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Die ARD-Hörspieltage 2022 im ZKM-Karlsruhe finden vom 11. bis 13. November statt.

Mehr dazu unter:

www.swr.de/swr2/hoerspiel/ard-hoerspieltage/index.html

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Watson, die Jagd beginnt!

Sendetermine: DLR - Samstag, 3. Dez 2022 00:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Christian Blees
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über Sir Arthur Conan Doyle (Untertitel)
Produktion: DLF/DLR 2009, 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Rita Höhne
Ton: Alexander Brennecke
Inhaltsangabe: „Ich habe ein Leben geführt, das hinsichtlich Abwechslungsreichtum und Romantik wohl kaum übertroffen werden könnte“, schrieb Sir Arthur Conan Doyle einmal. „Ich habe erfahren, was es bedeutet, arm zu sein, und ich habe erfahren, was es bedeutet, recht wohlhabend zu sein. Ich hatte eine lange Karriere als Schriftsteller, nach einem Medizinstudium, das ich mit Doktortitel abschloss. Ich habe mich an einer Vielzahl von Sportarten versucht, darunter Boxen, Kricket, Autorennen und Skifahren, wobei ich der erste war, der letzteres für längere Strecken in der Schweiz einführte. Ich bin als Schiffsarzt auf einem Walfischfänger durch die Arktis gereist und habe an drei Kriegen teilgenommen. Zuletzt wurde es meine Pflicht, der Welt die überwältigende Wichtigkeit des Übersinnlichen mitzuteilen.“ Und dann ist er auch noch unsterblich geworden – durch die Erfindung von Sherlock Holmes, dem Detektiv, der das rationale Durchdringen des Sinnlichen zum Programm erhob. Von all dem und noch viel mehr erzählt die Lange Nacht über Sir Arthur Conan Doyle.
Mitwirkende:
Frank Arnold
Bernhard Schütz
Thomas Holländer
Wolfgang Condrus
Helmut Gauss
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Meine Sprache versteht die ganze Welt - Eine Lange Nacht über Joseph Haydn

Sendetermine: DLR - Samstag, 3. Dez 2022 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 3. Dez 2022 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Nikolaus Scholz
Produktion: DLF/DLR 2019, 166 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolaus Scholz
Schnitt: Otmar Bergsmann
Inhaltsangabe: Joseph Haydn (1732–1809), Begründer der klassischen Symphonie und Komponist der österreichischen Kaiserhymne und späteren deutschen Nationalhymne, lebte in einer schillernden, revolutionären Ära und läutete zusammen mit Mozart und Beethoven eine neue musikalische Epoche ein, die der Wiener Klassik. Er ist 24 Jahre vor Mozart geboren und hat den genialen Zeitgenossen fast um 18 Jahre überlebt. Seine 77 Lebensjahre waren erfüllt von schöpferischer Vitalität und der Lust am musikalischen Experiment, worüber sich Joseph Haydn drei Jahre vor seinem Tod selbst äußerte: „Gewöhnlich verfolgen mich musikalische Ideen bis zur Marter; ich kann sie nicht loswerden, sie stehen wie Mauern formiert. Ist es ein Allegro, das mich verfolgt, dann schlägt mein Puls stärker, ich kann keinen Schlaf finden. Ist es ein Adagio, dann bemerke ich, dass der Puls langsamer schlägt. Die Fantasie spielt mich, als wäre ich ein Klavier.“ Die ‚Lange Nacht‘ über den am 1. April 1732 im niederösterreichischen Rohrau geborenen Komponisten Joseph Haydn präsentiert nicht nur sein überaus reiches musikalisches OEuvre im Dienste der ungarischen Fürsten Esterházy, sondern wirft insbesondere ein Schlaglicht auf das musikfanatische Wien des 18. Jahrhunderts zwischen Karl VI. und Maria Theresia: so etwa auf die Wiener Freimaurerszene und die Ausbildung und Leidensgeschichte der Kastraten zu jener Zeit. Die Sendung widmet sich auch Haydns abenteuer lichen Reisen mit Kutsche und Schiff quer durch Europa und erzählt eine groteske Coda vom Tod des Komponisten, der mit der Eroberung Wiens durch napoleonische Truppen zusammenfällt, und dem Verbleib des von einem Bewunderer abgetrennten Schädels von Joseph Haydn.
Mitwirkende:
Katharina Stemberger
Michael Dangl
Markus Hering
Markus Meyer
Dörte Lyssewski
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Sammy Davis Jr.: Der unmögliche Traum

Sendetermine: DLR - Samstag, 3. Dez 2022 05:05 Teil 2/5, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Siegfried Schmidt-Joos
Auch unter dem Titel: London und Harlem – Vom Höhepunkt und den Anfängen (1. Teil)
Broadway, New York und Studios, Studios (2. Teil)
Las Vegas, Nevada und Golden Boy (3. Teil)
All that Jazz und Hollywood (4. Teil)
Friends und Show Business Blues (5. Teil)
Produktion: RIAS Berlin 1984, ca. 110 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Samuel „Sammy“ George Davis Jr. war Entertainer, Sänger, Schauspieler und Tänzer und avancierte mit seinem vielseitigen Talent zu einem der ersten Superstars im US-amerikanischen Showbusiness. Dass das passieren würde, war nicht abzusehen – worauf der Titel der Reihe „Der unmögliche Traum“ anspielt: Ein Schwarzer aus Harlem, wie Siegfried Schmidt-Joos erzählt, lernt durch familiäre Umstände das Showgeschäft kennen, wächst hinein, lernt steppen, sobald er nur gehen kann. Mit sieben Jahren steckt ihm sein Vater eine Zigarre in den Mund und lässt ihn als tanzenden Liliputaner-Clown auftreten. Mit acht Jahren tritt er 1933 das erste Mal in einem Film auf. Sein Wissen und sein guter Draht zu Sammy Davis Jr. ermöglicht dem Autor der Reihe eine sehr fundierte und intime Nahaufnahme des Künstlers, die sich in der ersten Folge den Anfängen und dem Höhepunkt dessen Karriere widmet.
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Das blöde Down-Syndrom - Bilanz und Pläne eines Paares

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 3. Dez 2022 09:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Anja Kempe
Produktion: SWR 2018, 48 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Anja Kempe
Technische Realisation: Anja Kempe
Inhaltsangabe: Volker hört nie zu, findet Christiane. Und Volker findet, Christiane könnte ein bisschen abnehmen. Dünne Frauen seien schicker. Glücklich verheiratet sind sie, seit 18 Jahren. Das ist lang, meinen sie. Es geht ihnen gut. Sie haben eine schöne Wohnung, sie haben Arbeit und sie haben sich. Und den ganzen Mist mit ihrem Down-Syndrom bewältigen sie. Auch den unerfüllten Kinderwunsch. Als Christiane kurz vor der Hochzeit eine Blindarm-Operation hatte, ließ ihre Mutter sie heimlich sterilisieren. Erst nach dem Tod der Mutter kam es heraus. Nicht nur damit wollen sie fertig werden. Menschen mit Trisomie 21 haben eine geringe Lebenserwartung. Volker gehen alle Haare aus, auch die Wimpern, und Christiane kann kaum noch sehen. Arbeiten geht nicht mehr lange, meint Volker. Aber Christiane hat eine Idee …
Links: Externer Link Homepage Anja Kempe
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Zwischen Krempel und Kostbarkeiten

Sendetermine: MDR Kultur - Samstag, 3. Dez 2022 09:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Sophia Spyropoulus
Auch unter dem Titel: Unterwegs mit einem Antik- und Trödelhändler (Untertitel)
Produktion: MDR 2022, 23 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Eine Antik- und Trödelhalle in Leipzig-Leutzsch. Dort wird Möbel, Schmuck, Gebrauchtes, Wertvolles und Trödel gelagert und verkauft. Dort arbeitet Uwe Schulz. Er ist ein Mann, der sich bestens auskennt mit Sachen, die ihr Leben schon hatten. Er weiß, welche Dinge älter als 100 Jahre sind und welche nicht, und: Er kann die Dinge ordnen. Sind sie älter als 100, dann ist es Antik. Sind die Gegenstände jünger, dann sind sie Trödel. Montag bis Freitag arbeitet er dort. Am Sonnabend dann, geht es hinaus auf den Markt.
Heute fährt er mit seinem Wohnmobil nach Berlin. Und während ein Besuch auf dem Flohmarkt für Kunden nur ein, zwei Stunden dauert, sind die Verkäufer das gesamte Wochenende vor Ort im Sommer wie im Winter, Frühling, wie Herbst.
Es ist ein Job, den man lieben muss. Für Uwe bedeutet er alles, weil er sein eigener Herr ist, weil er frei ist.
Mitwirkende:
Sophia Spyropoulus
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Hörbiger

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 3. Dez 2022 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Christina Höfferer
Andreas Kloner
Auch unter dem Titel: Familiengeschichte über 7 Generationen (Untertitel)
Produktion: ORF 2008, 54 Min. (Stereo) - Feature
Technik: Robert Pavlecka
Inhaltsangabe: Elisabeth Orth, Cornelius Obonya, Christiane Hörbiger, Maresa Hörbiger und viele mehr erzählen von der Erfolgsgeschichte der Familie Hörbiger über sieben Generationen.
Am 30. November verstarb Christiane Hörbiger im Alter von 84 Jahren. Aus gegebenem Anlass ändern die "Hörbilder" das Programm.
Vom Hörbighof in Thierbach in der Tiroler Wildschönau hat sich der Orgelbauer Alois Hörbiger aufgemacht, um Karriere zu machen. 80 Orgeln hat er auf dem Gebiet der k.u.k.-Monarchie hinterlassen, ebenso wie eine berühmte Nachkommenschaft. Die Familie: Alfred, Alois, Attila, Attila Ruben, Christiane, Cornelius, Elisabeth, Hanns, Hans Robert, Manuel, Maresa, Martina, Mavie, Nicolas, Paul, Paula, Sascha, Sebastian, Simon. Die Berufe: Almbauer, Drehbuchautor, Erfinder und Entdecker, Maler, Managerin, Musiker, Orgelbauer, Schauspieler, Schauspielerin.
Mitwirkende:
Johannes Nicolussi
Maria Happel
Links: Externer Link Homepage von Christina Höfferer
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Das Abenteuer des Schreibens

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 3. Dez 2022 12:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Eberhard Falcke
Auch unter dem Titel: Peter Handke wird 80 (Untertitel)
Produktion: WDR 2012, 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Der Abenteurer des Schreibens riskant und eigenwillig: Zum 70. Geburtstag des Schriftstellers Peter Handke
Ein Abenteurer des Schreibens, ein Sprach- und Selbsterforscher, ein Weltsucher und oft scharfer Kritiker der Weltläufte. Er wolle die Welt neu sehen, "neu wehen", sagte Peter Handke einmal, und daran sollen seine Leser teilhaben können, wenn sie ihn bei seinen Schreibabenteuern begleiten. Das ist ebenso riskant wie eigenwillig, und daraus ist ein Werk entstanden, das in seiner Art heute sicherlich einmalig ist.
Geboren wurde Peter Handke 1942 in Griffen (Kärnten). Die Familienverhältnisse waren schwierig. Die Mutter gefangen im "wunschlosen Unglück", der leibliche Vater anderweitig verheiratet, der Stiefvater eine unsichere Existenz. Am Anfang stan den Enge, Bedrückung, frühe Unordnung. Schon als Gymnasiast begann Peter Handke zu schreiben. Er gesellte sich zu den Autoren des "Forum Stadtpark", dem Grazer Gegenstück zur "Wiener Gruppe". 1966 auf der Tagung der Gruppe 47 in Princeton attestierte er der berühmten Kollegenschaft "Beschreibungsimpotenz" und den versammelten Kritikern Belanglosigkeit. Damit wurde er zum Shooting-Star, hochtalentiert und unduldsam zugleich. Zu solch frühem Ruhm kam kaum ein anderer in der deutschen Gegenwartsliteratur. Am 6. Dezember wird Peter Handke 70 Jahre alt. Seine Bücher markieren biographische und literarische Stationen und Fragen: Wie sieht er heute sein Werk, seine Entwicklung, seine Zeit? Wie wird er von anderen gesehen?
Für sein Radio-Porträt sprach Eberhard Falcke mit Peter Handke und mit einigen seiner Weggefährten, mit Lesern und Freunden wie Alfred Kolleritsch, Michael Krüger, Hubert Burda, Sigrid Löffler, Claus Peymann und Georges Arthur Goldschmidt.
[QUELLE: BR Magazin Nr. 7 24.11.2012 bis 07.12.2012]
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Sonnenschirme für die Erde

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 3. Dez 2022 13:05
Autor(en): Max Lebsanft
Auch unter dem Titel: Kann Geoengineering den Klimawandel stoppen? (Untertitel)
Produktion: BR 2021, 49 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Rainer Schaller
Ton und Technik: Regine Elbers
Inhaltsangabe: Der Klimawandel lässt Inseln untergehen, Berghänge abrutschen und Bäume sterben. Außer schöne Worte hat die Menschheit ihm bisher wenig entgegenzusetzen. Von einer notwendigen radikalen Senkung des CO2-Ausstoßes sind wir weit entfernt. Geoengineering könnte helfen, das Klima zu schützen. Tausende Sonnenschirme im Weltall aufzuspannen klingt wahnwitzig, aber inzwischen werden solche Maßnahmen ernsthaft erforscht. Andere Technologien sind noch weiter, Forscher testen sie bereits. In diesem radioFeature geht es um neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und um die Chancen von Geoengineering. Die Forscher müssen aber auch Risiken abwägen. Viele Menschen fragen sich, ob es gut gehen kann, wenn wir zum Beispiel Schwefeldioxid in die Atmosphäre injizieren oder tonnenweise Steinstaub in die Ozeane kippen. In Experimenten versuchen Wissenschaftler herauszufinden, was die Folgen von solchen Maßnahmen sind: Sonnenschirme für die Erde.
Mitwirkende:
Verena Fiebiger
Tobias Wohland
Paula Lochte
Richard Oehmann
Caro Matzko
Achim Bogdahn
Clemens Nicol
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Bau-Tagebuch

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 3. Dez 2022 13:30 Teil 4/4, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Merle Hilbk
Auch unter dem Titel: Der Hauskauf (1. Teil)
Die Renovierung (2. Teil)
Neue Heimat Eigenheim (3. Teil)
Das ökologische Dilemma (4. Teil)
Ein neues Zuhause in Zeiten des Baubooms (Untertitel)
Produktion: WDR 2022, 115 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Friederike Wigger
Technische Realisation: Michael Kube
Regieassistenz: Dirk Leyers
Inhaltsangabe: Wer von einem Eigenheim träumt, der denkt an Selbstbestimmung, Sicherheit und Selbstverwirklichung. Die Realität kann anders aussehen.
Egal ob Neubau, Umbau oder Sanierung – wer eine Immobilie erwirbt, der investiert in ein Stück Heimat. Doch das Projekt Eigenheim führt schnell zu grundlegenden Fragen: weil ressourcenintensives Bauen zu allermeist wenig nachhaltig ist. Weil das neue Heim inmitten ausufernder Neubauviertel einen von dem entfernt, wonach man eigentlich suchte.
Bautagebuch - Der Hauskauf (1/4) Gibt es eine angeborene Sehnsucht nach Sesshaftigkeit? Haben Globalisierung und Corona den Bauboom befeuert? Wie resilient muss man sein, um sich alleinstehend ein stark renovierungsbedürftiges Haus ans Bein zu binden?
Bautagebuch - Die Renovierung (2/4) Eine Baustelle stellt den Menschen vor Probleme, deren Existenz ihm zuvor nicht bewusst waren. Und nicht im Ansatz ahnte man, dass um den richtigen Weg zur Problemlösung Glaubenskriege geführt werden.
Bautagebuch - Neue Heimat Eigenheim (3/4) Heimisch werden in neuer Umgebung bedeutet steten Kampf zwischen Anpassung und Eigensinn. Doch aus einer Großstadt aufs Land zu ziehen stellt, noch vor ganz andere Herausforderungen.
Bautagebuch - Das ökologische Dilemma (4/4) Bauland auszuweisen ist für klamme Kommunen eine Option. Doch Fertighaus-Viertel zerstören die gewachsene Strukturen. Wie wirkt sich der Flächenfraß auf Ökobilanz und das Gemeinschaftsgefühl aus?
Mitwirkende:
Eva Meckbach
Martin Engler
Marian Funk
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Alltag in der Notrufzentrale der Feuerwehr in Berlin

Sendetermine: RBB Kultur - Samstag, 3. Dez 2022 14:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): August Pflugfelder
Produktion: rbb 2022, 27 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Giuseppe Maio
Ton: Martin Scholz
Ton: Nina Kluge
Inhaltsangabe: Wer den Notruf 112 wählt, landet bei sogenannten Calltaker*innen. Sie arbeiten in der Leitstelle der Berliner Feuerwehr. Pro Schicht nehmen sie bis zu 200 Notrufe entgegen. Jeder Anruf ist eine Ausnahmesituation. Oft geht es um Leben und Tod. In kürzester Zeit muss entschieden werden, ob ein Notfall vorliegt oder nicht. Die Kolleg*innen auf den Wachen müssen genau informiert werden. Aber am Telefon wird auch Erste Hilfe geleistet - nur mit der Stimme.
Mitwirkende:
Nurcan Özdemir
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Gehen im Herzland

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 3. Dez 2022 14:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Peter Handke
Auch unter dem Titel: Die Wiederholung (Erzählung)
Produktion: DLF 2009, 50 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Leonhard Koppelmann
Komponist(en): Gerd Bessler
Technische Realisation: Karl-Heinz Stevens
Technische Realisation: Angelika Bruchhaus
Inhaltsangabe: Im dritten Kapitel seiner Erzählung "Die Wiederholung" lässt Peter Handke seinen Doppelgänger ans Ziel seiner Reise vom Heimatdorf im südlichen Kärnten in die jugoslawische Republik Slowenien anlangen: im Karst, jener Hochfläche über dem Golf von Triest. Eine Landschaft der Freiheit, wo im Wind sich die Grübeleien verflüchtigen. Die Erfüllung einer Sehnsucht: Kindheitslandschaft, "zu Fuß genähert, im Schweiß, zur Musik der Züge an den Felswänden".
Das "Gehen im Herzland" greift das große romantische Motiv der Wanderung auf.
Mitwirkende:
Filip Kobal Ulrich Noethen
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Auf ewig Dein redlicher Vater ...

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 3. Dez 2022 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Markus Vanhoefer
Auch unter dem Titel: Leopold Mozart - Porträt eines Widersprüchlichen (Untertitel)
Produktion: BR 2019, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Markus Vanhoefer
Ton und Technik: Daniela Röder
Inhaltsangabe: Er war ein Mann der Aufklärung, Geiger und Komponist, Verfasser einer berühmten Violinschule, die als wichtige Quelle für die Musikpraxis seiner Zeit gilt. Unsterblich geworden ist er jedoch in einer anderen Funktion: als Vater des genialen "Superstars" Wolfgang Amadeus Mozart. Und in dieser Rolle ist Leopold Mozart bis heute eine kontroverse Gestalt. Einerseits machte er mit seinem pädagogischen Know-how das "Wunderkind Wolfgang" möglich, andererseits trat er als rigider Übervater und sauertöpfischer Moralapostel in Erscheinung, der die künstlerischen Emanzipationsbestrebungen seines erwachsen werdenden Filius genauso zu verhindern versuchte, wie dessen Ehe mit der flatterhaften Konstanze. So, wie wir die Überlieferung gerne deuten, muss Leopold ein Mann gewesen sein, dem Prinzipien wichtiger waren, als die Liebe zu seinem Sohn. Sympathieträger sehen jedenfalls anders aus. Wer war Leopold Mozart? Was ist die historische Wahrheit und was üble Nachrede? Ist es überhaupt möglich, jenseits des Vater-Sohn-Konfliktes einen vorurteilsfreien Blick auf Mozart senior zu werfen? "Auf ewig Dein redlicher Vater...", lautet der Titel eines Musikfeatures von Markus Vanhoefer zum 300. Geburtstag einer schwierigen Person.
Mitwirkende:
Katja Amberger
Hans Jürgen Stockerl
Andreas Neumann
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Bonjour Tristesse

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 3. Dez 2022 15:05, (angekündigte Länge: 76:00)
Autor(en): Françoise Sagan
Produktion: HR/DAV 2022, 76 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Ulrich Lampen
Komponist(en): Jörg Achim Keller
Besetzung: Leon Hase
Ton und Technik: Julia Kümmel
Ton und Technik: Josuel Theegarten
Dramaturgie: Cordula Huth
Regieassistenz: Miriam Brand
Übersetzung: Rainer Moritz
Inhaltsangabe: Die siebzehnjährige Cécile verbringt den Sommer zusammen mit ihrem Vater Raymond und dessen junger Geliebten Elsa an der französischen Riviera; sie führen ein Leben der gemäßigten Ausschweifungen. Der Witwer Raymond gefällt den Frauen und umgekehrt, und Cécile begleitet ihn gern. Sie leben gemeinsam in den Tag hinein, genießen das Funkeln der Nacht und die Sonne am Tag. Am Meer lernt Cécile bald einen jungen Mann kennen, der ihr gefällt, und sie beginnt mit ihm zu flirten, wie man nur am Meer, in der Hitze des Südens flirten kann; die Ferientage versprechen also kurzweilig, heiter und rauschhaft zu werden.
Doch dann erscheint Anne, eine alte Freundin der Familie. Sie besucht die drei, und schon kurz nach ihrer Ankunft verliebt sich Raymond in sie, die so anders, so viel reifer und vernünftiger ist als Elsa. Raymond lässt Elsa kurzerhand fallen und plant, die erfolgreiche Modedesignerin Anne zu heiraten. Die bevorstehende Hochzeit weckt in Cécile größte Befürchtungen: Ihr bisheriges Leben der Freiheit und Leichtigkeit dürfte dann beendet sein. Unabhängigkeit würde durch Langeweile ersetzt, Freizügigkeit durch Pflichtgefühl und Arbeit träte an die Stelle von Laissez-faire. Das soll nicht passieren, das darf nicht passieren! Also plant Cécile eine Intrige, an dessen Ende sie zwar ihr altes Leben zurückerhält, aber um einen Preis, den sie so nicht erwartet hat. Bonjour Tristesse!
Der Roman ist der präzise Bericht einer jungen Frau über das Ende der Jugend, über Sehnsucht und Sinnlichkeit, über das Erwachsenwerden und das Ringen um Freiheit.
Mitwirkende:
Elisa Schlott
Michael Rotschopf
Karin Hanczewski
Bettina Engelhardt
Kilian Land
Wolfram Koch
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Doberschütz und die letzte Staatsjagd

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 3. Dez 2022 17:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 53:00)
Autor(en): Tom Peuckert
Produktion: WDR 2020, 107 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Thomas Leutzbach
Komponist(en): Jean-Boris Szymczak
Technische Realisation: Andreas Meinetsberger
Regieassistenz: Oliver Martin
Dramaturgie: Hannah Georgi
Inhaltsangabe: Militärverschwörung zum DDR-Ende Berlin 1990, die Zeit der Wende, in der die Zukunft der DDR noch offen scheint. Privatermittler Doberschütz soll seinen Bekannten Lutz Vieweg beschatten und gerät tief in ein politisches Kräftemessen. Ist Vieweg wirklich so harmlos wie Doberschütz meint? Und was sind die Motive des unbekannten Auftraggebers? Es sind die ersten Monate des Jahres 1990, es ist das Ende einer Gesellschaftsordnung. Frank Doberschütz ist vom Alkoholmissbrauch gezeichnet und steht im Scherbenhaufen seines Lebens. Während seine ehemalige Freundin Tanja ihren Weg ins neue System sucht und mit der Vergangenheit, dem Unrechtssystem DDR aufräumen will, bleibt Doberschütz nur die Flucht. Den neuen Auftrag eines dubiosen Stasi-Mitarbeiters lehnt er zunächst ab, er soll seinen Saufkumpanen Vieweg beschatten. Doch die Versuchung ist groß: Als Lohn winkt das Vernichten aller Akten über sich selbst, Frank Doberschütz den Mauerschützen. An der Seite des Westjournalisten Petruschka führt ihn die Beschattung Viewegs schließlich zu abenteuerlichen kriminalistischen Aktionen und zu einer politischen Verschwörung: In der Schorfheide rüstet sich das Militär. Taumelnd gerät der Ermittler mitten in das Machtspiel und Ringen um einen Staat, dessen Auflösung auch seine persönliche Zukunft in Frage stellt. Wird Doberschütz der Versuchung widerstehen?
Mitwirkende:
Frank Doberschütz Felix Goeser
Peter Petruschka László I. Kish
Lutz Vieweg Thomas Arnold
Tanja Heike Warmuth
Irmela Nadja Engelbrecht
Auftraggeber Uwe Preuss
Leutnant Florian Lukas
General Thomas Gumpert
BND-Mann Richard Barenberg
Nina Valerie Koch
Auto-Verleiher in Kreuzberg Johannes Benecke
Rednerin / Journalistin Susanne Jansen
Moderator im TV Hellmuth Henneberg
Links: Externer Link Homepage von Tom Peuckert
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Franco A. - Soldat und Terrorist

Sendetermine: DLR - Samstag, 3. Dez 2022 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Christian Lerch
Produktion: WDR/ORF 2022, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Thomas Wolfertz
Technische Realisation: Gerd Nesgen
Regieassistenz: Uwe Huth
Inhaltsangabe: Im Winter 2017 wird der Bundeswehrsoldat Franco A. bewaffnet am Flughafen Wien von einer Spezialeinheit festgenommen. Der Mann - im Besitz einer gefälschten Geflüchtetenidentität – soll einen Anschlag geplant haben. Handelte er allein?
Politisch geprägt wurde Franco A. wohl durch seinen Großvater, einen ehemaligen Marinesoldaten der Wehrmacht. Mit dessen Vaterlandstreue, Mutterliebe und Selbstvertrauen ausgestattet, wird der Offenbacher Berufssoldat. Ehrgeizig und wendig erklimmt er die Karriereleiter der Armee, bereits im Alter von 26 Jahren ist er Oberleutnant. Dass Franco A. unter Kameraden als rassistisch und antisemitisch bekannt ist, bleibt ohne Konsequenzen. Für die Bundeswehr-Vorgesetzten gilt er als zu klug, um Rechtsextremist zu sein; es bleibt bei Verwarnungen. Franco A. selbst sieht sich als einfacher Soldat, der vorgibt seinem Eid zu folgen, um dieses Land zu schützen. 2015 nimmt er die Identität eines Geflüchteten an. Die Bundesanwaltschaft ist überzeugt: A. plante eine 'false flag operation', einen Anschlag mit gefälschter Identität, um Angst und vor allem Hass auf Geflüchtete zu schüren und zu belegen, dass der Staat nicht länger für Sicherheit sorgen kann. Nur durch puren Zufall – den Fund einer versteckten Waffe bei Wartungsarbeiten - scheitert der mutmaßliche Plan frühzeitig und er wird verhaftet. Oberleutnant Franco A. wird 2021 wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat angeklagt. Würde er im Juni 2022 schuldig gesprochen, wäre er der erste verurteilte Rechtsterrorist der Bundeswehr.
Mitwirkende:
Daniel Berger
Markus Bachmann
Susanne Reuter
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Die unendliche Geschichte

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 3. Dez 2022 19:04 Teil 4/6, (angekündigte Länge: 46:00)
Autor(en): Michael Ende
Auch unter dem Titel: Atréjus Berufung (1. Teil)
Das südliche Orakel (2. Teil)
Der neue Anfang (3. Teil)
Der Retter (4. Teil)
Der Kaiser von Phantasien (5. Teil)
Die Wasser des Lebens (6. Teil)
Produktion: WDR 2014, 278 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel ab 10 Jahre
Regie: Petra Feldhoff
Bearbeitung: Ulla Illerhaus
Komponist(en): Felix Rösch
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Technische Realisation: Steffen Jahn
Technische Realisation: Jürgen Glosemeyer
Inhaltsangabe: Bastian Balthasar Bux ist klein, dick und blass. Von seinen Mitschülern wird er gehänselt, seine Lehrer meinen es auch nicht gut mit ihm und seit dem Tod von Bastians Mutter ist auch sein Vater nicht mehr für ihn erreichbar. Seine einzige Leidenschaft sind Bücher und phantastische Geschichten. Eines Morgens muss er sich mal wieder vor seinen Mitschülern in Sicherheit bringen und stürmt in ein Antiquariat, einen alten Buchladen.
Dessen Besitzer, Karl Konrad Koreander, liest gerade in einem dicken Buch und zeigt sich von dem morgendlichen Besuch wenig erfreut. Als hinten im Laden das Telefon klingelt, lässt er den Jungen einfach stehen. Der fühlt sich magisch von dem Buch angezogen, in dem Herr Koreander gelesen hatte. Es ist eingebunden in kupferfarbene Seide und trägt den Titel DIE UNENDLICHE GESCHICHTE. Ohne lange nachzudenken, steckt Bastian das Buch unter seine Jacke, flüchtet damit auf den Dachboden des Schulgebäudes und beginnt zu lesen. Und damit beginnt für ihn eine phantastische Reise, die ihn am Ende zu sich selbst führt. Bis dahin muss er unzählige Abenteuer bestehen und er findet einen Freund.
5.1 Produktion
Mitwirkende:
Erzählerin Anna Thalbach
Erzähler Hans Kremer
Bastian Balthasar Bux Benny Hogenacker
Atréju Finn Oleg Schlüter
Sebastian Rudolph
Udo Kroschwald
Denis Moschitto
Jürgen Thormann
Mechthild Großmann
Walter Renneisen
Andreas Grothgar
Hanns Jörg Krumpholz
Hans-Martin Stier
Martin Bross
Thomas Anzenhofer
Matthias Haase
Robert Dölle
Caroline Schreiber
Karin Buchali
Jochen Stern
Thyra Bonnichsen
Leopold Jahn
Cathlen Gawlich
Irm Hermann
Wolf-Dietrich Sprenger
Tobias Oertel
Robert Gallinowski
Oliver Stritzel
Laura Maire
Dirk Galuba
Hans Schulze
Jens Wawrczeck
Rudolf Krause
Roland Jankowsky
Johanna Gastdorf
Natalie Spinell
Claudia Urbschat-Mingues
Thorsten Peter Schnick
Sigrid Burkholder
Jonas Baeck
Valentin Stroh
Stefan Cordes
Volker Niederfahrenhorst
Alexander Hauff
Manon Straché
Florian Jahr
Daniel Berger
Bruno Winzen
u.a.
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Zeit der Zärtlichkeit

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 3. Dez 2022 19:04 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 53:00)
Autor(en): Dacia Maraini
Produktion: WDR 1999, 60 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Regie: Claudia Johanna Leist
Dramaturgie: Angela di Ciriaco-Sussdorff
Technische Realisation: Anne Effertz
Technische Realisation: Daniel Velasco
Technische Realisation: Herbert Kuhlmann
Regieassistenz: Claudia Wilhelmine Stang
Übersetzung: Moshé Kahn
Inhaltsangabe: "Zeit der Zärtlichkeit", nach dem Roman "Dolce per se" (deutsch: "Liebe Flavia") ist ein Hörspiel in Briefen. Briefe, die eine alternde Frau an ein Kind, später ein junges Mädchen schreibt, Briefe, die nicht beantwortet werden, aber Briefe, die der Schreibenden einzig die Möglichkeit geben, sich zu öffnen, über ihr Leben zu berichten. Ein Leben der kleinen Erfolge, der mittleren Niederlagen und der großen Verluste.
Die Briefe erzählen vom Tod der geliebten Schwester, vom Verlassenwerden durch einen wesentlich jüngeren Mann, vom Verlust der für wahr gehaltenen Geborgenheit in einer Familie - eben der des jungen, erfolgreichen Musikers. Banales wird mit dem Besonderen verflochten, Triviales mit Tragik - und so sind diese Briefe Berichte einer Frau, die gehofft hatte, die Zeit der Zärtlichkeit werde nicht zu Ende gehen....
Mitwirkende:
Vera Eleonore Weisgerber
Flavia Luise Tavera
Edoardo Werner Wölbern
Giacoma Gabriele Blum
Krankenpfleger Bernd F. Capitain
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Unearthing

Sendetermine: SWR 2 - Samstag, 3. Dez 2022 19:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Erik Wunderlich
Produktion: SWR 2022, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Science Fiction
Regie: Martin Buntz
Komponist(en): Martin Buntz
Ton und Technik: Andreas Völzing
Ton und Technik: Sonja Röder
Besetzung: Sandra Pasic
Regieassistenz: Constanze Renner
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Inhaltsangabe: Anouk Jamal befindet sich mit drei weiteren Pionier*innen auf Mission im Weltall. Bei einem Zusammenstoß ihres Raumschiffs mit einem Meteoriten haben unbekannte Erreger die Astronaut*innen infiziert, woraufhin sie von der KI Anulus in künstlichen Kälteschlaf versetzt worden sind. Somit ist Anulus nicht nur oberste Hüterin aller Regelkreise und Steuerelemente an Bord, sondern für Anouk auch die einzige Ansprechpartnerin. Und ihre Psychotherapeutin: Von Einsamkeit und Heimweh geplagt, macht sich die junge Frau umso größere Sorgen um den schwerkranken Mitreisenden Andri, ihren Lebensgefährten.
Mitwirkende:
Odine Johne
Patrycia Ziolkowska
Jonathan Bruckmeier
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Die unerträgliche Naivität der Anderen

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 3. Dez 2022 20:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 57:00)
Autor(en): Coelestin Meier
Produktion: EIG 2022, 59 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Coelestin Meier
Komponist(en): Lukas Rickli
Mathis Rickli
Malola Christian Schaffner
Christiane Reiser
Mastering: Till Bürgin
Ton und Schnitt: Lukas Rickli
Ton und Schnitt: Coelestin Meier
Inhaltsangabe: Junge Menschen auf der Suche nach ihrem Platz in der Welt. In einer Welt, die immer ungeordneter und irrationaler zu werden droht. Wo ist sie hin, die verbindende Kraft aufgeklärten Denkens? Eine Wohngemeinschaft als Versuchsanordnung.
"Die unerträgliche Naivität der Anderen" erzählt einen kleinen Teil einer Geschichte grosser Konflikte. Es gibt Menschen, die glauben es sei die Macht der Ideologien, die uns zu dem macht, was wir sind. Andere glauben an Geister und an göttliche Wesen, an Sinnliches und Übersinnliches. Wieviel Toleranz gegenüber der Naivität der Anderen ist zulässig?
Ende des Jahres 2020 treffen sich sechs Schauspielstudent:innen und ein Musiker. Sie wollen ein Hörspiel aufnehmen. Ein Jahr zuvor erst entstand die literarische Vorlage der Produktion. Sie entwickelte sich aus der Recherche für ein dokumentarisches Theaterstück zu magischem Denken. Der Autor sprach dazu mit Frauen, die sich als Hexen verstehen.
Der Klang des Stücks entsteht im Wälzen durch die Rhythmen der Konflikte: Ein Hüpfen zwischen Spiel, Diskussion, Nachdenken, Entscheiden und Verwerfen.
Mitwirkende:
Vivi Hannah Im Hof
Tino David Gottlieb
Andi Louis Rüegger
Anna Antoinette Ullrich
Diotima Maria Goletz
Leo Coelestin Meier
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Alles Licht, das wir nicht sehen

Sendetermine: DLF - Samstag, 3. Dez 2022 20:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 115:00)
Autor(en): Anthony Doerr
Auch unter dem Titel: Die Lichter der Vernunft (1. Teil)
Da hab` ich noch im Dunkeln die Augen zugemacht (2. Teil)
Au clair de la lune (3. Teil)
Produktion: WDR 2022, 150 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Petra Feldhoff
Bearbeitung: Karlheinz Koinegg
Komponist(en): Ulrike Haage
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Technische Realisation: Mechthild Austermann
Technische Realisation: Werner Jäger
Besetzung: Ulrich Korn
Technische Realisation: Kerstin Grimm-Franken
Regieassistenz: Josephine Güntner
Regieassistenz: Natia Koukouli-Marx
Regieassistenz: Katarina Schnell
Übersetzung: Werner Löcher-Lawrence
Inhaltsangabe: Zwei Jugendliche im Zweiten Weltkrieg: die blinde Marie-Laure aus Paris und der Waisenjunge Werner aus Essen. Mitten in den Wirren des Krieges finden sie zueinander - unter anderem durch Funksignale.
Werner wächst ohne Eltern mit seiner Schwester Jutta auf dem Gelände der Essener Zeche Zollverein auf und entwickelt ein sehr ausgeprägtes technisches Verständnis. Kaum 15 geworden, wird er nach dem Drill in einer Napola in der Wehrmacht eingesetzt, um mit von ihm entwickelten Peilsendern feindliche Radiostationen zu orten. Marie-Laure liebt die Biologie und ertastet sich die Welt neu, nachdem sie als Kind erblindet. Sie lebt mit ihrem Vater in Paris und muss mit ihm vor den Nazis nach Saint Malo flüchten. Hier lebt ihr Onkel Etienne, der auf dem Dachboden eine komplette Sendeanlage versteckt hält. Unaufhaltsam treibt die Geschichte Marie-Laure und Werner aufeinander zu: spannend, labyrinthisch und atemlos.
Expertenkommentar: Die Begründung der Jury: Die Jury kürt „Alles Licht, das wir nicht sehen“ nach dem gleichnamigen Roman von Anthony Doerr als besonders gelungene Literaturadaption zum Hörspiel des Monats September 2022. Die szenische und atmosphärische Textvorlage wurde kongenial von der Regisseurin Petra Feldhoff umgesetzt. Unter ihrer Anleitung überzeugen auch die schauspielerischen Leistungen insbesondere der Darstellung der Protagonistin Marie-Laure durch Alicia von Rittberg, Frieda Reinke und Leni Kramer sowie des Protagonisten Werner Hauser durch Marcus J. Bachmann, Julius Langner und Gustav Saurbier in den unterschiedlichen Altersstufen vom Kind bis zum Jugendlichen und zur Erwachsenen sowie des Nebendarstellers Bernhard Schütz als Reinhold von Rumpel. Dramaturgie, Inszenierung und schauspielerische Leistung erzeugen einen solchen Sog, dass man alle drei Teile am Stück hören möchte. Besonders berührend ist, dass der Zweite Weltkrieg aus der ungewöhnlichen Perspektive eines französischen, blinden Mädchens und eines deutschen, technikbegeisterten Jungen erzählt wird, die unaufhaltsam in den Wirren der Ereignisse aufeinander zutreiben. Die Gefahr der Sentimentalität wird dabei durch die tragende Rolle des Radios als dritter Protagonistin gebannt. Es wird in all seinen Facetten gezeigt und treibt die Handlung voran: Als Medium zur Überwindung von Grenzen und Entfernungen, als vermittelndes Element von Bildung, Kunst und Kultur, sowie als politische Propagandamaschine, die zur Gleichschaltung benutzt wird, als Waffe des Widerstandes und als lebensgefährliches Instrument zur Ortung von dem Partisan:innen
Mitwirkende:
Marie-Laure und Erzählerin Alicia von Rittberg
Marie-Laure (12-14 Jahre) Frieda Reinke
Marie-Laure (6-10 Jahre) Leni Kramer
Werner und Erzähler Markus J. Bachmann
Werner (14-15 Jahre) Julius Langner
Werner (7-12 Jahre) Gustav Saurbier
Daniel Le Blanc Noureddine Chamari
Madame Manec Charlotte Schwab
Onkel Etienne Steve Karier
Frau Elena Aurélie Thepaut
Reinhold von Rumpel Bernhard Schütz
Monsieur Hublin Rudolf Kowalski
Museumsführer Claus Dieter Clausnitzer
Museumsdirektor Gerhard Mohr
Frank Volkheimer Gareth Charles
Henri Le Blanc David Vormweg
Dr. Geffard Gerhard Fehn
Madame Ruelle Eva Mannschott
Jutta Anna Lucia Gualano
Frederick Marian Peterse
Herribert Pommsel Robert Reuter
Hans Schiler Jordy-Leon Sun
Dr. Hauptmann Andreas Grothgar
SS Bastian Robert Gallinowski
Obergefreiter Daniel Berger
Herr Siedler Wolfgang Rüter
Hauptmann Stefan Bockelmann
Gefreiter Jonas Baeck
Unteroffizier Jürgen Sarkiss
Claude Levitte Michael Witte
Concierge Caroline Schreiber
Steigerlied (Gesang) Maximilian Teschner
Frau 1 Justine Hauer
Frau 2 Rebecca Madita Hundt
Frau 3 Karoline Bär
Frau 4 Claudia Mischke
Funkspruch Dmitri Alexandrov
Kind aus dem Waisenhaus Clara Ader
Kind aus dem Waisenhaus Moritz Heller
Kind aus dem Waisenhaus Linn-Anni Rosener
Klasse im Museum / Zweites Kind Paula Bastian
Klasse im Museum / Zweites Kind Ida Linnea Rooch
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 09 2022
Links: Externer Link Homepage Ulrike Haage
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Der weiße Fächer

Sendetermine: SWR 2 - Samstag, 3. Dez 2022 23:03
Autor(en): Hugo von Hofmannsthal
Produktion: SDR 1949, 45 Min. (Mono) - Bearbeitung Theater
Regie: Cläre Schimmel
Bearbeitung: Peter Kehm
Inhaltsangabe: "Ein Zwischenspiel" nannte der Dichter seinen 1897 entstandenen Einakter, und die Bezeichnung trifft das Wesen des Stückes, das nicht mehr sein will als ein "Federball", erfasst in der Peripetie seiner Flugbahn. Exposition und Lösung sind darin nur so weit enthalten, als es zum Verkosten des glücklichen Umschwungs geboten erscheint, jenes Umschwungs, von dem hier zwei junge Menschen, beide verwitweten Standes, nämlich Fortunio und Miranda, betroffen werden. Ähnliches meint auch der Schauplatz: Der Dichter siedelt sein Zwischenspiel in einem Zwischenbereich, am Eingang eines Friedhofes nahe der Hauptstadt einer westindischen Insel, an.
Mitwirkende:
Prolog und Epilog Kunibert Gensichen
Fortunio Harald Baender
Großmutter Elsa Pfeiffer
Livio Herbert Fleischmann
Miranda Edith Heerdegen
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Meine Sprache versteht die ganze Welt - Eine Lange Nacht über Joseph Haydn

Sendetermine: DLR - Samstag, 3. Dez 2022 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 3. Dez 2022 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Nikolaus Scholz
Produktion: DLF/DLR 2019, 166 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolaus Scholz
Schnitt: Otmar Bergsmann
Inhaltsangabe: Joseph Haydn (1732–1809), Begründer der klassischen Symphonie und Komponist der österreichischen Kaiserhymne und späteren deutschen Nationalhymne, lebte in einer schillernden, revolutionären Ära und läutete zusammen mit Mozart und Beethoven eine neue musikalische Epoche ein, die der Wiener Klassik. Er ist 24 Jahre vor Mozart geboren und hat den genialen Zeitgenossen fast um 18 Jahre überlebt. Seine 77 Lebensjahre waren erfüllt von schöpferischer Vitalität und der Lust am musikalischen Experiment, worüber sich Joseph Haydn drei Jahre vor seinem Tod selbst äußerte: „Gewöhnlich verfolgen mich musikalische Ideen bis zur Marter; ich kann sie nicht loswerden, sie stehen wie Mauern formiert. Ist es ein Allegro, das mich verfolgt, dann schlägt mein Puls stärker, ich kann keinen Schlaf finden. Ist es ein Adagio, dann bemerke ich, dass der Puls langsamer schlägt. Die Fantasie spielt mich, als wäre ich ein Klavier.“ Die ‚Lange Nacht‘ über den am 1. April 1732 im niederösterreichischen Rohrau geborenen Komponisten Joseph Haydn präsentiert nicht nur sein überaus reiches musikalisches OEuvre im Dienste der ungarischen Fürsten Esterházy, sondern wirft insbesondere ein Schlaglicht auf das musikfanatische Wien des 18. Jahrhunderts zwischen Karl VI. und Maria Theresia: so etwa auf die Wiener Freimaurerszene und die Ausbildung und Leidensgeschichte der Kastraten zu jener Zeit. Die Sendung widmet sich auch Haydns abenteuer lichen Reisen mit Kutsche und Schiff quer durch Europa und erzählt eine groteske Coda vom Tod des Komponisten, der mit der Eroberung Wiens durch napoleonische Truppen zusammenfällt, und dem Verbleib des von einem Bewunderer abgetrennten Schädels von Joseph Haydn.
Mitwirkende:
Katharina Stemberger
Michael Dangl
Markus Hering
Markus Meyer
Dörte Lyssewski
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