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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

Danger Zone Hamburg

Autor(en): Charlotte Knothe
Produktion: WDR 2014, 54 Min. (Stereo) -
Regie: Charlotte Knothe
Komponist(en): Charlotte Knothe
Dramaturgie: Natalie Szallies
Inhaltsangabe: Dezember 2013: Was ist da los in St. Pauli? Polizei-Sirenen heulen durch die Nächte, Banner mit der Aufschrift "Welcome to Danger City" flattern an den Fenstern im Wind. Und ausgerechnet eine Klobürste wird zum Symbol des Widerstands und zivilen Ungehorsams.
Drei Themen bringen die Hamburger auf die Straße: Neben den Abrissplänen der "Esso-Häuser" sind es der Umgang mit den afrikanischen "Lampedusa-Flüchtlingen" sowie die Räumungspläne für das besetzte Kulturzentrum "Rote Flora". Die Einrichtung eines "Gefahrengebietes" durch die Polizei, die mit täglichen Kontrollen und Straßensperren den ganzen Stadtteil lahmlegt, bringt schließlich das Fass zum Überlaufen.
Der Kampf gegen Immobilien-Spekulanten und Luxussanierung wird in allen Großstädten geführt. Doch in kaum einer Stadt ist die Auseinandersetzung so eskaliert wie im Hamburger Kiez St. Pauli. Der Abriss der "Esso-Häuser" konnte dadurch nicht verhindert werden: Ein Jahr nach den Protesten klafft eine Lücke in der Reeperbahn. Die Frage ist nur: Was wird kommen? Wer hat dabei das Sagen? In der "PlanBude" dürfen die Bürger tatsächlich Vorschläge einbringen - ob diese auch berücksichtigt werden, bleibt abzuwarten. Kann Hamburg tatsächlich Vorreiter für andere Städte werde?
Mitwirkende:
Monika Secker
Thomas Sönningsen
Andreas Reich
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

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