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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

Klangraum Bocholt - Eine Collage

Autor(en): Karl-Heinz Stevens
Produktion: DLF 2014, 57 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Karl-Heinz Stevens
Inhaltsangabe: Nicht nur Metropolen wie Paris, Kairo oder New York zeichnen sich durch einen unverwechselbaren Sound aus. Auch scheinbar nicht so spektakuläre Orte, wie zum Beispiel Bocholt - am Rande des westlichen Münsterlandes in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Niederlanden.
Karl-Heinz Stevens hat in Bocholt, der Stadt seiner Kindheit und Jugend, in den Jahren 2009 bis 2014 Interviews, akustische Phänomene, Veranstaltungen, Reden, Geräusche und Musik aufgezeichnet. Eine Sammlung von nahezu 800 verschiedenen Audiofiles mit einer Gesamtlänge von 42 Stunden. Entstanden ist ein Hörbild, ein farbiges und lebendiges Klangspektrum der Stadt und ihrer Bewohner, nicht zuletzt auch ein akustisches Zeitdokument Bocholts.
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