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Die Hörspieltage 2021 finden Live und leibhaftig und online statt.

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theVoicePartyOperaBotFarm

Sendetermine: DLR - Freitag, 20. Mai 2022 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Lore Lixenberg
Auch unter dem Titel: [my Muse Is My Fury] (Untertitel)
Produktion: DLR/ORF/CTM 2021, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Inhaltsangabe: Die Voice-Partei hat einen Twitterbot freigelassen. Wann immer Boris Johnson twittert, ertönt eine Vielzahl von Stimmen – fies, ineffizient, anzüglich, beratend. Opernhaftes Medley der besten Tweets.
Aus dem Trauma des Brexit entstand die Voice-Partei. 2019 trat sie bei der Parlamentswahl in Großbritannien an, konnte aber nur eine kleine Wählerschaft überzeugen. Doch sie gibt nicht auf. Sobald sie an die Macht kommt, wird sie das gesamte politische System umstrukturieren, wird es am Sound, seinen schönen, aufrichtigen und harmonischen Gesetzmäßigkeiten ausrichten. Das selbsternannte Bildungsministerium der Voice-Partei hat einen Twitterbot programmiert. Dieser erinnert an einen Chor des antiken Dramas: Er antwortet, streitet, beleidigt und berät populistische Regierungen. Im Moment ist eine ganze Botfarm auf Boris Johnson geeicht. Wann immer dieser twittert, ertönt eine Vielzahl von Stimmen – fies, ineffizient, anzüglich, beratend.
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Lost in Music - Die Cornel-Chiriac-Story

Sendetermine: SWR 2 - Freitag, 20. Mai 2022 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Patrick Banush
Produktion: SWR/WDR/BR 2008, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Patrick Banush
Technik: Daniel Seiler
Inhaltsangabe: "Lost in Music - Die Cornel Chiriac-Story" erzählt die wahre Geschichte des berühmtesten und einsamsten Radio-Discjockeys aller Zeiten. Mitte der 60er Jahre wichtigste Figur der rumänischen Jazzszene, entdeckt er bald Rock und Pop für sich. In seiner legendären Radiosendung "Metronom" erklärt der 26-jährige einer ganzen Generation von Rumänen Bob Dylan, Jimi Hendrix und Janis Joplin. Und das in der Ceausescu-Diktatur.
Als er den sowjetischen Einmarsch 1968 in Prag zur besten Sendezeit mit dem Song "Back in the USSR" (...you don`t know how lucky you are) kommentiert, wird seine Sendung sofort verboten. Unter abenteuerlichen Umständen flieht Cornel Chiriac nach Österreich und landet schließlich in München.
Beim US-Sender "Radio Free Europe" am Englischen Garten geht er 1969 wieder mit "Metronom" auf Sendung. Jetzt wird er zur Legende, denn ganz Rumänien hört seine Sendungen nun heimlich auf Kurzwelle. In Kellern, auf Dachböden, unter Bettdecken. Nie hatte ein Radio-DJ im Land so eine Bedeutung für eine ganze Generation wie Cornel Chiriac in diesen Jahren seines Exils. Doch Cornel bekommt seine Fans nie zu Gesicht.
Seine offene Kritik aus München aber provoziert das Regime. RFE gilt als faschistisch-imperialistischer Sender. Millionen hängen an jedem Wort und jedem Song, den er spielt. Manche gehen dafür ins Gefängnis. Und die Kultfigur der rumänischen Jugend bekommt Morddrohungen des Geheimdienstes Securitate.
In München bleibt Cornel Chiriac ein Verlorener und passt nicht dazu. Bei "Radio Free Europe" gilt er als Unruhestifter. Draußen ist er entweder der "Scheiß-Ausländer" oder nicht links genug für einen Langhaarigen. Also vergräbt er sich in seinem Sendestudio. Mit Zigaretten, Bier und seinen Hörern.
Nach der Sendung vom 4. März 1975 zieht der berühmteste und gleichzeitig einsamste Radio-DJ der Welt wieder einmal rastlos durch Schwabings Kneipen. Und ahnt nicht, dass er soeben zum letzten mal "Metronom" moderiert hat.
Expertenkommentar: Begründung der Jury des „Prix Italia“: "The programme presents the biographical story of Romanian DJ, Cornal Chiriac, who came to represent a voice of freedom to a generation of young people in his homeland. The jury was impressed with the deft way in which the programme maker used music and a small story to explore a great period of repression and historical injustice."
Mitwirkende:
Sprecherin Trudi Dumitrescu
Preise / Auszeichnungen: Prix Europa - Beste Europäische Radiodokumentation 2009
Prix Italia (Kategorie Radio Documentary) 2009
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Der Ring des Nibelungen

Sendetermine: RBB Kultur - Freitag, 20. Mai 2022 19:00 Teil 7/16 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
RBB Kultur - Freitag, 20. Mai 2022 19:30 Teil 8/16 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Richard Wagner
Auch unter dem Titel: Der Raub des Goldes (1. Teil)
Der Ring der Macht (2. Teil)
In Nibelheim (3. Teil)
Alberichs Fluch (4. Teil)
Das Freiheitspaar (5. Teil)
Frika greift ein (6. Teil)
Das Prinzip Liebe (7. Teil)
Brünhildes Strafe (8. Teil)
Siegfried und Mimir (9. Teil)
Das Zauberschwert (10. Teil)
Der Held der nichts fürchtet (11. Teil)
Das Ende der alten Zeit (12. Teil)
Auf zu neuen Taten (13. Teil)
Der Trank des Vergessens (14. Teil)
Im Netz der Intrige (15. Teil)
Die Wiedergutmachung (16. Teil)
Produktion: rbb 2022, 283 Min. (Kunstkopfstereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Regine Ahrem
Peter Avar
Komponist(en): Felix Raffel
Ton und Technik: Peter Avar
Ton und Technik: Venke Decker
Regieassistenz: Jonas Kühlberg
Inhaltsangabe: Die Neuinterpretation übersetzt die wagnerische Kunstsprache des Librettos ins Hochdeutsche und versucht auch thematisch einen modernen Zugriff. Tatsächlich lässt sich der Ringzyklus nicht nur als Geschichte über die zwei Prinzipien der Liebe und der Macht verstehen, sondern auch als große Parabel über den Eingriff des Menschen in den natürlichen Urzustand der Erde lesen. Diesem quasi "grünen" Narrativ zufolge war das Werk seiner Zeit weit voraus.
Die Musik ist ein Mix aus orchestralen Wagner-Original-Passagen und einer extra komponierten Musik, die eigenständig an den Stoff herangeht. Das Ganze ist überdies als Kunstkopfproduktion geplant, was - beim Hören mit Kopfhörern - ein dreidimensionales Hörerlebnis ermöglicht.
Episode 01 - "Der Raub des Goldes" In den Fluten des Rheins hüten die Rheintöchter - erotisch schöne Wasserwesen - einen magischen Schatz, das Rheingold. Dem Zwerg Alberich, der mit seinem Volk - den Nibelungen - in der Tiefe der Erde lebt, gelingt es, den Rheintöchtern den Schatz zu stehlen.
Episode 02 - "Der Ring der Macht" Wotan hat sich hoch über dem Rhein von den Riesen Fasolt und Fafner eine herrliche Burg bauen lassen. In seiner Verblendung hat er ihnen die Göttin Freia als Lohn in Aussicht gestellt. Nur für das Rheingold sind die Riesen bereit, auf Freia zu verzichten.
Episode 03 - "In Nibelheim" Alberich hat inzwischen aus dem Gold einen Zauberring geschmiedet, mit dem er sich die Welt untertan machen kann. Wotan bleibt nichts anderes übrig, als zu ihm nach Nibelheim hinabzusteigen und Alberich durch eine List zu überwältigen.
Episode 04 - "Alberichs Fluch" Wotan gelingt es, Alberich neben dem Schatz auch den Ring zu entwenden und beides an die Riesen weiterzugeben. Der gedemütigte Alberich belegt den Ring daraufhin mit einem Fluch, der sich umgehend einlöst, als Fafner Fasolt im Streit um den Schatz erschlägt.
Episode 05 - "Das Freiheitspaar" Als Siegmund sich in einer stürmischen Nacht in Hundings Hütte rettet, fühlt er sich von Hundings Frau, Sieglinde, sofort magisch angezogen. Die beiden entdecken, dass sie vom gleichen Vater abstammen: Wotan. Noch in der gleichen Nacht vollziehen sie den Liebesakt und fliehen.
Episode 06 - "Fricka greift ein" Für Fricka, Wotans Frau, ist die Liebesverbindung zwischen Siegmund und Sieglinde ein Skandal, der gerächt werden muss. Als der gehörnte Hunding sich aufmacht, um Siegmund im Kampf zu töten, zwingt Fricka Wotan, sich gegen seinen eigenen Sohn zu stellen.
Episode 07 "Das Prinzip Liebe" Die Walküre Brünhilde soll auf Wotans Geheiß an der Seite von Hunding kämpfen. Sie verweigert sich dem grausamen Befehl und versucht stattdessen Siegmund zu retten. Im letzten Moment greift Wotan ein, was Siegmunds Tod bedeutet. Brünhilde aber flieht mit Sieglinde.
Episode 08 "Brünhildes Strafe" Während die schwangere Sieglinde zu Fuß in den Wald flieht, stellt sich Brünhilde ihrem Vater Wotan. Der verbannt sie für ihren Ungehorsam auf einen Felsen umgeben von einem Feuerkreis. Brünhilde kann Wotan überzeugen, dass ein Held sie daraus erwecken darf.
Episode 09 "Siegfried und Mime" Sieglinde starb bei der Geburt ihres Sohnes Siegfried. Das einzige, was sie ihm hinterließ, war das gesplitterte Schwert von Siegmund. Der Zwerg Mime, Alberichs Bruder, nahm Siegfried bei sich auf und zog ihn groß. Er sollte für Siegfried das Schwert seines Vaters neu schmieden.
Episode 10 "Das Zauberschwert" Wotan, in Gestalt eines Wanderers, verrät Mime, dass Siegfried allein das Schwert schmieden kann. Tatsächlich gelingt ihm das Meisterstück. Um das Schwert zu erproben, lenkt Mime Siegfrieds Interesse auf den Riesen Faffner, der in Gestalt eines Drachens, seinen Goldschatz hütet.
Episode 11 "Der Held, der nichts fürchtet" Mime sieht seine Stunde gekommen: Durch Siegfried will er an den Goldschatz kommen, um damit endlich über seinen Bruder Alberich zu triumphieren. Nachdem Siegfried Fafner getötet hat, will Mime deshalb Siegfried töten. Doch Siegfried durchschaut Mimes dunkle Pläne.
Episode 12 "Das Ende der alten Zeit" Erda, die Erdmutter, weist Siegfried den Weg zum Walkürefelsen. Als sich ihm Wotan mit seinem Speer in den Weg stellt, gelingt es Siegfried, Wotan zu besiegen. Nun ist der Weg frei zu Brünhilde und für die Vereinigung der Liebenden.
Episode 13 "Auf zu neuen Taten!" Siegfried muss in die Welt. Zum Abschied gibt er Brünhilde den Ring, als Zeichen seiner immerwährenden Liebe. Brünhildes Schwester Waltraute fordert von ihr, diesen Ring den Rheintöchtern zurückzugeben, damit die Welt endlich erlöst ist. Brünhilde will nicht verstehen und weigert sich.
Episode 14 "Der Trank des Vergessens" Am Hof von König Gunter wird Siegfried das Opfer eines teuflischen - von Alberichs Ziehsohn Hagen ersonnenen - Komplotts. Durch einen Zaubertrank verliert er die Erinnerung an Brünhilde. Und mehr noch: in Gestalt Gunters raubt er sie vom Walkürefelsen, um sie Gunter als Ehefrau zuzuführen.
Episode 15 "Im Netz der Intrige" Siegfried hat der geraubten Brünhilde auch den Ring entrissen. Als Brünhilde am Hof der Gibichungen Siegfrieds Verrat an ihr erkennt, steht ihr Sinn nur noch nach Rache. Was perfekt mit den Plänen von Hagen einhergeht. Gemeinsam beschließen sie Siegfrieds Ermordung.
Episode 16 "Die Wiedergutmachung" Hagen tötet Siegfried, um danach den Ring an sich zu bringen. Brünhilde weiß dies zu verhindern. Bei der Verbrennung von Siegfrieds Leichnam stürzt sie sich mit in die Flammen und gibt gleichzeitig - in einem letzten Akt - den Rheintöchtern den Ring zurück.
Mitwirkende:
Wotan Bernhard Schütz
Fricka Martina Gedeck
Erda Regina Lemnitz
Brünhilde Bibiana Beglau
Freia Katrin Angerer
Alberich Lars Rudolph
Siegfried Dimitrij Schaad
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Ein Sommer auf Lumpensand

Sendetermine: NDR Info Spezial - Freitag, 20. Mai 2022 19:00 Teil 1/2 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 50:00)
Autor(en): Ina Rometsch
Martin Verg
Produktion: NDR 2016, 102 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Jörgpeter Clarenau
Bearbeitung: Jörgpeter Clarenau
Komponist(en): Bernd Keul
Inhaltsangabe: Lumpensand ist eine beschauliche friesische Insel irgendwo in der Nordsee. Nicola besucht dort ihren früheren Schulfreund Max, der ein Praktikum in der Vogelschutzstation macht. Große Veränderungen stehen auf der Insel bevor. Ein Investor plant den Bau einer 300 Meter langen Riesenrutsche. Er verspricht der Insel rasant steigende Besucherzahlen. Dumm nur, dass die Rutsche mitten im Naturschutzgerbiet stehen soll. Die Kinder sind überrascht, dass es kaum Gegenwehr gibt. Aber das kann man ja ändern... Die Buchvorlage ist unter dem Titel "Krabbenfischerkacke, Ein Sommer auf Lumpensand" bei Ueberreuther erschienen.
Mitwirkende:
Max Georg Sulzer
Nicola Mathis Rempe
Valentine Marie Themel
Bjarne Mädel
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Club Kalaschnikow

Sendetermine: WDR 3 - Freitag, 20. Mai 2022 19:04 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Polina Daschkowa
Produktion: WDR 2003, 108 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Peter Rothin
Bearbeitung: Peter Rothin
Komponist(en): Henrik Albrecht
Technische Realisation: Ilse Sieweke
Technische Realisation: Elke Tratnik
Regieassistenz: Daniela Wakonigg
Dramaturgie: Angela di Ciriaco-Sussdorff
Übersetzung: Margret Fieseler
Inhaltsangabe: Nach der Ballettpremiere seiner Frau Jekaterina Filippowna Orlowa, genannt Katja, wird der Moskauer Casino- und Nachtclubbesitzer Gleb Kalaschnikow vor seinem Haus erschossen. Wer ist der Mörder? Da Gleb trank, sich gerne mit seinen Mitmenschen anlegte, ein notorischer Schürzenjäger und in allerhand zwielichtige Geschäfte verwickelt war und sein Casino zudem noch von einem Mafiaring kontrolliert wurde, kommen mehrere Verdächtige in Betracht, die alle ein gutes Mordmotiv hatten. So vermutet man zunächst einen Auftragsmord aus dem Umfeld des organisierten Verbrechens. Verdächtig ist auch die sehr junge Stiefmutter Glebs, die Schauspielerin Margarita Krestowskaja, von der Gleb ein Video besaß, das sie in kompromittierender Lage zeigt. Dann jedoch nehmen der Chefermittler Jewgeni Tschernow und sein Kollege Major Kusmenko Olga Guskowa fest, die Geliebte Glebs. Sie konnte nicht ertragen, dass Gleb seine Frau nicht verlassen wollte, doch Katja ist fest von ihrer Unschuld überzeugt. Sie ermittelt nun auf eigene Faust. Von wem erhält sie die anonymen Anrufe, mit denen sie schon lange terrorisiert wird? Da geschieht ein zweiter Mord, und Katja wird brutal überfallen. Kann sie den wahren Mörder überführen?
Mitwirkende:
Katja / Jekaterina F. Orlowa Dörte Lyssewski
Margarita Krestowskaja Anna Thalbach
Olga N. Guskowa Effi Rabsilber
Konstantin I. Kalaschnikow Heinrich Giskes
Gleb Kalaschnikow Götz Argus
Tschernow Torsten Ranft
Kusmenko Bernhard Schütz
Valera Lunjok Sylvester Groth
Sweta Petrowa Jele Brückner
Shannotschka Frauke Poolman
Iwetta Guskowa Marlene Riphahn
Mülleimer-Boris Wolfgang Rüter
Nodar Dotoschwill Thomas Wenzel
Ljalia Rykowa Martina Mank
Taube Heinz Kloss
Mitja 1 Steffen Gräbner
Mitja 2/Junger Mann (Slawik) Mirko Böttcher
Litwinenko, Wassja Gereon Nußbaum
Igor Swanzew/Kellner 2 Vittorio Alfieri
Baschkire 1/Diakon/Kellner 1 Mark Zak
Baschkire 2/Jogger Bert Stevens
Durchruferin/Mascha Katharina Waldau
Switka Doris Plenert
Juri Barinow Josef Tratnik
Ella Antatoljewna Gisela Keiner
Putzfrau Sigrid Bode
Links: Externer Link Homepage Henrik Albrecht
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Tumor - Rumor - Humor

Sendetermine: BR-Klassik - Freitag, 20. Mai 2022 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Bettina Mittelstraß
Auch unter dem Titel: Ein musikalisch-medizinischer Eingriff gegen Krebs (Untertitel)
Produktion: BR 2022, 55 Min. (Stereo) - Feature
Technik: Fabian Zweck
Inhaltsangabe: Über 40 Jahre war Henry Schneider Bratschist im Gewandhausorchester Leipzig. Vor fast 30 Jahren erfand er die Stelzenfestspiele bei Reuth im thüringischen Vogtland und komponierte jedes Jahr mit einer Crew internationaler Topmusiker eine neue "Landmaschinensymphonie" - je ein musikalisch-schräges Intermezzo mit einem Instrumentarium aus Gülle-Orgel bis klingendem Melk-Karussell. Dann der Schock: Henry Schneider ereilte eine Krebsdiagnose. Was den Musiker zunächst schwer erschütterte, inspirierte Henry Schneider im zweiten Schritt. Am Dresdener Standort des Deutschen Krebsforschungszentrums versammelt er nun sein "Stelzen-Team" und gibt gemeinsam mit Profis der Uni-Klinik ein Konzert - Musik mit moderner, KI-gestützter OP-Technologie: Eine Medizinerin spielt mit Sensor-Handschuh ein virtuelles Klavier, ein Operationsroboter zupft die Geige und vieles mehr. Das Konzert ist eine humorvolle und ernste Botschaft zugleich: Es leistet emotionale Unterstützung - durch Menschen, die ihr Leben der Forschung widmen und anderen, die Betroffene durch schwere Zeiten im Krankenhaus lotsen. Was das mit Musik zu tun hat? "Krankenhaus ist wie Landwirtschaft - augenscheinlich ist hier nichts Musik", sagt Henry Schneider. "Aber Musik ist für mich keine Zirkusvorstellung, sondern Konzentration, Ruhe und Hinhören. Und dann ist alles Musik."
Mitwirkende:
Katja Schild
Friedrich Schloffer
Bettina Mittelstraß
Links: Externer Link Homepage von Bettina Mittelstraß
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Der Ring des Nibelungen

Sendetermine: RBB Kultur - Freitag, 20. Mai 2022 19:00 Teil 7/16 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
RBB Kultur - Freitag, 20. Mai 2022 19:30 Teil 8/16 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Richard Wagner
Auch unter dem Titel: Der Raub des Goldes (1. Teil)
Der Ring der Macht (2. Teil)
In Nibelheim (3. Teil)
Alberichs Fluch (4. Teil)
Das Freiheitspaar (5. Teil)
Frika greift ein (6. Teil)
Das Prinzip Liebe (7. Teil)
Brünhildes Strafe (8. Teil)
Siegfried und Mimir (9. Teil)
Das Zauberschwert (10. Teil)
Der Held der nichts fürchtet (11. Teil)
Das Ende der alten Zeit (12. Teil)
Auf zu neuen Taten (13. Teil)
Der Trank des Vergessens (14. Teil)
Im Netz der Intrige (15. Teil)
Die Wiedergutmachung (16. Teil)
Produktion: rbb 2022, 283 Min. (Kunstkopfstereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Regine Ahrem
Peter Avar
Komponist(en): Felix Raffel
Ton und Technik: Peter Avar
Ton und Technik: Venke Decker
Regieassistenz: Jonas Kühlberg
Inhaltsangabe: Die Neuinterpretation übersetzt die wagnerische Kunstsprache des Librettos ins Hochdeutsche und versucht auch thematisch einen modernen Zugriff. Tatsächlich lässt sich der Ringzyklus nicht nur als Geschichte über die zwei Prinzipien der Liebe und der Macht verstehen, sondern auch als große Parabel über den Eingriff des Menschen in den natürlichen Urzustand der Erde lesen. Diesem quasi "grünen" Narrativ zufolge war das Werk seiner Zeit weit voraus.
Die Musik ist ein Mix aus orchestralen Wagner-Original-Passagen und einer extra komponierten Musik, die eigenständig an den Stoff herangeht. Das Ganze ist überdies als Kunstkopfproduktion geplant, was - beim Hören mit Kopfhörern - ein dreidimensionales Hörerlebnis ermöglicht.
Episode 01 - "Der Raub des Goldes" In den Fluten des Rheins hüten die Rheintöchter - erotisch schöne Wasserwesen - einen magischen Schatz, das Rheingold. Dem Zwerg Alberich, der mit seinem Volk - den Nibelungen - in der Tiefe der Erde lebt, gelingt es, den Rheintöchtern den Schatz zu stehlen.
Episode 02 - "Der Ring der Macht" Wotan hat sich hoch über dem Rhein von den Riesen Fasolt und Fafner eine herrliche Burg bauen lassen. In seiner Verblendung hat er ihnen die Göttin Freia als Lohn in Aussicht gestellt. Nur für das Rheingold sind die Riesen bereit, auf Freia zu verzichten.
Episode 03 - "In Nibelheim" Alberich hat inzwischen aus dem Gold einen Zauberring geschmiedet, mit dem er sich die Welt untertan machen kann. Wotan bleibt nichts anderes übrig, als zu ihm nach Nibelheim hinabzusteigen und Alberich durch eine List zu überwältigen.
Episode 04 - "Alberichs Fluch" Wotan gelingt es, Alberich neben dem Schatz auch den Ring zu entwenden und beides an die Riesen weiterzugeben. Der gedemütigte Alberich belegt den Ring daraufhin mit einem Fluch, der sich umgehend einlöst, als Fafner Fasolt im Streit um den Schatz erschlägt.
Episode 05 - "Das Freiheitspaar" Als Siegmund sich in einer stürmischen Nacht in Hundings Hütte rettet, fühlt er sich von Hundings Frau, Sieglinde, sofort magisch angezogen. Die beiden entdecken, dass sie vom gleichen Vater abstammen: Wotan. Noch in der gleichen Nacht vollziehen sie den Liebesakt und fliehen.
Episode 06 - "Fricka greift ein" Für Fricka, Wotans Frau, ist die Liebesverbindung zwischen Siegmund und Sieglinde ein Skandal, der gerächt werden muss. Als der gehörnte Hunding sich aufmacht, um Siegmund im Kampf zu töten, zwingt Fricka Wotan, sich gegen seinen eigenen Sohn zu stellen.
Episode 07 "Das Prinzip Liebe" Die Walküre Brünhilde soll auf Wotans Geheiß an der Seite von Hunding kämpfen. Sie verweigert sich dem grausamen Befehl und versucht stattdessen Siegmund zu retten. Im letzten Moment greift Wotan ein, was Siegmunds Tod bedeutet. Brünhilde aber flieht mit Sieglinde.
Episode 08 "Brünhildes Strafe" Während die schwangere Sieglinde zu Fuß in den Wald flieht, stellt sich Brünhilde ihrem Vater Wotan. Der verbannt sie für ihren Ungehorsam auf einen Felsen umgeben von einem Feuerkreis. Brünhilde kann Wotan überzeugen, dass ein Held sie daraus erwecken darf.
Episode 09 "Siegfried und Mime" Sieglinde starb bei der Geburt ihres Sohnes Siegfried. Das einzige, was sie ihm hinterließ, war das gesplitterte Schwert von Siegmund. Der Zwerg Mime, Alberichs Bruder, nahm Siegfried bei sich auf und zog ihn groß. Er sollte für Siegfried das Schwert seines Vaters neu schmieden.
Episode 10 "Das Zauberschwert" Wotan, in Gestalt eines Wanderers, verrät Mime, dass Siegfried allein das Schwert schmieden kann. Tatsächlich gelingt ihm das Meisterstück. Um das Schwert zu erproben, lenkt Mime Siegfrieds Interesse auf den Riesen Faffner, der in Gestalt eines Drachens, seinen Goldschatz hütet.
Episode 11 "Der Held, der nichts fürchtet" Mime sieht seine Stunde gekommen: Durch Siegfried will er an den Goldschatz kommen, um damit endlich über seinen Bruder Alberich zu triumphieren. Nachdem Siegfried Fafner getötet hat, will Mime deshalb Siegfried töten. Doch Siegfried durchschaut Mimes dunkle Pläne.
Episode 12 "Das Ende der alten Zeit" Erda, die Erdmutter, weist Siegfried den Weg zum Walkürefelsen. Als sich ihm Wotan mit seinem Speer in den Weg stellt, gelingt es Siegfried, Wotan zu besiegen. Nun ist der Weg frei zu Brünhilde und für die Vereinigung der Liebenden.
Episode 13 "Auf zu neuen Taten!" Siegfried muss in die Welt. Zum Abschied gibt er Brünhilde den Ring, als Zeichen seiner immerwährenden Liebe. Brünhildes Schwester Waltraute fordert von ihr, diesen Ring den Rheintöchtern zurückzugeben, damit die Welt endlich erlöst ist. Brünhilde will nicht verstehen und weigert sich.
Episode 14 "Der Trank des Vergessens" Am Hof von König Gunter wird Siegfried das Opfer eines teuflischen - von Alberichs Ziehsohn Hagen ersonnenen - Komplotts. Durch einen Zaubertrank verliert er die Erinnerung an Brünhilde. Und mehr noch: in Gestalt Gunters raubt er sie vom Walkürefelsen, um sie Gunter als Ehefrau zuzuführen.
Episode 15 "Im Netz der Intrige" Siegfried hat der geraubten Brünhilde auch den Ring entrissen. Als Brünhilde am Hof der Gibichungen Siegfrieds Verrat an ihr erkennt, steht ihr Sinn nur noch nach Rache. Was perfekt mit den Plänen von Hagen einhergeht. Gemeinsam beschließen sie Siegfrieds Ermordung.
Episode 16 "Die Wiedergutmachung" Hagen tötet Siegfried, um danach den Ring an sich zu bringen. Brünhilde weiß dies zu verhindern. Bei der Verbrennung von Siegfrieds Leichnam stürzt sie sich mit in die Flammen und gibt gleichzeitig - in einem letzten Akt - den Rheintöchtern den Ring zurück.
Mitwirkende:
Wotan Bernhard Schütz
Fricka Martina Gedeck
Erda Regina Lemnitz
Brünhilde Bibiana Beglau
Freia Katrin Angerer
Alberich Lars Rudolph
Siegfried Dimitrij Schaad
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Rosina 1918

Sendetermine: SRF 1 - Freitag, 20. Mai 2022 20:00, (angekündigte Länge: 50:00)
Autor(en): Ferruccio Cainero
Franco Leo
Produktion: SRF 2018, 51 Min. (Stereo) -
Regie: Karin Berri
Komponist(en): Flurin Caviezel
Tontechnik: Franz Baumann
Tontechnik: Ueli Karlen
Übersetzung: Flurin Caviezel
Inhaltsangabe: Die junge Tessinerin Rosina kommt 1917 nach Uster, um in einer Spinnerei zu arbeiten. Sie verliebt sich in Jakob, der im Dunstkreis des "Cabaret Voltaire" und in sozialistischen Kreisen verkehrt. Ein Stück Schweizer Geschichte, das 1918 zum Landesstreik führt.
Rosina lebt mit ihrer Familie in Tenero, im Tessin. Es ist das Jahr 1917. Die Familie ist arm. Zu essen gibt es nur wenig. Da kommt das Angebot eines Deutschschweizer Fabrikanten gelegen: Er sucht junge Tessinerinnen, die in seiner Spinnerei arbeiten. So kommt Rosina mit 17 Jahren nach Uster. Im sonntäglichen Gottesdienst lernt sie Jakob kennen, und die beiden verlieben sich in einander. Durch den jungen Zürcher Anwalt kommt Rosina mit der ihr völlig fremden Welt der Dadaisten und Sozialisten in Kontakt. Die Ereignisse überschlagen sich, und sie findet sich mitten in der turbulenten Zeit des Landesstreiks von 1918 wieder.
Mitwirkende:
Rosina 1 Anna Galante
Karin Anna Schinz
Peter Joachim Aeschlimann
Rosina 2 Margherita Coldesina
Jakob Peter Hottinger
Karl Widmer Nicola Mastroberardino
Freund 1/Passant Dimitri Stapfer
Zia Olga Bella Neri
Schwester Agnes Maja Stolle
Oberin Heidi Maria Glössner
Gast 1/Soldat Kamil Krejci
Gast 2/Offizier Dani Mangisch
Kommissar Andrea Bettini
Arbeiter/Notar Leonardo Nigro
Firmino Franco Di Leo
Don Giuseppe Torri Ferruccio Cainero
Herr Widmer Daniel Rohr
Links: Externer Link Homepage von Ferruccio Cainero
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"Niemand kann es weiter bringen als zu sich selbst" - Literatur hinter Gittern

Sendetermine: DLF - Freitag, 20. Mai 2022 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sophie Gruber
Produktion: DLF 2015, 50 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Anna Panknin
Ton und Technik: Ernst Hartmann
Ton und Technik: Kathrin Fidorra
Inhaltsangabe: Die Langeweile bekämpfen, sich disziplinieren, den eigenen Wortschatz bewahren, etwas tun, was man nie vorher getan hat und danach nie wieder tun wird: Es gibt viele Gründe, warum Andreas, Jens und Benni, "Langsträfer" in der JVA Berlin-Tegel, ausgerechnet im Knast angefangen haben, eine Literaturgruppe zu besuchen. Zu schreiben, einander vorzulesen. Tief im Innern lauert vielleicht sogar die Hoffnung auf literarischen Ruhm. Vorläufig schreiben sie für sich selbst, die Gruppe, die Familie. Für alle, die es interessiert - nur für einen nicht: ihren Therapeuten. Ihr Thema, sagen sie, ist nicht ihre Tat. Ihr Thema ist ihr Alltag im Knast. »Niemand kann es weiter bringen als zu sich selbst«, schreibt Jens. »Ich aber muss, wenn es mir zu fad wird, ich zu sein, notgedrungen ein andrer werden ....« Das Feature gibt den Autoren ein kleines Stück Öffentlichkeit und die Chance, über sich zu erzählen.
Mitwirkende:
Daniel Berger
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Die Vermessung der inneren Welt

Sendetermine: DLR - Samstag, 21. Mai 2022 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Sven Rücker
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht vom Alleinsein (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2022, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Stefan Hilsbecher
Klaus-Michael Klingsporn
Technik: Hermann Leppich
Technik: Ralf Perz
Technik: Christoph Richter
Inhaltsangabe: Das Alleinsein ist uns allen wohlvertraut und dennoch ein schillerndes Phänomen. Einige leiden darunter, andere suchen es. Für einige ist klar, dass wir erst dann unser wahres Gesicht zeigen, wenn wir allein sind, andere dagegen glauben, dauerhaftes Alleinsein führe zum Zerfall der Persönlichkeit. Es erscheint wahlweise verdächtig und asozial oder aber als Möglichkeit der inneren Einkehr, als Bedingung von Selbstreflektion. Das Alleinsein kann als Zwangsmaßnahme oder Folter gebraucht werden, wie im Falle der Isolationshaft, es kann sich aber auch beinahe in ein Luxusphänomen verwandeln, das der Entspannung und dem Stressabbau dient. Lohn oder Strafe, Lob oder Tadel – bei wenigen Dingen gehen die Meinungen so weit auseinander wie beim Alleinsein. Woher stammen diese unterschiedlichen Auffassungen? Von den Eremiten in der Wüste zu den Singles in der modernen Großstadt, von der Askese zur Wellness erzählt die „Lange Nacht“ die Geschichte des Alleinseins. Sie lässt die großen Solo-Künstler ebenso zu Wort kommen wie sie sich auf die Spur der kleinen Fluchten begibt. Eines wird klar: Was das Alleinsein aus uns macht, hängt wesentlich davon ab, was wir aus dem Alleinsein machen.
Mitwirkende:
Burghart Klaußner
Berhard Schütz
Stefan Kaminski
Cornelia Schönwald
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