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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

Ein Vormittag in der Freiheit oder Sie gestatten, Lehmann vorn mit L wie Lenin

Autor(en): Lothar Trolle
Auch unter dem Titel: Sie gestatten, Lehmann (Zusatz)
Produktion: Funkhaus Berlin 1991, 49 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Monolog
Regie: Karlheinz Liefers
Schnitt: Renate Monczkowski
Ton: Wolfgang Masthoff
Regieassistenz: Katrin Martin
Inhaltsangabe: Wie bringt Lehmann diesen elend langen Vormittag rum? Im Gedankenlabyrinth des entlassenen ostdeutschen Betriebsdirektors L. taucht immer wieder die Frage auf, was er überhaupt zu bereuen hätte: daß er stets mehr tat als seine Pflicht? L.s Reflexionen darüber und seine Erinnerungen an den jahrzehntelangen, letztendlich sinnlosen Kampf um die Staatsplanerfüllung, werden kontrastiert von minutiös geschilderten Alltagsverrichtungen unter den Zwängen seiner Einsamkeit.
Mitwirkende:
Kurt Böwe
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

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