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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

Jonas Jagow

Autor(en): Michel Decar
Produktion: DLR 2014, 52 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Michel Decar
Komponist(en): Lukas Darnstädt
Inhaltsangabe: "Es gab einen Punkt in meinem Leben, da beschloss ich fest und sicher in die große Stadt Berlin zu kommen, denn da, wo ich früher lebte, herrschten die Dumpfheit, die Brutalität, die Langeweile. Alle waren gleich und es gab keine Aussicht auf Besserung. Es gab nun einen Punkt in meinem Leben, da lebte ich in Berlin und es herrschten die Dumpfheit, die Brutalität, die Langeweile."
Jonas Jagow, ein zorniger junger Mann, taumelt durch Berlin. Er zieht mit Freunden durch Clubs, U-Bahnschächte, tritt in einer Talk Show auf, hält öffentliche Reden und erklärt der Stadt den Krieg. Jonas Jagow will Berlin zerstören, zerstört aber immerzu sich selbst.
Mitwirkende:
Lars Rudolph
Jan Breustedt
Lisa Hrdina
Anton Weil
u.a.
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