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Neues Programmschema beim HR

Das Sonntagshörspiel wird jetzt am Abend um 22 Uhr gesendet. Das Kinderhörspiel ist von Samstagmittag auf Sonntagmorgen 8.04 Uhr gewandert.

Dann gibt's alle 14 Tage den Krimi-Mittwoch, wie gehabt 21 Uhr. Beim Hörspiel aus der Artist's Corner bleibt es beim alten Sendeplatz, Samstag, 23 Uhr.

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Schall und Wahn

Sendetermine: ORF Ö1 - Dienstag, 5. Jul 2022 16:05, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Alfred Koch
Produktion: ORF 2015, 39 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Wenn der Literatur-Nobelpreisträger William Faulkner nach seinem wichtigsten Buch gefragt wurde, musste er nicht lange überlegen: "Schall und Wahn", oder "The Sound and the Fury", wie der 1929 erschienene Roman im Original heißt. Darin erzählt Faulkner den langsamen und unaufhaltsamen Niedergang und Verfall einer weißen und einstmals reichen Familie im muffig-dekadenten und rassistischen Süden der USA.
Eine tragische Familiensaga des frühen 20 Jahrhunderts, die von Schuld, Inzest und Bigotterie handelt und bis heute als Meilenstein der Literaturgeschichte gilt. Und auch als Herausforderung für Leser und Leserinnen. Denn der legendär schwierige Südstaaten-Roman erzählt die exemplarische Geschichte der Familie Compson über drei Jahrzehnte hinweg gleich aus vier verschiedenen Perspektiven. Wobei sich Zeiten und Orte überlagern und ineinander fließen, es gibt strudelnde Bewusstseinsströme, assoziative Zeitsprünge und verschlungene Rückblenden, und nur mühsam kommt man dahinter, wie die handelnden Personen verwandtschaftlich zueinander stehen.
In einem Interview darauf angesprochen, dass manche Leser/innen auch nach zwei oder drei Lektüre-Durchgängen noch Verständnisprobleme hätten, empfahl Faulkner lakonisch: "Lesen Sie es ein viertes Mal!" Doch wer bereit ist, sich auf diesen formal kühnen Roman einzulassen, wird reichlich belohnt - meint Frank Heibert, dem das Kunststück gelungen ist, dieses so hermetische und als unübersetzbar geltende Werk "erstmals adäquat" ins Deutsche zu übertragen. Alfred Koch hat den Übersetzer Heibert in Berlin besucht und mit ihm über "Schall und Wahn" gesprochen.
Mitwirkende:
Michael Dangl
Nikolaus Kinsky
Franz Josef Csencsits
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Seehofers 69

Sendetermine: DLF - Dienstag, 5. Jul 2022 19:15 Teil 1/4, (angekündigte Länge: 25:00)
DLF - Dienstag, 5. Jul 2022 19:35 Teil 2/4, (angekündigte Länge: 25:00)
Autor(en): Armin Ghassim
Annette Kammerer
Auch unter dem Titel: Willkommen und Tschüss (1. Teil)
Komm, Regen (2. Teil)
Festgefahren (3. Teil)
Rückkehr (4. Teil)
Produktion: DLF/NDR 2021, 96 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Dörte Fiedler
Komponist(en): Chico Mello
Ton: Jean Szymczak
Inhaltsangabe: Es war ein Abschiebeflug wie jeder andere, bis Horst Seehofer scherzte: „Ausgerechnet an meinem 69. Geburtstag …“ Drei Jahre später finden wir einige der 69 Afghanen wieder: im Chaos von Kabul, gestrandet in Moria und zurück in der bayerischen Idylle. Nawid zerschnitt sich die Arme, Abdul zeigte noch verzweifelt seine Zeugnisse, Bassir entkam und tauchte unter. Am 3. Juli 2018, an Horst Seehofers 69. Geburtstag, wurden 69 Afghanen abgeschoben. Zurück in ein Land, in dem nach beinahe 20 Jahren NATO-Einsatz nach wie vor einer der tödlichsten Konflikte der Welt tobt. Wir reisen ihren Geschichten hinterher bis nach Kabul, nach Griechenland und in die bayerische Provinz. Denn tatsächlich konnten einige zurückkehren, als Fachkräfte, nach einem schier endlosen Kampf gegen bürokratische Windmühlen. Es sind Geschichten von Freundschaften, die im „Wir schaffen das“-Sommer 2015 entstanden und in denen sich die große Frage unserer Zeit widerspiegelt: Wer hat das Recht in Wohlstand und Frieden zu leben?
Teil 1: Willkommen und Tschüss Ihr Leben in Deutschland beginnt wie ein Märchen, doch es endet in einer Katastrophe. Lange glauben Basir, Nawid, Amir und Abdul nicht, dass sie einmal abgeschoben werden könnten. Sie hatten doch alles richtig gemacht: Berufsschulen absolviert und Ausbildungsverträge unterschrieben. Und in Afghanistan herrscht Bürgerkrieg. Doch am Ende sitzen drei von ihnen in einem Flugzeug nach Kabul.
Teil 2: Komm, Regen In Afghanistan angekommen, verliert sich die Spur von Seehofers 69 schon nach wenigen Tagen. Kaum einer sieht eine Perspektive im Land. Emran Feroz ist als Journalist immer wieder im Land unterwegs. Für uns reist er drei Jahre später den Geschichten von Amir, Abdul und Nawid nach. Seine Spurensuche beginnt im Hotel Spinzar, wo viele Abgeschobene erst einmal unterkommen. Einer der 69 hat sich dort wenige Tage nach seiner Ankunft erhängt.
Teil 3: Festgefahren Die Monate in Moria auf Lesbos werden für Abdul zum Martyrium. Seine Tochter kommt unter menschenunwürdigen Bedingungen zur Welt. Das Lager soll offenkundig Geflüchtete und Migranten abschrecken. Amir und Khayesta verfolgen einen anderen Weg: Sie kämpfen gegen die deutsche Bürokratie, um vielleicht doch noch ihre Ausbildungen in Deutschland beginnen zu dürfen. Auch Basir, der in Deutschland untergetaucht ist, sucht den Weg in einen legalen Aufenthalt.
Teil 4: Rückkehr Alle kennen „Frau Steiger“. Eine 66-jährige Rentnerin, deren ehrenamtliche Arbeit jeden Tag um sieben Uhr beginnt. Fast ihr ganzes Leben hat sie für die Industrie- und Handelskammer gearbeitet und weiß, dass Deutschland Fachkräfte braucht. Kurz nach dem Abschiebeflug an Seehofers 69. Geburtstag sieht sie einen Fernsehbericht über einen der Abgeschobenen. Er hat in Deutschland unbefristet im Krankenfahrdienst gearbeitet. Damals denkt sie sich: Es muss doch einen Weg geben. Und tatsächlich: Über ein Ausbildungsvisum können auch bereits Abgeschobene wieder einreisen. Doch die Hürden dafür sind hoch. Und ob sie bleiben dürfen, ist dann noch längst nicht klar. Geschichten einer Flucht, die kein Ende kennt.
Mitwirkende:
Bettina Hoppe
Toni Jessen
Urs Winiger
Armin Ghassim
Annette Kammerer
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Seehofers 69

Sendetermine: DLF - Dienstag, 5. Jul 2022 19:15 Teil 1/4, (angekündigte Länge: 25:00)
DLF - Dienstag, 5. Jul 2022 19:35 Teil 2/4, (angekündigte Länge: 25:00)
Autor(en): Armin Ghassim
Annette Kammerer
Auch unter dem Titel: Willkommen und Tschüss (1. Teil)
Komm, Regen (2. Teil)
Festgefahren (3. Teil)
Rückkehr (4. Teil)
Produktion: DLF/NDR 2021, 96 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Dörte Fiedler
Komponist(en): Chico Mello
Ton: Jean Szymczak
Inhaltsangabe: Es war ein Abschiebeflug wie jeder andere, bis Horst Seehofer scherzte: „Ausgerechnet an meinem 69. Geburtstag …“ Drei Jahre später finden wir einige der 69 Afghanen wieder: im Chaos von Kabul, gestrandet in Moria und zurück in der bayerischen Idylle. Nawid zerschnitt sich die Arme, Abdul zeigte noch verzweifelt seine Zeugnisse, Bassir entkam und tauchte unter. Am 3. Juli 2018, an Horst Seehofers 69. Geburtstag, wurden 69 Afghanen abgeschoben. Zurück in ein Land, in dem nach beinahe 20 Jahren NATO-Einsatz nach wie vor einer der tödlichsten Konflikte der Welt tobt. Wir reisen ihren Geschichten hinterher bis nach Kabul, nach Griechenland und in die bayerische Provinz. Denn tatsächlich konnten einige zurückkehren, als Fachkräfte, nach einem schier endlosen Kampf gegen bürokratische Windmühlen. Es sind Geschichten von Freundschaften, die im „Wir schaffen das“-Sommer 2015 entstanden und in denen sich die große Frage unserer Zeit widerspiegelt: Wer hat das Recht in Wohlstand und Frieden zu leben?
Teil 1: Willkommen und Tschüss Ihr Leben in Deutschland beginnt wie ein Märchen, doch es endet in einer Katastrophe. Lange glauben Basir, Nawid, Amir und Abdul nicht, dass sie einmal abgeschoben werden könnten. Sie hatten doch alles richtig gemacht: Berufsschulen absolviert und Ausbildungsverträge unterschrieben. Und in Afghanistan herrscht Bürgerkrieg. Doch am Ende sitzen drei von ihnen in einem Flugzeug nach Kabul.
Teil 2: Komm, Regen In Afghanistan angekommen, verliert sich die Spur von Seehofers 69 schon nach wenigen Tagen. Kaum einer sieht eine Perspektive im Land. Emran Feroz ist als Journalist immer wieder im Land unterwegs. Für uns reist er drei Jahre später den Geschichten von Amir, Abdul und Nawid nach. Seine Spurensuche beginnt im Hotel Spinzar, wo viele Abgeschobene erst einmal unterkommen. Einer der 69 hat sich dort wenige Tage nach seiner Ankunft erhängt.
Teil 3: Festgefahren Die Monate in Moria auf Lesbos werden für Abdul zum Martyrium. Seine Tochter kommt unter menschenunwürdigen Bedingungen zur Welt. Das Lager soll offenkundig Geflüchtete und Migranten abschrecken. Amir und Khayesta verfolgen einen anderen Weg: Sie kämpfen gegen die deutsche Bürokratie, um vielleicht doch noch ihre Ausbildungen in Deutschland beginnen zu dürfen. Auch Basir, der in Deutschland untergetaucht ist, sucht den Weg in einen legalen Aufenthalt.
Teil 4: Rückkehr Alle kennen „Frau Steiger“. Eine 66-jährige Rentnerin, deren ehrenamtliche Arbeit jeden Tag um sieben Uhr beginnt. Fast ihr ganzes Leben hat sie für die Industrie- und Handelskammer gearbeitet und weiß, dass Deutschland Fachkräfte braucht. Kurz nach dem Abschiebeflug an Seehofers 69. Geburtstag sieht sie einen Fernsehbericht über einen der Abgeschobenen. Er hat in Deutschland unbefristet im Krankenfahrdienst gearbeitet. Damals denkt sie sich: Es muss doch einen Weg geben. Und tatsächlich: Über ein Ausbildungsvisum können auch bereits Abgeschobene wieder einreisen. Doch die Hürden dafür sind hoch. Und ob sie bleiben dürfen, ist dann noch längst nicht klar. Geschichten einer Flucht, die kein Ende kennt.
Mitwirkende:
Bettina Hoppe
Toni Jessen
Urs Winiger
Armin Ghassim
Annette Kammerer
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Talking Games

Sendetermine: NDR Kultur - Dienstag, 5. Jul 2022 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Raphael Smarzoch
Produktion: NDR/WDR/HMTMH 2015, 51 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Leonhard Koppelmann
Stefan Wilfert
Komponist(en): Elena Chekanova
Robert Gusiolek
Ton und Technik: Kai Schliekelmann
Ton und Technik: Elke Steinort
Inhaltsangabe: Streifzüge durch virtuelles Terrain
Jeden Tag geht Angel für mehrere Stunden online und streamt Computerspiele. Ihre Community schaut ihr dabei zu und chattet mit ihr. Angel antwortet per Webcam. Die junge Gamerin versteht ihren Kanal nicht nur als Unterhaltungsplattform, die ihren Lebensunterhalt sichert, sondern auch als Diskussionsforum. Elektronische Spiele sind aber für die Streamerin nicht nur bloßer Zeitvertreib. Sie kommentieren zudem gesellschaftliche Entwicklungen, formulieren moralische Probleme, machen Spieler zu Komponisten und Geschichtenerzählern und helfen ihnen, die Kunst des Scheiterns zu erlernen.
Mitwirkende:
Benjamin Beil
Michael Schulze von Glasser
Christian Huberts
Brendan Keogh
Nina Kiel
Thomas Geffroyd
Falko Poiker
Sandra Bezler
Melina Borcherding
Frederic Brossier
Marlene Sofie Haagen
Gabriel Kaehler
Brigitte Middlemiss
Julia Schäfle
Tom Semmler
Robert Zimmermann
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Druckausgabe (PDF)

Häuser

Sendetermine: DLF - Dienstag, 5. Jul 2022 20:10, (angekündigte Länge: 44:56)
Autor(en): Jürgen Becker
Produktion: WDR/SDR/SWF 1969, 45 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Sprachexperiment
Regie: Raoul Wolfgang Schnell
Inhaltsangabe: "Die Stimmen, die in Häuser vorkommen, sind überall denkbar, wo gewohnt, geschlafen, gebaut, umgezogen, eingerissen, renoviert, der Besitz gewechselt, der Rasen gemäht, der Keller aufgeräumt, der Nachbar nicht mehr gegrüßt, ein Hausfreund beobachtet, ein Brand gelegt und weiter alles gemacht und getan wird, was mit Hausbesitz, Hausordnung, Hausfriedensbruch, Hausherren, Hausfrauen und Häusern zu tun hat."
(Jürgen Becker, 1969)
Nicht anders als in seiner frühen Prosa "Felder" und "Ränder" sowie in seinem ersten Hörspiel demonstriert Jürgen Becker damit zeitgenössische Denk- und Lebensweisen: mit ihren Verdrängungen und Illusionen, in ihrem restaurativen Status, in ihrer blinden Ideologie, in ihrer Hoffnung auf Veränderung und Erneuerung.
Mitwirkende:
Karin Buchali
Sigrun Höhler
Maria Krasna
Elisabeth Opitz
Gisela Sauer
Herbert Fleischmann
Wolfgang Forester
Kurt Lieck
Alwin Joachim Meyer
Wolfgang Peau
Matthias Ponnier
Heinz Schacht
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321 Divisadero - Wo die Musik neu erfunden wurde

Sendetermine: DLR - Dienstag, 5. Jul 2022 22:03, (angekündigte Länge: 57:00)
Autor(en): Udo Moll
Auch unter dem Titel: Das Tape Music Center in San Francisco (Untertitel)
Produktion: SWR 2021, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Udo Moll
Ton und Technik: Karl-Heinz Runde
Ton und Technik: Anke Schlipf
Inhaltsangabe: Zitroneneis mit LSD und psychedelische Lightshows. Landkommunen, freie Liebe und ein ganz anderer Sound. Als in San Francisco die Gegenkultur geboren wurde, fiel Udo Moll in Kirchheim unter Teck vom Wickeltisch. Was ihm nicht geschadet hat. Er wurde Trompeter, Komponist und Sound Artist. Und als über 50-Jähriger machte er sich auf den Weg nach San Francisco, um die Leute zu treffen, deren Musik- und Elektronik-Ideen ihn bis heute beeindruckt und beeinflusst haben: die Avantgarde-Freaks der Spätsechziger im Experimental-Studio des Tape Music Center, San Francisco, 321 Divisadero Street.
Mitwirkende:
Lina Syren
Silvia Maria Passera
Udo Moll
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