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Neues Programmschema beim HR

Das Sonntagshörspiel wird jetzt am Abend um 22 Uhr gesendet. Das Kinderhörspiel ist von Samstagmittag auf Sonntagmorgen 8.04 Uhr gewandert.

Dann gibt's alle 14 Tage den Krimi-Mittwoch, wie gehabt 21 Uhr. Beim Hörspiel aus der Artist's Corner bleibt es beim alten Sendeplatz, Samstag, 23 Uhr.

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Flamingos singen nicht! - Wie es die "Gangsterbraut" Virginia Hill auf den Salzburger Gaisberg verschlug

Sendetermine: ORF Ö1 - Dienstag, 4. Okt 2022 16:05, (angekündigte Länge: 40:00)
Autor(en): Matthias Haydn
Produktion: ORF 2020, 39 Min. (Stereo) - Feature
Tongestaltung: Fridolin Stolz
Inhaltsangabe: 'Memoiren einer Gangsterbraut' heißt die Autobiographie von Virginia Hill. Ihr Mann Hans Hauser hat das Werk 1970, vier Jahre nach ihrem Tod, übersetzt. In dem Buch erzählt die junge Frau, wie sie als mittelloses Kind in Alabama aufwuchs, als Jugendliche nach Chicago zog, dort in verschiedenen Bars arbeitete und zur Liebhaberin gleich mehrerer Mafiabosse wurde. Später übernahm sie selbst den Drogenschmuggel zwischen Mexiko und Kalifornien.
Sie lernte Bugsy Siegel kennen, der die damals wahnwitzige Idee hatte mit Mafiageldern eine Casino-Stadt in der Wüste von Nevada zu errichten. Dem ersten Hotel gab er den Spitznamen seiner Gespielin: Das 'Flamingo' ist bis heute eines der beliebtesten Hotel-Casinos in Las Vegas. Weil er Geld beim Bau veruntreut haben soll, wurde Bugsy Siegel kurz nach der Eröffnung erschossen. Um dem anschließenden Trubel zu entfliehen fuhr Virginia Hill in die Berge von Colorado und verliebte sich dort in ihren Skilehrer, den österreichischen Weltmeister Hans Hauser.
Der gemeinsame Sohn Peter Jackson Hauser wurde geboren. Zu dritt zogen sie nach Europa, in das Elternhaus von Hans auf die Zistelalm hoch über Salzburg. Um ihren aufwändigen Lebensstil aufrecht zu halten hatte Virginia die Idee ihre einstigen Mafiafreunde zu erpressen. Sie drohte Geheimnisse über sie zu verraten. Vermutlich bezahlte sie diese Idee mit ihrem Leben. Denn auf bis heute mysteriöse Weise starb Virginia Hill im März 1966.
Ihre Leiche wurde von einem Passanten in einem Bachbett nahe einem Wanderweg entdeckt. Acht Jahre später kommt auch ihr Mann Hans ums Leben, auf nicht minder mysteriöse Weise - erhängt in einer Salzburger Bar. Die Geschichte der Virginia Hill, ihres Mannes Hans und des Sohnes Peter Jackson Hauser (er verunglückte 1995 bei einem Autounfall) recherchiert der Salzburger Schriftsteller Peter Blaikner seit einigen Jahren. Eine Kurzgeschichte und ein Theaterstück hat er über die Familie bereits geschrieben. Derzeit arbeitet er an einem Roman zu dem Thema.
Mitwirkende:
Michael Dangl
Nikolai Kinski
Michael Köppel
Petra Morzé
Rapael Schuchter
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Weißwasser schrumpft sich alt - Vom Bleiben, vom Weggehen und vom Wiederkommen

Sendetermine: DLF - Dienstag, 4. Okt 2022 19:15 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Henry Bernhard
Produktion: DLF 2022, 44 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Dörte Fiedler
Ton: Christoph Richter
Inhaltsangabe: Die jungen Frauen mussten sich entscheiden damals: Gehen oder bleiben? Viele wollten bleiben – und konnten es nicht. Manche sind zurückgekommen. Manche wieder gegangen. Was ist aus ihren Träumen geworden? „Irgendjemand muss doch hier bleiben“ hieß unsere Sendung im Jahr 2006 über die Cheerleader von Weißwasser und ihre Stadt an der polnischen Grenze. Es war ein sehnsuchtsvoller, mitunter verzweifelter Satz. Vielfach geäußert – so oder so ähnlich. Trotzdem suchten sich viele Lehrstellen Hunderte Kilometer entfernt, weil es in Sachsen keine gab. Inzwischen leben nochmal 5.000 Menschen weniger hier. Wie hat sich Weißwasser verändert? Ist es eine „Rentnerstadt“ geworden, wie der Vater einer der Cheerleader vor 16 Jahren prophezeit hat?
Mitwirkende:
Anna Magdalena Fitzi
Henry Bernhard
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Wahnsinn, Rausch und Rebellion - Nach Motiven von Shakespeare und Cervantes

Sendetermine: NDR Kultur - Dienstag, 4. Okt 2022 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Andreas Kebelmann
Robert Schmidt
Produktion: NDR/HMTMH 2016, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Andreas Kebelmann
Komponist(en): Roni Brenner
Stefan Wiefel
Technische Realisation: Kai Schliekelmann
Technische Realisation: Markus Freund
Inhaltsangabe: Wahnsinn auf der Bühne ist verbreitet. Er erfordert eine eigene Sprache und eigene Ausdrucksformen. Welche Mittel das sind, lernen Schauspielstudierende. Sie proben die Entgrenzung von Sprache und Ausdruck, setzen Sinnes- und Kontrollverlust in Szene. Welche Substanzen, welche psychischen und physischen Belastungs- und Extremsituationen die Studierenden nutzen, um sich den Wahnszenen Shakespeares und Cervantes' zu nähern, erzählen sie hier. Es ist von Drogen, Schlafentzug und Extrem-Sport die Rede. Shakespeare und Cervantes gehören zu den einflussreichsten Schriftstellern der Neuzeit. Sie waren Zeitgenossen, aber begegnet sind sie sich nie. Allerdings starben sie beide am 23. April 1616. Ein Featureprojekt mit der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.
Mitwirkende:
Isabel Tetzner
Marcel Zuschlag
Anna-Lena Hitzfeld
Yves Dudziak
Patrick Gees
Leon Hoge
Maximiliane Hass
Julka Duda
Darja Mahotkin
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die unvermeidlichen

Sendetermine: DLF - Dienstag, 4. Okt 2022 20:10, (angekündigte Länge: 48:54)
Autor(en): Kathrin Röggla
Produktion: BR 2012, 49 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Leopold von Verschuer
Komponist(en): Bo Wiget
Ton und Technik: Jean Szymczak
Regieassistenz: Karena Lütge
Dramaturgie: Katarina Agathos
Inhaltsangabe: "die finanzkrisenkonferenz, die atomendlagerkonferenz, die erneuerbaren energien, die migrationskonferenz, der klimawandel, die transitfrage, die defizitkonferenz, die sicherheitskonferenz, noch eine sicherheitskonferenz, eine weitere, eine bildungsnotstandskonferenz", alles in nur einer Woche, international und global, da kann schon mal ein Notstand entstehen, ein Verständigungsnotstand. Wenn in vielen Sprachen gesprochen und das Gesprochene verstanden werden und das Verstandene zu einem Konsens und der Konsens zu einem Ergebnis und das alles für alle immer und wieder verständlich sein muss... dann kommt man an ihnen einfach nicht vorbei: Simultanübersetzer. Eingepfercht in kleine Kabinen, abgeriegelt von den konferierenden Massen, einzig bestückt mit Kopfhörer, Mikrofon und
Räuspertaste: Sechs Dolmetscher sitzen über dem politischen Einigungsgeschehen, das sie begleiten, ja, erst möglich machen, oder folgen Entscheidungsträgern durch Flure zu sogenannten Hinterzimmergesprächen. Deren hoch konzentrierte scheinbar körperlose Sprachübertragung wird zu einer Brücke in die Zentren der Macht, die stimmliche Neutralität zur Herausforderung und der Plausch mit den Kollegen zum körperlichen und geistigen Identitätsnachweis. In die unvermeidlichen spiegelt sich in den Flurgesprächen der Simultanübersetzer die Welt der Großen im Kleinen. Wo die Franzosen ganz gut mit den Engländern, wo die Russen einzelkämpferisch, aber integrativ und die Chinesen gefährlicherweise noch immer unterschätzt werden. Wo die Routine der Dauerkonferierenden zur Routine der Dauerübersetzenden wird. Sie alle träumen vom Triumphzug der kompromisslosen Einstimmigkeit über den ewigen Minimalkonsens. Von einer Konferenz der klaren Ansagen. Stattdessen verfolgen sie eine Konferenz der wachsenden Sprachlosigkeit. Das Fehlen der Sprache zersetzt nach und nach die Wahrnehmung der Übersetzenden... "kürzlich habe ich einmal gelesen, wie wir und die sicherheitsleute vom protokoll genannt werden ... die unvermeidlichen!"
Mitwirkende:
Engländer Philipp Hauß
Franzose Jürgen Wink
Russin Eva Brunner
Spanier Felix von Manteuffel
Französin Kirsten Hartung
Karena Lütge
Starc Tobac
Bernd Hörnle
Links: Externer Link digitale Röggla-Archiv
Externer Link Homepage von Kathrin Röggla
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Macht, Lügen und Geheimnisse - Frankreichs Starautorin Leila Slimani

Sendetermine: DLR - Dienstag, 4. Okt 2022 22:03, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Simone Hamm
Produktion: SWR/DLF 2022, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Günter Maurer
Ton und Technik: Christian Eickhoff
Ton und Technik: Claudia Peyke
Inhaltsangabe: Leila Slimani ist eine der wichtigsten literarischen Stimmen Frankreichs. Sie erzählt von Frauen: von ihrer französischen Großmutter, die mit einem marokkanischen Soldaten nach dem 2. Weltkrieg nach Marokko ging. Von einem mordenden Kindermädchen oder einer sexsüchtigen Arztfrau in Paris. Slimani interessiert sich für die düsteren Seiten der Menschen, für ihre Lügen und Geheimnisse. Ihre Romane, allesamt Bestseller, schockieren. In Paris ist ein regelrechter Hype um sie entstanden. Die 41-jährige Autorin ist nach Lissabon gezogen, um an ihrer Familientrilogie zu schreiben. Kurz bevor der zweite Band auf Deutsch erscheint, hat Simone Hamm sie dort getroffen.
Mitwirkende:
Lina Syren
Diana Gantner
Tina Kiefl
Uwe Peter Spinner
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