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Neues Programmschema beim RBB Kultur

Das Freitagshörspiel wird jetzt nicht mehr im 22:04 Uhr gesendet sondern um 19:00 Uhr. Ebenfalls wurde das Feature von Mittwoch 22:04 Uhr auf 19:00 Uhr verlegt.

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Der Blick vom Turm

Sendetermine: DLR - Samstag, 9. Jul 2022 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 9. Jul 2022 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Lou Brouwers
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über den Philosophen Günther Anders (Untertitel)
Produktion: DLF/DLR 2022, 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Lou Brouwers
Ton und Technik: Michael Morawietz
Ton und Technik: Oliver Dannert
Inhaltsangabe: Immer von Neuem beschrieb Günther Anders die Beschränktheit seiner Vorstellungskraft. Als er in Amerika im Exil war, versuchte er sich „Auschwitz” und „Hiroshima” vorzustellen; nach seiner Rückkehr nach Europa versuchte er sich beim Anblick der Ruinen den Krieg vorzustellen. Günther Anders (1902-1992), der Philosoph des Atomzeitalters, hat seit 1956, dem Jahr, in dem der erste Band seines Hauptwerks „Die Antiquiertheit des Menschen“ erschien, hartnäckig und radikal vor den Gefahren der Atombombe gewarnt und sich auch in der Anti-Atombewegung engagiert. Im Laufe des technischen Zeitalters hat sich das klassische Verhältnis zwischen Fantasie und Tun umgekehrt: Hatte es unseren Vorfahren als selbstverständlich gegolten, dass die Fantasie überschwänglich sei; so ist heute die Leistung unserer Fantasie – und die unseres Fühlens und Verantwortens – der unseres Tuns unterlegen. Die Diskrepanz zwischen dem, was wir herstellen und dem, was wir uns noch vorstellen können, ist immer größer geworden – eine sehr verhängnisvolle Situation. Es ist inzwischen leichter, 100.000 Menschen mit einer Flugzeugbombe oder einer Rakete umzubringen, als einen einzelnen Menschen, den man in die Augen sieht, zu töten. In gewissem Sinne wird die Menschheit nie mehr ohne Atomwaffen leben können, denn die Blueprints sind wie die diabolische Verwirklichung der Ideen Platons nicht auszulöschen. Günther Anders: „Wenn ich verzweifelt bin, was geht’s mich an! Machen wir weiter, als wären wir es nicht!“
Mitwirkende:
Bernt Hahn
Ursula Illert
David Vormweg
Claudia Mischke
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Meine Lieder liegen ungehört da - Fanny Mendelssohn-Hensel

Sendetermine: DLR - Samstag, 9. Jul 2022 05:05, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Bettina Brand
Produktion: RIAS Berlin 1985, 25 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Es sind Zeugnisse aus dem 19. Jahrhundert über die damalige Situation der komponierenden Frau: Fanny Mendelssohn-Hensel, 1805 in Hamburg geboren, und Alma Mahler-Werfel, 1879 in Wien geboren – beide haben sich von den Widerständen, die sie erlebten, auf ihrem Weg nicht abhalten lassen. Und doch wird deutlich, wie sehr in den mehr als 70 Jahren, die sie trennen, die Vorbehalte in der Gesellschaft gegenüber komponierenden Frauen langsam abgebaut werden. Während die erste vor allem ihren Bruder Felix Mendelssohn Bartholdy in seinem Schaffen unterstützte, schaffte es die zweite, trotz ihrer drei Ehen mit Gustav Mahler, Walter Gropius und Franz Werfel, ihre eigene Musik zu verwirklichen.
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Ich sehne mich, wieder zu produzieren - Alma Mahler-Werfel

Sendetermine: DLR - Samstag, 9. Jul 2022 05:05, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Gottfried Eberle
Produktion: RIAS Berlin 1985, 27 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Es sind Zeugnisse aus dem 19. Jahrhundert über die damalige Situation der komponierenden Frau: Fanny Mendelssohn-Hensel, 1805 in Hamburg geboren, und Alma Mahler-Werfel, 1879 in Wien geboren – beide haben sich von den Widerständen, die sie erlebten, auf ihrem Weg nicht abhalten lassen. Und doch wird deutlich, wie sehr in den mehr als 70 Jahren, die sie trennen, die Vorbehalte in der Gesellschaft gegenüber komponierenden Frauen langsam abgebaut werden. Während die erste vor allem ihren Bruder Felix Mendelssohn Bartholdy in seinem Schaffen unterstützte, schaffte es die zweite, trotz ihrer drei Ehen mit Gustav Mahler, Walter Gropius und Franz Werfel, ihre eigene Musik zu verwirklichen.
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Mit Messingtopf und Löschpapier

Sendetermine: MDR Kultur - Samstag, 9. Jul 2022 09:05, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Eva Förster
Auch unter dem Titel: Wie die sächsische Hausfrau Melitta Bentz den Kaffeefilter erfand (Untertitel)
Produktion: MDR 2008, 29 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Walter Niklaus
Schnitt: Christian Grund
Ton: Holger König
Regieassistenz: Matthias Seymer
Inhaltsangabe: Ein paar Löffel Kaffee, darüber kochendes Wasser und: nach Genuss des belebenden Getränks blieb der durchweichte Bodensatz in der Tasse. Das wollte die 34-jährige Hausfrau Melitta Bentz nicht länger dulden. In Vorbereitung eines Kaffeekränzchens schlug sie mit Hammer und Nagel Löcher in einen Messingtopf, entnahm der Schultasche ihres ältesten Sohnes ein Löschblatt und legte es darauf. Die Gäste waren begeistert. 1908 dann der Gang zum Patentamt. Mit 73 Reichspfennigen Startguthaben und der Hilfe ihrer Söhne, begann das Ehepaar die Produktion von Kaffeefiltertüten, zunächst in der eigenen Wohnung.
Knapp zwanzig Jahre später waren schon 80 Mitarbeiter an der Herstellung des Produkts mit dem weltweit bekannten Namen Melitta Filtertüte beteiligt. Aber nicht nur um die Geschichte der Melitta Bentz und ihres Filters, um Melitta-Werbung von 1938 bis heute, auch um Kaffeelust als solche soll es in diesem Feature gehen, um Kaffee trinkende und in Kaffeehäusern arbeitende Literaten, um die Produktion von Filterpapier, die Melitta Firmengeschichte (Melitta ist heute Hauptsponsor der Dresdner Musikfestspiele) , um die Wirkung des belebenden Getränkes, dessen Zubereitung.
Brühen Sie sich eine gute Tasse und hören Sie Texte, Musik und Atmosphäre rund um den Kaffee, hören Sie Wissenschaftlern, Forschern, Produktionsarbeitern, Künstlern, Ärzten und Kaffeetanten zu.
Mitwirkende:
Susanne Bard
Dieter Bellmann
Links: Externer Link Homepage Eva Förster
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Die Waffen nieder, sagt es allen!

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 9. Jul 2022 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Isabelle Engels
Auch unter dem Titel: Die Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner (Untertitel)
Produktion: ORF 2013, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Isabelle Engels
Tonmeister: Christian Gorz
Inhaltsangabe: "Die Waffen nieder, sagt es allen!", das waren die letzten Worte von Bertha von Suttner. Und sie sprach sie 1914 aus, kurz vor Kriegsbeginn, vor dem sie stets gewarnt hatte und den sie mit aller Kraft verhindern wollte.
Erst spät, mit etwa 40 Jahren, begann sich Bertha Gräfin Kinsky für Krieg und Frieden zu interessieren. Kein leichtes Unterfangen, noch dazu in einer Zeit, in der das einzige Ziel einer Frau "eine gute Partie" zu sein hatte.
Mit dem Roman "Die Waffen nieder!" wurde Bertha von Suttner weltberühmt. Sie gründete die "Österreichische Friedensgesellschaft" und sie war es, die den Dynamit-Erfinder Alfred Nobel zur Stiftung des Preises angeregt hatte, den sie 1905 als erste Frau erhielt: den Friedensnobelpreis.
Sie wurde zur Vorkämpferin des Pazifismus, trat auf internationalen Friedenskonferenzen auf und setze sich schon früh gegen den Antisemitismus ein. Durch ihr Engagement machte sie sich auch Feinde, und aufgrund ihres optimistischen Glaubens an den Weltfrieden wurde sie als "Friedensbertha" verhöhnt. Den größten Erfolg hatte Bertha von Suttner außerhalb der Landesgrenzen, vor allem in den USA, wo sie auch als Idol der Frauenbewegung galt. Isabelle Engels geht in dem Feature der Frage nach, was vom Engagement der berühmten österreichischen Frau geblieben ist, deren Porträt heute die 2 Euro Münze schmückt.
Mitwirkende:
Anita Zieher
Karl Menrad
Isabelle Engels
Raphael Sas
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Wie weiter, was sprechen

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 9. Jul 2022 12:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Corinne Orlowski
Auch unter dem Titel: Eine Begegnung mit dem Schriftsteller Jürgen Becker (Untertitel)
Produktion: WDR 2022, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Axel Pleuser
Technische Realisation: Gerd Nesgen
Inhaltsangabe: Auf nahezu unheimliche Weise modern – der Kölner Autor Jürgen Becker ist auch im Hintergrund als große literarische Stimme präsent.
Von seinen ersten experimentellen Texten bis hin zu seinen späten „Journalgeschichten“, in seiner Prosa, in Hörspielen und Gedichten hat Jürgen Becker ein eigenes literarisches Raumbewusstsein erzeugt. In ihm verbindet sich Gegenwärtiges mit dem Vergangenem zu einem fragmentarischen Zusammenhang. Ein Hausbesuch bei einem leisen Meister des modernen Erzählens zu seinem 90. Geburtstag.
Mitwirkende:
Svenja Wasser
Hanns Zischler
Hartmut Stanke
Nils Kretschmer
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Mordfall Yeboah

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 9. Jul 2022 13:05, (angekündigte Länge: 55:00)
RB 2 - Samstag, 9. Jul 2022 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jochen Marmit
Auch unter dem Titel: Doku über die späte Verfolgung rechter Gewalt (Untertitel)
Produktion: SR 2022, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Denise Dreyer
Technische Realisation: Manfred Jungmann
Inhaltsangabe: 30 Jahre nach dem Mord an Samuel Kofi Yeboah nimmt 2022 der Generalbundesanwalt den mutmaßlichen Täter fest. Ein stadtbekannter Neonazi, soll am 19. September 1991 im saarländischen Saarlouis in einer Unterkunft den Brand gelegt haben, bei dem der 27-jährige Geflüchtete aus Ghana getötet wurde. Damals wurden Hinweise auf ein rassistisches Motiv nicht weiterverfolgt. Neue Ermittlungen haben Bewegung in den Fall gebracht und die saarländische Polizei entschuldigte sich für Fehler. Überlebende des Anschlages mahnen eine konsequentere Verfolgung rechter Gewalt an. Auch im Gedenken an Samuel Kofi Yeboah.
Mitwirkende:
Anne Müller
Peter Sauer
Jochen Marmit
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Der Schuss von Porz - Ein Politiker drückt ab

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 9. Jul 2022 13:30 Teil 3/5 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 25:00)
Autor(en): Stefanie Delfs
Antonia Märzhäuser
Auch unter dem Titel: Eskalation am Gartentor (1. Teil)
Hilfe für den Täter (2. Teil)
Ein geübter Schütze (3. Teil)
Wütendes Porz (4. Teil)
Das Urteil (5. Teil)
Produktion: WDR 2022, 152 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Technische Realisation: Michael Kube
Regieassistenz: Oliver Martin
Inhaltsangabe: Vier junge Männer in Feierlaune. Ein Anwohner, der sich gestört fühlt. Er zieht in seinem Vorgarten eine Waffe und schießt. Die Tat, begangen von einem Rentner mit CDU-Mandat, wirft die Frage auf: War der Schuss rassistisch motiviert?
Es ist die Nacht vor Silvester 2019. Krys trifft sich mit drei Freunden am Rheinufer in Köln-Porz. Sie hören Musik, rappen, trinken Wodka-O aus Plastikbechern. Aus einem Haus kommt ein Anwohner. Sein Vorwurf: Ruhestörung. Plötzlich fällt ein Schuss und trifft Krys aus nächster Nähe von hinten in die Schulter. Der Täter: sitzt für die CDU in der Bezirksvertretung. Das Opfer: ein junger Mann mit polnischen Wurzeln. War der Schuss rassistisch motiviert? In was für einem gesellschaftlichen Klima wird eine solche Tat möglich? In den Tagen nach dem Schuss erscheinen die Geschehnisse plötzlich in einem anderen Licht. Für Krys und seine Freunde beginnt eine Zeit, in der sie immer wieder ihre Unschuld beweisen müssen. Auch als zwei Jahre später im Gerichtssaal völlig unterschiedliche Versionen der Tatnacht aufeinandertreffen.
Mitwirkende:
Jenny König
Henning Nöhren
Nina Weniger
Gustav Schmidt
Robert Frank
Justus Carrière
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Russland ohne Zukunft?

Sendetermine: RBB Kultur - Samstag, 9. Jul 2022 14:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Mario Bandi
Auch unter dem Titel: Die zerschlagene Opposition gibt nicht auf (Untertitel)
Produktion: DLF 2022, 44 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Mario Bandi
Ton und Technik: Eva Pöpplein
Ton und Technik: Gunther Rose
Inhaltsangabe: Nach der Verhaftung von Alexei Nawalny formiert sich die russische Opposition im Exil. Von Berlin und Vilnius aus organisieren die führenden Köpfe ihren Widerstand gegen das Regime von Wladimir Putin. Die Leiterin des Petersburger Nawalny-Büros, Irina Fatjanowa, versuchte noch, an den manipulierten Parlamentswahlen im Herbst 2021 teilzunehmen, aber sie wurde aus der Kandidatenliste entfernt. Um ihrer drohenden Verhaftung zu entgehen, floh sie wie viele andere ins Ausland. Wenige Mitarbeiter Nawalnys sind in Russland geblieben, viele von ihnen stehen unter Arrest. Ihnen drohen lange Haftstrafen. Nawalnys „Stiftung gegen Korruption“ wurde als extremistische Organisation eingestuft und wird nun dem IS oder den Taliban gleichgesetzt. Jeder Bürger Russlands, der an die Stiftung gespendet oder ihre Aufrufe und Informationen weitergeleitet hat, kann als Mittäter und Extremist verhaftet werden. Oppositionelle aus Jekaterinburg, Perm, St. Petersburg und Moskau erzählen, wie ihr politischer Spielraum nach der Verhaftung Nawalnys in Russland immer mehr ein-geschränkt wurde. Der Kern des Nawalny-Teams unter Leonid Wolkow und Iwan Schdanow führt seinen politischen Kampf nun von Litauen aus weiter.
Mitwirkende:
Edda Fischer
Lisa Bihl
Stefko Hanushevsky
Jonas Baeck
Martin Bross
Mark Oliver Bögel
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Der Theatermacher

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 9. Jul 2022 14:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Thomas Bernhard
Produktion: ORF 2022, 56 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist(en): Peter Kaizar
Ton: Elmar Peinelt
Schnitt: Manuel Radinger
Inhaltsangabe: Erstmals wird Thomas Bernhards berühmter 'Theatermacher', ein tragikomisches Stück über die Tyrannei eines Kunstbesessenen, als Hörspiel umgesetzt. In der Hauptrolle des Staatsschauspielers Bruscon, der mit seiner Familie im Gasthaus des Provinzdorfs Utzbach seine Menschheitskomödie 'Das Rad der Geschichte' aufführen will, brilliert Peter Simonischek. Ihm zur Seite stehen in allen weiteren Rollen seine Ehefrau die Schauspielerin Brigitte Karner sowie der gemeinsame Sohn Kaspar Simonischek, der in Linz Schauspiel studiert. Durch die Reduktion der handelnden Figuren und insbesondere durch die Rollenidentität von Wirt und Frau Bruscon öffnet Regisseur Leonhard Koppelmann in seiner Bearbeitung den Raum für weitere Assoziationen: Wer weiß, vielleicht verwirklicht der Staatsschauspieler Bruscon sein Welttheater nur mehr in den eigenen vier Wänden?
Mitwirkende:
Peter Simonischek
Brigitte Karner
Kaspar Simonischek
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Gustav Mahler - Eine Hörbiografie

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 9. Jul 2022 14:05 Teil 2/10, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jörg Handstein
Auch unter dem Titel: Wo die schönen Trompeten blasen (1860-1875) (1. Teil)
Wiener Lehrjahre (1875-1880) (2. Teil)
Fahrender Gesell (1881-1888) (3. Teil)
In der Tretmühle (1888-1896) (4. Teil)
Sommerfrische (1891-1896) (5. Teil)
Gott der südlichen Zonen (1896 bis 1900) (6. Teil)
Ein einmaliges Lebewesen (1901 bis 1905) (7. Teil)
Gott ohne Heimat (1904 bis 1906) (8. Teil)
Drei Schläge mit dem Hammer (1906 bis 1909) (9. Teil)
Der Abschied (1909 bis 1911) (10. Teil)
Produktion: BR 2015, 236 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Bernhard Neuhoff
Ton und Technik: Fabian Zweck
Inhaltsangabe: Wo die schönen Trompeten blasen (1860 bis 1875) In einem kleinen Dorf zwischen Böhmen und Mähren, tief in der Provinz des österreichischen Vielvölkerreichs, wird 1860 Gustav Mahler geboren. Hier verbringt er seine Kindheit, wird geprägt von den Klängen der Natur und der Marschmusik, die ihn begleiten werden auf seinem Weg zum herausragenden Komponisten der frühen Moderne und zum berühmtesten Dirigenten seiner Epoche.
Wiener Lehrjahre (1875 bis 1880) Mit gerade einmal 15 Jahren kommt Gustav Mahler 1875 in Wien an. Der Wiener Börsenkrach am "Schwarzen Freitag" liegt erst zwei Jahre zurück, aber die Stadt tanzt weiter zu den Klängen des Walzerkönigs Johann Strauss. Und Mahler? Verkehrt schon bald als überzeugter Vegetarier und Wagnerianer in den angesagten intellektuellen Zirkeln, studiert und macht seine ersten beruflichen Schritte.
Fahrender Gesell (1881 bis 1888) Gustav Mahler ist inzwischen 21 Jahre alt und der Durchbruch als Komponist lässt auf sich warten. Zunächst steht ihm eine Dirigentenkarriere als "fahrender Geselle" bevor und er muss sich Respekt bei Orchestermusikern, Publikum und Presse verschaffen, wo ihm erstmals antisemitische Töne entgegenschlagen.
In der Tretmühle (1888 bis 1896) Mahler ist frustriert. Obwohl er mit 28 Jahren zu den besten Dirigenten seiner Zeit zählt, steckt er in Budapest und Hamburg in der Theater-Tretmühle, seine Erste Symphonie wird als tierisches Gekreisch karikiert. Und ihn plagen seine Hämorrhoiden. Was Mahler noch nicht weiß: Der sehnlich erwartete Durchbruch und eine erste erfüllte Liebe sind nah.
Sommerfrische (1891 bis 1896) Mahler landet mit dem sogenannten "Blumenstück" seinen ersten Hit. Ab sofort komponiert er seine Symphonien erfüllt und beflügelt von der Natur in der Sommerfrische: Am Attersee im österreichischen Salzkammergut, in der Villa Maiernigg am Wörthersee und im Pustertal der Dolomiten.
Gott der südlichen Zonen (1896 bis 1900) Wien, die Hauptstadt der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn hat um 1900 zwei Millionen Einwohner und erlebt ihre große Blütezeit. Sigmund Freud publiziert mit der "Traumdeutung" ein Standartwerk der Psychoanalyse, Arthur Schnitzler schreibt sein Skandalstück "Der Reigen" über die sexuellen Tabus der Gesellschaft und Gustav Klimt gründet mit einer Gruppe junger Maler die Jugendstil-Variante "Wiener Secession". Gustav Mahler ist 37 Jahre alt und kurz davor, zum Operndirektor der Wiener Hofoper berufen zu werden. Hier wird er den Gipfel seiner Karriere erreichen.
Ein einmaliges Lebewesen (1901 bis 1905) Im literarischen Salon der Journalistin und Kritikerin Berta Zuckerkandl begegnet Gustav Mahler 1901 der schönsten Frau Wiens. Beide sind voneinander angetan und es entsteht eine folgenschwere Verbindung. Doch um Mahlers Gesundheit ist es nicht zum Besten gestellt.
Gott ohne Heimat (1904 bis 1906) Wie getrieben schreibt Mahler jedes Jahr eine Symphonie, reist als gefeierter Dirigent quer durch Europa, entstaubt Klassiker und macht die Wiener Hofoper zur bedeutendsten Musikbühne der Welt. Sein eigentliches Ziel ist wahrhaft kosmische Musik. Daheim staut sich bei seiner Ehefrau der Frust auf und die Vernachlässigung ihrer Bedürfnisse wird die Ehe in eine tiefe Krise stürzen.
Drei Schläge mit dem Hammer (1906 bis 1909) Anfang des 20. Jahrhunderts verdüstert sich in Europa die politische Lage und Österreich-Ungarn heizt das Pulverfass Balkan weiter an. Den Ersten Weltkrieg wird Gustav Mahler nicht mehr erleben, er stirbt bereits 1911. Bis dahin steht allerdings noch die Uraufführung seiner Sechsten auf dem Programm, die gefeiert und gehasst werden wird. Und in nur einem Sommer am Wörthersee die Vollendung seiner Achten Symphonie, laut Mahler sein wichtigstes Werk.
Der Abschied (1910 bis 1911) Mahler ist 50 Jahre alt und kurz vor seinem Tod führt ein falsch adressierter Liebesbrief zum Showdown in der lang verdrängten Ehekrise. Almas Liebesverhältnis mit dem späteren Bauhaus-Gründer Walter Gropius wird Mahler den Boden unter den Füßen wegreißen und ihn sogar Sigmund Freud aufsuchen lassen.
Mitwirkende:
Erzähler Udo Wachtveitl
Gustav Mahler René Dumont
Alma Mahler Laura Maire
Zitatoren Krista Posch
Gert Heidenreich
Hans Jürgen Stockerl
. Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Dirigent Mariss Jansons
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Risiko und Idiotie

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 9. Jul 2022 15:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 52:00)
Autor(en): Monika Rinck
Produktion: BR 2022, 52 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Leopold von Verschuer
Bearbeitung: Leopold von Verschuer
Komponist(en): Bo Wiget
Regieassistenz: Mechthild Cramer von Laue
Ton und Technik: Jean Szymczak
Inhaltsangabe: Ein Hörspiel über Poesie, Widerstand, Selbstermächtigung und Ineffizienz: Im gastlichen Haus "Zum fröhlichen Urständ" versammelt sich eine schräge Gesellschaft poetischer Sterndeuter zu einem Streifzug durch die innere Weltausstellung der Idiotie. Aus der inhaltsleeren Hysterie einer auf Effizienz und Funktion getrimmten Welt treten ihnen fröhlich taumelnd Idiot und Diva als die neuen Messiasse des Albernen und Überspannten entgegen. "Jede Form des Verstehens bringt die Überschätzung des eigenen Standpunkts mit sich", daher erklären sie Dummheit und Nichtwissen zu wesentlichen Eigenschaften poetischer Erkenntnis. Schwelgerisch stöbernd, blendend wie erhellend werfen sie gedankenblitzende Widerhaken in die Gegenwart und erkunden Verweigerung und Fülle der Poesie. Denn "woher wüssten die Leser ohne das Gedicht, dass es dort, wo es ihnen die Sicht verstellt, überhaupt etwas zu sehen gibt? Dass es dort, wo es im Weg steht, einen Weg geben könnte?" Aus den gleichnamigen Streitschriften von Monika Rinck destilliert der Radiokünstler Leopold von Verschuer ein übermütig kreiselndes Wörter- und Gedankenkarussell. Der Schweizer Cellist und musikalische Dada-Performer Bo Wiget spielt, singt, lallt und jodelt dazu.
Mitwirkende:
Anne Müller
Michael Dick
Dorothee Metz
Liese Lyon
Ulrich Marx
Meike Rötzer
Severin von Hoensbroech
Leopold von Verschuer
Jean Szymczak
Bo Wiget
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Goldstein

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 9. Jul 2022 17:04 Teil 3/4, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Volker Kutscher
Produktion: WDR/RB 2022, 210 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Benjamin Quabeck
Bearbeitung: Benjamin Quabeck
Thomas Böhm
Komponist(en): Verena Guido
Dramaturgie: Thomas Leutzbach
Technische Realisation: Jürgen Glosemeyer
Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher
Regieassistenz: Ellen Versteegen
Inhaltsangabe: Fall drei für Gereon Rath und Charlotte Ritter
Berlin 1931: Gereon Rath bekommt den Auftrag, den amerikanischen Gangster Abraham Goldstein zu beschatten. Ein langweiliger Job, dabei brennt es auf den Straßen Berlins. Gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen SA und Rotfront, ein Machtkampf tobt unter den Ringvereinen, die Wirtschaftskrise hat die Stadt weiter fest im Griff, es gibt Tote auch auf Seiten der Polizei. Während Rath eher lustlos dem Gefälligkeitsjob für das amerikanische Bureau of Investigation nachgeht, kämpft seine Freundin Charlotte Ritter mit den Tücken des Vorbereitungsdienstes ihres Jurastudiums und den Vorurteilen ihrer Vorgesetzten. Als ihr auch noch eine junge Odachlose entwischt, ahnt sie nicht, dass ihre Arbeit sich mit der von Gereon Rath kreuzen wird. Denn auch dessen Aufpasserdienste nehmen unerwartete Wendungen innerhalb und außerhalb des Polizeiapparats und seines Privatlebens.
Mitwirkende:
Gereon Rath Ole Lagerpusch
Charly Ritter Alice Dwyer
Reinhold Gräf Fabian Busch
Johann Marlow Reiner Schöne
Ernst Gennat Peter Nottmeier
Andreas Lange Kilian Land
Wilhelm Böhm Rudolf Kowalski
Dr. Magnus Schwartz Sebastian Blomberg
Abraham Goldstein Robert Dölle
Tornow Moritz Führmann
Kuschke Anton Fatoni Schneider
Alexandra (Alex) Reinhold Anke Retzlaff
Benjamin (Benny) Singer Jasper Engelhardt
Vicky Vanessa Strasser
Marion Roxana Samadi
Hugo Lenz Johann von Bülow
Dr. Weiß Martin Bross
Lanke Jürgen Sarkiss
Kronberg / Schaffner 2 / Passant 2 / Arzt 2 Thomas Gimbel
Nathan Goldstein / Eisenschmidt / Gefangener Jeff Zach
Jakob Goldstein Moisej Bazijan
Schupo 1 Sebastian Tessenow
Schupo 2 / Doktor Jan Sabo
Karl Johann Christof Laubisch
Beckmann Rainer Homann
Erich Rambow Lorenz Grabow
Pirsig Georg Böhm
Kralle / Ganove Liliom Lewald
Pferdekutscher / Essensausgeber Benjamin Quabeck
Kallweit Axel Prahl
Schupo 3 Pit Bukowski
Justizrat Weber Boris Valentin Jacoby
Prof. Heymann / Passagier Axel Gottschick
Helmut Reinhold Markus Haase
Martha Reinhold Laura Schwickerath
Stricher / Zeitungsausrufer Sefa Küskü
Schlüter Steven Scharf
1. Prüfer / Ansage U-Bahn Daniel Rothaug
2.Prüfer / Bahnhofsvorsteher Guido Renner
Herr Maltritz / Passant / Schaffner 1 Thomas Franke
Frau Stock / Krankenschwester 1 Jutta Dolle
Guido Christoph Bertram
Ariel Fliegenheimer Roland Silbernagl
Lea Fliegenheimer Britta Shulamit Jakobi
Johnny (Nordpirat) Dustin Semmelrogge
Christine Annette Strasser
Kellner Ronald Kukulies
SA-Mann Peter Jordan
Empfangschef / Krankenwagenfahrer Jörg Kernbach
Fat Moe / Ansage U-Bahn / Arzt Tom Zahner
Simon Teitelbaum / Trauergast Isai Liven
Kubicki Christian Schramm
Mohnert Jean Paul Baeck
Krankenschwester Claudia Mischke
Pfarrer Warszawski Orestes Fiedler
Ratten-Rudi Rainer Bock
Renate Greulich Judith Wolf
Fritze Hansen Benjamin Höppner
Herr Thielmann Hüseyin Michael Cirpici
Meldebeamter / Passant 3 Walter Sprungala
Kinder Romy Schmitz
Kinder Romy Bolten
Kinder Mila Dietz
Kinder Leni Kramer
An- und Absage Lavinia Wilson
Sekretärin Ellen Versteegen
Liedtexte und Musik Verena Guido mit Ensemble
Liedtexte und Musik Mitgliedern des WDR Rundfunkchors und dem
WDR Funkhausorchester
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Spitzen-Geschäfte - Eine Textilgeschichte in zwei Teilen

Sendetermine: DLR - Samstag, 9. Jul 2022 18:05 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Anette Baldauf
Jumoke Sanwo
Katharina Weingartner
Auch unter dem Titel: Made in Nigeria (1. Teil)
Produktion: WDR 2021, 105 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Anette Baldauf
Jumoke Sanwo
Katharina Weingartner
Technische Realisation: Peter Harsch
Regieassistenz: Roman Podeszwa
Inhaltsangabe: Das österreichische Lustenau ist berühmt für seine Stickereien. In Nigeria gelten sie als Luxusprodukt. Die Vorarlberger Textilindustrie exportiert tonnenweise bestickten Damast nach Westafrika. Wer profitiert vom Geschäft mit der Spitze?
Lustenau ist stolz auf seine 150 Jahre alte Stickerei-Wirtschaft, die aus kleinen Familienbetrieben entstanden ist. Lagos gilt dagegen als globale Modemetropole, mit einem Mix aus indigenen und globalen Textiltraditionen. Was Lagos mit Lustenau verbindet, sind die kolonialen Verflechtungen der Textilindustrie, genauso wie das anhaltende Geschäft mit Spitze und Damast. Während im 18. Jahrhundert der Sklavenhandel die westafrikanische Baumwoll- und Textilproduktion zum Erliegen brachte, rettete im 20. Jahrhundert ausgerechnet die reiche nigerianische Oberschicht die Vorarlberger Stickereibetriebe vor dem Niedergang. Heute kämpfen Modedesigner und Textilhändlerinnen in Lagos um den Erhalt ihrer traditionellen Webkunst und die Aufwertung des Gütesiegels 'Made in Nigeria'. Und in Lustenau produziert das Silicon Valley der Textilindustrie smarte High-Tech-Stoffe 'Made in Austria'.
Mitwirkende:
Therese Hämer
Nikolaus Munu
Paola Aguilera
Mischu Frief
Barbara Gassner
Markus Hering
Cordula Leiße
David Vormweg
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Mordfall Yeboah

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 9. Jul 2022 13:05, (angekündigte Länge: 55:00)
RB 2 - Samstag, 9. Jul 2022 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jochen Marmit
Auch unter dem Titel: Doku über die späte Verfolgung rechter Gewalt (Untertitel)
Produktion: SR 2022, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Denise Dreyer
Technische Realisation: Manfred Jungmann
Inhaltsangabe: 30 Jahre nach dem Mord an Samuel Kofi Yeboah nimmt 2022 der Generalbundesanwalt den mutmaßlichen Täter fest. Ein stadtbekannter Neonazi, soll am 19. September 1991 im saarländischen Saarlouis in einer Unterkunft den Brand gelegt haben, bei dem der 27-jährige Geflüchtete aus Ghana getötet wurde. Damals wurden Hinweise auf ein rassistisches Motiv nicht weiterverfolgt. Neue Ermittlungen haben Bewegung in den Fall gebracht und die saarländische Polizei entschuldigte sich für Fehler. Überlebende des Anschlages mahnen eine konsequentere Verfolgung rechter Gewalt an. Auch im Gedenken an Samuel Kofi Yeboah.
Mitwirkende:
Anne Müller
Peter Sauer
Jochen Marmit
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Meister Eder und sein Pumuckl 0:

Pumuckl ist an gar nichts schuld

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 9. Jul 2022 18:30, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Ellis Kaut
Produktion: BR 1966, 24 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Kinderhörspiel ab 4 Jahre
Regie: Jan Alverdes
Inhaltsangabe: "Pumuckl neckt, Pumuckl versteckt und niiiemand entdeckt!" Witzig, quirlig und ausgesprochen klug ist er. Man erkennt ihn an den roten Haare und an der kreischenden Stimme. Eines kann der Urenkel aller Klabautermänner besonders gut: reimen. Denn alles, was sich reimt, ist gut. Nachdem der Pumuckl dem Meister Eder auf den Leim gegangen ist, entpuppt er sich als nimmermüder Unruhestifter, der das Leben des Schreiners total auf den Kopf stellt.
Mitwirkende:
Pumuckl Hans Clarin
Meister Eder Alfred Pongratz
Erzähler August Riehl
Nachbar Herr Naumann Hans Winninger
Hausmeisterin Luise Deschauer
Dame aus dem 3. Stock Carlamaria Heim
Nachbarin Frau Kellermeister Rosl Günther
Hans Baur
Albert Wisheu
Ludwig Wühr
Hans Stadtmüller
Josefa Samson
Ingeborg Wutz
Marieluise Ungerer
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In der Gewalt des Meeres

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 9. Jul 2022 19:04 Teil 3/3 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Gerz Feigenberg
Auch unter dem Titel: Ein Fisch mit Schuhen (1. Teil)
Insel der Einsamkeit (2. Teil)
Salz und Ei (3. Teil)
Produktion: WDR 1992, 169 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Regie: Klaus Wirbitzky
Bearbeitung: Walter Adler
Komponist(en): Stan Regal
Dramaturgie: Angela di Ciriaco-Sussdorff
Ton und Technik: Theresia Singer
Ton und Technik: Maria Mehrländer
Ton und Technik: Margarita Schwenk-Osterloh
Regieassistenz: Claudia Johanna Leist
Übersetzung: Bitten J. Stuhlmann-Laeisz
Inhaltsangabe: 1: Ein milder, kleiner Frühlingswind namens Esper ist der Erzähler des Stücks und zugleich der Begleiter und Beschützer der siebzehnjährigen Rita. Immer wieder fühlt sie sich zum Meer hingezogen, und oft steht sie einsam und allein in Esbjerg an der Hafenmole. Dort trifft sie eines Tages auf Gerda, die in einer Agentur für Briefpartner arbeitet und ihr einen Freund vermittelt. Als Rita einen Brief von Miguel aus Havanna erhält, der total abfährt auf Dänemark und alles, was dazu gehört, ist sie sofort begeistert und wird fast wahnsinnig. Sie beschließt Miguel in Havanna zu besuchen und hebt ihre Ersparnisse von der Bank ab. Doch erst im Flugzeug kommt sie dazu, Miguels letzten Brief zu öffnen. Er ist mit einem Schiff auf dem Weg nach Esbjerg!

2: Ritas Nachbarin im Flugzeug scheint viel Verständnis für ihren Liebeskummer zu haben, aber dann zieht sie plötzlich einen Revolver. Flugzeugüberfall! Die Maschine stürzt ab. Ritas ist die einzige Überlebende. Und dann passiert etwas Merkwürdiges: Jemand trägt sie ans Ufer einer kleinen Insel. Dort trifft sie auf ein junges Mädchen, das sie Mittwoch nennt. Die beiden schließen Freundschaft, aber Rita irritieren Mittwochs Wunschträume: Big Mac füttern und Esbjerg kennenlernen.

3: Rita fühlt sich auf der Insel eingesperrt, und sie fängt an, sie zu hassen. Eines Tages läuft ein Frachter den Hafen der Insel an und Rita beschließt mitzufahren, trennt sich von Mittwoch und schleicht sich zusammen mit Esper auf das Schiff. Eines Tages hört sie per Zufall einen Notruf der MS »Maria Magdalena« aus Havanna - des Schiffs also - auf dem Miguel angeheuert hat.

Der erfolgreiche Theaterautor Gerz Feigenberg hat mit seinem ersten in deutsch produzierten Hörspiel eine Geschichte zum Träumen und Phantasieren geschrieben, ein modernes Märchen für alle, die auch schon längst einmal Robinson spielen wollten
Mitwirkende:
Besetzung Teil 1 .
Rita Adela Florow
Esper René Heinersdorff
Miguel Siemen Rühaak
Mutter Marianne Rogee
Gerda Monica Kaufmann
Bankangestellte Katharina Palm
Players Reinhard Schulat
Bente Eva Rittel
Reisebüroangestellte Nicola von Altenstadt
Bent Christian Haid
Schwede/Stimme/Gebläse Franz-Jürgen Zigelski
Teit Josef Quadflieg
Reinhard Klaus Wirbitzki
Besetzung Teil 2 .
Rita Adela Florow
Esper René Heinersdorff
Miguel/Wassermann Siemen Rühaak
Mittwoch Jacky Motzek
Hanna Katharina Palm
Flugkapitän Klaus Eckert
Thomson Christian Haid
Herr/Gabel/Wort/Artikel/Sandale Franz-Jürgen Zigelski
Besetzung Teil 3 .
Rita Adela Florow
Esper René Heinersdorff
Miguel Siemen Rühaak
Mutter Marianne Rogee
Gerda Monica Kaufmann
Mittwoch Jacky Motzek
1. Steuermann Ludger Burmann
Seemann/ 2. Steuermann Richard Hucke
Kapitän Reinhard Schulat
Funker Lucius Woytt
Thomson Christian Haid
Radiostimme Josef Quadflieg
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Trolle nach Island

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 9. Jul 2022 19:04 Teil 3/4, (angekündigte Länge: 41:00)
Autor(en): Bernd Gieseking
Auch unter dem Titel: Reise in die Mitternachtssonne (1. Teil)
Der Drache erwacht (2. Teil)
Die Bibliothek in den Felsen (3. Teil)
Das Gericht der Vier (4. Teil)
Produktion: WDR 2008, 159 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Burkhard Ax
Komponist(en): Henrik Albrecht
Technische Realisation: Theresia Singer
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Inhaltsangabe: "Trolle nach Island" folgt auf 'Trolle nach Süden' und 'Trolle nach Irland' als der abschließende Teil der Trilogie um Fabian, das Menschenkind, das zwischen den Welten - der sichtbaren und der unsichtbaren Welt - wechseln kann. Er bricht mit seiner Oma Malette zu seinem größten Abenteuer auf. Ihr Ziel ist Island, die Insel aus Feuer und Eis. Ein Jahr zuvor, in Irland, hatte Fabian die drei Scherben der roten Tafel gesucht, die zersprungen war. Dabei wurde er verfolgt vom bösen Olfen Aginolf und seinem Bruder Tewinolf. Die Rote Tafel ist das Gerichtsbuch für die Wesen der unsichtbaren Welten. Nur mit dieser Tafel kann das "Gericht der Vier" über die Bosheit der Olfen urteilen. Als Fabian die drei Scherben gefunden hatte, erfuhr er, das es eine vierte Scherbe der Roten Tafel gibt. Fabians größtes Abenteuer und seine schwerste Prüfung beginnt, denn die vierte Scheibe liegt tief in einem isländischen Vulkan.
Mitwirkende:
Fabian Lorenzo Liebetanz
Stefan Matthias Haase
Tina Annika Hassler
Malette/Erzählerin Rosemarie Fendel
Dido Michael Habeck
Baldemar Jochen Malmsheimer
Justus Peter Nottmeier
Aginolf Thomas Piper
Tewinolf Wolfgang Hess
Stella Ahandi
Angelika Bartsch
Lufger Burmann
Olivia Gräser
Ulrich Hass
Steffen Laube
Thomas Balou Martin
Horst Mendroch
Katharina Palm
Ernst August Schepmann
Karlheinz Tafel
Nessi Tausendschön
Josef Tratnik
Amanda Whitford-Laube
Katharina Wolter
Gerlis Zillgens
Links: Externer Link Homepage Bernd Gieseking
Externer Link Homepage Henrik Albrecht
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Ellbogen

Sendetermine: SWR 2 - Samstag, 9. Jul 2022 19:05 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Fatma Aydemir
Produktion: SRF 2019, 106 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Kirstin Petri
Bearbeitung: Kirstin Petri
Komponist(en): Peter Kaizar
Tontechnik: Tom Willen
Dramaturgie: Susanne Janson
Inhaltsangabe: Wut ist eine eruptive, unkalkulierbare Kraft. Sie frisst sich langsam durch die sorgsam gewahrte Fassade, bis sie plötzlich und ungeplant explodiert. Dann genügt manchmal "ein kleiner Schubs an der richtigen Stelle", und alles scheint verloren.
Die siebzehnjährige Hazal ist verletzlich und gleichzeitig grob, voller Energie und unnütz selbst in Billigjobs, überschäumend vor Hoffnungen und Ängsten. Eigentlich fast normal in diesem Alter. Aber Hazal lebt eingezwängt zwischen den traditionellen muslimischen Vorstellungen ihrer Eltern und der brutalen Realität ihres Berliner Kiezes. Auf der Suche nach Perspektive und Heimat macht sie schliesslich einen fatalen Fehler.
"Ellbogen" erzählt die Geschichte von Hazal und ihren Freundinnen in Berlin, die alle ums Überleben kämpfen. Als plötzlich die Polizei hinter ihr her ist, flieht Hazal nach Istanbul, wo sie noch nie im Leben war. Lustig und traurig, wütend und zart stellt die Autorin Fatma Aydemir in ihrem Debütroman, aus dem Kirstin Petri ein zweiteiliges Hörspiel gemacht hat, eine grosse Frage: Was kann in dieser Welt aus einem Mädchen wie Hazal schon werden? Und gibt eine ebenso grosse Antwort: Alles.
Mitwirkende:
Hazal Aysima Ergün
Elma Altine Emini
Gül Deniz Orta
Mutter Uygar Tamer
Vater/Polizist/Mann Orhan Müstak
Detektiv Thomas Reisinger
Onur Burak Yigit
Eugen Jirka Zett
Memet Burkak Öztürk
Halil Mehmet Atesci
Gözde Yasemin Cetinkaya
Tante Semra Jale Arikan
Student Elias Eilinghoff
Defne/Frau Ilknur Bahadir
Arzttochter 1 Stephanie Ebner
Arzttochter 2 Julia Kunz
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Die Scheintoten

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 9. Jul 2022 20:00, (angekündigte Länge: 49:00)
Autor(en): Hermann Burger
Produktion: DRS 1995, 50 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Fritz Zaugg
Bearbeitung: Fritz Zaugg
Komponist(en): Emil Moser
Tontechnik: Erwin Bindzus
Tontechnik: Aldo Gardini
Tontechnik: Jack Jakob
Inhaltsangabe: Hörspielgroteske vom Spezialisten für seelische Abgründe und den Aberwitz des Daseins - dem Aargauer Schriftsteller Hermann Burger. Selbstmörder und Depressive sind Stammgäste in seinem radikal surreal gestalteten Kosmos, der immer auch der Schweiz als geschlossener Anstalt gleicht.
Hermann Burgers Themen waren die drei C: das Cemetrische, das Circensische und das Cigarristische. Das erste C (Cementrium, Friedhof) steht für das Thema, welches Burger dauernd beschäftigte: den Tod. Das Circensische weist auf den Spieler Burger: auf den Zauberer, den Ferrari-Fahrer und Bobpiloten und nicht zuletzt auf den (verzweifelten) Humoristen. Das Cigarristische meint den passionierten Cigarren-Raucher, den Connaisseur und Geniesser, den Schlossbewohner, der eigentlich schrieb, um - so sagt es Burger im Hörspiel - seine Kindheit zu Ende zu rauchen.
Ende Februar 1989 nahm sich Hermann Burger das Leben. Das Stück «Die Scheintoten» schrieb er eineinhalb Jahre vor seinem Tod im Auftrag des Zürcher Schauspielhauses. Es wurde als unspielbar empfunden und also nicht aufgeführt. Fritz Zaugg hat aus dem ausufernden Material Szenen herausgelöst, neu arrangiert und sie zu einer Hörspiel-Collage montiert.
Inhaltlich ist es ein ganzer Burger, die drei C kommen voll zur Geltung. Mit beissender Komik und Tragik erzählt das Stück vom dilettantisch ausgeführten Selbstmord des Schriftstellers Stocker, der nun als Scheintoter weiterleben muss, und zwar in der «Kalten Herberge». Sie liegt unter dem Zentralfriedhof und ist eine Mischung aus Metro-Station, Stundenhotel und Klinik. Die Gräber sind durch ein Achterbahnschienensystem mit einem Mundloch verbunden, durch welches die Scheintoten in diese Unterwelt gelangen. Sie werden von Primarius Schrempf und seiner Assistenzärztin reanimiert und definitiv einquartiert. Herrscherin über diesen Betrieb ist die Urmutter Melitta mit ihrem «Weiberwissen». Alle Gäste haben das Leben hinter sich und spielen doch ihr Leben weiter, da sie sonst nichts anderes können: der Pfarrer, der Ferrari-Crack, der Klaviervirtuose, die Comtessa, der Zauberer.
Mitwirkende:
Melitta, Directrice Rosalinde Renn
Stocker, Schriftsteller und Selbstmörder Michael Maassen
Primarius Schrempf, Arzt Klaus Henner Russius
Thanata, Assistenzärztin Barbara Falter
Wermelinger, Pastor Siegfried Meisner
Umberer, Nachtportier Jodoc Seidel
Frascati-San Remo André Jung
Gräfin von und zu Kulessa Nikola Weiße
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Unterwegs im Haus

Sendetermine: DLF - Samstag, 9. Jul 2022 20:05, (angekündigte Länge: 56:06)
Autor(en): Jürgen Becker
Produktion: DLF 2009, 57 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Leonhard Koppelmann
Komponist(en): Gerd Bessler
Ton und Technik: Karl-Heinz Stevens
Ton und Technik: Angelika Bruchhaus
Ton und Technik: Ingeborg Görgner
Inhaltsangabe: Ein alter Mann in seinem Haus nach längerer Abwesenheit. Er durchstreift Zimmer und Flure, Keller und Boden und verirrt sich in der eigenen Vergangenheit.
Erinnerungsfetzen, Bruchstücke gelebten Lebens, Vergangenheit und Gegenwart treten in einen spannungsreichen Dialog, die Erfahrungen des Kindes im Krieg, Bombenangriffe, existenzieller Verlust und komische Begebenheiten verbinden sich zu einer "Geschichte der Augenblicke", die den Dichter Becker zeitlebens künstlerisch beschäftigt haben.
Erinnerungsort ist ein Haus, das Stück ist ein Monolog - er korrespondiert in seiner existenziellen Fragestellung und der Einsamkeit des Protagonisten mit dem "Letzten Band" von Beckett. Er schließt aber auch auf subtile Weise den Kreis zu einem der bekanntesten experimentellen Stücke Jürgen Beckers: "Häuser" - ein vielstimmiger Text kollektiver Wahrnehmung - 40 Jahre später. Die Stimme des Einzelnen auf Spurensuche im Haus seiner Vergangenheit ...
Mitwirkende:
Otto Sander
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Der Blick vom Turm

Sendetermine: DLR - Samstag, 9. Jul 2022 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 9. Jul 2022 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Lou Brouwers
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über den Philosophen Günther Anders (Untertitel)
Produktion: DLF/DLR 2022, 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Lou Brouwers
Ton und Technik: Michael Morawietz
Ton und Technik: Oliver Dannert
Inhaltsangabe: Immer von Neuem beschrieb Günther Anders die Beschränktheit seiner Vorstellungskraft. Als er in Amerika im Exil war, versuchte er sich „Auschwitz” und „Hiroshima” vorzustellen; nach seiner Rückkehr nach Europa versuchte er sich beim Anblick der Ruinen den Krieg vorzustellen. Günther Anders (1902-1992), der Philosoph des Atomzeitalters, hat seit 1956, dem Jahr, in dem der erste Band seines Hauptwerks „Die Antiquiertheit des Menschen“ erschien, hartnäckig und radikal vor den Gefahren der Atombombe gewarnt und sich auch in der Anti-Atombewegung engagiert. Im Laufe des technischen Zeitalters hat sich das klassische Verhältnis zwischen Fantasie und Tun umgekehrt: Hatte es unseren Vorfahren als selbstverständlich gegolten, dass die Fantasie überschwänglich sei; so ist heute die Leistung unserer Fantasie – und die unseres Fühlens und Verantwortens – der unseres Tuns unterlegen. Die Diskrepanz zwischen dem, was wir herstellen und dem, was wir uns noch vorstellen können, ist immer größer geworden – eine sehr verhängnisvolle Situation. Es ist inzwischen leichter, 100.000 Menschen mit einer Flugzeugbombe oder einer Rakete umzubringen, als einen einzelnen Menschen, den man in die Augen sieht, zu töten. In gewissem Sinne wird die Menschheit nie mehr ohne Atomwaffen leben können, denn die Blueprints sind wie die diabolische Verwirklichung der Ideen Platons nicht auszulöschen. Günther Anders: „Wenn ich verzweifelt bin, was geht’s mich an! Machen wir weiter, als wären wir es nicht!“
Mitwirkende:
Bernt Hahn
Ursula Illert
David Vormweg
Claudia Mischke
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