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Die ORF 'Sound Art' donnerstags, ab 23:03 Uhr entfällt ab März 2026

Neu im Programm ist stattdessen montags ab 21:00 Uhr die 'Blaue Stunde':

Akustische Kunst, Radiokunst und zeitgenössische Lyrik werden produziert und präsentiert, kontextualisiert und in den aktuellen Diskurs eingebettet. Gemeinsam mit den jeweiligen Szenen, Künstler:innen und Netzwerken wird ein intermedialer Laborraum geschaffen. So die Ankündigung des ORF.

Professor Kiesel. In Stahlgewittern

Autor(en): Thomas Böhm
Produktion: WDR 2014, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Gerrit Booms
Komponist(en): David Schütte
Technische Realisation: Dirk Hülsenbusch
Technische Realisation: Mechthild Austermann
Regieassistenz: Luise Weigert
Dramaturgie: Isabel Platthaus
Inhaltsangabe: Ist es böse und demagogisch? Eine Verherrlichung des Krieges? Oder am Ende in seiner Wirkung ein Antikriegsbuch? Ernst Jüngers "In Stahlgewittern" ist inzwischen vor allem eines: ein Mythos.
"In Stahlgewittern" war einer der ersten literarischen Erlebnisberichte über den Ersten Weltkrieg. Das Buch machte schnell von sich reden und ist bis heute umstritten. Es beruht auf den Kriegstagebüchern, die Jünger an der Front führte und wurde vom Autor zeitlebens immer wieder überarbeitet. Helmuth Kiesel, Herausgeber der historisch-kritischen Ernst Jünger-Ausgabe, kommentiert und kontrapunktiert diesen schillernden Text, seine Entstehungsgeschichte und seine Rezeption.
Ist Blut im Kriegstagebuch? Wie erkennt ein Philologe Trauerarbeit? Textsplitter und Granatsplitter - ein sinnstiftendes Nebeneinander? Soll der Krieg befremdlich bleiben oder erklärt? Reflexionen eines Wissenschaftlers. Und Texte eines Mannes, der als 19-jähriger in den Krieg zog.
Mitwirkende:
Ernst Jünger Konstantin Lindhorst
Reimar Lenz Ronald Kukulies
Ansagerin Helene Grass
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

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