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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

Dunkle Erbschaft, tiefer Bayou

Autor(en): Hans Magnus Enzensberger
Produktion: HR 1957, 60 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt.
Inhaltsangabe: Im Jahre 1803 verkaufte Napoleon die Provinz Louisiana für 80 Millionen Franc an die USA. Die Besitzer großer Zucker- und Baumwollplantagen führten dort ein von Wohlstand geprägtes Leben. Erhebliche soziale Gegensätze zu den Sklaven afrikanischer Herkunft traten zutage. Vor diesem Hintergrund verfasste Hans Magnus Enzensberger die Parabel von der seltsamen Erbschaft einer exotischen Frau. Melodie und Rhythmus liegen im Titel „Dunkle Erbschaft, tiefer Bayou“, und sie durchziehen jeden Satz dieser Erzählung. Ein junger französischer Rechtsanwalt aus einer Bostoner Kanzlei kommt nach New Orleans, um die eventuellen Erben eines großen Vermögens ausfindig zu machen, die der romantischen Liebe eines reichen Pflanzers, Jean-Baptiste LeLaurier, zu einer einheimischen Kurtisane entstammen. Und er findet sie alle, die hässliche und doch so stolze Neu-Engländerin Stephanie, das Animiermädchen Anita, den Selfmademan Ralph William, den fatalistischen Museumswächter, den Fischer, den Jäger, den Lotsen und die pfeiferauchende alte Frau mit einer bewegten Vergangenheit. Sie alle sind Nachkommen jener schönen Kurtisane. Aber die Wasser des Bayou, in denen ihre Erbschaft zurück nach New Orleans kommen sollte, sind dunkel
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Druckausgabe (PDF)

Dunkle Erbschaft, tiefer Bayou

Autor(en): Hans Magnus Enzensberger
Produktion: NDR 1961, 68 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt.
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Inhaltsangabe: Im Jahre 1803 verkaufte Napoleon die Provinz Louisiana für 80 Millionen Franc an die USA. Die Besitzer großer Zucker- und Baumwollplantagen führten dort ein von Wohlstand geprägtes Leben. Erhebliche soziale Gegensätze zu den Sklaven afrikanischer Herkunft traten zutage. Vor diesem Hintergrund verfasste Hans Magnus Enzensberger die Parabel von der seltsamen Erbschaft einer exotischen Frau. Melodie und Rhythmus liegen im Titel „Dunkle Erbschaft, tiefer Bayou“, und sie durchziehen jeden Satz dieser Erzählung. Ein junger französischer Rechtsanwalt aus einer Bostoner Kanzlei kommt nach New Orleans, um die eventuellen Erben eines großen Vermögens ausfindig zu machen, die der romantischen Liebe eines reichen Pflanzers, Jean-Baptiste LeLaurier, zu einer einheimischen Kurtisane entstammen. Und er findet sie alle, die hässliche und doch so stolze Neu-Engländerin Stephanie, das Animiermädchen Anita, den Selfmademan Ralph William, den fatalistischen Museumswächter, den Fischer, den Jäger, den Lotsen und die pfeiferauchende alte Frau mit einer bewegten Vergangenheit. Sie alle sind Nachkommen jener schönen Kurtisane. Aber die Wasser des Bayou, in denen ihre Erbschaft zurück nach New Orleans kommen sollte, sind dunkel
Mitwirkende:
Der Erzähler Hans Lietzau
Tagebuchstimme Gerda Schöneich
Stephanie Louve Inge Meysel
Mike Solomon, se. Willy Maertens
Anita Solomon Julia Costa
Ralph E. William Josef Dahmen
Frederik Louve Wolfgang Wahl
Mike Solomon, jun. Ludwig Thiesen
Carlos William Heinz Klevenow
Josy Solomon Margrit Weiler
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