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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

Kaviar und Nylon

Autor(en): Bernd Grashoff
Produktion: DRS 1956, 51 Min. (Mono) -
Regie: Robert Bichler
Komponist(en): Tibor Kasics
Inhaltsangabe: Alexej ist Kaviar, ein junger Dolmetscher der russischen Diplomatendelegation. Phoebe ist Nylon, die Sekretärin des amerikanischen Ministers. Kaviar und Nylon könnten unterschiedlicher nicht sein, was der gegenseitigen Faszination abseits der Konferenzräume keinen Abbruch tut. Im Gegenteil.
Der junge Alexej befreit Phoebe in einer Sitzung aus einer misslichen Lage. Seit dieser Sitzung hofft die junge Sekretärin den russischen Dolmetscher an der Weltkonferenz wieder zu treffen. Vergebens. Tage vergehen und keine Spur von Alexej. Dann greift das Schicksal in Form von Miss Winter ein. Das Leben meint es gut mit Nylon und Kaviar. Leicht wie Sommervögel tanzen beide durch diese Geschichte. Einen Sommer lang.
Mitwirkende:
Phoebe Anne-Marie Blanc
Alexej Wolfgang Stendar
Miss Winter Margaret Carl
Tschamochin Sigfrit Steiner
Lasski Max Haufler
Staatssekretär Miller Hanns Krassnitzer
der Minister Hermann Wlach
der Sprecher Robert Bichler
ein Amerikaner Hanns Walther
ein Diener Karl Delmont
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