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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

Spazieren in Berlin

Autor(en): Franz Hessel
Auch unter dem Titel: Ort der tausend Lampenkörper (1. Teil)
Haus Vaterland (10. Teil)
Ball für die ältere Jugend (2. Teil)
Vergnügungsdampfer mit Musik (3. Teil)
Stadt der Zukunft (4. Teil)
Ruinen der Übergangswelten (5. Teil)
Pikanterien der Friedrichstraße (6. Teil)
Berlin im Fieber (7. Teil)
Basare der Gegenwart (8. Teil)
Berlin exquisit (9. Teil)
10 Momentaufnahmen: 1929 trifft 2013 (Untertitel)
Produktion: RBB 2013, 54 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Moritz von Rappard
Komponist(en): Moritz von Rappard
Inhaltsangabe: "Flanieren ist eine Art Lektüre der Straße, wobei Menschengesichter, Auslagen, Schaufenster, Caféterrassen, Bahnen, Autos, Bäume zu lauter gleichberechtigten Buchstaben werden, die zusammen Worte, Sätze und Seiten eines immer neuen Buches ergeben." So treibt Franz Hessel durch das Berlin der Zwanziger Jahre und zeichnet damit das Bild einer Metropole, die seinerzeit zu den pulsierendsten Städten der Welt zählte. Das ist heute nicht viel anders und man staunt, wie aktuell die Vergangenheit klingt.
In zehn Momentaufnahmen werden Hessels Texte von 1929 in Jazz-Kompositionen von heute eingebettet: 10 Mitglieder des Composers Orchestra Berlin haben für jedes Hörstück eine Musik entwickelt, die den Rhythmus der Stadt zwischen Vergangenheit und Gegenwart hörbar macht.
Mitwirkende:
Sebastian Weber
Musik Composers Orchestra Berlin
Links: Externer Link Homepage von Moritz von Rappard
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