HörDat-Logo
 
 
Sortierung: 
Sendezeitraum:  
Sendung beim:
 
 
 

Neues Programmschema beim HR

Das Sonntagshörspiel wird jetzt am Abend um 22 Uhr gesendet. Das Kinderhörspiel ist von Samstagmittag auf Sonntagmorgen 8.04 Uhr gewandert.

Dann gibt's alle 14 Tage den Krimi-Mittwoch, wie gehabt 21 Uhr. Beim Hörspiel aus der Artist's Corner bleibt es beim alten Sendeplatz, Samstag, 23 Uhr.

gestern | heute | morgen | 3. Okt | 4. Okt | 5. Okt | 6. Okt | 7. Okt | 8. Okt |

Aber es gibt ein Morgen

Sendetermine: DLR - Samstag, 13. Aug 2022 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 13. Aug 2022 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Beate Ziegs
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über Literaturen von Sinti und Roma (Untertitel)
Produktion: DLF/DLR 2022, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Beate Ziegs
Ton: Thomas Monnerjahn
Inhaltsangabe: Für ihre Musik sind Sinti und Roma berühmt. Aber dass es unter ihnen auch zahlreiche Schriftsteller*innen gibt, ist kaum bekannt. Ihre Texte ähneln oft einer Gratwanderung zwischen Todesangst und Witz, zwischen Schrecklichem und Banalem. Sie sind geprägt von der Hoffnung auf eine andere Welt in einer anderen Zeit. Und von Tabubrüchen, denn vor allem in der älteren Generation war das Schreiben in der überwiegend mündlichen Erzähltradition nicht üblich. Das Trauma des Holocaust hat jedoch bei einigen Überlebenden den Drang erweckt, trotz aller Schwierigkeiten das Schweigen zu brechen und sich gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung zur Wehr zu setzen. Dieser Aufbruch aus dem Verborgenen hat in vielen Ländern zum Entstehen einer breiten Bürgerrechtsbewegung beigetragen. Krieg und Vertreibung, Gewalt und Rassismus bestimmen nach wie vor das Leben – und damit auch das Werk – vieler Sinti und Roma, zum Beispiel für den international renommierten Schriftsteller Jovan Nikoliæ, den deutschen Rom Gianni Jovanovic oder Simone Schönett aus Österreich. Wer ihre Gedichte, Romane und Erzählungen liest, liest deshalb immer auch über die Kultur und Gesellschaft, aus der heraus sie das Wort ergreifen. Insofern ist es falsch, von Literaturen einer Minderheit zu sprechen: Was sie schreiben, entsteht inmitten der Mehrheit – und betrifft diese gleichermaßen.
Mitwirkende:
Sabine Arnhold
Anika Mauer
Oliver Nitsche
Michael Rotschopf
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Zwischen Manila und Cotabato

Sendetermine: DLR - Samstag, 13. Aug 2022 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Robert Lindner
Produktion: DLF 1977, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Philippinen im Jahr 1977, in einer Zeit, als Präsident Ferdinand Marcos bereits seit zwölf Jahren regiert und zunehmend mit Mord, Kleptokratie und dem spurlosen Verschwinden politischer Gegner von sich reden lässt. Neun Jahre später, 1986, wird er nach einem Volksaufstand aus dem Land fliehen – und wiederum 36 Jahre später, im Mai 2022, wird sein Sohn Marcos Junior zum Präsidenten gewählt, auch deshalb, weil er mit einem verklärten Blick auf die Vergangenheit schaut und damit geworben hat. Das scheint die Mehrheit der Bevölkerung überzeugt zu haben. Wie es damals wirklich war, davon gibt der Reisebericht von Robert Lindner aus dem Jahr 1977 einen guten Überblick: Er hat sich umgeschaut, noch mehr notiert, und es dann in farbigen Beschreibungen und szenischen Dialogen produziert. Sprachprobleme, Agrarreform, mangelnde Demokratie, die spanische Kolonialvergangenheit, die Chinesen mit ihrem Handel, der Islam, die Guerilla – nur einige Stichworte, die in seiner Erzählung fallen. „Die Gäste werden gebeten, ihre Waffen in der Garderobe abzugeben …“ – so beginnt der Autor seine Geschichte, die häufig einer Theateraufführung oder einem Hörbild ähnelt, und dabei doch die Stimmung im Land umfassend einfängt.
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Heinrich Ernemann

Sendetermine: MDR Kultur - Samstag, 13. Aug 2022 09:05, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Wolfgang Knape
Auch unter dem Titel: Der Pionier der Dresdner Foto- und Kinogeräteindustrie (Untertitel)
Produktion: MDR 2008, 22 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Tobias Barth
Ton und Technik: Holger König
Inhaltsangabe: Er soll den Begriff „Kino“ geprägt haben; und die Einrichtung eines Lehrstuhls für Fotografie an der TU Dresden war ebenfalls sein Werk. Am 28. Mai 1850 wurde Heinrich Ernemann in Gernrode im Eichsfeld geboren. Er besuchte die einklassige Dorfschule, entfloh den ärmlichen Verhältnissen, lernte Schlosser und ging auf Wanderschaft. In Dresden heiratete er und übernahm das Kurzwarengeschäft seiner Schwiegermutter gleich mit. 1889 kaufte sich Heinrich Ernemann in eine Kameratischlerei ein und übernahm sie dann selbst. Die noch junge Fotoindustrie befand sich im Aufwind, er hatte aufs richtige Pferd gesetzt und war von Anbeginn gestaltend mit dabei. 1899 wandelte er seine Fabrik für „photographische Apparate“ in eine Aktiengesellschaft um. 1900 nahm er an der Weltausstellung in Paris teil. Er entwickelte die ersten Amateur-Schmalfilmkameras, den Projektor „Ernemann-Kino“, die erste Spiegelreflexkamera. In rascher Folge kamen immer neue Kameras auf den Markt und 1908 sogar die ersten Objektive. 1913 surrte in fast allen Pariser Kinos der 35-mmm-Projektor „Imperator“ aus Dresden.
Das Unternehmen, in dem seit 1904 auch Ernemanns Sohn Alexander tätig war, expandierte weiter, und an der Schandauer Straße wuchs das Stammhaus mit seiner eindrucksvollen Architektur empor. Die Lichtgöttin des Jugendstilkünstlers Hans Unger wurde zum Markenzeichen des Unternehmens und erst viel später vom 48 Meter hohen Ernemann-Turm abgelöst.
1926 kam es zur Fusion der Ernemann-Kamerawerke mit Carl Zeiss, Jena und weiteren Unternehmen der Branche. Der neue Konzern hieß jetzt Zeiss-Ikon, und nur noch wenige Produkte durften unter ihrem alten Namen Ernemann hergestellt und vertrieben werden. Nach fast vier Jahrzehnten endete die Erfolgsgeschichte des einst weltweit agierenden Familienunternehmens von Heinrich Ernemann. Am 16. Mai 1928 starb der Begründer der Dresdner Foto- und Filmgeräteindustrie. Auf dem Johannesfriedhof in Dresden- Tolkewitz hat er sein Grab.
Mitwirkende:
Hans Henrik Wöhler
Siegfried Voß
Bernd Schekauski
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

I ain´t gonna study war no more

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 13. Aug 2022 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Martina Groß
Auch unter dem Titel: Zu Besuch bei den Seniors for Peace (Untertitel)
Produktion: SWR/DLF 2012, Min. (Stereo) - Feature
Regie: Iris Drögekamp
Ton und Technik: Johanna Fegert
Ton und Technik: Rolf Knapp
Ton und Technik: Claudia Peyke
Ton und Technik: Judith Rübenach
Inhaltsangabe: Seit Beginn des Irak-Krieges 2003 sitzen sie jeden Freitagnachmittag an einer Straßenecke des kleinen nordkalifornischen Städtchens Mill Valley und demonstrieren: grauhaarige Alte - die Seniors for Peace. Vor ihnen stehen ihre Rollatoren und Gehhilfen. In ihren Händen halten sie Schilder: "Frieden ist patriotisch", "Bringt die Truppen nach Hause. Sofort!", "Hupt für den Frieden". Gemeinsam singen sie Antikriegslieder. Ihr Durchschnittsalter liegt bei 87 Jahren. Sie alle wohnen in "The Redwoods", einem Wohnheim für alte Menschen. "Für radikale Alte", fügen einige der Bewohner gern hinzu. So unterschiedlich ihre Ansichten und Lebensgeschichten sind, ob als Christen, Pazifisten oder Anarchisten - eines ist ihnen gemeinsam: Sie alle sind Freigeister, die ihr Leben bis zum Ende aktiv gestalten und selbst bestimmen wollen.
Mitwirkende:
Johanna Hanke
Horst Hildebrand
Wolfgang Höper
Karl-Rudolf Menke
Rosalinde Renn
Karin Schröder
Elke Twiesselmann
Rüdiger Funkler
Claudia Jahn
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Unterwegs auf der Seidenstraße - Märchen und andere Geschichten

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 13. Aug 2022 12:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ingeborg Görgner
Jörn Klare
Produktion: DLR 2007, 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Menschen erzählen in Teehäusern und Basaren entlang der Seidenstraße alte Legenden. Sagenumwobene Städte werden porträtiert, mit ihrer Geschichte und ihrem heutigen Gesicht. Von Turkmenistan, nach Usbekistan und Kirgistan bis nach China.
Seide gibt es noch. Kamele ebenfalls. Karawanen nicht mehr. Mit den Emiren und Kahnen ist auch schon lange Schluss. An Größenwahn und despotischen Herrschern besteht trotzdem kein Mangel. An Sonne, Staub und Steppe auch nicht. Aber die Moscheen und Koranschulen sind sehr schöne Gebäude. Die Grenzen sind weniger schön. Da muss man artig sein. Sehr fremd, sehr faszinierend: die Märkte und Basare. Da muss man feilschen. Und Lammspieße, die muss man essen. Und dann die Märchen - in Kaschgar, in Osh, in Taschkent, in Samarkand, Buchara und Merve.
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

17 Tage Scheitern - Wie Freiwillige Afghanen retten mussten

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 13. Aug 2022 13:30 Teil 1/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Mohamed Amjahid
Auch unter dem Titel: Wir müssen was tun (1. Teil)
Eine Polizistin in Gefahr (2. Teil)
Rettung auf eigene Faust (3. Teil)
Wer trägt die Verantwortung? (4. Teil)
Produktion: WDR 2022, 119 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Matthias Kapohl
Technische Realisation: Olaf Dettinger
Regieassistenz: Farah Wind
Inhaltsangabe: Mitte August 2021 fiel Kabul in die Hände der Taliban. Während die deutsche Bundesregierung noch nach Lösungen suchte, kümmerten sich ein paar Freiwillige in Berlin darum, bedrohte Menschen mit waghalsigen Aktionen aus Afghanistan zu retten.
Durch die Machtübernahme der Taliban geriet der Abzug der US-Truppen und ihrer Verbündeten aus Afghanistan unter erheblichen Zeitdruck. Plötzlich befanden sich im August 2021 Tausende Afghanen und Afghaninnen in akuter Lebensgefahr. In nur 17 Tagen mussten sich Ortskräfte und andere bedrohte Menschen, unter ihnen viele engagierte Frauen, vor der Rache der Islamisten und dem sicheren Tod in Sicherheit bringen. Doch die deutsche Bundesregierung war völlig unvorbereitet und brauchte Zeit, die nicht vorhanden war. Eine Kette von Freiwilligen, die von Berlin über Paris, Los Angeles, Tel Aviv bis nach Kabul reichte, sprang ein. Teils geschah das auf abenteuerlichen Wegen, um Schutzbedürftige von Keller zu Keller bis an den Flughafen von Kabul zu schmuggeln. Während in Berlin die Freiwilligen an der Bundesregierung verzweifelten, spielten sich in Afghanistan dramatische Szenen ab.
Mitwirkende:
Name Alei
Amelie Barth
Marietta Bürger
Annina Euling
Stefko Hanushevsky
Andreas Laurenz-Maier
Wolfgang Rüter
Svenja Wasser
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Mord im Tiergarten

Sendetermine: RBB Kultur - Samstag, 13. Aug 2022 14:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Thomas Franke
Silvia Stöber
Produktion: rbb/DLF 2022, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Thomas Franke
Ton: Martin Scholz
Ton: Benjamin Ihnow
Regieassistenz: Andreja Andrisevic
Inhaltsangabe: Am 23. August 2019 wurde Selimchan Changoschwili im Tiergarten in Berlin Moabit erschossen. Es gab diverse Zeugen, und wenige Minuten nach dem Mord wurde der Täter verhaftet. Im Dezember 2021 wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Opfer kommt aus Georgien, war Feldkommandant im Zweiten Tschetschenienkrieg. Der Mörder ist ein Russe. Das Gericht hat festgestellt, dass er für die Elitetruppe des Geheimdienstes arbeitet. Im Urteil spricht das Gericht von Staatsterror. Damit scheint alles abgeschlossen zu sein, ist es aber nicht. Silvia Stöber und Thomas Franke rekonstruieren den Fall und den politisch hoch brisanten Prozess.
Mitwirkende:
Vlad Chririac
Lorena Handschin
Tilmar Kuhn
Peter-René Lüdicke
Sarah-Maria Sander
Stefan Siegfried
Tobias Schulze
Thomas Franke
Silvia Stöber
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Die Legende vom heiligen Trinker

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 13. Aug 2022 14:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Joseph Roth
Auch unter dem Titel: La Légende du St. Buveur (Franz. Titel)
Produktion: DLF/Radio France/SR 2007, 57 Min. (Dolby 5.1) - Bearbeitung Literatur
Sprache: Deutsch/Französisch
Regie: Marguerite Gateau
Bearbeitung: Helmut Peschina
Geräusche: Sophie Bissantz
Ton: Jean Szymczak
Ton: Thorsten Weigelt
Übersetzung: Cécile Wajsbrot
Inhaltsangabe: Die zweisprachige Hörspielproduktion führt uns ins Paris von 1934. Hier, wo Joseph Roth als Emigrant in elender Lage lebte, entstand kurz vor seinem Tod die Erzählung vom heimatlosen Trinker Andreas aus Schlesien, dem unter den Brücken der Seine doch noch ein Wunder geschieht: Ein Fremder gibt ihm 200 Francs, viel Geld für einen Obdachlosen, der nichts zu verlieren hat als seine Ehre. Deshalb will Andreas das Geld nur unter einer Bedingung annehmen: Er wird es der Heiligen Therese spenden. Doch erstmal gibt er das Geld aus für ein gutes Essen mit Wein, für eine Zeitung und sogar für einen Friseurbesuch am nächsten Morgen. Schon wieder ein Glückstag: Andreas findet Arbeit und verdient 200 Francs. Nun wird er, wie versprochen, das Geld zurückgeben, pünktlich zur Heiligen Messe am Sonntag. Oder gleich nach dem nächsten Pernod.
Es existieren zwei Fassungen: Die zweisprachigen Dialoge sind in beiden gleich - der Erzählertext dagegen ist entweder deutsch oder französisch.
Mitwirkende:
Erzähler deutsch Martin Engler
Erzähler französisch Philippe Dormoy
Andreas Tony de Maeyer
Der Fremde Philippe Magnon
Der Dicke Christian Pelissier
Die Hausfrau Amélie Jallier
Caroline Jule Böwe
Kellner, Tabakhändler George Claisse
Thèrese Camille Garcia
Polizist Olivier Perrier
Cagnac Peter Davor
Das schöne Mädchen Karin Adrover
Woitech Michael Rotschopf
Cello Jörn Lazarus
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Gustav Mahler - Eine Hörbiografie

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 13. Aug 2022 14:05 Teil 7/10, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jörg Handstein
Auch unter dem Titel: Wo die schönen Trompeten blasen (1860-1875) (1. Teil)
Wiener Lehrjahre (1875-1880) (2. Teil)
Fahrender Gesell (1881-1888) (3. Teil)
In der Tretmühle (1888-1896) (4. Teil)
Sommerfrische (1891-1896) (5. Teil)
Gott der südlichen Zonen (1896 bis 1900) (6. Teil)
Ein einmaliges Lebewesen (1901 bis 1905) (7. Teil)
Gott ohne Heimat (1904 bis 1906) (8. Teil)
Drei Schläge mit dem Hammer (1906 bis 1909) (9. Teil)
Der Abschied (1909 bis 1911) (10. Teil)
Produktion: BR 2015, 236 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Bernhard Neuhoff
Ton und Technik: Fabian Zweck
Inhaltsangabe: Wo die schönen Trompeten blasen (1860 bis 1875) In einem kleinen Dorf zwischen Böhmen und Mähren, tief in der Provinz des österreichischen Vielvölkerreichs, wird 1860 Gustav Mahler geboren. Hier verbringt er seine Kindheit, wird geprägt von den Klängen der Natur und der Marschmusik, die ihn begleiten werden auf seinem Weg zum herausragenden Komponisten der frühen Moderne und zum berühmtesten Dirigenten seiner Epoche.
Wiener Lehrjahre (1875 bis 1880) Mit gerade einmal 15 Jahren kommt Gustav Mahler 1875 in Wien an. Der Wiener Börsenkrach am "Schwarzen Freitag" liegt erst zwei Jahre zurück, aber die Stadt tanzt weiter zu den Klängen des Walzerkönigs Johann Strauss. Und Mahler? Verkehrt schon bald als überzeugter Vegetarier und Wagnerianer in den angesagten intellektuellen Zirkeln, studiert und macht seine ersten beruflichen Schritte.
Fahrender Gesell (1881 bis 1888) Gustav Mahler ist inzwischen 21 Jahre alt und der Durchbruch als Komponist lässt auf sich warten. Zunächst steht ihm eine Dirigentenkarriere als "fahrender Geselle" bevor und er muss sich Respekt bei Orchestermusikern, Publikum und Presse verschaffen, wo ihm erstmals antisemitische Töne entgegenschlagen.
In der Tretmühle (1888 bis 1896) Mahler ist frustriert. Obwohl er mit 28 Jahren zu den besten Dirigenten seiner Zeit zählt, steckt er in Budapest und Hamburg in der Theater-Tretmühle, seine Erste Symphonie wird als tierisches Gekreisch karikiert. Und ihn plagen seine Hämorrhoiden. Was Mahler noch nicht weiß: Der sehnlich erwartete Durchbruch und eine erste erfüllte Liebe sind nah.
Sommerfrische (1891 bis 1896) Mahler landet mit dem sogenannten "Blumenstück" seinen ersten Hit. Ab sofort komponiert er seine Symphonien erfüllt und beflügelt von der Natur in der Sommerfrische: Am Attersee im österreichischen Salzkammergut, in der Villa Maiernigg am Wörthersee und im Pustertal der Dolomiten.
Gott der südlichen Zonen (1896 bis 1900) Wien, die Hauptstadt der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn hat um 1900 zwei Millionen Einwohner und erlebt ihre große Blütezeit. Sigmund Freud publiziert mit der "Traumdeutung" ein Standartwerk der Psychoanalyse, Arthur Schnitzler schreibt sein Skandalstück "Der Reigen" über die sexuellen Tabus der Gesellschaft und Gustav Klimt gründet mit einer Gruppe junger Maler die Jugendstil-Variante "Wiener Secession". Gustav Mahler ist 37 Jahre alt und kurz davor, zum Operndirektor der Wiener Hofoper berufen zu werden. Hier wird er den Gipfel seiner Karriere erreichen.
Ein einmaliges Lebewesen (1901 bis 1905) Im literarischen Salon der Journalistin und Kritikerin Berta Zuckerkandl begegnet Gustav Mahler 1901 der schönsten Frau Wiens. Beide sind voneinander angetan und es entsteht eine folgenschwere Verbindung. Doch um Mahlers Gesundheit ist es nicht zum Besten gestellt.
Gott ohne Heimat (1904 bis 1906) Wie getrieben schreibt Mahler jedes Jahr eine Symphonie, reist als gefeierter Dirigent quer durch Europa, entstaubt Klassiker und macht die Wiener Hofoper zur bedeutendsten Musikbühne der Welt. Sein eigentliches Ziel ist wahrhaft kosmische Musik. Daheim staut sich bei seiner Ehefrau der Frust auf und die Vernachlässigung ihrer Bedürfnisse wird die Ehe in eine tiefe Krise stürzen.
Drei Schläge mit dem Hammer (1906 bis 1909) Anfang des 20. Jahrhunderts verdüstert sich in Europa die politische Lage und Österreich-Ungarn heizt das Pulverfass Balkan weiter an. Den Ersten Weltkrieg wird Gustav Mahler nicht mehr erleben, er stirbt bereits 1911. Bis dahin steht allerdings noch die Uraufführung seiner Sechsten auf dem Programm, die gefeiert und gehasst werden wird. Und in nur einem Sommer am Wörthersee die Vollendung seiner Achten Symphonie, laut Mahler sein wichtigstes Werk.
Der Abschied (1910 bis 1911) Mahler ist 50 Jahre alt und kurz vor seinem Tod führt ein falsch adressierter Liebesbrief zum Showdown in der lang verdrängten Ehekrise. Almas Liebesverhältnis mit dem späteren Bauhaus-Gründer Walter Gropius wird Mahler den Boden unter den Füßen wegreißen und ihn sogar Sigmund Freud aufsuchen lassen.
Mitwirkende:
Erzähler Udo Wachtveitl
Gustav Mahler René Dumont
Alma Mahler Laura Maire
Zitatoren Krista Posch
Gert Heidenreich
Hans Jürgen Stockerl
. Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Dirigent Mariss Jansons
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Die Sklaven der Arbeit

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 13. Aug 2022 15:05 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 83:55)
Autor(en): Karl May
Auch unter dem Titel: Der Kampf um die Liebe (1. Teil)
Der Pascher-König (2. Teil)
Das Buschgespenst (Roman)
Produktion: BR/SWF 1977, 167 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Walter Adler
Bernd Lau
Bearbeitung: Walter Adler
Bernd Lau
Komponist(en): Peter Zwetkoff
Ton und Technik: Günter Hess
Ton und Technik: Angela Bernt
Regieassistenz: Alexander Malachovsky
Inhaltsangabe: Der 1885 geschriebene Kolportageroman von Karl May ist autobiographisch geprägt: May stammte selbst aus ärmlichen Verhältnissen und musste wegen wiederholter Eigentumsdelikte mehrere Jahre ins Gefängnis, wo seine ersten schriftstellerischen Arbeiten entstanden. In seiner Heimat, am Rande eines kleinen Städtchens im Erzgebirge, Mitte des neunzehnten Jahrhunderts, spielt auch die Geschichte von den 'Sklaven der Arbeit':
Unter der Bevölkerung herrscht große Armut. Wessen Augen fürs Weben zu schwach sind, der arbeitet für geringen Lohn im Bergwerk 'Gottessegen' des Barons von Helfenstein oder muss sich als Schmuggler verdingen. In dieser Not sehnen die Menschen einen Retter herbei. Ehrfürchtig wird 'Der Fürst des Elends' erwartet, ein Unbekannter, der andernorts schon einmal aufgetaucht sein soll. Doch keiner weiß, ob es ihn wirklich gibt. Real sind dagegen die Bedrohungen des 'Waldkönigs', des Schmugglerkönigs, hinter dessen Maske sich reiche Kaufleute verbergen, die immer neue Methoden ersinnen, um die Arbeiter auf perfide und bösartige Weise auszubeuten. Der Kampf zwischen Arbeitern und Kaufleuten spitzt sich zu, als die Liebe, oder vielmehr das Begehren, von beiden Seiten mit hineinspielt.
Mitwirkende:
Erzähler Michael Degen
Eduard Hauser Matthias Ponnier
Angelika Hofmann Angelika Thomas
Vater Seidelmann Karl Maldek
Fritz Seidelmann Peter Fricke
Förster Wunderlich Franz Kutschera
Fürst des Elends / Arndt Günter Mack
Mutter Hauser Grete Wurm
Vater Hauser Helmut Stange
Vater Hofmann Wolfried Lier
Staatsanwalt Reinhard Glemnitz
Winkler Fritz Tillmann
Beyer Wolfgang Büttner
Musterzeichner Wilhelmi Joachim Wichmann
Hauptmann / Baron von Helfenstein Thomas Braut
Totengräber Michael Habeck
Der Fromme Dieter Wieland
Alexander Malachovsky
Ilse Neubauer
Otto Stern
Robert Michal
Maria Singer
Peter Brand
Burkhard Gaffron
Werner Singh
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

ARD Radio Tatort 169:

Ramsch

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 13. Aug 2022 17:04, (angekündigte Länge: 53:00)
SWR 2 - Samstag, 13. Aug 2022 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
HR 2 - Samstag, 13. Aug 2022 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dirk Laucke
Produktion: MDR 2022, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Stefan Kanis
Komponist(en): Michael Hinze
Dramaturgie: Nicole Standtke
Ton: André Lüer
Schnitt: Steffen Brosig
Regieassistenz: Anne Osterloh
Inhaltsangabe: Auf dem Lörbener Recyclinghof wird die Leiche von Kathrin Fräse, einer jungen Mutter mit Drogenvergangenheit, gefunden. Polizeimeisterin Nancy Ritter bittet ihren chaotischen Bruder um Hilfe: Was weiß Tommi über die Tote, über deren Partner Aaron Pfeiffer und ihre Kinder? Tommi und seine Freundin Steffi sind gerade Eltern geworden und sehen die Ermittlungen gegen Aaron von klassistischen Vorurteilen gelenkt. Als Aaron abhaut, weil das Jugendamt ihm die Kinder entziehen will, wird dies von den Ermittler*innen als Indiz für seine Täterschaft gedeutet. Was verbergen Tommi und Steffi vor Nancy?
Mitwirkende:
Nancy Ritter Maike Knirsch
Tommi Ritter Johannes Kienast
Gesche Kraus Katja Bürkle
Gerd Marchlewski Matthias Reichwald
Steffi Schulz Anna Sophie Schindler
Lance Raschid D. Sidgi
Daniela Lüdecke Marianna Linden
Aaron Franziskus Claus
Sören Lüdecke Peter Schneider
Wolli Oschatz Henning Peker
Judy Louise Sophie Arnold
Hebamme Nicoline Schubert
Beamtin Corinna Waldbauer
Ukulele Michael Hinze
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

I Germanesi

Sendetermine: DLR - Samstag, 13. Aug 2022 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Giuseppe Maio
Auch unter dem Titel: Ein italienisches Familienalbum aus Deutschland (Untertitel)
Produktion: DLR 2001, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Robert Matejka
Ton: Stephen Erickson
Inhaltsangabe: Seit über 30 Jahren leben sie in Gengenbach. Die drei Brüder Domenico, Peppino und Antonio. Italienische Immigranten - Gastarbeiter, die keine mehr sind.
Jetzt, da sie in Rente gehen, haben sie viel Zeit zum Erzählen, wie alles gekommen ist. Und dabei stehen sie wieder vor der Frage: Wo wollen sie jetzt leben, wo ist ihre Heimat? In der Basilicata nennt man sie "i Germanesi", die Deutschländer. In Gengenbach sind sie badische Italiener. Und irgendwo dazwischen entstanden die Fotos, die Geschichte einer Familie. Der Autor, selbst in Gengenbach aufgewachsen, lässt sie erzählen. Sie haben es nicht leicht mit der deutschen Sprache, aber wo ein Wort fehlt, hilft immer ein altes Lied, das Antonio noch von zu Hause kennt.
Mitwirkende:
Giuseppe Maio
Preise / Auszeichnungen: Deutscher CIVIS Radiopreis Hörspiel, Feature 2001
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Wen dürfen wir essen?

Sendetermine: RB 2 - Samstag, 13. Aug 2022 18:05 Teil 3/6 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jannis Funk
Jakob Schmidt
Auch unter dem Titel: Der Status Quo (1. Teil)
Natürlich, normal, notwendig? Das Geheimnis der 3Ns (2. Teil)
Tiere wie wir? (3. Teil)
Versteckte Kosten (4. Teil)
Fleisch aus dem Labor (5. Teil)
Das Ende des Fleischzeitalters (6. Teil)
Produktion: RB 2022, 242 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Steuern wir auf das Ende des Fleisch-Zeitalters zu? Leben wir in 50 Jahren alle vegan? "Wen dürfen wir essen?" erkundet die Geschichte, Ethik und Zukunft des Fleischkonsums. Die sechsteilige Podcast-Reihe blickt aus den unterschiedlichsten Perspektiven auf die Zukunft der Ernährung – und unser ambivalentes Verhältnis zu den fühlenden Geschöpfen, mit denen wir den Planeten teilen.
Alles beginnt mit einer simplen Frage. Warum isst du Fleisch? An einem harmlosen Grillabend im Spätsommer beendet der sechsjährige Sohn von Journalist Jakob Schmidt die Zeit der Ausreden.
Sein Vater merkt, dass er die Frage nicht beantworten kann. Und damit ist er nicht allein: Während eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung die heutige Massentierhaltung ablehnt, essen neun von zehn Menschen in Europa Fleisch. Warum leben wir in einer Welt, die eigentlich niemand will?
Die Suche nach einer Antwort führt Jakob Schmidt in sechs verschiedene Länder auf drei Kontinente, mehr als 500 Millionen Jahre in die Vergangenheit zur Entstehung des Bewusstseins und bis in eine ferne Zukunft, in der Fleisch im Labor entsteht, aus Milliarden einzelner Zellen. Er spricht mit Massentierhaltern und Philosophieprofessoren, Ernährungs-Gurus und Food-Tech-Pionieren, Klima-Wissenschaftlerinnen, Kulturhistorikern und Tierschutzbeauftragten im Großschlachthof. Und am Ende wird er sich um eine Antwort, die er selbst sich glaubt, nicht mehr drücken können.
Mitwirkende:
Michael Rotschopf
Cornelia Schönwald
Steffen Groth
Lou Strenger
Jenny Schily
Jannis Funk
Jakob Schmidt
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Der Wind in den Weiden

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 13. Aug 2022 19:04 Teil 4/4, (angekündigte Länge: 52:00)
Autor(en): Kenneth Grahame
Auch unter dem Titel: Am Fluss und auf der Landstraße (1. Teil)
Im wilden Walde (2. Teil)
Trautes Heim, Glück allein (3. Teil)
Die Abenteuer des Kröterichs (4. Teil)
Jeder ist ein Vagabund (5. Teil)
Die Heimkehr des Kröterichs (6. Teil)
The Wind in the Willows (Roman (engl. Originaltitel))
De Wind i de Wide (weitere Produktion)
Produktion: WDR 2008, 212 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Fantasy, Märchen für Kinder
Regie: Annette Kurth
Bearbeitung: Oliver Metz
Komponist(en): Ulrike Haage
Technische Realisation: Sebastian Nohl
Technische Realisation: Achim Fell
Regieassistenz: Sascha von Donat
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Übersetzung: Harry Rowohlt
Inhaltsangabe: Die »Helden« in dieser Geschichte sind Tiere, die gewöhnlich wenig Beachtung finden: Maulwurf, Wasserratte, Kröte und Dachs. Diese vierfüßigen Gentlemen bilden eine traditionsbewußte Oberschicht, die alle gemeineren Nachbarn, die in Massen auftreten, mit Mißtrauen betrachten. Und doch geraten die vier Individualisten immer wieder in Versuchung, aus ihren geordneten Verhältnissen auszubrechen.
Während des Frühjahrsputzes beschließt der Maulwurf, hinaus in die Welt zu ziehen. Er gelangt an den Fluss, wo ihn die Wasserratte in ihr Haus einlädt, der Anfang einer Freundschaft. Es ist schön, das Leben am Fluss, mit Boot fahren, Picknick und den anderen Tieren, die hier wohnen. Der Maulwurf fühlt sich wohl und gehört bald zu der Gemeinschaft, wie auch der Fischotter und der Kröterich. Es gibt einige schlimme Situationen zu bestehen, meist dadurch entstanden, dass sich die Tiere nicht an die Regeln halten. Der Maulwurf muss aus dem Wilden Wald gerettet werden, vor dem er gewarnt wurde. Aber die größten Probleme bereitet der Kröterich. Wenn ihn eine Leidenschaft packt, verfällt er ihr ganz und gar. Und vollkommen unberechenbar ist er, sobald er in einem Auto sitzt. Nur gut, dass er seine Freunde hat. Die allerdings haben wegen ihm eine Menge Schwierigkeiten zu bewältigen.
Die vergnüglichen tierischen Abenteuer finden erstaunliche Entsprechung im Alltag der Menschen.
Mitwirkende:
Erzählerin Alexandra Henkel
Maulwurf Jan-Gregor Kremp
Wasserratte Stefan Kaminski
Kaninchen 1 Siemen Rühaak
Kaninchen 2 Cathlen Gawlich
Kröterich Tommi Piper
Fischotter Horst Mendroch
Ente Heinz Baumeister
Ente Laura Maire
Ente Ernst August Schepmann
Dachs Reiner Schöne
Igel 1 Johanna Burg
Igel 2 Laura Maire
Feldmäuse Lilija Klee
Staatsanwalt Heinz Baumeister
Wächter 1 Horst Mendroch
Wächter 2 Ernst August Schepmann
Richter Ernst August Schepmann
Tochter Laura Maire
Tante Marion Breckwoldt
Schalterbeamter Siemen Rühaak
Lokführer Bernd Kuschmann
Fuchs Bernd Kuschmann
Schwalbe Lilija Klee
Schwalbe Laura Maire
Feldmaus Laura Maire
Feldmaus Ernst August Schepmann
Autofahrer Ernst August Schepmann
Schwalbe Cathlen Gawlich
Wanderratte Siemen Rühaak
Dicke Frau Marion Breckwoldt
Zigeuner Bernd Kuschmann
Autofahrer Heinz Baumeister
Hermelin Lilija Klee
Hermelin Cathlen Gawlich
Hermelin Heinz Baumeister
Hermelin Ernst August Schepmann
Hermelin Siemen Rühaak
Hermelin Horst Mendroch
Hermelin Bernd Kuschmann
Wiesel Lilija Klee
Wiesel Cathlen Gawlich
Wiesel Heinz Baumeister
Wiesel Ernst August Schepmann
Wiesel Siemen Rühaak
Wiesel Horst Mendroch
Wiesel Bernd Kuschmann
Links: Externer Link Homepage Ulrike Haage
Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Sie & Er

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 13. Aug 2022 19:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): George Sand
Produktion: WDR 2004, 107 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Angeli Backhausen
Bearbeitung: Maria Franziska Schüller
Komponist(en): David Graham
Technische Realisation: Herbert Kuhlmann
Technische Realisation: Benno Müller vom Hofe
Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher
Regieassistenz: Tobias Schier
Dramaturgie: Ursula Schregel
Übersetzung: Liselotte Ronte
Inhaltsangabe: "Sie & Er" schildert die ebenso leidenschaftliche wie selbstzerstörerische Liebesbeziehung zwischen Thérèse und ihrem jüngeren Freund Laurent. Thérèse Jacques genießt als Malerin hohes Ansehen in der Pariser Gesellschaft. Laurent de Fauvel, ein noch unbekannter Künstler, wird von ihr protegiert. Aber es gelingt ihr nicht, den jungen Dandy vor seinen Ausschweifungen zu schützen. Als Dick Palmer, guter Bekannter der Familie Jacques und Thérèses väterlicher Freund, auf Europareise in Paris auftaucht, erfährt er von der mehr als freundschaftlichen Zuneigung der beiden. In Sorge um Thérèse, die Dick Palmer auf seine Weise verehrt und liebt, ringt er Laurent das Versprechen ab, sie um jeden Preis glücklich zu machen. Ein Chaos der Gefühle aus Liebe, Hass und Eifersucht beginnt. Aus Laurents Launen und unberechenbaren Verhaltensweisen ergeben sich Konflikte und Krisen, die nicht nur Thérèse, sondern dem auch so stark scheinenden Palmer hart zusetzen.
Der 1859 veröffentlichte Roman "Sie & Er" trägt stark autobiographische Züge. Die Vorlage für den Stoff lieferte die stürmische Liebesaffäre zwischen George Sand und dem sechs Jahre jüngeren französischen Schriftstellerkollegen Alfred de Musset.
Mitwirkende:
Thérèse Jacques Martina Gedeck
Laurent de Fauvel Roman Knizka
Dick Palmer Bernt Hahn
Mutter Gisela Claudius
Catherine Ulrike Bliefert
Merkur Stephan Ullrich
Lawson Horst Mendroch
Winter Roland Jankowsky
Arzt Christian Schramm
Manuel Lukas Schreiber
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

ARD Radio Tatort 169:

Ramsch

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 13. Aug 2022 17:04, (angekündigte Länge: 53:00)
SWR 2 - Samstag, 13. Aug 2022 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
HR 2 - Samstag, 13. Aug 2022 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dirk Laucke
Produktion: MDR 2022, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Stefan Kanis
Komponist(en): Michael Hinze
Dramaturgie: Nicole Standtke
Ton: André Lüer
Schnitt: Steffen Brosig
Regieassistenz: Anne Osterloh
Inhaltsangabe: Auf dem Lörbener Recyclinghof wird die Leiche von Kathrin Fräse, einer jungen Mutter mit Drogenvergangenheit, gefunden. Polizeimeisterin Nancy Ritter bittet ihren chaotischen Bruder um Hilfe: Was weiß Tommi über die Tote, über deren Partner Aaron Pfeiffer und ihre Kinder? Tommi und seine Freundin Steffi sind gerade Eltern geworden und sehen die Ermittlungen gegen Aaron von klassistischen Vorurteilen gelenkt. Als Aaron abhaut, weil das Jugendamt ihm die Kinder entziehen will, wird dies von den Ermittler*innen als Indiz für seine Täterschaft gedeutet. Was verbergen Tommi und Steffi vor Nancy?
Mitwirkende:
Nancy Ritter Maike Knirsch
Tommi Ritter Johannes Kienast
Gesche Kraus Katja Bürkle
Gerd Marchlewski Matthias Reichwald
Steffi Schulz Anna Sophie Schindler
Lance Raschid D. Sidgi
Daniela Lüdecke Marianna Linden
Aaron Franziskus Claus
Sören Lüdecke Peter Schneider
Wolli Oschatz Henning Peker
Judy Louise Sophie Arnold
Hebamme Nicoline Schubert
Beamtin Corinna Waldbauer
Ukulele Michael Hinze
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Unterm Birnbaum

Sendetermine: DLF - Samstag, 13. Aug 2022 20:05, (angekündigte Länge: 91:45)
Autor(en): Theodor Fontane
Produktion: WDR 1956, 92 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Wolfgang Spier
Bearbeitung: Kurd E. Heyne
Regieassistenz: Heinz-Dieter Köhler
Ton: Herbert Vietze
Inhaltsangabe: Um 1830 in einem Dorf im Oderbruch: Der verschuldete Schankwirt und "Dorfmaterialist" Abel Hradscheck entdeckt unter seinem Birnbaum die Leiche eines stark verwesten Franzosen aus der Zeit der Befreiungskriege. Als eines Tages ein Gläubiger bei ihm die Schulden eintreiben will, ermordet ihn Hradscheck und verscharrt die Leiche in seinem Keller. Hradscheck gerät unter Mordverdacht, wird verhaftet, aber dank der "Franzosen-Leiche" unterm Birnbaum wieder freigelassen. Doch sein Gewissen läßt ihm keine Ruhe. In seinem Haus scheint es zu spuken; er hört die Stimme des Ermordeten in seinen Träumen. Auch das Gerede der Leute im Dorf über den geheimnisvollen Mord und die wundersame Erbschaft Hradschecks verstummt nie. Erst stirbt nach langem Siechtum seine Frau, die von Erinnerungen an die Mordtat heimgesucht wird. Und am Ende ereilt auch ihn, geradezu unausweichlich, die gerechte Strafe.
1888 erschienen, gehört dieses scheinbar abseitigste Werk im Schaffen Fontanes zu den bedeutendsten Kriminalerzählungen in der deutschen Literatur.
Mitwirkende:
Abel Hradschek René Deltgen
Ursel, seine Frau Ursula von Reibnitz
Jakob Erwin Kleist
Male Marta Ferber
Ede Ludwig Thiesen
Schulze Woytasch Walter Richter
Pastor Ecelius Wilhelm Pilgram
Justizrat Vowinkel Horst Beilke
Gendarm Geelhaar Alwin Joachim Meyer
Quaas Heinz Schacht
Frau Quaas Hildegard Jacob
Mietzel Kaspar Brüninghaus
Frau Mietzel Lilly Towska
Kunicke Arthur Mentz
Zimmermeister Buggenhagen Carl Brückel
Totengräber Wonnenkamp Rudolf Therkatz
Nachtwächter Mewissen Harry Grüneke
Witwe Jeschke Ruth Pera
Line Brigitte Lebaan
Szulski Kurt Beck
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Aber es gibt ein Morgen

Sendetermine: DLR - Samstag, 13. Aug 2022 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 13. Aug 2022 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Beate Ziegs
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über Literaturen von Sinti und Roma (Untertitel)
Produktion: DLF/DLR 2022, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Beate Ziegs
Ton: Thomas Monnerjahn
Inhaltsangabe: Für ihre Musik sind Sinti und Roma berühmt. Aber dass es unter ihnen auch zahlreiche Schriftsteller*innen gibt, ist kaum bekannt. Ihre Texte ähneln oft einer Gratwanderung zwischen Todesangst und Witz, zwischen Schrecklichem und Banalem. Sie sind geprägt von der Hoffnung auf eine andere Welt in einer anderen Zeit. Und von Tabubrüchen, denn vor allem in der älteren Generation war das Schreiben in der überwiegend mündlichen Erzähltradition nicht üblich. Das Trauma des Holocaust hat jedoch bei einigen Überlebenden den Drang erweckt, trotz aller Schwierigkeiten das Schweigen zu brechen und sich gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung zur Wehr zu setzen. Dieser Aufbruch aus dem Verborgenen hat in vielen Ländern zum Entstehen einer breiten Bürgerrechtsbewegung beigetragen. Krieg und Vertreibung, Gewalt und Rassismus bestimmen nach wie vor das Leben – und damit auch das Werk – vieler Sinti und Roma, zum Beispiel für den international renommierten Schriftsteller Jovan Nikoliæ, den deutschen Rom Gianni Jovanovic oder Simone Schönett aus Österreich. Wer ihre Gedichte, Romane und Erzählungen liest, liest deshalb immer auch über die Kultur und Gesellschaft, aus der heraus sie das Wort ergreifen. Insofern ist es falsch, von Literaturen einer Minderheit zu sprechen: Was sie schreiben, entsteht inmitten der Mehrheit – und betrifft diese gleichermaßen.
Mitwirkende:
Sabine Arnhold
Anika Mauer
Oliver Nitsche
Michael Rotschopf
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

18 Datensätze gefunden in 0.0062360763549805 Sekunden



gestern | heute | morgen | 3. Okt | 4. Okt | 5. Okt | 6. Okt | 7. Okt | 8. Okt |