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Die ORF 'Sound Art' donnerstags, ab 23:03 Uhr entfällt ab März 2026

Neu im Programm ist stattdessen montags ab 21:00 Uhr die 'Blaue Stunde':

Akustische Kunst, Radiokunst und zeitgenössische Lyrik werden produziert und präsentiert, kontextualisiert und in den aktuellen Diskurs eingebettet. Gemeinsam mit den jeweiligen Szenen, Künstler:innen und Netzwerken wird ein intermedialer Laborraum geschaffen. So die Ankündigung des ORF.

E-Schock und Neuroleptika

Autor(en): Theodor Weißenborn
Produktion: HR 1977, 46 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Günther Sauer
Inhaltsangabe: In den 60er und 70er Jahren entstand eine antipsychiatrische Reformbewegung, die sich gegen Zwangsmaßnahmen und Dauerverwahrung von psychisch Kranken wandte, wie sie die traditionelle Psychiatrie praktizierte. Stattdessen forderte sie eine humane demokratische Psychiatrie, die gesellschaftliche Einflüsse als wesentlich krankmachend diagnostizierte.
In diese Zeit des Umdenkens fällt auch die Entstehung der psychiatrischen Hörspiele von Theodor Weißenborn. In "E-Schock und Neuroleptika" setzt er den fiktiven Monolog der Patientin Textor kontrapunktivisch zu Umweltgeräuschen und authentischen Äußerungen von Patienten und wirft die Frage auf, was von physischen und chemischen Zwangsmaßnahmen zu halten ist, die nicht nur nicht heilen, sondern körperliche und psychische Schäden zufügen.
Mitwirkende:
Frau Textor Gertrud Kückelmann
Robert Robert Seibert
Krankenschwester Heide Simon
Nachbarin Christiane Eisler
Wohnungsnachbar Karl-Hans Meuser
Rechtsanwalt Uwe Koschel
Frau Dr. Görres Christel Pfeil
Polizist Erwin Scherschel
Referent Günther Sauer
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 07 1977
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

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