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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

Splendor Solis

Autor(en): Jürgen Seizew
Produktion: DLR 2013, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Inhaltsangabe: »Das gegenwürtige Büechel wirdt genannt Splendor Solis oder Sonnenglantz. Thailt sich in siben Tractat, durch wellich beschriben wirdt die Kunstlich Würckhung des verporgenen Stains der Alten Weisen.« Das "Splendor Solis" gilt als eine der prächtigsten Bilderhandschriften der Alchemie. Entstanden um 1531, diente es dem Adepten nicht nur als Anleitung, sondern auch als Inspiration, um in den Zustand der mystischen Versenkung zu gelangen. Nur in dieser Geisteshaltung sei die Transmutation der Elemente in Gang zu setzen. Der Klangkünstler Jürgen Seizew beschreibt die 22 Illuminationen des "Splendor Solis" in Texten, Klangminiaturen und Geräuschanordnungen. Sein Ziel ist die Transmutation des Hörbaren. »Dann durch die Crafft der hýtz, wirt der verporgen Geýst in der Erden in den Lufft gebracht. Wellicher ein verporgen Ding herfürpringen kann, der ist Meýster dieser Khunst. Wellicher die Seel erkücken kann, der wirt ihr Farb sehn.«
Mitwirkende:
Irina Salkow
Martin Engler
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Druckausgabe (PDF)

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