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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

Feurio

Autor(en): Denise Ritter
Produktion: hr/Kulturfonds Frankfurt RheinMain 2014, 36 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Inhaltsangabe: Mit "Feurio!" schuf die im Ruhrgebiet lebende Klangkünstlerin Denise Ritter eine mehrkanalige Audioskulptur, der Aufnahmen der Maschinen aus der Abteilung "Schriftguss, Satz und Druckverfahren" des erst kürzlich wiedereröffneten Hessischen Landesmuseums in Darmstadt zugrundeliegen. Die Klangskulptur nimmt nicht nur Bezug auf das Druckhandwerk an sich, sondern ist ebenso eine Anspielung auf den Roman "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury, in dem Bücher als Ursache für nicht-systemkonformes Denken und Handeln angesehen und daher verbrannt werden. Für hr2-kultur realisierte Denise Ritter mit "Feurio!_remix" ein eigenständiges stereofones Hörstück.
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