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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

Was dem einen sin Teufel, ist dem anderen sin Nachtigall

Autor(en): Manfred Müller
Produktion: DDR 1985, ca. 44 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel ab 8 Jahre
Regie: Karlheinz Liefers
Inhaltsangabe: Hans Sachs lebt in der relativen Ruhe Nürnbergs. In seiner Werkstatt werden Schuhe gemacht und Verse. Mit letzteren setzt er sich an der Seite seines Pfarrerfreundes Osiander für die Reformation ein. Aber wehrte sich Sachs eben noch gegen den Gebrauch seiner Texte für Müntzers Ideen, so geht er unter dem Eindruck der drohenden Niederlage bei Frankenhausen weiter und schreibt "Den arm gemein Esel". Nun geht er für den Rat der Stadt zu weit, aber während seine Freunde der Stadt verwiesen werden, wird er lediglich mit Schreibverbot belegt. Als sein ehemaliger Lehrling Georg Voit, jetzt Mitstreiter Müntzers, nach der Niederlage sterbend bei Sachs eintrifft, dämmert diesem die Begrenztheit seines Engagements.
Mitwirkende:
Sachs Martin Seifert
Kunigunde Marie Gruber
Fesselmann Klaus Mertens
Voit Thomas Wolff
Osiander Detlef Nier
Höltzel Bodo Krämer
Löffelholz Thomas Mahlke
Linharden Klaus Hecke
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