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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

Die letzten und die ersten Tage - Berlin 1945

Autor(en): Karla Höcker
Auch unter dem Titel: Berlin 1945 (Untertitel)
Produktion: RIAS 1965, 119 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Dokumentation
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhaltsangabe: Die Erinnerungen an das Jahr 1945 sind heute meist verblaßt. Nur wenige dürften, wie Karla Höcker, in jener Zeit ein Tagebuch geführt haben, in dem man nachblättern kann. Was sie notierte sind persönliche Erlebnisse, die jedoch kennzeichnend sind für die Stadt Berlin und ihre Bevölkerung. In einer Auswahl aus dem Tagebuch der Autorin berichtet diese Sendung über die Zeit von Januar bis Dezember 1945, ergänzt durch Gedanken von Erna Berger, Käthe Haack, Prof. Heinz Trökes, Prof. I.H. Schultz, Friedrich Luft, Arno Scholz, Walter Karsch und Boleslav Barlog. Die Tagebuchaufzeichnungen von Karla Höcker zeigen, daß die Agonie des nationalsozialistischen Regimes mit seinen unmittelbaren Folgen - überlebt in Kellern und Bunkern -, daß die Zerstörung der Stadt nicht den Tod Berlins nach sich zog, sondern daß sich im Untergang schon das Neue formierte. Die Kritik schrieb nach der Ursendung: "Die Aufzeichnungen Karla Höckers sind die einer guten Schriftstellerin, einer sensitiven Beobachterin, und was den Text besonders anziehend macht, das sind Zeugnisse von Menschen, die seinerzeit mit ihr die letzten Kriegs- und die ersten, nicht minder entbehrungsreichen Nachkriegstage verlebt haben."
Mitwirkende:
Tagebuchsprecherin Maria Becker
1. Sprecher Friedrich Schoenfelder
2. Sprecher Tobias Pagel
Italiener Sexten Ferraresi
Trudl Baumbach
Gerda Harnack
Inge Herbrecht
Margarethe Schön
Fritz Daniger
Gustav von Ergk
Andreas Grothusen
Hjalmar von Campenhausen
Karl-Heinz Meienburg
Thomas Otte
Georg Pinagel und Wolfram Schaerf
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

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