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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

Im Westen nichts Neues

Autor(en): Erich Maria Remarque
Produktion: RB 2014, 113 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Matthias Eckoldt
Komponist(en): Michael Riessler
Ton: Andreas Meinetsberger
Regieassistenz: Wolfgang Seesko
Mitarbeit: Tatjana Rese
Inhaltsangabe: Der 1. Weltkrieg forderte aufgrund seiner gigantischen maschinellen Zerstörungskraft über 16 Mio. Menschenleben und wurde zur Urkatastrophe der Moderne. Es gibt wenige Dokumente, die das Grauen dieses Krieges so überzeugend aus der Innenansicht eines Soldaten erzählen wie der 1928 erschienene Roman "Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque. Er gehört zu den auflagenstärksten Büchern weltweit. Durch ihre Authentizität sind Remarques Erlebnisse in den Schützengräben der Westfront bis heute von alarmierender Intensität.
Der 19-jährige Protagonist, Paul Bäumer, und seine Klassenkameraden haben das Abitur in der Tasche und melden sich mit Begeisterung und gutem Willen zum Kriegsdienst. Auf Tuchfühlung mit den Ereignissen an der Front, erfährt er, was Krieg wirklich bedeutet in seiner ganzen Grausamkeit und Dramatik. Vier Jahre überlebt er im ständigen Angesicht des Todes und seine Kriegserlebnisse scheinen ein gutes Ende zu nehmen, das Schicksal aber hat einen anderen Plan für Paul: "Er fiel im Oktober 1918, an einem Tag, der so ruhig und still war an der ganzen Front, dass der Heeresbericht sich nur auf den Satz beschränkte, im Westen sei nichts Neues zu melden."
Mitwirkende:
Paul Bäumer Patrick Güldenberg
Albert Kropp Janusz Kocaj
Müller Tino Mewes
Tjaden Matti Krause
Kemmerich Sebastian Urzendowsky
Haie Westhus Ole Lagerpusch
Detering Konstantin Graudus
Himmelstoss Peter Jordan
Kat Bernhard Schütz
Mutter Paul Barbara Philipp
Vater Paul Horst Mendroch
Erna Lisa Hrdina
Mutter Kemmerich Verena von Behr
Josef Lars Rudolph
Patrick Heppt
Wilfried Hochholdinger
Tony de Maeyer
Eva Meckbach
Henning Nöhren
Rainer Philippi
Udo Schenk
Christian Schmidt
Michael Schrodt
Clarisse Cossais
Mélinée Benamou
Corinne Douarre
Thore Kühl
Denis Lyons
u.a.
Musiker .
Klarinetten Michael Riessler
Akkordeon Jean-Louis Matinier
Links: Externer Link Homepage Michael Riessler
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