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Die ORF 'Sound Art' donnerstags, ab 23:03 Uhr entfällt ab März 2026

Neu im Programm ist stattdessen montags ab 21:00 Uhr die 'Blaue Stunde':

Akustische Kunst, Radiokunst und zeitgenössische Lyrik werden produziert und präsentiert, kontextualisiert und in den aktuellen Diskurs eingebettet. Gemeinsam mit den jeweiligen Szenen, Künstler:innen und Netzwerken wird ein intermedialer Laborraum geschaffen. So die Ankündigung des ORF.

Worstward Ho - Aufs Schlimmste zu

Autor(en): Samuel Beckett
Produktion: BR 1993, 79 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Herbert Kapfer
Übersetzung: Erika Tophoven-Schöningh
Inhaltsangabe: "Worstward Ho", 1981 geschrieben, 1983 erstveröffentlicht, ist einer der letzten Prosatexte Samuel Becketts. In dem radikalen Spätwerk entwickelt ein Schreibender/Sprechender mit einem Minimum an Wörtern einen stark rhythmisch orientierten Worte/Wörterfluss, der sich wie ein Befreiungsschlag von den sinnträchtigen Mitteilungen oder auch wie ein endgültig scheinender Abschied von der Außenwelt ausnimmt. Der Wiener Dichter Ernst Jandl (1925- 2000) und der französisch-amerikanische Schriftsteller Raymond Federman (1928- 2009) interpretieren den Text in ihrer Lesung der englischen Originalfassung und der deutschen Übersetzung grundverschieden; beide Ansätze werden zusätzlich in einer Montage konfrontiert.
Mitwirkende:
Raymond Federman
Ernst Jandl
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Worstward Ho - Aufs Schlimmste zu

Autor(en): Samuel Beckett
Produktion: BR 1993, 34 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Monolog
Sprache: Englisch
Regie: Herbert Kapfer
Übersetzung: Erika Tophoven
Inhaltsangabe: Samuel Becketts 'Worstward Ho - Auf Schlimmste zu', 1981 geschrieben, 1983 erstveröffentlicht, ist eines von seinen radikalen Spätwerken. Mit einem Minimum an Wörtern entwickelt ein Schreibender/Sprechender einen stark rhythmisch orientierten Worte/Wörterfluss, der sich wie ein Befreiungsschlag von den sinnträchtigen Mitteilungen oder auch wie ein endgültig scheinender Abschied von der Außenwelt ausnimmt. Vielleicht aber ist es auch eine Meditation, die auf langjähriger Übung beruht, eine beharrliche gedankliche Bewegung auf das Nichts hin, bei der Worte, Bilder, Erinnerungsfetzen entstehen und vergehen. Da ist ein alter Mann, der an seiner Hand ein Kind hält, bis das Bild 'in Trübe', 'in Leere' sich verliert wie die Worte, 'verlangend, dass alles vergehe. Trübe vergehe. Leere vergehe. Verlangen vergehe. Vergebliches Verlangen, dass vergebliches Verlangen vergehe.'
Mitwirkende:
Raymond Federman
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

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