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Die ORF 'Sound Art' donnerstags, ab 23:03 Uhr entfällt ab März 2026

Neu im Programm ist stattdessen montags ab 21:00 Uhr die 'Blaue Stunde':

Akustische Kunst, Radiokunst und zeitgenössische Lyrik werden produziert und präsentiert, kontextualisiert und in den aktuellen Diskurs eingebettet. Gemeinsam mit den jeweiligen Szenen, Künstler:innen und Netzwerken wird ein intermedialer Laborraum geschaffen. So die Ankündigung des ORF.

Rogge

Autor(en): Helga Bürster
Produktion: RB/NDR 2015, 42 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Mundarthörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Komponist(en): Serge Weber
Inhaltsangabe: Am 17. April 1945 nehmen die britischen Truppen das "Reichsmusterdorf" Dötlingen bei Oldenburg ein. Der Krieg ist vorbei. Aber drei Tage vorher, am 14. April, hasten die Nazis des Dorfes noch ratlos herum. Einige verstecken sich, einige kämpfen noch, in der aussichtslosen Situation umso erbitterter. Die berüchtigte "Werwolf"-Gruppe wütet gegen "Verräter". An diesem 14. April wird der Bauer Willi Rogge von ihnen ermordet, weil er Nazi-Gegner war, weil er den Hitlerguß verweigerte, weil er fälschlich der Plünderei bezichtigt wurde - und weil er sie an die Sieger verraten könnte.
Am 14. April 2014 erschien der Spiegel mit der Titelgeschichte "Mein Vater, der Mörder" von Cordt Schnibben. Sein Vater war ein "Werwolf", war einer der Mittäter gewesen. Schnibben holte die Geschehnisse wieder ans Tageslicht.
Mitwirkende:
Rogges Sohn Erkki Hopf
Stellvertretender Ortsgruppenleiter der NSDAP Oskar Ketelhut
BDM-Führerin Birte Kretschmer
Zeugin Edda Loges
Richter Harald Maack
Volkssturmführer Wichmann Jürgen Uter
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

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