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HörDat will besser werden
Es ist kein Geheimnis, dass es einen Reformstau bei HörDat gibt. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich am Erscheinungsbild und an den Funktionen einiges ändern. In einem ersten Schritt wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die bislang getrennten Sammlungen 'Hörspiel' und 'Feature' sind in einer Datenbank zusammengefasst. Zur einfachen Unterscheidung sind die Feature-Titel mit grün hinterlegt.
  • Bei den Hörstücken werden die erhaltenen Auszeichnungen angegeben
  • Als 'Gute Geister' werden, soweit bekannt, Tontechniker und andere bei der Produktion beteiligte Personen genannt.
Weiter Verbesserungen werden folgen.

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30 Hörspiele im Zeitraum Sonntag, 13. Januar 2019

Jacky & Grimm

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 13. Jan 2019 07:04 Teil 2/5, (angekündigte Länge: 5:00)
Autor(en): Patrick Lenz
Simon Santschi
Auch unter dem Titel: Am Flughafen (1. Teil)
Im Café (2. Teil)
Im Aquarium (3. Teil)
In den Bergen (4. Teil)
Im Fußballstadion (5. Teil)
Produktion: WDR 2012, ca. 45 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Christoph Pragua
Bearbeitung: Ulla Illerhaus
Inhaltsangabe: Der Hund Jacky und der Dachs Grimm sind beste Freunde und sie machen gerne Ausflüge, die meistens ganz harmlos beginnen, im Verlauf jedoch im totalen Chaos enden: Auf dem Flughafen gerät plötzlich das gesamte Gepäck durcheinander, im Café bekommen die Gäste anstatt Erdbeertörtchen Tomaten mit Sahne und im Fußballstadion rennt Grimm einfach erbost aufs Spielfeld, um dem Schiedsrichter die rote Karte abzunehmen. Jacky ist es, der dann seinen Freund Grimm im größten Trubel an die Pfote nimmt, um sich mit ihm aus dem Staub zu machen.
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Der Anhalter

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 13. Jan 2019 08:04 Teil 2/6, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Stephan Beuting
Sven Preger
Auch unter dem Titel: Letzte Ausfahrt Zürich (1. Teil)
Geschlossene Anstalt (2. Teil)
So ein Schwachsinn (3. Teil)
Mitfahrgelegenheiten (4. Teil)
Zahltag (5. Teil)
Endstation (6. Teil)
Produktion: WDR 2016, 143 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Stephan Beuting
Sven Preger
Technik: Timo Ackermann
Inhaltsangabe: Er hat seine Kindheit in der Psychiatrie verbracht, mehr als 14 Jahre lang. Weggesperrt, geschlagen, missbraucht - in den 1950er und 60er Jahren war das. Sein Leben hat er danach nie so richtig auf die Kette gekriegt. Nun will Heinrich nur noch Schluss machen und sucht eine Mitfahrgelegenheit. Diese Geschichte erzählt der Anhalter den Journalisten Stephan Beuting und Sven Preger. Unabhängig voneinander, mit einem Jahr Abstand. Am selben Ort: einer Tankstelle am Kölner Verteilerkreis. Das ist kein Zufall: Denn Heinrich ist seit Jahrzehnten als Tramper unterwegs. Als die beiden Reporter sich zufällig davon erzählen, beschließen sie, sich auf die Suche zu machen: nach diesem Mann und nach der Wahrheit? Was ist, wenn nur ein Bruchteil von seinen Geschichten stimmt? Wenn er wirklich als Kind in einer Psychiatrie geschlagen und missbraucht wurde? Dann ist er eines von tausenden Kindern, die bis heute auf eine Entschädigung warten.
Mitwirkende:
Sven Preger
Stephan Beuting
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Die kluge Bauerntochter

Sendetermine: DLR - Sonntag, 13. Jan 2019 08:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jacob Grimm
Wilhelm Grimm
Produktion: Funkhaus Berlin 1991, 41 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Manfred Täubert
Bearbeitung: Heinz Kahlau
Komponist(en): Mathias Suschke
Inhaltsangabe: Einen Mörser ganz aus Gold findet ein Bauer in den Ackerfurchen. Da er das Feld von seinem König einst geschenkt bekam, will er ihm den wertvollen Fund zum Schloss hinbringen. Aber seine kluge Tochter warnt heftig. Zu einem Mörser gehört stets auch ein Stößel. Der König wird nach dem Stößel fragen und kein Wort glauben, wenn der Bauer ihm beteuert, nichts anderes gefunden zu haben. Der Bauer hört nicht auf sein Kind und landet im Kerker. Die Tochter muss all ihre Klugheit zusammen nehmen, um ihren Vater wieder frei zu kriegen...
Mitwirkende:
Gudrun Ritter
Elke Reuter-Hilger
Gerry Wolff
Pierre Bliß
Christoph Engel
Otmar Richter
Carl Heinz Choynski
u.a.
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Lärm in der Tiefe - Wie Unterwasser-Krach die Meere kaputt macht

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 13. Jan 2019 11:04
HR 2 - Sonntag, 13. Jan 2019 18:04
Autor(en): Brigitte Kramer
Produktion: BR 2018, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Helen Malich
Inhaltsangabe: Walgesänge, sanftes Blubbern, große Stille. So stellen wir uns den Klang der Unterwasserwelt vor. In Wahrheit wird es in den Meeren immer lauter: Schiffsmotoren, Sonare, Echolote, Bohrinseln und Bagger machen permanent Lärm. Der verbreitet sich im Wasser viermal besser als in der Luft. Umweltschützer haben vor kurzem eine "Lärmkarte" des Mittelmeers gezeichnet. Darauf gibt es kaum noch ruhige Flecken. Neueste Studien zeigen, dass Unterwasserlärm nicht nur bei Walen sondern auch bei Fischen, Wirbellosen und sogar bei Plankton großen Schaden anrichtet: Verlust der Orientierung, Missbildungen, Fehlgeburten, Verhaltensänderung, Massensterben. Brigitte Kramer reist für das radioFeature nach Montenegro, wo Aktivisten für mehr Bürgerbeteiligung und gegen Energiekonzerne protestieren, die den Meeresboden mit Schallkanonen nach Bodenschätzen absuchen. Weiter geht es nach Ibiza, wo große Teile der Gesellschaft seit Jahren für ein ruhiges und sauberes Mittelmeer kämpfen. Und nach Sizilien: Dort betreiben Wissenschaftler eine Unterwasserplattform in zwei Kilometern Tiefe, die seit Jahren permanent Tonaufnahmen macht. Nach und nach tauchen wir dabei immer tiefer ein - in die Klangwelt des Mittelmeers.
Mitwirkende:
Verena Fibiger
Diana Gaul
Gudrun Skupin
Peter Veit
Peter Lersch
Florian Schwarz
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La dolce via

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 13. Jan 2019 11:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Eleonora Pauli
Produktion: NDR 2015, 51 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Giuseppe Maio
Technische Realisation: Tobias Falke
Technische Realisation: Dennis Rieboldt
Inhaltsangabe: Unterwegs auf Europas Straßen
Roberto, 57, Italiener, sitzt seit mehr als 30 Jahren "auf dem Bock". Früher hat er mit seinem LKW den Mittleren Osten bereist: Afghanistan, Iran. Da bedeutete Fahren noch Freiheit. Daran erinnert er sich gern. Heute ist er nur noch in der EU unterwegs, so will es sein Arbeitgeber, ein Logistikunternehmen. Ständig überquert er mit dem Truck Grenzen, ist dauernd mit Transportrichtlinien konfrontiert, erlebt die Europäische Union ganz konkret als Wirtschaftsraum. Auf überfüllten Rastplätzen trifft er Kollegen aus allen EU-Ländern. Zum Beispiel die Rumänen, die für einen Hungerlohn arbeiten. Die Autorin Eleonora Pauli hat Roberto auf seinen Fahrten begleitet.
Mitwirkende:
Birte Schnöink
Claas Christophersen
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Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney 402:

Das Jubiläumsgeschenk

Sendetermine: SRF 3 - Sonntag, 13. Jan 2019 11:10 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 24:53)
Autor(en): Roger Graf
Produktion: SRF 2019, 25 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Inhaltsangabe: Eine Frau kommt zu Maloney und behauptet, ein Jubiläumsgeschenk für ihn zu haben. In einer Hütte bei Grünwil wird jemand gefangen gehalten. Maloney soll diese Person finden, bevor sie stirbt. Maloney macht sich auf den Weg aber er vermutet, dass sich einige Leute einen Scherz mit ihm erlauben.
Mitwirkende:
Philip Maloney Michael Schacht
Simon Bergmann Tillbert Strahl
Barbara Corte Franziska von Fischer
David Schwertfeger Peter Fischli
Andrea Cathomen Peter Fischli
Polizist Peter Fischli
Nadja Matic Sibilla Semadeni
Patrick Frank Marco Biondi
Erzähler Peter Schneider
Links: Externer Link Homepage Roger Graf
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Dazwischen - Intersexuelle Menschen erzählen

Sendetermine: RBB Kultur - Sonntag, 13. Jan 2019 14:03, (angekündigte Länge: 57:00)
Autor(en): Karla Krause
Produktion: DLR 2017, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Giuseppe Maio
Ton: Thomas Monnerjahn
Ton: Michael Kube
Regieassistenz: Matthias Karow
Inhaltsangabe: Ihr Geschlecht ist im Alltag nicht vorgesehen. Allenfalls in der Mythologie tauchen Zwitter oder Hermaphroditen auf. Eltern sind überfordert, wenn ihr Neugeborenes keine eindeutigen Geschlechtsmerkmale hat und stimmen vorschnell Operationen zu. Mit unumkehrbaren Folgen für das Kind. Noch ist es eine Ausnahme, wenn intersexuelle Menschen ihre Biografien veröffentlichen. Es geht um Skalpelle und Hormone, Chromosomen und Keimdrüsen, ums Verdrängen und Verheimlichen. Die Zumutungen einer Gesellschaft, die ein "Dazwischen" nicht erträgt.
Mitwirkende:
Lisa Hrdina
Gabriele Blum
Andreas Tobias
Romanus Fuhrmann
Karla Krause
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Gespensterjäger auf eisiger Spur

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 13. Jan 2019 14:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 42:00)
Autor(en): Cornelia Funke
Produktion: NDR 2009, 84 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Bearbeitung: Jörgpeter Ahlers
Komponist(en): Bernd Keul
Inhaltsangabe: Bei Tom gibt es Tage, an denen gar nichts klappt. Als er dann auch noch im Keller tatsächlich einem Gespenst begegnet, glaubt ihm fast niemand, vor allem nicht die große Schwester Lola. Nur die Oma glaubt Tom und vermittelt ihn an die Gespensterjägerin Hedwig Kümmelsaft. Mit Tipps versorgt stellt sich Tom dem MUG (Mittelmäßig Unheimliches Gespenst). Dessen alter Spukort ist aber von einem Kollegen anderen Kalibers besetzt, einem UEG (Unglaublich Ekelhaftes Gespenst). Tom hat Mitleid mit dem vertriebenen Gespenst : Eine Frechheit, wie sich das UEG benimmt. Mit vereinten Kräften machen sich Tom, Frau Kümmelsaft und das MUG, das übrigens Hugo heißt, an die Arbeit,. Das UEG muss ein für allemal vertrieben werden. Und am Ende erteilt Tom noch seiner Schwester Lola, die seine Gespensterberichte hochnäsig für Unsinn erklärt hatte, eine nervenaufreibende Lektion.
Mitwirkende:
Erzählerin Katja Danowski
Tom Leon Alexander Ratje
Lola Nina Kress
Hedwig Kümmelsaft Katja Brügger
Gespenst Hugo Ernst A. Hilbig
Gespenst UEG Monty Arnold
Herr Lieblich Max Hopp
Toms Oma Gisela Trowe
Fagott und Geige Henning Stoll
Preise / Auszeichnungen: Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe 2010
Links: Externer Link Homepage von Cornelia Funke
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Knöpfe

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 13. Jan 2019 14:04, (angekündigte Länge: 61:00)
Autor(en): Ilse Aichinger
Produktion: NDR 1962, 59 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt.
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Komponist(en): Johannes Aschenbrenner
Inhaltsangabe: In einer Zeit allgemeiner Arbeitslosigkeit hat Ann Beschäftigung in einer Knopffabrik gefunden. Sie muß Schmuckknöpfe sortieren, die bei Zwielicht eine unheimliche Faszination ausstrahlen, Gesichter verändert erscheinen lassen und von vielen Käufern hoch bezahlt werden. Die Knöpfe tragen Mädchennamen: "Gladys", "Margaret", "June". Zuerst leidet Ann unter der drückenden Hitze des Sortierraums und ängstigt sich vor einem prasselnden Geräusch hinter der Wand. Ihre Mitarbeiterinnen Jean und Rosie aber haben sich lange daran gewöhnt. Sie raten Ann, den Vertretern Bill und Jack zu gehorchen, und nicht über den geheimen Produktionsvorgang nachzudenken. Bill und Jack wissen offenbar, woraus die Knöpfe gemacht werden. Als sich bald Symptome zeigen (sie fühlt Mund und Augen vor Müdigkeit immer kleiner werden, kann sie aber nicht schließen) ist Bill über Jeans Zustand wohliger Willenlosigkeit sehr befriedigt: "Dann hätten wir dich, Jean". Bald kommt Jean nicht mehr zur Arbeit. Dann verändert sich auch Rosie. Sie kann sich nicht mehr überwinden, nach Hause zu gehen und wird von Jack ermuntert, ganz im Klima der Fabrik zu bleiben, zumal bald ein neuer Knopf hinzukäme. Ann und ihr arbeitsloser Freund John beginnen die Zusammenhänge zu ahnen.

Ilse Aichingers erstes Hörspiel "Knöpfe" löste - ähnlich wie Günter Eichs "Träume" - eine äußerst heftige Kontroverse beim Publikum aus. Schon hier läßt Aichinger die auf vertraute Weise realistischen Ansätze weit hinter sich. Sowohl in ihrer Lyrik als auch in der Prosa, vor allem aber in ihrer Hörspielarbeit, die mit die wichtigsten Beiträge zum Hörspielrepertoire der Nachkriegsjahre lieferte, etabliert sie eine Wirklichkeit, die ihren eigenen Gesetzen gehorcht.
Mitwirkende:
John Wolfgang Wahl
Ann Gustl Halenke
Rosie Karin Behrmann
Bill Hanns Lothar
Jean Julia Costa
Jack Erich Uhland
Verkäufer Armas Sten Fühler
Eine Stimme Erwin Laurenz
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Asta und Frede - Oder: Guten Morgen, Frau Nielsen

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 13. Jan 2019 14:05, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Lisbeth Jessen
Produktion: DLR/NDR/SWR/WDR 2018, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Lisbeth Jessen
Ton: Hermann Leppich
Regieassistenz: Beate Becker
Übersetzung: Peter Urban-Halle
Inhaltsangabe: Asta Nielsen, der frühere Star des deutschen Stummfilms, telefoniert stundenlang mit ihrem Verehrer Frede.
Kopenhagen in den 1950er-Jahren. Asta Nielsen, einstmals Star des deutschen Stummfilms, ist in ihre dänische Heimat zurückgekehrt. Allmählich wird es still um sie. Da taucht der vierzigjährige Inhaber eines Ladens für alte Filme und Bücher auf - Frede Schmidt. Frede weiß alles über Asta und ihre Filme und bringt sie in vielen Telefonaten zum Lachen und Erzählen. Aber was hat er im Sinn? Jedenfalls schneidet Frede alle ihre Telefongespräche mit. Mehr als 100 Stunden. Unter anderem erzählt Asta von ihrem Sommerhaus auf Hiddensee, dem angeblich einzigen Ort, an dem sie glücklich war.
Mitwirkende:
Judy Winter
Max Urlacher
Frauke Poolman
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Die Hölle auf Erden: Die Blockade von Leningrad

Sendetermine: SRF 2 - Sonntag, 13. Jan 2019 15:03
Autor(en): Felix Münger
Produktion: SRF 2019, 56 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Hunger, Kälte, Tod - das Leiden der Menschen in Leningrad kennt keine Grenzen: 900 Tage lang ist die Stadt während des Zweiten Weltkriegs von der Hitlerarmee eingeschlossen. Im "Blockadebuch" erzählen Überlebende vom durchlebten Horror - und lassen dabei auch an das Leid in modernen Kriegen denken.
Hitlers Plan ist es, die Bevölkerung von Leningrad auszuhungern und die Stadt danach dem Erdboden gleichzumachen. Doch die sowjetische Seite wehrt sich tapfer. Leningrad kann gehalten werden. Der Blutzoll ist jedoch enorm: Über eine Million Menschen sterben. Lange nach dem Krieg sammeln die beiden sowjetischen Schriftsteller Daniil Granin und Ales Adamowitsch Berichte von Überlebenden und bringen die Erzählungen Ende der 1970er Jahre erstmals als Buch heraus. Nun ist das "Blockadebuch" erstmals in unzensurierter Fassung erschienen (Ales Adamowitsch/Daniil Granin: Blockadebuch. Leningrad 1941-1944). Das Werk ist ein gigantisches Mahnmal gegen den Krieg. Es zeigt den Schrecken von damals und lässt auch erahnen, was Betroffene in modernen Kriegen durchmachen, wenn sie in Städten eingeschlossen werden - in Ex-Jugoslawien, im Irak oder in Syrien.
Mitwirkende:
Elisabeth Scherer
Gian Rupf
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Echt oder Fake? - Der Kampf um die Wirklichkeit

Sendetermine: WDR 3 - Sonntag, 13. Jan 2019 15:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Markus Metz
Georg Seeßlen
Produktion: WDR 2019, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Matthias Kapohl
Technische Realisation: Günther Kaspar
Technische Realisation: Benedikt Bitzenhofer
Technische Realisation: Mechthild Austermann
Regieassistenz: Katarina Schnell
Inhaltsangabe: Mit Fake News und „alternativen Fakten“ wird Politik gemacht. Das war schon immer so. Aber noch nie waren die technischen Möglichkeiten zur Manipulation so groß. Was heißt das für eine Informationsgesellschaft, wenn das Vertrauen in die Quellen erschüttert ist? Visual Effects-Spezialisten lassen tote Schauspieler in aktuellen Blockbusterfilmen auftreten, mit Hilfe von spezieller Audiobearbeitungs-Software werden ihnen Worte in den Mund gelegt, die sie so nie gesagt haben. Digitalisierung und Neue Medien haben ungeahnte Möglichkeiten für Manipulationen und Fälschungen eröffnet. Auf der anderen Seite versuchen Bildforensiker, die Informationsflut in echt oder falsch zu unterscheiden. Wer gewinnt den Kampf um die Wirklichkeit? Ist das Vertrauen in die Glaubwürdigkeit von Bildern, Nachrichten und Informationen ebenso obsolet wie die Vorstellung von einer äußeren Wirklichkeit, auf die wir uns alle beziehen können?
Mitwirkende:
Nikolaus Benda
Sigrid Burkholder
Bernt Hahn
Nina Lentföhr
Matthias Bundschuh
Links: Externer Link Das Georg-Seeßlen-Blog
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Meister und Margarita

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 13. Jan 2019 15:05 Teil 1/12, (angekündigte Länge: 53:14)
Autor(en): Michail Bulgakow
Produktion: BR 2014, 620 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komponist(en): Klaus Buhlert
Übersetzung: Alexander Nitzberg
Inhaltsangabe: Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein russischer Faust. "Meister und Margarita ist eines der rätselhaftesten Werke der Weltliteratur", schreibt der Übersetzer Alexander Nitzberg. Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen oder nackt auf Besen herumfliegen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm.
Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Zu diesem antiken Handlungsstrang zählen noch Judas aus Kirjath, den der römische Geheimdienst wegen seiner fragwürdigen Rolle beim Justizmord an Jeschua später umbringt, und Jeschuas Schüler Levi Matthäus, der die Worte seines Herrn aufschreibt - jedoch oft falsch. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich. Nach etwa zweihundert Seiten tritt ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller auf: der Meister. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Sein Auftreten verknüpft die beiden Erzählstränge. Denn er gibt sich als Autor eines großen Romans über die Leiden des Pontius Pilatus zu erkennen. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Dieser Roman im Roman ist kein in sich geschlossener Komplex, sondern verteilt sich auf vier eigenständige Kapitel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. Auf Anweisung Jeschuas lassen er und seine Assistenten Meister und Margarita dann sterben - sie hätten "Ruhe verdient". Auf ihrem postmortalen Weg führen Woland und die Assistenten die nun im Tode Vereinten durch die Wüste und an Jerusalem vorbei, wo sie dem depressiven Pilatus begegnen. Der Meister schickt Pilatus mit der ihm von Woland übermittelten Frohbotschaft, dass Jeschua auf ihn warte, nun ebenfalls in den Himmel. Meister und Margarita zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch die Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.
"Bulgakows Roman Meister und Margarita kam 1968 in deutscher Übersetzung heraus. Was für ein Roman! Eine poetische Flaschenpost direkt aus der Moskauer Vorhölle. I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle 1967 hatten wir gerade unsere erste Beatband in Halle (an der Saale) gegründet: Team 67. Und auch wir wollten abrechnen mit den 'Gottlosen' um uns herum - wenn's sein musste, auch mit Hilfe des Teufels. Margaritas Flug über Moskau hatte für uns nichts Exotisches. Das zu lesen war wunderbar tröstlich, stand für Ausbruch, Freiheit und Grenzenlosigkeit. Was will man mehr von einem Buch, als mit ihm fliegen zu lernen ... Der 'neue Mensch' war irgendwie und irgendwo zum Teufel. Da schien es logisch, dass Bulgakow den Magier Woland in die Moskauer Gartenstraße - Wohnung Nr. 50 - zitiert, um dort Hausrecht auszuüben. Außerdem war Woland gar kein richtiger Teufel. Er war Bulgakows Erfindung eines Teufels - weit davon entfernt böse zu sein: 'Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft...' (Goethe, Faust). Freuen wir uns also auf Wolands neue Show. Wo man auch uns irgendwo hinbefördert. Es muss ja nicht gleich die Hölle sein... I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle." (Klaus Buhlert) "Meister und Margarita - dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen - ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen - in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman - nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun - ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht's mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden; einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es - objektiv betrachtet - im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche 'Poesija Russland' zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer." (Klaus Buhlert)
Mitwirkende:
Michael Rotschopf
Manfred Zapatka
Karl Markovics
Valery Tscheplanowa
Wolfram Berger
Felix von Manteuffel
Milan Peschel
Dietmar Bär
Werner Wölbern
Jeanette Spassova
Samuel Finzi
Stefan Wilkening
Thomas Thieme
Wolfram Koch
Jens Harzer
Gottfried Breitfuß
Margit Bendokat
Caroline Ebner
Steffen Scheumann
Stephan Bissmeier
Götz Schulte
Johannes Silberschneider
Hans Kremer
Hendrik Arnst
Christiane Roßbach
Natali Seelig
Lars Rudolph
Jaqueline Macauly
Stephan Zinner
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Prozedur 7.7.0

Sendetermine: SRF 2 - Sonntag, 13. Jan 2019 17:00, (angekündigte Länge: 39:00)
Autor(en): Hermann Bohlen
Produktion: SFB 1996, 39 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Mockumentary/Pseudo-Dokumentation
Originalton
Regie: Hermann Bohlen
Inhaltsangabe: In Prozedur 7.7.0. begeben wir uns auf die Spur von "Unsortierbaren": Menschen, deren Herkunft und Identität ungeklärt ist und die mit ihrem Schweigen Mißtrauen erzeugen. Sie stehen in keinem erkennbaren Kontakt untereinander, und über ihre Absichten gibt es keine gesicherten Erkenntnisse. Es ist sogar fraglich, ob diese Leute überhaupt Absichten haben. Gezeigt wird die Reaktion von Erkennungsdienstlern, Wissenschaftlern und Bürgern: eine in Brutalität umschlagende Hilflosigkeit. Am Ende werden die Sonderlinge kuzerhand zu "hilflosen Personen" erklärt und auf dieser Grundlage "markiert".
Ein Spiel um Identität und Freiheit, angesiedelt zwischen Wirklichkeit und Wahrheit; die gesellschaftliche Ordnung zeigt ihre prohibitive Seite - die Gewalt.
Mitwirkende:
Astrid Brenner
Stefanie Brummer
Professor Hans-Peter Dreitzel
Van Dannen Junior
Johannes Groschupf
Vivian Heitmann
Johannes Holdemann
Hartmut Hoppe
Petra Kirberger
Stefan Ripplinger
Iris Roebling
Bernd Wagner
Ralf Zeiseweis
Preise / Auszeichnungen: Hörspielpreis der Akademie der Künste 1997
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Coldhaven

Sendetermine: SR 2 - Sonntag, 13. Jan 2019 17:05
SWR 2 - Sonntag, 13. Jan 2019 18:20, (angekündigte Länge: 62:00)
Autor(en): John Burnside
Produktion: SWR 2017, 62 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Klaus Buhlert
Komponist(en): Klaus Buhlert
Regieassistenz: Katrin Herm
Ton und Technik: Anke Schlipf
Ton und Technik: Martin Vögele
Dramaturgie: Manfred Hess
Übersetzung: Klaus Buhlert
Bernhard Robben
Inhaltsangabe: "Coldhaven" ist ein fiktives schottisches Küstendorf, das noch immer im Bann des geheimnisvollen Verschwindens von Carey steht. Die Leiche des jungen Mädchens wurde bisher nicht gefunden. Sie war fünfzehn und wurde zuletzt mit dem 17-jährigen Martin Wilson gesehen, mit dem sie in den Marschen spazieren ging. Eine polizeiliche Untersuchung entlastete den jungen Mann. Das geschah vor mehr als einem Jahr. Die Geschichte des Dorfes und des Mädchens erzählt Burnside aus der Perspektive verschiedener Dorfbewohner. Dabei kommen zu Wort: der Geist von Martin, sein Bruder Paul, seine Mutter Agnes und der Postbote John, der glaubt um den Tathergang zu wissen, sowie die ehemalige Stadtbibliothekarin Agnes und ein Erzähler, der zugleich die Vermutungen der Dorfgemeinschaft über das angebliche Verbrechen spiegelt. Mit seinem neuen Hörspiel hat John Burnside in gewissem Sinne eine geheimnisvolle Kriminalgeschichte geschrieben. Bei Krimis soll man in der Regel nichts verraten. Aber "Coldhaven" erschließt sich nicht alleine über die Handlung. Das Stück ist der seltene Fall einen poetischen Spiels für Stimmen, eines Lang-Gedichtes als Originalhörspiel.
Expertenkommentar: Begründung der Jury zum Hörspielpreis der Kriegsblinden:

„Coldhaven“ von John Burnside fasziniert durch seine schwebende Ambiguität und seine sprachlich-tonale Präzision. Es ist gleichzeitig ein zupackend muskulöses Hörspiel über das Verschwinden zweier junger Menschen in einem fiktiven schottischen Dorf und „Geisterspiel“, also ein vielschichtiges, dichtes Sprachgewebe im Äther, das einem Urgefühl des Mediums Radio nahekommt: dem Gefühl von Unbestimmtheit, Ungewissheit und Unheimlichkeit. Alles in diesem Hörstück ist belebt und miteinander verwoben – die Graffiti am verlassenen Bahnhof, die desolaten Häuser, die derben Dorfsprüche und üblen Nachreden. Dinge, Menschen, ihre Gedanken und Geschichten und auch ein Toter sprechen voneinander, mit uns und miteinander, stellenweise auch durch telepathische Verbindung. In Klaus Buhlerts Regie treten die ikonischen Figuren und Begebenheiten sehr direkt und mit hyperrealistischem Touch auf. Sie spielen auf einer feingeschichteten Tonfolie, einem fließenden, ständig präsenten Shift vom Naturalismus zum Übernatürlichen, den man aus Burnsides Werk kennt und der nie Ergebnis eines kalkulierten Konstrukts ist, sondern spürbar auf seinem Welterleben als Autor basiert. Je weiter sich dieses Tongedicht in der Zeit entfaltet, desto stärker werden wir eingesponnen in seine Geste des beredten „Beschweigens“ eines Vorfalls. Die konkrete Verwirrung darüber, wo wir selbst stehen in einem sich ständig verändernden Gemenge aus Ahnungen, Andeutungen, Vermutungen und Informationen, macht diese Geschichte eines Mordes zur hautnah erlebten Parabel über die Wirkungsweisen eines Gerüchts.
Mitwirkende:
Erzähler Felix Goeser
John the Post Johannes Silberschneider
Agnes Corinna Harfouch
Fiona Astrid Meyerfeldt
Martins Geist Christopher Heisler
Paul Moritz Kienemann
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 02 2017
Hörspiel des Jahres (ARD) 2017
Hörspielpreis der Kriegsblinden 2018
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Untergrundkrieg - Der Anschlag von Tokyo

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 13. Jan 2019 17:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Haruki Murakami
Auch unter dem Titel: Der Anschlag von Tokyo (Untertitel)
Produktion: WDR 2003, 59 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Matthias Lempert
Bearbeitung: Matthias Lempert
Ton: Matthias Lempert
Dramaturgie: Martina Müller-Wallraf
Übersetzung: Ursula Gräfe
Inhaltsangabe: 20. März 1995, unter der Haut von Tokyo: In verschiedenen Zügen der U-Bahn hinterlassen Mitglieder der Aum-Sekte Plastikbeutel mit flüssigem Sarin. Das ausströmende Nervengas tötet zwölf Menschen. Tausende werden verletzt. Der japanische Schriftsteller Haruki Murakami hat Gespräche protokolliert, die er mit Opfern und Tätern, mit Angehörigen der Toten, mit Überlebenden und mit Sektenmitgliedern geführt hat. Entstanden sind Porträts, die den Schrecken des Terrors im Gesicht des Individuums spiegeln. Texte, die nach dem 11. September und zu Zeiten dem zweiten Golfkrieg exemplarische Bedeutung erhalten.

"Wenn das 20. Jahrhundert das Jahrhundert der Weltkriege war, so wird vielleicht das 21. Jahrhundert das Jahrhundert eines 'Untergrundkrieges' zwischen den 'verschlossenen Geistessystemen' und den 'offenen Geistessystemen' werden."
(der Autor)
Mitwirkende:
Eberhard Kirchberg
Jochen Nickel
Franziska Petri
Sebastian Schipper
Laura Tonke
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Rin in die Kartoffeln, raus aus die Kartoffeln

Sendetermine: SRF 2 - Sonntag, 13. Jan 2019 17:40, (angekündigte Länge: 22:00)
Autor(en): Hermann Bohlen
Produktion: DLR 1996, 22 Min. (Stereo) - Feature
Genre(s): Hörspieltheorie
Regie: Hermann Bohlen
Inhaltsangabe: Ein Mann sitzt zuhause an seinem Tisch und ist mit sich und der Welt zufrieden. Er hat ein Hörspiel gemacht und es verkauft; es ist sogar gesendet worden. Er sitzt ganz vergnügt da, mit einem Gläschen vor sich, die Sonne scheint, und er prüft Luft und Geräusche, die durchs geöffnete Fenster zu ihm dringen. Innerlich bereitet er sich auf ein Interview vor beim Radio wollen sie heute abend wissen, wie er das gemacht hat, sein Hörspiel "Prozedur 7.7.0", in dem die Stimmen alle so merkwürdig natürlich klingen, als hätte er Leute auf der Straße befragt. Und der Mann übt sich im Stillen schon mal ein ins Gespräch mit der Welt, der er von diesem Hörspiel erzählen will, wie er es gemacht hat, was er im Grunde selbst schon nicht mehr so genau weiß. Da klingelt es, Frau Annie erscheint, die er eingespannt hatte in die Produktion von "Prozedur 7.7.0." Sie will wissen, was aus ihrem Einsatz geworden ist.

Ein Hörspiel über die Entstehung von "Prozedur 7.7.0."
Während "Prozedur 7.7.0." durch den (fingierten) O-Ton so klingt und so gemacht ist wie eine Dokumentation, klingt das Kartoffel-Stück wie klassisches Hörspiel und ist auch so gemacht.
Mitwirkende:
Frau Annie Bettina Kurth
Erzähler Stefan Ripplinger
Herr Bohlen Hermann Bohlen
Erstmals zu hören Das Atmen eines Unsortierbaren
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Lärm in der Tiefe - Wie Unterwasser-Krach die Meere kaputt macht

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 13. Jan 2019 11:04
HR 2 - Sonntag, 13. Jan 2019 18:04
Autor(en): Brigitte Kramer
Produktion: BR 2018, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Helen Malich
Inhaltsangabe: Walgesänge, sanftes Blubbern, große Stille. So stellen wir uns den Klang der Unterwasserwelt vor. In Wahrheit wird es in den Meeren immer lauter: Schiffsmotoren, Sonare, Echolote, Bohrinseln und Bagger machen permanent Lärm. Der verbreitet sich im Wasser viermal besser als in der Luft. Umweltschützer haben vor kurzem eine "Lärmkarte" des Mittelmeers gezeichnet. Darauf gibt es kaum noch ruhige Flecken. Neueste Studien zeigen, dass Unterwasserlärm nicht nur bei Walen sondern auch bei Fischen, Wirbellosen und sogar bei Plankton großen Schaden anrichtet: Verlust der Orientierung, Missbildungen, Fehlgeburten, Verhaltensänderung, Massensterben. Brigitte Kramer reist für das radioFeature nach Montenegro, wo Aktivisten für mehr Bürgerbeteiligung und gegen Energiekonzerne protestieren, die den Meeresboden mit Schallkanonen nach Bodenschätzen absuchen. Weiter geht es nach Ibiza, wo große Teile der Gesellschaft seit Jahren für ein ruhiges und sauberes Mittelmeer kämpfen. Und nach Sizilien: Dort betreiben Wissenschaftler eine Unterwasserplattform in zwei Kilometern Tiefe, die seit Jahren permanent Tonaufnahmen macht. Nach und nach tauchen wir dabei immer tiefer ein - in die Klangwelt des Mittelmeers.
Mitwirkende:
Verena Fibiger
Diana Gaul
Gudrun Skupin
Peter Veit
Peter Lersch
Florian Schwarz
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Der Glückliche

Sendetermine: RB 2 - Sonntag, 13. Jan 2019 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Roswitha Quadflieg
Produktion: RB/WDR 2012, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Christiane Ohaus
Komponist(en): Michael Riessler
Technische Realisation: Günter Arnold
Technische Realisation: Sven Kohlwage
Inhaltsangabe: Der Arzt Leopold Wagner wird 1938 wegen einer Führer-Beleidigung auf Veranlassung der Gestapo verhaftet. Gefängnis und KZ bleiben ihm erspart, er wird in eine Heil- und Pflegeanstalt für psychisch Kranke eingewiesen. Hier verbringt er die nächsten 21 Jahre. Drei Tage nach seiner Entlassung 1959 stürzt Leopold Wagner auf einer Gebirgswanderung in Begleitung seiner Schwester unter rätselhaften Umständen in den Tod. 25 Jahre später kommt es zu einem Treffen der Angehörigen, eingeladen sind auch ein Rechtsanwalt, ein früherer Arzt der Heilanstalt und ein ehemaliger Mitinsasse. Verhandelt wird die Lebensgeschichte von Leopold Wagner. War er verrückt oder nur ein streitbarer, unangepasster Charakter? Wurde er in den Tod gestürzt, war es Freitod oder doch ein Unfall? Die eigentliche Tragödie jedoch ist die Familie selbst.
Mitwirkende:
Katharina Matz
Sabine Orléans
Doris Kunstmann
Dietrich Mattausch
Gustav Peter Wöhler
Gabriela Maria Schmeide
Angelika Thomas
Jürgen Uter
Christoph Bantzer
Jörg Pohl
Links: Externer Link Homepage Michael Riessler
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Coldhaven

Sendetermine: SR 2 - Sonntag, 13. Jan 2019 17:05
SWR 2 - Sonntag, 13. Jan 2019 18:20, (angekündigte Länge: 62:00)
Autor(en): John Burnside
Produktion: SWR 2017, 62 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Klaus Buhlert
Komponist(en): Klaus Buhlert
Regieassistenz: Katrin Herm
Ton und Technik: Anke Schlipf
Ton und Technik: Martin Vögele
Dramaturgie: Manfred Hess
Übersetzung: Klaus Buhlert
Bernhard Robben
Inhaltsangabe: "Coldhaven" ist ein fiktives schottisches Küstendorf, das noch immer im Bann des geheimnisvollen Verschwindens von Carey steht. Die Leiche des jungen Mädchens wurde bisher nicht gefunden. Sie war fünfzehn und wurde zuletzt mit dem 17-jährigen Martin Wilson gesehen, mit dem sie in den Marschen spazieren ging. Eine polizeiliche Untersuchung entlastete den jungen Mann. Das geschah vor mehr als einem Jahr. Die Geschichte des Dorfes und des Mädchens erzählt Burnside aus der Perspektive verschiedener Dorfbewohner. Dabei kommen zu Wort: der Geist von Martin, sein Bruder Paul, seine Mutter Agnes und der Postbote John, der glaubt um den Tathergang zu wissen, sowie die ehemalige Stadtbibliothekarin Agnes und ein Erzähler, der zugleich die Vermutungen der Dorfgemeinschaft über das angebliche Verbrechen spiegelt. Mit seinem neuen Hörspiel hat John Burnside in gewissem Sinne eine geheimnisvolle Kriminalgeschichte geschrieben. Bei Krimis soll man in der Regel nichts verraten. Aber "Coldhaven" erschließt sich nicht alleine über die Handlung. Das Stück ist der seltene Fall einen poetischen Spiels für Stimmen, eines Lang-Gedichtes als Originalhörspiel.
Expertenkommentar: Begründung der Jury zum Hörspielpreis der Kriegsblinden:

„Coldhaven“ von John Burnside fasziniert durch seine schwebende Ambiguität und seine sprachlich-tonale Präzision. Es ist gleichzeitig ein zupackend muskulöses Hörspiel über das Verschwinden zweier junger Menschen in einem fiktiven schottischen Dorf und „Geisterspiel“, also ein vielschichtiges, dichtes Sprachgewebe im Äther, das einem Urgefühl des Mediums Radio nahekommt: dem Gefühl von Unbestimmtheit, Ungewissheit und Unheimlichkeit. Alles in diesem Hörstück ist belebt und miteinander verwoben – die Graffiti am verlassenen Bahnhof, die desolaten Häuser, die derben Dorfsprüche und üblen Nachreden. Dinge, Menschen, ihre Gedanken und Geschichten und auch ein Toter sprechen voneinander, mit uns und miteinander, stellenweise auch durch telepathische Verbindung. In Klaus Buhlerts Regie treten die ikonischen Figuren und Begebenheiten sehr direkt und mit hyperrealistischem Touch auf. Sie spielen auf einer feingeschichteten Tonfolie, einem fließenden, ständig präsenten Shift vom Naturalismus zum Übernatürlichen, den man aus Burnsides Werk kennt und der nie Ergebnis eines kalkulierten Konstrukts ist, sondern spürbar auf seinem Welterleben als Autor basiert. Je weiter sich dieses Tongedicht in der Zeit entfaltet, desto stärker werden wir eingesponnen in seine Geste des beredten „Beschweigens“ eines Vorfalls. Die konkrete Verwirrung darüber, wo wir selbst stehen in einem sich ständig verändernden Gemenge aus Ahnungen, Andeutungen, Vermutungen und Informationen, macht diese Geschichte eines Mordes zur hautnah erlebten Parabel über die Wirkungsweisen eines Gerüchts.
Mitwirkende:
Erzähler Felix Goeser
John the Post Johannes Silberschneider
Agnes Corinna Harfouch
Fiona Astrid Meyerfeldt
Martins Geist Christopher Heisler
Paul Moritz Kienemann
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 02 2017
Hörspiel des Jahres (ARD) 2017
Hörspielpreis der Kriegsblinden 2018
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Quartett

Sendetermine: DLR - Sonntag, 13. Jan 2019 18:30, (angekündigte Länge: 67:15)
Autor(en): Heiner Müller
Produktion: SWF 1981, 68 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Hermann Naber
Dramaturgie: Dieter Hirschberg
Ton: Udo Schuster
Schnitt: Christiane Köhler
Regieassistenz: Arturo Möller
Inhaltsangabe: Die Entrüstung, die der Briefroman "Les Liaisons dangereuses" von Laclos 1782, am Vorabend der Revolution auslöste, war die Reaktion auf die beispiellose Präzision in der Darstellung der Mechanismen des Bösen. Der Offizier Valmont hat drei Frauen auf einmal gesellschaftlich unmöglich gemacht; der Marquise von Merteuil ist noch geschickter und besiegt ihn. Heiner Müller lässt die Figuren vom Vorabend der Revolution noch einmal auftreten, in eigener Sache gewissermaßen, als Verurteilte nämlich des nachrevolutionären Zeitalters der eskalierenden Weltkriege, die auf eine totale Zerstörung der Erde hinauslaufen. Wir treffen Valmont und Merteuil in einem "Bunker nach dem dritten Weltkrieg" wieder, unfähig, den eigenen Untergang vorauszusehen, unfähig, ihn abzuwenden.
Mitwirkende:
Ernst Jacobi
Hildegard Schmahl
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Escobar - Aufstieg und Fall des King of Coke

Sendetermine: WDR 3 - Sonntag, 13. Jan 2019 19:04
Autor(en): Tom Noga
Auch unter dem Titel: Aufstieg und Fall des King of Coke (Untertitel)
Produktion: WDR 2008, 50 Min. (Stereo) -
Regie: Susanne Krings
Inhaltsangabe: Für seine Geliebte Virginia Vallejo war er der geborene politische Führer - ein echter "caudillo". Die Menschen in seiner Heimatstadt verehrten ihn als sozialen Wohltäter. Er selbst stilisierte sich als Nachfolger Ché Guevaras im Kampf gegen den US-amerikanischen Imperialismus. Die restliche Welt kannte Pablo Escobar, geboren am 1.12.1949 in Rionegro, gestorben in einem Kugelhagel am 2.12.1993 in Medellín, als einen der größten und skrupellosesten Verbrecher aller Zeiten. Als Kopf des Medellín-Kartells, das in den 70er und 80er Jahren den Kokainschmuggel in die USA kontrollierte und seine Mitglieder sagenhaft reich machte. Um der Auslieferung in die USA zu entgehen, überzog er Kolumbien mit Terrorattacken. Der so genannte Drogenkrieg forderte über 2 000 Menschenleben und stürzte ein ganzes Land ins Chaos.
Mitwirkende:
Wolfram Koch
Isis Krüger
Andreas Grothgar
Götz Schulte
Michael Wittenborn
Maya Bothe
Tatjana Clasing
Wolfgang Condrus
Jochen Kolenda
u.a.
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D’Abentür vom Clà Ferrovia - d`Reis ins Liechterland

Sendetermine: SRF 1 - Sonntag, 13. Jan 2019 19:05 Teil 1/10, (angekündigte Länge: 10:00)
Autor(en): Linard Bardill
Auch unter dem Titel: Wer zu spät kommt, muss in den letzten Wagon einsteigen - und schon beginnt ein Abenteuer! (1. Teil)
Ein Blonk ist wie ein Wurmloch: irgendwo kommt man rein und wieder raus - etwa in der Wüste. (2. Teil)
Mit Mutabor, schnellen Füssen und viel Mut geht’s ab durch die Höhle! (3. Teil)
Kaum in der Wüste schon wieder in Chur... (4. Teil)
Schöne und böse Überraschungen. (5. Teil)
Typisch für ein Blonk: was man denkt, wird wahr! (6. Teil)
Salim kann sich retten und weiss, was die schwarze Karawane vor hat! (7. Teil)
Die Schlucht der 1000 Dämonen und ein Fürst der Finsternis. (8. Teil)
Ein kleines Wiedersehen und ein grosses Rätsel. (9. Teil)
Wenn eine kleine Feder einen grossen Fürsten besiegt! (10. Teil)
Produktion: SRF/EIG , 72 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Päivi Stalder
Komponist(en): Martin Bezzola
Technik: Basil Kneubühler
Technik: Ueli Karlen
Inhaltsangabe: Stell dir vor, du willst in die Berge und landest plötzlich in der Wüste! Und nicht nur das, du wirst auch noch von einer schwarzen Karawane verfolgt! Alles beginnt in Chur: Auf dem Weg zum Bahnhof stolpern Anouk, Ben und der Vater über einen Beduinen und sein Kamel. Was für ein komisches Bild! Und es wird noch merkwürdiger: Als Anouk, Ben und der Vater endlich im Zug sitzen, merken sie, dass sie in einem sehr ungewöhnlichen Wagon sitzen… Auch der Kontuktör ist ein komischer Kauz. Er heisst Clà Ferrovia und der Zug ist sein Zuhause! Anouk erzählt dem Kontuktör vom Beduinen und was er gerufen hat: "Blonk! Blonk!" Da wird es plötzlich still im Wagon. Der Vater ist eingeschlafen, und Anouk und Ben verstehen gar nichts mehr. Sie wollten doch in die Berge Ski fahren! Was ist passiert? Clà Ferrovia weiss es: Sie sind durch ein "Blonk" in der Wüste gelandet! Jetzt beginnt für Anouk, Ben und Clà Ferrovia eine abenteuerliche Reise. Sie werden von der schwarzen Karawane verfolgt, bekommen von einer Zauberin Hilfe, finden den Beduinen aus Chur, werden vom Fürst der Dunkelheit bedroht, rennen durch Höhlen, reisen ins Tal der Tausend Dämonen bis sie endlich ans Ziel gelangen: ins Lichterland! Dort sammeln sie Sternensteine, die den dunklen Fürsten besiegen – und die den müden und kranken Menschen helfen.
Mitwirkende:
Erzähler Linard Bardill
Clà Ferrovia Marius Tschirky
Anouk Nina Schoch
Ben Robin Zanetti
Vater/Passant/Hauptmann/Fürst der Finsternis Gian Rupf
Zirza/BigZis Franzsiska Schläpfer
Salim/77 Bombay Street Matt Buchli
Mutter Päivi Stalder
Gesang Abdullah Alhussainy
Links: Externer Link Homepage von Bardill
Externer Link Homepage von Martin Bezzola
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Das Auge liest mit - Über Schrift und Schriften

Sendetermine: DLF - Sonntag, 13. Jan 2019 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jochen Meißner
Produktion: EIG 2014, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Jochen Meißner
Technische Realisation: Lutz Pahl
Technische Realisation: Robert Stokowy
Inhaltsangabe: Nur wenige Literaten nutzen die Oberfläche ihrer Texte als eigenständige Ausdrucksform oder machen sich die Mühe, die materielle Grundlage ihrer Texte - die Schrift - zu reflektieren. Der Schriftgestalter Erik Spiekermann, der Typograph Friedrich Forssman sowie die Schriftstellerin und Buchgestalterin Judith Schalansky betonen, dass es keinen Inhalt ohne Form gibt. Im digitalen Zeitalter hat die Schrift selbst das Lesen gelernt. Am Ende von Internetformularen stehen häufig Buchstabenrätsel, sogenannte Captchas. Je schwerer sie zu entziffern sind, desto genauer kann der Computer unterscheiden, ob die Buchstaben von einem Menschen oder einer Maschine erkannt worden sind. Das Auge liest mit und Schriften sehen dich an.
Mitwirkende:
Wolfgang Kondrus
Britta Steffenhagen
Links: Externer Link Homepage von Jochen Meißner
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Itzt liebt die gantze Welt! - Alexander Nitzberg über Daniel Casper von Lohenstein und sein barockes Großgesicht

Sendetermine: ORF Ö1 - Sonntag, 13. Jan 2019 20:15, (angekündigte Länge: 40:00)
Autor(en): Claudia Gschweitl
Produktion: ORF 2019, 39 Min. (Stereo) - Feature
Technik: Fridolin Stolz
Inhaltsangabe: Daniel Casper von Lohenstein (1635-1683) war einer der bedeutendsten Dichter des schlesischen Barocks. Heute ist der erstaunlich produktive Autor jedoch nahezu vergessen. Dabei wird er noch im 18. Jahrhundert mit Johann Sebastian Bach verglichen bzw. umgekehrt: 'Er ist in der Musik dasjenige, was ehmals der Herr von Lohenstein in der Poesie war', schrieb ein Zeitgenosse über den Komponisten. Extreme Emotionalität und extreme Sinnlichkeit zeichnen die Barocklyrik aus. Das Kunstverständnis der damaligen Zeit gilt jedoch bereits seit der Aufklärung als unnatürlich, unverständlich und schwülstig. Auch heute ist die Barockdichtung nicht gerade das, was man als populär bezeichnen würde.
Der Autor, Übersetzer und Rezitator Alexander Nitzberg hat Lohenstein wiederentdeckt und es sich zur Aufgabe gemacht, seine Werke dem Publikum schmackhaft zu machen. Er hält die Barockzeit für eine der interessantesten, weil experimentierfreudigsten Epochen der deutschsprachigen Literatur - eine Literatur der Extreme. Und Lohenstein sei unter allen Lyrikern der radikalste, meint Nitzberg.
Das 1695 postum erschienene Gedicht 'Venus' bildet mit seinen beinahe 2.000 Versen einen Gipfel der Barocklyrik. Es handelt sich dabei um eine verschlungene und alles verschlingende Hymne auf die Göttin der Schönheit und auf die Liebe als zentrale kosmische Macht: 'Ein Fest der Sinne aus kaum greifbarer Mythologie, verzuckerter Erotik, monströser Emblematik und wunderlichen Klangballungen', schreibt Nitzberg.
Mitwirkende:
Ursula Scheidle
Alexander Nitzberg
Chris Pichler
Detlev Eckstein
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Unsere Wege trennen sich

Sendetermine: SWR 4 - Sonntag, 13. Jan 2019 21:03, (angekündigte Länge: 44:00)
Autor(en): Felix Huby
Boris Pfeiffer
Produktion: SWR 2014, 45 Min. (Stereo) -
Genre(s): Mundarthörspiel
Regie: Susanne Hinkelbein
Inhaltsangabe: »Diese Frau behandelt meinen Mann wie ihr Hündchen, und er folgt ihr auch wie ein Hündchen, macht Männchen, lässt sich von ihr füttern. Fehlt nur noch, dass er ihr die Hand leckt.« Der Prozess beginnt schleichend. Theo Bregenzer, einst gefeierter Pianistund Musikprofessor aus Stuttgart,wird immer vergesslicher und gereizter. Und dann kommt die schreckliche Diagnose: Alzheimer. Bregenzers Ehefrau Constanze verspricht ihrem Mann, ihn nie in ein Heim zu geben. Stattdessen stellt sie eine Frau ein, die als Pflegerin erfahren ist, und den Kranken künftig betreuen soll. Käthe Rombach stammt aus einem Bauerngeschlecht auf der Schwäbischen Alb, ist also von einem besonders harten Schlag, wie es Theos Freund und Arzt Martin Lamparter ausdrückt. Es dauert nicht lange, da hat sie das Vertrauen des Kranken erworben. In dem Maß, in dem sich Constanze und Theo voneinander entfernen, nähern sich Frau Rombach und der Patient an. Immer selbstverständlicher trifft die Pflegerin die Entscheidungen, fast unbemerkt übernimmt sie nach und nach die Herrschaft im Hause Bregenzer und drängt die Ehefrau Stück um Stück an die Wand, bis Constanze glaubt, im eigenen Heim keine Luft mehr zu bekommen. Die Situation spitzt sich zu.
Mitwirkende:
Theo Bregenzer Walter Schultheiß
Constanze Bregenzer Ulrike Barthruff
Käthe Rombacher Andrea Hörnke-Trieß
Sven Kögel Jörg Adae
Martin Lamparter Franz-Xaver Ott
Links: Externer Link Homepage Felix Huby
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Der Reisende

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 13. Jan 2019 21:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 85:00)
Autor(en): Ulrich Boschwitz
Produktion: NDR 2019, 71 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Technische Realisation: Christian Alpen
Technische Realisation: Angelika Körber
Regieassistenz: Christine Wegerle
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Inhaltsangabe: Er ist wohlhabend und gebildet, angesehener Kaufmann und Unternehmer, ein Bürger durch und durch. Und er ist Jude. Obwohl die Welt um ihn herum gerade in Scherben zerbricht, und die Gewaltexzesse gegen Juden in vollem Gange sind, wähnt er sich in Sicherheit. Doch dann poltert die Gestapo in seine Wohnung und er muss fliehen, Hals über Kopf: "Mir ist der Krieg erklärt worden, mir persönlich." Mit einer Aktentasche voller Geld reist er ziellos umher. Rattert auf Gleisen erschöpft durch eine Republik, in der er nicht mehr leben darf.
Mitwirkende:
Erzähler Patrick Güldenberg
Silbermann Wolfgang Pregler
Findler Felix von Manteuffel
Elfriede Oda Thormeyer
Hilde Anne Weber
Eduard Jonas Minthe
Becker Paul Herwig
Ernst Achim Buch
Herr Rose Erkki Hopf
Kellner Julian Greis
Franz Matti Krause
Ein Dichter Jürgen Uter
Sekretär Bekim Latifi
Kommissar Sebastian Rudolph
Fernamtstimme / Nachbarin Anne Moll
Lilienfeld Jens Wawrczeck
Herr Stein Jan-Peter Kampwirth
Grenzbeamter Tilo Werner
Schaffner Christoph Tomanek
Junges Mädchen Anne Müller
Grauhaariger Herr Veit Stübner
Elegante Frau Angelika Richter
Herr Hamburger Peter Weis
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Der starke Mann der Saudis - Was will Kronprinz Mohammed bin Salman?

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 13. Jan 2019 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Marc Thörner
Produktion: WDR/BR/DLF 2018, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Phillipp Rühl
Technische Realisation: Jonas Bergler
Regieassistenz: Dirk Leyers
Inhaltsangabe: In Rekordzeit hat Saudi Arabiens einflussreicher Königssohn das Land liberalisiert. Gleichzeitig werden Regimegegner so hart verfolgt wie nie zuvor und dschihadistische Gruppen weiterhin im Nahen Osten unterstützt. Was will der Kronprinz wirklich? Saudi Arabiens neuer starker Mann, Kronprinz Mohammed Bin Salman, fördert Frauenrechte, liberalisiert das Land. Andererseits gebärdet er sich so aggressiv wie vorher kein anderer in Riad. Ruft zur Isolation des Erzrivalen Iran auf und lässt im Jemen Bomben fallen. In Syrien bewaffnet er extremistische religiöse Gruppen, die für das Gegenteil all dessen eintreten, was er dem eigenen Land verordnet. Wozu? Als Zugeständnis an die radikalen Kräfte im eigenen Land, um besser reformieren zu können? Oder sind die Neuerungen nur Fassade, um Saudi Arabiens Anspruch zu verschleiern, seine religiösen Vorstellungen weltweit noch effizienter durchzusetzen? Die USA jedenfalls fördern Saudi Arabien wie nie zuvor. Und auch in Deutschland scheint die Devise zu gelten: Wer auf Saudi Arabien setzt, setzt auf Stabilität.
Mitwirkende:
Tom Vogt
Frank Arnold
Bettina Kurth
Wolfgang Michael
Viktor Neumann
Ingo Hülsmann
Meriam Abbas
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Friends about the Polywave

Sendetermine: ORF Ö1 - Sonntag, 13. Jan 2019 23:00, (angekündigte Länge: 57:00)
Autor(en): GX Jupitter-Larsen
Produktion: EIG 2018, 36 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Regie: GX Jupitter-Larsen
Inhaltsangabe: 'Friends About The Polywave' ist eine multidimensionale Antwort auf eine hypothetische Frage. Wie misst man seine Gemeinschaft? Durch die Beziehungen, mit denen wir aufwachsen? Mit den Namen derer, die wir auf dem Weg getroffen haben? Welche Namen in unserem Leben wirken wie Zentimeter auf einem Metermaß?
Links: Externer Link Homepage von GX Jupitter-Larsen
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Lissy

Sendetermine: DLR - Montag, 14. Jan 2019 00:05, (angekündigte Länge: 52:58)
Autor(en): Stella Luncke
Josef Maria Schäfers
Produktion: SWR 2017, 54 Min. (Stereo) -
Regie: Stella Luncke
Josef Maria Schäfers
Inhaltsangabe: "Bei Lissy piept's!" - Erst die Schwierigkeiten bei der Polizeiausbildung und mit der anspruchsvollen Mutter, dann die Sache mit dem 20 Jahre älteren Busfahrer Matze. Jeder will was von Lissy, und jeder weiß, was das Beste für sie ist. Als sie beim Sex mit Matze in der Umkleidekabine des Freibads erwischt wird, verdichten sich ihre Probleme. Bei Lissy beginnt es tinitusartig zu piepen. Kurzentschlossen setzt sie sich während der Dienstzeit ab.
Mitwirkende:
Debora Bitter
Matthias Oliver Schneider
Marc Zwinz
Britta Steffenhagen
u.a.
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