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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

Spiricom Transmissions

Autor(en): Carl Michael von Hausswolff
Produktion: EIG 2009, 34 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Carl Michael von Hausswolff
Komponist(en): Carl Michael von Hausswolff
Inhaltsangabe: Unter dem Namen Spiricom entwickelte die Metascience Foundation in North Carolina Anfang der 70er-Jahre eine Technik, mit der elektromagnetische Geisterstimmen hörbar gemacht werden sollen (so genannte "Electronic Voice Phenomena").
Dabei werden 13 Sinustöne im Bereich von 131 bis 701 Hz erzeugt und miteinander kombiniert. Durch die Übertragung dieser Klänge im Rundfunk sollen Stimmen aus dem Totenreich mit einzelnen Hörern in Kontakt treten können.
Carl Michael von Hausswolff bespielt in seinem Konzert das Radio als Medium spiritueller Fantasmagorik.
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