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Neues Programmschema beim RBB Kultur

Das Freitagshörspiel wird jetzt nicht mehr im 22:04 Uhr gesendet sondern um 19:00 Uhr. Ebenfalls wurde das Feature von Mittwoch 22:04 Uhr auf 19:00 Uhr verlegt.

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Die Stiefel des Heiligen Nikolaus

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 5. Dez 2021 08:04, (angekündigte Länge: 28:00)
Autor(en): Karl Heinz Gies
Produktion: HR 1967, 29 Min. (Stereo) -
Regie: Josefine Klee-Helmdach
Inhaltsangabe: Warum steckt der Heilige Nikolaus eigentlich zum 6. Dezember Leckereien, kleine Geschenke, Obst und Nüsse in die aufgestellten Schuhe und Stiefel der Kinder? Vielleicht weil er die Kinder schon als Bischoff von Myra beschenkt hat? Das könnte sein, es gibt aber auch noch eine andere Erklärung, die mit seinem Knecht Ruprecht, einem winterlichen Ausflug zu den Tieren und dem neuen Schuhwerk vom Heiligen Nikolaus zu tun hat - will man jedenfalls diesem Hörspiel Glauben schenken!
Mitwirkende:
Cilli Bauer
Dietmar Bengisch
Jürgen Hilken
Gerhard Retschy
Wolfgang Schirlitz
Annette Schmidt
Burkhard Schmid
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Peterchens Mondfahrt

Sendetermine: DLR - Sonntag, 5. Dez 2021 08:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Gerdt von Bassewitz
Produktion: DLR 1998, 54 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Kinderhörspiel ab 6 Jahre
Regie: Peter Groeger
Bearbeitung: Holger Teschke
Komponist(en): Peter Gotthardt
Inhaltsangabe: Peter und seine Schwester Anne liegen im Bett, haben das Fenster weit geöffnet und wollen gerade einschlafen. Da fliegt ein Käfer ins Zimmer, kreist um die Lampe und singt dabei ein merkwürdiges Lied über seinen Urgroßvater. Dem hat ein Holzdieb mit der Axt ein Bein abgehackt. Die Nachtfee hat den Dieb zur Strafe auf den Mond verbannt. Leider hat er auch das Käferbein mitgenommen. Seitdem sind sämtliche Käfer dieser Familie auf der Suche nach zwei Kindern, die nie ein Tier gequält haben. Denn nur solche Kinder können zum Mond fliegen und das verlorene Bein zurückholen. Anne fliegt sofort los, Peter würde lieber schlafen, aber er kann seine kleine Schwester auf einer so gefährlichen Reise nicht allein lassen.
Mitwirkende:
Peter Walter Fister-Culjat
Anne Anne Helm
Summsemann Christian Gaul
Sandmann Rainer Büttner
Milchstraßenmann Wilfried Herbst
Nachtfee Ulrike Krumbiegel
Mondmann Jürgen Kluckert
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Advent, Advent (Staffel 2) 2:

Die Todeskrippe

Sendetermine: SRF 3 - Sonntag, 5. Dez 2021 11:10, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Natascha Beller
Simon Chen
Produktion: SRF 2021, 23 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Martin Bezzola
Komponist(en): Martin Bezzola
Tontechnik: Roland Fatzer
Dramaturgie: Johannes Mayr
Dramaturgie: Wolfram Höll
Inhaltsangabe: Weihnachtszeit, schönste Zeit – für das Spielzeuggeschäft Huber! Das sieht man schon dem Schaufenster an. Eine ganze Weihnachtskrippe gibts da zu sehen: Josef und Maria, Jesus und die drei heiligen Könige in seeliger Eintracht, nachgestellt mit Schaufensterpuppen. Und eine Leiche!
Mitwirkende:
Nico Lara Stoll
Kevin Gabriel Vetter
Frau Nobs, Ladenbesitzerin Irina Schönen
Herr Selcic, Securitas-Chef Tomas Korber
Herr Huber, Ladenbesitzer Phillipe Graber
Links: Externer Link Homepage von Martin Bezzola
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HIV-Positiv - Michaels erstes Jahr mit dem Virus

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 5. Dez 2021 13:04, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Sonntag, 5. Dez 2021 20:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ole Siebrecht
Produktion: WDR/DLR 2021, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Matthias Kapohl
Technische Realisation: Dirk Hülsenbusch
Technische Realisation: Matthias Fischenich
Regieassistenz: Katarina Schnell
Inhaltsangabe: Michael bekommt im Sommer 2020 die Diagnose: HIV-positiv. Der Autor begleitet ihn das gesamte erste Jahr nach diesem einschneidenden Ereignis. Was wird sich verändern in Michaels Leben?
Sommer 2020: Michael erhält eine Diagnose, die alles verändert: Er hat sich mit HIV infiziert. Nach dem ersten Schock kommen die Fragen: Was bedeutet die Diagnose, in einer Zeit, in der das Virus längst kein Todesurteil mehr ist? Ein Jahr lang − 365 Tage ab der positiven Diagnose − gibt uns Michael Einblick in sein Leben und lässt uns bei seiner Suche nach Antworten auf unzählige Fragen, die ihm durch den Kopf gehen, teilhaben. Wie stark hat sich das Virus bereits in seinem Körper ausgebreitet? Bei wem hat er sich infiziert? Wie läuft die Behandlung ab? Wie reagieren seine Eltern und Freunde? Was macht die Diagnose mit seiner Psyche? Michael ist einer von etwa 91.000 Menschen in Deutschland, die HIV-positiv sind und bis heute auch mit starken Stigmatisierungen umgehen müssen.
Mitwirkende:
Markus J. Bachmann
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Caro ermittelt 2:

Der kalte Onkel

Sendetermine: RBB Kultur - Sonntag, 5. Dez 2021 14:00 Teil 5/12, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Caroline Labusch
Auch unter dem Titel: Abgebrannt (1. Teil)
Detlev Dombrowski (2. Teil)
Abgezockt (3. Teil)
Jochen gegen Hans-Christian Ströbele (4. Teil)
Glanz alter Zeiten (5. Teil)
Kanzlerenkel! Blaues Blut? (6. Teil)
Bar Hotel M. - Paris (7. Teil)
Abgekackt (8. Teil)
Who‘s Jay (9. Teil)
Liebe auf Schloss Stetten (10. Teil)
Auf Franzens Couch (11. Teil)
Schluss mit „lustig“ (12. Teil)
Produktion: rbb 2020, ca. 300 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Marion Pfaus
Komponist(en): Ingo Günther
Ton und Technik: Bernd Bechthold
Ton und Technik: Martin Scholz
Regieassistenz: Melina von Gagern
Dramaturgie: Regine Ahrem
Inhaltsangabe: Ein True-Crime Comedy Hörspiel 01. Abgebrannt Eines Tages findet Caro eine Nachricht ihrer Mutter auf dem AB: "Caro! Stell dir vor, Jochen ist gestorben! Furchtbar, furchtbar!" Furchtbar ist vor allem, dass die Leiche ungewaschen verbrannt und von einem Sarg-Discounter anonym verbuddelt wurde. Wie konnte das geschehen?
02. Detlef Dombrowski Caro begibt sich auf die Spur: Zunächst deckt sie Ungereimtheiten im Billigbestattungs-Milieu auf, aber dann stößt sie auf eine ganz andere Geschichte: Kurz nach der Wende nahm Jochen in Potsdam die Villa seines Erbonkels, des Malers Egon von Kameke in Beschlag und entwickelte dort ungewöhnliche Aktivitäten.
03. Abgezockt Wenig später ereignen sich dann zwei spektakuläre Kunstdiebstähle in Potsdam. Jochen sprach vor laufender Kamera von unschätzbaren Verlusten, wirkte aber ganz zufrieden dabei. Ist wirklich was dran an den Gerüchten, dass der Enkel eines deutschen Reichskanzlers an einem spektakulären Kunstraub in den Neunziger Jahren beteiligt war? 
04. Jochen gegen Hans-Christian Ströbele Die Täter werden schließlich überführt und vor Gericht gestellt. Der RAF-Anwalt Hans-Christian Ströbele verteidigt einen von Ihnen. Gab es da eine Verbindung zwischen Jochen und dem Täter? Eines wurde im Rahmen dieses Prozesses jedenfalls deutlich: die Kameke-Bilder waren absurd hoch versichert.
05. Glanz alter Zeiten Caro erfährt, dass Jochen neben den Gemälden das gesamte Familienerbe verhökerte. Dazu schlachtete er auch seine adelige Herkunft und die Geschichte seines Großvaters aus, des Reichskanzlers Georg Michaelis. Laut Wikipedia war dieser Reichskanzler ein großes Unglück für Deutschland.
06. Kanzlerenkel! Blaues Blut? Die Kanzlerschaft von Jochens Großvater stand unter keinem guten Stern. Die Familie jedenfalls litt noch jahrzehntelang unter diesem schweren Erbe. Nebenbei geht Caro - mit Hilfe zweier Adels-Expertinnen - ihren eigenen adligen Genen auf den Grund.
07. Bar Hotel M. - Paris Nach seiner Abzocke in Potsdam macht Jochen sich nach Paris aus dem Staube und landet in einer Absteige am Montmatre. Als Caro dort auftaucht, kommt es zu sprachlichen Turbulenzen - und der Patron des zwielichtigen Hotels verhält sich mehr als verdächtig.
08. Abgekackt Paris war schon in den Fünfziger Jahren Jochens Zufluchtsort gewesen. Dort gab es alles, was es im vermufften Recklinghausen nicht gab: Parties, Drogen, Sommeraufenthalte in St.Tropez und eine illustre Jeunesse dorée, in der das Coming-Out dieses jungen Mannes kein Problem war.
09. Who‘s Jay Ende der Sechziger Jahre verlegt Jochen seinen Lebensmittelpunkt nach New York. In einem riesigen Loft voller Penis-Bilder und lebenden Schönlingen trifft sie Charles Leslie, eine Ikone der Gay-Szene. Mit ihm taucht sie ein in die "guten, alten Stonewall-Zeiten". Auch zwei Wahrsagerinnen geben entscheidende Hinweise ...
10. Liebe auf Schloss Stetten Bei einem Besuch bei seinen Eltern in dem privaten Pflegeheim Schloß Stetten beginnt Jochen eine Affäre mit einem der Zivildienstleistenden - Volker. Er wird seine große Liebe, seine erste dauerhafte Beziehung. 10 Jahre lang. Aber Volker nach der Angelegenheit befragt, will davon nichts wissen ...
11. Auf Franzens Couch Jochen hat ja zeit seines Lebens wie ein Besessener gemalt. Was wollen seine Bilder uns sagen? Caro legt sie dem Kunst-Psychologen Professor Franzen vor, der eine verwegene Theorie bereithält. Langsam ist Caro im Begriff, ihren Onkel zu verstehen ...
12. Schluss mit „lustig“ Caro versucht die letzten Lebensjahre Jochens zu rekonstruieren. Und kommt dabei tatsächlich der Grimaldi-Prinzessin auf die Spur, die offenbar in Jochens Leben doch eine bedeutende Rolle gespielt hat.
Mitwirkende:
Caroline Labusch
Julika Jenkins
Thomas Fischer
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Im Rausch. Schriftstellerinnen und Abhängigkeit

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 5. Dez 2021 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Maike Albath
Produktion: SWR 2021, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Günter Maurer
Ton und Technik: Fabian Vossler
Ton und Technik: Anke Schlipf
Inhaltsangabe: Sie raste im Sportwagen nach Saint-Tropez und trank Unmengen von Whiskey: die blutjunge Françoise Sagan. Ein Unfall machte sie abhängig von Schmerzmitteln. Die brasilianische Schriftstellerin Clarisse Lispector bekam in den 1940er-Jahren Schlaftabletten gegen ihre Unruhe, an Antidepressiva war sie ohnehin gewöhnt. Avantgardekünstler feierten den Drogenrausch als Bewusstseinserweiterung, aber Schriftstellerinnen hielten wohl vor allem ihre Ängste in Schach. Ingeborg Bachmann starb an Medikamentenmissbrauch, ihre italienische Kollegin Elsa Morante ließ kaum eine Pille aus. Die Lasten der Emanzipation schienen nur auf diese Weise auszuhalten zu sein.
Mitwirkende:
Anne-Marie Lux
Susanne Theil
Mareike Köhler
Stefan Müller-Doriat
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Auf der Suche nach dem verlorenen Werk - Der Mythos Ludwig Hohl

Sendetermine: WDR 3 - Sonntag, 5. Dez 2021 15:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Janko Hanushevsky
Produktion: ORF/WDR 2021, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Janko Hanushevsky
Komponist(en): Janko Hanushevsky
Technische Realisation: Barbara Göbel
Inhaltsangabe: Erst am Ende seines Lebens erhält Ludwig Hohl (1904-1980) literarische Anerkennung. Der Suhrkamp-Verlag bringt eine Neuauflage seines Werks heraus, u.a. sein knapp 1000-seitiges Magnum Opus 'Die Notizen': ein Konvolut mit einander korrespondierender Fragmente. Eine breite Wahrnehmung bleibt dem Werk des Schweizer Dichter-Philosophen aber bis heute verwehrt.
Dabei ist sein Denken in Fragmenten, entlang der Zwischenräume und Ränder des Bewusstseins, entwickelt in den Zwanziger- und Dreißigerjahren während einer Phase nomadischer Heimatlosigkeit, von erstaunlicher Modernität. Der junge Hohl flieht aus der Enge der Schweiz zunächst nach Paris, weiter in die Alpen, nach Marseille, Wien und schließlich nach Den Haag. Seine ganz eigene Denk- und Schreibform entspringt dieser Ruhelosigkeit, dieser Zerrissenheit. Als er aus finanzieller Not 1937 in die Schweiz zurückkehrt, trägt er im Gepäck sein fast vollendetes Werk: tausend Seiten 'Notizen'.
Zurück in der Schweiz hat Hohl sich selbst nach und nach zu einem Mythos stilisiert. Ein Vierteljahrhundert hat er in Genf in einem Kellerloch gelebt, zwischen Wäscheleinen, die kreuz und quer durch den Raum liefen, vollgehängt mit seinem literarisch-philosophischen Zettelwerk. Er hat sein armseliges Dasein zelebriert, inszeniert und das Seinige zur Legendenbildung um den wunderlichen Solitär beigetragen.
Mitwirkende:
Stefko Hanushevsky
Matthias Ponnier
Links: Externer Link Homepage Merzouga
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Stein, Stiel, Schlehe

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 5. Dez 2021 15:05, (angekündigte Länge: 51:25)
Autor(en): Esther Kinsky
Produktion: BR 2019, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Jens Bluhm
Komponist(en): Felix Stachelhaus
Ton und Technik: Gerhard Wicho
Ton und Technik: Susanne Herzig
Regieassistenz: Pauline Seiberlich
Inhaltsangabe: Esther Kinsky über ihr erstes Originalhörspiel: "Stein, Stiel, Schlehe ist entstanden aus der ungarischen Wortfolge k? növény kökény - "Stein - Pflanze - Schlehe“. Die Schlehen spielen zwar am Schluss eine Rolle, doch ging es bei dieser Sequenz mehr um den Klang, um diese - für den des Ungarischen nicht mächtigen - scheinbare Entwicklung zum Zusammenwachsen der beiden ersten Wörter zu einem dritten: so als sei kökény - das Wort für Schlehe - ein zusammengewachsenes k? und növény - Stein und Pflanze. Im ganzen Text geht es um Transformationen dieser Art, die aus der Spannung zwischen Widrigem erwachsen, die im Klang liegen kann, im Bild, in Fremdheit. Es geht um die versehrten Gelände des Herzens im Schatten von Verlust und Trauer, auf denen aus der Versehrung mittels der Erinnerung eine andere, neue Sprache erwächst, um das Entgleiten der Welt aus dem Wir ins Ich, das sich noch hilflos um zweierlei Blick bemüht, um die unstete Lesbarkeit der Welt, die sich dem halbverwaisten Blick bietet oder entzieht. Dabei geht es nicht um Natur, sondern um den Vorgang des Benennens, die Umsetzung von Sichtbarem in Hörbares, das Finden von Sprache als Lautung, in der sich neue Orientierung findet.“
"Tagsüber geht Wind, fährt in die Bäume und Büsche, rüttelt herunter, was längst noch nicht reif ist, knickt die Stockrosen um, die scheu auf den behaarten Stengeln erblüht sind, auf den lappigen Blättern paaren sich Feuerkäfer ohne Ruhe und Rast, der Wind knickt die Stengel, die Feuerkäfer haben es eilig, der Wind füllt die Taschen, die Wagen, die Häuser, alles schwebt im steten Rauschen, unterm Schweben der windgefüllten Häuser, der Ratlosen mit ihren windgefüllten Hosen-, Jacken-, Hemdentaschen und windgeblähten Kitteln, dem Pfeifen der trudelnden Wagen zieht der Sommer des Wegs, nur die Sonnenblumen stehn hoch und starr gegen den Wind.“ (Aus: "Stein, Stiel, Schlehe")
Mitwirkende:
Ben Reynolds
Julia Riedler
Jochen Striebeck
Eszter Tompa
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Macht Theater. Ein Stück vom Leben

Sendetermine: MDR Kultur - Sonntag, 5. Dez 2021 17:00 (Ursendung gekürzt) , (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Tom Pauls
Peter Ufer
Produktion: Aufbau audio 2021, ca. 52 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Lesung
Inhaltsangabe: Erstmals erzählt Tom Pauls von dem Moment, der ihn für die Bühne begeisterte, von Selbstzweifeln während seines Schauspielstudiums, den Widersprüchen vor 1989 sowie dem Neuanfang nach 1990. Noch nie sprach er so persönlich von den Höhen und Tiefen seiner Karriere, über die Rolle des Theaters in der DDR, die Ostalgie sowie gegenwärtige Katastrophen wie Elbe-Hochwasser und Corona-Pandemie. Ohne Herausforderungen ging es bei ihm nie. Aber mit Possen bringt er unverdrossen sein Publikum zum Lachen und macht immer weiter Theater.
Mitwirkende:
Tom Pauls
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Ein Schluchzen ohne Ende

Sendetermine: SR 2 - Sonntag, 5. Dez 2021 17:04, (angekündigte Länge: 50:59)
Autor(en): Gilles Perrault
Produktion: DDR 1973, 51 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur
Regie: Wolfgang Schonendorf
Bearbeitung: Peter Gugisch
Dramaturgie: Ruth Hildebrandt
Ton: Rosemarie Schumann
Schnitt: Gerda Breitkreuz
Regieassistenz: Steffi Miermeister
Übersetzung: Belattre
Inhaltsangabe: Frederic Vannier, ein junger Franzose, erfährt durch Zufall, dass sein Vater, der der Resistance angehörte, der Gestapo in die Hände fiel und angeblich zum Verräter wurde. Der Sohn befragt noch lebende Zeugen, Freunde seines Vaters, holt Aussagen und Berichte der Gegenseite ein und findet heraus, dass die Dinge durch das Agieren eines Nazi-Kollaborateurs Frederics Mutter und seinem jüngeren Bruder gegenüber einen ganz anderen Verlauf genommen hatten.
Mitwirkende:
Frederic Vannier Peter Reusse
Inspektor Laurais Hans-Joachim Hanisch
Kommissar Chalet Wolf Kaiser
Mutter Vannier Ursula Braun
Soriot Hans Teuscher
Sohn der "Venus" Hans-Peter Minetti
Richter Wolfgang Greese
Grete Richter, seine Tochter Helga Sasse
Martha Richter, seine Frau Ruth Glöss
Rudi Wilfried Ortmann
Erzähler Dieter Mann
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Good Vibrations Movement

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 5. Dez 2021 17:04, (angekündigte Länge: 53:00)
Autor(en): Christoph Goldmann
Produktion: WDR 2021, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Matthias Kapohl
Komponist(en): Tobias Vethake
Dramaturgie: Thomas Leutzbach
Dramaturgie: Christina Hänsel
Technische Realisation: Henning Schmitz
Regieassistenz: Tim Müller
Inhaltsangabe: Eine Gruppe Test-User unternimmt mit der App 'Good Vibrations Movement' eine Reise durch die Geschichte des heilenden Sounds.
Bei dem Versuch, sich mit möglichst vielen Menschen zu verbinden und Teil einer Bewegung werden zu können, begegnen die Spieler allerdings nicht nur Brian Eno oder Jimi Hendrix, sondern auch unbekannten Klangforschern wie dem Arzt Arthur Perelman. Der führt 1938 ein Experiment durch, um seiner Tochter mittels eines Soundsystems unter einem Zeppelin 'Good Vibrations' zu schicken. Denn die Nazis verwehren ihm jeglichen Kontakt zu seiner Tochter, die aufgrund einer psychischen Krankheit in einem Heim für 'unwertes Leben' eingesperrt ist. Doch sind all diese Dokumente und wissenschaftlichen Forschungen, die die App über den Zusammenhang zwischen Sound und DNA hervorzaubert, real oder Fiktion?
Das Hörspiel wurde gefördert von der Filmstiftung NRW
Mitwirkende:
Brian Enno Hesse
Verkäufer Peter Harting
Rezeptionistin Aurélie Thepaut
Ärztin / Mutter von Brian Wilson Justine Hauer
Robert Moog John Doyle
Perelman Markus Scheumann
Berthold Guido Renner
Zoe Miranda Sophie Hattenberger
Rüdin Jörg Ratjen
Bruder Thomas Moritz Führmann
Sprecher / Radiosprecher Andreas Laurenz Maier
Brian Jones OV Mike McAlpine
Brian Wilson Steve Hudson
Sprecherin App Susanne Marie Kubelka
Sarahs Oma Ursula Michelis
Sarah Lena Geyer
Ben Daniel Rothaug
Jule Katrin Mattila
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Alles Liebe für Angelika

Sendetermine: RB 2 - Sonntag, 5. Dez 2021 18:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Arnold E. Ott
Produktion: RB 1979, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Hans-Jürgen Ott
Toningenieur: Günter Becker
Schnitt: Marlies Bergen
Regieassistenz: Theo Staats
Inhaltsangabe: An einem Sonntagvormittag wird Kommissar Möller von seinem aktiven Hobby, dem Fußballspiel, in die Praxis von Dr. Bodensdorf gerufen. Der Arzt wurde erschossen aufgefunden. Der Kommissar erfährt, daß am Vorabend der Tat eine Aussprache zwischen dem Arzt und seiner geschiedenen Frau stattgefunden habe, bei der es um das Sorgerecht für die Tochter Angelika ging, die beim Vater lebt. Rolf Binder, ein Freund des Toten, scheint mehr aus dessen Leben zu wissen, als er dem Kommissar mitteilt. Als die Schwägerin von Rolf Binder auftaucht und konkrete Zweifel am normalen Tod von Dr. Bodensdorf anmeldet, und als auch noch die Tatwaffe im Wäscheschrank der geschiedenen Frau Bodensdorf gefunden wird, scheint der Fall klar zu sein. Als der Kommissar bei einem Freund des Toten ermittelt, findet er dort Angelika, die ihm etwas Bemerkenswertes zu erzählen hat.
Mitwirkende:
Rolf Binder Gert Haucke
Eva Bodensdorf Christine Brandt-Jantoss
Frau Gütting Katharina Brauren
Angelika Bodensdorf Jacqueline Kurpiers
Fräulein Schütz Marina Wandruszka
Stefan Bodensdorf Jürgen Nola
Susanne Gerlitz Inken Sommer
Kommissar Möller Ulrich von Bock
Dieter Jorschik
Thomas Schiestel
Frank Grupe
Matthias Siebert
Hans Helge Ott
Werner Staats
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Spielräume der Begegnung - Was es heißt, mit- und füreinander da zu sein

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 5. Dez 2021 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Astrid Nettling
Produktion: hr 2021, 50 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Marlene Breuer
Ton und Technik: Josuel Theegarten
Inhaltsangabe: Was eine Ausnahmesituation bei Menschen freisetzen kann, haben wir durch die Pandemie erfahren, die uns aus dem alltäglichen und selbstverständlichen Miteinander herauskatapultiert hat. Nicht um diese Ausnahmesituation soll es gehen, aber dennoch um Erfahrungen, die Menschen machen, wenn sie sich entschieden haben, für andere Menschen da zu sein, und bereit sind, sich auf ein vielleicht noch unerprobtes Mit- und Füreinander einzulassen. Auf eine Begegnung mit Menschen, in der es nicht um Nutzen, Leistung oder Erfolg geht.
Was aber bewegt Menschen zu einem solchen Schritt? Welche Spielräume im Umgang mit- und füreinander können sich dadurch öffnen? Welche ungeahnten Möglichkeiten und Freuden können daraus erwachsen? Und wo liegen zugleich die eigenen Grenzen für ein solches Engagement? Fragen, denen das Feature nachgehen möchte.
Mitwirkende:
Rebecca Madita Hundt
Melanie Straub
Sebastian Reis
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Madame Bovary

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 5. Dez 2021 18:20 Teil 1/3, (angekündigte Länge: 100:00)
HR 2 - Sonntag, 5. Dez 2021 22:00 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 119:00)
Autor(en): Gustave Flaubert
Produktion: HR/RB/DLR 2005, 253 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Komponist(en): Michael Riessler
Ton und Technik: Klaus Schumann
Ton und Technik: Peter Nielsen
Ton und Technik: Kristine Rockstroh
Regieassistenz: Wolfgang Seesko
Übersetzung: Maria Dessauer
Inhaltsangabe: »Welches ist das Gebiet der Dummheit, das stumpfsinnigste Milieu, das die meisten Absurditäten, die meisten intoleranten Dummköpfe hervorbringt? - Die Provinz.
Welches sind dort die unerträglichsten Akteure? - Die kleinen Leute, die sich in kleinen Tätigkeiten verausgaben, deren Ausübung ihr Denken verkümmern läßt.
Welches ist der am meisten abgenutzte und mißbrauchte Sachverhalt, die abgedroschenste Leierkastenmelodie? Der Ehebruch.«
Charles Baudelaire vemerkte 1857, als »Madame Bovary« erschien, genau das banale Sujet diesen Romans, das ihn aber nicht hindert, zum absoluten Kunstwerk zu mutieren. Vielmehr wird bei Flaubert gerade die Geschichte einer normannischen Arztfrau, die aus Lebens- und Liebeshunger der ehelichen Langeweile entflieht und im Freitod endet, zum Klassiker modernen Erzählens, der auch heute seine Bedeutung nicht verloren hat.
Die Hörspielfassung erzählt die Geschichte der »Sitten aus der Provinz« als ein akustisches Gebilde, das Flauberts Neuerungen - die Behandlung von Erzählzeit und erzählter Zeit, seine Erfindung der »erlebten Rede«, die gnadenlose, mitleidlose Komik der Beschreibung - ins Blickfeld rückt.
Mitwirkende:
Erzähler Friedhelm Ptok
Emma Bovary Chris Pichler
Charles Bovary Bernhard Schütz
Charles als Junge Ilja Roßbander
Vater Bovary Dietmar Mues
Mutter Bovary Angela Schmid
Lehrer Dieter Hufschmidt
Héloise Erika Skrotzki
Vater Rouault Peter Franke
Homais Wolf-Dietrich Sprenger
Léon Samuel Weiss
Rodolphe Thomas Sarbacher
Lheureux Rolf Hoppe
Abbé Bornisien Hans Teuscher
Präfekt Dietrich Mattausch
Amme Verena Reichardt
Félicité Susanne Schrader
Straßensänger Gaston Michel
Klarinette Michael Riessler
1. Geige Geoffrey Wharton
2. Geige Ulrike Stortz
Bratsche Vincent Royer
Cello Scott Roller
Links: Externer Link Homepage Michael Riessler
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1984

Sendetermine: DLR - Sonntag, 5. Dez 2021 18:30 Teil 1/4, (angekündigte Länge: 63:00)
Autor(en): George Orwell
Produktion: BR/DLR 2021, 254 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Science Fiction
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komponist(en): Klaus Buhlert
Ton und Technik: Martin Eichberg
Ton und Technik: Andreas Meinetsberger
Ton und Technik: Philipp Adelmann
Regieassistenz: Beate Becker
Übersetzung: Michael Walther
Inhaltsangabe: Ein Klassiker der dystopischen Literatur: George Orwells 1948 fertig gestellter Roman 1984 spielt in einem zukünftigen London, der wichtigsten Stadt von Ozeanien, einem totalitären Großstaat. Eindringlich erzählt der Roman, wie Sprache zum Instrument der politischen Manipulation gerät und moderne Kommunikationsmittel die Privatsphäre der Bürger bedrohen. Die Hauptfigur Winston Smith arbeitet im ‚Ministerium für Wahrheit‘ und ist damit beschäftigt, alte Zeitungsberichte und somit das vergangene Geschichtsbild fortlaufend an die gerade herrschende Parteilinie anzupassen. Obwohl er zur ‚Äußeren Partei‘ gehört, hegt Smith Zweifel an dem totalitären System und notiert seine verbotenen Gefühle in einem Tagebuch, das er bei Mr. Charrington, dem Inhaber eines alten Kramladens, gekauft hat.
Mitwirkende:
Erzähler Franz Pätzold
Winston Smith Felix Goeser
Julia Elisa Plüss
O'Brien Jens Harzer
Parsons Wolfram Koch
Mrs. Parsons Jenny König
Johnny Parsons (12) Jack Triebel
Helen Parsons (10) Helene Herwig
Syme Dimitrij Schaad
Charrington Manuel Harder
Goldstein, Alter Hendrik Arnst
Prole, Teleschirm (weiblich) Bibiana Beglau
Teleschirm (männlich) Max von Pufendorf
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Blackout - Das Mädchen auf dem Foto

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 5. Dez 2021 18:30 Teil 2/5, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Anne Pilegaard Petersen
Sara Bjelke Refsbech
Auch unter dem Titel: Die Nacht (1. Teil)
Warum haben wir darüber Witze gemacht ? (2. Teil)
Der Prozess (3. Teil)
Die Rede (4. Teil)
Meine Erzählung (5. Teil)
Produktion: Danmarks Radio/WDR 2021, 140 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Martin Zylka
Technische Realisation: Olaf Dettinger
Regieassistenz: Eva Solloch
Übersetzung: Peter Urban-Halle
Inhaltsangabe: Eine Party mit zu viel Alkohol. Sex, an den sich die 16 jährige Sara nur noch bruchstückhaft erinnert, und am nächsten Morgen ein Foto im Netz. Wochen später wird Cybermobbing ihr Leben dramatisch verändern.
2014 feiert Sara eine große Silvesterparty bei der sie sich blindlings betrinkt . Später sind die Erinnerungen an den Abend nur noch schemenhaft. In dieser Nacht haben zwei junge Männer Sex mit Sara. Einer von ihnen machte ein Foto mit seinem Mobiltelefon und teilt es im Netz.
Zunächst versucht Sara, darüber zu lachen; und auch die ersten Reaktionen ihrer Mitschüler sind eher amüsiert. Doch dann, als das Foto immer weitere Kreise zieht, wird Sara plötzlich geächtet und als Hure beschimpft – und verschwindet mehr und mehr in einem schwarzen Loch aus Ekel und Selbsthass.
Sie schaltet ihre Eltern und die Polizei ein, was zu einem der ersten Prozesse über das Teilen von Bildern ohne Zustimmung in Dänemark führt. 2019, fünf Jahre später, spürt Sara noch immer die psychische Narben. Um sich selbst und das, was in dieser Nacht und in den Monaten danach geschah, besser zu verstehen, beschließt sie, ihre Geschichte in einer Podcast-Serie zu verarbeiten.
Blackout - Die Nacht (1/5)
Die erste Party in der Oberstufe – es sollte ein unvergessliches Fest werden. Jahre später versucht Sara die Puzzleteile dieser Nacht zusammen zu bekommen. Feiern, Trinken, Sex mit zwei Jungs - oder doch eher zwei Jungs, die mit ihr Sex haben? und eben : Das Foto
Blackout - Warum haben wir darüber Witze gemacht - (2/5)
Das Foto zieht immer weitere Kreise; nicht nur unter Mitschüler:innen. Sara fühlt sich gemoppt und beschämt . Und fällt in ein schwarzes Loch, weil sie mit Niemanden über ihre Empfindungen reden kann. Im Rückblick versucht sie mit ihren damaligen Freundinnen zu klären, warum alle- sie selbst eingeschlossen – lieber über „den flotten Dreier“ gewitzelt haben, als nachzuspüren, was da ok war, und was nicht.
Blackout - Der Prozess (3/5)
Sara wird auf der Straße als Hure beschimpft – und rastet aus. Schließlich berichtet sie ihrer Mutter von den Anfeindungen und Selbstzweifeln, die ihr das Leben über Monate zur Hölle gemacht haben. Mit Unterstützung ihrer Eltern strengt sie einen Prozess gegen den Jungen an, der das intime Bild gemacht und im Netzt geteilt hatte.
Blackout - Die Rede (4/5)
Nur weg von der Schule, raus aus einer Umgebung in der es ein vor – und ein nach dem Foto gab. Auf dem College trifft Sara auf neue Freundinnen, die ebenfalls übergriffige Erfahrungen gemacht haben. Andererseits begreift sie, dass es zu einfach wäre, sich als bloßes Opfer eines doppelten Missbrauchs zu verstehen . Sie beschließt eine öffentliche Rede zu halten.
Blackout - Meine Erzählung (5/5)
Auch als junge Frau merkt Sara , dass die Silvesternacht und das, was sie in Gang setzte, Spuren hinterlassen haben. Nicht nur in ihrer Sexualität. Mit Hilfe einer Psychologin erkennt sie, wie sehr das Urteil Anderer ihr Selbstbild geprägt hat und beschließt, sich ihre Geschichte zurückzuholen. Auch mit diesem Podcast.
Preise / Auszeichnungen: Prix Europa - Bestes Europäisches Radio Feature 2020
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Das Auge der Supernova

Sendetermine: WDR 3 - Sonntag, 5. Dez 2021 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dana Ranga
Produktion: WDR 2002, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Genre(s): Science Fiction
Regie: Angeli Backhausen
Dramaturgie: Georg Bühren
Technische Realisation: Herbert Kuhlmann
Technische Realisation: Anne Effertz-Arnal
Inhaltsangabe: Wenig ist bekannt vom Gefühlsleben der Astronauten auf ihren immer längeren Flügen. Alexander ist schon seit vierzehn Monaten im All und nahezu auf sich allein gestellt, seit sein Kopilot Andrej an schweren Depressionen leidet. Wichtigste Bezugsperson ist Alexanders Psychologin Irina in der Bodenstation. Sie interessiert sich für seine Träume, seine Wünsche und Ängste. Zu ihr hat er inzwischen ein innigeres Verhältnis aufgebaut als zu seiner Frau, und er nimmt es fast mit Gelassenheit, als Irina ihm mitteilt, dass seine Frau sich von ihm getrennt hat. Mehr Sorge bereitet ihm eine Kette von Pannen, die die Rückkehr zur Erde weiter verzögert. Ist es möglich, dass Oscar, der Leiter der Bodenstation, die Ablösung bewusst verzögert? Dieser hatte zusammen mit Alexander die nötigen Aufnahmetests bestanden, war aber von der zuständigen Kommission nicht zum Flug zugelassen worden.
Was den Eindruck eines Science fiction-Hörspiels macht, basiert auf einem authentischen Vorfall in der russischen Raumfahrt. Die Umstände des Todes, den am Ende des Stücks der Astronaut Alexander stirbt, wurden niemals geklärt. War es Mord? War es ein Unfall?
Mitwirkende:
Alexander Sylvester Groth
Irina Imogen Kogge
Oskar Thomas Anzenhofer
Radiosprecher / Pavel Karlheinz Tafel
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Roter Glamour

Sendetermine: NDR Kultur - Sonntag, 5. Dez 2021 19:05 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dominique Manotti
Produktion: NDR/SWR 2019, 109 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Beatrix Ackers
Bearbeitung: Beatrix Ackers
Komponist(en): Andreas Bick
Technische Realisation: Christian Alpen
Technische Realisation: Sven Kohlwage
Technische Realisation: Stephan Ohm
Technische Realisation: Angelika Körber
Regieassistenz: Felix Lehmann
Dramaturgie: Christiane Ohaus
Übersetzung: Andrea Stephani
Inhaltsangabe: Durch den Absturz eines mit Waffen beladenen Flugzeugs über der Türkei werden Spekulationen über zweifelhafte Waffengeschäfte mit Regierungsbeteiligung laut. Denn die Waffen stammen aus alten Militärbeständen und waren offensichtlich für den Iran bestimmt, der offiziell mit einem Waffen-Embargo belegt ist. Mittelpunkt und Drahtzieher der Geschäfte ist François Bornand, ein Sonder-Berater des französischen Präsidenten Mitterand und vornamensverwandt mit dessen realem Vorbild.
Ziel des Waffenhandels ist neben der finanziellen Bereicherung die Befreiung französischer Geiseln aus dem Libanon. Mit Morden an Mitwissern und Verantwortlichen wird nun der bevorstehenden Krise begegnet. Verstrickt in die Geschäfte sind große Waffenkonzerne, Mittelsfirmen, der Präsident und andere Politiker, die ihre schützende Hand über die Vorgänge halten, die verschiedenen Geheimdienste und Journalisten.
Durch das große Figurenrepertoire, die vielen Verbindungen und doppelten Spiele der Figuren, ist es manchmal schwer, den Überblick über deren Funktionen und Motive zu behalten. Die gewisse Unübersichtlichkeit und Komplexität der personellen Verbindungen lässt die Schilderung des Machtapparates andererseits um so realistischer erscheinen.
Mitwirkende:
Erzählerin Barbara Nüsse
François Bornand Felix von Manteuffel
Fernandes Marc Hosemann
François Mitterand Gerd Wameling
Karim Stephan Schad
Kakkhar Christian Regel
Noria Ghozali Marina Frenk
Kommissar Markus John
Tonio Arango
Katja Brügger
Marlen Diekhoff
Bernd Grawert
Jonas Hien
Pascal Houdus
Sascha Icks
Marcus John
Benjamin Kirsch
Benjamin Kramme
Matti Krause
Matthias Leja
Rasmus Meyer-Loos
Astrid Meyerfeldt
Anne Müller
Alexander Radszun
Toini Runke
Steffen Siegmund
Wolf-Dietrich Sprenger
Jürgen Uter
Anne Weber
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HIV-Positiv - Michaels erstes Jahr mit dem Virus

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 5. Dez 2021 13:04, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Sonntag, 5. Dez 2021 20:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ole Siebrecht
Produktion: WDR/DLR 2021, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Matthias Kapohl
Technische Realisation: Dirk Hülsenbusch
Technische Realisation: Matthias Fischenich
Regieassistenz: Katarina Schnell
Inhaltsangabe: Michael bekommt im Sommer 2020 die Diagnose: HIV-positiv. Der Autor begleitet ihn das gesamte erste Jahr nach diesem einschneidenden Ereignis. Was wird sich verändern in Michaels Leben?
Sommer 2020: Michael erhält eine Diagnose, die alles verändert: Er hat sich mit HIV infiziert. Nach dem ersten Schock kommen die Fragen: Was bedeutet die Diagnose, in einer Zeit, in der das Virus längst kein Todesurteil mehr ist? Ein Jahr lang − 365 Tage ab der positiven Diagnose − gibt uns Michael Einblick in sein Leben und lässt uns bei seiner Suche nach Antworten auf unzählige Fragen, die ihm durch den Kopf gehen, teilhaben. Wie stark hat sich das Virus bereits in seinem Körper ausgebreitet? Bei wem hat er sich infiziert? Wie läuft die Behandlung ab? Wie reagieren seine Eltern und Freunde? Was macht die Diagnose mit seiner Psyche? Michael ist einer von etwa 91.000 Menschen in Deutschland, die HIV-positiv sind und bis heute auch mit starken Stigmatisierungen umgehen müssen.
Mitwirkende:
Markus J. Bachmann
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Missglückte Menschenliebe - Über Misanthropie

Sendetermine: DLF - Sonntag, 5. Dez 2021 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Rolf Cantzen
Produktion: DLF 2021, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Philippe Brühl
Ton und Technik: Wolfgang Rixius
Ton und Technik: Jens Müller
Ton und Technik: Christoph Rieseberg
Inhaltsangabe: „Edel sei der Mensch, hülfreich und gut“ – so die Wunschvorstellung. Doch die Realität sieht oft düster aus. Da sagt sich der eine oder die andere doch lieber gleich von der gesamten Menschheit los. Aber ist das mehr als bloße Attitüde? Menschen bringen sich gegenseitig um – nicht selten freudig und im Namen irgendwelcher Ideale, sie betrügen einander und sind im Alltag häufig unangenehm oder einfach nur anstrengend. Misanthropie, Menschenverachtung oder die abgeschwächte Variante der Menschenflucht scheint da manchmal die bessere Alternative zu sein. Vor allem Philosophen und Schriftstellerinnen finden in der Misanthropie aber auch einen Raum, um ihre Kreativität zu entfalten und sich in die anziehende Aura der Unnahbaren zu hüllen. Oder es hilft ihnen einfach, sich selbst, die Menschheit und die eigenen Reflexionen über eben diese zu ertragen. Ganz nach dem Motto: Ein mehr oder weniger freundlicher Abstand zu den Menschen kann helfen, es mit ihnen auszuhalten.
Mitwirkende:
Nicola Gründel
Wolf Aniol
Louis Friedemann Thiele
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Beste Freunde? Oder warum Donald Trump keinen Hund hat

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 5. Dez 2021 21:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Nora Bauer
Produktion: BR 2021, 51 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nora Bauer
Ton und Technik: Eva Pöpplein
Inhaltsangabe: Ist ihr Hund für sie der beste Freund? Lassen sie uns die Fragen einmal umdrehen: Sieht ihr Hund auch in ihnen einen guten Freund? Hätte er sich freiwillig für sie als Frauchen oder Herrchen entschieden? Das radioFeature geht einer der ältesten Beziehungen der Menschheitsgeschichte auf den Grund.
Mitwirkende:
Anjorka Strechel
Jonas Baeck
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Lehrjahre

Sendetermine: SWR 4 BW - Sonntag, 5. Dez 2021 21:05 Teil 1/2 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Felix Huby
Produktion: SWR 2021, 108 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Zoran Solomon
Bearbeitung: Zoran Solomon
Ton und Technik: Wolfgang Rein
Ton und Technik: Bettina Krol
Besetzung: Sylvia Böttcher
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Inhaltsangabe: Hubys Alter Ego Christian Ebinger wird „ins kalte Wasser geworfen“: Nach dem Zeitungsvolontariat wird er Anfang der 60er-Jahre Redakteur in Blaubeuren. Er trifft auf eine behäbige Stadt-Gesellschaft.
Mitwirkende:
Christian Ebinger Konstantin Bez
Bertram Sommer Cyril Hilfiker
Rudi Dentler Isaak Dentler
Bedienung, Theresa Janna Horstmann
Anneliese Grämlich Constance Dada
Kurt Grämlich Boris Rosenberger
Sekretärin, Frau Steiniger Marion Jeiter
Bürgermeister Uli Böttcher
Schaffner Dominik Puhl
Dorothee Niggermeier Susanne Heydenreich
Frau Eva Derleder
Steffi Rosalie Straub
Hubertus Müller, Landrat Bernd Gnann
Gerhard Ebinger Simon Mazouri
Luise Ebinger Renate Winkler
Albert Ebinger Berthold Biesinger
Prof. Ladurner Hartmus Stanke
Tim Wachter Frederik Bott
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Madame Bovary

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 5. Dez 2021 18:20 Teil 1/3, (angekündigte Länge: 100:00)
HR 2 - Sonntag, 5. Dez 2021 22:00 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 119:00)
Autor(en): Gustave Flaubert
Produktion: HR/RB/DLR 2005, 253 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Komponist(en): Michael Riessler
Ton und Technik: Klaus Schumann
Ton und Technik: Peter Nielsen
Ton und Technik: Kristine Rockstroh
Regieassistenz: Wolfgang Seesko
Übersetzung: Maria Dessauer
Inhaltsangabe: »Welches ist das Gebiet der Dummheit, das stumpfsinnigste Milieu, das die meisten Absurditäten, die meisten intoleranten Dummköpfe hervorbringt? - Die Provinz.
Welches sind dort die unerträglichsten Akteure? - Die kleinen Leute, die sich in kleinen Tätigkeiten verausgaben, deren Ausübung ihr Denken verkümmern läßt.
Welches ist der am meisten abgenutzte und mißbrauchte Sachverhalt, die abgedroschenste Leierkastenmelodie? Der Ehebruch.«
Charles Baudelaire vemerkte 1857, als »Madame Bovary« erschien, genau das banale Sujet diesen Romans, das ihn aber nicht hindert, zum absoluten Kunstwerk zu mutieren. Vielmehr wird bei Flaubert gerade die Geschichte einer normannischen Arztfrau, die aus Lebens- und Liebeshunger der ehelichen Langeweile entflieht und im Freitod endet, zum Klassiker modernen Erzählens, der auch heute seine Bedeutung nicht verloren hat.
Die Hörspielfassung erzählt die Geschichte der »Sitten aus der Provinz« als ein akustisches Gebilde, das Flauberts Neuerungen - die Behandlung von Erzählzeit und erzählter Zeit, seine Erfindung der »erlebten Rede«, die gnadenlose, mitleidlose Komik der Beschreibung - ins Blickfeld rückt.
Mitwirkende:
Erzähler Friedhelm Ptok
Emma Bovary Chris Pichler
Charles Bovary Bernhard Schütz
Charles als Junge Ilja Roßbander
Vater Bovary Dietmar Mues
Mutter Bovary Angela Schmid
Lehrer Dieter Hufschmidt
Héloise Erika Skrotzki
Vater Rouault Peter Franke
Homais Wolf-Dietrich Sprenger
Léon Samuel Weiss
Rodolphe Thomas Sarbacher
Lheureux Rolf Hoppe
Abbé Bornisien Hans Teuscher
Präfekt Dietrich Mattausch
Amme Verena Reichardt
Félicité Susanne Schrader
Straßensänger Gaston Michel
Klarinette Michael Riessler
1. Geige Geoffrey Wharton
2. Geige Ulrike Stortz
Bratsche Vincent Royer
Cello Scott Roller
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LUFT ATEM LABYRINTH

Sendetermine: ORF Ö1 - Sonntag, 5. Dez 2021 23:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Marion Steinfellner
Herbert Josef Wimmer
Produktion: ORF 2021, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Genre(s): Audio Art
Regie: Marion Steinfellner
Herbert Josef Wimmer
Tongestaltung: Martin Leitner
Inhaltsangabe: Luft ist die Grenze wie die Verbindung des Menschen zur Welt, zu seiner Umgebung, zu allen anderen Wesen. Wir atmen einander ein, wir atmen einander aus, wir atmen ineinander, wir transformieren einander atmend. Jetzt ist Körper, jetzt ist Rhythmus.
Atem wird Klang und poetischer Text. Atem öffnet, Atmen schliesst. Sprache und Welt lassen sich als akustisches Labyrinth erfahren, das entsteht während wir uns atmend hindurch bewegen, ein Labyrinth aus Rhythmen und Strukturen, die permanent miteinander wechselwirken, einander verstärken und auflösen. Zwei Stimmen, zwei Menschen sprechen miteinander, atmen ineinander, eine Komposition realisiert sich, hörend bewegen wir uns durch das Amazing Maze von Michael Fischer, Marion Steinfellner und Herbert J. Wimmer, geborgen in den Kompositionen der Hildur Gudnadottir, voller Staunen, bezaubert, in gelöster Wachheit.
Jetzt ist Radiophonie, tontechnisch umgesetzt von Martin Leitner und Daniel Bren, so meditativ wie einfach und klar entfaltet sich das Hör-Erlebnis von stimmlichen, klanglichen, poetischen Transformationen auf Gegenseitigkeit, eine kontinuierliche Bewegung, vokal, instrumental, wir setzen ein, wir setzen uns ein, füreinander, miteinander, ineinander. Weiter gehts. Jetzt.
Beipacktext Quellendank: LUFT ATEM LABYRINTH enthält auch Formulierungen von Ingeborg Bachmann, Elfriede Gerstl und Friedrich Nietzsche. (Marion Steinfellner und Herbert J. Wimmer - Oktober 2021)
Mitwirkende:
Stimmen Anna Mendelssohn
Stimmen Christian Reiner
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