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Neues vom DLF

Aus "Mitternachtskrimi" wird "Blue Crime"

Ab April ändert sich die Radionacht von Freitag auf Samstag ab 00.05 Uhr. Das neue Format "Blue Crime" präsentiert Kriminalhörspiele, Dokus und Gespräche über Verbrechensgeschichte und Kriminelles. Die Sendungen behandeln wahre Verbrechen, ganz gleich, ob sie als kriminelle Fiktion, als Tatsachenbericht über wahre Fälle oder als Gerichtsreportagen fürs Radio aufbereitet sind. Das Erzählen als Serie wird dabei eine wichtige Rolle spielen. Auch internationale Dokus werden in Originalsprache gesendet.

Seit Januar 1968 war der "Mitternachtskrimi" Woche für Woche ein fester Bestandteil des DLF-Programms. Mit dem überarbeiteten Format wagt der Deutschlandfunk nun etwas Neues.

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Eine Nacht mit Jolene

Sendetermine: BR 2 - Montag, 1. Jun 2020 07:05 Teil 2/2 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Kilian Leypold
Produktion: BR 2020, 82 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Kilian Leypold
Komponist(en): Dan Wall
Magdalena Kriss
Ton und Technik: Markus Huber
Regieassistenz: Frank Halbach
Inhaltsangabe: Die zwölfjährige Jolene überredet den etwas jüngeren Odysseus an diesem Abend nicht nach Hause zu gehen, sondern die Nacht zusammen an der Isar zu verbringen. Aus verschieden Gründen kommt das beiden sehr gelegen. Je tiefer die Nacht, umso näher kommen sie - und mit ihnen die Hörer - der Grenze zum Unerklärlichen und Unheimlichen. Sie haben Hunger, Angst, werden hundemüde, denken über Küsse und die Liebe nach, bevor sie dem Sprechenden Flusshund in die Finsternis folgen, aus der sie nur der kürzeste Witz der Welt retten kann.
Mitwirkende:
Jolene Sabine Bohlmann
Odysseus Xenia Tiling
Madleine Magdalena Kriss
zwei Poliziesten Stefan Murr
zwei Poliziesten Heinz-Josef Braun
Mondangler Gunther Eckes
Thomas Keßle
Kilian Leypold
Dan Wall
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Herr Burczik hat sonst nie Besuch

Sendetermine: DLR - Montag, 1. Jun 2020 08:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Franz Zauleck
Produktion: DLR 2002, 45 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Kinderhörspiel ab 8 Jahre
Regie: Barbara Plensat
Komponist(en): Lutz Glandien
Inhaltsangabe: Im Zeitungskiosk, in einer schattigen Ecke sitzt ein schwarzweißer Herr, ungefähr 50 Zentimeter groß. Er heißt Herr Ping und hat kein Zuhause. Seit zwei Wochen wohnt er bei der Zeitungsfrau im Kiosk und isst den ganzen Tag Fisch. Nun macht die Zeitungsfrau Urlaub, und Herr Ping weiß nicht, wohin er soll. Da kommt Herr Burczik am Kiosk vorbei und nimmt den kleinen Kerl mit zu sich nach Hause. Herr Ping ist ein rätselhafter Gast. Er badet mit großem Vergnügen im Spülkasten, wird wütend, wenn man ihn Pinguin nennt, sammelt emsig magische Worte, wie Ölgötzen oder Kühlmützen, schreibt sie alle in sein Notizbuch, und er wünscht sich nichts so sehr, als im Kühlschrank einen Kopfstand zu machen. Herr Burczik hat es nicht leicht mit ihm.
Mitwirkende:
Winnie Böwe
Jürgen Holtz
Ulrich Matthes
Gudrun Ritter
Links: Externer Link Homepage Lutz Glandien
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Fire Music - Archie Shepp, die Poesie und der Sound der Freiheit

Sendetermine: ORF Ö1 - Montag, 1. Jun 2020 10:05
Autor(en): Helmut Böttiger
Ulrich Rüdenauer
Produktion: SWR 2019, 57 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Helmut Böttiger
Ulrich Rüdenauer
Ton und Technik: Daniel Sänger
Ton und Technik: Judith Rübenach
Inhaltsangabe: Der Jazzmusiker, sagte der legendäre Archie Shepp, sei ein Reporter und ästhetischer Journalist. Shepp selbst ist Chronist und Poet, der die Verhältnisse zum Schwingen bringt - mit seinem Tenorsaxofon und mit seinen Worten. Mitte der 60er-Jahre war er einer der ersten schwarzen Musiker, der auf Schallplatten eigene Gedichte rezitierte. Seine Kunst war ein Statement gegen den gesellschaftlichen Status Quo in den USA, gegen den Rassismus. Das Feature blickt zurück auf diese Revolution schwarzer Kultur in den Sechzigern - und porträtiert Archie Shepp als einen ihrer faszinierendsten Vertreter.
Mitwirkende:
Matthias Brandt
Sebastian Mirow
Antonia Mohr
Ulrich Rüdenauer
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Robert Schumann in Düsseldorf - Warum der Sachse im Rheinland scheitern musste

Sendetermine: WDR 5 - Montag, 1. Jun 2020 11:04, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Dienstag, 2. Jun 2020 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Eva Weissweiler
Produktion: WDR 2016, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Claudia Johanna Leist
Technische Realisation: Dirk Hülsenbusch
Technische Realisation: Steffen Jahn
Regieassistenz: Fahri Sahin Sarimese
Inhaltsangabe: Düsseldorf setzte auf seinen großen Namen und engagierte Robert Schumann als Musikdirektor. Der kam gerne, hatte er doch nach der gescheiterten Revolution von 1848 in Dresden seine musikalische Heimat verloren, weil Richard Wagner und Gottfried Semper ins Exil mussten.
Im September 1850 trifft Robert Schumann in Düsseldorf ein, um das Amt des Städtischen Musikdirektors zu übernehmen. Seine fünf Kinder und seine Frau Clara, eine berühmte Pianistin, kommen mit ihm. In Düsseldorf komponiert Schumann fast ein Drittel seines Gesamtwerks, darunter die berühmte "Rheinische Symphonie". Aber er leidet zunehmend unter psychischen Problemen und begeht im Februar 1854 einen Selbstmordversuch. Eva Weissweiler ist der Frage nachgegangen, warum der Sachse im Rheinland scheitern musste.
Mitwirkende:
Robert Schumann Jens Harzer
Clara Schumann Martina Gedeck
Leonie Renée Klein
Martin Bross
Gerrit Jansen
Henning Freiberg
Reinhard Becker
Cornelia Boje
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Im Land des finsteren Grafen - Der Dracula-Mythos in Transsilvanien

Sendetermine: SR 2 - Montag, 1. Jun 2020 11:04
Autor(en): Tobias Nagorny
Produktion: RB/WDR 2019, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Tobias Nagorny
Technische Realisation: Adrian Eichmann
Inhaltsangabe: Irgendwo hinter den Wäldern Transsilvaniens beginnen die Karpaten. Bram Stoker beschreibt diesen Landstrich in seinem Roman Dracula als einen Ort blutrünstiger Träume. Tatsächlich hat er damit das Image einer ganzen Region geprägt.
Bis heute gilt das rumänische Kernland Transsilvanien als mystisch, rückständig und nicht ganz ungefährlich. Irgendwas scheint nicht ganz geheuer - dort am Rande Europas. Doch als die ersten internationalen Dracula-Touristen in den 1970er Jahren ins kommunistische Land kamen, kannte nahezu kein Rumäne die Geschichte vom dämonischen Grafen Dracula. Der Roman wurde dort nämlich erst im Jahr 1990, also nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, veröffentlicht. Heute sind das vermeintliche Dracula-Schloss Bran in Bra?ov und der Borgo-Pass in den Karpaten Pilgerorte für Dracula- und Vampirfans. Mit dem literarischen Mythos lässt sich gutes Geld verdienen. Oder ist es mehr als das? Gibt es den Glauben an dämonische Geister und Vampire in Transsilvanien wirklich? Ein Road-Trip durch eine mystische Landschaft.
Mitwirkende:
Jens Harzer
Peter Kaempfe
Holger Postler
Tinia Würfel
Tobias Nagorny
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Bruder lautlos

Sendetermine: NDR Info - Montag, 1. Jun 2020 11:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Thilo Guschas
Produktion: NDR 2020, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Das Feature erzählt das Leben eines geistig behinderten Jungen aus Kindersicht. Es begleitet seinen Alltag mit dem Mikrofon. Und versucht zu erahnen, wie er die Welt sieht. Jasper versteht, was andere reden, kann aber selbst nicht sprechen. Wie verlaufen Begegnungen in Kindergarten und Schule, in Nachbarschaft und Familie? Welchen Reim machen sich die Kinder auf sein Anderssein? Was heißt Integration konkret, nicht bloß als politische Vokabel?
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Klang Macht - Die Eroberung des Raumes

Sendetermine: NDR Info - Montag, 1. Jun 2020 11:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Johannes S. Sistermanns
Produktion: SWR 2020, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Johannes S. Sistermanns
Ton und Technik: Wolfgang Rein
Ton und Technik: Michael Müller
Inhaltsangabe: Von DJs zugedröhnt, von Mönchen stillgestellt, von Glocken, Muezzins, Sirenen und Kriegsflugzeugen im Luftraum über uns alarmiert, in Hotel-Lobbys emotional eingestimmt, von Gefängniswärtern instrumentalisiert: Klang übt Macht aus. Er erobert Räume, um uns zu erobern. Wer nutzt diese Klang-Macht, und wie? Kann unkontrollierter Klang unsere Lebensräume akustisch verschmutzen? Perspektivwechsel: Neben diesem wirkmächtigen, absichtsvollen Einsatz von Klang gewinnt das Lauschen in Alltags- und Naturklangräumen, in überlebenswichtigen Biosphären-Reservaten neue Bedeutung. Beginnen wir am Ende gar, auf den eigenen Klang in uns selbst zu hören?
Mitwirkende:
Claudia Jahn
Susanne Bleicher
Links: Externer Link Homepage Johannes S. Sistermanns
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Silentium!

Sendetermine: ORF Ö1 - Montag, 1. Jun 2020 14:00 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Wolf Haas
Produktion: ORF/BR 2005, 110 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Götz Fritsch
Komponist(en): Otto Lechner
Tongestaltung: Markus Gassner
Tongestaltung: Gerhard Wiese
Hospitanz: Kerstin Schütze
Regieassistenz: Ursula Scheidle
Inhaltsangabe: Silentium! ist der fünfte Krimi von Wolf Haas mit dem eigensinnigen und eigenbrötlerischen Privatdetektiv Brenner als Hauptfigur.
Brenner ermittelt diesmal in Salzburg, wo er sich den kriminellen Vorkommnissen im katholischen Knabeninternat Marianum widmet. Er soll herausfinden, was es mit den Gerüchten um einen Bischofskandidaten auf sich hat, der für Waschungen an Zöglingen das "Duschkabinensilentium" ausgerufen haben soll. Angeblich hat sich Monsignore an seinen Schülern vergangen. Das erzählt zumindest ein ehemaliger Bewohner des Internats seinem Psychiater und Brenner soll nun herausfinden, was an der Geschichte dran ist.
Ein schrecklicher Fund beendet das große Schweigen im Kloster. Zwei Schüler des Internats, die am Sonntagvormittag lieber Tischfußball spielen als in die Messe zu gehen, finden in dem Kicker eine abgehackte Hand. Jetzt scheint nicht nur eine Bischofskarriere gefährdet, auch die Salzburger Festspiele geraten plötzlich ins Zwielicht. Der Schwiegersohn des Festspielleiters, eben jener ehemalige Internatsschüler, hat sich nämlich umgebracht, so sieht es zumindest die Salzburger Polizei. Nur Privatdetektiv Brenner glaubt nicht an einen Suizid. Die schöne Witwe des angeblichen Selbstmörders engagiert ihn und schon bald führen ihn seine Ermittlungen in das verschwiegene Kloster und hinter die Kulissen der Festspiele.
Mitwirkende:
Apothekerin Mercedes Echerer
Ausländ. Taxifahrer Oktai Günes
Bayerischer Polizist Thomas Bauer
Brenner Erwin Steinhauer
Doktor Prader Helmut Berger
Erzähler Wolfram Berger
Fitz Werner Wölbern
Franz und Unterhauser, 11-jährige Buben Erwin Kiewek
Franz und Unterhauser, 11-jährige Buben Jakob Griessner
Fräulein Schuh Gertraud Jesserer
Inspektor Christian Spatzek
Japanerin Ayako Yogi
Partygäste Harald Buresch
Partygäste Ursula Scheidle
Partygäste Hella Ferstl-Reichmann
Pförtner Hermann Scheidleder
Prader Helmut Berger
Regens Wolfgang Hübsch
René Max Mayer
Sandler Nicholas Ofzcarek
Schorn Harald Harth
Vize Michael König
Waldbrand Sophie Rois
Witwe Ulli Maier
Akkordeon, Orgel Otto Lechner
Gitarre Karl Ritter
Percussion Peter Rosmanith
Saxofon Georg Graf
Links: Externer Link Homepage Otto Lechner
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Ein Schweizer in Paris

Sendetermine: SRF 1 - Montag, 1. Jun 2020 14:00 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 52:00)
Autor(en): Kurt Früh
Hans Hausmann
Produktion: DRS 1958, 66 Min. (Mono) - Bearbeitung Film
Genre(s): Mundarthörspiel
Regie: Hans Hausmann
Bearbeitung: Hans Hausmann
Komponist(en): Hans Moeckel
Inhaltsangabe: Ein Schweizer auf Geschäftskosten unterwegs in Paris: Hansruedi Hungerbühler reist mit den besten Absichten in die französische Metropole und erliegt dem Charme der aufregenden Grossstadt. In diesem Dialektlustspiel muss Walter Roderer alias Hansruedi Hungerbühler, Angestellter beim Spielwarengeschäft Fischer, beruflich nach Paris, um mit den Gebrüdern Ronsard, Ronsard, Ronsard et Ronsard über die Exklusivrechte ihrer halbautomatischen Zwerge zu verhandeln. Auf der Suche nach dem richtigen Parfum für die Tochter seines Chefs, die er heimlich verehrt, gerät der anständige Hungerbühler immer tiefer in die Fänge des Pariser Nachtlebens und seiner faszinierenden Gestalten.
Mitwirkende:
Direktor Fischer Ruedi Walter
Tochter Kathi Fischer Monika Gubser
Hansruedi Hungerbühler Walter Roderer
Tanja alias «Désirée» Cordelia
Alfons Züst Fritz Schäuffele
Fotograf Aristide Brouillon Germain Müller
Ronsard 1 Albert Müller
Ronsard 2 Alfred Kestenholz
Ronsard 3 Emile Joly
Ronsard 4 Rainer Litten
Kind Ninette Heidi Stöckli
Concierge im «Hôtel Suisse» Max Bachmann
Claude Pierre Favre
Stewardess Käthi Stettler
Dienstmädchen bei Fischers Roswitha Selmuth
Caissière im «Vieux Colombier» Marthe Matile
Erzähler Hans Hausmann
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Ball verkehrt oder Großer Schwof in Serners Tanzpalais

Sendetermine: HR 2 - Montag, 1. Jun 2020 14:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 41:00)
Autor(en): Walter Serner
Auch unter dem Titel: Ein Hörspiel für die reife Jugend in diversen Modetänzen (Untertitel)
Großer Schwof in Serners Tanzpalais (Zusatz)
Produktion: BR 1987, 97 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Heinz von Cramer
Inhaltsangabe: "Herr Rudi hat blonde Damenbekanntschaften." "Emil, du sollst nicht triezen." So beginnt eine der vielen Episoden aus "Ball verkehrt".
Heinz von Cramer hat nach Serners literarischer Vorlage "Excentrique Fanoche" eine Art Tanz-Suite aus diversen Kriminalgeschichten von Walter Serner geschaffen.
Denn beim großen Schwof in Serners Tanzpalais treffen skurrile, groteske und abartige Gestalten aufeinander, verwickeln sich in wahnwitzige Dialoge und trennen sich dann wieder. Protagonisten sind Hochstapler, Dirnen, kleine Ganoven und ein paar verirrte Normalbürger, denn Walter Serner bevorzugte für seine Erzählungen das Milieu der Unterwelt der europäischen Metropolen.
Die Dialoge sind herrlich verquer geschrieben, oft in Horváth-Nähe, mit einer genauen Kenntnis des Ganovenjargons und voller Halbwelt-Eleganz, Lasterhaftigkeit, Dekadenz und Erotik.
Mitwirkende:
Kapellmeister Paul Bürks
Vorstadtgalan, Portier, Hundegast Karl Renar
Matrone, Pensionsinhaberin Ellen Mahlke
Nordeutscher Herr, Beisiegl, Stationsvorsteher Ernst August Schepmann
Süddeutsche Dame, Magdalena Veronika Fitz
Berliner Pflanze, Anny Maren Kroymann
Freier, Detektiv, Sasso Axel Milberg
Studienrat, Kuhle Otto Kurth
Schulmädchen, Marja Margrit Carls
Fifitt, Frau Prollius Marianne Lochert
Homingman, Schingut Charles Wirths
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Die Frau in Schwarz - Die Chansonnière Barbara

Sendetermine: RBB Kultur - Montag, 1. Jun 2020 14:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 56:00)
MDR Kultur - Montag, 1. Jun 2020 18:04, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Jean-Claude Kuner
Produktion: rbb 2020, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Jean-Claude Kuner
Ton: Peter Avar
Ton: Venke Decker
Regieassistenz: Oliver Martin
Inhaltsangabe: Barbara, eigentlich Monique Serf, hat mit ihrer schönen Stimme und eingängigen Melodien von der Liebe gesungen. Von Liebeskummer und Trennung. Von Einsamkeit und Verlust. Sie sprach in ihren poetischen Songtexten dabei immer auch von sich und ihrem Leben. Das machte sie zur Identifikationsfigur eines Millionenpublikums, das sie in Frankreich bis heute verehrt. Auch nach ihrem Tod 1997 werden ihre Lieder weiterhin gesungen. Sie inspiriert junge Künstler weltweit. Ihrer Lied-Poesie, ihrem ungewöhnlichen Altruismus und sozialen Engagement liegen jedoch zwei Traumata in der Kindheit zu Grunde, über die sie erst am Ende ihres Lebens ausführlich gesprochen hat: Ihr Leben im Versteck als jüdisches Kind während des zweiten Weltkriegs und die belastete Beziehung zu ihrem Vater, der sie als junges Mädchen sexuell missbrauchte.
Mitwirkende:
Jeanne Balibar
Jutta Hoffmann
Anne Müller
Christoph Gawenda
Links: Externer Link Homepage von Jean-Claude Kuner
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Onkel Stan und Dan und das fast ganz ungeplante Abenteuer

Sendetermine: SWR 2 - Montag, 1. Jun 2020 14:05 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): A. L. Kennedy
Produktion: NDR/SWR 2020, 107 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Lisa Krumme
Bearbeitung: Jorgpeter Clarenau
Komponist(en): Tobias Leluschko
Kay Poppe
Ton und Technik: Corinna Gathmann
Regieassistenz: Christine Wegerle
Dramaturgie: Jörgpeter Clarenau
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Inhaltsangabe: Tiere in Not! Dan der Dachs, wird gefangen: Er soll zu Dachs-Pastete verarbeitet werden. Und drei Lamas stehen verzweifelt auf einer vom Regen durchweichten schottischen Wiese. Sie wurden mit einem Trick hierhergelockt. Hinter all diesen Gemeinheiten steckt Farmer McGloone. Kann Onkel Stan die Tiere im Alleingang da raushauen? Die schräge – mit schwarzem Humor gewürzte – Story entfaltet im Hörspiel ganz besonderen Reiz. Deshalb folgt auf das "fast ganz ungeplante Abenteuer" auch gleich noch das "ganz ungeheuerlich ungewöhnliche Abenteuer": In zwei Teilen wird am Pfingstsonntag und -montag eine weitere Geschichte von Onkel Stan und Dan erzählt. Dieses Mal geht es um den bösen Dr. P’Krall. Der möchte sämtliche Ungewöhnlichkeit aus der Welt quetschen. Kein Wunder, dass ihm Onkel Stan sofort auffällt. Der ist ungeheuerlich ungewöhnlich und deshalb heißer Anwärter aufs Ausgequetscht-Werden. P’Krall fackelt nicht lange und kidnappt Onkel Stan. Jetzt kann nur noch sein Freund, Dan der Dachs, helfen. Doch leicht wird das nicht. Auf jeden Fall wird die Sache extrem schräg und außerordentlich schrill. Denn zu Dr. P’Kralls grausamen Waffen gehören schreckliche Geräusche. Gemeine Geräusche. Um sie zu bändigen, sollte man beim Hörspielhören für das Radio eine warme Wolldecke aus Lamawolle bereithalten.
Mitwirkende:
Max von Pufendorf
Björn Meyer
Lisa Hagmeister
Josefine Israel
Matti Krause
Markus John
Anne Moll
Gabriela Maria Schmeide
Victoria Trauttmansdorff
Julia Bareither
Felix Wolff
Peter Kaempfe
Anne Müller
Stephan Schad
Paul Schröder
u.a.
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Im Dienst des Jetzt - Das Ensemble Modern wird 40

Sendetermine: WDR 3 - Montag, 1. Jun 2020 15:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sabine Fringes
Produktion: WDR 2020, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Helga Mathea
Technische Realisation: Henning Schmitz
Technische Realisation: Dirk Hülsenbusch
Technische Realisation: Barbara Göbel
Inhaltsangabe: Seit 40 Jahren widmet sich das 'Ensemble Modern' der zeitgenössischen Musik. Die Musiker wagten sich nicht nur an die Realisation unerhörter Partituren, sondern auch an ein Lebensmodell voller Idealismus und hohem wirtschaftlichen Risiko.
Sie sind 'die' Spezialisten für neue, ungewöhnliche Klänge: Je nach Partitur kommen Tempel- oder Kuhglocken auf die Bühne, Holzlatten oder Metallplatten zum Einsatz. Das Ensemble Modern ist eines der renommiertesten Ensembles für Neue Musik. Die rund 20 Solistinnen und Solisten gehen aber auch organisatorisch Abenteuer ein. Bei ihnen gibt es keinen Orchesterleiter, alles wird basisdemokratisch entschieden, wobei die Musiker nicht nur die künstlerischen, sondern auch die finanziellen Entscheidungen gemeinsam treffen.
Ihre Mission: So authentisch wie nur möglich dem Notentext zu folgen. In enger Zusammenarbeit mit den Komponisten und Komponistinnen erarbeiten sie jedes Jahr rund 70 Werke neu. Da werden Saiten gezupft oder gerupft, nach Wunsch flattert die Zunge – und wenn ein Komponist es wünschte, dann würde die Musik eben geschüttelt und nicht gerührt.
Mitwirkende:
Rebecca Madita Hundt
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Die Frau in Schwarz - Die Chansonnière Barbara

Sendetermine: RBB Kultur - Montag, 1. Jun 2020 14:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 56:00)
MDR Kultur - Montag, 1. Jun 2020 18:04, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Jean-Claude Kuner
Produktion: rbb 2020, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Jean-Claude Kuner
Ton: Peter Avar
Ton: Venke Decker
Regieassistenz: Oliver Martin
Inhaltsangabe: Barbara, eigentlich Monique Serf, hat mit ihrer schönen Stimme und eingängigen Melodien von der Liebe gesungen. Von Liebeskummer und Trennung. Von Einsamkeit und Verlust. Sie sprach in ihren poetischen Songtexten dabei immer auch von sich und ihrem Leben. Das machte sie zur Identifikationsfigur eines Millionenpublikums, das sie in Frankreich bis heute verehrt. Auch nach ihrem Tod 1997 werden ihre Lieder weiterhin gesungen. Sie inspiriert junge Künstler weltweit. Ihrer Lied-Poesie, ihrem ungewöhnlichen Altruismus und sozialen Engagement liegen jedoch zwei Traumata in der Kindheit zu Grunde, über die sie erst am Ende ihres Lebens ausführlich gesprochen hat: Ihr Leben im Versteck als jüdisches Kind während des zweiten Weltkriegs und die belastete Beziehung zu ihrem Vater, der sie als junges Mädchen sexuell missbrauchte.
Mitwirkende:
Jeanne Balibar
Jutta Hoffmann
Anne Müller
Christoph Gawenda
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Sechs Koffer

Sendetermine: SWR 2 - Montag, 1. Jun 2020 18:20 Teil 2/2 (entfällt) , (angekündigte Länge: 100:00)
Autor(en): Maxim Biller
Produktion: SWR 2020, ca. 200 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Walter Adler
Inhaltsangabe: In jeder Familie gibt es Geheimnisse und Gerüchte, die von Generation zu Generation weiterleben. Manchmal geht es dabei um Leben und Tod. "Sechs Koffer" erzählt die Geschichte einer russisch-jüdischen Familie auf der Flucht von Ost nach West, von Moskau über Prag nach Hamburg und Zürich. Aus sechs Perspektiven erzählt der Roman von einem großen Verrat, einer Denunziation. Das Opfer: der Großvater des inzwischen in Berlin lebenden Erzählers, der 1960 in der Sowjetunion hingerichtet wurde. Unter Verdacht: die eigene Verwandtschaft. Eine Erzählung über sowjetische Geheimdienstakten, über das tschechische Kino der Nachkriegszeit, vergiftete Liebesbeziehungen und die Machenschaften sexsüchtiger Kultur-Apparatschiks. Zugleich ist es aber auch eine Geschichte über das Leben hier und heute, über unsere moderne, zerrissene Welt, in der fast niemand mehr dort zu Hause ist, wo er geboren wurde und aufwuchs.
"Dieser Roman ist ein kunstvoll geschliffener Edelstein. Immer wieder blitzt eine andere Facette auf, bricht ein anderer Schein hervor, eine neue geschliffene Seite. Eine Epoche ist darin eingeschlossen, die Härte einer Zeit, so rätselhaft klar. Großartig, nein, nicht artig, groß: Maxim Biller." Robert Menasse
"Wie hütet man ein Familiengeheimnis? Indem man es allen erzählt. Maxim Biller ist mit diesem Buch ein wahres Kunststück gelungen." Durs Grünbein
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In Zeiten des abnehmenden Lichts

Sendetermine: SWR 2 - Montag, 1. Jun 2020 18:20 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 100:00)
Autor(en): Eugen Ruge
Auch unter dem Titel: Die Partei hat immer Recht (1. Teil)
Produktion: SWR 2012, 198 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist(en): Henrik Albrecht
Ton und Technik: Wolfgang Rein
Ton und Technik: Daniel Senger
Ton und Technik: Judith Rübenach
Regieassistenz: Constanze Renner
Regieassistenz: Pia Frede
Dramaturgie: Andrea Oetzmann
Inhaltsangabe: Die Erfahrungen von vier Generationen über 50 Jahre hinweg in einer dramaturgisch raffinierten Komposition: Von den Jahren des Exils bis ins Wendejahr 89 und darüber hinaus reicht diese wechselvolle Geschichte einer deutschen Familie. Sie führt von Mexiko über Sibirien bis in die neu gegründete DDR, führt über die Gipfel und durch die Abgründe des 20. Jahrhunderts. So entsteht ein weites Panorama, ein großer Deutschlandroman, der Geschichte als Familiengeschichte erlebbar macht.
Mitwirkende:
Erzähler Dieter Mann
Alexander Umnitzer Devid Striesow
Wilhelm Powileit Hans Teuscher
Charlotte Powileit Eva-Maria Hagen
Nadjeshda Iwanowna Ekaterina Choulman
Kurt Umnitzer Michael Schweighöfer
Iina Umnitzer Irina Platon
Markus Umnitzer Benjamin Berger
Melitta Umnitzer Stephanie Schönfeld
Links: Externer Link Homepage Henrik Albrecht
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Durch kalte Länder

Sendetermine: DLR - Montag, 1. Jun 2020 18:30 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 90:00)
Autor(en): Jáchym Topol
Produktion: DLR 2009, 172 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Martin Engler
Komponist(en): Dieter Fischer
Martin Eichberg
Martin Engler
Jo Bauer
Originalton-Aufnahme: Maryjka Martysevich
Originalton-Aufnahme: Yahor Mayorchyk
Ton und Technik: Martin Eichberg
Ton und Technik: Eugenie Kleesattel
Regieassistenz: Marcel Regenberg
Inhaltsangabe: Jáchym Topols Reisegroteske beginnt in einer fiktiven Wirklichkeit im postsozialistischen Theresienstadt. Der Ich-Erzähler sammelt mit ein paar Aufrechten weltweit Spenden für die mit wirtschaftlichen Problemen kämpfende Heimatstadt.
Sie sollen helfen, das Andenken an das Getto zu bewahren und die Dokumentation der Greuel im Zweiten Weltkrieg zu ermöglichen. Aber es gibt Ärger mit den Behörden. Der Ich-Erzähler flieht über Prag nach Minsk. Ein chaotischer Trip. Bei angeblich Gleichgesinnten trifft er auf absurde Ideen, mit Holocaust-Tourismus Geschäfte zu machen. Mit viel Energie wühlt er sich durch den auch symbolisch gemeinten Untergrund der Stadt und ihrer Geschichte.
Von einer Agentin des weißrussischen Ministeriums für Fremdenverkehr begleitet, lernt der Ich-Erzähler (IE) den Ausgrabungsleiter Kagan kennen. Angeblich hätte der Staatspräsident mit Kagans Partisanentruppe einen Separatfrieden geschlossen und eingewilligt, ein Museum des Genozids aufbauen zu lassen.
Dazu sei der IE als internationaler Experte eingeladen. Jetzt benötige man alle Daten aus Theresienstadt. Der IE flieht und verschluckt seinen USB-Stick mit dem begehrten Namensregister. In Chatyn, einem von den Nazis niedergebrannten Dorf, trifft er Alex wieder, ein ehemaliges Comeniusmitglied. Alex' Stolz ist seine Werkstatt: mumifizierte, mechanisch bewegte Menschen, dazu Ihre Stimmen vom Tonband. Sie erzählen, wie sie die Vernichtung ihres Dorfes überlebt haben.
Auch Lebo, den man das Gedächtnis von Theresienstadt nannte, ist bereits präpariert.
Mitwirkende:
Erzähler Martin Engler
Lebo Dieter Fischer
Sarah Linda Olsansky
Alex Tony de Maeyer
Maruschka Margarita Breitkreiz
Kagan Bernd Stempel
Artur Max Hopp
Ulla Astrid Meyerfeldt
Josef Olsansky
Margot Gödrös
Victor Choulman
Katja Schulmann
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Das Dschungelbuch

Sendetermine: WDR 5 - Montag, 1. Jun 2020 19:04 Teil 3/3
Autor(en): Rudyard Kipling
Auch unter dem Titel: Das Menschenjunge (1. Teil)
Die vergessene Stadt (2. Teil)
Der Tanz der Elefanten (3. Teil)
Produktion: WDR 2007, 99 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Frank Erich Hübner
Bearbeitung: Karlheinz Koinegg
Komponist(en): Wim Wollner
Inhaltsangabe: "Denkt euch das heiße, dunkle Herz des Dschungels! Denkt euch die Moos bewachsenen Ruinen einer längst vergessenen Stadt! Denkt euch das Schwarz des Panthers, das Silbergrau der Wölfe und das Gelb des Tigers, der noch keine Streifen hat! Denkt euch den Jungen Mogli, der unter Wölfen aufgewachsen ist und an Balu, den Bären, der ihn lehrt, wie man von Bäumen Honig stiehlt und seinen Tag in ihrem Blätterdach verschläft. Hört ihr sie wachsen? Hört genau hin! Denn was da wispert, raschelt und im Unterholz rumort, sind die Geschichten, die euch nur das Dschungelbuch erzählt ..."
Mitwirkende:
Erzählerin Regina Lemnitz
Mowgli Luca Kemmer
Balu Traugott Buhre
Baghira Christian Redl
Vater Wolf Jens Wachholz
Mutter Wolf Tanja Haller
Shir Khan Wolfgang Hess
Kabaki Jens Wawrczeck
Attila Gerd Mayen
Ka Horst Mendroch
Affenführer Hanns Jörg Krumpholz
Hans Schulze
Vittorio Alfieri
Jürgen Schüller
Heinz Baumeister
Isis Krüger
Benny Hogenacker
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Der Aufzug

Sendetermine: WDR 3 - Montag, 1. Jun 2020 19:04 (entfällt) , (angekündigte Länge: 48:00)
Autor(en): Mariana Leky
Produktion: WDR 2013, 48 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Petra Feldhoff
Komponist(en): Sven Rossenbach
Florian Van Volxem
Tontechnik: Günter Kasper
Inhaltsangabe: Astrid, verzagte Mittvierzigerin und notorische Hypochonderin, versucht ihren Arzt noch in letzter Minute vor dem Wochenende zu erwischen. Doch da bleibt der Aufzug stecken.
Und plötzlich sieht sie sich nicht nur mit ihren latenten Symptomen, sondern auch mit einem bekümmerten Psychologen und einem gewaltbereiten Zahntechniker allein gelassen. Endlich erklingt aus der Gegensprechanlage die Stimme des Hausmeisters. Ungebeten beteiligt er sich an den therapeutischen Übungen, zu denen der eifrige Psychologe Astrid und den hoch angespannten Zahntechniker überredet. Doch die erhoffte Entspannung bleibt aus, Maske und Vorurteile fallen und ausgerechnet in einer regungslosen Aufzugskabine nimmt das Leben Fahrt auf.
Mitwirkende:
Astrid Jule Ronstedt
Fritjof Dominic Raacke
Hausmeister Martin Brambach
Alte Frau Dorothea Walda
Der Mann / Techniker / Vorübereilender Andreas Laurenz Maier
Sekretärin Sigrid Burkholder
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Die Bluse

Sendetermine: WDR 3 - Montag, 1. Jun 2020 19:04
Autor(en): Hermann Harry Schmitz
Produktion: WDR 2002, 49 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Komödie
Regie: Heike Tauch
Bearbeitung: Heike Tauch
Komponist(en): Jürg Kienberger
Simon Gerber
Graham F. Valentine
Technische Realisation: Jean Szymczak
Regieassistenz: Sebastian Ko
Technische Realisation: Thorsten Weigelt
Inhaltsangabe: Sie wollte nur eine Bluse kaufen. Weiter nichts. Und sie wollte nur, dass ihr Neffe sie dabei begleitet. Und dennoch: Er hätte nein sagen sollen. Oder dass er etwas vor hätte ... Sie ist Tante Dorchen, fast allein in einem amerikanischen Riesenkaufhaus zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Bluse, die ausgesucht, anprobiert und gekauft werden soll, diese Bluse soll so besonders sein, dass Frau Bender in Berlin vor Neid die Platze kriegt. Dass der Kauf nicht Stunden, sondern Jahre in Anspruch nimmt, an dessen Ende ein Fräulein eine Hutnadel ins linke blaue Auge bekommt, ein Elektrotechniker Glühbirnen frisst, mindestens zweiundzwanzig Verkäuferinnen tot am Boden liegen, vier Ressortchefs pathologisch vor sich hin dämmern und der Neffe in die Blasen beisst, die sich durch das wilde Hin- und Herlaufen im Linoleum des Bodenbelags gebildet haben - all das klingt schön und vertraut: Warenhäuser und Aufzüge - nicht nur damals überforderten sie Verkäufer und Kunden. (Frau Bender hat die Bluse nie gesehen. Sie starb an einer Bauchfellentzündung.) "Die Bluse" - eine surrealistische Anleitung zum Glücklichsein.
Mitwirkende:
Erzähler Graham F. Valentine
Neffe Hendrik Röder
Verkäufer Tobias Wangemann
Tante Irm Hermann
Tante 2 Gertrud Maaß
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Der Pfingstbusch der Bark "Confidentia"

Sendetermine: NDR 1 Niedersachsen - Montag, 1. Jun 2020 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Berend de Vries
Produktion: RB/NDR 1957, 51 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Mundarthörspiel (niederdeutsch)
Regie: Hannes Krüger
Bearbeitung: Walter Arthur Kreye
Komponist(en): Franz Ort
Ton: Günter Becker
Technik: Inge Helmerichs
Inhaltsangabe: "Alle Schiffe im Hafen tinkeln vor Sauberkeit, einige sind schon pfingstlich geschmückt. Sie tragen einen mächtigen Busch grüner Laubzweige um Mast, Topp und Flaggenknopf. Nur die ausgediente Bark 'Confidentia' liegt verlassen und trauernd da..."
So beginnt die Geschichte des ostfriesischen Dichters Berend de Vries, nach der Walter Artur Kreye dieses Hörspiel geschrieben hat. Und Kreye spielt darin auch den Reisenden, der die "Confidentia" entdeckt und versucht, das Geheimnis dieses alten Seglers zu lüften.
Mitwirkende:
Hafenmeister Brathering Hermann Budde
Reeder Gersema Carl Hinrichs
Jeels van Dyk Hermann Menschel
Fisch-Rika Erika Rumsfeld
Jan Knast Rolf Walther
Witte Krai Hans-Jürgen Ott
Erzähler Walter Arthur Kreye
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Erinnerungen einer Überflüssigen

Sendetermine: BR 2 - Montag, 1. Jun 2020 21:05 Teil 2/2 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 52:00)
Autor(en): Lena Christ
Produktion: BR 2020, 104 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Stefanie Ramb
Bearbeitung: Stefanie Ramb
Komponist(en): Evi Keglmaier
Greulix Schrank
Ton und Technik: Peter Preuß
Ton und Technik: Gerhard Wicho
Ton und Technik: Susanne Herzig
Ton und Technik: Daniela Röder
Regieassistenz: Pauline Seiberlich
Inhaltsangabe: Eine Emanzipation gelingt durch das Schreiben, das Lena Christ angeregt von ihrem zweiten Ehemann Peter Jerusalem beginnt. Mit eindringlicher und direkter Sprache, zeichnet sie in "Erinnerungen einer Überflüssigen" das Bild eines Mädchen- und Frauenlebens um die Wende des 19. zum 20. Jahrhunderts im katholischen Bayern auf dem Land und im kleinbürgerlichen München, schonungslos beschreibt sie die erlittene Gewalt, ihre inneren und äußeren Kämpfe und das zunächst zaghafte, später selbstbewusstere Eintreten für ihre Rechte. Gegen Ende des Ersten Weltkriegs gerät sie in wirtschaftliche Schwierigkeiten, versucht durch das Fälschen von Bildern zu Geld zu kommen. Am 30. Juni 1920 nimmt sie sich mit 38 Jahren das Leben. Heute gilt Lena Christ als eine der bedeutendsten bayerischen Schriftstellerinnen.
Mitwirkende:
Brigitte Hobmeier
Helena Schrei
Johanna Bittenbinder
Katja Bürkle
Sarah Camp
Martin Pfeifel
Winfried Frey
Beate Himmelstoß
Barbara Maria Messner
Klaus Stiglmeier
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Volpone oder Der Fuchs

Sendetermine: MDR Kultur - Montag, 1. Jun 2020 22:00, (angekündigte Länge: 90:00)
Autor(en): Ben Jonson
Auch unter dem Titel: Der Fuchs (Zusatz)
Produktion: DDR 1971, 80 Min. (Mono) - Bearbeitung Theater
Genre(s): Komödie
Regie: Werner Grunow
Bearbeitung: Peter Goslicki
Schnitt: Gerda Breitkreuz
Ton: Jürgen Meinel
Dramaturgie: Peter Goslicki
Regieassistenz: Lothar Hahn
Inhaltsangabe: Ben Johnson hat in seiner 1605 in London uraufgeführten Komödie keine Gemeinheit ausgelassen, um die aus Geldgier sich allen niederen Instinkten ausliefernde Gesellschaft darzustellen.
Das Stück spielt in Venedig, denn Italien galt den Engländern des 17. Jahrhunderts als Ort des Luxus und des lasterhaften Lebens. Volpone, ein reicher Levantiner, treibt ein böses Spiel mit Venezianer Bürgern, um seinen Reichtum zu vermehren. Durch seinen Lakaien Mosca läßt er das Gerücht verbreiten, daß er im Sterben liegt. Da sich der Notar Voltore, der Kaufmann Corvino und der alte Wucherer Corbaccio Hoffnung auf die Alleinerbschaft des großen Vermögens machen, sind sie sofort bereit, den scheinbar Moribunden mit Geschenken zu überhäufen und ihn so ihrer Ergebenheit zu versichern. Schließlich aber wird Volpone selbst Opfer seines teuflischen Spiels.
Mitwirkende:
Volpone Kurt Böwe
Mosca Klaus Piontek
Voltore Heinz Hinze
Corbaccio Herwart Grosse
Corvino Gerd Ehlers
Benario Victor Deiß
Drei Richter Otto Dierichs
Drei Richter Theo Mack
Drei Richter Walter Kröter
Notarius Werner Kamenik
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Plattenbaucowboys

Sendetermine: WDR Eins Live - Montag, 1. Jun 2020 23:03, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Martin Becker
Jaroslav Rudiš
Produktion: WDR 2011, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Susanne Krings
Komponist(en): Jaromir Svejdik
Petr Kruzik
Zdenek Jurcik
Dramaturgie: Natalie Szallies
Technische Realisation: Sebastian Nohl
Technische Realisation: Gertrudt Melcher
Inhaltsangabe: Eine Nacht im Nirgendwo, die alles verändert: Der Stadtrand. Halbleere Plattenbauten. Hier fährt keiner mehr freiwillig hin. Aber Alex muss. Er sucht seinen Vater und das Haus, in dem er groß geworden ist. Und er trifft ein Mädchen: Jule. Sie will seit Jahren hier weg. Aber sie kann nicht, sie ist gefangen in der Neubauprärie. Alex und Jule taumeln gemeinsam durch diese bizarre Welt. Und beschließen irgendwann, zu kämpfen: Sie müssen jetzt wie die Cowboys sein, tapfer, mutig und frei. Zeit, die Gespenster aus den einstürzenden Platten endlich zu erschießen - oder einen Schnaps mit ihnen zu trinken.
Mitwirkende:
Alex Daniel Wiemer
Jule Tanja Schleiff
Scheriff Michael Wittenborn
Helga Johanna Gastdorf
Mutter von Jule Elisabeth Trissenaar
Erzählerin Astrid Meyerfeldt
Poldi Martin Bross
Rony Oliver Korittke
Descheggl Bruno Winzen
Hausmeister Peter Harting
Straßenbahnfahrer Christian Tasche
Fernsehsprecher/An- und Absage Jochen Langner
Links: Externer Link Homepage Martin Becker
Externer Link Jaroslav Rudis Weblog (tschechisch)
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Schreckmümpfeli 0:

Wie du mir, so ich dir

Sendetermine: SRF 1 - Montag, 1. Jun 2020 23:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 10:00)
Autor(en): Simon Chen
Produktion: SRF 2020, 9 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Julia Glaus
Tontechnik: Roland Fatzer
Tontechnik: Björn Müller
Inhaltsangabe: Zu hoch gepokert?
Mitwirkende:
Klientin Katharina von Bock
Auftragsmörder Krishan Krone
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Robert Schumann in Düsseldorf - Warum der Sachse im Rheinland scheitern musste

Sendetermine: WDR 5 - Montag, 1. Jun 2020 11:04, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Dienstag, 2. Jun 2020 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Eva Weissweiler
Produktion: WDR 2016, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Claudia Johanna Leist
Technische Realisation: Dirk Hülsenbusch
Technische Realisation: Steffen Jahn
Regieassistenz: Fahri Sahin Sarimese
Inhaltsangabe: Düsseldorf setzte auf seinen großen Namen und engagierte Robert Schumann als Musikdirektor. Der kam gerne, hatte er doch nach der gescheiterten Revolution von 1848 in Dresden seine musikalische Heimat verloren, weil Richard Wagner und Gottfried Semper ins Exil mussten.
Im September 1850 trifft Robert Schumann in Düsseldorf ein, um das Amt des Städtischen Musikdirektors zu übernehmen. Seine fünf Kinder und seine Frau Clara, eine berühmte Pianistin, kommen mit ihm. In Düsseldorf komponiert Schumann fast ein Drittel seines Gesamtwerks, darunter die berühmte "Rheinische Symphonie". Aber er leidet zunehmend unter psychischen Problemen und begeht im Februar 1854 einen Selbstmordversuch. Eva Weissweiler ist der Frage nachgegangen, warum der Sachse im Rheinland scheitern musste.
Mitwirkende:
Robert Schumann Jens Harzer
Clara Schumann Martina Gedeck
Leonie Renée Klein
Martin Bross
Gerrit Jansen
Henning Freiberg
Reinhard Becker
Cornelia Boje
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