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Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 22. Mai 2022 07:04 Teil 2/6, (angekündigte Länge: 40:00)
Autor(en): Michael Ende
Auch unter dem Titel: Ein folgenreicher Entschluss (1. Teil)
In der Hand der Bonzen (2. Teil)
Gefahr im Tal der Dämmerung (3. Teil)
Die Drachenstadt im Land der Tausend Vulkane (4. Teil)
Kummerland, Alte Straße 133 (5. Teil)
Die schwimmende Insel (6. Teil)
Produktion: WDR 2009, 247 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Petra Feldhoff
Bearbeitung: Ulla Illerhaus
Komponist(en): Mike Herting
Regieassistenz: Philine Velhagen
Technische Realisation: Günther Kaspar
Geräusche: Wilmont Schulze
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Inhaltsangabe: Jim Knopf kommt als Baby in einem geheimnisvollen Paket auf der winzig kleinen Insel Lummerland an. Als der Junge heranwächst, fasst König Alfons der Viertel vor Zwölfte schweren Herzens den Beschluss, dass Emma, die Insel-Eisenbahn, von Lukas, dem Lokomotivführer, abgeschafft werden muss. So sehr hängt Lukas an seiner alten Lok, dass er lieber die Insel verlässt, als sich von ihr zu trennen. Aber so sehr hängt Jim an seinem Freund Lukas und auch an Emma, dass er sich nicht davon abhalten lässt, mit den beiden auf die Reise ins Ungewisse zu gehen...

Zusammen mit Lukas und Emma hat Jim Knopf die kleine Insel Lummerland verlassen. Auf der Suche nach einer neuen Heimat stechen sie mit der zu einem Schiff umgebauten Emma in See, und segeln bis nach China. Dort gewinnen sie die Freundschaft des chinesischen Kaisers. Sie erfahren, dass die Prinzessin Lizzy entführt wurde, und beschließen sogleich, das kleine Mädchen zu befreien. Eine kleine Flaschenpost von ihr weist den beiden die richtige Richtung, und so machen sie sich auf den Weg bis ans Ende der Welt, und ohne zu wissen, ob sie von dort jemals wiederkehren werden...

Jim Knopf, Lukas der Lokomotivführer und die dicke Emma haben den Drachen Mahlzahn besiegt und die Kinder befreit. Zur Belohnung darf sich Jim Knopf mit der Prinzessin von China verloben, und Emma erhält einen Orden. Zum Glück haben Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer den Drachen Mahlzahn nicht getötet, sondern mit nach China genommen. Jetzt liegt der alte Drache im Elefantenhaus, und Seltsames geht mit ihm vor. Da die beiden Freunde mit Emma zurück nach Lummerland möchten, die Insel aber nicht groß genug ist, um alle drei wieder aufzunehmen, fragen sie den Drachen, um Rat. Und tatsächlich: Er schickt sie voller Hoffnung aufs Meer hinaus...
Mitwirkende:
Erzähler Ulrich Noethen
Lukas Jörg Schüttauf
Jim Knopf Dante Selke
Emma Frank Köllges
König Alfons Michael Brandner
Herr Ärmel Wilfried Hochholdinger
Frau Waas Manon Strache
Prinzessin Li Si Mariann Schneider
Herr Tur Tur Ernst-August Schepmann
Nepomuk Steffen Scheumann
Frau Mahlzahn Henriette Thimig
Kaiser Michael Habeck
Ping Pong Laura Maire
Kapitän Wolfgang Völz
Briefträger Matthias Haase
Oberbonze Peer Augustinski
Bonze Hans Holzbecher
Bonze Heinrich Giskes
Piratenhauptmann Oliver Stritzel
Pirat Thomas Balou Martin
Pirat Hanns Jörg Krumpholz
Pirat Fabian Gerhard
Pirat Karsten Dahlem
Links: Externer Link Homepage Mike Herting
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Nächster Halt Mars

Sendetermine: DLR - Sonntag, 22. Mai 2022 08:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Thilo Reffert
Produktion: DLR 2018, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel ab 8 Jahre
Regie: Klaus-Michael Klingsporn
Komponist(en): Wolfgang van Ackeren
Ton und Technik: Martin Eichberg
Ton und Technik: Gunda Herke
Regieassistenz: Lena Demke
Dramaturgie: Christina Schuhmann
Inhaltsangabe: Goa und Eyk fliegen als erste Kinder zum Mars. Eine allwissende, aber nervige Intelligenzmaschine begleitet sie.
Der Weltraum, unentdeckte Weiten. Wir schreiben das Jahr 2070. Menschen leben auf dem Mars. Daran hat man sich gewöhnt, über 100 Jahre nach der ersten Mondlandung. Doch nun gehen zum ersten Mal Kinder auf die lange Reise zum Mars. Das Mädchen Goa und der Junge Eyk wurden ausgewählt, in einem speziell entwickelten Langstreckenmodul zum Roten Planeten zu fliegen. Begleitet werden sie von KIM, einer Künstlichen-Intelligenz-Maschine, die Lehrer und Trainer sein kann, aber auch Entertainer und Pilot. Begleitet werden Goa und Eyk auch von den Hoffnungen der Kinder auf der Erde, ihr Flug zum Mars möge gelingen. Flugdirektor Narek und sein Team in Oberpfaffenhofen tun alles dafür.
Doch ein halbes Jahr ist auch 2070 eine lange Zeit und die beiden Kinder sind sehr, sehr weit weg unterwegs durch einen fremden Welt-Raum. Wie gut, dass auf dem Mars nicht nur eine sondern zwei Überraschungen warten, als sie von Flottenadmiral Anna Müller und den anderen 153 Mars-Menschen begrüßt werden.
Mitwirkende:
Tilda Jenkins
Jeremias Matschke
Johann Schiller
Victor Neumann
Annette Strasser
Monika Oschek
Janna Horstmann
Veronika Bachfischer
Stefan Kreißig
Ulrich Lipka
Links: Externer Link Homepage von Thilo Reffert
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Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney 181:

Der Geizhals

Sendetermine: SRF 3 - Sonntag, 22. Mai 2022 11:10, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Roger Graf
Produktion: DRS 1997, 26 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Roger Graf
Inhaltsangabe: Balmers Freund, Max Villiger ist tot. Er starb nach einer erfolgreich verlaufenen Krebsoperation. Balmer vermutet, dass Villiger von seiner Schwester oder der Pflegerin, die sich um ihn kümmerte, ermordet wurde.
Mitwirkende:
Philip Maloney Michael Schacht
Polizist Jodoc Seidel
Schwester Alice Brüngger
Herr Balmer Ueli Beck
Freundin Gina Durler
Geizhals Heinz Margot
Ärztin Isabel Schaerer
Frau Dahinden Carol Blanc
Erzähler Peter Schneider
Links: Externer Link Homepage Roger Graf
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Das ausgedachte Imperium - Putins Konstruktion einer

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 22. Mai 2022 13:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Sonntag, 22. Mai 2022 20:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jürgen Buch
Produktion: WDR 2022, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Michael Wehrhan
Technische Realisation: Daniel Maas
Technische Realisation: Henning Jung
Regieassistenz: Josephine Güntner
Inhaltsangabe: Immer wieder hat Russland die nationale Karte ausgespielt, auf unterschiedliche Weise. In der Ukraine führt diese Politik zu brutaler Zerstörung. Mit der Lebensrealität der Menschen hat Putins Vision nichts mehr zu tun. Vielen erschien eine russische Invasion ins Nachbarland Ukraine undenkbar. Jetzt ist sie blutige Realität. Auf brutale Weise versucht Russlands, seine imperialen Ansprüche auf eine vermeintlich einige und einheitliche 'russische Welt' durchzusetzen. Gerade das aber schreckt viele, die Russisch sprechen und in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion leben, ab. Dabei hat die russische Führung jahrelang um sie geworben. Im Baltikum oder in der Ukraine, in Georgien oder Kasachstan wurden dabei unterschiedliche Strategien angewendet. Beschworen wurde die ethnische Verbindung zum Mutterland oder eine Schutzpflicht für alle Menschen mit russischem Pass im Ausland - mit blutigen Konsequenzen für alle, die sich dem imperialen Machtanspruch nicht beugen wollen.
Mitwirkende:
Milena Karras
Michael Tschekoch
Martin Krah
Hildegard Meier
Sebastian Schlemmer
Matthias Lühn
Bruno Winzen
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Der Ring des Nibelungen

Sendetermine: RBB Kultur - Sonntag, 22. Mai 2022 14:00 Teil 9/16 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
RBB Kultur - Sonntag, 22. Mai 2022 14:30 Teil 10/16 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Richard Wagner
Auch unter dem Titel: Der Raub des Goldes (1. Teil)
Der Ring der Macht (2. Teil)
In Nibelheim (3. Teil)
Alberichs Fluch (4. Teil)
Das Freiheitspaar (5. Teil)
Frika greift ein (6. Teil)
Das Prinzip Liebe (7. Teil)
Brünhildes Strafe (8. Teil)
Siegfried und Mimir (9. Teil)
Das Zauberschwert (10. Teil)
Der Held der nichts fürchtet (11. Teil)
Das Ende der alten Zeit (12. Teil)
Auf zu neuen Taten (13. Teil)
Der Trank des Vergessens (14. Teil)
Im Netz der Intrige (15. Teil)
Die Wiedergutmachung (16. Teil)
Produktion: rbb 2022, 283 Min. (Kunstkopfstereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Regine Ahrem
Peter Avar
Komponist(en): Felix Raffel
Ton und Technik: Peter Avar
Ton und Technik: Venke Decker
Regieassistenz: Jonas Kühlberg
Inhaltsangabe: Die Neuinterpretation übersetzt die wagnerische Kunstsprache des Librettos ins Hochdeutsche und versucht auch thematisch einen modernen Zugriff. Tatsächlich lässt sich der Ringzyklus nicht nur als Geschichte über die zwei Prinzipien der Liebe und der Macht verstehen, sondern auch als große Parabel über den Eingriff des Menschen in den natürlichen Urzustand der Erde lesen. Diesem quasi "grünen" Narrativ zufolge war das Werk seiner Zeit weit voraus.
Die Musik ist ein Mix aus orchestralen Wagner-Original-Passagen und einer extra komponierten Musik, die eigenständig an den Stoff herangeht. Das Ganze ist überdies als Kunstkopfproduktion geplant, was - beim Hören mit Kopfhörern - ein dreidimensionales Hörerlebnis ermöglicht.
Episode 01 - "Der Raub des Goldes" In den Fluten des Rheins hüten die Rheintöchter - erotisch schöne Wasserwesen - einen magischen Schatz, das Rheingold. Dem Zwerg Alberich, der mit seinem Volk - den Nibelungen - in der Tiefe der Erde lebt, gelingt es, den Rheintöchtern den Schatz zu stehlen.
Episode 02 - "Der Ring der Macht" Wotan hat sich hoch über dem Rhein von den Riesen Fasolt und Fafner eine herrliche Burg bauen lassen. In seiner Verblendung hat er ihnen die Göttin Freia als Lohn in Aussicht gestellt. Nur für das Rheingold sind die Riesen bereit, auf Freia zu verzichten.
Episode 03 - "In Nibelheim" Alberich hat inzwischen aus dem Gold einen Zauberring geschmiedet, mit dem er sich die Welt untertan machen kann. Wotan bleibt nichts anderes übrig, als zu ihm nach Nibelheim hinabzusteigen und Alberich durch eine List zu überwältigen.
Episode 04 - "Alberichs Fluch" Wotan gelingt es, Alberich neben dem Schatz auch den Ring zu entwenden und beides an die Riesen weiterzugeben. Der gedemütigte Alberich belegt den Ring daraufhin mit einem Fluch, der sich umgehend einlöst, als Fafner Fasolt im Streit um den Schatz erschlägt.
Episode 05 - "Das Freiheitspaar" Als Siegmund sich in einer stürmischen Nacht in Hundings Hütte rettet, fühlt er sich von Hundings Frau, Sieglinde, sofort magisch angezogen. Die beiden entdecken, dass sie vom gleichen Vater abstammen: Wotan. Noch in der gleichen Nacht vollziehen sie den Liebesakt und fliehen.
Episode 06 - "Fricka greift ein" Für Fricka, Wotans Frau, ist die Liebesverbindung zwischen Siegmund und Sieglinde ein Skandal, der gerächt werden muss. Als der gehörnte Hunding sich aufmacht, um Siegmund im Kampf zu töten, zwingt Fricka Wotan, sich gegen seinen eigenen Sohn zu stellen.
Episode 07 "Das Prinzip Liebe" Die Walküre Brünhilde soll auf Wotans Geheiß an der Seite von Hunding kämpfen. Sie verweigert sich dem grausamen Befehl und versucht stattdessen Siegmund zu retten. Im letzten Moment greift Wotan ein, was Siegmunds Tod bedeutet. Brünhilde aber flieht mit Sieglinde.
Episode 08 "Brünhildes Strafe" Während die schwangere Sieglinde zu Fuß in den Wald flieht, stellt sich Brünhilde ihrem Vater Wotan. Der verbannt sie für ihren Ungehorsam auf einen Felsen umgeben von einem Feuerkreis. Brünhilde kann Wotan überzeugen, dass ein Held sie daraus erwecken darf.
Episode 09 "Siegfried und Mime" Sieglinde starb bei der Geburt ihres Sohnes Siegfried. Das einzige, was sie ihm hinterließ, war das gesplitterte Schwert von Siegmund. Der Zwerg Mime, Alberichs Bruder, nahm Siegfried bei sich auf und zog ihn groß. Er sollte für Siegfried das Schwert seines Vaters neu schmieden.
Episode 10 "Das Zauberschwert" Wotan, in Gestalt eines Wanderers, verrät Mime, dass Siegfried allein das Schwert schmieden kann. Tatsächlich gelingt ihm das Meisterstück. Um das Schwert zu erproben, lenkt Mime Siegfrieds Interesse auf den Riesen Faffner, der in Gestalt eines Drachens, seinen Goldschatz hütet.
Episode 11 "Der Held, der nichts fürchtet" Mime sieht seine Stunde gekommen: Durch Siegfried will er an den Goldschatz kommen, um damit endlich über seinen Bruder Alberich zu triumphieren. Nachdem Siegfried Fafner getötet hat, will Mime deshalb Siegfried töten. Doch Siegfried durchschaut Mimes dunkle Pläne.
Episode 12 "Das Ende der alten Zeit" Erda, die Erdmutter, weist Siegfried den Weg zum Walkürefelsen. Als sich ihm Wotan mit seinem Speer in den Weg stellt, gelingt es Siegfried, Wotan zu besiegen. Nun ist der Weg frei zu Brünhilde und für die Vereinigung der Liebenden.
Episode 13 "Auf zu neuen Taten!" Siegfried muss in die Welt. Zum Abschied gibt er Brünhilde den Ring, als Zeichen seiner immerwährenden Liebe. Brünhildes Schwester Waltraute fordert von ihr, diesen Ring den Rheintöchtern zurückzugeben, damit die Welt endlich erlöst ist. Brünhilde will nicht verstehen und weigert sich.
Episode 14 "Der Trank des Vergessens" Am Hof von König Gunter wird Siegfried das Opfer eines teuflischen - von Alberichs Ziehsohn Hagen ersonnenen - Komplotts. Durch einen Zaubertrank verliert er die Erinnerung an Brünhilde. Und mehr noch: in Gestalt Gunters raubt er sie vom Walkürefelsen, um sie Gunter als Ehefrau zuzuführen.
Episode 15 "Im Netz der Intrige" Siegfried hat der geraubten Brünhilde auch den Ring entrissen. Als Brünhilde am Hof der Gibichungen Siegfrieds Verrat an ihr erkennt, steht ihr Sinn nur noch nach Rache. Was perfekt mit den Plänen von Hagen einhergeht. Gemeinsam beschließen sie Siegfrieds Ermordung.
Episode 16 "Die Wiedergutmachung" Hagen tötet Siegfried, um danach den Ring an sich zu bringen. Brünhilde weiß dies zu verhindern. Bei der Verbrennung von Siegfrieds Leichnam stürzt sie sich mit in die Flammen und gibt gleichzeitig - in einem letzten Akt - den Rheintöchtern den Ring zurück.
Mitwirkende:
Wotan Bernhard Schütz
Fricka Martina Gedeck
Erda Regina Lemnitz
Brünhilde Bibiana Beglau
Freia Katrin Angerer
Alberich Lars Rudolph
Siegfried Dimitrij Schaad
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Am Bogen des Rheins

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 22. Mai 2022 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Egon Koch
Auch unter dem Titel: Greffern und Drusenheim, das Eigene und das Andere (Untertitel)
Produktion: SWR 2022, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Egon Koch
Ton und Technik: Marcus Krol
Ton und Technik: Andreas Völzing
Inhaltsangabe: Zwei Orte, diesseits und jenseits des Oberrheins, vereint durch den Kulturraum, getrennt durch die Staatsgrenze. Nach 50 Jahren kehrt Autor Egon Koch in seinen Herkunftsort Greffern im deutsch-französischen Grenzgebiet zurück. Was ist gleich geblieben und was hat sich verändert? Bewohner erzählen vom Einzug des Anderen ins Dorf und vielseitigen Verbindungen ins Elsass am anderen Ufer. Rund sechs Kilometer entfernt, ist das Leben in Drusenheim ähnlich und doch verschieden. Das Andere erscheint dort als Exotisches, das Neugierde und Faszination weckt. Und die Vision, eine Rheinbrücke zu bauen.
Mitwirkende:
Holger Stolz
Berth Wesselmann
Egon Koch
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Der Ring des Nibelungen

Sendetermine: RBB Kultur - Sonntag, 22. Mai 2022 14:00 Teil 9/16 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
RBB Kultur - Sonntag, 22. Mai 2022 14:30 Teil 10/16 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Richard Wagner
Auch unter dem Titel: Der Raub des Goldes (1. Teil)
Der Ring der Macht (2. Teil)
In Nibelheim (3. Teil)
Alberichs Fluch (4. Teil)
Das Freiheitspaar (5. Teil)
Frika greift ein (6. Teil)
Das Prinzip Liebe (7. Teil)
Brünhildes Strafe (8. Teil)
Siegfried und Mimir (9. Teil)
Das Zauberschwert (10. Teil)
Der Held der nichts fürchtet (11. Teil)
Das Ende der alten Zeit (12. Teil)
Auf zu neuen Taten (13. Teil)
Der Trank des Vergessens (14. Teil)
Im Netz der Intrige (15. Teil)
Die Wiedergutmachung (16. Teil)
Produktion: rbb 2022, 283 Min. (Kunstkopfstereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Regine Ahrem
Peter Avar
Komponist(en): Felix Raffel
Ton und Technik: Peter Avar
Ton und Technik: Venke Decker
Regieassistenz: Jonas Kühlberg
Inhaltsangabe: Die Neuinterpretation übersetzt die wagnerische Kunstsprache des Librettos ins Hochdeutsche und versucht auch thematisch einen modernen Zugriff. Tatsächlich lässt sich der Ringzyklus nicht nur als Geschichte über die zwei Prinzipien der Liebe und der Macht verstehen, sondern auch als große Parabel über den Eingriff des Menschen in den natürlichen Urzustand der Erde lesen. Diesem quasi "grünen" Narrativ zufolge war das Werk seiner Zeit weit voraus.
Die Musik ist ein Mix aus orchestralen Wagner-Original-Passagen und einer extra komponierten Musik, die eigenständig an den Stoff herangeht. Das Ganze ist überdies als Kunstkopfproduktion geplant, was - beim Hören mit Kopfhörern - ein dreidimensionales Hörerlebnis ermöglicht.
Episode 01 - "Der Raub des Goldes" In den Fluten des Rheins hüten die Rheintöchter - erotisch schöne Wasserwesen - einen magischen Schatz, das Rheingold. Dem Zwerg Alberich, der mit seinem Volk - den Nibelungen - in der Tiefe der Erde lebt, gelingt es, den Rheintöchtern den Schatz zu stehlen.
Episode 02 - "Der Ring der Macht" Wotan hat sich hoch über dem Rhein von den Riesen Fasolt und Fafner eine herrliche Burg bauen lassen. In seiner Verblendung hat er ihnen die Göttin Freia als Lohn in Aussicht gestellt. Nur für das Rheingold sind die Riesen bereit, auf Freia zu verzichten.
Episode 03 - "In Nibelheim" Alberich hat inzwischen aus dem Gold einen Zauberring geschmiedet, mit dem er sich die Welt untertan machen kann. Wotan bleibt nichts anderes übrig, als zu ihm nach Nibelheim hinabzusteigen und Alberich durch eine List zu überwältigen.
Episode 04 - "Alberichs Fluch" Wotan gelingt es, Alberich neben dem Schatz auch den Ring zu entwenden und beides an die Riesen weiterzugeben. Der gedemütigte Alberich belegt den Ring daraufhin mit einem Fluch, der sich umgehend einlöst, als Fafner Fasolt im Streit um den Schatz erschlägt.
Episode 05 - "Das Freiheitspaar" Als Siegmund sich in einer stürmischen Nacht in Hundings Hütte rettet, fühlt er sich von Hundings Frau, Sieglinde, sofort magisch angezogen. Die beiden entdecken, dass sie vom gleichen Vater abstammen: Wotan. Noch in der gleichen Nacht vollziehen sie den Liebesakt und fliehen.
Episode 06 - "Fricka greift ein" Für Fricka, Wotans Frau, ist die Liebesverbindung zwischen Siegmund und Sieglinde ein Skandal, der gerächt werden muss. Als der gehörnte Hunding sich aufmacht, um Siegmund im Kampf zu töten, zwingt Fricka Wotan, sich gegen seinen eigenen Sohn zu stellen.
Episode 07 "Das Prinzip Liebe" Die Walküre Brünhilde soll auf Wotans Geheiß an der Seite von Hunding kämpfen. Sie verweigert sich dem grausamen Befehl und versucht stattdessen Siegmund zu retten. Im letzten Moment greift Wotan ein, was Siegmunds Tod bedeutet. Brünhilde aber flieht mit Sieglinde.
Episode 08 "Brünhildes Strafe" Während die schwangere Sieglinde zu Fuß in den Wald flieht, stellt sich Brünhilde ihrem Vater Wotan. Der verbannt sie für ihren Ungehorsam auf einen Felsen umgeben von einem Feuerkreis. Brünhilde kann Wotan überzeugen, dass ein Held sie daraus erwecken darf.
Episode 09 "Siegfried und Mime" Sieglinde starb bei der Geburt ihres Sohnes Siegfried. Das einzige, was sie ihm hinterließ, war das gesplitterte Schwert von Siegmund. Der Zwerg Mime, Alberichs Bruder, nahm Siegfried bei sich auf und zog ihn groß. Er sollte für Siegfried das Schwert seines Vaters neu schmieden.
Episode 10 "Das Zauberschwert" Wotan, in Gestalt eines Wanderers, verrät Mime, dass Siegfried allein das Schwert schmieden kann. Tatsächlich gelingt ihm das Meisterstück. Um das Schwert zu erproben, lenkt Mime Siegfrieds Interesse auf den Riesen Faffner, der in Gestalt eines Drachens, seinen Goldschatz hütet.
Episode 11 "Der Held, der nichts fürchtet" Mime sieht seine Stunde gekommen: Durch Siegfried will er an den Goldschatz kommen, um damit endlich über seinen Bruder Alberich zu triumphieren. Nachdem Siegfried Fafner getötet hat, will Mime deshalb Siegfried töten. Doch Siegfried durchschaut Mimes dunkle Pläne.
Episode 12 "Das Ende der alten Zeit" Erda, die Erdmutter, weist Siegfried den Weg zum Walkürefelsen. Als sich ihm Wotan mit seinem Speer in den Weg stellt, gelingt es Siegfried, Wotan zu besiegen. Nun ist der Weg frei zu Brünhilde und für die Vereinigung der Liebenden.
Episode 13 "Auf zu neuen Taten!" Siegfried muss in die Welt. Zum Abschied gibt er Brünhilde den Ring, als Zeichen seiner immerwährenden Liebe. Brünhildes Schwester Waltraute fordert von ihr, diesen Ring den Rheintöchtern zurückzugeben, damit die Welt endlich erlöst ist. Brünhilde will nicht verstehen und weigert sich.
Episode 14 "Der Trank des Vergessens" Am Hof von König Gunter wird Siegfried das Opfer eines teuflischen - von Alberichs Ziehsohn Hagen ersonnenen - Komplotts. Durch einen Zaubertrank verliert er die Erinnerung an Brünhilde. Und mehr noch: in Gestalt Gunters raubt er sie vom Walkürefelsen, um sie Gunter als Ehefrau zuzuführen.
Episode 15 "Im Netz der Intrige" Siegfried hat der geraubten Brünhilde auch den Ring entrissen. Als Brünhilde am Hof der Gibichungen Siegfrieds Verrat an ihr erkennt, steht ihr Sinn nur noch nach Rache. Was perfekt mit den Plänen von Hagen einhergeht. Gemeinsam beschließen sie Siegfrieds Ermordung.
Episode 16 "Die Wiedergutmachung" Hagen tötet Siegfried, um danach den Ring an sich zu bringen. Brünhilde weiß dies zu verhindern. Bei der Verbrennung von Siegfrieds Leichnam stürzt sie sich mit in die Flammen und gibt gleichzeitig - in einem letzten Akt - den Rheintöchtern den Ring zurück.
Mitwirkende:
Wotan Bernhard Schütz
Fricka Martina Gedeck
Erda Regina Lemnitz
Brünhilde Bibiana Beglau
Freia Katrin Angerer
Alberich Lars Rudolph
Siegfried Dimitrij Schaad
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Asta und Frede - Oder: Guten Morgen, Frau Nielsen

Sendetermine: WDR 3 - Sonntag, 22. Mai 2022 15:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Lisbeth Jessen
Produktion: DLR/NDR/SWR/WDR 2018, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Lisbeth Jessen
Ton: Hermann Leppich
Regieassistenz: Beate Becker
Übersetzung: Peter Urban-Halle
Inhaltsangabe: Asta Nielsen, der frühere Star des deutschen Stummfilms, telefoniert stundenlang mit ihrem Verehrer Frede.
Kopenhagen in den 1950er-Jahren. Asta Nielsen, einstmals Star des deutschen Stummfilms, ist in ihre dänische Heimat zurückgekehrt. Allmählich wird es still um sie. Da taucht der vierzigjährige Inhaber eines Ladens für alte Filme und Bücher auf - Frede Schmidt. Frede weiß alles über Asta und ihre Filme und bringt sie in vielen Telefonaten zum Lachen und Erzählen. Aber was hat er im Sinn? Jedenfalls schneidet Frede alle ihre Telefongespräche mit. Mehr als 100 Stunden. Unter anderem erzählt Asta von ihrem Sommerhaus auf Hiddensee, dem angeblich einzigen Ort, an dem sie glücklich war.
Mitwirkende:
Judy Winter
Max Urlacher
Frauke Poolman
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Die Geschichte eines neuen Namens

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 22. Mai 2022 15:05 Teil 5/5 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 52:00)
Autor(en): Elena Ferrante
Auch unter dem Titel: Neapolitanische Saga (Untertitel)
Produktion: BR 2022, 259 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Martin Heindel
Bearbeitung: Martin Heindel
Komponist(en): Ulrike Haage
Ton und Technik: Markus Huber
Ton und Technik: Gerhard Wicho
Ton und Technik: Daniela Röder
Ton und Technik: Fabian Zweck
Regieassistenz: Stefanie Ramb
Übersetzung: Karin Krieger
Inhaltsangabe: Die figurenreiche Roman-Tetralogie von Elena Ferrante − im deutschsprachigen Raum auch "Neapolitanische Saga" genannt − erzählt die Geschichte der Freundschaft von Lila und Lenù von den 1950er Jahren bis in die Gegenwart. Es ist eine lebenslange Freundschaft, die aus der Perspektive von Lenù, wie Elena Greco von ihrer Familie und ihren Freunden gerufen wird, geschildert wird. Das gemeinsame Aufwachsen im Rione, einem Armeleuteviertel Neapels, mit seinem Geflecht an familiären und nachbarschaftlichen Verbindungen, bildet dabei ihren konstanten Bezugspunkt. In die Hochzeitsfeier der erst 16-jährigen Lila mit dem sanftmütigen Lebensmittelhändler Stefano Carracci platzen die verhassten Solara-Brüder Michele und Marcello. Marcello trägt die Schuhe, die Lila eigenhändig hergestellt und die ihr Vater eigentlich an Stefano, ihren Ehemann, verkauft hatte. Während Lila in der Hochzeitsnacht Stefanos wahre Natur erkennt, bleibt Lenú mit ihren Problemen zurück. Ihr heimlicher Schwarm Nino Sarratore hat die Feier früh verlassen, ihr fester Freund Antonio ist wütend, weil Elena den ganzen Abend mit dem anderen verbracht hat. Elena wird immer unzufriedener mit sich, mit ihrem prosaischen Leben, das ihr − ohne ihre geniale Freundin Lila und ohne den klugen, belesenen Nino − blass und farblos erscheint.
Mitwirkende:
Rosalie Thomass
Christiane Roßbach
Enea Boschen
Pola O’Mara
Aurel Manthei
u.a.
Links: Externer Link Homepage Ulrike Haage
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Der Gestank der Welt oder Paarungstanz ist eine tote Sprache (Studioversion)

Sendetermine: SR 2 - Sonntag, 22. Mai 2022 17:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:52)
Autor(en): Caroline Bélisle
Produktion: SR/DLF 2021, 56 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Anouschka Trocker
Komponist(en): Bo Wiget
Technische Realisation: Claudia Peyke
Technische Realisation: Burkhard Pitzer-Landeck
Dramaturgie: Anette Kührmeyer
Regieassistenz: Pia Frede
Übersetzung: Frank Weigand
Inhaltsangabe: „Wir wissen nicht mehr, wie man miteinander redet“, meint Joël. Als Paketbote hat er täglich viele „Türrahmenbegegnungen“. Seinen Job begreift er als soziale Aufgabe, als Bindeglied zwischen einsamen Menschen, auch wenn seine Kundinnen und Kunden das nicht immer so wahrnehmen: Zum Beispiel Élodie, frisch getrennt, zieht sie bei ihrer Freundin Julie, ebenfalls Kundin von Joël, ein und mischt deren Leben auf, während sie versucht, ihr eigenes in den Griff zu bekommen. Außerdem Marie-Frédérique. Sie hat nach einem traumatischen Erlebnis ihre Examensarbeit abgebrochen, um bei „Claire de Lune“ Kerzen und Gedöns zu verkaufen. Dann noch Arnaud: Er fühlt sich dem Wal „52 Blue“ verbunden, weil dessen Gesänge unhörbar für die Artgenossen sind. Starke, unbequeme, liebenswerte Charaktere prägen dieses witzige Stück – und ein Paketbote, wie man ihn auch gern mal treffen würde.
Mitwirkende:
Joël (Der Typ von Hol und Bring) Oliver Urbanski
Julie Brigitte Urhausen
Élodie Lisa Bihl
Arnaud Gábor Biedermann
Marie-Frédérique Jördis Trauer
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Die Überfahrt

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 22. Mai 2022 17:04 (entfällt) , (angekündigte Länge: 53:00)
Autor(en): Alice Munro
Produktion: MDR/NDR 2015, 53 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Ton: Holger König
Ton: Christian Grund
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Dramaturgie: Thomas Fritz
Übersetzung: Heidi Zerning
Inhaltsangabe: Die Erzählerin auf der Suche nach ihren Vorfahren: Am 4. Juni 1818 gehen im Hafen von Leith drei Generationen der Familie Laidlaw an Bord eines Schiffes, das sie aus Schottland in die Neue Welt bringen wird. Vor Jahren ist James junior, der dritte der Brüder, nach Nova Scotia ausgewandert, und jetzt folgen sie ihm nach an die kanadische Atlantikküste, um sich dort anzusiedeln. Und während sie noch ihr altes Leben verabschieden, hat, umgeben von Wasser, das neue bereits begonnen.
Mitwirkende:
Erzählerin Hedi Kriegeskotte
Nettie Anna Drexler
James, der Alte Christian Grashof
Mary Meike Droste
Walter Jonas Minthe
Andrew Felix Goeser
Agnes Judith Rosmair
Nettie Anna Drexler
Mr.Carbert Sylvester Groth
Mr. Suter Falk Rockstroh
Offizier Thomas Just
Matrose Martin Reik
Frau 1 Susanne Bard
Frau 2 Nicoline Schubert
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Der Verbrecher aus verlorener Ehre

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 22. Mai 2022 17:04, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Friedrich Schiller
Produktion: NDR 2009, 50 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Harald Krewer
Bearbeitung: Harald Krewer
Komponist(en): Christian Mevs
Technische Realisation: Rudolf Grosser
Technische Realisation: Ole Halver
Technische Realisation: Christian Mevs
Regieassistenz: Ilka Bartels
Dramaturgie: Henning Rademacher
Inhaltsangabe: Der körperlich unansehnliche Gastwirtssohn Christian Wolf, ein Halbwaise, wird, um seiner Geliebten Geschenke machen zu können, zum Wilddieb. Er wird verurteilt, kann sich freikaufen. Er wildert erneut und wird zu drei Jahren Festungshaft verurteilt. Freigelassen, erschießt er auf der Jagd aus Eifersucht seinen verhassten Rivalen. Er bereut die Tat sofort. Auf den gesuchten Mörder wird ein Kopfgeld ausgesetzt. Wolf schließt sich einer Gruppe von Räubern an, von der er sich bald wieder abwendet. Als er die Grenze übertritt, um sich als gemeiner Soldat anwerben zu lassen, wird er aufgegriffen und nach einem Geständnis zum Tode verurteilt. Die in der ersten Fassung noch "Verbrecher aus Infamie" genannte Erzählung entstand 1785. Friedrich Schiller hatte darin eine wahre Begebenheit - das Leben des Sonnenwirtes aus Ebersbach in Württemberg und dessen Hinrichtung 1760 - aufgegriffen. Ihn beschäftigte die bis heute heiß umstritten diskutierte Frage: Wie wird aus einem einfachen Menschen ein Verbrecher und Mörder? Sind dessen Anlagen verantwortlich oder eine gnadenlose Justiz und eine unbarmherzige Gesellschaft?
Mitwirkende:
Sebastian Blomberg
Wolfram Koch
Ronald Kukulies
Ulrich Gebauer
Christoph Bantzer
Violoncello Sonja Lena Schmid
Percussion Roman Vehlken
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ARD Radio Tatort 166:

Der Tod des schwarzen Witwers

Sendetermine: RB 2 - Sonntag, 22. Mai 2022 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Martin Mosebach
Produktion: HR 2022, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Thomas Wolfertz
Besetzung: Arne Salasse
Ton und Technik: Thomas Rombach
Ton und Technik: Melanie Inden
Regieassistenz: Herta Steinmetz
Dramaturgie: Leonhard Koppelmann
Inhaltsangabe: Ein älterer Mann liegt in einer Blutpfütze in seinem Vorortreihenhaus. Er ist brutal erschlagen worden – ein Raubmord? Denn schnell stellt sich heraus, dass er frisch verwitwet ist und seine verstorbene Frau ihm ein beträchtliches Erbe hinterlassen hat. Seine Frau war ein schwerer Pflegefall und er hat sie aufopferungsvoll bis zu ihrem Tode gepflegt. Aufopferungsvoll? Darüber ergeben sich bald Zweifel, denn während ihrer Untersuchungen entdecken Kommissar Haas und sein Kriminalassistent Teschenmacher, dass der Mann davor schon zweimal verheiratet war, jedesmal mit einer wohlhabenden und zugleich schwerkranken Frau. Haben es die beiden Kriminalisten wirklich mit einem schwarzen Witwer zu tun? Und wer hat ihn so brutal zur Strecke gebracht?
Mitwirkende:
Felix von Manteuffel
Susanne Schäfer
Ole Lagerpusch
u.a.
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Angeschlagen - doch unbesiegt

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 22. Mai 2022 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dieter Hildebrandt
Auch unter dem Titel: Eine kleine Klaviergeschichte des 20. Jahrhunderts (Untertitel)
Produktion: hr 2001, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Burkhard Schmidt
Inhaltsangabe: Das Klavier im 20. Jahrhundert: gestrandet, aus der Welt, aus der Zeit, aus der Gesellschaft. Im 19. Jahrhundert hatte es noch so etwas wie ein Heldenleben geführt.
Es war das Instrument, um das sich im Haus alles versammelte, um das sich die große Gesellschaft in den Salons, Konzertsälen sensationsgierig scharrte, für das die Komponisten gern und mit Leidenschaft Musik schrieben. Aber in der neuen Epoche, um 1900 wirkte es seltsam überständig, übriggeblieben.
Was konnte sich auf diesem Spielfeld nach Mozart Beethoven, nach Chopin und Liszt, nach Brahms und Tschaikowsky noch Neues ereignen? War das Klavier nicht am Ende?
Die Sendung führt durch die Geschichte des Klaviers und ihrer Kompositionen im 20. Jahrhundert mit klanghaften Musikbeispielen.
Mitwirkende:
Moritz Stoepel
Hans Kemner
Sylvia Heid
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Mansfield Park

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 22. Mai 2022 18:20 Teil 1/3, (angekündigte Länge: 100:00)
Autor(en): Jane Austen
Produktion: HR/SWR/Der Hörverlag 2020, 255 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Iris Drögekamp
Bearbeitung: Iris Drögekamp
Komponist(en): Martina Eisenreich
Besetzung: Arne Köhler
Aufnahme: Mark Weißzack
Aufnahme: Martin Eichberg
Mischung: Thomas Rombach
Mischung: André Bouchareb
Regieassistenz: Herta Steinmetz
Regieassistenz: Miriam Brand
Regieassistenz: Christin Stühlen
Regieassistenz: Felix Lehmann
Dramaturgie: Cordula Huth
Übersetzung: Manfred Allié
Christian Grawe
Gabriele Kempf-Allié
Inhaltsangabe: Um seine in ärmlichen Verhältnissen lebende Schwägerin, die zahlreiche Kinder hat, zu entlasten, erklärt sich der reiche Sir Thomas Bertram bereit, eine ihrer Töchter bei sich in Mansfield Park aufzunehmen, um ihr eine bessere Erziehung zu ermöglichen. Für die schüchterne und zurückhaltende 10-jährige Fanny Price ein schwerer Schlag: Sie leidet unter Heimweh und dem Standesdünkel ihrer neuen Familie; ihr Onkel, die beiden Tanten und ihre Cousinen gefallen sich in der Rolle der Gönner, blicken aber hochnäsig auf Fanny herab, allein Cousin Edmund ist ihr ein liebevoller Freund. Als Cousins und Cousinen ins heiratsfähige Alter kommen, erscheint das Geschwisterpaar Henry und Mary Crawfort aus London in der Nachbarschaft und sorgt mit modernen, gewagten Ansichten für reichlich Aufregung. Ein Reigen der Umwerbungen, Verliebtheit, gesellschaftlichen Verfehlungen und tragischen wie romantischen Verwicklungen beginnt. Jane Austen ist eine Meisterin der menschlichen Beobachtung und hat in Mansfield Park so mancher Verhaltensweise mit ihren starken Figuren ein satirisches Denkmal gesetzt, nie boshaft aber mit spitzester humoresker Feder. Ein Vergnügen, sich und anderen so augenzwinkernd auf die Schliche zu kommen.
Mitwirkende:
Erzählerin Sophie Rois
Fanny Sina Martens
Edmund Bertram Timo Weisschnur
Henry Kilian Land
Maria Bertram Lisa Hrdina
Mr. Rushworth Sascha Nathan
Sir Thomas Felix von Manteuffel
Lady Bertram Johanna Gastdorf
Mrs. Norris Frauke Poolman
Mrs. Frances Price Almut Henkel
Tom Bertram Sebastian Zimmler
Julia Bertram Luana Velis
Mary Crawford Sandra Gerling
Mrs. Grant Claudia Mischke
Mr. John Yates Isaak Dentler
William Price Philippe Ledun
Susan Price Anna Sonnenschein
Mrs. Rushworth Cornelia Niemann
Mr. Price Ulrich Pleßmann
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Menschen im Hotel

Sendetermine: DLR - Sonntag, 22. Mai 2022 18:30 Teil 3/4, (angekündigte Länge: 90:00)
Autor(en): Vicki Baum
Produktion: RIAS 1988, 236 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Robert Matejka
Bearbeitung: Holmar Attila Mück
Ton: Hans Martin
Schnitt: Susanne Baltes
Schnitt: Christa Rabbel
Regieassistenz: Vera Hinz
Inhaltsangabe: Das mondäne Berlin in den dekadenten 20er Jahren. Im eleganten «Grand Hotel» kreuzen sich die Schicksale einiger durchs Leben taumelnder Figuren: die alternde Primaballerina Grusinskaja, der zwielichtige Baron von Gaigern, der morphiumsüchtige Dr. von Otternschlag, der Unternehmer Preising mit seiner Sekretärin Flämmchen und schliesslich der todkranke Buchhalter Otto Kringelein - sie alle verstricken sich in Vicki Baums Kolportageroman in rührende und empörende, sentimentale und sensationelle Geschichten.

(1) Otto Kringelein erkämpft sich ein Zimmer im Berliner "Grand Hotel". Hier begegnet er dem Baron von Gaigern, der Primalballerina Grusinskaja, dem Herrn Generaldirektor Preysing und anderen Persönlichkeiten. Hinter den Zimmertüren ereignen sich rührende und empörende, sentimentale und sensationelle Geschichten, wie die Illustrierten sie 1929 schrieben.
(2) Der kleine, tapfere Otto Kringelein, der elegante, verdächtige Baron, die alternde Primaballerina, der Generaldirektor und seine Sekretärin Flämmchen, der morphiumsüchtige Arzt, der seine Kriegserlebnisse vergessen will - diese Figuren begegneten den Lesern der Berliner Illustrierten 1929, wenn sie die Seite mit der neuesten Fortsetzung von Vicki Baums Kolportageroman gefunden hatten.
(3) Folgenreiche Begegnungen im Berliner Grand Hotel: Der morphiumsüchtige Dr. Otternschlag nimmt den kranken Otto Kringelein mit ins Tanztheater. Baron von Gaigern versucht sich derweil als Schmuckdieb. Er schwingt sich auf den Balkon des Zimmers 68, da stört ihn die Primaballerina Grusinskaja...
(4) Grand Hotel Berlin, Ende der zwanziger Jahre. Der ahnungslose Buchhalter Kringelein lernt mit Baron von Gaigern die schönen Seiten des Lebens kennen: "Eine Angst fällt von ihm ab, dass fast ein Glück daraus wird." Am Abend im Gelben Pavillon macht Generaldirektor Preising ein verlockendes Angebot, doch die "Berliner Pflanze", Fräulein Flamm, kann dem Swing nicht widerstehen und bringt Kringelein das Tanzen bei.
(5) Das Berliner Grand Hotel ist eine kleine Welt für sich. Während Buchhalter Kringelein in der Badewanne sitzt, versucht Direktor Preising seiner Zimmernachbarin "Flämmchen" näher zu kommen. Später am Abend ruft die Primaballerina Grusinskaja an, doch Baron von Gaigern antwortet nicht mehr. Er muss das Hotel durch den Hinterausgang verlassen, während Otto Kringelein in hübscher Begleitung an der Rezeption vorbeistolziert...
Mitwirkende:
Erzählerin Jutta Hoffmann
Senft, Portier Peter Schiff
Otto Kringelein Heinz Schubert
Dr. Otternschlag Jürgen Hentsch
Primalballerina Grusinskaja Rosemarie Fendel
Baron Gaigern Guntbert Warns
Direktor Preysing Horst Niendorf
Fräulein Flamm, genannt Flämmchen Anja Franke
Georgie Jens Markgraf
Dr. Zinnowitz Peter Matic
Rothenburger Gerd Duwner
Frau Dorothea Hanke
Kellner Herbert von Boxberger
Gast Siegfried Buschschlüter
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Die Jagd - Vier Jahre AFD im Bundestag

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 22. Mai 2022 18:30 Teil 1/5, (angekündigte Länge: 25:00)
Autor(en): Christian Basl
Sebastian Pittelkow
Katja Riedel
Auch unter dem Titel: Wir sind die Neuen (1. Teil)
Ein Schuss ins Knie (2. Teil)
Hetzen verboten! (3. Teil)
Straßenkampf (4. Teil)
Schwere Zeiten (5. Teil)
Produktion: WDR Investigativ/NDR Recherche 2022, 215 Min. (Stereo) - Feature
Schnitt: Sitara Schmitz
Regieassistenz: Felix Eichert
Technik: Olaf Dettinger
Technik: Henning Schmitz
Dramaturgie: Sven Preger
Inhaltsangabe: Im September 2017 schafft es die AFD zum ersten Mal in den Deutschen Bundestag. Noch am Wahlabend hallt Alexander Gauland's „Wir werden sie jagen!“ durch die Republik. Wie gefährlich ist eine Partei am äußersten rechten Rand im Parlament?
Mit seiner Drohung „Wir werden sie jagen!“ meint Alexander Gauland die bereits im Parlament vertretenen Parteien. Und tatsächlich wird der Ton im Hohen Haus rauer. Kann die AFD der Demokratie wirklich schaden? Welche Strategien wendet sie an? Immerhin muss Sie sich nun auch an die Regeln des Hauses halten. Der fünfteilige Podcast „Die Jagd“ begleitet die erste Legislaturperiode der AFD auf Bundesebene. Wie blicken Mitgliedern der AFD-Fraktion auf den parteiinternen Richtungsstreit mit dem „Flügel“, die Beobachtung durch den Verfassungsschutz und ihr eigenes Handeln? Welche Ziele verfolgen sie? Und was haben sie im Bundestag bewirkt?
Mitwirkende:
Andreas Leopold Schadt
Boris Jacoby
Sigrid Burkholder
Mark Oliver Bögel
Volker Lippmann
Torsten Peter Schnick
Ralf Drexler
Kerstin Thielemann
Axel Gottschick
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K.I.T.A. - Das Menschenmögliche

Sendetermine: WDR 3 - Sonntag, 22. Mai 2022 19:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 53:00)
Autor(en): Carina Pesch
Antje Vauh
Produktion: WDR/DLR 2022, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Antje Vauh
Carina Pesch
Dramaturgie: Gerrit Booms
Aufnahme: Boris Wilsdorf
Inhaltsangabe: Mockumentary über Roboter in der Kinderbetreuung
Im staatlich geförderten Pilotprojekt K.I.T.A. werden erstmals Roboter zur Kinderbetreuung eingesetzt. Die Politik ist überzeugt von den Vorteilen des intelligenten Nanny-Systems, aber was sagen Eltern und Kinder dazu? Ein Ortsbesuch.
Im Pilotprojekt treffen sogenannte Kid Bots auf reale Eltern und Kinder. Die Begründung: Endlich den Rechtsanspruch auf Betreuung auch gewährleisten und den Betreuungsschlüssel angemessen verbessern. Entlastung des geforderten Personals und passgenaue Frühforderung inklusive. In drei Phasen sollen die Kid-Bots wichtige Erkenntnisse für die Forschung liefern. In einer Trainingsphase lernen sie von Kindern, Eltern und Kita-Personal, werden mit geeigneten Stimmen programmiert und im Alltag eingesetzt. Ihre Fähigkeiten werden in der Evaluierungsphase vom geschulten Personal bewertet, bevor es an die Auswertung geht.
Noch ist das Szenario nicht real, das Pilotprojekt und die Tech-Firma sind ausgedacht, die beteiligten Eltern und Kinder sind eingeweiht. Doch die Roboter sind echt und die Autorinnen werfen ihren Blick in eine gar nicht allzu ferne Zukunft: an den intelligenten Nanny-Systemen wird längst tatsächlich geforscht.
Mitwirkende:
Anton Andreew
Paulina Bittner
Oliver Brod
Fabian Busch
August Geyler
Mats Hoffmann
Katin Jaehne
Elio Kaletta
Alexis Krüger
Carina Pesch
Teresa Schergaut
Britta Steffenhagen
Maria Wolff
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Der Fall Arbogast

Sendetermine: NDR Kultur - Sonntag, 22. Mai 2022 19:05 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Thomas Hettche
Produktion: NDR 2003, 109 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Ulrich Lampen
Regieassistenz: Katrin Albinus
Technische Realisation: Sabine Kaufmann
Technische Realisation: Gerd-Ulrich Poggensee
Inhaltsangabe: Die junge Marie Gurth wird am 1. September 1953 ermordet. Ihr mutmaßlicher Mörder, Hans Arbogast, im darauffolgenden Prozess zu lebenslänglicher Haft verurteilt, bei einer Wiederaufnahme des Verfahrens 1969 allerdings freigesprochen.

Als Arbogast 48-jährig das Gefängnis verlässt, das er mit 32 Jahren betreten hatte, kehrt das Leben nur langsam in ihn zurück. Die Pathologin Katja von der Ostberliner Charité ahnt, dass ihn mit Marie etwas besonderes verbunden haben muss. Marie, die Hans Arbogast vor 16 Jahren ermordet haben soll, was er bestreitet. Auf den Fotos von Maries Leiche sieht Katja, dass sie glücklich war, als sie starb. Katja kennt sich mit Leichen aus. Sie will herausfinden, was damals tatsächlich passiert ist und fährt mit Arbogast zu den Orten im Schwarzwald, wo Marie und er für nur wenige Stunden aufeinandergetroffen waren.

Die Frage nach seiner Schuld ist bis heute nicht zweifelsfrei geklärt. Auch Thomas Hettche beantwortet sie nicht. In eindringlichen Szenen rekonstruiert er einen beunruhigenden Kriminalfall, erzählt ein Stück deutscher Justiz- und Nachkriegsgeschichte aus den Jahren 1953 bis 1969, zwischen Schwarzwald und Tessin, Frankfurt und Ostberlin. Ein Vertreter für Billardtische, dem das Zuchthaus in vierzehn Jahren zur zweiten Haut wird, Publizisten, Anwälte, eine Gerichtsmedizinerin aus dem Osten - sie alle sind in den Fall verstrickt und werden in diesem Hörspiel zu neuem Leben erweckt.
Mitwirkende:
Erzähler Christian Redl
Hans Arbogast Christian Berkel
Katja Lavans Andrea Sawatzki
Ansgar Klein Gerhard Hinze
Fritz Sarrazin Peter Fitz
Horst Lindner Stephan Schwartz
Bernhard Curtius Volker Hanisch
Marie Anna-Maria Kuricová
Elke Brita Subklew-Hildebrand
Journalist Kai Hufnagel
Wärter Klaus Dittmann
Kaser Wilfried Freitag
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Das ausgedachte Imperium - Putins Konstruktion einer

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 22. Mai 2022 13:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Sonntag, 22. Mai 2022 20:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jürgen Buch
Produktion: WDR 2022, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Michael Wehrhan
Technische Realisation: Daniel Maas
Technische Realisation: Henning Jung
Regieassistenz: Josephine Güntner
Inhaltsangabe: Immer wieder hat Russland die nationale Karte ausgespielt, auf unterschiedliche Weise. In der Ukraine führt diese Politik zu brutaler Zerstörung. Mit der Lebensrealität der Menschen hat Putins Vision nichts mehr zu tun. Vielen erschien eine russische Invasion ins Nachbarland Ukraine undenkbar. Jetzt ist sie blutige Realität. Auf brutale Weise versucht Russlands, seine imperialen Ansprüche auf eine vermeintlich einige und einheitliche 'russische Welt' durchzusetzen. Gerade das aber schreckt viele, die Russisch sprechen und in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion leben, ab. Dabei hat die russische Führung jahrelang um sie geworben. Im Baltikum oder in der Ukraine, in Georgien oder Kasachstan wurden dabei unterschiedliche Strategien angewendet. Beschworen wurde die ethnische Verbindung zum Mutterland oder eine Schutzpflicht für alle Menschen mit russischem Pass im Ausland - mit blutigen Konsequenzen für alle, die sich dem imperialen Machtanspruch nicht beugen wollen.
Mitwirkende:
Milena Karras
Michael Tschekoch
Martin Krah
Hildegard Meier
Sebastian Schlemmer
Matthias Lühn
Bruno Winzen
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Winzig wohnen - Vom Leben im Kleinen

Sendetermine: DLF - Sonntag, 22. Mai 2022 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ulrich Land
Produktion: DLF/SWR 2019, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Susanne Krings
Technische Realisation: Gunther Rose
Technische Realisation: Angelika Bruchhaus
Inhaltsangabe: Small und smart. Hochflexibel, gut durchdacht und geradezu verschwindend klein. Der Trend geht zum Wohnen auf wenigen Quadratmetern und kommt aus den USA. Tiny Houses heißen die reduzierten, oft mobilen Eigenheime. Die Bewegung findet immer mehr Anhänger – auch in Deutschland. Sich zu verkleinern ist hip: Downsizing heißt das Phänomen. Dem Mangel an Wohnraum und den hochschießenden Mieten will man mit kleinen, aber raffiniert ausstaffierten Wohneinheiten beikommen. Die aus den USA stammende Tiny-House-Bewegung greift jetzt auch hierzulande um sich. Immer mehr Studenten und Jungakademiker werkeln an einem Mini-Häuschen. Hamburg versucht sich als Floating-Home-City zu positionieren. Auf Berliner Gewerbegebäude werden kleine, clever ausgeklügelte Wohnmodule gesetzt. Betuchte Architekten legen hochtrabende Zukunftskonzepte für bescheidenes Wohnen vor. Durchaus nicht unproblematisch für die, die auf den Trend gesprungen sind: Denn woher eine Stellfläche fürs Tiny House nehmen? Ist Wohnminimalismus wirklich eine Alternative für Hartz-IV-Empfänger? Oder müssen wir zurück in die Höhle?
Mitwirkende:
Mareike Hein
Judith Jakob
Ulrich Land
Links: Externer Link Homepage Ulrich Land
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Die Hirtenberger Patronenfrauen

Sendetermine: ORF Ö1 - Sonntag, 22. Mai 2022 20:15 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Julia Reuter
Auch unter dem Titel: Didi Drobnas Roman "Was bei uns bleibt" (Untertitel)
Produktion: ORF 2022, 39 Min. (Stereo) - Feature
Ton: Fridolin Stolz
Inhaltsangabe: 'Si vis pacem, para bellum': Willst du Frieden, rüste dich für den Krieg. Von diesem lateinischen Spruch rührt auch der Name einer der am häufigsten produzierten Patronen während des Zweiten Weltkrieges, der 9mm Parabellum. Ein Kaliber, das auch vom größten Waffenproduzenten des Dritten Reiches hergestellt worden ist - in der Hirtenberger Munitionsfabrik, die sich südlich von Wien, in der Nähe von Baden, befindet. Die Produktion von Munition wurde dort erst 2019 eingestellt. Während des Zweiten Weltkrieges arbeiteten mehr als 2.800 Menschen in den vier Werken der Fabrik, überwiegend waren es Frauen. Darunter befanden sich auch sogenannte 'Schutzhäftlinge', denn in Hirtenberg wurde 1944 ein Nebenlager des KZ Mauthausen eingerichtet.
Diesen 'Hirtenberger Patronenfrauen' hat die Schriftstellerin Didi Drobna ihren 2021 veröffentlichten Roman 'Was bei uns bleibt' gewidmet: Die Protagonistin des Romans ist Klara, die 1944 als Achtzehnjährige in der Munitionsfabrik zu arbeiten beginnt. Erst im hohen Alter schafft es Klara, ihrem Enkel Luis von ihrer Vergangenheit zu erzählen. Didi Drobna hat sich für ihre Recherchen auch in den Hirtenberger Wald begeben. Dort suchte und fand sie die Ruinen der zweiten Patronenfabrik, die eigens für die hohen Produktionsanforderungen des Zweiten Weltkriegs gebaut wurde. Mit 'Was bei uns bleibt' hat die Autorin nicht nur detailgetreu ein Stück österreichischer Geschichte aufgearbeitet, sondern sie erzählt auch nuanciert und packend, welche generationenübergreifenden Auswirkungen der Krieg hatte.
Mitwirkende:
Till Firit
Pippa Galli
Raphael Sas
Nina Strehlein
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Die Witwe und der Polizist

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 22. Mai 2022 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Patrizia Schlosser
Auch unter dem Titel: Das Olympia-Attentat und die Frage nach der Schuld (Untertitel)
Produktion: BR 2022, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Alexandra Distler
Ton und Technik: Fabian Zweck
Sound-Design: Dagmar Petrus
Inhaltsangabe: Dies ist das Feature zum achtteiligen Podcast „Himmelfahrtskommando - Mein Vater und das Olympia-Attentat“, der ab 19. Mai in der ARD Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt, erscheint.
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Spiegeljahre

Sendetermine: SWR 4 BW - Sonntag, 22. Mai 2022 21:05 Teil 1/2 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Felix Huby
Produktion: SWR 2022, 108 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Zoran Solomon
Bearbeitung: Zoran Solomon
Komponist(en): Dizzy Krisch
Anselm Krisch
Karoline Höfler
Ton und Technik: Wolfgang Rein
Ton und Technik: Bettina Krol
Regieassistenz: Aran Kleebaur
Besetzung: Sylvia Böttcher
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Inhaltsangabe: Im autobiographischen Roman von Felix Huby werden die 1970er-Jahre in Stuttgart beleuchtet. Huby muss sich mit einem spektakulären Atommüll-Fall, mit der Baader-Meinhof-Gruppe und dem Stammheim-Prozess auseinandersetzen. Felix Huby, der Erfinder von Bienzle und Schimanski, hat neben 700 Filmskripten auch zahlreiche Bücher geschrieben. Er gehört zur zweiten Generation des "Neuen deutschen Kriminalromans", die aus jenem Teil der 68er-Bewegung hervorging, der sein politisches Engagement in den 70er-Jahren in die gesellschaftskritische Fiktion verlagerte. Wie und warum es bei ihm so gekommen ist, das erzählt Felix Huby (geb. 1938) in "Spiegeljahre", dem dritten Band seiner autobiografischen Roman-Trilogie. Nach "Heimatjahre", das die Nachkriegszeit behandelt, und "Lehrjahre", in dem vom Aufbruch in den 60er-Jahren berichtet wird, beleuchten die "Spiegeljahre" die turbulenten 70er-Jahre. Der SWR hat aus dem Stoff drei Hörspiel-Zweiteiler gemacht. Nach einem spannenden Auftakt und einer galoppierenden Entwicklung überschlagen sich nun die Ereignisse: 1972 kommt Christian Ebinger alias Felix Huby als Korrespondent in die Stuttgarter "Spiegel"-Redaktion. Er recherchiert in einem Atommüll-Skandal und wird Berichterstatter beim Stammheim-Prozess. Er ist vor Ort, als Jean-Paul Sartre Andreas Baader besucht, und er trägt bei zum Rücktritt von Ministerpräsident Filbinger. Hubys Werk ist tief verwurzelt in der Mundart: "Schwäbisch ist ja, um es mit Thaddäus Troll zu sagen‚ ›eine Sprache mit eigenem Wortschatz und eigener Grammatik, die sich auch in ihren Gefühlsinhalten völlig von der Hochsprache unterscheidet‹. Die Sprache meiner Heimat, das Schwäbische, ist differenzierter, oft präziser, bildhafter und klarer als das sogenannte Schriftdeutsch."
Mitwirkende:
Erzähler/Christian Ebinger Konstantin Bez
Prof. Hartlieb Uli Boettcher
Anneliese, Gudrun Ensslin Constance Dada
Vollzugsbeamter 1, Lutz Eichhorn, Nachbar Bernd Gnann
Krankenschwester Uta-Maria Heim
Gaby Heil Janna Horstmann
Alberg Ebinger Bernhard Hurm
Zentrale, Doktor Felix Jeiter
Bub Daniel Krol
Stefanie Bornschein Natascha Kuch
Polizeibeamter 2, Kornmüller Markus Michalik
Deutschlehrer Marcus Michalski
Breitenbach, Journalist, Radiosprecher Sebastian Mirow
Mike Lachmann Mark Ortel
Peter Luka Schmid
William Hentschke Gunnar Schmidt
Stenzel Willy Schneck
Pfarrer Merkle Martin Theuer
Luise Ebinger Renate Winkler
Kurt Grämlich Boris Rosenberger
Polizeibeamter 1, Verkäufer Thomas Schuhmacher
im Originalton Felix Huby
im Originalton Trudel Wulle
im Originalton Walter Schultheiß
Links: Externer Link Homepage Felix Huby
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Anne Lister

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 22. Mai 2022 22:00 Teil 3/3 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 75:00)
Autor(en): Angela Steidele
Auch unter dem Titel: eine erotische Biographie (Untertitel)
Produktion: HR 2022, 166 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Luise Voigt
Bearbeitung: Luise Voigt
Komponist(en): Hans Peter Kuhn
Dramaturgie: Cordula Huth
Besetzung: Arne Salasse
Besetzung: Léon Haase
Ton und Technik: Ursula Potyra
Ton und Technik: Melanie Inden
Ton und Technik: Julia Kümmel
Ton und Technik: Bodo Pasternak
Regieassistenz: Aran Kleebaur
Regieassistenz: Oliver Martin
Inhaltsangabe: Wer war Anne Lister? Ein weiblicher Casanova, bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts? Ist Sie ein emanzipatorisches Vorbild? Wo liegen neben allem bewundernswerten Mut und aller Selbstbehauptung die Ambivalenzen ihrer Person, und welche Rolle hat die gesellschaftliche Situation in ihrer Entwicklung dabei gespielt. Neben der damals öffentlich nicht möglichen Liebe zu Frauen, "der sie sich mit fast sportlichem Eifer verschrieben hatte, lebte sie auch in anderen Bereichen ein Leben, das ausschließlich Männern vorbehalten war."[Angela Steidele] Als Erbin von Shibden Hall am Rande von Halifax (Yorkshire) machte sie sich auch als Geschäftsfrau während der zunehmenden Industrialisierung einen Namen. Von dem Geld ihrer Einnahmen aus Verpachtungen finanzierte sie sich vor allem Reisen durch Europa. Auch bildete sie sich in Fächern wie Altgriechisch, Latein, Algebra, Fechten oder Schach und liebte das Bergsteigen – allesamt rein männliche Disziplinen, verrät ihre Biographin Angela Steidele, auf deren Romanbiographie das Hörspiel basiert. Anne Lister schrieb wie besessen Tagebücher: 26 Bände mit expliziten Schilderungen ihrer sexuellen Praktiken in einer eigens von ihr entwickelten Geheimschrift sind überliefert. Eines lässt sich daraus ganz sicher entnehmen: Das Begehren, das Anne Lister verspürte, ließ sich von der Gesellschaft nicht bändigen! Unter dem Titel Gentleman Jack, einem Spitznamen, den sie sich zu Lebzeiten durch ihr männliches Auftreten und ihren Kleidungsstil einhandelte, wurde Anne Listers Leben 2019 als Serie (BBC/HBO) verfilmt.
Mitwirkende:
Bettina Hoppe
Annika Schilling
Valery Tscheplanowa
Rebecca Birch
Altine Emini
Pirmin Sedlmeir
Katharina Shakina
Andrea Wolf
Oda Zuscheid
Cathlen Gawlich
Stephanie Eidt
Helge Heynold
Marie Paulina Schendel
Philine Schmölzer
Leonhard Koppelmann
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 05 2022
Links: Externer Link Homepage Hans Peter Kuhn
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Resonating Sculpture

Sendetermine: ORF Ö1 - Sonntag, 22. Mai 2022 23:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Reni Hofmüller
Produktion: EIG , ca. 60 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Inhaltsangabe: Immer wieder fängt die in Graz lebende vielseitige Künstlerin, Kuratorin und Organisatorin Reni Hofmüller Signale, Sounds und Geräusche aus dem scheinbaren Nichts ein. Zum Einsatz kommen zwei Antennen aus einem zarten Stoffgewebe, das von Kupferbändern durchzogen ist. Die etwa ein Kilo schweren Objekte sind relativ einfach zu transportieren und benötigen für die Aufhängung keine komplizierten Vorrichtungen.
Hofmüller nahm an dem Langzeitprojekt 'Netzwerk' der bildenden Künstlerin und Ortwein-Professorin Irmgard Schaumberger teil, die Handlinien als suggestiven Ausdruck menschlicher Individualität sammelte. Schaumberger zog mit einem dickeren Stift die Handlinien vieler Menschen nach, zeichnet diese ab und rahmte die Zeichnungen, versehen mit Datum und Namen wurden diese ausgestellt. Beim Abzeichnen der Handlinien geschehen immer wieder auch Übertragungsfehler. Ob und welche Abweichungen beim Übertragen der Handlinien von Reni Hofmüller passiert sind, lässt sich nicht mehr so genau nachvollziehen. Eine weitere Inspirationsquelle für 'Resonating Sculpture II' findet sich in Hofmüllers früher Faszination für die Piratenradio- und Funkszene. In dieser Szene waren einfache Alu-Folie-Streifen, aufgeklebt auf Zeltplanen, eine gängige Form der mobilen Sendeantenne, die sich zum Beispiel zwischen Bäumen aufspannen ließ.
Für ihre Antennenperformances verwendet Hofmüller eine Software, mit der sie die diversen Frequenzbänder mit Hilfe ihrer Empfängerantennen durchstöbern und erforschen kann. In ihren 'Resonating Sculpture' Installationen bewegt sich die Software hingegen stetig durch die Wellenbereiche.
Die poetisch anmutenden Antennenobjekte fangen Signale in den diversen Mikro- und Markofrequenzbereichen ein und erfüllen den jeweiligen Raum zeitweise mit leise knisternden Sounds, um ihn im nächsten Moment erbeben zu lassen. Immer wieder greift die Medienkünstlerin, Kuratorin und Aktivistin auf ein Zitat des Erfinders, Physikers und Elektroingenieurs Nikola Tesla zurück, der als einer der Väter des Radios und der drahtlosen Kommunikation gilt: 'If you want to find the secrets of the universe, think in terms of energy, frequency and vibration.'
Hofmüller folgt diesem Gedanken und stellt immer wieder Verbindungen in die uns einhüllenden Frequenzen her und entführt in diese (für uns) unsichtbaren unendlichen Wellenwelten.
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