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Das Hörspiel ist 100 Jahre alt.

Vor hundert Jahren, genau am 24.10.1924 um 20:30 Uhr, wurde das erste deutschsprachige Hörspiel gesendet. "Zauberei auf dem Sender" war der Anfang. Erhalten ist es nicht, es wurde live gespielt. 1962 vom Hessischen Rundfunk noch einmal produziert ist es in der ARD-Audiothek zu hören.

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22 Hörspiele im Zeitraum Samstag, 11. April 2026

Große Bühne für großes Theater

Sendetermine: DLR - Samstag, 11. Apr 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 11. Apr 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Robert Sollich
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über das Wiener Burgtheater (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2026 ca. 165 Min. (Stereo) - Feature
Regisseur(e): Susanne Krings
Inhaltsangabe: Vom Wiener Burgtheater heißt es, es sei das einzige Theater auf der Welt, von dem die Taxifahrer wüssten, was dort gespielt würde. Das „kaiserliche Theater, das Burgtheater war für den Wiener, für den Österreicher mehr als eine bloße Bühne, auf der Schauspieler Theaterstücke spielten; es war der Mikrokosmos, der den Makrokosmos spiegelte (...). Jedes Jubiläum, jedes Begräbnis eines großen Schauspielers wurde zum Ereignis, das alle politischen Geschehnisse überschattete“, formulierte es emphatisch vor einhundert Jahren Stefan Zweig, und noch in diesem Jahrhundert erklärte es ein Burgtheaterdirektor zum sakralen Ort der Kunst, ähnlich dem Louvre und den Uffizien, und verglich den Ruf dorthin mit einem Nobelpreis. Anlässlich des 250. Jahrestages seiner Erhebung zum „teutschen Nationaltheater“ 1776 möchte eine Lange Nacht über das Wiener Burgtheater ergründen, was an diesen mythischen Erzählungen und Überhöhungen (noch) dran ist. Von Charlotte Wolter bis Gert Voss wird sie seine größten Mimen wieder auferstehen lassen, von Joseph Schreyvogel bis Claus Peymann seine berühmtesten Direktoren würdigen und von Franz Grillparzer bis Elfriede Jelinek auf die Stücke schauen, mit denen hier Theatergeschichte geschrieben wurde. Außerdem wird es darum gehen, was mit Ehrenmitgliedern des Burgtheaters nach ihrem Tod geschieht, woher eine Wiener Neigung zum Happy End rührt und warum Burgschauspieler bis vor gar nicht allzu langer Zeit nicht beklatscht werden durften.
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Eine historische Radio-Revue

Sendetermine: DLR - Samstag, 11. Apr 2026 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Lionel van der Meulen
Auch unter dem Titel: Rundfunk machen von 1956 bis 1961 (Untertitel)
Produktion: DLF 1989 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Elvis singt, Bill Haley auch, Strauß redet, Adenauer auch und auch Anne Frank und der Ungarn-Aufstand finden ihren Platz – Historie im Radio, Musik durchwebt die Politik und umgekehrt. Die Geschichte des Rundfunks exemplarisch abgebildet am praktischen Output des Radioapparates in den 50er und 60er Jahren.
Der Autor dieser Radio-Revue, Lionel van der Meulen, arbeitete für den „Stern“ und den Hessischen Rundfunk und war der erste Chefredakteur der „Titanic“. Er verordnete dem Blatt journalistische Sorgfalt und satirische Schärfe, rücksichtslos förderte er jedes Talent, das sich nicht rechtzeitig in Sicherheit brachte. Sein einfaches Erfolgsrezept packte er gerne in sieben klare Worte: „Nur der Dümmste und Unfähigste wird Chef.“ In späteren Jahren arbeitete van der Meulen für den Hessischen Rundfunk, produzierte aufwendige Features und Hörstücke. 1923 starb er im Alter von 77 Jahren.
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Überleben in der Mitte vom Block

Sendetermine: MDR Kultur - Samstag, 11. Apr 2026 09:05, (angekündigte Länge: 35:00)
Autor(en): Angelika Zapf
Auch unter dem Titel: Als einziger schwarzer Häftling im Konzentrationslager Buchenwald (Untertitel)
Produktion: MDR 2012 30 Min. (Stereo) - Feature
Regisseur(e): Henry Bernhard
Inhaltsangabe: Im Mai 1943 wird Gert Schramm in einer Autowerkstatt in Langensalza verhaftet. Der 15-jährige Lehrling kommt in Polizeigewahrsam, wird von der Gestapo verhört und am 20.07.1944 ins Konzentrationslager Buchenwald eingeliefert. Der Grund: Gert Schramms Hautfarbe ist schwarz. Als Sohn einer Deutschen und eines afroamerikanischen Ingenieurs einer US-Stahlbaufirma ist er der einzige schwarze deutsche Häftling im Lager. Seine Mithäftlinge verstecken ihn vor den Nazis in der Mitte vom Block. Am 11.04.1945 erleben die 21.000 Häftlinge ihre Befreiung und die Ankunft der US-Armee. Schramm arbeitet nach Kriegsende zuerst bei den Amerikanern, dann als Dolmetscher bei der Sowjetischen Militäradministration. Dann geht er nach Frankreich, übersiedelt 1955 mit seiner Frau und seinen Kindern in die Bundesrepublik und kommt 1964 mit seiner Familie in die DDR. Nach einigen Jahren in der »Wismut« wechselt er zum VEB Kraftverkehr Eberswalde, holt seinen Abschluss als Kfz-Mechaniker und Kfz-Meister nach, wird Werkstattleiter, später Abteilungsleiter. 1985 macht er sich als Taxi- und Speditionsunternehmer selbständig. Heute lebt der 84-Jährige in Eberswalde.
Mitwirkende:
Sprecherin Arianne Borbach
Zitator Martin Seifert
Zitator Axel Thielmann
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Westsahara. Heißer Sand und ein verlorenes Land.

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 11. Apr 2026 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Olivia Wimmer
Produktion: ORF 2025 54 Min. (Stereo) - Feature
Regisseur(e): Olivia Wimmer
Ton: Fridolin Stolz
Inhaltsangabe: Seit 50 Jahren leben die Sahrawi in Flüchtlingslagern in der algerischen Wüste, abgeschnitten von ihrer Heimat, der Westsahara. Ein Feature über ein vergessenes Volk, das nicht aufhört, nach Freiheit zu verlangen.
Die Westsahara ist ein von Marokko besetztes Gebiet an der Nordwestküste Afrikas. Im Jahr 1975 bricht der Krieg zwischen Marokko und dem Volk der Sahrawi aus. Hunderttausende Sahrawi fliehen ins Landesinnere, in die Wüste, und über die Grenze nach Algerien, wo sie sich mitten in der Sahara in improvisierten Zeltstädten niederlassen. Der von der UNO verhandelte Waffenstillstand von 1991 ist an eine Abstimmung gekoppelt: ein Referendum. Die Sahrawi sollen entscheiden, ob sie zu Marokko gehören oder einen eigenen Staat gründen wollen. Doch das Referendum findet nie statt. Die Menschen harren seit 50 Jahren in der Wüste aus. Zelte wurden zu Lehmbauten, die zu Betonhäusern werden.
Für das Feature hat Olivia Wimmer die sahrawischen Flüchtlingslager besucht. Die liebevolle Mahjuba, die kämpferische Fatma und der müde Hafz, umgeben von seinen entschlossenen Freunden. Ihr Alltag ist von Träumen und Wünschen, aber vor allem von Zermürbung und Aussichtslosigkeit geprägt. Den Sehnsuchtsort Westsahara haben sie selbst noch nie betreten. Alle drei wurden in den Flüchtlingslagern in der Sahara geboren.
Eine 2700 Kilometer lange von Marokko errichtete Mauer und große Minenfelder trennen sie davon. Das Klima in der algerischen Steinwüste ist unwirtlich, die Hitze im Sommer nur schwer erträglich. Internationale Hilfsorganisationen versorgen die Familien mit Lebensmitteln und Wasser, doch nicht immer reichen die Rationen. Gesundheits- und Bildungssystem sind elementar ausgebaut, in den Lagern gibt es kaum Jobs, geschweige denn Freizeitangebote für junge Menschen. Ein Leben über das Überleben hinaus zu gestalten ist schwierig. Es ist ein Verharren in kompletter Abhängigkeit und in den Beschränkungen des Alltags. Und so sind viele wieder bereit, zu den Waffen zu greifen, denn die junge sahrawische Generation ist des Wartens müde.
Mitwirkende:
Alina Fritsch
Dominic Oley
Fanny Altenburger
Raphael Muff
Philip Scheiner
Felix Kammerer
Rainer Doppler
Michael Köppel
Olivia Wimmer
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Nein Danke? - Warum Atomkraft uns spaltet

Sendetermine: ? - Samstag, 11. Apr 2026 09:05 Teil 6/0, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Lisa Krauser
Peter Kujath
Produktion: SR 2026 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Folge 1: Der Super-GAU Fukushima 2011 verändert alles: Erdbeben, Tsunami, Reaktorunfall. ARD-Korrespondent Peter Kujath berichtet - und wir fragen: Warum reagiert Deutschland so anders als Frankreich? Und was hat Cattenom damit zu tun? Folge 2: Das AKW vor meiner Haustür Lisa fährt nach Cattenom: Kontrollen, Geigerzähler, Reaktorhalle - und die Frage, ob Cattenom wirklich "Pannenmeiler" ist. Im Dorf trifft sie einen Ex-Ingenieur: Warum vertraut Frankreich der Atomkraft - direkt an der Grenze? Folge 3: Die 1-Million-Jahre-Frage Deutschland ist raus - der Müll bleibt. Fast 1000 Meter unter Tage im Schacht Konrad geht es um Endlager-Realität. Für die gefährlichsten Abfälle fehlt die Lösung noch: Suche auf der "weißen Landkarte", Zeithorizont Jahrzehnte. Wie viel Vertrauen braucht das? Folge 4: Atomkraft 2.0 SMR, Transmutation, flüssiger Brennstoff: Lea prüft die großen Versprechen - weniger Müll, mehr Sicherheit. In Freiburg, Berlin und in Bazancourt (Champagne) trifft sie Start-ups und Bürger:innen. Am Ende bleibt die Frage: Lösung - oder neues Risiko im neuen Gewand? Folge 5: Der Preis der Kernkraft
Bure in Lothringen: Frankreichs Endlager-Projekt trifft auf Widerstand - und auf Geld. Ein Bauer kämpft um sein Land, ein Geologe um ein Jahrhundertprojekt. Was profitiert eine Region von Atomkraft - und wer zahlt den Preis, der sich nicht beziffern lässt?
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Kein Leben wie im Märchen - Frieda Fischer und ihr Museum für Ostasiatische Kunst

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 11. Apr 2026 12:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Berit Hempel
Produktion: WDR 2021 54 Min. (Stereo) - Feature
Regisseur(e): Axel Pleuser
Technische Realisation: Gerd Nesgen
Regieassistenz: Katarina Schnell
Inhaltsangabe: Erst bestaunt und verehrt, dann von den Nazis verfolgt: Frieda Fischer-Wieruszowski; Mitbegründerin des „Museums für Ostasiatische Kunst“ in Köln
'Ein Leben wie im Märchen“ überschrieb 1974 eine Zeitung ihren Artikel zum 100. Geburtstag von Frieda Fischer und klammerte dabei den tragischen Teil ihres Lebens einfach aus. Als junge Frau war Frieda Fischer (1874-1945) mit ihrem ersten Mann Adolf mehrere Jahre durch Ostasien gereist. Das Ehepaar sammelte asiatische Kunstgegenstände und kaufte dort ein. Ausgestellt wurden ihre wertvollen Erwerbungen bald in einem eigens gebauten Museum für Ostasiatische Kunst in Köln. Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes im Jahr 1914 übernimmt Frieda Fischer, sehr ungewöhnlich für die damalige Zeit, die Leitung des Museums. Rund zwanzig Jahre hütete sie die Schätze des Hauses, die zu einem großen Teil aus ihrer persönlichen Sammlung stammten. Dann werfen die Nationalsozialisten sie aus ihrem Amt und verbieten ihr grundsätzlich, das Museum zu betreten. Frieda Fischer hatte in zweiter Ehe den jüdischen Juristen Professor Alfred Ludwig Wieruszowski geheiratet. Verarmt und völlig rechtlos flieht das Ehepaar aus Köln. Frieda Fischer stirbt wenige Monate nach dem Tod ihres zweiten Mannes am 27. Dezember 1945 in Berlin.
Mitwirkende:
Isabella Bartdorff
Renate Fuhrmann
Matthias Ponnier
Michael Borgard
Justine Hauer
Yvon Jansen
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Riefenstahl: Influencerin des Bösen

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 11. Apr 2026 13:30 Teil 3/5 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Katja Paysen-Petersen
Auch unter dem Titel: Großes Kino für den Führer (3. Teil)
Hitlers Fangirl (1. Teil)
Leni in Hollywood (4. Teil)
Nazi-Soap am Nordseestrand (2. Teil)
Sonderfilmtrupp für Hitler (5. Teil)
Produktion: WDR 2026 163 Min. (Stereo) - Feature
Regisseur(e): Klaus Uhrig
Inhaltsangabe: Sie war berühmt, gefeiert, stilprägend – und eine der wichtigsten Propagandistinnen des NS-Regimes. Leni Riefenstahl gilt bis heute als Ausnahmeerscheinung der Filmgeschichte. Ihre größten Erfolge feierte sie mit Filmen für Adolf Hitler. Und doch behauptete sie bis zu ihrem Tod mit 101 Jahren: Sie habe von den Verbrechen der Nazis nichts gewusst. Nichts geahnt. Immer zu spät von allem erfahren. Mitschuld ausgeschlossen.
Der Podcast 'Riefenstahl: Influencerin des Bösen' nimmt diese Selbstinszenierung auseinander. Host Katja Paysen-Petersen rekonstruiert Riefenstahls Leben neu – mit bislang unveröffentlichten Tonaufnahmen aus ihrem Nachlass, abgeglichen mit historischen Quellen. Die Serie erzählt vom Aufstieg einer ehrgeizigen Künstlerin, von Nähe zur Macht, von Lügen, Selbstmythen – und davon, wie Propaganda funktioniert. Damals wie heute.
Folge 1: Wir öffnen Leni Riefenstahls Nachlass: bislang unveröffentlichte Gespräche mit Freunden, Journalisten und ihrem Verleger. Das bringt uns ins Deutschland Anfang der 1930er: gesellschaftliche Umbrüche und politisches Chaos. Riefenstahl sucht ihren Platz, wechselt vom Tanz zum Film, führt als eine der ersten Frauen Regie. Dann erlebt sie Adolf Hitler live im Berliner Sportpalast. Ein Moment, der alles verändert.
Folge 2: 1932, noch vor der Machtergreifung der Nazis, trifft Riefenstahl Hitler an der Nordsee. Sie sagt später: Sie habe sein Filmangebot abgelehnt. Stimmt das? Wir prüfen ihre Version. Klar ist: Nach 1933 bekommt sie einen Auftrag, der ihr Leben – und ihre Lebenslüge nach dem Krieg – für immer prägt.
Folge 3: (Angeblich) kein Vertrag, nur drei Tage Vorbereitung – und der Beginn einer beispiellosen Karriere: Mit „Sieg des Glaubens“ und „Triumph des Willens“ wird Riefenstahl zur Star-Regisseurin des NS-Staates. Später behauptet sie, alles sei unpolitische Kunst gewesen. Wir zeigen, wie sie ihre Nähe zur Macht umdeutet – und warum „Olympia“ 1936 ihr wohl bester Film ist.
Folg 4: Hollywood, 1938. Riefenstahl reist mit „Olympia“ durch die USA, trifft Walt Disney – während in Deutschland Synagogen brennen. In Amerika wird sie gefeiert und angefeindet zugleich. Zurück in Berlin plant sie neue Filme mit Hitler. Dann erreicht sie in den Dolomiten die Nachricht vom Beginn des Zweiten Weltkriegs.
Folge 5: September 1939: Riefenstahl zieht mit einem eigenen „Sonderfilmtrupp“ nach Polen. In Końskie wird sie Zeugin eines Massakers – das sie später abstreitet. Zurück in Deutschland dreht sie „Tiefland“ und nutzt Sinti und Roma aus Lagern als Statisten. Nach 1945 beginnt ihre größte Inszenierung: die Legende vom Nicht-gewusst-haben.
Mitwirkende:
Katja Paysen-Petersen
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Sladek oder Die Schwarze Armee

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 11. Apr 2026 14:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Ödön von Horváth
Auch unter dem Titel: Die Schwarze Armee (Zusatz)
Produktion: ORF/DLF 2001 60 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regisseur(e): Götz Fritsch
Bearbeiter: Götz Fritsch
Komponist(en): Peter Kaizar
Inhaltsangabe: Anfang der 20er Jahre suchen verschiedene Organisationen die Truppenstärke der deutschen Wehrmacht über die durch den Versailler Vertrag gezogenen Grenzen hinaus aufzustocken. Aus der Perspektive der beiden jugendlichen Hauptfiguren Franz und Sladek beleuchtet Horváth die rechtsradikalen Machenschaften der sogenannten Schwarzen Armee und ihre Vertuschungsversuche. Franz, linker Journalist, untersucht die Vorgänge und trifft bei einer Versammlung von "Hakenkreuzlern" auf den rechtsradikalen Sladek, der ohne Beruf und Arbeit ist...
Der Text entstand 1927/28, wurde jedoch erst 1972 in den Münchner Kammerspielen uraufgeführt.
Mitwirkende:
Sladek Jens Wawrczeck
Franz Lukas Miko
Anna Andrea Eckert
Hauptmann Martin Schwab
Knorke Klaus Höring
Fräulein Birgit Minichmayr
Bundessektretär Harald Harth
Rechtsanwalt Nikolaus Kinsky
Lotte Julia Cencig
Mädchen 1 Tina Nitsche
Mädchen 2 Uli Jürgens
Handleserin Hasija Boric
Rübezahl / Chor Heinz Arthur Boltuch
Salm / Chor Volker Schmidt
Horst / Chor Michael Pink
Halef / Chor Sebastian Pass
Matrose 1 / Chor Robert Ritter
Matrose 2 / Chor Wilfried Berger
Musiker .
Geige Anton Burger
Percussion Jõao de Bruco
Klarinette Georg Graf
Akkordeon Otto Lechner
Schlagzeug Patrice Heral
Kontrabass Achim Tang
Cello Tristan Schulze
Sampler, Keyboards, E-Gitarre Peter Kaizar
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Pumpernickel und Sachertorte

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 11. Apr 2026 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Andreas Pehl
Auch unter dem Titel: Dr. Charles Burneys musikalische Floßfahrt (Untertitel)
Produktion: BR 2014 55 Min. (Stereo) - Feature
Technik: Regina Staerke
Inhaltsangabe: Am Montag, den 24. Juli 1772 bestieg Dr. Charles Burney in München das Ordinari-Floß nach Wien. Der englische Musikgelehrte war unterwegs quer durch Europa, um in den Bibliotheken Quellen für seine mehrbändige Musikgeschichte zu studieren und um über den "Zustand der Musik" zu berichten. Während dieser Reise traf er die wichtigsten musikalischen Repräsentanten des ausgehenden Barocks und der beginnenden Klassik. Auf der Floßfahrt rekapituliert er seine Reiseerlebnisse. Bei schimmligem Pumpernickel und Wein erzählt er von seinen Begegnungen mit Mozart, Farinelli, Hasse und Gluck. Als er nach sieben Tagen erschöpft in Wien ankommt, ist im "Goldenen Ochsen" zumindest für sein leibliches Wohl wieder gesorgt.
Mitwirkende:
Katja Schild
Peter Veit
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Bruderliebe

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 11. Apr 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Yves Ravey
Produktion: WDR 2013 51 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regisseur(e): Walter Adler
Bearbeiter: Annette Berger
Regieassistenz: Hannah Georgi
Technische Realisation: Matthias Fischenich
Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher
Übersetzung: Angela Wicharz-Lindner
Inhaltsangabe: Max und Jerry sind zwei ungleiche Brüder und kennen einander besser, als ihnen lieb ist. Aber gerade deshalb planen sie gemeinsam ein Verbrechen.
Seit 20 Jahren hat er ihn nicht mehr gesehen, als Max seinen Bruder Jerry an einem Bahnhof an der schweizfranzösischen Grenze abholt. Auf Skiern überqueren sie die grüne Grenze. Niemand darf wissen, dass Jerry zurückgekommen ist, denn die beiden haben einen perfiden Plan. Sie entführen die Tochter von Max' Chef und fordern eine halbe Million Lösegeld. Alles scheint wie geplant zu laufen - wäre da nicht von Anfang an ein unausgesprochener Konkurrenzkampf zwischen den Brüdern. Dabei sind die Rollen klar verteilt: Max, der unscheinbare Buchhalter, dessen Liebe zur Tochter des Chefs verschmäht wurde, und Jerry, der harte Profi, der als Konvertit in Afghanistan zum Kämpfer geschult wurde. Aber Regeln und Rollen können sich ändern.
Mitwirkende:
Max Ulrich Noethen
Jerry Wolfram Koch
Samantha Susanne Wolff
Pourcelot Rüdiger Vogler
Damprichard Martin Reinke
Clotilde Jele Brückner
Dédé Andreas Grothgar
Leiter des Altenheims Ernst August Schepmann
Pfleger Philipp Schepmann
Bruneau (Bankangestellter) Gregor Höppner
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HOSTEL

Sendetermine: NDR Kultur - Samstag, 11. Apr 2026 18:00
Autor(en): Stefan Panhans
Produktion: NDR/DLR 2020 54 Min. (Stereo) - Bearbeitung Film
Regisseur(e): Stefan Panhans
Sound-Design: Kirsten Reese
Regieassistenz: Andrea Winkler
Dramaturgie: Michael Becker
Inhaltsangabe: Inmitten von zunehmendem Alltagsrassismus, Celebrity-Kult, Rollenklischees, postkolonialer Diversitätsproblematik und der Übermacht des Ökonomischen liefern sich fünf prekär und flexibel reisende Kulturarbeiterinnen und Kulturarbeiter unterschiedlicher Herkunft einen Spoken Word Battle ihrer Erfahrungen und Träume - zwischen fiktiver Doku-Soap, Kammerspiel und Gameshow. HOSTEL entstand im Rahmen des Stipendiums der Stiftung Niedersachsen für Medienkunst am Edith-Russ-Haus und war dort als vierteilige Video-Miniserie zu sehen. Sie finden das Hörspiel für 12 Monate in der ARD Audiothek. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst.
Mitwirkende:
Anne Tismer
Serge Fouha
Lisa-Marie Janke
Olivia Hyunsin Kim
Koffi Emile Odoubou
Anne Ratte-Polle
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Die Frau mit dem Auge

Sendetermine: DLR - Samstag, 11. Apr 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Barbara Eisenmann
Auch unter dem Titel: Krankheit erzählen − Krankheit politisieren (Untertitel)
Produktion: DLR 2025 55 Min. (Stereo) - Feature
Regisseur(e): Barbara Eisenmann
Ton: Alexander Brennecke
Inhaltsangabe: Am Anfang steht ein krankes Auge, das nicht heilen will. Dann kommen die Fragen: Wie verändert Krankheit die Menschen, die damit umgehen müssen? Lässt sich Krankheit erzählen? Und kann man sie politisieren, also als politische Erfahrung begreifen?
„Nehmen wir die Dramentheorie von Aristoteles: Exposition, erregendes Moment, Peripetie, retardierendes Moment, Auflösung. Mit diesem Schema könnte man viele Krankheiten erzählen. Aber chronische Krankheiten sind beispielsweise damit nicht erfasst. Sie kennen keine Peripetie und keine Auflösung.“ (O-Ton Stefan Ripplinger) In diesem Feature geht es einerseits um eine langwierige Augenerkrankung, an der die Autorin gelitten hat. Zugleich aber darüber, wie von Krankheit erzählt wird, in einer kapitalistischen Gesellschaft voller neoliberaler Subjekte: Wie lässt sich Krankheit zu einer Geschichte machen, und ist das überhaupt wünschenswert? Die Gesellschaft legt uns nahe, die beste Version unserer selbst zu sein. Wenn Krankheiten dem entgegenstehen, was fängt man dann mit solchen Störungen an? Persönlich, diskursiv, theorielastig, relevant, konkret, mit Mitteln der Dokumentation und des Hörspiels stellt Barbara Eisenmann Fragen, die alle angehen - denn vor Krankheiten ist niemand sicher.
Mitwirkende:
Anja Schneider
Constanze Becker
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Tod unter Gurken 4:

Der Sittich der Diva

Sendetermine: SWR Kultur - Samstag, 11. Apr 2026 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Kai Magnus Sting
Produktion: SWR 2019 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regisseur(e): Leonhard Koppelmann
Mitwirkende:
Bastian Pastewka
Jochen Malmsheimer
Kai Magnus Sting
Annette Frier
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Alles Licht, das wir nicht sehen

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 11. Apr 2026 19:04 Teil 2/3, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Anthony Doerr
Auch unter dem Titel: Au clair de la lune (3. Teil)
Da hab` ich noch im Dunkeln die Augen zugemacht (2. Teil)
Die Lichter der Vernunft (1. Teil)
Produktion: WDR 2022 150 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regisseur(e): Petra Feldhoff
Bearbeiter: Karlheinz Koinegg
Komponist(en): Ulrike Haage
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Technische Realisation: Mechthild Austermann
Technische Realisation: Werner Jäger
Besetzung: Ulrich Korn
Technische Realisation: Kerstin Grimm-Franken
Regieassistenz: Josephine Güntner
Regieassistenz: Natia Koukoulli-Marx
Regieassistenz: Katarina Schnell
Übersetzung: Werner Löcher-Lawrence
Inhaltsangabe: Zwei Jugendliche im Zweiten Weltkrieg: die blinde Marie-Laure aus Paris und der Waisenjunge Werner aus Essen. Mitten in den Wirren des Krieges finden sie zueinander - unter anderem durch Funksignale.
Werner wächst ohne Eltern mit seiner Schwester Jutta auf dem Gelände der Essener Zeche Zollverein auf und entwickelt ein sehr ausgeprägtes technisches Verständnis. Kaum 15 geworden, wird er nach dem Drill in einer Napola in der Wehrmacht eingesetzt, um mit von ihm entwickelten Peilsendern feindliche Radiostationen zu orten. Marie-Laure liebt die Biologie und ertastet sich die Welt neu, nachdem sie als Kind erblindet. Sie lebt mit ihrem Vater in Paris und muss mit ihm vor den Nazis nach Saint Malo flüchten. Hier lebt ihr Onkel Etienne, der auf dem Dachboden eine komplette Sendeanlage versteckt hält. Unaufhaltsam treibt die Geschichte Marie-Laure und Werner aufeinander zu: spannend, labyrinthisch und atemlos.
Expertenkommentar: Die Begründung der Jury: Die Jury kürt „Alles Licht, das wir nicht sehen“ nach dem gleichnamigen Roman von Anthony Doerr als besonders gelungene Literaturadaption zum Hörspiel des Monats September 2022. Die szenische und atmosphärische Textvorlage wurde kongenial von der Regisseurin Petra Feldhoff umgesetzt. Unter ihrer Anleitung überzeugen auch die schauspielerischen Leistungen insbesondere der Darstellung der Protagonistin Marie-Laure durch Alicia von Rittberg, Frieda Reinke und Leni Kramer sowie des Protagonisten Werner Hauser durch Marcus J. Bachmann, Julius Langner und Gustav Saurbier in den unterschiedlichen Altersstufen vom Kind bis zum Jugendlichen und zur Erwachsenen sowie des Nebendarstellers Bernhard Schütz als Reinhold von Rumpel. Dramaturgie, Inszenierung und schauspielerische Leistung erzeugen einen solchen Sog, dass man alle drei Teile am Stück hören möchte. Besonders berührend ist, dass der Zweite Weltkrieg aus der ungewöhnlichen Perspektive eines französischen, blinden Mädchens und eines deutschen, technikbegeisterten Jungen erzählt wird, die unaufhaltsam in den Wirren der Ereignisse aufeinander zutreiben. Die Gefahr der Sentimentalität wird dabei durch die tragende Rolle des Radios als dritter Protagonistin gebannt. Es wird in all seinen Facetten gezeigt und treibt die Handlung voran: Als Medium zur Überwindung von Grenzen und Entfernungen, als vermittelndes Element von Bildung, Kunst und Kultur, sowie als politische Propagandamaschine, die zur Gleichschaltung benutzt wird, als Waffe des Widerstandes und als lebensgefährliches Instrument zur Ortung von dem Partisan:innen
Mitwirkende:
Marie-Laure und Erzählerin Alicia von Rittberg
Marie-Laure (12-14 Jahre) Frieda Reinke
Marie-Laure (6-10 Jahre) Leni Kramer
Werner und Erzähler Markus J. Bachmann
Werner (14-15 Jahre) Julius Langner
Werner (7-12 Jahre) Gustav Saurbier
Daniel Le Blanc Noureddine Chamari
Madame Manec Charlotte Schwab
Onkel Etienne Steve Karier
Frau Elena Aurélie Thepaut
Reinhold von Rumpel Bernhard Schütz
Monsieur Hublin Rudolf Kowalski
Museumsführer Claus Dieter Clausnitzer
Museumsdirektor Gerhard Mohr
Frank Volkheimer Gareth Charles
Henri Le Blanc David Vormweg
Dr. Geffard Gerhard Fehn
Madame Ruelle Eva Mannschott
Jutta Anna Lucia Gualano
Frederick Marian Peterse
Herribert Pommsel Robert Reuter
Hans Schiler Jordy-Leon Sun
Dr. Hauptmann Andreas Grothgar
SS Bastian Robert Gallinowski
Obergefreiter Daniel Berger
Herr Siedler Wolfgang Rüter
Hauptmann Stefan Bockelmann
Gefreiter Jonas Baeck
Unteroffizier Jürgen Sarkiss
Claude Levitte Michael Witte
Concierge Caroline Schreiber
Steigerlied (Gesang) Maximilian Teschner
Frau 1 Justine Hauer
Frau 2 Rebecca Madita Hundt
Frau 3 Karoline Bär
Frau 4 Claudia Mischke
Funkspruch Dmitri Alexandrov
Kind aus dem Waisenhaus Clara Ader
Kind aus dem Waisenhaus Moritz Heller
Kind aus dem Waisenhaus Linn-Anni Rosener
Klasse im Museum / Zweites Kind Paula Bastian
Klasse im Museum / Zweites Kind Ida Linnea Rooch
Links: Externer Link Homepage Ulrike Haage
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Die Pfefferkörner

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 11. Apr 2026 19:04 Teil 3/12 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
WDR 5 - Samstag, 11. Apr 2026 19:30 Teil 4/12 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Anja Jabs
Sebastian Stuertz
Produktion: NDR 2025 ca. 360 Min. (Stereo) - Bearbeitung Film
Regisseur(e): Sebastian Stuertz
Sandra Thormählen
Komponist(en): Mario Schneider
Inhaltsangabe: Kinderhörspiele mit spannenden Detektiv-Abenteuern aus der bekannten TV-Serie von ARD & KiKA. Mit cleveren Tricks lösen die fünf mutigen Pfefferkörner die Verbrechen der Stadt, jagen Räuber und Gangster, Gauner und Verbrecher und klären knifflige Kriminalfälle.
Teil 1: Die verschwundene Münze
Jasina ist mit einem Metalldetektor auf Schatzsuche. Plötzlich trifft sie ein harter Schlag auf den Hinterkopf und sie bricht ohnmächtig zusammen. An der Elbe wacht sie wieder auf und entdeckt auf ihrem Unterarm eine mit Filzstift gekrickelte Warnung. Die Pfefferkörner ermitteln in einem großen ungelösten Fall der Hamburger Kriminalgeschichte.
Teil 2: Die Kakao-Krake
Die Kakao-Krake In der Firma von Moritz' Vater Lars wird bei einer Kontrolle etwas Verdächtiges gefunden. Die Fahnder beschlagnahmen eine riesige Ladung Kakaobohnen und führen ihn in Handschellen ab. Irgendetwas kommt Moritz seltsam vor - und als die Pfefferkörner erfahren, dass es überhaupt keinen offiziellen Polizeieinsatz gegeben hat, ist klar, dass sie auf eigene Faust ermitteln müssen.
Mitwirkende:
Jasina Sophia Grande
Hakim Mads Albatros
Moritz Jan Friedrichsen
Amy Melody Rose
Leo Charlotte Farhadi
Lars Tim Ehlert
Djamila Meryem Moutaoukkil
Zoya Meryem Ebru Öz
Nazia Ipek Özgen
Cleo Lotta
Mira Zandile Darko
Aaron Louis von Klipstein
Guido Seeger Eric Langner
Molly Ott Christiane Filla
Erzählerin Leonie Landa
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Die Pfefferkörner

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 11. Apr 2026 19:04 Teil 3/12 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
WDR 5 - Samstag, 11. Apr 2026 19:30 Teil 4/12 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Anja Jabs
Sebastian Stuertz
Produktion: NDR 2025 ca. 360 Min. (Stereo) - Bearbeitung Film
Regisseur(e): Sebastian Stuertz
Sandra Thormählen
Komponist(en): Mario Schneider
Inhaltsangabe: Kinderhörspiele mit spannenden Detektiv-Abenteuern aus der bekannten TV-Serie von ARD & KiKA. Mit cleveren Tricks lösen die fünf mutigen Pfefferkörner die Verbrechen der Stadt, jagen Räuber und Gangster, Gauner und Verbrecher und klären knifflige Kriminalfälle.
Teil 1: Die verschwundene Münze
Jasina ist mit einem Metalldetektor auf Schatzsuche. Plötzlich trifft sie ein harter Schlag auf den Hinterkopf und sie bricht ohnmächtig zusammen. An der Elbe wacht sie wieder auf und entdeckt auf ihrem Unterarm eine mit Filzstift gekrickelte Warnung. Die Pfefferkörner ermitteln in einem großen ungelösten Fall der Hamburger Kriminalgeschichte.
Teil 2: Die Kakao-Krake
Die Kakao-Krake In der Firma von Moritz' Vater Lars wird bei einer Kontrolle etwas Verdächtiges gefunden. Die Fahnder beschlagnahmen eine riesige Ladung Kakaobohnen und führen ihn in Handschellen ab. Irgendetwas kommt Moritz seltsam vor - und als die Pfefferkörner erfahren, dass es überhaupt keinen offiziellen Polizeieinsatz gegeben hat, ist klar, dass sie auf eigene Faust ermitteln müssen.
Mitwirkende:
Jasina Sophia Grande
Hakim Mads Albatros
Moritz Jan Friedrichsen
Amy Melody Rose
Leo Charlotte Farhadi
Lars Tim Ehlert
Djamila Meryem Moutaoukkil
Zoya Meryem Ebru Öz
Nazia Ipek Özgen
Cleo Lotta
Mira Zandile Darko
Aaron Louis von Klipstein
Guido Seeger Eric Langner
Molly Ott Christiane Filla
Erzählerin Leonie Landa
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Business Class

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 11. Apr 2026 20:00, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Martin Suter
Produktion: DRS 1999 54 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regisseur(e): Charles Benoit
Bearbeiter: Charles Benoit
Komponist(en): Ruedi Häusermann
Martin Schütz
Martin Hägler
Ton: Jack Jakob
Inhaltsangabe: Ebenso unterhaltsamer wie investigativer Blick in die nadelgestreifte Männerwelt der Wirtschaftselite. Geschichten aus den Chefetagen, dem Dschungel des mittleren Managements, der Welt der ausgebrannten niederen Chargen. Über Riten und Eitelkeiten, Intrigen und Ängste einer stressgeplagten Zunft.
Wie ticken Manager? Was sind ihre Dos and Dont’s, ihre Zwänge, Nöte und Ticks? Was ist das Geheimnis ihres Erfolgs, wie stecken sie Niederlagen weg? Als einer der Ersten hat der Schweizer Erfolgsautor Martin Suter einen kühl-unterhaltsamen Blick hinter die Fassade der Wirtschaftsmächtigen geworfen.
Suters Kolumne «Business Class» erschien von 1992 bis 2004 in der «Weltwoche» und von 2004 bis 2007 im «Magazin» des «Tages-Anzeigers». Er setzte damit neue Massstäbe in der Darstellung der zumeist männlichen Protagonisten einer Elite, die nur eines kennt: Wettbewerb und Sieg um jeden Preis. Suter ist zugleich Kenner und Kritiker dieser Kriegsschauplätze. Seine Darstellung ist authentisch und stilvoll überhöht und schreckt dabei vor Pointen nicht zurück. Und interessanterweise wirken die Szenen, die vor über 25 Jahren für das Hörspiel ausgewählt wurden, auch für heutige Ohren kaum veraltet.
Mitwirkende:
Michael Wittenborn
Renate Müller
Jörg Schröder
Siegfried Meisner
Jodoc Seidel
Klaus Henner Russius
Links: Externer Link Homepage Martin Schütz
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Landnahme

Sendetermine: DLF - Samstag, 11. Apr 2026 20:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 115:00)
Autor(en): Christoph Hein
Produktion: rbb 2025 115 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regisseur(e): Kai Grehn
Bearbeiter: Laila Stieler
Komponist(en): Tarwater
Ton: Martin Seelig
Ton: Katrin Witt
Dramaturgie: Juliane Schmidt
Ton: Benjamin Ihnow
Ton: Peter Avar
Regieassistenz: Klára-Noemi Keitel
Regieassistenz: Jonas Kühlberg
Inhaltsangabe: Bernhard und sein Vater haben gelernt sich durchzuschlagen, doch die Machtverhältnisse im Dorf und der Rassismus der Nachkriegsgesellschaft sitzen tief.
Bernhard Haber hat nichts vergessen. Schon gar nicht, was die Guldenberger ihm und seinem Vater angetan haben. Inzwischen ist er ein erwachsener Mann und durchaus integriert. Er verdient gut, ist verheiratet und im Ort anerkannt. Doch die Vergangenheit lässt ihn nicht los: da sind sein erdrosselter Hund, die fremdenfeindlichen Kommentare damals, als sie ankamen, die eingestellten Ermittlungen nach der Brandstiftung in der Tischlerei und dem angeblichen Selbstmord des Vaters – eine Kette aus Demütigungen. Bis das Schicksal ihn vor eine große Entscheidung stellt.
Expertenkommentar: Die Begründung der Jury:
Wir prämieren „Landnahme“ von Christoph Hein in der Regie von Kai Grehn und der Bearbeitung von Laila Stieler. „Landnahme“ erzählt das Ankommen der deutschen Geflüchteten aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten in einer deutschen Kleinstadt. Das Hörspiel stellt eine sehr gelungene Romanadaption dar, die behutsam, respektvoll und virtuos mit der literarischen Vorlage umgeht. Diese künstlerische Übersetzung überzeugte uns. Die Dramaturgie und die Regie des Hörspiels beeindruckten uns, genau wie die SprecherInnen. Es ist dicht, atmosphärisch und spannend erzählt. Das liegt nicht zuletzt an der Musik von Tarwater, die sich super organisch mit dem Sounddesign verbindet und einen behutsamen, aber bestimmt durch die verschiedenen Zeitebenen und Orte, in denen die Handlungen stattfinden, führt. Ganz besonders schön sind die Chorarrangements des A-capella-Trios Muttis Kinder.

Die Jury und der gastgebende Sender 2026
Olga Grjasnowa, Schriftstellerin
Masha Qrella, Musikerin
Gastgebender Sender: Deutschlandradio
Mitwirkende:
Bernhard Haber als Junge Florian Geißelmann
Bernhard Haber, erwachsen Sebastian Blomberg
Bernhard Habers Vater Christian Grashoff
Marion Demutz (jung) Lea Drinda
Marion Demutz Jule Böwe
Sigurd Kitzerow Niels Bormann
Kitzerow Senior Wolfgang Michael
Katharina Hollenbach Alicia von Rittberg
Thomas Nicolas (jung) Claude Albert Heinrich
Thomas Nicolas Manuel Harder
Schuldirektor Godehard Giese
Traudel Mathilda Smidt
Peter Koller Béla Gabor Lenz
Priester Holger Bülow
Polizist Bartel Alexander Hörbe
Rieke Hollenbach Flavia Lefèvre
Levi Wessel
Maxim Kurze
Rike Eckermann
Rainer Strecker
Sebastian Blomberg
Andreas Döhler
Richard Barenberg
Jens-Uwe Bogadtke
Christopher Nell
Marcus Melzwig
Claudia Graue
Volker Wackermann
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Nach meinem Tod zu öffnen

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 11. Apr 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Claus Beling
Produktion: BR 1989 51 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regisseur(e): Wolf Euba
Bearbeiter: Wolf Euba
Inhaltsangabe: "Es war natürlich Blödsinn, zum Arzt zu gehen!" Jürgen Bogert kennt die Diagnose für seine Unruhe, für seine Schlaflosigkeit. Sie lautet: "Panische Angst. Es ist die Angst, getötet zu werden." Er schreibt diese Zeilen nieder und weiß: Wenn sein Brief geöffnet wird, wird er nicht mehr am Leben sein. Dabei hatte alles mit einer Riesenüberraschung für ihn begonnen - einer Einladung zum Exklusiv - Interview mit dem Maler und Bildhauer Cyrano in die Toscana. Er lernte dort Carmen kennen. Eine hinreißende Frau. Aber er traf dort auch Rupert van Bless wieder, einen Kollegen, dessen Intrigenspiel ihm vor einigen Jahren den Job gekostet hatte. Ein Erdbeben wird zum Auslöser von Ereignissen, die Bogert in eine ausweglose Lage treiben.
Mitwirkende:
Jürgen Bogert Martin Umbach
Carmen Sabina Trooger
Rupert van Bless Karl Walter Diess
Frau Stiebel, Sekretärin Heidy Forster
Herbert Herbert Weicker
Susan Kerstin de Ahna
Bäuerin Ivana Ventresca
Bauer Luigi Tortora
Ärztin Sandra Diedrich
Polizist Gerhard Mastrodonato
Gaetano Wolf Euba
Arzt Wolf Euba
Stimme Monika Weiß
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Lichtspiel

Sendetermine: DLF - Samstag, 11. Apr 2026 20:05 Teil 1/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 45:00)
DLF - Samstag, 11. Apr 2026 21:00 Teil 2/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Daniel Kehlmann
Produktion: DLF 2026 ca. 180 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regisseur(e): Sebastian Stern
Bearbeiter: Sebastian Stern
Regieassistenz: Simon Hastreiter
Dramaturgie: Christine Grimm
Besetzung: Jutta Kommnick
Besetzung: Kathi Bonjour
Inhaltsangabe: Der Regisseur G.W. Pabst kehrt 1938 nach Österreich zurück: Zwischen Kunstproduktion und Anpassung entsteht in den folgenden Jahren ein Film, der verschwinden wird. Eine Hörspielserie in vier Teilen über Schuld, Kunst und das Gewicht der Vergangenheit.
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Lichtspiel

Sendetermine: DLF - Samstag, 11. Apr 2026 20:05 Teil 1/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 45:00)
DLF - Samstag, 11. Apr 2026 21:00 Teil 2/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Daniel Kehlmann
Produktion: DLF 2026 ca. 180 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regisseur(e): Sebastian Stern
Bearbeiter: Sebastian Stern
Regieassistenz: Simon Hastreiter
Dramaturgie: Christine Grimm
Besetzung: Jutta Kommnick
Besetzung: Kathi Bonjour
Inhaltsangabe: Der Regisseur G.W. Pabst kehrt 1938 nach Österreich zurück: Zwischen Kunstproduktion und Anpassung entsteht in den folgenden Jahren ein Film, der verschwinden wird. Eine Hörspielserie in vier Teilen über Schuld, Kunst und das Gewicht der Vergangenheit.
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Große Bühne für großes Theater

Sendetermine: DLR - Samstag, 11. Apr 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 11. Apr 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Robert Sollich
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über das Wiener Burgtheater (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2026 ca. 165 Min. (Stereo) - Feature
Regisseur(e): Susanne Krings
Inhaltsangabe: Vom Wiener Burgtheater heißt es, es sei das einzige Theater auf der Welt, von dem die Taxifahrer wüssten, was dort gespielt würde. Das „kaiserliche Theater, das Burgtheater war für den Wiener, für den Österreicher mehr als eine bloße Bühne, auf der Schauspieler Theaterstücke spielten; es war der Mikrokosmos, der den Makrokosmos spiegelte (...). Jedes Jubiläum, jedes Begräbnis eines großen Schauspielers wurde zum Ereignis, das alle politischen Geschehnisse überschattete“, formulierte es emphatisch vor einhundert Jahren Stefan Zweig, und noch in diesem Jahrhundert erklärte es ein Burgtheaterdirektor zum sakralen Ort der Kunst, ähnlich dem Louvre und den Uffizien, und verglich den Ruf dorthin mit einem Nobelpreis. Anlässlich des 250. Jahrestages seiner Erhebung zum „teutschen Nationaltheater“ 1776 möchte eine Lange Nacht über das Wiener Burgtheater ergründen, was an diesen mythischen Erzählungen und Überhöhungen (noch) dran ist. Von Charlotte Wolter bis Gert Voss wird sie seine größten Mimen wieder auferstehen lassen, von Joseph Schreyvogel bis Claus Peymann seine berühmtesten Direktoren würdigen und von Franz Grillparzer bis Elfriede Jelinek auf die Stücke schauen, mit denen hier Theatergeschichte geschrieben wurde. Außerdem wird es darum gehen, was mit Ehrenmitgliedern des Burgtheaters nach ihrem Tod geschieht, woher eine Wiener Neigung zum Happy End rührt und warum Burgschauspieler bis vor gar nicht allzu langer Zeit nicht beklatscht werden durften.
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