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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

Als ich Charles war

Autor(en): Fabrice Melquiot
Produktion: SR/DLR 2014, 74 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Steffen Moratz
Dramaturgie: Anette Kührmeyer
Technische Realisation: Burkhard Pitzer-Landeck
Technische Realisation: Sabine Klunzinger
Regieassistenz: Diana Müller
Übersetzung: Frank Wiegand
Inhaltsangabe: Eine Karaokebar in der Bourgogne. Wie jeden Freitagabend hat der Landmaschinenvertreter Charles seinen großen Auftritt. Er interpretiert die Chansons seines geliebten Idols Charles Aznavour. Gekonnt, charmant ist Charles ganz in seinem Metier, und er singt an diesem besonderen Abend für eine andere große Liebe: seine Frau Maryse. Sie verlässt ihn an diesem Abend. An ihrem 20. Hochzeitstag. Charles ist fassungslos. Wie konnte ihm diese Liebe, an deren Vollkommenheit er unerschütterlich glaubt, abhanden kommen? Ein Hörspiel wie ein Chanson, das dem großen Gefühl auf wahrhaftige Weise nachspürt - wild und bodenständig zugleich. Dies gelingt nicht zuletzt dank des mitreißenden Jürgen Tarrach, den man hier nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Chansonnier erlebt.
Mitwirkende:
Charles Jürgen Tarrach
Maryse Meriam Abbas
Zabou/Margareth Natascha Meyer
Karine Sandra Gerling
Quentin Matti Krause
Amédée Peter Kurth
François/Didier Andreas Leupold
Charles Aznavour Peter Matic
Gast Sebastian Röhrle
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