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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

Die erste große Fahrt der Hoffnung

Autor(en): Wilhelm Hauff
Auch unter dem Titel: Das Geisterschiff (Märchen)
Produktion: DS Kultur 1991, 47 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Fantasy, Märchen für Kinder
Kinderhörspiel
Regie: Manfred Täubert
Bearbeitung: Helmut Bez
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Das Geisterschiff

Autor(en): Margareth Obexer
Produktion: WDR 2006, 75 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Regie: Martin Zylka
Komponist(en): Haarmann
Inhaltsangabe: Um Weihnachten 1996 ertranken fast 300 Flüchtlinge vor der Südküste Siziliens. Wochen später fanden Fischer Leichenteile in ihren Netzen. Als die Küstenwache nichts unternahm, warfen die Fischer die Körper zurück ins Meer. Sechs Jahre lang behielt das Dorf den Vorfall für sich, der untergegangene Kutter wurde offiziell zum "Geisterschiff" erklärt, bis eine italienische Tageszeitung mit Unterwasserbildern den Beweis von der Existenz des Schiffes erbrachte. Prominente wie Romano Prodi und Dario Fo schickten Petitionen an die italienische Regierung und forderten die Bergung des Schiffes. Aber da es knapp außerhalb der italienischen Hoheitsgewässer gesunken war, sah man keine Verpflichtung, sondern eine rein humanitäre Angelegenheit. Bis auf den heutigen Tag ist nichts geschehen.

Diese Fakten nimmt die Theater- und Hörspielautorin zum Anlass, mit wechselnden Perspektiven auf dieses Ereignis zu reagieren. In fiktiven Dialogen auf der Basis intensiver Recherchen am Ort des Geschehens gestaltet Margareth Obexer eine eindringliche Stimmenkomposition, die mit Elementen des "fliegenden Holländers" und der Apokalypse ein modernes Requiem darstellt.
Mitwirkende:
Journalistin Patrycia Ziółkowska
Journalist Fabian Busch
Kuratorin Sissy Höfferer
Passagier 1 Walter Renneisen
Passagier 2 Josef Tratnik
Volpe Christian Tasche
Assessore Mark Oliver Bögel
Bürgermeister Oliver Nitsche
Pfarrer Lutz Herkenrath
Stewardess Silke Linderhaus
Links: Externer Link Homepage Margareth Obexer
Externer Link Homepage von Ralf Haarmann
Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

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