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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

A de Grenz

Autor(en): Hugo Rendler
Produktion: SWR 2015, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Mundarthörspiel (alemannisch)
Regie: Reto Ott
Komponist(en): Martin Bezzola
Übersetzung: Volkmar Staub
Inhaltsangabe: "Bei der Nachtlinie sind oft alles Jugendliche. Mit Wein- und Bierflaschen, und du weißt: Hinterher sieht der Bus aus wie Sau. Ich hinten und vorne aufgemacht. Sie stürmen rein. Singen. Johlen. Der Bus rappelvoll. Auf halber Strecke ruft jemand: "Es wird geraucht!" Hinten singen sie: "Der Busfahrer ist der größte Deppdeppdepp!" Ich angehalten. "Hier wird nicht geraucht. Ansonsten fliegt ihr raus!" "Alter, fass' mich nicht an!" Die anderen um ihn rum: "Ey, fass ihn nicht an!""
Ein Busfahrer, der im südbadischen Grenzland unterwegs ist, erzählt, was ihn an die Grenze treibt. Bis er die Grenze schließlich überschreitet.
Die Produktion entstand in Kooperation mit dem SWR und mit Radio Bremen als Teil einer kleinen Mundart-Offensive im deutschsprachigen Hörspiel.
Mitwirkende:
Volkmar Staub
Links: Externer Link Homepage von Martin Bezzola
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