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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

O-Ton-Wunderland

Autor(en): Peter Dahl
Rüdiger Kremer
Auch unter dem Titel: Der Ton der neuen Zeit (1945-1955) (Untertitel)
Produktion: RB 1983, 73 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Originalton
Regie: Rüdiger Kremer
Peter Dahl
Inhaltsangabe: Wenn man besser verstehen will, in welchem Geist und nach welchen Rezepten der schnelle Wiederaufbau der heutigen Bundesrepublik erfolgt ist - nach dem fast totalen (politischen, materiellen und geistigen) Zusammenbruch am Ende des sogenannten dritten Reiches - sollte man nur einmal die heute noch reichlich vorhandenen Dokumente aus jener Zeit unter die Lupe nehmen. Was liegt bei Rundfunkleuten näher, als dass sie solche Dokumente im eigenen Medium suchten!?
Dass dabei herauskommt, dass man manches besser versteht, als zum Zeitpunkt des eigenen Miterlebens, ist selbstverständlich. Dass das Medium Rundfunk dabei plötzlich zur Zielscheibe kritischer Reflexion wird, war aber selbst für die Autoren überraschend. Dass eine solche Untersuchung jedoch auch witzig und unterhaltsam sein kann, bei aller Belehrung - das überrascht niemanden, der die auf "Hörsamkeit" ausgerichteten Rundfunkarbeiten der beiden Autoren verfolgt hat.
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