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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

Douaumont oder Die Heimkehr des Soldaten Odysseus

Autor(en): Eberhard Wolfgang Möller
Auch unter dem Titel: Die Heimkehr des Soldaten Odysseus (Zusatz)
Produktion: Berliner Rundfunk 1932, 57 Min. (Mono) - Bearbeitung Theater
Regie: Max Bing
Bearbeitung: Max Bing
Komponist(en): Karl Knauer
Inhaltsangabe: Das Stück handelt von einem Mann, der erst spät aus der geborstenen Festung Douaumont zurückkehrt, den die Erinnerung an den Krieg nicht ruhen lässt. Er will auch von Ruhe nichts wissen, bevor ihn nicht seine verwilderte Familie und die zahlreichen Liebhaber seiner Frau angehört haben. Vater: "Bin ich jetzt wieder allein in Douaumont?" Mutter: "Nein!" Vater: "Wer noch?" Mutter: "Wir alle mit Dir!" Als Lösung wird das Gemeinschaftsleben und das Akzeptieren eines kollektiven Traumas propagiert.

"Weder "Douaumont" noch "Bataillon 18" sind schon nationalsozialistische Kriegshörspiele. Aber etwas von der späteren "Glorifizierung" von "Kameradschaft", "Mannesmut", "Heldentum", klingt in ihnen durchaus an, und das Pathos verquerter Kriegsromantik ist in ihnen bereits angelegt." (Reinhard Döhl)
Mitwirkende:
Der ehemalige Soldat Heinrich George
Helena Maria Koppenhöfer
Sohn Karl Ballhaus
Makler Franz Weber
Studienrat Paul Henckels
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

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