Silberg und dem langjährigen Bürgermeister von Tel Aviv Shlomo 'Tschitsch' Lahat, sowie deren Ehefrauen, die wiederum mit Kishons zweiter Ehefrau Sarah von Jugend an befreundet waren - eine akustische Zeitkapsel, die für diese Sendung zum ersten Mal geöffnet wird. Die Brücke zwischen jüngster Vergangenheit und Gegenwart schlagen Ephraim Kishons Kinder Raphael, Amir und Renana, die ebenfalls zu Wort kommen werden.
Auf die oft gestellte Frage, warum er gerade im deutschsprachigen Raum so gut ankam, antwortete Kishon einst: "Ich bin eben ein Geschöpf Mitteleuropas." - In Mitteleuropa, im schweizerischen Appenzell, ist Ephraim Kishon 2005 im Alter von 80 Jahren auch verstorben.
Mitwirkende:
Zitate Florian Carove
Sprecherin Babette Ahrens
Sprecherin Pippa Galli
Sprecher Michael Köppel
Sprecher Julian Loidl
Moderation Christina Höfferer
im Originalton .
Ephraim Kishon
Sohn von Ephraim und Sara Kishon Amir Kishon
Sohn von Ephraim und Eva (Chawa) Kishon Rafi Kishon
Tochter von Ephraim und Sara Kishon Renana Kishon
befreundetes Ehepaar von Ephraim und Sara Kishon Miriam Silberg
befreundetes Ehepaar von Ephraim und Sara Kishon Joel Silberg
befreundetes Ehepaar von Ephraim und Sara Kishon Ziva Lahat
befreundetes Ehepaar von Ephraim und Sara Kishon Schlomo "Tschitsch" Lahat
Freund von Ephraim Kishon, ehem. Chefredakteur der „Jerusalem Post“ Ari Radt
Links: Externer Link Homepage von Christina Höfferer
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Die Dörnthaler Leinöl-Müllerin

Sendetermine: MDR Kultur - Samstag, 18. Mai 2024 09:05, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Matthias Körner
Produktion: MDR 2020, 30 Min. (Stereo) - Feature
Regie: André Lüer
Schnitt: Christian Grund
Regieassistenz: Dagmar Palowski
Inhaltsangabe: Es ist wie ein Motiv von Caspar David Friedrich: Im erzgebirgischen Dörnthal, an der Silberstraße gelegen, klappert eine Fachwerk-Mühle am rauschenden Bach, mindestens seit 1650, wie eine Urkunde belegt.Von den damals 11 Mühlen ist sie die einzig übrig gebliebene, steht längst unter Denkmalschutz und ist dennoch kein Museum. Die Mühle klappert im Dreischichtsystem. 10 Tonnen Saat, das bedeutet 3.000 Liter Leinöl. Pro Tag! Christl Braun hat die Mühle von ihrem Vater übernommen. Als die Eltern 1984 früh starben, musste sie sich als junge Frau der Familientradition stellen und die Verantwortung für 10 Mitarbeiter übernehmen. Sie schaffte es und entwickelte eine Begeisterung für den Beruf, die ihr auch heute noch deutlich anzumerken ist. Sie konzentrierte sich auf die alte erzgebirgische Tradition der Herstellung von kalt gepresstem Leinöl für die regionale Spezialität Quark mit Leinöl. Getreu dem Motto: Ißt Du ́s mit dankbar frohem Mut, wird alles kranke sogar gut. Drum ochte drauf in deinem Haus, dass Quork un Leinöl geht nie aus!
Mitwirkende:
Matthias Hummitzsch
Detlef Rentsch
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Öffnungen

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 18. Mai 2024 12:04 (entfällt) , (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 3 - Samstag, 18. Mai 2024 12:04 (entfällt)
Autor(en): Natascha Gangl
Auch unter dem Titel: Mexico-Archäologie (Untertitel)
Produktion: SWR 2023, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Natascha Gangl
Mischung: Michael Lissek
Sprachaufnahme: Anna Kuncio
Inhaltsangabe: Mexico: Wo man gräbt, wuchert Geschichte. Unterirdisch. Unter Häusern, Plätzen, Müllhalden. Zeugnisse einer uralten Kultur, die ganz anders funktionierte als die europäische. Die Verschwendung feierte und die Sonne, aus der wir alle stammen ... All das liegt jetzt UNTER der Realität. Höhlen, Gänge, Schädelpyramiden. Mexico wurde nie erobert, weil es nie verstanden wurde ... - Dieses ungewöhnliche Feature fragt nach den Träumen der Archäologen und der heutigen Bedeutung für ein Volk mit einer parallelen Kultur …
Mitwirkende:
Miguel Ángel Gaspar
Christine Gnigler
Martina Spitzer
Natascha Gangl
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Buchclub - Annäherungen an die Schriftstellerin Alice Munro

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 18. Mai 2024 12:04, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Jean-Claude Kuner
Produktion: NDR 2015, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Jean-Claude Kuner
Technische Realisation: Corinna Gathmann
Technische Realisation: Wolfgang Dirks
Technische Realisation: Peter Kainz
Inhaltsangabe: Ein Buchclub in einer Kleinstadt Kanadas. Fünf Frauen treffen sich, um über Alice Munros Werke zu diskutieren. Munro, die 2013 als erste kanadische Schriftstellerin den Literaturnobelpreis bekam, ist in Western Ontario aufgewachsen, auf dem Land, in armseligen Verhältnissen. Dort oder in kanadischen Kleinstädten spielen ihre Geschichten, in denen es um Ehe, Familie und Frauenleben geht. Was haben diese Geschichten mit ihrem Leben zu tun, fragen sich die Buchclub-Frauen nun. Ein Dialog zwischen Leserinnen, der Literatur und Alice Munro, deren Stimme sie im Internet finden, beginnt.
Mitwirkende:
Hedi Kriegeskotte
Victoria Trauttmansdorff
Anne Müller
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Das Horrorheim - über profitorientierte Pflege auf Kosten der Betroffenen

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 18. Mai 2024 13:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Claudia Gürkov
Christiane Hawranek
Melanie Marks
Produktion: BR 2021, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Ron Schickler
Ton und Technik: Adele Kurdziel
Inhaltsangabe: Hilflose Seniorinnen und Senioren sollen in einem Pflegeheim in Bayern verhungert und verdurstet sein. Die Kripo ermittelt. Die Rede ist von falschen Medikamenten, mangelnder Hygiene und Schwarzarbeit. Ehemalige Heimbewohner, Angehörige und Pflegefachkräfte berichten von Gewalt und Psychoterror.
Dokumente belegen, dass über Jahre hinweg desolate Zustände in dem Heim herrschten. Die Aufsichtsbehörden wurden immer wieder informiert, offenbar gingen sie aber nicht jeder Beschwerde konsequent nach. Missstände wie diese haben auch strukturelle Gründe: Die oft unterbesetzte Heimaufsicht der Behörden vor Ort soll Einrichtungen kontrollieren, hinter denen immer öfter internationale Konzerne oder fragwürdige Investoren stehen. Diese wollen ihren Gewinn maximieren und die Kosten senken. Das Ergebnis bekommen die Bewohner zu spüren. Experten gehen davon aus, dass allein in Deutschland jedes Jahr Tausende Menschen durch die Pflege zu Tode kommen, ohne dass die Umstände ihres Ablebens hinterfragt werden.
Mitwirkende:
Frank Manhold
Christopher Mann
Jerzy May
Christiane Hawranek
Claudia Gürkov
Melanie Marks
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Gummersbach - Glaube, Hoffnung, Liebe

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 18. Mai 2024 13:30 Teil 1/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Merle Hilbk
Auch unter dem Titel: Höhenlage (1. Teil)
Die verbotene Stadt (3. Teil)
Neue Heimat (3. Teil)
Im Wald (4. Teil)
Produktion: WDR 2024, 117 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Michael Wehrhan
Technische Realisation: Henning Schmitz
Regieassistenz: Tammo de Vries
Inhaltsangabe: Eine Stadt ist wie ein Körper, dessen Organe und Nervenzellen in einem eingespielten Rhythmus arbeiten. Doch was ist, wenn dieser Organismus gestört wird? Was passiert mit einer Stadt, die sich von der Landgemeinde in ein Industriezentrum verwandelt – und dann den Blaumann wieder abstreifen soll, um zu einem Ort der Aktentaschenträger zu werden?
„Gummersbach“ das klingt nach Landidylle und wird in NRW nur mit einer Sache assoziiert: Handball. Doch in Gummersbach wurden Stahlkessel gebaut, hoch wie der Kölner Dom, die Kraftwerke in der ganzen Welt antreiben. Die Firma Steinmüller war Weltmarktführer in diesem Segment, ein traditionsreiches Familienunternehmen, das ein Drittel der Innenstadtfläche einnahm und der Stadt einen bürgerlichen Wohlstand bescherte. Dann war Schluss: Steinmüller wurde nach einer feindlichen Übernahme geschlossen, das Werksgeländen ein Dienstleistungszentrum verwandelt.
Doch die Kreisstadt hat sich schon öfter neu erfunden. Und immer wieder Neues integriert – so wie die Russlanddeutschen, die nach dem Zerfall der Sowjetunion zu Tausenden nach Gummersbach kamen, dort ihre Freikirchen gründeten und eine neue Frömmigkeit in die Stadt brachten.
Bei allen Umbrüchen haben sich die Gummersbacher ihre Zuversicht erhalten. Und sie werden sie brauchen angesichts der neuen Herausforderungen: der Wald, der die Stadt seit Generationen umgibt, ist dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen
1. Höhenlage
Auf den Hügeln, mit Blick über die Innenstadt, hat sich das Bürgertum seine Villen gebaut. Zu seinem Habitus gehören Verantwortungsgefühl und ein protestantischer Leistungsethos. Doch die Welt der Leinengardinen, Stockrosen und des feinen Teegebäcks ist porös geworden.
2. Neue Heimat
In der Trabantenstadt auf dem Bernberg gründeten Russlanddeutsche ihre ersten freikirchlichen Gemeinden. Während den einheimischen Amtskirchen die Mitglieder weglaufen, wachsen die Freikirchen rasant und helfen anderen Flüchtlingen bei der Integration.
3. Die verbotene Stadt
Mitten in der Innenstadt lag das Werksgelände der Firma, deren Name zum Synonym für den Auf- und den Abstieg Gummersbachs wurde. Mit dem Kesselbauer Steinmüller kam der bürgerliche Wohlstand – und die Gastarbeiter in die Stadt. Heute steht auf dem Industriegelände eine Konzerthalle und eine Sportarena für den VFL.
4. Im Wald
Mit voller Wucht trifft der Klimawandel das Bergische Land und verändert das Gesicht der Stadt stärker als das Ende der alten Industrie. Der Nadelwald, gepflanzt und gehegt von Generationen, wird vom Borkenkäfer vernichtet. Zurück bleibt eine Mondlandschaft, um deren Zukunft gerungen wird.
Mitwirkende:
Helene Grass
Andreas Grothgar
Bodo Primus
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Die Juden

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 18. Mai 2024 14:00, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Gotthold Ephraim Lessing
Produktion: ORF/NDR 2016, 55 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist(en): Peter Kaizar
Toni Burger
Georg Mittermayr
Ton: Friedrich Trondl
Ton: Astrid Drechsler
Schnitt: Manuel Radinger
Regieassistenz: Jasmin Schäffler
Dramaturgie: Kurt Reissnegger
Inhaltsangabe: Als Lessing 1749 sein kleines Lustspiel "Die Juden" schrieb, war er gerade 20 Jahre alt. Als kühn und radikal kann dieses Jugendwerk Lessings bezeichnet werden. Zum ersten Mal steht die Figur eines positiv gezeichneten Juden auf der Bühne. Ein Reisender rettet einem Gutsherrn, der von seinen eigenen, als Juden verkleideten Bediensteten überfallen wird, das Leben. Aus Dankbarkeit will ihm der Baron seine Tochter zur Frau geben. Als dieser bekennt, "Ich bin Jude", ist der Baron sprachlos und seine zuvor geäußerten antisemitischen Vorurteile werden ad absurdum geführt. Das in die Form einer Komödie gekleidete Stück voller Sprachwitz ist ein zeitlos aktuelles Werk über Vorurteile, religiöse Toleranz und Antisemitismus.
Mitwirkende:
Ein Reisender Michael Maertens
Christoph Cornelius Obonya
Baron Peter Matić
Fräulein, dessen Tochter Pippa Galli
Lisette Brigitte Karner
Martin Krumm Karl Markovics
Michael Stich Thomas Mraz
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Musik als Beruf - Traumjob oder Psychofalle?

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 18. Mai 2024 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Susanna Felix
Auch unter dem Titel: Wie es um die mentale Gesundheit in der Klassik steht (Untertitel)
Produktion: BR 2024, 55 Min. (Stereo) - Feature
Technik: Ruth-Maria Ostermann
Inhaltsangabe: Leistungsdruck, Lampenfieber, Angststörungen und Depression - ein Großteil der professionellen Musikerinnen und Musiker ist davon betroffen. Woher kommen diese psychischen Probleme? Sind musizierende Menschen besonders sensibel? Häufig stehen sie schon von klein auf unter enormem Druck - und stecken in einem Teufelskreis aus Übe-Stress, hohen Erwartungen, Versagensängsten und Misserfolgen. Wie steht es wirklich um den Mythos vom Traumjob Bühne? Gerade Freiberuflern fehlt häufig die Sicherheit, um ihren Beruf entspannt ausüben zu können. Die Corona-Krise hat gezeigt, wie labil das System ist. Zugleich rückte die Pandemie aber auch das Thema mentale Gesundheit in den Fokus der Gesellschaft. Es ist längst kein Tabuthema mehr. Und es gibt Hilfe - auch für Ausübende in der Musikbranche. Da ist einiges in Bewegung. Und auch Musikerinnen und Musiker können selbst etwas dazu beitragen, um mental gesund zu bleiben.
Mitwirkende:
Katja Schild
Frank Manhold
Hemma Michel
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Die Fahrt der Argonauten

Sendetermine: SWR 2 - Samstag, 18. Mai 2024 14:05 Teil 2/4, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Apollonios von Rhodos
Auch unter dem Titel: Der Auftrag (1. Teil)
Der Weg (2. Teil)
Die Aufgabe (3. Teil)
Die Flucht (4. Teil)
Produktion: SWR 2021, 219 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Iris Drögekamp
Bearbeitung: Katrin Zipse
Besetzung: Kirstin Petri
Ton und Technik: Daniel Senger
Ton und Technik: Sonja Röder
Regieassistenz: Constanze Renner
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Übersetzung: Paul Dräger
Inhaltsangabe: Um 1200 v.Chr. brechen 50 Männer von der griechischen Küste auf, um an die Ostküste des Schwarzen Meers zu segeln. Es ist eine Reise ins Unbekannte, bisher hat noch kein Schiff diese Fahrt gewagt. Der Anführer, Iason, begibt sich nicht freiwillig auf dieses Abenteuer. Ihn bindet der Auftrag des iolkischen Königs Pelias, der ihm befohlen hat, das Goldene Vlies aus Kolchis zu holen. Die Männer, die sich mit Iason auf den Weg machen, die Argonauten, sind die größten Helden Griechenlands und fast alle Halbgötter. Sie sind die Väter der Helden, die in der „Ilias“ des Homer später vor Troja kämpfen.
Die „Fahrt der Argonauten“ liegt vor der „Ilias“ und der „Odyssee“. Dieses Epos wurde von Apollonios von Rhodos allerdings erst später geschrieben, knapp 500 Jahre nach Homer, im 3. Jahrhundert v.Chr., und ist weniger bekannt, aber mindestens genauso bilderreich und spannend. Die Argonauten fahren übers Mittelmeer und das Schwarze Meer bis nach Kolchis im heutigen Georgien. Unterwegs begegnen ihnen viele Gefahren - Stürme, Meerengen, Klippen, feindlich gesonnene Insel- oder Uferbewohner. Oft wird ihnen aber auch Hilfe zuteil: Sie werden gastfreundlich aufgenommen, Ortskundige und Seher helfen.
Die 3. Folge spielt in Kolchis. Die Königstocher Medea hat sich durch den Pfeil des Eros in Iason verliebt und steht im Konflikt zwischen den Geboten ihres Vaters und dem Tribut, den ihre Liebe fordert. Denn der kolchische König verlangt von Iason Unmögliches, um das Goldene Vlies zu erlangen. Nur mit Medeas Hilfe schafft es Iason, die Aufgaben zu erfüllen. Als Aietes sich dennoch weigert, ihm das Goldene Vlies zu überlassen, stiehlt Iason es. Medea landet am Strand von Griechenland; keine Königstochter mehr, sondern eine Geflüchtete an einem fremden Meeresufer, die auf Duldung hoffen muss.
Der letzte Teil schildert die Flucht vor dem kolchischen König. Die Rückreise nach Griechenland wird zur Irrfahrt für die Argonauten und verschlägt sie bis in die libysche Wüste. Aktuelle Themen wie die Notwendigkeit, aus einem Land zu fliehen, aber auch die Angst vor Fremden und der Fremde sind in der „Fahrt der Argonauten“ allgegenwärtig. Die Flucht des Phrixos auf dem goldenen Hammel, der schließlich als Goldenes Vlies in Kolchis endet, ist der Auslöser der Geschichte, die Flucht der Griechen vor dem zornigen kolchischen König markiert das Ende. Was kann Zeus, der Gott der Flüchtlinge, tun?
Mitwirkende:
Stephanie Eidt
Linda Blümchen
Julia Windischbauer
Steffen Siegmund
Joscha Eißen
Matthias Leja
Sebastian Schwab
Holger Kunkel
Andrej Agranowski
Elmar Roloff
Joscha Eißen
Dora Gura
Lucas Janson
Heiko Raulin
Simon Schwan
Katrin Striebe
Frauke Poolman
Wolfgang Pregler
Robin Schulz
Mechthild Großmann
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Volker Brauns Werktage

Sendetermine: RBB Radio3 - Samstag, 18. Mai 2024 14:05 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Volker Braun
Auch unter dem Titel: Training des aufrechten Gangs (1. Teil)
Rückkehr in die Vorzeit (2. Teil)
Produktion: MDR/DLR/rbb 2024, 131 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Kristin Schulz
Komponist(en): Steffen Schleiermacher
Dramaturgie: Stefan Kanis
Ton: André Lüer
Ton: Robert Baldowski
Ton: Andreas Stoffels
Schnitt: Steffen Brosig
Schnitt: Olaf Dix
Regieassistenz: Anne Osterloh
Inhaltsangabe: Die beiden umfangreichen Bände "Werktage" Volker Brauns, 1977-1989 (Band 1) und 1990-2008 (Band 2), dokumentieren das Tagwerk des Schreibers als Beifang: Sie offenbaren Begleitumstände der Texte; sie künden von den Mühen beim Verfassen und Veröffentlichen, von den Praktiken der Zensur und den Taktiken, ihr zu entgehen; und sie erzählen von missglückten und gelungenen Begegnungen im politischen und privaten Raum, von Träumen und Lektüren sowie öffentlichen Lesungen und Auftritten in einer von gesellschaftlichen Um- und Aufbrüchen geprägten Zeit. Eingefügte Bilder und Zeitungsmeldungen werden zum Kommentar der Tagesnotate, zahlreiche Gedichte setzen die Gesetze der Reflexion außer Kraft. Es entsteht: ein Arbeitsjournal in Form einer dreißigjährigen deutsch-deutschen Chronik, abrufbar als Erinnerung eines kollektiven wie individuellen Gedächtnisses.
Teil 1, "Training des aufrechten Gangs", widmet sich dem Zeitraum 1977-1989, angereichert um Gedichte und Träume; Teil 2, geschrieben nach der "Rückkehr in die Vorzeit" beginnt 1990 und endet 2008. Hier werden neben den Tagesnotaten Vater- und Mutterspuren aufgenommen und verfolgt, das "Mittagsmahl" wird bereitet und im unbesetzten Gebiet Schwarzenberg wird nach den Rohstoffen der Utopie gegraben.
"Jetzt bin ich in der Geschichte, und eine andere Frage stellt sie nicht, auch wenn sie vorbei ist; vorbei und verloren ist, und man sieht nun, was wahr war und was nicht war. Denn es ist jetzt mein eignes Gebiet, das unbesetzt ist, von den Truppen der Doktrin und des Glaubens, und nur Hoffnung vielleicht siedelt, die uns betrügt und weiterträgt."
Mitwirkende:
Sylvester Groth
Corinna Harfouch
Julia Gräfner
Christoph Gawenda
Volker Braun
Interpreten .
Viola Dorothea Hemken
Schlagzeug Stefan Stopora
Klavier und Celesta Steffen Schleiermacher
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Tierstimmenkonzerte

Sendetermine: HR 2 - Samstag, 18. Mai 2024 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Anneliese Aulbach
Produktion: HR 1954/ 1955, 50 Min. (Mono) - Feature
Inhaltsangabe: Im Frühling 1954 fährt die Reporterin Anneliese Aulbach mit zwei Tontechnikern, Band und Aufnahmegerät auf den Kühkopf, eine Altrheininsel im Hessischen Ried. Hier beobachtet sie gemeinsam mit einem Förster einen Tag und eine Nacht lang die Tier- und Pflanzenwelt.
Sie bewundert den wilden Knoblauch, Obstbäume und besondere Lianen-Gewächse. Sie beobachtet die Tiere und zeichnet ein Vogel-Konzert auf - mit den Stimmen von Reihern, Graumeisen, Silber-Fasanen, Milan, Blesshühnern und Bekassinen (Sumpf-Schnepfen). In der "Hörfolge mit Lautbeispielen", so der Untertitel der Sendereihe, geht es auch auf der Jagd nach Tierstimmen nach Bad Nauheim. Ein Jahr später, 1955, besucht die Reporterin das Mittelhessische Kurbad und entdeckt hier mit einem Zoologen die besondere Fauna und Flora an "Tümpeln und Teichen".
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Die Nacht des Zorns

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 18. Mai 2024 17:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Fred Vargas
Auch unter dem Titel: L`Armée Furieuse (Roman (frz. Originaltitel))
Produktion: WDR 2012, 108 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Jörg Schlüter
Bearbeitung: Jörg Schlüter
Komponist(en): Thom Kubli
Regieassistenz: Roman Podeszwa
Technische Realisation: Benedikt Bitzenhofer
Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher
Übersetzung: Waltraud Schwarze
Inhaltsangabe: In einem kleinen Ort in der Normandie ereignen sich drei mysteriöse Todesfälle. Schnell geht das Gerücht um, dass hier die "wütende Armee" zugeschlagen haben muss, der Legende nach eine Truppe mittelalterlicher Reiter, die umhergeistert und diejenigen stellt, die sich eines Verbrechens schuldig gemacht haben. Lina, ein junges Mädchen aus dem Dorf, behauptet, die "wütende Armee" in der Nacht gesehen zu haben, mitten unter ihnen die drei Toten, die zu den meist gehassten Personen in der ganzen Region gehörten. Kommissar Adamsberg wird mit der Untersuchung beauftragt und findet sich in einem von Aberglauben durchdrungenem Dorf wieder. Mit seinen ungewöhnlichen Untersuchungsmethoden nimmt er die Ermittlung auf. Denn für ihn steht fest: Es war Mord und kein Selbstmord, wie die örtliche Polizei behauptet.
Mitwirkende:
Adamsberg Ulrich Gebauer
Comandante Danglard Felix von Manteuffel
Lieutenant Retancourt Anja Herden
Lieutenant Veyrenc Steve Karier
Capitaine Emeri Jürgen Tarrach
Graf Valleray Christoph Bantzer
Dennis Valleray Michael-Che Koch
Madame Vendermot Therese Dürrenberger
Hippolyte Martin Bross
Martin Matthias Kiel
Antonin Frank Musekamp
Lina Angelika Richter
Estalère Fabian Sattler
Mercadet Oliver Krietsch-Matzura
Zerk Marlon Kittel
Momo Denis Moschitto
Enzo Lalonde Vittorio Alfieri
Noel Gereon Nußbaum
Justin Bruno Winzen
Léone Susanne Barth
Merlan Dimitri Tellis
Arzt Axel Gottschick
Erzähler Udo Schenk
Links: Externer Link Homepage Thom Kubli
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Zersetzung 2.0

Sendetermine: DLR - Samstag, 18. Mai 2024 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Alexa Hennings
Auch unter dem Titel: Opfer von DDR-Unrecht werden zweimal bestraft (Untertitel)
Produktion: DLF 2024, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Claudia Kattanek
Ton und Technik: Lukas Fehling
Ton und Technik: Rafaela Gräff
Inhaltsangabe: Seit 2019 können erstmals die Opfer von „Zersetzung“ durch die Stasi eine einmalige Entschädigung von 1.500 Euro beantragen. Doch es hagelt Absagen von den Gerichten. So setzt sich altes Unrecht bis heute fort.
Wenn die Stasi das perfide Ziel der „Zersetzung“ verfolgte, bedeutete dies berufliche und private Diskreditierung, Destabilisierung der Persönlichkeit, Zerstörung von Beziehungen. Doch selbst Betroffene, die dies anhand ihrer Stasi-Akte oder anderer Belege nachweisen können, haben oft keinen Erfolg. Viele fühlen sich zum Rückzug genötigt - wenn sie nicht klagen wollen oder es sich nicht leisten können. Auch jene, die wegen politisch motivierter Verfolgung in Haft waren: Sie bekommen zwar eine Rehabilitierung zugesprochen, doch wer soziale Ausgleichsleistungen beantragt, scheitert meist. Kleine Renten und dauerhafte Gesundheitsschäden machen für viele Betroffene den Alltag schwer. Bei den Versorgungsämtern können sie Unterstützung - etwa in Form einer kleinen Rente - bekommen. Doch nur zehn Prozent aller Anträge von - gerichtlich bereits anerkannten - DDR-Opfern werden genehmigt. Ein Skandal - sagen Opferanwälte, Historikerinnen, Wissenschaftler. Eine Demütigung mehr, sagen die Betroffenen, eine „Zersetzung 2.0“.
Mitwirkende:
Nicole Kersten
Daniel Berger
Justine Hauer
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Wenn wir lieben - Über die schönste und schwierigste Sache der Welt

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 18. Mai 2024 19:04, (angekündigte Länge: 53:00)
Autor(en): Maxi Obexer
Produktion: WDR 2020, 54 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Gerrit Booms
Technische Realisation: Mechthild Austermann
Technische Realisation: Matthias Fischenich
Besetzung: Stefan Kordes
Dramaturgie: Isabel Platthaus
Regieassistenz: Sandra Riedmair
Inhaltsangabe: Ist sie eine Himmelsmacht oder eine Projektion? Chemie oder Schicksal? Was tun, wenn sie plötzlich da ist, die große Liebe? Und was, wenn sie nichts mehr von einem wissen will? Es ist die schönste und vertrackteste Geschichte der Welt: die von der Liebe. Jede einzelne ist besonders - nicht selten größenwahnsinnig, stets auf ewig angelegt, und dennoch brüchig. Und jede ist sich in den dramatischen Momenten mit allen anderen verdächtig ähnlich.
In „Wenn wir lieben“ erzählen die unterschiedlichsten Menschen von der Liebe. Sie rennen ihr nach und vor ihr davon, hoffen und bangen, sehnen und trauern. Immer auf der Suche nach dem großen Gefühl, auf das sich eine Konsum- und Beratungsindustrie schon spezialisiert hat – die Rettungsreifen der romantischen Liebe, welche sich einst vollmundig und stolz von der Zweckehe emanzipierte.
Was ist die Liebe? Was kann sie? Sind wir ihr gewachsen? Wie viele Widersprüche haben sich in ihr verhakt, dass der banale Satz 'Wer liebt, liebt mit dem Herzen' zum großen Aha-Erlebnis wird? Private Geschichten mischen sich mit den unsterblichen Klischees und Liebesgeschichten aus Kino und Literatur. Es ergibt sich ein Mosaik, in dem die Liebe so viele Gesichter hat wie die Liebenden.
Mitwirkende:
Ricarda Ricarda Seifried
Luca David Vormweg
Cornelia Therese Affolter
Kais Hassan Akkouch
Mark Marek Harloff
Nina Birte Schnöink
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Ihr mich auch

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 18. Mai 2024 19:04 Teil 2/2 (entfällt) , (angekündigte Länge: 53:00)
Autor(en): Pia Herzog
Produktion: WDR 2024, ca. 106 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel ab 10 Jahre
Inhaltsangabe: Vom Sich-Durchboxen und Freunde Finden
Lu ist ziemlich genervt. Von ihrer Mutter, den Jungs in ihrer Klasse - besonders von Christopher -, von der Schule und dem Leben generell. Einziger Lichtblick ist ihr Boxtraining. Und ihr bester Freund Rhys.
Der wiederum nervt aber ihre Mutter, weil die einfach nicht damit klarkommen will, dass der einzige Freund ihrer Tochter ein ausgedachter ist. Lu wirkt deutlich tougher, als sie sich fühlt, mit ihren rosa Haaren, ihrem Kampfsport, und dem unfreiwilligen Modestil, der aus den geerbten Klamotten ihres Cousins besteht. Als sie die verwöhnte Viola trifft, die nach einem tragischen Unfall schwere Verluste verkraften muss, denkt sie nicht im Traum daran, sich mit ihr anzufreunden. Ihre Mutter sieht das aber anders. Denn bei Violas Vater winkt ein gutbezahlter Job, einer, der endlich die Miete und eventuell auch noch einen Urlaub einbringt.
Das Hörspiel basiert auf dem beliebten Spiegel Bestseller und Jugendroman von Autorin Pia Herzog: Eine rasante, humorvolle Geschichte, die Freundschaft, das Anderssein und gemeinsam durchgestandene Schwierigkeiten feiert.
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Das Zentrum der Grenze

Sendetermine: SWR 2 - Samstag, 18. Mai 2024 19:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Lars Werner
Produktion: SWR 2024, 55 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Alexander Schuhmacher
Ton und Technik: Andreas Völzing
Ton und Technik: John Krol
Besetzung: Kirstin Petri
Regieassistenz: Andreas Reinhardt
Dramaturgie: Alexander Schuhmacher
Inhaltsangabe: Im Sommer fährt Maren Kowalczyk für ein Radio-Feature in einen entlegenen Winkel der Eifel, zu einem dubiosen Natur-Wellness-Zentrum, in dem es eine Reihe von Selbstmorden gab.
Vor Ort nimmt sie alles auf. Umgebung, Gedanken, Interviews. Oftmals auch ohne das Wissen der Interviewten. Ihre Ton-Aufnahmen bieten einen tiefen Einblick in die Aktivitäten des Tomorrow-Retreats, aber auch in Marens geistige Welt.
Der Reporter Sidney Rahmani macht sich ebenfalls auf die Suche - nach seiner Kollegin Maren. Dabei stößt er auf einen Guru, Drogen und alte Sünden. Das alles erzählt er in seinem Podcast.
Mitwirkende:
Johanna Gastdorf
Hadi Khanjanpour
Andreas Grothgar
Anne Müller
Sebastian Mirow
Bettina Engelhardt
Lion-Russel Baumann
Nadine Kettler
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Die Unsinkbaren Drei - Tierische Kaperpläne

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 18. Mai 2024 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Wilhelm Nünnerich
Produktion: WDR 2016, 48 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Wilhelm Nünnerich
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Inhaltsangabe: Zu tarnen und zu täuschen, sich unbemerkt anzuschleichen oder „so zu tun als ob“, sind Fähigkeiten, welche die Unsinkbaren Drei, die ja als die besten Piraten der Welt gelten, lange schon aus dem Eff Eff beherrschen.
Um diese Fähigkeiten allerdings noch zu steigern, hat Kapitän Flitschauge sich überlegt, Naturkunde in der Piratenschule einzuführen, damit Gräte und Bumskopp die Tricks der großen Tarner und Täuscher der Natur lernen können. Zum Bespiel vom Chamäleon, dem Bombardierkäfer, dem Knallkrebs oder dem Tinten- und Schützenfisch.
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ARD Radio Tatort 177:

Return to sender

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 18. Mai 2024 20:00, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Dominik Bernet
Produktion: SRF 2023, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Mark Ginzler
Komponist(en): Jean Szymczak
Martin Engler
Dramaturgie: Susanne Janson
Ton: Tom Willen
Inhaltsangabe: Near-Future-Krimi im Alpenstaat. Alles wird immer noch besser! Der gefürchtete Investigativ-Journalist Albedo ist tot, aber in den «Albedo-Files» lebt und wirkt er weiter. An der Seite der unerschrockenen Ex-Kommissarin Laura Martini. Das Swiss Health Institute kann sich warm anziehen! Seit der Investigativ-Journalist Albedo in ihrem Elefantenstall im Bergdörfchen Freinau zu Tode kam, steht für die Ex-Kommissarin Laura Martini fest: Es gibt auch im Jahr 2056 noch Morde in der Schweiz! Dies will sie beweisen, während das SHI (Swiss Health Institute) unter Leitung ihres Ex-Chefs Luzi Kalberer die eidgenössische Null-Mord-Statistik als Basis einer standortfördernden Sicherheits- und Gesundheitspolitik kompromisslos verteidigt. Umso pikanter, dass Lauras selbsternannter Hilfssheriff Emil in Albedos gesammelten Recherchen (den «Albedo-Files») Indizien für den Mord am Migrationsarbeiter Stöffi Burgener findet. Getarnt als Mitarbeiterin des SHI-Care-Teams taucht die Outloggerin Laura in die brütende Hitze des beklemmend gesicherten Logger-Landlebens ab. Dabei stösst sie in den unappetitlichen Sumpf eines boomenden Migrationsregimes vor, das selbst den gewaltigen Klimaflüchtlingsstrom effizient, sauber und gewinnbringend zu lenken weiss. Denn wer nicht nordwärts weiterzieht, findet als Dienerschaft in Schweizer Haushalten oder Bordellen Anstellung. War der Ermordete aktiver Teil dieser zynischen Praxis, oder wollte er gegen sie vorgehen? Stöffis Liaison mit einer ägyptischen Prostituierten lässt beide Deutungen zu, die verhärmte Witwe des Mordopfers und dessen abgebrühter Chef verschärfen diese Ambivalenz weiter. Und selbst der Song Return to Sender klingt aus der Kehle des passionierten Elvis-Imitators Stöffi plötzlich seltsam mehrdeutig …
Mitwirkende:
Laura Karin Pfammatter
Luzi Thomas Sarbacher
Albedo Andri Schenardi
Emil Julian A. Schneider
Regine Marie Löcker
Kiki Sabrina Amali
Kevin Dimitri Stapfer
Francesca Annika Meier
Jack Urs Jucker
Bartender Kilian Land
Chantana Ágota Dimén
Huber Mario Fuchs
Amina Rula Badeen
Yassir Zied Hadhri
Miggi-Drohne Robert Dölle
SHI-Zentrale Tanja Schleiff
Stöffi Martin Engler
Musik .
Schlagzeug und Orgel Matthias Trippner
Analog-Synthesizer Max Thommes
Vocals Madeleine Rose White
Lead-Gesang Martin Engler
Links: Externer Link Tonstudio P4
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Haus der aufgehenden Sonne

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 18. Mai 2024 20:03 Teil 3/3, (angekündigte Länge: 57:00)
Autor(en): Friedrich Ani
Produktion: BR/SWR 2022, 157 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Alex Schaad
Komponist(en): Karim Shalaby
Ton und Technik: Jan Piepenstock
Ton und Technik: Winfried Messmer
Ton und Technik: Susanne Herzig
Regieassistenz: Pauline Seiberlich
Regieassistenz: Stefanie Ramb
Inhaltsangabe: Innerhalb kürzester Zeit werden in München zwei tote Männer aufgefunden, erstochen mit einem Messer gleichen Fabrikats, Modell Phoenix. Die Fahndung von Kommissarin Fariza Nasri und Ex-Kommissar Jakob Franck konzentriert sich bald auf das private Umfeld der beiden und führt sie zu einem Haus an der Münchner Erhardtstraße. In diesem Haus − im schicken Glockenbachviertel unweit der Isar gelegen − wohnt Waltraud „Trude“ Gerlach. Sie unterhält hier offensichtlich seit Jahren einen privaten Amüsierclub: sehr entspannt, sehr unprätentiös. Die wenigen Beschwerden aus der Nachbarschaft und darauffolgende Polizei-Kontrollen wegen Drogenkonsums und illegaler Prostitution verliefen ohne Konsequenzen. Eine großzügige, gemütliche Fünf-Zimmer-Wohnung in bester Lage. In der nicht nur die beiden Opfer häufige Gäste waren, sondern auch ein Kollege Fariza Nasris von der Drogenfahndung. Hält er seine schützende Hand über das Etablissement? Und wer hätte ein Motiv gehabt, die beiden unauffälligen, zurückgezogen lebenden Männer, für die Trudes Privatclub eine Art Zuhause war, zu ermorden? Erst das Auffinden eines weiteren erstochenen Mannes, macht den Ermittlern klar, wie stark die Bindungen der Menschen um Trude untereinander und wie sehr die Lebensläufe und Schicksale miteinander verwoben sind.
Mitwirkende:
Franziska Schlattner
Martin Feifel
Nancy Mensah-Offei
Nicola Mastroberardino
Katja Bürkle
Christiane Blumhoff
Thomas M. Meinhardt
Miguel Abrantes Ostrowski
Johanna Bittenbinder
Sebastian Degenhardt
Vanessa Eckart
Lilly Forgách
Stefan Merki
Joel Olano
Juri Rostami
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Franziska Linkerhand, Architektin oder Szenen aus einem Frauenleben

Sendetermine: DLF - Samstag, 18. Mai 2024 20:05, (angekündigte Länge: 102:00)
Autor(en): Brigitte Reimann
Auch unter dem Titel: Ankunft in Neustadt (1. Teil)
Abschied von Ben (2. Teil)
Szenen aus einem Frauenleben (Zusatz)
Produktion: DDR 1985, 104 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur
Regie: Walter Niklaus
Bearbeitung: Hans Bräunlich
Komponist(en): Thomas Heyn
Inhaltsangabe: Franziska Linkerhand geht nach dem Studium als junge, ehrgeizige Architektin nach Neustadt, um hier - in der DDR-Provinz - am Neubau von Wohnungen und des Stadtzentrums für das aufstrebende Industrierevier mitzuwirken. Sie gerät sehr bald in den Konflikt zwischen ihren - von dem verehrten, prominenten und genialischen Lehrer Reger beeinflußten - hochfliegenden Vorstellungen von einer innovativen, humanen und ästhetisch anspruchsvollen Architektur und der nüchternen, an Plansollziffern orientierten Wirklichkeit im Stadtplanungsbüro. Dessen kommissarischer Leiter, der Bauingenieur Schafheutlin, wird für sie zum Inbegriff der bürokratischen Erstarrung, gegen die sie anzukämpfen versucht. »Der Aufbau der Stadt ist im wesentlichen nur noch ein organisatorischer Vorgang... Ich denke, die erarbeitete Lösung ist eine maximale Lösung. Ich denke, dieser Stumpfsinn ist ein vollendeter Stumpfsinn«, erregt sich Franziska, nachdem sie mit einer Ausarbeitung über die Gestaltung des Stadtzentrums an der phantasie- und energielosen Nüchternheit Schafheutlins gescheitert ist, der für sie als «Mann der Praxis mit der ganzen verfluchten Arroganz dieser Realisten» den Typus des festgefahrenen Bürokraten verkörpert, der in anpaßlerischer Einsicht in zentral bestimmte Verordnungen und angebliche Notwendigkeiten seinen Enthusiasmus längst verloren hat. Darüber hinaus wird die komplizierte Liebesgeschichte Franziskas zu Wolfgang Trojanowicz erzählt, »Ben«, wie sie ihn zärtlich nennt. Trojanowicz, Kipperfahrer auf der Baustelle, hat eine wechselvolle Vergangenheit hinter sich: Arbeitersohn aus Berlin-Kreuzberg, der begeistert in die DDR der Aufbaujahre geht, engagierter FDJ-Funktionär wird, eine Karriere als begabter Journalist und Universitätsassistent macht. Ohne eigenen Anteil gerät er in eine Affäre um einen in den Westen gegangenen Kollegen und wird zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt. Illusionslos geworden und nüchtern-scharf beobachtend, wird er zunächst der an- und aufregende Gesprächspartner Franziskas, die sich an seinem kühl-distanzierten Zynismus reibt, zu Recht hinter der Maske des »Einzelwolfs« tiefergehende Verletzungen und Verwerfungen vermutet...
Mitwirkende:
Franziska Regina Jeske
Schafheutlin Klaus Schleiff
Ben Detlef Heintze
Wilhelm Hanns-Jörn Weber
Vater Wolf Goette
Gertrud Doris Abeßer
Jatzwauk Bernd Stübner
Reger Horst Schönemann
Wolfgang Joachim Nimtz
Arzt Fred Alexander
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Sweet Paris reloaded

Sendetermine: SWR 2 - Samstag, 18. Mai 2024 23:03, (angekündigte Länge: 66:00)
Autor(en): Peter Fey
Alfred 23 Harth
Produktion: SWR 2021, 66 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Peter Fey
Komponist(en): Alfred 23 Harth
Peter Fey
Ton und Technik: Peter Fey
Dramaturgie: Manfred Hess
Inhaltsangabe: Der 2013 im Alter von 58 Jahren in Karlsruhe verstorbene bildende Künstler Wolf Pehlke schrieb 1980 an den Jazzmusiker Alfred Harth Briefe über seinen Aufenthalt in Paris. 1990 erschienen sie als Buch; das Duo Fey und Harth nutzte sie für ein musikalisches Projekt. 30 Jahre später setzt es sich erneut mit dem Material auseinander. „Reloaded“ wird „Sweet Paris“ zu einem von Jazz- und Popsounds vorwärts getriebenen Hörstück, das fragmentarisch und widersprüchlich von der existenziellen Verlorenheit wie subversiven Abenteuerlust eines Künstlers als junger Mann in der Großstadt erzählt. Hörstück unter Verwendung der Paris-Briefe von Wolf Pehlke aus den Jahren 1989/90 und Rohmaterial von der CD „Sweet Paris“ von Alfred 23 Harth aus dem Jahr 1990.
Mitwirkende:
Wolfram Koch
Julia Mantel
Nicole Van den Plas
Rebecca Pauli
Musiker .
Reeds, Noise, Field-Recordings Alfred 23 Harth
Keyboards, Schlagzeug Peter Fey
Klavier und Orgel Nicole Van den Plas
Links: Externer Link Homepage Alfred Harth
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Überflieger, Nesthäkchen und schwarze Schafe

Sendetermine: DLR - Samstag, 18. Mai 2024 00:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 18. Mai 2024 23:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Gisa Funck
Auch unter dem Titel: Die Lange Nacht der sechs Geschwister Grimm (Untertitel)
Produktion: DLF/DLR 2024, ca. 170 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Susanne Krings
Inhaltsangabe: Wie lebt und überlebt man im Schatten von gleich zwei Literatur-Genies? Diese Frage drängt sich beim Blick auf die berühmten Gelehrten und Märchensammler Jacob und Wilhelm Grimm auf. Denn das glorreiche Brüderpaar der deutschen Geistesgeschichte kennt heute jeder. Aber wer weiß schon, dass Jacob und Wilhelm Grimm auch noch vier jüngere Geschwister hatten? Nämlich die Brüder Carl, Ferdinand und Ludwig Emil – sowie die jüngste Schwester Charlotte Amalie, neckisch „Lottchen“ genannt. Auch diese vier jüngeren, heute weitgehend vergessenen Grimms waren teilweise hochbegabte, eigenwillige Charaktere. Doch neben den älteren Überfliegern Jacob und Wilhelm, die früh die Elternrolle für ihre Geschwister übernahmen, hatten sie einen schweren Stand. Eine Lange Nacht über das erstaunliche Familienprojekt der sechs Geschwister Grimm, in der die Rollen der Stars, Zuträger, Nesthäkchen und angeblicher Versager schnell festgelegt waren.
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Das Fortschreiten der Liebe

Sendetermine: DLR - Samstag, 18. Mai 2024 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 18. Mai 2024 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Anne Ipsen
Daniela Kletzke
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über die kanadische Schriftstellerin Alice Munro (Untertitel)
Produktion: DLR 2011, 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Daniela Kletzke
Inhaltsangabe: "Es gibt kaum ein größeres Vergnügen für eine Schriftstellerin als sich eine eigene Stadt zu erfinden, ihre Muster zu entdecken, all diese Leben und Straßen, versteckten Räume und Geschichten." (Munro, 1974) Alice Munro kam vor 80 Jahren im kanadischen 3000-Seelen-Städtchen Wingham zur Welt, am falschen Flussufer, wo illegal mit Alkohol gehandelt wurde und Kinder und Erwachsene gefährliche Kämpfe austrugen. Auch alle späteren Stationen ihres Lebens - das Stummwerden in der Hausfrauenrolle, das Aufatmen und die Glücksuche der 70er-Jahre, Selbstbehauptung, Abschiede und Alter - hat sie kühn und mitfühlend in Short Stories beschrieben und dabei eine Geschichte der Gefühlslagen und Lebensumbrüche im 20. Jahrhundert geschaffen, auch eine Chronik der Aufbrüche von Frauen. Mit archäologischer Lust und Präzision verfolgt sie Familiengeschichten bis in die Zeit der ersten weißen Siedler in Kanada zurück. Fast immer geht es dabei um Liebe, ihre Formen, Verwandlungen, ihren Verlust und ihr Fortwirken. Schriftstellerkollegen bewundern Alice Munro als Meisterin der kurzen Form. In der "Langen Nacht" durchstreifen wir die Straßen von Munros Imagination. Es gibt kaum ein größeres Vergnügen, als die Handlungsreisenden, Schlachter, Bibliothekarinnen, verkrachten Ehepaare und trotzigen Kinder in den Hinterzimmern kennenzulernen.
Mitwirkende:
Cathlen Gawlich
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Transport eines nicht existenten Ortes

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 19. Mai 2024 00:15
Autor(en): Peter Fey
Alfred 23 Harth
Produktion: EIG 1988, 47 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Regie: Alfred 23 Harth
Peter Fey
Komponist(en): Alfred 23 Harth
Peter Fey
Inhaltsangabe: Im O-Ton-Hörstück „Transport eines nicht existenten Ortes“ erzählen bildende Künstler von der Abhängigkeit ihres Schaffens vom Wohnort.
Mitwirkende:
Holz- und Blechblasinstrumente Alfred 23 Harth
Elektronics und Sampler Peter Fey
Vollrad Kutscher
Ottmar Hörl
Walter E. Baumann
Erzsebeth Csendesi
Thomas Roth
Rochus Kowallek
Links: Externer Link Homepage Alfred Harth
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