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Die ORF 'Sound Art' donnerstags, ab 23:03 Uhr entfällt ab März 2026

Neu im Programm ist stattdessen montags ab 21:00 Uhr die 'Blaue Stunde':

Akustische Kunst, Radiokunst und zeitgenössische Lyrik werden produziert und präsentiert, kontextualisiert und in den aktuellen Diskurs eingebettet. Gemeinsam mit den jeweiligen Szenen, Künstler:innen und Netzwerken wird ein intermedialer Laborraum geschaffen. So die Ankündigung des ORF.

Die Sekunde dazwischen

Autor(en): Andreas Sauter
Produktion: DRS 2006, 49 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Monolog
Regie: Reto Ott
Komponist(en): Martin Bezzola
Tontechnik: Fabian Lehmann
Inhaltsangabe: Wie erzählt man von einem Leben? Wo fängt man an, wo hört man auf? Und wie ist das, wenn jemand nicht mehr da ist, nur noch in der Erinnerung? Diese Fragen stellt sich der Protagonist im Hörspiel-Monolog von Andreas Sauter. Um schliesslich vom Sterben seiner Grossmutter Hanna zu erzählen.
Der Enkel erlebt mit, wie seine Grossmutter stirbt, Moment für Moment. Und er protokolliert es gewissermassen, in grösstmöglicher Nahdistanz. Dabei erweist sich: Es ist ein ganz unspektakuläres Sterben. Ganz im Gegensatz zum Bild des Sterbens, wie es etwa die Medien vermitteln, in der Inszenierung von Krieg und Katastrophen. Denn auch davon erzählt Andreas Sauter in seinem 2005 entstandenen und ursprünglich für die Bühne geschriebenen Text: vom prekären Umgang mit der omnipräsenten Realität des Todes in der modernen Welt. Und er sucht eine auch für heute, auch für jüngere Leute gültige Sprache für das Unsagbare. Bleibt am Ende die Frage, ob es sie wirklich gibt, diese Sekunde dazwischen, die Sekunde zwischen Leben und Tod.
Mitwirkende:
Andreas Maier
Links: Externer Link Homepage von Martin Bezzola
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