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Veränderungen beim WDR 3 Hörspieltermin 2018

Mit einer Pressmitteilung hat der WDR über Veränderungen beim 19-Uhr-Termin informiert.

Im neuen Jahr wird es auch am Samstag und am Sonntag um 19,04 Uhr Platz für ein bis zu 56 Minuten langes Hörspiel geben. Der gleichlange Termin am Freitag bleibt erhalten.

Da der WDR keinen Sendeplatz für lange Hörspiele hat werden diese nun zerstückelt von Montag bis Donnerstag auf dem 19-Uhr-Termin untergebracht. Beginnend um 19,04 Uhr wird dann dafür etwa 30 Minuten Zeit sein. Hier zeigt sich der WDR generös und schreibt die 30 Minuten nicht fest. Geschnitten wird, wenn es dramaturgisch halbwegs passt. So kann ein Schnipsel auch länger oder kürzer als 30 Minuten sein.

Gleich in der ersten Woche trifft das Los die eigentlich rund 102 Minuten lange Neuproduktion ‚Eingeschlossene Gesellschaft’. Sie wird gedreiteilt.

Die Restzeit bis zu den 20-Uhr-Nachrichten füllt dann ‚WDR Foyer’, ein Appetizer für die um 20,04 Uhr beginnende Konzert-Sendung.





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12 Hörspiele im Zeitraum Freitag, 18. Januar 2019

Art`s Birthday 2019

Sendetermine: ORF Ö1 - Freitag, 18. Jan 2019 00:05 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 57:00)
DLR - Freitag, 18. Jan 2019 00:05 Teil 1/2 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): N. N.
Produktion: EURORADIO Ars Acustica Group 2019, ca. 110 Min. (Stereo) -
Genre(s): Audio Art
Inhaltsangabe: Die Kunst hat Geburtstag! Die EURORADIO Ars Acustica Group feiert mit Konzerten und Performances in 20 Städten weltweit.
Die Kunst hat Geburtstag und das verdankt sie dem Fluxuskünstler Robert Filliou. Er erfand im Jahr 1963 den ‚Art’s Birthday‘ und legte zugleich ihr Alter fest: eine Million Jahre. Seither feiern am 17. Januar Menschen und Institutionen weltweit diesen großen Tag. Die EURORADIO Ars Acustica Gruppe vernetzt aus diesem Anlass Konzerte und Performances in über 20 Städten weltweit. Wir senden einen Querschnitt. Deutschlandfunk Kultur beteiligt sich mit einer Veranstaltung rund um den Kultfilm ‚Step Across the Border‘ von Nicolas Humbert und Werner Penzel im Berliner Kino Babylon. (Siehe Klangkunst-Sendung vom 15.02.2019).
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ARD Radio Tatort 130:

Cascabel

Sendetermine: WDR 3 - Freitag, 18. Jan 2019 19:04, (angekündigte Länge: 54:00)
SWR 2 - Freitag, 18. Jan 2019 22:03, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Dirk Schmidt
Produktion: WDR 2019, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Claudia Johanna Leist
Komponist(en): Rainer Quade
Technische Realisation: Gertrudt Glosemeyer
Technische Realisation: Steffen Jahn
Regieassistenz: Freya Hattenberger
Dramaturgie: Thomas Leutzbach
Inhaltsangabe: Die Hammer Truppe auf der Spur des illegalen Exotenhandels
Diesmal wird’s giftig in Hamm. Der Mann, der mit dem Gift einer extrem seltenen Giftschlange ins Jenseits befördert wurde, hat zu Lebzeiten beim illegalen Handel mit exotischen Tieren mitgemischt.
In Hamm nichts Neues, denn die Stadt ist bekannt als Drehkreuz im internationalen Exotenschmuggel. Oder, um es mit Vorderbäumen zu sagen: „Alles was kreucht und fleucht und selten ist, kommt hier durch.“ Obwohl der erste Hauptverdächtige schnell aufgetan ist, haben Scholz & Co im Verlauf des Falls eine harte Nuss zu knacken. Denn der seltsame Adelige mit krimineller Vergangenheit erweist sich als schlangenglatt und schwer zu fassen. Aber die Jungs aus Hamm wären nicht da, wo sie sind, wenn sie vor unkonventionellen Ermittlungsmethoden zurückschrecken würden.
Mitwirkende:
Lenz Matthias Leja
Latotzke Sönke Möhring
Scholz Uwe Ochsenknecht
Vorderbäumen Hans Peter Hallwachs
Alexander Hauff
Barbara Philipp
Markus Majowski
Michael Kamp
Feli Förtler
Björn Jung
Karin Buchali
Alexander Hauff
Links: Externer Link Homepage Rainer Quade
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Das Trapez aus dem Morgenland - Das Hackbrett als Welt-Klassikinstrument

Sendetermine: BR-Klassik - Freitag, 18. Jan 2019 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ulrike Zöller
Produktion: BR 2019, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Es dient nicht dem Zerkleinern von Kalbs- oder Kohlköpfen. Das etwas brutale deutsche Wort "Hackbrett" für dieses einfühlsame Instrument ist durchaus irreführend. "Dulce Melos" - süßer Klang wurde eines der vielen trapezförmigen Instrumente im Mittelalter passender genannt. Hackbrettinstrumente sind im europäischen Raum bereits seit dem 14. Jahrhundert bekannt und wegen ihres silbrigen Klangs bis ins 18. Jahrhundert beliebte Kammermusikinstrumente. Eigentlich aber stammt es wohl aus Persien und wird in der klassischen Musik Chinas oder Weißrusslands in ungebrochener Tradition kammermusikalisch oder orchestral eingesetzt. Dass heute in Europa, nach einer jahrhundertelangen Zeit der Vernachlässigung neben zeitgenössischen Werken Folk, Rock, Jazz, Blues oder Techno mit dem Hackbrett gespielt wird: Das trapezförmige Instrument nimmts mit Fassung und dankt für die neue Aufmerksamkeit mit Csárdás-Seele und Country-Mood, im Konzert- oder Clubstil. Oder auch ganz entspannt im Hier und Jetzt, wenn indische Ragameister ihm meditative Klänge entlocken.
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Macbeth, seine Lady und die Musik. Eine Spurensuche.

Sendetermine: SRF 2 - Freitag, 18. Jan 2019 20:00
Autor(en): Florian Hauser
Produktion: , Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Lady Macbeth versucht am Ende noch das Ufer des Guten zu erreichen, was ihr nicht mehr gelingt. Ihr Mann dagegen ist erst auf naive Weise gut, endet dann aber ganz auf der Seite des Bösen. Was passiert da? Und was machen Komponisten, allen voran Giuseppe Verdi, aus dieser üblen Geschichte?
Macbeth - Shakespeares kürzeste und dunkelste Tragödie. Eine grandiose Studie über Macht, Grausamkeit und die Umkehrung der Werte, die seit jeher die Menschen in Bann zieht. Ein ewig aktueller Stoff, seit 400 Jahren. Generationen von Schülern haben ihn durchgearbeitet, Regisseure haben ihn verfilmt und inszeniert, Historikerinnen und Philologen haben ihn analysiert – und Komponisten haben ihn vertont. Allen voran Giuseppe Verdi. Um seine Vertonung dreht sich dieses Feature. Aber nicht nur. Auch andere Komponisten kommen vor: ein Erzähler, eine Psychiaterin, ein Philosoph und eine Musikwissenschaftlerin. Sie reflektieren über Macbeth, seine Frau, über Rausch und sogenannten point-of-no-return.
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Donjon 3:

Die Prinzessin der Barbaren

Sendetermine: SRF 1 - Freitag, 18. Jan 2019 20:00, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Joann Sfar
Lewis Trondheim
Produktion: SRF 2017, ca. 30 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Wolfram Höll
Johannes Mayr
Bearbeitung: Johannes Mayr
Wolfram Höll
Komponist(en): Karl Atteln
Tontechnik: Tom Willen
Sound-Design: Karl Atteln
Geräusche: Wilmont Schulze
Übersetzung: Tanja Krämling
Inhaltsangabe: Das Geschäft läuft schlecht im Donjon, immer weniger Abenteurer zahlen Eintritt, um auf Schatzjagd zu gehen. Da hat Herbert die rettende Idee: Er setzt das Gerücht in die Welt, eine Prinzessin sei im Donjon gefangen. Doch wie es der Zufall will, befindet sich tatsächlich eine Prinzessin im Donjon.
Was ist der Donjon? Zuerst einmal: Eine mächtige Festung mit vier schwarzen Türmen und unzähligen Kerkern und Verliessen. Abenteurer kommen von überall her, um die Schätze des Donjons zu plündern. Warum das ein gutes Geschäft ist? Weil die Abenteurer Eintritt zahlen. Und weil fast alle hier ihr Leben lassen, früher oder später, im Kampf mit den Monstern, die den Donjon bevölkern. Der Donjon, das sind tausend Tote im Monat. Aber eben auch 100'000 Goldstücke pro Monat. Diese Festung ist der Dreh- und Angelpunkt der gleichnamigen Comicserie von Joann Sfar und Lewis Trondheim.
Mitwirkende:
Herbert Hans-Georg Panczak
Hyrka, Ataman, Lakai, Trolle Stefan Kaminski
Marvin Jörg Döring
Wärter Jodoc Seidel
Gürtelschnalle Dominik Zeltner
Prinzessin Isis Sylvia Steiner
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Madarejúwas Entscheidung - Vom Überleben im brasilianischen Regenwald

Sendetermine: DLF - Freitag, 18. Jan 2019 20:10, (angekündigte Länge: 50:00)
Autor(en): Thomas Fischermann
Produktion: DLF 2019, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Matthias Kapohl
Inhaltsangabe: Madarejúwa Tenharim, ein junger Indianerkrieger aus dem brasilianischen Amazonasgebiet, steht vor der Entscheidung seines Lebens. Soll er weiter der jahrtausendealten Tradition seines Volkes folgen, also nomadisch im Wald nach Tieren jagen, Nüsse und Früchte sammeln? Oder ist es besser, in die Stadt zu ziehen, eine Schulausbildung abzuschließen, einen Job zu ergreifen und in die Welt der Weißen einzutreten? Das Volk der Tenharim zählt ungefähr 900 Menschen, sie leben im südwestlichen Amazonaswald und bewahren sich bis heute eine ursprüngliche Lebensweise. Doch längst wird das Reservat von Holzfällern und Goldsuchern eingekreist. Landspekulanten und Agrarunternehmer wollen den Wald durch Weiden und Ackerland ersetzen. Gewaltsame Zusammenstöße nehmen zu. Nach aller Erfahrung wird dort, wo die Tenharim leben, in 20 Jahren kein Baum mehr stehen. Madarejúwa Tenharim ist ein junger Krieger seines Volkes. In diesem Feature erzählt er von der schwierigen Entscheidung: Den illegalen Holzfällern wäre mit Pfeil und Bogen kaum beizukommen, und Proteste oder Anzeigen bei den Behörden haben bisher wenig gebracht. In der Stadt sind Indigene wie er auch nicht willkommen. Sie gelten als Wilde mit Pfeil und Bogen, als Mörder und sogar als Menschenfresser, denen nicht zu trauen ist.
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Schreckmümpfeli 0:

Das Glasauge

Sendetermine: SRF 1 - Freitag, 18. Jan 2019 20:30, (angekündigte Länge: 14:00)
Autor(en): Ernst W. Heine
Produktion: DRS 2005, 15 Min. (Stereo) -
Genre(s): Krimi
Regie: Reto Ott
Bearbeitung: Reto Ott
Tontechnik: Roger Heiniger
Inhaltsangabe: Blut, Scherben, Dunkelheit
Mitwirkende:
Erzähler Peter Kner
Inspektor Carter Klaus-Henner Russius
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Geschäftsführersitzung

Sendetermine: BR 2 - Freitag, 18. Jan 2019 21:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 52:00)
Autor(en): Kathrin Röggla
Produktion: BR 2019, ca. 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Regie: Oliver Sturm
Komponist(en): Andreas Bick
Inhaltsangabe: Am Tag nach der Wahl findet eine Leitungssitzung in einem größeren Institut statt, in der man sich die Wunden leckt. Der Geschäftsführer, der Verwaltungsleiter, die Pressechefin, eine Protokollführerin und der Mensch „für die Inhalte“ kommen zusammen und versuchen, die Situation in den Griff zu kriegen, die nun von einem autoritären Führer neu bestimmt wird. Es ist klar, dass durch die veränderte politische Situation auch für diese Institution alles anders wird, ja mehr noch, es deutet sich an, dass die gewohnten Verfahrensformen zur Disposition stehen. Das Bemühen um eine Ausrichtung gemäß der Tagesordnung wird ständig konterkariert von den eigenen Paniken, nicht einmal die Bauproblematik des Hauses kann noch zu einem pragmatischen Handeln führen. Es ist wie verhext, zumal die Protokollführerin mehr und mehr auf eigenen Wegen unterwegs ist. „Legitimation durch Verfahren“ war das Schlagwort, das uns Niklas Luhmann seit den 1960er Jahren auf den bundesrepublikanischen Weg zur Demokratiebewahrung mitgab. Heute, in einer Zeit, in der Postdemokratie, Technokratie und eine unverhohlene Sehnsucht nach autoritären Führungsformen uns vor gewaltige politische Herausforderungen stellen, könnten sich burleske, hysterische Abgesänge auf die Situation mit Zerfallsmelodien und hilflosem Slapstick zu einer Gegenwehr des Komischen verbinden. „Das ist doch Humbug, wir werden die laufenden Probleme nicht los mit der Installation eines neuen Systems, das uns Unmengen kostet, solange die Manipulation von beiden Seiten kommt. Von außen und von innen. Denn so ist das doch. Es sind ja nicht nur Außenangriffe, sondern wir erleben... also solange wir nicht verstehen, wie Menschen von der Situation unseres lieben Staatsoberhaupts profitieren...der mittlerweile mit Sicherheit an seinem Knöpfchenpult angekommen sein wird. Aber keine Sorge, der kann ja nicht links von rechts unterscheiden, er denkt nicht an irgendwelche roten Knöpfe, weil er sich ohnehin nicht auskennt in dem Knöpfchenwirrwarr seines Amtes. Es gibt ja so viele, haben wir uns sagen lassen, dort oben auf dem Pult, am Ende drückt er den falschen, und es kommt ewiger Frieden dabei heraus oder zumindest ein solides Krisenmanagement...“
Links: Externer Link Homepage Kathrin Röggla
Externer Link Homepage Andreas Bick
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ARD Radio Tatort 130:

Cascabel

Sendetermine: WDR 3 - Freitag, 18. Jan 2019 19:04, (angekündigte Länge: 54:00)
SWR 2 - Freitag, 18. Jan 2019 22:03, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Dirk Schmidt
Produktion: WDR 2019, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Claudia Johanna Leist
Komponist(en): Rainer Quade
Technische Realisation: Gertrudt Glosemeyer
Technische Realisation: Steffen Jahn
Regieassistenz: Freya Hattenberger
Dramaturgie: Thomas Leutzbach
Inhaltsangabe: Die Hammer Truppe auf der Spur des illegalen Exotenhandels
Diesmal wird’s giftig in Hamm. Der Mann, der mit dem Gift einer extrem seltenen Giftschlange ins Jenseits befördert wurde, hat zu Lebzeiten beim illegalen Handel mit exotischen Tieren mitgemischt.
In Hamm nichts Neues, denn die Stadt ist bekannt als Drehkreuz im internationalen Exotenschmuggel. Oder, um es mit Vorderbäumen zu sagen: „Alles was kreucht und fleucht und selten ist, kommt hier durch.“ Obwohl der erste Hauptverdächtige schnell aufgetan ist, haben Scholz & Co im Verlauf des Falls eine harte Nuss zu knacken. Denn der seltsame Adelige mit krimineller Vergangenheit erweist sich als schlangenglatt und schwer zu fassen. Aber die Jungs aus Hamm wären nicht da, wo sie sind, wenn sie vor unkonventionellen Ermittlungsmethoden zurückschrecken würden.
Mitwirkende:
Lenz Matthias Leja
Latotzke Sönke Möhring
Scholz Uwe Ochsenknecht
Vorderbäumen Hans Peter Hallwachs
Alexander Hauff
Barbara Philipp
Markus Majowski
Michael Kamp
Feli Förtler
Björn Jung
Karin Buchali
Alexander Hauff
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Was ich hörte vom Irak

Sendetermine: RBB Kultur - Freitag, 18. Jan 2019 22:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Eliot Weinberger
Produktion: rbb 2019, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Andrea Getto
Bearbeitung: Astrid Litfaß
Komponist(en): Sabine Worthmann
Inhaltsangabe: Nur 43 Tage dauerte der 2. Irakkrieg im Jahr 2003. Dann waren 37.000 irakische Soldaten, 4.000 US-Soldaten und 600.000 irakische Zivilisten tot. Es folgten acht Jahre einer für alle Seiten zermürbenden Besatzungszeit. Massenvernichtungswaffen hat man nie gefunden. Doch mit der Behauptung, der Irak sei in deren Besitz, hatte alles begonnen. Anhand von Politiker-Statements vollzieht der US-amerikanische Essayist Eliot Weinberger nach, wie sich die USA für den 2. Irakkrieg argumentativ hochrüsteten und bei Kriegslaune hielten. Doch die Hochstimmung ist bald getrübt, wie die Augenzeugenberichte über die Grausamkeit des Krieges belegen. Da ist die Gewalt gegen die ‚. Rebellen" und die Gewalt gegen die Zivilbevölkerung. Und da ist schließlich ein unbändiger Hass gegen die angeblichen Befreier. Es steht zu befürchten, dass dieser Krieg nicht der einzige seiner Art bleibt.
Mitwirkende:
Matthias Bundschuh
Stephanie Eidt
Martin Engler
Corinna Kirchhoff
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Die Jagd nach dem Täter 25:

Die Tote aus Hafenbecken 1

Sendetermine: DLF - Samstag, 19. Jan 2019 00:05, (angekündigte Länge: 34:35)
Autor(en): Wolfgang Menge
Produktion: NDR 1958, 35 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Siegfried Oswald Wagner
Inhaltsangabe: Kriminalhörspiel nach einer wahren Begebenheit in Hamburg:
Auf der Suche nach seiner Braut hatte sich ein gewisser Albert Blosch an die Fersen von Reporter Strack geheftet, der nun seinerseits bei der Polizei nachfragt. Tatsächlich kennt man dort eine Herta Gruber, denn die 35-jährige Prostituierte wird seit 8 Wochen vermisst.
Wenig später wird ihre Leiche aus dem Hafenbecken 1 des Hamburger Seehafens gezogen, um Hals und Füße ein dickes Tau geschlungen, an dessen Ende eine Kurbel zum Beschweren befestigt wurde. Und damit beginnen die Ermittlungen für Kommissar Rose von der Mordkommission Hamburg.
Sie führen nach Harburg. Dort, in der "Mexiko Bar", wo sie sich regelmäßig aufhielt, wurde Herta Gruber auch zum letzten Mal gesehen, ehe sie, zusammen mit einem jungen Mann, im Taxi zur Wilhelm-Weber-Straße fuhr.
Und die Wilhelm-Weber-Straße liegt genau am Hafenbecken 1...
Mitwirkende:
Strack, Reporter Werner Rundshagen
Albert Blosch Herbert Steinmetz
Mädchen Helga Feddersen
Mann Otto Thiermann
Kommissar Rose Ulrich Matschoss
Frl. Schneider, Sekretärin Christine Marquardt
Lange Adolf Hansen
Schulz Heinz Roggenkamp
Polizist Willy Witte
Assistent Lüchow Cay-Dietrich Voss
Beamter Herbert Asmis
Knapp, Taxifahrer Hartwig Sievers
Lyck Günther Jerschke
Mädchen Inge Fabricius
spanischer Kommissar Heinz Klingenberg
Van Heeren Hans Tügel
Fahrer Wolfgang Borchert
Schwedischer Kommissar Holger Hagen
Kapitän Helmut Peine
Rechling Hans Irle
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"… du hast als denkmal dann mein zart gedicht …" - Eine Lange Nacht von der Geschichte des Sonetts

Sendetermine: DLR - Samstag, 19. Jan 2019 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Martin Erdmann
Produktion: DLF/DLR 2006, 163 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Rita Höhne
Inhaltsangabe: Das Sonett ist eine europäische Gedichtgattung mit einer erstaunlichen Geschichte. Erfunden wurde es, nach allem, was man weiß, im 13. Jahrhundert am Hofe des Stauferkaisers Friedrich II. in Neapel, und es hält sich bis heute. Es wanderte in alle Literatursprachen Europas bis nach Georgien und China. Manchmal geriet es in Mode und erregte den Unmut zum Beispiel Goethes, dessen berühmte Zeile „In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister“ allerdings nicht nur selbst aus einem Sonett stammt, sondern auch einen wesentlichen Zug dieser Gattung zusammenfasst: die Beschränkung auf 14 Zeilen in einer vorgegebenen Anordnung. Dabei hat das Sonett inhaltlich eine große Vielfalt erreicht: War es bei Francesco Petrarca noch vorwiegend Liebeslyrik, so kommt bei William Shakespeare die Reflexion über das eigene Schreiben hinzu. Charles Baudelaire erkundet im Sonett die Blumen des Bösen und des Häßlichen. Rainer Maria Rilke benutzt das Sonett für Beobachtungen an Alltagsgegenständen. Dies sind nur ein paar Stationen auf einer kleinen Reise durch die Geschichte des Sonetts, von seinem ersten bedeutenden Repräsentanten Petrarca bis in die unmittelbare Gegenwart über zwei Kontinente hinweg in sieben verschiedenen Sprachen. Das Wort Sonett kommt vom italienischen ‚sonare‘, (klingen), und es bot in allen Sprachen seinen Dichtern immer wieder eine Möglichkeit, auszuprobieren, wie die eigene Sprache klingt.
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