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Die ARD-Hörspieltage 2022 im ZKM-Karlsruhe finden vom 11. bis 13. November statt.

Mehr dazu unter:

www.swr.de/swr2/hoerspiel/ard-hoerspieltage/index.html

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Erinnerungen an den Mund: Pandora-Archiv

Sendetermine: DLR - Freitag, 7. Okt 2022 00:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Florencia Curci
Agustín Genoud
Produktion: Bauhaus Universität Weimar / Goethe Institut / DLR 2022, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Inhaltsangabe: Eine zukünftige Gesellschaft hat einen Speicher angelegt, um alle Stimmen der Welt zu archivieren: Das bioinformatische Gedächtnis Pandora soll dabei helfen, sprachliche Kreaturen besser zu verstehen. Aber sind seine Erinnerungen korrekt?
Im nördlichen Amazonas findet sich die Praxis der Vokalspaltung. Mehrere Wesen sprechen mit einer Stimme, die von verschiedenen Orten ausgeht. Die Forschung spricht von „induzierten akustischen Halluzinationen“. Dieses ist nur eines von zahllosen Phänomenen, die im Pandora-Archiv dokumentiert sind. Florencia Curci und Agustín Genoud bietet einen Rundgang durch die Sammlung vokaler Gestalten. Das Duo aus Buenos Aires war von April bis Juni 2022 bei der Radio Art Residency Weimar zu Gast. Die Residency ist ein gemeinsames Projekt des Goethe-Instituts und des Experimentellen Radios der Bauhaus-Universität Weimar in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Franz Liszt, Deutschlandfunk Kultur, EIGENHEIM Weimar/Berlin und der ACC Galerie Weimar.
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Tree Spirits | Touch

Sendetermine: DLR - Freitag, 7. Okt 2022 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 32:00)
Autor(en): Brane Zorman
Produktion: EIG 2021, 33 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Regie: Brane Zorman
Inhaltsangabe: Wie klingt es, wenn man einen Baum berührt? Der Künstler Brane Zorman zeigt alle Arten der Begegnung zwischen Mensch und Gehölz: von der sanften Erkundung bis zur brutalen Zerstörung. Mit Spezialmikrofonen lauscht er auch in das Innere der Bäume.
Bäume sind hochvernetzte Lebewesen. Sie interagieren mit vielen anderen Pflanzen, Tieren und mit dem Menschen. Brane Zormann findet akustische Entsprechungen für diese Prozesse: Der Lauf der Jahreszeiten, Keimen, Wachsen und Vergehen. Immer wieder setzt er auch Stille ein als Zeichen für das Verschwinden von Bäumen durch Klimawandel, Trockenheit oder Waldbrände. Besonders widmet er sich Geräuschen der Berührung: das Rascheln von Blättern, das Reiben von Ästen und Rinde, der Zufluss von Wasser an der Wurzel, aber auch das Brechen, Fällen und Verbrennen von Hölzern. Mit elektronischen Sensoren übersetzt Zorman auch Abläufe innerhalb der Bäume in Klänge.
Preise / Auszeichnungen: Palma Ars Acustica (Euroradio EBU-UER) 2022
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Nachhaltige E-Mobilität?

Sendetermine: SWR 2 - Freitag, 7. Okt 2022 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Peter Kreysler
Produktion: WDR 2022, 52 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Martin Zylka
Technische Realisation: Dirk Hülsenbusch
Technische Realisation: Kerstin Grimm
Regieassistenz: Peter Simon
Inhaltsangabe: Der rasche Umstieg auf Elektromobilität ist alternativlos, um die Klimaerwärmung zumindest zu bremsen. Kaum ein Politiker und inzwischen auch kein Automanager mehr, der sich bei öffentlichen Auftritten nicht dazu bekennt.
Auch wenn hinter den Kulissen um eine möglichst lange Gnadenfrist für den Verbrenner gerungen wird, weil sich mit ihm noch immer besser verdienen lässt. Problematischer ist, dass oft der Eindruck erweckt wird, es gehe im Wesentlichen darum, den Auspuff ab und einen Elektromotor einzubauen.
Doch 2 Milliarden PKW weltweit - oft 23 Stunden am Tag Stehzeuge - mit tonnenschweren Batterien auszustatten, würde zu neuen ökologischen Katastrophen führen.
Schon jetzt sorgt die Gier nach Rohstoffen, um die Batterieproduktion in wenigen Jahren zu verhundertfachen, für Umweltschäden in etlichen Teilen der Welt. Und sie schafft neue Abhängigkeiten. Unter anderem von Russland. Neue Techniken helfen. Öfter Fahrradfahren auch. Doch ohne Kreislaufwirtschaft, verantwortbaren Handel sowie alternative Verkehrskonzepte, bleibt das Versprechen von der nachhaltigen E-Mobilität eine große Ilusion.
Mitwirkende:
Markus J. Bachmann
Svenja Wasser
Andreas Laurenz-Maier
Florian Seigerschmidt
Thomas Lang
Steffen Reuber
Lou Strenger
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Auf der Suche nach den verlorenen Seelenatomen - oder: Unser ist des heilgen Waldes Dunkel

Sendetermine: RBB Kultur - Freitag, 7. Okt 2022 19:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Susann Maria Hempel
Produktion: rbb 2018, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Susann Maria Hempel
Komponist(en): Susann Maria Hempel
Ton: Nikolaus Löwe
Regieassistenz: Jonas Kühlberg
Inhaltsangabe: Das Radiostück basiert auf Gesprächen mit einem ehemaligen DDR-Häftling, der im Gefängnis einen schweren Schock mit darauffolgender Amnesie erlitt. Als vermeintlichem Republikflüchtling wurde ihm ein „Grenzproblem“ übergestülpt, das nicht seins war. Und dann hat er eine Grenzerfahrung ganz anderer Art gemacht: Im Gefängnis sei die Seele aus ihm „rausgemacht“ worden, sagt er. Und sie ist bis heute nicht heimgekehrt in ihr Gefäß. Er denkt sie sich dennoch gut aufgehoben - dort nämlich, wo ihr immer am wohlsten war: im Wald. Als sein ältester Freund starb, beginnt der Häftling, der Autorin von seinem Leben zu erzählen. Sie wird auf die tiefe Verbundenheit aufmerksam, die beide zum Wald hatten. Ihr ganz eigener, in der Kindheit wurzelnder Mythos des Waldes wurde mit dem Tod des Freundes wieder lebendig. Und in gewisser Weise hat die Autorin das Erbe ihrer Freundschaft angetreten. So, wie sich einst das Gesicht des Einen vor dem Anderen hob, hebt sich nun das Gesicht ihrer Freundschaft vor ihr.
Expertenkommentar: Ein ‚Hörspiel des Monats‘ weist sich für die Jury als hervorstechendste Sendung unter sieben bis zehn qualitativ oft recht unterschiedlichen Einreichungen des jeweiligen Monats aus. Das ‚Hörspiel des Jahres‘ hingegen muss sich gegen elf ähnlich herausragende Sendungen behaupten können – inhaltlich, formal und künstlerisch. „Auf der Suche nach den verlorenen Seelenatomen“ von Susann Maria Hempel tut dies so souverän, dass man nur schwer glauben kann, dass es sich hierbei erst um die zweite Hörfunkarbeit der jungen Autorin, Komponistin, Sängerin, Regisseurin und - hervorragenden! - einzigen Sprecherin dieses radiophonen Gesamtkunstwerks handelt. Performativ erzählend, zeichnet Hempel ihre Gespräche mit einem durch seine Haft in der ehemaligen DDR schwer traumatisierten Menschen nach: Der Schock der unrechtmäßigen Inhaftierung selbst als vermeintlicher Republikflüchtling, aber auch die Misshandlung durch Mitgefangene, haben ihn soweit aus der Bahn geworfen, dass ihm nicht mehr gelingt, seinen Alltag zu organisieren, wichtige Entscheidungen zu fällen, sich einer Fremdbestimmung zu widersetzen, oder auch nur diese Unfähigkeit anderen gegenüber zu verbalisieren, als mit seiner Gesprächspartnerin:

„Danke Susann. Danke dass ich darüber reden konnte jetze“, mit diesen Worten dringlich gesprochen und in thüringischer Sprachfärbung, beginnt das Hörstück. „Das konnt' ich jetzt wirklich bloß mit dir.“ Hempel lässt uns die große Intimität dieser Unterhaltung miterleben, ohne ihre Vertraulichkeit zu verraten. Es geht um die Auflösung des Ich und den Versuch seiner Rekonstruktion: „Ich hab keine Erinnerung mehr an mich. Wenn ich mich aber unterhalt', jetzt so mit dir jetze, dann kann ichs geistig zurückholen.“ Der Weg dorthin führt, es ist eine deutsche Geschichte, in den Wald der Kindheit, eine Art Privatmythos, den sich der Erzähler mit seinem Freund geschaffen hat, dessen kürzlicher Tod als Auslöser des Bekenntnisses angedeutet wird. Durch kompositorisch reduzierte und elektronisch entfremdete hochromantische Liedsätze, Schumanns Eichendorff- und Heine-Vertonungen, durchbrochen von digitalem Vogelgezwitscher, Rotkehlchen und Zilpzalp, erschafft Hempel in und um diese Erzählung eine Atmosphäre, in der das, was wir Seele nennen, nahezu greifbar, ihre Verletzungen erfahrbar, und die Metaphern die ihrer Beschreibung dienen sollen, wirklich werden: Erfahrbar nur durch den intimen Sinn des Gehörs, schrecklich und schön.

Dem RBB ist es zu danken, dass hier eine Hör-Spiel-Macherin zu Wort kommen konnte, deren künstlerische Kraft ganz sicher noch weitere wichtige Impulse für die Hörspielgestaltung setzen wird. „Auf der Suche nach den verlorenen Seelenatomen“ wurde von uns in einhelliger Begeisterung zum Hörspiel des Jahres 2018 gekürt.
Mitwirkende:
Susann Maria Hempel
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 11 2018
Hörspiel des Jahres (ARD) 2018
Hörspielpreis der Kriegsblinden 2019
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Grabesgrün

Sendetermine: WDR 3 - Freitag, 7. Okt 2022 19:04 Teil 3/3, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Tana French
Auch unter dem Titel: Die Tat (1. Teil)
Die Nacht im Wald (2. Teil)
Die Entlarvung (3. Teil)
In the Woods (Roman (engl. Originaltitel))
Produktion: WDR 2011, 162 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Martin Zylka
Bearbeitung: Jochen Stremmel
Komponist(en): Sven Rossenbach
Klaus Timmermann
Aufnahme: Jürgen Glosemeyer
Mischung: Benedikt Bitzenhofer
Montage: Steffen Jahn
Montage: Mechthild Austermann
Übersetzung: Ulrike Wasel
Klaus Timmermann
Inhaltsangabe: Im Sommer 1984 verschwinden zwei Kinder im Wald nahe Dublin spurlos. Ein drittes wird gefunden, verstört und ohne Erinnerung an das, was seinen Freunden geschehen ist. Über 20 Jahre später wird im selben Wald ein zwölfjähriges Mädchen ermordet. Die zwei Detectives Cassie Maddox und Robert Ryan werden in der Mordkommission auf den Fall angesetzt. Sie sind ein eingespieltes Team und teilen mehr als ihren Job: Cassie ist die einzige, der Robert sein Geheimnis anvertraut hat. Er ist der Junge, der im Sommer 1984 als einziges der drei Kinder gefunden wurde. Jetzt sieht Robert die einmalige Chance, mit dem aktuellen Fall auch das Rätsel von damals aufzuklären.
Mitwirkende:
Robert Benjamin Sadler
Cassie Luise Helm
Sophie Tanja Schleiff
Cooper Paul Faßnacht
Cathal Hannes Hellmann
Jonathan Christian Tasche
Margret Claudia Mischke
Rosalind Natalie Spinell
O \'Kelly Martin Brambach
Sam Fabian Gerhardt
Detective 1 Frank Musekamp
Detective 2 Bernd Rehse
Damien Denis Moschitto
Mel Sandra Kouba
Hunt Matthias Haase
Marc Daniel Wiemer
Cameron Caroline Schreiber
Mrs. Savage Fiona Metscher
Peter Jakob Göss
Adam Oskar Krüger
Germaine Anna Bergfeld
Jessica Elisabeth Juhnke
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Schöpferin neuer Töne

Sendetermine: BR-Klassik - Freitag, 7. Okt 2022 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Alexandra Dielitz
Auch unter dem Titel: Die Klavierbauerin Nannette Streicher (Untertitel)
Produktion: BR 2022, 56 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Sie war Pianistin, Klavierbauerin, Unternehmerin und Konzertveranstalterin. Und das in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als bürgerlichen Frauen in der Regel neben Kindererziehung höchstens schöngeistige Hobbies zugetraut wurden: Nannette Streicher kam 1769 als Tochter des Augsburger Klavier- und Orgelbauers Johann Andreas Stein zur Welt, dessen modulationsfähige Instrumente von Wolfgang Amadeus Mozart bevorzugt wurden. Nach dem Tod des Vaters übernahm die erst 23-jährige Nannette den Betrieb, transferierte ihn nach Wien und baute ihn gemeinsam mit ihrem Mann Andreas Streicher zu einem europaweit gefragten Unternehmen aus. Die Streicher‘schen Flügel wurden für ihren "edlen und gesangreichen Ton" gerühmt und waren bei den prominentesten Virtuosen und Komponisten heiß begehrt - so auch beim eng befreundeten Ludwig van Beethoven. Dass Nannette Streicher dessen chaotischen Junggesellenhaushalt mitorganisierte und ihm die ersten Hörhilfen baute, führte in der Geschichtsschreibung zur ihrer Verharmlosung als Hausmütterchen. Im Gespräch mit Pianisten, Klavierbauern, Historikern, Musikwissenschaftlern und Nannettes Ur-Ur-Ur-Enkelin Uta Goebl-Streicher versucht Alexandra Maria Dielitz, dieser außergewöhnlichen Frau gerecht zu werden.
Mitwirkende:
Beate Himmelstoß
Hans Jürgen Stockerl
Alexandra Maria Dielitz
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Im Tal der Gebeine

Sendetermine: SRF 1 - Freitag, 7. Okt 2022 20:00 Teil 3/3, (angekündigte Länge: 50:00)
Autor(en): Alfred Bodenheimer
Produktion: SRF 2020, 147 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Buschi Luginbühl
Bearbeitung: Alfred Bodenheimer
Buschi Luginbühl
Tontechnik: Franz Baumann
Dramaturgie: Reto Ott
Inhaltsangabe: Zum dritten Mal ermittelt der Zürcher Rabbiner Gabriel Klein in einem SRF-Radiokrimi. Dieses Mal wird sein detektivisches Gespür ganz besonders auf die Probe gestellt. Denn der Fall betrifft ihn sehr persönlich. Wie ist seine liebste Verwandte, eine Holocaust-Überlebende, zu Tode gekommen?
Bianca Himmelfarb war 9 Jahre alt, als sie, ebenso wie ihre Schwester, aus Nazi-Deutschland nach England in Sicherheit gebracht werden konnte. Rabbi Kleins Grossvater war ihr Fluchthelfer. Nach dem Krieg - ihre Eltern starben in einem Vernichtungslager - heiratete Bianca einen kanadischen Industriellen und wurde erfolgreiche Unternehmerin. Nach dem Tod ihres Mannes machte sie sich zusätzlich als Kunsthändlerin und -mäzenin einen Namen. Und nun, viele Jahre später, wird Bianca Himmelfarb tot in ihrer Zweitwohnung am Zürichberg aufgefunden. War es Selbstmord? Oder wurde "Tante Himmelfarb" vergiftet? Katrin Bänziger, Kommissarin der Stadtpolizei, tappt im Dunkeln, und Klein, der ihr wie immer nur wenig verrät, stellt seine eigenen Nachforschungen an. Sie führen ihn nach Wien und Birmingham, aber vor allem in die Vergangenheit Biancas und ihrer Schwester Ruth.
"Im Tal der Gebeine" ist Rabbi Kleins fünfter Fall. Erneut gelingt es Alfred Bodenheimer, einen Kriminalfall souverän mit komplexen Themen der jüdischen Lebenswelt zu verknüpfen. Es geht um ein konfliktbeladenes Erbe; um die Frage, wie das Holocaust-Trauma zu überwinden ist und so, nach der Vision des Propheten Ezechiel von den wieder zum Leben erweckten Gebeinen, ein Neuanfang im Heute möglich wäre. Und nicht zuletzt geht es um einen brisanten Fall von Raubkunst.
Mitwirkende:
Erzähler Thomas Sarbacher
Rabbi Gabriel Klein Hanspeter Müller-Drossaart
Rivka Klein Noëmi Gradwohl
Kommissarin Bänziger Julia Jentsch
Bianca Doris Wolters
Ruth Verena Buss
Jamie, Sohn von Ruth Thomas Douglas
Filomena Haas Graziella Rossi
Zeno Haas Kamil Krejčí
Flurin Cavegn, Anwalt Nikolaus Schmid
Rabbi Kalman/Zöllner Siegfried Terpoorten
Baron von Hargelsberg Helmut Vogel
Stockton, Anwalt Henry Camus
Dicky Phil Hayes
Bianca als Kind Hannah Hablützel
Vater von Bianca Marcus Schäfer
Ludwig/Sprecher Ernst Süss
Passagier Daniel Miska
Max Dani Mangisch
Minna Päivi Stalder
Telefonistin Désirée Pauli
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Morgens um halb zehn - Arbeitswelten in Deutschland und Japan

Sendetermine: DLF - Freitag, 7. Okt 2022 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Julia Shimura
Produktion: DLF 2022, 51 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Giuseppe Maio
Ton und Technik: Christoph Rieseberg
Inhaltsangabe: Was macht eine Gesellschaft aus? Ist es die Politik? Innovation? Das BIP? Oder sind es die Geschichten unseres Alltags, die unsere Lebenserfahrung prägen? Sechs Menschen halten inne und geben uns Einblick in ihre tägliche Routine. Drei leben in Japan, drei in Deutschland. Sie kennen sich nicht, teilen aber dieselben Berufe: die Arbeit als Hebamme, als Reinigungskraft und im Bestattungsinstitut. Wie sieht der Beginn und das Ende des Lebens an unterschiedlichen Enden der Welt aus? Welche Sorgen verbinden zwei Putzkräfte, die 9.000 km voneinander getrennt arbeiten? Und welche Hoffnungen? Eine Dokumentation voll überraschender Gemeinsamkeiten und gebrochener Klischees.
Mitwirkende:
Karolina Horster
Sigrid Burkholder
Lisa Bihl
Tom Jacobs
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Pangäa Ultima

Sendetermine: BR 2 - Freitag, 7. Okt 2022 21:05, (angekündigte Länge: 90:00)
Autor(en): Clemens Hoffmann
Produktion: EIG 2021, 42 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Clemens Hoffmann
Komponist(en): Christian Heiland
Anatol Atonal
Ton: Clemens Hoffmann
Inhaltsangabe: Fred unternimmt eine Forschungsreise durch Pangäa, der letzten zusammenhängenden Landmasse auf Erden. Er soll einen Ort finden, an dem es sich zu leben lohnt. Doch irgendwas stimmt nicht mit der Zeit und ihrem Ablauf.
Fred bewegt sich entlang der kontinentalen Bruchkanten, reist auf den tektonischen Platten von A nach B und durch die Zeit. Wie ein Reiseleiter kommentiert er launig seine Beobachtungen − als ginge es hier nicht um alles. Denn Pangäa zerbricht immer weiter, schiebt sich anders wieder zusammen, nur um wieder zu zerbröckeln. Anthropozän, schön und gut − aber wofür halten wir uns?
Expertenkommentar: „Pangäa Ultima“ belegte einen zweiten Platz beim Berliner Hörspiel Festival 2021. „Zusammen mit seinem musikalischen Alter Ego Anatol Atonal setzt Clemens Hoffmann erdgeschichtliche Transformationen in Beziehung zu zeithistorischen Phänomenen und reichert diesen Diskursmix diskret mit reichhaltigen literarischen Anspielungen an“, urteilte die Jury.
Mitwirkende:
Jörg Pohl
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Die Angst vor dem Vergessen

Sendetermine: DLR - Samstag, 8. Okt 2022 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Burkhard Plemper
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über Demenz (Untertitel)
Produktion: DLF/DLR 2018, 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Jan Tengeler
Ton und Technik: Wolfgang Rixius
Ton und Technik: Oliver Dannert
Inhaltsangabe: Es scheint so ziemlich das Schlimmste zu sein, das einem alt werdenden Menschen passieren kann: Demenz. Die Angst vor dem Vergessen greift um sich. Wer es bemerkt, zieht sich zurück, aus Scham und voller Angst, aus der Rolle zu fallen. Angehörige trifft es genauso wie den, der sich nicht mehr erinnert, was im Moment zuvor geschehen ist. Der Autor hat Menschen mit Demenz getroffen und mit ihnen, mit Angehörigen, Pflegekräften, Ärzten, Wissenschaftlern und Polizisten gesprochen. Er war im Heim und im berühmten Demenzdorf De Hogeweyk in Holland. Er hat auf einem Kongress Menschen mit Demenz zugehört, die sich selbstbewusst zu Wort melden. Ein gutes Leben mit Demenz ist möglich. Das sagen Fachleute, die nicht länger darum streiten wollen, ob dieses Phänomen des Alterns eine Krankheit ist, sondern sich Gedanken machen, wie man damit lebt. Und wenn es nicht mehr geht in der eigenen Wohnung und auch nicht bei den Kindern? Wenn die Pflege immer wichtiger wird? Auch diese Fragen stellen wir in der ‚Langen Nacht‘ über Demenz.
Mitwirkende:
Martin Bross
Bettina Scholmann
Volker Hengst
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