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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

Progress

Autor(en): Marc Behrens
Produktion: DLR 2013, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Marc Behrens
Komponist(en): Marc Behrens
Inhaltsangabe: »Wer sich der eigenen verschütteten Vergangenheit zu nähern trachtet, muß sich verhalten wie ein Mann, der gräbt.« Mit diesen Worten beschreibt Walter Benjamin eine Zeit, die synchron, in vielen übereinander liegenden Schichten aufgehoben ist, anstatt chronologisch voranzuschreiten. Der Musiker Marc Behrens legt mit "Progress" behutsam Fragmente seiner Familiengeschichte in Deutschland und Polen frei. Die verschiedenen Zeitschichten durchdringen und überlagern sich dabei stets gegenseitig: Sowohl Fieldrecordings als auch Sprache werden mit zeitgenössischen und historischen Geräten aufgenommen. Sie verschmelzen mit den Originaltonaufnahmen des Vaters, einem Fernmeldeingenieur, der unter anderem die Abhöranlagen an der deutsch-deutschen Grenze wartete. "Progress" hinterfragt das Konzept des Fortschritts, sei er geschichtlicher, genealogischer oder technischer Natur. Denn das eigentliche, beinahe magische Potenzial der Geschichte liegt nicht in ihrem Verlauf, sondern in der produktiven Verschränkung von Zeitschichten im Hier und Jetzt.
Links: Externer Link Homepage Marc Behrens
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Der Goldkiller

Autor(en): Walter Netzsch
Auch unter dem Titel: Eine progressiv-menschlich-zeitkritisch-gesellschaftsbewußte Kriminaltragödie in lila Farbe (Untertitel)
Produktion: SWF 1973, 39 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Walter Netzsch
Komponist(en): Fred Sporer
Inhaltsangabe: Behalten Sie Ihre Goldenen Gedanken für sich und halten Sie in der Morgenstund' den Mund geschlossen! Verstecken Sie den Goldhamster! Lassen Sie Ihre Goldplomben entfernen und das Goldbesteck versilbern! Es droht größte Gefahr: Der Goldkiller geht um! Doch die Polizei ist ihm bereits auf den Fersen. Als dann ein Herrenzimmer auf mysteriöse Weise verschwindet, schießen wilde Spekulationen ins Kraut. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Verbrechen? Zwei Kommissare ermitteln und stoßen auf eine schockierende Wahrheit: Der oder die Täter gehören zur High Society.
Mitwirkende:
Reporterin Brigitte März
Vater Ludwig Thiesen
Mutter Ursula Langrock
Tochter Christine Davis
Opfer Robert Rathke
Kommissar Lothar Schock
Elfriede Sigi Harreis
Inspektor Friedrich von Bülow
Baron Schnattersbach Hanns Bernhardt
Gerd Andresen
Andreas Thieck
Erwin Weigel
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