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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

Die Mauern waren hier dick

Autor(en): Esther Dischereit
Produktion: EIG 2014, 26 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Stefanie Hoster
Komponist(en): Frank Wingold
Inhaltsangabe: "In den Fluren roch es nach Desinfektionsmitteln. Die steinernen Treppauf- und abgänge schluckten Kinderfüße wie unbewegte Zeugen. Sie wiesen jede Spur ab, so sehr standen sie für sich selbst und die, die sie kommen und hatten gehen sehen."
Esther Dischereits Hörtext in 19 Partikeln führt zurück in die frühen 60er-Jahre, ins Innere einer Psychiatrie, gesehen mit den Augen eines traurigen Kindes. Ihre Prosa zum selben Thema erschien im November 2014: "Großgesichtiges Kind".
Mitwirkende:
Markus Meyer
Esther Dischereit
Links: Externer Link Homepage von Esther Dischereit
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