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Neues Programmschema beim RBB Kultur

Das Freitagshörspiel wird jetzt nicht mehr im 22:04 Uhr gesendet sondern um 19:00 Uhr. Ebenfalls wurde das Feature von Mittwoch 22:04 Uhr auf 19:00 Uhr verlegt.

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Kinder, schafft Neues

Sendetermine: DLR - Samstag, 2. Jul 2022 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 2. Jul 2022 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Julia Spinola
Simon Strauß
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über Richard Wagner als deutsche Affäre (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2022, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Heike Tauch
Ton und Technik: Jean-Boris Szymczak
Inhaltsangabe: Kein Komponist des 19. Jahrhunderts vermag es, die Gemüter so zu erhitzen wie Richard Wagner. Nach wie vor wird er verfemt, verlacht und still bewundert – Wagner ist und bleibt eine Herausforderung für das deutsche Bewusstsein. Als Revolutionär und Exilant, als Bankrotteur und als Protegé wohlhabender Mäzene tritt er uns als schillernde Figur und unberechenbarer Lebemann entgegen. Durch seine kühn erweiterte Harmonik öffnete er die Türen zur Moderne und ließ der Musik eine neuartige dramatische Ausdruckskraft zuwachsen. Zugleich revolutionierte er die romantische Oper, indem er dramatische Handlungen als Gesamtkunstwerke gestaltete. Als scharfer Kritiker der politischen und sozialen Umbrüche seiner Zeit stand Wagner nicht zuletzt der fortschreitenden Industrialisierung und dem Kapitalismus kritisch gegenüber. Der Diskussionsabend nimmt Richard Wagner von verschiedenen Seiten in die Zange: als literarische Figur, als politischer Akteur, als kunstreligiöser Unternehmer. An dem „Fall Wagner“ lässt sich so deutlich wie selten erleben, wie Gesellschaft und Kunst einander in die Haare kriegen.
Mitwirkende:
Nina Ernst
Florian Goldberg
Stephan Grossmann
Inka Löwendorf
Timo Weisschnur
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Eine Frau, die weiß was sie will - Fritzi Massary

Sendetermine: DLR - Samstag, 2. Jul 2022 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Paul Kohl
Produktion: RIAS 1983, 51 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Sie erlebte das Wien des Kaisers Franz Josef, das Berlin Wilhelm des Zweiten, die Weimarer Republik, die ersten Jahre der Hitler-Diktatur und 30 Jahre Hollywood. Dazwischen lagen zwei Weltkriege. Zwar begann ihre Karriere in Wien, aber erst in Berlin wurde sie zur Legende. Fritzi Massary, 1882 in Wien geboren, stieg in den 20er-Jahren in Berlin zur gefeierten Revue- und Operettensängerin auf, die mit Liedern wie „Ich bin eine anständige Frau“ oder „Ich bin eine Frau, die macht, was sie will“ bis in die USA bekannt war. Musikeinspielungen aus der Zeit und ein seltenes Interview aus dem Jahr 1965, das sie vier Jahre vor ihrem Tod gab, ermöglichen einen Einblick in die Leichtigkeit und in die Schwere ihres Lebens.
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Das Kamel des Abendlandes

Sendetermine: MDR Kultur - Samstag, 2. Jul 2022 09:05, (angekündigte Länge: 35:00)
Autor(en): Michael Schulte
Auch unter dem Titel: Hörbild rund ums Fahrrad (Untertitel)
Produktion: MDR 2004, 30 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Jürgen Dluzniewski
Ton: Holger König
Regieassistenz: Matthias Seymer
Inhaltsangabe: Wann fand das erste Radrennen statt? Wann gab es den ersten tödlichen Fahrradunfall? Wer war der erste Radfahrer, der ein Bußgeld zahlen musste? Was muss man beim Anbringen eines Schlusslichts alles beachten? Warum durften englische Postboten keine Fahrräder benutzen? Das Fahrrad, nach dem Auto das populärste Transportmittel, machte seit der Erfindung seines Vorläufers, der Draisine, die seltsamsten Entwicklungen durch, ehe es zu dem wurde, was es heute ist. Das Feature beleuchtet das tragische Schicksal des Freiherrn Karl Friedrich Drais und schildert ein von Kuriosa gespicktes Randgebiet der Kulturgeschichte. Und der Literaturgeschichte. Tolstois späte Liebe zum Fahrrad wird ebenso beschrieben, wie das groteske Wettrennen eines Fünferrads und dem Transibirienexpress. Selbstverständlich erfahren wir auch so manches über die Tour de France, etwa die Geschichte von dem betrunkenen Sportler, der versehentlich in die falsche Richtung fuhr.
Mitwirkende:
Leslie Malton
Eva Weißenborn
Peter Fricke
Jürgen Hentsch
u.a.
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Radio in Österreich - Österreich im Radio

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 2. Jul 2022 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Alfred Treiber
Peter Waldenberger
Produktion: ORF 1994, 50 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: 55 Jahre Ö1 (1967-2022) Auf der Spur eines Phänomens. Eine Collage von Aufnahmen aus den Jahren 1924 bis 1994.
Diese Collage umfasst die 1920er Jahre, den Beginn des Radios in Österreich, zeigt die älteste erhaltene Reportage der RAVAG, der Österreichischen Radio-Verkehrs-AG. Enthält historische Ereignisse, wie die Abschiedsrede des Bundeskanzlers Dr. Kurt Schuschniggs 1938, die Ungarn-Krise 1956, die erste Satellitenübertragung zum Attentat auf Senator Robert Kennedy 1968 oder die OPEC Geiselnahme 1975. Ausschnitte aus Hörspielen, Kabarettprogrammen, Stimmen von Radiolieblingen, und Mitschnitte von legendären Konzerten.
Mitwirkende:
Irina Wanka
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Kuba - Echo der Sechziger

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 2. Jul 2022 12:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Raul Zelik
Produktion: WDR 2022, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Eva Solloch
Technische Realisation: Werner Jäger
Technische Realisation: Mechthild Austermann
Inhaltsangabe: In den 1960er Jahren wurde die Karibikinsel zur Projektionsfläche für die Träume einer rebellischen Generation im Westen. Vor einem Jahr rebellierten dort Zehntausende gegen politische Stagnation , Mangelwirtschaft und Repression. Der Schriftsteller Raul Zelik begibt sich in diesem Feature auf eine doppelte Suche : Er folgte den Spuren von alt gewordenen Revolutionären , die einst in Kuba Exil fanden und kontrastiert deren Hoffnungen und Enttäuschungen mit dem mühseligen Alltag in einem Land, dessen Führung weiterhin glaubt, eine Systemalternative bieten zu können. In der jungen Generation trifft er auf Protest und wachsende Apathie aber auch auf Menschen die – trotz alledem – auf Engagement und Veränderung setzen.
Mitwirkende:
Daniel Wiemer
Regine Andratschke
Axel Gottschick
Andreas Grotgar
David Hugo Schmitz
Gerhard Mohr
Merle Wasmuth
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Der Fußball und ich - Geschichte einer Abhängigkeit

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 2. Jul 2022 13:05
Autor(en): Martina Keller
Produktion: SWR/BR/NDR 2019, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nicole Paulsen
Ton und Technik: Mathias Illner
Ton und Technik: Claudia Peyke
Inhaltsangabe: Die Autorin ist fußballverrückt. Mit sechs fing es an, mit 59 ist alles schlimmer denn je. Sie verbringt Samstagnachmittage in Kneipen, die sie normalerweise nicht betreten würde, nur um ihr Team, den BVB, verlieren zu sehen. Sie lässt den 50. Geburtstag einer guten Freundin sausen für ein Championsleague-Finale. Wäre ihr Freund wie sie – nicht auszuhalten. Sie will loskommen. Aber es gelingt ihr nicht. Sie spielt jetzt sogar wieder, bei Union 03, Bezirksliga Hamburg West. Der britische Popliterat Nick Hornby gibt ihr Hoffnung. Er verfasste 1991 Fever Pitch, über die Fußballbesessenheit seiner Teen- und Twenjahre. Und schrieb: Während alarmierend großer Abschnitte eines durchschnittlichen Tages bin ich ein Schwachsinniger. Die Autorin ein weiblicher Nick Hornby? Nur ist sie nicht 35.
Mitwirkende:
Martina Keller
Irene Baumann
Marcus Michalski
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Der Schuss von Porz - Ein Politiker drückt ab

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 2. Jul 2022 13:30 Teil 2/5 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 25:00)
Autor(en): Stefanie Delfs
Antonia Märzhäuser
Auch unter dem Titel: Eskalation am Gartentor (1. Teil)
Hilfe für den Täter (2. Teil)
Ein geübter Schütze (3. Teil)
Wütendes Porz (4. Teil)
Das Urteil (5. Teil)
Produktion: WDR 2022, 152 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Technische Realisation: Michael Kube
Regieassistenz: Oliver Martin
Inhaltsangabe: Vier junge Männer in Feierlaune. Ein Anwohner, der sich gestört fühlt. Er zieht in seinem Vorgarten eine Waffe und schießt. Die Tat, begangen von einem Rentner mit CDU-Mandat, wirft die Frage auf: War der Schuss rassistisch motiviert?
Es ist die Nacht vor Silvester 2019. Krys trifft sich mit drei Freunden am Rheinufer in Köln-Porz. Sie hören Musik, rappen, trinken Wodka-O aus Plastikbechern. Aus einem Haus kommt ein Anwohner. Sein Vorwurf: Ruhestörung. Plötzlich fällt ein Schuss und trifft Krys aus nächster Nähe von hinten in die Schulter. Der Täter: sitzt für die CDU in der Bezirksvertretung. Das Opfer: ein junger Mann mit polnischen Wurzeln. War der Schuss rassistisch motiviert? In was für einem gesellschaftlichen Klima wird eine solche Tat möglich? In den Tagen nach dem Schuss erscheinen die Geschehnisse plötzlich in einem anderen Licht. Für Krys und seine Freunde beginnt eine Zeit, in der sie immer wieder ihre Unschuld beweisen müssen. Auch als zwei Jahre später im Gerichtssaal völlig unterschiedliche Versionen der Tatnacht aufeinandertreffen.
Mitwirkende:
Jenny König
Henning Nöhren
Nina Weniger
Gustav Schmidt
Robert Frank
Justus Carrière
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Die letzten Tage der Menschheit

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 2. Jul 2022 14:00 (Kurzfassg.) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Karl Kraus
Produktion: ORF 1974, 1372 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Hans Krendlesberger
Komponist(en): Alexander Steinbrecher
Inhaltsangabe: Die Geschichte des Ersten Weltkrieges erscheint als Mosaik von Wirklichkeitsausschnitten. Mehr als ein Drittel des Tragödientextes ist aus Zitaten montiert, die Zeitungsmeldungen, Leitartikeln, militärischen Tagesbefehlen, Verordnungen, Gerichtsurteilen, kommerziellen Anzeigen und Gedichtsammlungen entnommen wurden. Überallhin führt Kraus: in die Straßen Wiens und Berlins, in Kanzleien und Kasernen, in Hinterhöfe und großbürgerliche Wohnungen, in Friseursalons und Redaktionen, in Vergnügungslokale und Truppenunterkünfte, in Lazarette und Wallfahrtskirchen, in den Prater und an die Kriegsschauplätze. Es treten auf, neben dem "Nörgler" und dem "Optimisten", der deutsche Kaiser Wilhelm II. sowie Österreichs Kaiser Franz Joseph, der deutsche Kronprinz und die österreichischen Erzherzöge - daneben Militärs und Zivilisten jeder sozialen Schattierung. Viele dieser Repräsentaten eines entmenschten Geschehens werden von Kraus ins Maskenhaft-Typische stilisiert.
Mitwirkende:
Axel Corti
Josef Loibl
Alfred Traxler
Friedrich Haupt
Christa Denkmayr
Karl Paryla
Stephan Paryla
Peter Schratt
Herbert Kucera
Michael Herbe
Erich Schwanda
Curth Anatol Tichy
Viktor Gschmeidler
Michaela Koranda
Brigitte Ratz
Hertha Block
Peter Gerhard
Carlo Böhm
Felix Dvorak
Kurt Liederer
Joe Trummer
Peter Hey
Alexander Trojan
Leopold Rudolf
Franz Stoss
Grete Zimmer
Robert Werner
Gustav Dieffenbacher
Peter Michl-Bernhard
Traute Foresti
Karol Böhmert
Heinrich Trimbur
Gamey Hicks
Louis Strasser
Hans Holt
Peter Weck
Albert Rueprecht
Fritz Habeck
Fritz Goblirsch
Harry Fuß
Michael Toost
Heinz Moog
Rudolf Wessely
Peter Weihs
Erich Padalewski
Tom Krinzinger
Alfred Böhm
Alfred Reiterer
Fred Liewehr
Florian Liewehr
Ernst Waldbrunn
Otto Tausig
Marion Degler
Martha Wallner
Kurt Heintel
Oskar Willner
Philipp von Zeska
Egon von Jordan
Kurt Sobotka
Erwin Gross
Rudolf Wasserlof
Werner Grusch
Herbert Propst
Christian Futterknecht
Andreas Wolf
Herwig Seeböck
Jane Tilden
Heinz Holecek
Klaus Behrendt
Werner Hinz
Erik Frey
Michael Janisch
Peter Frick
Siegmund Giesecke
Maxi Böhm
Hilde Antensteiner
Nives Stambuk
Arnfried Hanke
Helmut Lex
Eva Rieck
Robert Horky
Peter Jost
Karsten Welte
Rudolf Rösner
Heinz Grohmann
Gustaf Elger
Elisabeth Danihelka
Maria Englstorfer
Rosemarie Strahal
Jolanthe Wührer
Heinz Reincke
Fritz Muliar
Karl Helmich
Rudolf Jusits
Anton Zettel
Elisa Gregor
Steffi Thaler
Maria Gran
Vilma Degischer
Alma Seidler
Helli Servi
Janes Miklic
Walter Starz
Else Rambausek
Gerhard Steffen
Richard Eybner
Bruno Thost
Hans Krendlesberger
Hermann Lehr
Inge Rosenberg
Peter Koller
Johannes Schauer
Gretl Elb
Heinz Winter
Maren Thost
Erich Auer
Georg Filser
Walther Reyer
Ernst Meister
Ewald Balser
Hans Obonya
Margit Gara
Eva Sernig
Kurt Beck
Achim Benning
Sebastian Fischer
Dieter Schreer
Frank Hoffmann
Klausjürgen Wussow
Jochen Brockmann
Peter Branoff
Sigrid Marquardt
Heiko Tuchelt
Katja Wittkowsky
Sigrid Pein
Inge Carl
Bernd König
Irmgard Donderer
Andreas de Marco
Ulrike Schmidt
Alexander Schwill
Sabina Mallnitz
Wolfgang Martin
Nina Behm
Uwe Winkel
Marion Klinke
Michael Otto
Monika Aleantrara-Klamm
Ralf Mertens
Beate Menner
Stephan Arndt
Klemens Walter
Hubertus Bengsch
Alexander Steinbrecher
Margot Skofic
Kurt Sowinetz
Walter Kolmann
Herbert Prikopa
Helmut Randers
Eva Pilz
Otto Beier
Hans Kar
Fritz Grieb
Karl Cerny
Peter Wolsdorff
Lona Chernel
Adolf Lukan
Ewald Braun
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Der ewige Faschist - Eine Spurensuche

Sendetermine: RBB Kultur - Samstag, 2. Jul 2022 14:00 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Claas Christophersen
Norbert Zeeb
Auch unter dem Titel: Die Fußnote Christophersen (1. Teil)
Der Reichstag, das Dorf und hundert Akten (2. Teil)
Hetze, Haft und Terror (3. Teil)
Die Gespenster der Vergangenheit (4. Teil)
Produktion: NDR 2022, 96 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Alexander Schuhmacher
Technische Realisation: Frank Albiker
Technische Realisation: Sebastian Ohm
Technische Realisation: Alica Wisotzky
Technische Realisation: Nicole Graul
Technische Realisation: Angelika Körber
Inhaltsangabe: Claas Christophersen, 43, entdeckt auf Fotos eine fatale Ähnlichkeit zwischen seinem Großvater Karl-Heinz Christophersen und dem Holocaust-Leugner und Alt-Nazi Thies Christophersen. Die beiden könnten Brüder sein. Aber schon Claas‘ Vater bekam immer zu hören, es gebe da zwei 'Christophersen-Linien'. Mit derjenigen, aus der Thies stammt, hätten 'sie' nichts zu tun. Wirklich?
Öffentlich bekannt wurde er, als er 1972 vor den Toren der 'documenta' eine Fuhre Mist ablud. Später prägte er den Begriff der 'Auschwitz-Lüge'. Ein selbst ernannter Reichsbürger in der Familie? Was, wenn er doch ein Verwandter ist?
Mitwirkende:
Claas Christophersen
Christian Redl
Beate Rysopp
Wanda Perdelwitz
Steffen Siegmund
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Gustav Mahler - Eine Hörbiografie

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 2. Jul 2022 14:05 Teil 1/10, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jörg Handstein
Auch unter dem Titel: Wo die schönen Trompeten blasen (1860-1875) (1. Teil)
Wiener Lehrjahre (1875-1880) (2. Teil)
Fahrender Gesell (1881-1888) (3. Teil)
In der Tretmühle (1888-1896) (4. Teil)
Sommerfrische (1891-1896) (5. Teil)
Gott der südlichen Zonen (1896 bis 1900) (6. Teil)
Ein einmaliges Lebewesen (1901 bis 1905) (7. Teil)
Gott ohne Heimat (1904 bis 1906) (8. Teil)
Drei Schläge mit dem Hammer (1906 bis 1909) (9. Teil)
Der Abschied (1909 bis 1911) (10. Teil)
Produktion: BR 2015, 236 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Bernhard Neuhoff
Ton und Technik: Fabian Zweck
Inhaltsangabe: Wo die schönen Trompeten blasen (1860 bis 1875) In einem kleinen Dorf zwischen Böhmen und Mähren, tief in der Provinz des österreichischen Vielvölkerreichs, wird 1860 Gustav Mahler geboren. Hier verbringt er seine Kindheit, wird geprägt von den Klängen der Natur und der Marschmusik, die ihn begleiten werden auf seinem Weg zum herausragenden Komponisten der frühen Moderne und zum berühmtesten Dirigenten seiner Epoche.
Wiener Lehrjahre (1875 bis 1880) Mit gerade einmal 15 Jahren kommt Gustav Mahler 1875 in Wien an. Der Wiener Börsenkrach am "Schwarzen Freitag" liegt erst zwei Jahre zurück, aber die Stadt tanzt weiter zu den Klängen des Walzerkönigs Johann Strauss. Und Mahler? Verkehrt schon bald als überzeugter Vegetarier und Wagnerianer in den angesagten intellektuellen Zirkeln, studiert und macht seine ersten beruflichen Schritte.
Fahrender Gesell (1881 bis 1888) Gustav Mahler ist inzwischen 21 Jahre alt und der Durchbruch als Komponist lässt auf sich warten. Zunächst steht ihm eine Dirigentenkarriere als "fahrender Geselle" bevor und er muss sich Respekt bei Orchestermusikern, Publikum und Presse verschaffen, wo ihm erstmals antisemitische Töne entgegenschlagen.
In der Tretmühle (1888 bis 1896) Mahler ist frustriert. Obwohl er mit 28 Jahren zu den besten Dirigenten seiner Zeit zählt, steckt er in Budapest und Hamburg in der Theater-Tretmühle, seine Erste Symphonie wird als tierisches Gekreisch karikiert. Und ihn plagen seine Hämorrhoiden. Was Mahler noch nicht weiß: Der sehnlich erwartete Durchbruch und eine erste erfüllte Liebe sind nah.
Sommerfrische (1891 bis 1896) Mahler landet mit dem sogenannten "Blumenstück" seinen ersten Hit. Ab sofort komponiert er seine Symphonien erfüllt und beflügelt von der Natur in der Sommerfrische: Am Attersee im österreichischen Salzkammergut, in der Villa Maiernigg am Wörthersee und im Pustertal der Dolomiten.
Gott der südlichen Zonen (1896 bis 1900) Wien, die Hauptstadt der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn hat um 1900 zwei Millionen Einwohner und erlebt ihre große Blütezeit. Sigmund Freud publiziert mit der "Traumdeutung" ein Standartwerk der Psychoanalyse, Arthur Schnitzler schreibt sein Skandalstück "Der Reigen" über die sexuellen Tabus der Gesellschaft und Gustav Klimt gründet mit einer Gruppe junger Maler die Jugendstil-Variante "Wiener Secession". Gustav Mahler ist 37 Jahre alt und kurz davor, zum Operndirektor der Wiener Hofoper berufen zu werden. Hier wird er den Gipfel seiner Karriere erreichen.
Ein einmaliges Lebewesen (1901 bis 1905) Im literarischen Salon der Journalistin und Kritikerin Berta Zuckerkandl begegnet Gustav Mahler 1901 der schönsten Frau Wiens. Beide sind voneinander angetan und es entsteht eine folgenschwere Verbindung. Doch um Mahlers Gesundheit ist es nicht zum Besten gestellt.
Gott ohne Heimat (1904 bis 1906) Wie getrieben schreibt Mahler jedes Jahr eine Symphonie, reist als gefeierter Dirigent quer durch Europa, entstaubt Klassiker und macht die Wiener Hofoper zur bedeutendsten Musikbühne der Welt. Sein eigentliches Ziel ist wahrhaft kosmische Musik. Daheim staut sich bei seiner Ehefrau der Frust auf und die Vernachlässigung ihrer Bedürfnisse wird die Ehe in eine tiefe Krise stürzen.
Drei Schläge mit dem Hammer (1906 bis 1909) Anfang des 20. Jahrhunderts verdüstert sich in Europa die politische Lage und Österreich-Ungarn heizt das Pulverfass Balkan weiter an. Den Ersten Weltkrieg wird Gustav Mahler nicht mehr erleben, er stirbt bereits 1911. Bis dahin steht allerdings noch die Uraufführung seiner Sechsten auf dem Programm, die gefeiert und gehasst werden wird. Und in nur einem Sommer am Wörthersee die Vollendung seiner Achten Symphonie, laut Mahler sein wichtigstes Werk.
Der Abschied (1910 bis 1911) Mahler ist 50 Jahre alt und kurz vor seinem Tod führt ein falsch adressierter Liebesbrief zum Showdown in der lang verdrängten Ehekrise. Almas Liebesverhältnis mit dem späteren Bauhaus-Gründer Walter Gropius wird Mahler den Boden unter den Füßen wegreißen und ihn sogar Sigmund Freud aufsuchen lassen.
Mitwirkende:
Erzähler Udo Wachtveitl
Gustav Mahler René Dumont
Alma Mahler Laura Maire
Zitatoren Krista Posch
Gert Heidenreich
Hans Jürgen Stockerl
. Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Dirigent Mariss Jansons
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Bookpink

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 2. Jul 2022 15:05, (angekündigte Länge: 97:00)
Autor(en): Caren Jeß
Produktion: SWR 2021, 97 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Besetzung: Sandra Pasic
Ton und Technik: Toygun Kirali
Ton und Technik: Daniel Sänger
Ton und Technik: John Krol
Regieassistenz: Constanze Renner
Dramaturgie: Andrea Oetzmann
Inhaltsangabe: Dreckspfau wurde schon als Ei von der Mutter im dunklen Wald entsorgt. Ist trotzdem geschlüpft, natürlich kriminell geworden. Keiner sieht seine Schönheit. Bussard antwortet auf die Fragen der Singvögel nur mit Schweigen, und die Flamingos sind es leid, sich ewig im Kreis zu drehen. Sumpfmeise Veroniko möchte nicht nur auf seine Schönheit reduziert werden, und die Taube im Müll träumt von barocker Zügellosigkeit.
In ihren komisch-poetischen Miniaturen beschreibt Caren Jeß menschliche Abgründe und lässt sie blühen wie die selbstverliebte Narzisse inmitten der LGTBQ-Pflasterritzenvegetation.
Mitwirkende:
Cathlen Gawlich
Annika Meier
Anika Baumann
Gisa Flake
Marc Hosemann
Sascha Nathan
Paul Schröder
Maximilian Brauer
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Goldstein

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 2. Jul 2022 17:04 Teil 2/4, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Volker Kutscher
Produktion: WDR/RB 2022, 210 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Benjamin Quabeck
Bearbeitung: Benjamin Quabeck
Thomas Böhm
Komponist(en): Verena Guido
Dramaturgie: Thomas Leutzbach
Technische Realisation: Jürgen Glosemeyer
Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher
Regieassistenz: Ellen Versteegen
Inhaltsangabe: Fall drei für Gereon Rath und Charlotte Ritter
Berlin 1931: Gereon Rath bekommt den Auftrag, den amerikanischen Gangster Abraham Goldstein zu beschatten. Ein langweiliger Job, dabei brennt es auf den Straßen Berlins. Gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen SA und Rotfront, ein Machtkampf tobt unter den Ringvereinen, die Wirtschaftskrise hat die Stadt weiter fest im Griff, es gibt Tote auch auf Seiten der Polizei. Während Rath eher lustlos dem Gefälligkeitsjob für das amerikanische Bureau of Investigation nachgeht, kämpft seine Freundin Charlotte Ritter mit den Tücken des Vorbereitungsdienstes ihres Jurastudiums und den Vorurteilen ihrer Vorgesetzten. Als ihr auch noch eine junge Odachlose entwischt, ahnt sie nicht, dass ihre Arbeit sich mit der von Gereon Rath kreuzen wird. Denn auch dessen Aufpasserdienste nehmen unerwartete Wendungen innerhalb und außerhalb des Polizeiapparats und seines Privatlebens.
Mitwirkende:
Gereon Rath Ole Lagerpusch
Charly Ritter Alice Dwyer
Reinhold Gräf Fabian Busch
Johann Marlow Reiner Schöne
Ernst Gennat Peter Nottmeier
Andreas Lange Kilian Land
Wilhelm Böhm Rudolf Kowalski
Dr. Magnus Schwartz Sebastian Blomberg
Abraham Goldstein Robert Dölle
Tornow Moritz Führmann
Kuschke Anton Fatoni Schneider
Alexandra (Alex) Reinhold Anke Retzlaff
Benjamin (Benny) Singer Jasper Engelhardt
Vicky Vanessa Strasser
Marion Roxana Samadi
Hugo Lenz Johann von Bülow
Dr. Weiß Martin Bross
Lanke Jürgen Sarkiss
Kronberg / Schaffner 2 / Passant 2 / Arzt 2 Thomas Gimbel
Nathan Goldstein / Eisenschmidt / Gefangener Jeff Zach
Jakob Goldstein Moisej Bazijan
Schupo 1 Sebastian Tessenow
Schupo 2 / Doktor Jan Sabo
Karl Johann Christof Laubisch
Beckmann Rainer Homann
Erich Rambow Lorenz Grabow
Pirsig Georg Böhm
Kralle / Ganove Liliom Lewald
Pferdekutscher / Essensausgeber Benjamin Quabeck
Kallweit Axel Prahl
Schupo 3 Pit Bukowski
Justizrat Weber Boris Valentin Jacoby
Prof. Heymann / Passagier Axel Gottschick
Helmut Reinhold Markus Haase
Martha Reinhold Laura Schwickerath
Stricher / Zeitungsausrufer Sefa Küskü
Schlüter Steven Scharf
1. Prüfer / Ansage U-Bahn Daniel Rothaug
2.Prüfer / Bahnhofsvorsteher Guido Renner
Herr Maltritz / Passant / Schaffner 1 Thomas Franke
Frau Stock / Krankenschwester 1 Jutta Dolle
Guido Christoph Bertram
Ariel Fliegenheimer Roland Silbernagl
Lea Fliegenheimer Britta Shulamit Jakobi
Johnny (Nordpirat) Dustin Semmelrogge
Christine Annette Strasser
Kellner Ronald Kukulies
SA-Mann Peter Jordan
Empfangschef / Krankenwagenfahrer Jörg Kernbach
Fat Moe / Ansage U-Bahn / Arzt Tom Zahner
Simon Teitelbaum / Trauergast Isai Liven
Kubicki Christian Schramm
Mohnert Jean Paul Baeck
Krankenschwester Claudia Mischke
Pfarrer Warszawski Orestes Fiedler
Ratten-Rudi Rainer Bock
Renate Greulich Judith Wolf
Fritze Hansen Benjamin Höppner
Herr Thielmann Hüseyin Michael Cirpici
Meldebeamter / Passant 3 Walter Sprungala
Kinder Romy Schmitz
Kinder Romy Bolten
Kinder Mila Dietz
Kinder Leni Kramer
An- und Absage Lavinia Wilson
Sekretärin Ellen Versteegen
Liedtexte und Musik Verena Guido mit Ensemble
Liedtexte und Musik Mitgliedern des WDR Rundfunkchors und dem
WDR Funkhausorchester
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Spitzen-Geschäfte - Eine Textilgeschichte in zwei Teilen

Sendetermine: DLR - Samstag, 2. Jul 2022 18:05 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Anette Baldauf
Jumoke Sanwo
Katharina Weingartner
Auch unter dem Titel: Made in Nigeria (1. Teil)
Produktion: WDR 2021, 105 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Anette Baldauf
Jumoke Sanwo
Katharina Weingartner
Technische Realisation: Peter Harsch
Regieassistenz: Roman Podeszwa
Inhaltsangabe: Das österreichische Lustenau ist berühmt für seine Stickereien. In Nigeria gelten sie als Luxusprodukt. Die Vorarlberger Textilindustrie exportiert tonnenweise bestickten Damast nach Westafrika. Wer profitiert vom Geschäft mit der Spitze?
Lustenau ist stolz auf seine 150 Jahre alte Stickerei-Wirtschaft, die aus kleinen Familienbetrieben entstanden ist. Lagos gilt dagegen als globale Modemetropole, mit einem Mix aus indigenen und globalen Textiltraditionen. Was Lagos mit Lustenau verbindet, sind die kolonialen Verflechtungen der Textilindustrie, genauso wie das anhaltende Geschäft mit Spitze und Damast. Während im 18. Jahrhundert der Sklavenhandel die westafrikanische Baumwoll- und Textilproduktion zum Erliegen brachte, rettete im 20. Jahrhundert ausgerechnet die reiche nigerianische Oberschicht die Vorarlberger Stickereibetriebe vor dem Niedergang. Heute kämpfen Modedesigner und Textilhändlerinnen in Lagos um den Erhalt ihrer traditionellen Webkunst und die Aufwertung des Gütesiegels 'Made in Nigeria'. Und in Lustenau produziert das Silicon Valley der Textilindustrie smarte High-Tech-Stoffe 'Made in Austria'.
Mitwirkende:
Therese Hämer
Nikolaus Munu
Paola Aguilera
Mischu Frief
Barbara Gassner
Markus Hering
Cordula Leiße
David Vormweg
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Sklavenfischer - Ausbeutung in Thailands Fischereiwirtschaft

Sendetermine: RB 2 - Samstag, 2. Jul 2022 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Alfred Breier
Produktion: DLF/BR/HR/ORF/RB 2022, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Matthias Kapohl
Ton und Technik: Christoph Rieseberg
Ton und Technik: Oliver Dannert
Inhaltsangabe: Auf vielen Booten schuften Arbeitssklaven – wer aufbegehrt, verschwindet auf hoher See. Schon 2015 drohte Thailand ein Exportverbot. Der weltgrößte Hersteller von Thunfischkonserven versprach Reformen. Geändert hat sich seitdem wenig. Alfred Breier recherchiert vor Ort und stößt auf Angst: Nur an geheimen Orten erzählen Fischer von Zwangsarbeit, Lohnknechtschaft, verschwundenen Kollegen. Polizisten, die gegen korrupte Militärs und Politiker ermitteln, werden ermordet oder flüchten ins Ausland. Staatliche Inspekteure klagen dagegen über „vom Westen aufgezwungene Maßnahmen“, Kapitäne über teure Überwachungstechnik. Die USA haben Thailand inzwischen auf ihre Beobachtungsliste für Menschenhandel gesetzt. Aber die Europäische Kommission begrüßt die Regierung als „neuen engagierten Partner im Kampf gegen illegale Fischerei“. – Essen wir noch immer Fisch, der von Arbeitssklaven gefangen wurde?
Mitwirkende:
Oliver Nitsche
Demet Fey
Stefko Hanushevsky
Jochen Langner
Andreas Laurenz-Maier
Steffen Reuber
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In der Gewalt des Meeres

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 2. Jul 2022 19:04 Teil 2/3, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Gerz Feigenberg
Auch unter dem Titel: Ein Fisch mit Schuhen (1. Teil)
Insel der Einsamkeit (2. Teil)
Salz und Ei (3. Teil)
Produktion: WDR 1992, 169 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Regie: Klaus Wirbitzky
Bearbeitung: Walter Adler
Komponist(en): Stan Regal
Dramaturgie: Angela di Ciriaco-Sussdorff
Ton und Technik: Theresia Singer
Ton und Technik: Maria Mehrländer
Ton und Technik: Margarita Schwenk-Osterloh
Regieassistenz: Claudia Johanna Leist
Übersetzung: Bitten J. Stuhlmann-Laeisz
Inhaltsangabe: 1: Ein milder, kleiner Frühlingswind namens Esper ist der Erzähler des Stücks und zugleich der Begleiter und Beschützer der siebzehnjährigen Rita. Immer wieder fühlt sie sich zum Meer hingezogen, und oft steht sie einsam und allein in Esbjerg an der Hafenmole. Dort trifft sie eines Tages auf Gerda, die in einer Agentur für Briefpartner arbeitet und ihr einen Freund vermittelt. Als Rita einen Brief von Miguel aus Havanna erhält, der total abfährt auf Dänemark und alles, was dazu gehört, ist sie sofort begeistert und wird fast wahnsinnig. Sie beschließt Miguel in Havanna zu besuchen und hebt ihre Ersparnisse von der Bank ab. Doch erst im Flugzeug kommt sie dazu, Miguels letzten Brief zu öffnen. Er ist mit einem Schiff auf dem Weg nach Esbjerg!

2: Ritas Nachbarin im Flugzeug scheint viel Verständnis für ihren Liebeskummer zu haben, aber dann zieht sie plötzlich einen Revolver. Flugzeugüberfall! Die Maschine stürzt ab. Ritas ist die einzige Überlebende. Und dann passiert etwas Merkwürdiges: Jemand trägt sie ans Ufer einer kleinen Insel. Dort trifft sie auf ein junges Mädchen, das sie Mittwoch nennt. Die beiden schließen Freundschaft, aber Rita irritieren Mittwochs Wunschträume: Big Mac füttern und Esbjerg kennenlernen.

3: Rita fühlt sich auf der Insel eingesperrt, und sie fängt an, sie zu hassen. Eines Tages läuft ein Frachter den Hafen der Insel an und Rita beschließt mitzufahren, trennt sich von Mittwoch und schleicht sich zusammen mit Esper auf das Schiff. Eines Tages hört sie per Zufall einen Notruf der MS »Maria Magdalena« aus Havanna - des Schiffs also - auf dem Miguel angeheuert hat.

Der erfolgreiche Theaterautor Gerz Feigenberg hat mit seinem ersten in deutsch produzierten Hörspiel eine Geschichte zum Träumen und Phantasieren geschrieben, ein modernes Märchen für alle, die auch schon längst einmal Robinson spielen wollten
Mitwirkende:
Besetzung Teil 1 .
Rita Adela Florow
Esper René Heinersdorff
Miguel Siemen Rühaak
Mutter Marianne Rogee
Gerda Monica Kaufmann
Bankangestellte Katharina Palm
Players Reinhard Schulat
Bente Eva Rittel
Reisebüroangestellte Nicola von Altenstadt
Bent Christian Haid
Schwede/Stimme/Gebläse Franz-Jürgen Zigelski
Teit Josef Quadflieg
Reinhard Klaus Wirbitzki
Besetzung Teil 2 .
Rita Adela Florow
Esper René Heinersdorff
Miguel/Wassermann Siemen Rühaak
Mittwoch Jacky Motzek
Hanna Katharina Palm
Flugkapitän Klaus Eckert
Thomson Christian Haid
Herr/Gabel/Wort/Artikel/Sandale Franz-Jürgen Zigelski
Besetzung Teil 3 .
Rita Adela Florow
Esper René Heinersdorff
Miguel Siemen Rühaak
Mutter Marianne Rogee
Gerda Monica Kaufmann
Mittwoch Jacky Motzek
1. Steuermann Ludger Burmann
Seemann/ 2. Steuermann Richard Hucke
Kapitän Reinhard Schulat
Funker Lucius Woytt
Thomson Christian Haid
Radiostimme Josef Quadflieg
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Trolle nach Island

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 2. Jul 2022 19:04 Teil 2/4, (angekündigte Länge: 40:00)
Autor(en): Bernd Gieseking
Auch unter dem Titel: Reise in die Mitternachtssonne (1. Teil)
Der Drache erwacht (2. Teil)
Die Bibliothek in den Felsen (3. Teil)
Das Gericht der Vier (4. Teil)
Produktion: WDR 2008, 159 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Burkhard Ax
Komponist(en): Henrik Albrecht
Technische Realisation: Theresia Singer
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Inhaltsangabe: "Trolle nach Island" folgt auf 'Trolle nach Süden' und 'Trolle nach Irland' als der abschließende Teil der Trilogie um Fabian, das Menschenkind, das zwischen den Welten - der sichtbaren und der unsichtbaren Welt - wechseln kann. Er bricht mit seiner Oma Malette zu seinem größten Abenteuer auf. Ihr Ziel ist Island, die Insel aus Feuer und Eis. Ein Jahr zuvor, in Irland, hatte Fabian die drei Scherben der roten Tafel gesucht, die zersprungen war. Dabei wurde er verfolgt vom bösen Olfen Aginolf und seinem Bruder Tewinolf. Die Rote Tafel ist das Gerichtsbuch für die Wesen der unsichtbaren Welten. Nur mit dieser Tafel kann das "Gericht der Vier" über die Bosheit der Olfen urteilen. Als Fabian die drei Scherben gefunden hatte, erfuhr er, das es eine vierte Scherbe der Roten Tafel gibt. Fabians größtes Abenteuer und seine schwerste Prüfung beginnt, denn die vierte Scheibe liegt tief in einem isländischen Vulkan.
Mitwirkende:
Fabian Lorenzo Liebetanz
Stefan Matthias Haase
Tina Annika Hassler
Malette/Erzählerin Rosemarie Fendel
Dido Michael Habeck
Baldemar Jochen Malmsheimer
Justus Peter Nottmeier
Aginolf Thomas Piper
Tewinolf Wolfgang Hess
Stella Ahandi
Angelika Bartsch
Lufger Burmann
Olivia Gräser
Ulrich Hass
Steffen Laube
Thomas Balou Martin
Horst Mendroch
Katharina Palm
Ernst August Schepmann
Karlheinz Tafel
Nessi Tausendschön
Josef Tratnik
Amanda Whitford-Laube
Katharina Wolter
Gerlis Zillgens
Links: Externer Link Homepage Bernd Gieseking
Externer Link Homepage Henrik Albrecht
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Ellbogen

Sendetermine: SWR 2 - Samstag, 2. Jul 2022 19:05 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Fatma Aydemir
Produktion: SRF 2019, 106 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Kirstin Petri
Bearbeitung: Kirstin Petri
Komponist(en): Peter Kaizar
Tontechnik: Tom Willen
Dramaturgie: Susanne Janson
Inhaltsangabe: Wut ist eine eruptive, unkalkulierbare Kraft. Sie frisst sich langsam durch die sorgsam gewahrte Fassade, bis sie plötzlich und ungeplant explodiert. Dann genügt manchmal "ein kleiner Schubs an der richtigen Stelle", und alles scheint verloren.
Die siebzehnjährige Hazal ist verletzlich und gleichzeitig grob, voller Energie und unnütz selbst in Billigjobs, überschäumend vor Hoffnungen und Ängsten. Eigentlich fast normal in diesem Alter. Aber Hazal lebt eingezwängt zwischen den traditionellen muslimischen Vorstellungen ihrer Eltern und der brutalen Realität ihres Berliner Kiezes. Auf der Suche nach Perspektive und Heimat macht sie schliesslich einen fatalen Fehler.
"Ellbogen" erzählt die Geschichte von Hazal und ihren Freundinnen in Berlin, die alle ums Überleben kämpfen. Als plötzlich die Polizei hinter ihr her ist, flieht Hazal nach Istanbul, wo sie noch nie im Leben war. Lustig und traurig, wütend und zart stellt die Autorin Fatma Aydemir in ihrem Debütroman, aus dem Kirstin Petri ein zweiteiliges Hörspiel gemacht hat, eine grosse Frage: Was kann in dieser Welt aus einem Mädchen wie Hazal schon werden? Und gibt eine ebenso grosse Antwort: Alles.
Mitwirkende:
Hazal Aysima Ergün
Elma Altine Emini
Gül Deniz Orta
Mutter Uygar Tamer
Vater/Polizist/Mann Orhan Müstak
Detektiv Thomas Reisinger
Onur Burak Yigit
Eugen Jirka Zett
Memet Burkak Öztürk
Halil Mehmet Atesci
Gözde Yasemin Cetinkaya
Tante Semra Jale Arikan
Student Elias Eilinghoff
Defne/Frau Ilknur Bahadir
Arzttochter 1 Stephanie Ebner
Arzttochter 2 Julia Kunz
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Über allem war Licht

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 2. Jul 2022 20:00, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Magda Woitzuck
Produktion: SWR/SRF 2021, 55 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Alexander Schuhmacher
Bearbeitung: Alexander Schuhmacher
Ton und Technik: Basil Kneubühler
Besetzung: Kirstin Petri
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Inhaltsangabe: Eine Frau wird geschlagen und schlägt zurück. Ist es Notwehr? Oder das Resultat einer toxischen Dreiecksbeziehung, in die sie sich verstrickt hat? Die Folgen jedenfalls sind tödlich. Magda Woitzuck erzählt dieses Drama aus der Provinz so spannend, dicht und wahr, als wäre es ein Krimi von Simenon.
Als Rosa und Milo, der beste Freund ihres Mannes, sich ineinander verlieben, gilt ihre grösste Sorge zunächst der Geheimhaltung dieser Liebe. Sie leben in einer kleinen Ortschaft, sie müssen vorsichtig sein und verbringen ihre gemeinsame Zeit im Wald. Kostbare Stunden im Verborgenen, die umso leidenschaftlicher und verzweifelter werden, als Milo begreift, in welcher Gefahr Rosa lebt: Hans, ihr Ehemann, ist gewalttätig. Aber Rosa will Hans nicht verlassen, und bald lastet diese Weigerung schwer auf Milo. Immer tiefer gerät Rosa in einen verhängnisvollen Sog aus Lust und Gewalt, der eine Entscheidung zwischen den beiden Männern unmöglich macht. Doch dann geraten die Dinge ausser Kontrolle. Rosa meldet Hans als vermisst, die Polizei beginnt mit der Suche. Währenddessen Milo die Leiche nach Slowenien transportiert …
Mitwirkende:
Rosa Yohanna Schwertfeger
Milo Sebastian Rudolph
Hans Fritz Fenne
Günther Siegfried Terpoorten
Mutter Graziella Rossi
Ludmilla Julka Duda
Hofer Mario Fuchs
Grenzbeamter Dashmir Ristemi
Links: Externer Link Homepage von Magda Woitzuck
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Tot im Leben

Sendetermine: DLF - Samstag, 2. Jul 2022 20:05
Autor(en): Mona Winter
Produktion: rbb 2022, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Mona Winter
Komponist(en): Bülent Kullukcu
Ton: Kaspar Wollheim
Ton: Venke Decker
Regieassistenz: Melina von Gagern
Dramaturgie: Regine Ahrem
Inhaltsangabe: Drei Protagonistinnen aus drei Generationen: Krieg ist die Determinante, die sich durch ihre Leben hindurch zieht. Mamá, die den Hitlerkrieg noch miterlebt hat und ihre Erfahrungen in ihre Tochter Gisi quasi implementiert hat. Und Maya, die aus dem syrischen „Kingdom of Horror“ geflohen ist. Was sie verbindet ist eine untergründige immerwährende Angst. Der Gesang der Sirenen, der sich wie ein silberner Faden durch das ganze Stück zieht, ist dafür das Sinnbild.
Expertenkommentar: Die Begründung der Jury
Kriegstraumata: Sie beeinflussen das Leben von Mamá, Gisi und Maya, selbst wenn der Krieg 80 Jahre zurück liegt oder noch immer über 3000 Kilometer ent fernt tobt. Krieg lässt einen nicht so einfach los und seine Schrecken werden meist an nachfolgende Generationen weitergeben. Er hinterlässt Menschen tot im Leben.

Mamá, Gisis Mutter, ist Deutsche und hat den Zweiten Weltkrieg erlebt. Sie gerät immer wieder mit ihrer Tochter aneinander, weil Gisi sich gegen das Verdrängen der Mutter und für die Aufarbeitung der deutschen Schuld einsetzt. Maya, eine Freundin von Gisi, ist vor dem Krieg in Syrien geflohen und hat als Jugendliche die Schrecken des Regimes von Bashar al-Asad erlebt, der 2000 als Diktator an die Macht kam. Die drei Frauen erzählen ihre Geschichten nach und nach collagenartig: mal in dialogischen Szenen, mal im O-Ton, in dem Maya von ihren schrecklichen Diktatur- und Kriegserfahrungen in Syrien berichtett, und immer wieder als innerer Monolog von Mamá und Gisi. Durch diesen radiophonen Kniff, der im Manuskript „Kopfstimme“ und „Kopfraum“ genannt wird, erhalten die Zuhörer und Zuhörerinnen unmittelbar Zugang zu den Gefühlswelten der deutschen Mutter und ihrer Tochter und den Traumata durch direktes und indirektes Erleben von Krieg.

Auf poetische Weise werden dabei die unterschiedlichen Geschichten und Erzählstränge verwoben, die Zeitebenen geraten durcheinander, Reales und Fantastisches, Gegenwart und Vergangenheit fließen kaum merklich ineinander, getragen von der dezenten Musik von Bülent Kullukcu.

Unterbrochen wird der Erzählstrom lediglich von Zitaten zum Krieg berühmter deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Nelly Sachs, Kurt Tucholsky und Thomas Mann und immer wieder vom Kinderchor des „Kingdom of Horror“, wie Maya auch ihr Heimatland Syrien nennt, und den verlockenden Gesängen der männlichen Sirenen. Sirenen sind denn auch das Leitmotiv dieses eindrücklichen Hörspiels, das auf seine ganz eigene Weise alarmiert. Dabei schwebt letztlich über allem immer die Frage und Sehnsucht nach Freiheit und Gerechtigkeit in der Zukunft.

„Tot im Leben“ gelingt es kunstvoll vom Spezifischen auf etwas Allgemeingültiges und Zeitloses zu verweisen und eindrücklich die wichtige Frage zu stellen, wie wir mit den Erinnerungen an die Grausamkeiten des Krieges weiterleben können.
Mitwirkende:
Patrycia Ziolkowska
Kristof van Boven
Jörg Pose
O-Ton Mariana Karkoutly
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 04 2022
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Radio Plays Itself

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 2. Jul 2022 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Raviv Ganchrow
Produktion: EIG 2016, 39 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Regie: Raviv Ganchrow
Inhaltsangabe: Anlässlich des Ö1 Funkhaus Tages in der Argentinierstraße wird in einem Kunstradio Spezial am Sendeplatz der Nachtbilder 'Radio Plays Itself' von Raviv Ganchrow präsentiert. In dem das Hörspiel Studio RP4 des Wiener Funkhauses selbst auch zu hören ist.
Wenn ich das Publikum dazu bringen kann, sich selbst beim Radiohören zu beobachten, dann habe ich erreicht, was ich wollte', so Raviv Ganchrow über sein neues Radiostück 'Radio plays itself'. Der Architekt und Künstler beschäftigt sich eingehend mit dem Radio, seiner Geschichte, Technologie und seinen Räumen, unter anderem in der Trilogie 'Listening Subjects'.
Ganchrow untersucht in seinen Soundinstallationen Hörgewohnheiten, die kulturell und sozial geprägt sind - auch im Hören gibt es keine physische Realität meint er, man könne daher auch keine Realität akustisch rekonstruieren.
Teil der Reihe 'Listening Subjects' ist das Radiostück 'Radio Plays Itself', das er für das Ö1 Kunstradio produziert und teilweise im ORF Funkhaus in Wien aufgenommen hat. Genauer: im digitalen Hörspielstudio RP4, in dem ein Großteil der Hörspiele und viele Kunstradio-Produktionen entstehen. Hörspielstudios öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten, hat Ganchrow recherchiert, ähneln sich europaweit oft - etwa ist im Funkhaus Nalepastrasse in Berlin, wo von 1956 bis 1990 der Rundfunk der DDR seinen Sitz hatte, ist ein ähnliches Sortiment an hölzernen, metallenen und steinernen Treppen für die Hörspiel-Aufnahmen vorhanden. Dennoch gibt es im RP4 in Wien stadtspezifische Eigenheiten, etwa die für Gründerzeitbauten typischen Doppel-Flügelfenster.
Die Gestaltung eines Studios, vor allem eines Hörspielstudios, wird laut Raviv Ganchrow von Konventionen des Hörens bestimmt, aber auch von Konventionen des Sehens, selbst im Radio. Wie ein Raum, die Ausstattung oder Requisiten klingen, ist auch durch ihre visuellen Qualitäten beeinträchtigt, fand er bei seinen Recherchen in verschiedenen Hörspielstudios heraus. Als Anschauungsbeispiel nennt er zwei blaue Tassen, die als Requisiten offenbar seit Jahren im Studio RP4 des ORF Funkhauses verwendet werden. Obwohl sie von der Form her keine Kaffeehäferl sind, wurden sie - wie er bei den Analysen zahlreicher Hörspiele aus dem ORF Archiv feststellte - ihres Klangs wegen als solche bei den Aufnahmen verwendet.
Im Hörspielstudio des ORF Funkhauses hat er mehrere Tage verbracht und - in Abwesenheit anderer - Aufnahmen mit teils selbst gebauten, übersensiblen Mikrophonen gemacht. Aufnahmen für ein Hörspiel ohne Schauspieler, Statisten, Regisseure und Tonmeister, allein aus den vorhandenen Klängen der Gegenstände, der Einrichtung und des Raumes. Diese Aufnahmen hat er mit Produktionen aus dem Archiv abgeglichen. Über Jahrzehnte werden die gleichen Studios und Requisiten für die Produktion von Hörspielen verwendet - deren akustische Eigenschaften prägen sich also, so die These Raviv Ganchrows, in das Hörgedächtnis der Radiohörerinnen ein, ebenso wie die Eigenschaften eines Konzertsaals bei seinem Stammpublikum.
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Metro.Chikatetsu.U-Bahn

Sendetermine: HR 2 - Samstag, 2. Jul 2022 23:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Makiko Nishikaze
Produktion: hr 2022, 33 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Inhaltsangabe: Ihr Hörstück "Metro.Chikatetsu.U-Bahn" realisierte die japanische, seit den 1990er Jahren in Berlin lebende Komponistin Makiko Nishikaze (*1968) mit Sounds, die sie in verschiedenen Zügen und auf unterschiedlichen Bahnsteigen aufgenommen hat.
Dazu sagt sie selbst: "Die Auswahl der Orte ergab sich durch persönliche Bezüge: Berlin, Frankfurt am Main, Stuttgart, Düsseldorf, Paris und Helsinki. Das Leitmotiv des Stückes ist das japanische Kinderlied 'senro ha tsuzukuyo dokomademo!' (die Schiene läuft überall, verbindet sich mit unseren Reiseträumen). Das Stück wirkt wie Klangfantasie, als ob die verschiedenen U-Bahnen im Untergrund verbunden wären. Beim Zuhören ist der Wechsel des Ortes durch das Hinübergleiten in eine andere Klangatmosphäre erfahrbar, u.a. durch die anderen Stimmen der Passagiere und der Ansagen."
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Kinder, schafft Neues

Sendetermine: DLR - Samstag, 2. Jul 2022 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 2. Jul 2022 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Julia Spinola
Simon Strauß
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über Richard Wagner als deutsche Affäre (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2022, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Heike Tauch
Ton und Technik: Jean-Boris Szymczak
Inhaltsangabe: Kein Komponist des 19. Jahrhunderts vermag es, die Gemüter so zu erhitzen wie Richard Wagner. Nach wie vor wird er verfemt, verlacht und still bewundert – Wagner ist und bleibt eine Herausforderung für das deutsche Bewusstsein. Als Revolutionär und Exilant, als Bankrotteur und als Protegé wohlhabender Mäzene tritt er uns als schillernde Figur und unberechenbarer Lebemann entgegen. Durch seine kühn erweiterte Harmonik öffnete er die Türen zur Moderne und ließ der Musik eine neuartige dramatische Ausdruckskraft zuwachsen. Zugleich revolutionierte er die romantische Oper, indem er dramatische Handlungen als Gesamtkunstwerke gestaltete. Als scharfer Kritiker der politischen und sozialen Umbrüche seiner Zeit stand Wagner nicht zuletzt der fortschreitenden Industrialisierung und dem Kapitalismus kritisch gegenüber. Der Diskussionsabend nimmt Richard Wagner von verschiedenen Seiten in die Zange: als literarische Figur, als politischer Akteur, als kunstreligiöser Unternehmer. An dem „Fall Wagner“ lässt sich so deutlich wie selten erleben, wie Gesellschaft und Kunst einander in die Haare kriegen.
Mitwirkende:
Nina Ernst
Florian Goldberg
Stephan Grossmann
Inka Löwendorf
Timo Weisschnur
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Mixing Memory & Desire

Sendetermine: SWR 2 - Samstag, 2. Jul 2022 23:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 120:00)
Autor(en): Werner Fritsch
Produktion: SWR 2022, 77 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Werner Fritsch
Komponist(en): Werner Cee
Besetzung: Nana Rademacher
Ton und Technik: Christian Eickhoff
Dramaturgie: Manfred Hess
Inhaltsangabe: Der 1960 geborene vielfach ausgezeichnete Schriftsteller Werner Fritsch legt hier den ersten Teil seiner dichterischen Autobiografie vor. Fritschs in barocker Sprachmacht angelegte poetische Weltaneignung beschwört eine katholische Kindheit in der oberpfälzischen Einöde.
Im Glauben mit Gott zu sprechen, versucht er ein Heiliger zu werden - als die Natur Suchender, als von Sünden gepeinigter Ministrant oder als Drachentöter. Im Internat wird ihm buchstäblich die hochdeutsche Sprache eingebläut. Sein Ausweg: Jimi Hendrix zu werden ...
Mitwirkende:
Angela Winkler
Ilse Ritter
Sylvester Groth
Nuri Singer
u.a.
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