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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

Das Verschwinden der Natalia Aschenbrenner

Autor(en): Friedrich Ani
Auch unter dem Titel: Der Anruf (1. Teil)
Der Fremde (2. Teil)
Die Lügnerin (3. Teil)
Das Schattenhaus (4. Teil)
Der Abgrund (5. Teil)
Südens End (6. Teil)
Produktion: SWR 2015, 159 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Ulrich Lampen
Ton und Technik: Dietmar Rözel
Ton und Technik: Daniel Sänger
Ton und Technik: Sonja Röder
Regieassistenz: Nicole Paulsen
Dramaturgie: Katrin Zipse
Inhaltsangabe: Tabor Süden, der eigenbrötlerische und wortkarge Menschensucher, für den Friedrich Ani bisher neunzehn Romane, eine zweiteilige Hörspielbearbeitung und acht Originalhörspiele geschrieben hat, ermittelt erstmals im Südwesten. Die Suche nach der vermissten Maskenbildnerin Natalia Aschenbrenner führt den Münchner Detektiv in die dunkelsten Ecken des Schwarzwalds, auf die Spuren längst vergangener Verbrechen und zu Geheimnissen, die so schrecklich sind, dass sie die Menschen vernichten. Immer tiefer gerät Tabor Süden in den Sog dieser düsteren Welt. Er droht die Kontrolle zu verlieren und von den Schatten der Wälder und Schluchten verschlungen zu werden. Wie in einer Vision erscheint ihm die gesuchte Natalia, und er ist sich ganz sicher, dass sie tatsächlich vor ihm steht. Doch als er am nächsten Morgen aufwacht, ist sie wieder verschwunden, und Süden ist überzeugt, dass er sie nicht mehr lebend finden wird.
Mitwirkende:
Tabor Süden Klaus Spürkel
Maxie Feininger Anna Böger
Carlo Riess Steffen Schortie Scheumann
Walter Steinhaus Paul Faßnacht
Eloise Valéry Cathy Bernecker
Natalia Aschenbrenner Annabelle Leip
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

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