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Die ORF 'Sound Art' donnerstags, ab 23:03 Uhr entfällt ab März 2026

Neu im Programm ist stattdessen montags ab 21:00 Uhr die 'Blaue Stunde':

Akustische Kunst, Radiokunst und zeitgenössische Lyrik werden produziert und präsentiert, kontextualisiert und in den aktuellen Diskurs eingebettet. Gemeinsam mit den jeweiligen Szenen, Künstler:innen und Netzwerken wird ein intermedialer Laborraum geschaffen. So die Ankündigung des ORF.

Eine unordentliche Liebe um 1913

Autor(en): Walter van Rossum
Produktion: DLF 2013, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Walter van Rossum
Inhaltsangabe: Bevor das Bürgertum sich im Ersten Weltkrieg selbst in die Luft sprengte, gab es ein paar Versuche, die Katastrophe der bürgerichen Liebesverhältnisse zu reformieren. Ein weniger bekanntes Beispiel fand im Umkreis des bedeutenden Soziologen Max Weber und seiner Frau Marianne statt. Dazu gehört auch Elisabeth Freiin von Richthofen. Sie promovierte 1900 bei Max Weber und heiratete den späteren Finanzminister Edgar Jaffé. Doch bald entbrannte sie für den Psychoanalytiker Otto Gross. Gross war ein berüchtigter Theoretiker und Aktivist der freien Liebe. Die Freiin von Richthofen wurde es auch. Sie hatte bald ein Verhältnis mit Alfred Weber, dem berühmten Nationalökonomen und Bruder von Max, dann begann sie 1918 ein Verhältnis mit Max. Nach seinem frühen Tod 1920 kehrte sie zu Alfred zurück und blieb Marianne in enger Freundschaft - manche sagen: in intimer Beziehung - verbunden.
Mitwirkende:
Manuela Alphons
Matthias Lühn
Volker Niederfahrenhorst
Thomas Pohn
Matthias Ponnier
Frauke Poolman
Marion Schmidt
Walter van Rossum
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