| | 1 | 2 → | |||||||
rocococorecore |
|||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | DLR - Freitag, 10. Apr 2026 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
| ||||||
| Autor(en): | Antonia Alessia Virginia Beeskow | ||||||
| Produktion: | SWR 2025 34 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||
| Genre(s): | Audio Art | ||||||
| Regisseur(e): | Antonia Alessia Virginia Beeskow | ||||||
| Komponist(en): | Antonia Alessia Virginia Beeskow | ||||||
| Ton und Technik: Daniel Sänger Ton und Technik: Sonja Röder Dramaturgie: Frank Halbig | |||||||
| Inhaltsangabe: | Das Hörstück ist ein Konvolut von Textfragmenten, Samples und Medienversatzstücken, die im Social Media Account der Autorin Antonia Beeskow gespeichert wurden. Der Stücktitel verweist auf zwei Phänomene. Mit corecore werden Elemente bezeichnet, die Inhalte aus Film, Fernsehen, Podcasts, Nachrichten und Social Media mit einem Gefühl von Schwermut und Bedeutungslosigkeit vermischen. Rokoko leitet sich ab von Rocaille, das Muschelwerk als Motiv, und beschreibt und verstärkt das Ornamentale, eine Hommage an die Asymmetrie, Übertreibung und Unschärfe im Zeitalter der kurzen Aufmerksamkeitsspanne. „rocococorecore“ erforscht die Lücken zwischen medialer Erzählung und waberndem Zuhören und deren Wirkung als Wiederverzauberung des Profanen. Halten Sie den Atem an, wünschen Sie sich etwas, zählen Sie bis drei. | ||||||
| Mitwirkende: |
| ||||||
| Links: | Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
||||||
| ← 1 | 2 | 3 → | |
Überreichtum |
|
|---|---|
| Sendetermine: | SWR Kultur - Freitag, 10. Apr 2026 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
|
| Autor(en): | Kristin Langen Gilda Sahebi |
| Auch unter dem Titel: | Wie Vermögensungleichheit Demokratie angreift (Untertitel) |
| Produktion: | SWR 2026 ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Regisseur(e): | Iris Drögekamp |
| Inhaltsangabe: | Vermögen ist in Deutschland extrem ungleich verteilt – mit Folgen für Politik und Demokratie. Das ARD-Radiofeature geht der Frage nach, wie Vermögende ganz legal politischen Einfluss ausüben können. Gleichzeitig fühlen sich viele Menschen im Land nicht mehr repräsentiert. In Interviews mit Erben, Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmerinnen, Forschenden und Lobbyisten wird nach möglichen Zusammenhängen von Vermögenskonzentration, Überreichtum und Demokratiedefiziten gesucht. Kern der Recherche ist die Frage, ob in der repräsentativen Demokratie der Bundesrepublik Deutschland wirklich jede Stimme gleich viel wert ist. Exklusiv berichtet ein deutscher Milliardenerbe, warum seine Familie aufgrund ihres Vermögens stärker und einfacher politische Macht ausüben kann als andere. Aber nicht nur wohlhabende Familien und Einzelpersonen nehmen Einfluss – auch Unternehmen können durch Lobbyagenturen oder Spenden auf Gesetze und Verordnungen einwirken. Die Autorinnen stellen die Theorie in Frage, dass eine Stärkung der Wirtschaft automatisch eine Stärkung der Demokratie bedeute. Sie zeigen auf, dass autoritäre, anti-demokratische Kräfte ökonomische Schieflagen nutzen, um den Glauben an die repräsentative Demokratie zu schwächen. Das Feature ergründet aber auch Wege, wie Vertrauen in die Demokratie gestärkt werden kann – von gerechterer Besteuerung bis zu partizipativen Beteiligungsformen. |
| Links: | Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
| ← 2 | 3 | 4 → | |||||
Pumpernickel und Sachertorte |
|||||
|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | BR-Klassik - Freitag, 10. Apr 2026 19:03, (angekündigte Länge: 57:00)
[mp3-Stream]
[mp3-Stream]
| ||||
| Autor(en): | Andreas Pehl | ||||
| Auch unter dem Titel: | Dr. Charles Burneys musikalische Floßfahrt (Untertitel) | ||||
| Produktion: | BR 2014 55 Min. (Stereo) - Feature | ||||
| Technik: Regina Staerke | |||||
| Inhaltsangabe: | Am Montag, den 24. Juli 1772 bestieg Dr. Charles Burney in München das Ordinari-Floß nach Wien. Der englische Musikgelehrte war unterwegs quer durch Europa, um in den Bibliotheken Quellen für seine mehrbändige Musikgeschichte zu studieren und um über den "Zustand der Musik" zu berichten. Während dieser Reise traf er die wichtigsten musikalischen Repräsentanten des ausgehenden Barocks und der beginnenden Klassik. Auf der Floßfahrt rekapituliert er seine Reiseerlebnisse. Bei schimmligem Pumpernickel und Wein erzählt er von seinen Begegnungen mit Mozart, Farinelli, Hasse und Gluck. Als er nach sieben Tagen erschöpft in Wien ankommt, ist im "Goldenen Ochsen" zumindest für sein leibliches Wohl wieder gesorgt. | ||||
| Mitwirkende: |
| ||||
| Links: | Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
||||
| ← 3 | 4 | 5 → | |||||||||||||||||||||
Bruderliebe |
|||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | WDR 3 - Freitag, 10. Apr 2026 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
[mp3-Stream]
| ||||||||||||||||||||
| Autor(en): | Yves Ravey | ||||||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2013 51 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||||||
| Regisseur(e): | Walter Adler | ||||||||||||||||||||
| Bearbeiter: | Annette Berger | ||||||||||||||||||||
| Regieassistenz: Hannah Georgi Technische Realisation: Matthias Fischenich Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher | |||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Angela Wicharz-Lindner | ||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Max und Jerry sind zwei ungleiche Brüder und kennen einander besser, als ihnen lieb ist. Aber gerade deshalb planen sie gemeinsam ein Verbrechen. Seit 20 Jahren hat er ihn nicht mehr gesehen, als Max seinen Bruder Jerry an einem Bahnhof an der schweizfranzösischen Grenze abholt. Auf Skiern überqueren sie die grüne Grenze. Niemand darf wissen, dass Jerry zurückgekommen ist, denn die beiden haben einen perfiden Plan. Sie entführen die Tochter von Max' Chef und fordern eine halbe Million Lösegeld. Alles scheint wie geplant zu laufen - wäre da nicht von Anfang an ein unausgesprochener Konkurrenzkampf zwischen den Brüdern. Dabei sind die Rollen klar verteilt: Max, der unscheinbare Buchhalter, dessen Liebe zur Tochter des Chefs verschmäht wurde, und Jerry, der harte Profi, der als Konvertit in Afghanistan zum Kämpfer geschult wurde. Aber Regeln und Rollen können sich ändern. | ||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
| ||||||||||||||||||||
| Links: | Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
||||||||||||||||||||
| ← 4 | 5 | 6 → | |||||
Gestorben wird immer rechts |
|||||
|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | SRF 1 - Freitag, 10. Apr 2026 20:00, (angekündigte Länge: 48:00)
[mp3-Stream]
[aac-Stream]
| ||||
| Autor(en): | Charles Lewinsky | ||||
| Produktion: | SRF 2013 48 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||
| Regisseur(e): | Margret Nonhoff | ||||
| Tontechnik: Roland Fatzer Tontechnik: Tom Willen | |||||
| Inhaltsangabe: | Zum 80. Geburtstag von Charles Lewinsky. Ein Hörspiel über das Theater, die Theaterkrise und die Faszination der Bühnenkunst. Vor allem aber tolles Rollenfutter für ein Schauspieler-Duo der Extraklasse, geschrieben vom Schweizer Altmeister der gewitzten Unterhaltung für ein breites Publikum. Das Stadttheater soll geschlossen werden. Dagegen wehrt sich der altgediente Schauspieler Theo Joachim mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln: charmanter Grandseigneur oder brachialer Erpresser – er ist sich für keine Rolle zu schade. Mitten in eine Zeit öffentlicher Sparwut lieferte Charles Lewinsky 2013 die Vorlage für ein Hörspiel, das von einem Komödianten und seiner Gegenspielerin aus der Finanzbranche handelt. Vordergründig streiten sich die beiden auf der leeren Bühne über Geld. Hintergründig unterhalten sie sich über Beruf und Berufung, über die Liebe und über Poesie. Charles Lewinsky, der am 14. April 80 Jahre alt wird, erlangte nach Stationen am Theater und beim Fernsehen landesweite Bekanntheit als Autor der SRF-Sitcom «Fascht e Familie» (1994–1999). Auch seine Romane fanden grosse Beachtung, insbesondere die jüdisch-schweizerische Familiensaga «Melnitz» (2006), die internationale Auszeichnungen bekam. | ||||
| Mitwirkende: |
| ||||
| Links: | Homepage Charles LewinskyMailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
||||
| ← 5 | 6 | 7 → | |
Long Covid – und jetzt?! |
|
|---|---|
| Sendetermine: | DLF - Freitag, 10. Apr 2026 20:05 Teil 3/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
DLF - Freitag, 10. Apr 2026 20:30 Teil 4/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00) |
| Autor(en): | Sebastian Meissner |
| Auch unter dem Titel: | Abschied, Systemversagen und Schmerzmanagement (3. Teil) Dauerschmerzen, Brainfog und Papierkrieg (1. Teil) Rollator, Jubiläum und frühe Literaturspuren (4. Teil) Suizid, Kunst und Selbstbestimmung (2. Teil) |
| Produktion: | DLF 2025 ca. 110 Min. (Stereo) - Feature |
| Ton und Technik: Gunther Rose | |
| Inhaltsangabe: | Sebastian lebt mit ME/CFS – einer Krankheit, die viele als Long Covid kennen und gegen die bislang kaum etwas hilft. Episode 1: Dauerschmerzen, Brainfog und Papierkrieg Sebastian und seine Freunde Anja und Veit sind an ME/CFS erkrankt – einer Krankheit, die lange vor der Pandemie existierte, aber erst unter dem Begriff Long Covid mehr öffentliche Aufmerksamkeit bekam. Sie öffnen uns die Tür zu einem Leben, das nach dem Ausbruch der Krankheit nie wieder normal wurde. Zwischen Arztmarathon und Alltag kämpfen sie um Sichtbarkeit und Selbstbestimmung. Rollator-Shopping, Verschwörungstheorien am Weihnachtstisch, Kunst-Performances auf Liegebaren – ihr Alltag pendelt zwischen Erschöpfung, Wut und Trotz. Ein Blick in ein Leben mit einer Krankheit, die kaum jemand versteht, aber Millionen betrifft. Episode 2: Suizid, Kunst und Selbstbestimmung Wenn Körper aufgeben und Kranksein zur Vollzeitbeschäftigung wird: Sebastian, Anja und Veit suchen nach Wegen aus Isolation und Ohnmacht. Sie erzählen von Schmerz und Verzweiflung, aber auch von Kreativität und Widerstandskraft. Wie entsteht Gemeinschaft, wenn das Leben stillsteht? Und was bedeutet Selbstbestimmung, wenn der eigene Körper Grenzen setzt? Episode 3 Abschied, Systemversagen und Schmerzmanagement Matthias berichtet davon, wie er seine an ME/CFS erkrankte Lebenspartnerin bis zu ihrem Tod begleitet hat und warum er vom bestehenden Versorgungssystem tief enttäuscht ist. Episode 4 Rollator, Jubiläum und frühe Literaturspuren Sebastian und Anja erproben eine ungewöhnliche Behandlungsmethode, während Veit literarische Klassiker nach frühen Beschreibungen der Krankheit durchforstet. Seit über fünf Jahren leben sie mit ME/CFS – wie sieht der Blick auf ihre Zukunft aus? Eine Sendung über Mut, Kunst und die Frage, wie Zusammenhalt in Krankheit neu erfunden werden kann. |
| Links: | Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
| ← 6 | 7 | 8 → | |||
Erreger |
|||
|---|---|---|---|
| Sendetermine: | BR 2 - Freitag, 10. Apr 2026 20:05, (angekündigte Länge: 42:00)
[mp3-Stream]
[mp3-Stream]
| ||
| Autor(en): | Albert Ostermaier | ||
| Produktion: | BR 2001 42 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||
| Genre(s): | Monolog | ||
| Regisseur(e): | Ulrich Lampen | ||
| Komponist(en): | Andrew Pekler | ||
| Ton und Technik: Susanne Herzig Ton und Technik: Wilfried Hauer | |||
| Inhaltsangabe: | Wie real ist der Virus im System eines Menschen, der in der virtuellen Welt der Börsenmonitore lebt? Wie fiktional wird ihm die Welt, wenn ihm seine Realität, sein täglicher Hochleistungssport im Parkett des Börsensaals entzogen wird? Ein Trader gerät urplötzlich in Quarantäne: "ich bin einfallsreich kreativ jung skrupellos hoch motiviert die gesellschaft kann es sich nicht leisten mich zu verlieren." Der Börsenmakler findet sich in einem hermetisch abgeriegelten, aber permanent observierten Zimmer wieder. Und seine Gedanken rennen in einem Monolog um sein Leben. Aufstieg und Fall, Bullen- und Bärenjagd, Halten und Abstoßen durchlaufen die Reflektionen, die eine scharfe Trennung seiner Welten zu keinem Moment zulassen. "Versagen ist eine heilbare Krankheit"' heißt es in Praxis und Psychologie des Börsenhandels. 'Erreger' spielt mit dem alltäglichen Wahnsinn der Geldmacher. "verdiene geld verdiene es wenn du kannst auf anständige und ehrliche weise falls nicht verdiene es irgend wie." Der Monolog ist Gegenentwurf und zugleich Fortsetzung des Hörspiels 'Radio Noir', das der BR 1999 produzierte. "'Radio Noir' ist eigentlich das Nachtstück und 'Erreger' die Tagseite. Eine Sirene bei Nacht und ein Mann, der direkt aus dem Tagesgeschäft in Quarantäne genommen wird. Beide beginnen aus einer Extremsituation heraus zu sprechen. Dabei ist 'Erreger' mehr von Fakten gespeist, vom Wahrnehmungs- und Realitätsspektrum eines Brokers, das klar definiert ist in seiner Arbeitssituation. Die Broker und Trader sind Berufsbilder aus einem Sektor unserer Geschäftswelt, der sehr einflussreich ist in unserer Gesellschaft. Sie bestimmen unsere Wirklichkeit mit, stecken mit ihren Gewinnperspektiven und Definitionen von Welt an, wie das Börsenfieber zeigt. In der Literatur kommen sie aber so gut wie nicht vor. Wir wissen fast nichts über sie, das hat mich gereizt - zu sehen, ob in so einem Trader das Potential für eine antike Fallhöhe steckt. Und so habe ich angefangen zu recherchieren, habe mich mit Brokern getroffen, mit Börsenanalysten, mit Bankern, habe mit denen Gespräche geführt, versucht, ihre Denksysteme und Handlungsmuster zu begreifen. Es war interessant zu sehen, wie sie reagieren, wenn man ihnen sehr persönliche Fragen stellt: Was hat der Beruf für Auswirkungen auf das Privatleben, wie zeichnet sich die enorme Geschwindigkeit des Handels in ihm ab, der permanente Erfolgsdruck, die Alltäglichkeit, mit solch astronomischen Summen an Kapital zu jonglieren?" (Albert Ostermaier) | ||
| Mitwirkende: |
| ||
| Links: | Homepage Andrew PeklerMailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
||
| ← 7 | 8 | 9 → | |
Long Covid – und jetzt?! |
|
|---|---|
| Sendetermine: | DLF - Freitag, 10. Apr 2026 20:05 Teil 3/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
DLF - Freitag, 10. Apr 2026 20:30 Teil 4/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00) |
| Autor(en): | Sebastian Meissner |
| Auch unter dem Titel: | Abschied, Systemversagen und Schmerzmanagement (3. Teil) Dauerschmerzen, Brainfog und Papierkrieg (1. Teil) Rollator, Jubiläum und frühe Literaturspuren (4. Teil) Suizid, Kunst und Selbstbestimmung (2. Teil) |
| Produktion: | DLF 2025 ca. 110 Min. (Stereo) - Feature |
| Ton und Technik: Gunther Rose | |
| Inhaltsangabe: | Sebastian lebt mit ME/CFS – einer Krankheit, die viele als Long Covid kennen und gegen die bislang kaum etwas hilft. Episode 1: Dauerschmerzen, Brainfog und Papierkrieg Sebastian und seine Freunde Anja und Veit sind an ME/CFS erkrankt – einer Krankheit, die lange vor der Pandemie existierte, aber erst unter dem Begriff Long Covid mehr öffentliche Aufmerksamkeit bekam. Sie öffnen uns die Tür zu einem Leben, das nach dem Ausbruch der Krankheit nie wieder normal wurde. Zwischen Arztmarathon und Alltag kämpfen sie um Sichtbarkeit und Selbstbestimmung. Rollator-Shopping, Verschwörungstheorien am Weihnachtstisch, Kunst-Performances auf Liegebaren – ihr Alltag pendelt zwischen Erschöpfung, Wut und Trotz. Ein Blick in ein Leben mit einer Krankheit, die kaum jemand versteht, aber Millionen betrifft. Episode 2: Suizid, Kunst und Selbstbestimmung Wenn Körper aufgeben und Kranksein zur Vollzeitbeschäftigung wird: Sebastian, Anja und Veit suchen nach Wegen aus Isolation und Ohnmacht. Sie erzählen von Schmerz und Verzweiflung, aber auch von Kreativität und Widerstandskraft. Wie entsteht Gemeinschaft, wenn das Leben stillsteht? Und was bedeutet Selbstbestimmung, wenn der eigene Körper Grenzen setzt? Episode 3 Abschied, Systemversagen und Schmerzmanagement Matthias berichtet davon, wie er seine an ME/CFS erkrankte Lebenspartnerin bis zu ihrem Tod begleitet hat und warum er vom bestehenden Versorgungssystem tief enttäuscht ist. Episode 4 Rollator, Jubiläum und frühe Literaturspuren Sebastian und Anja erproben eine ungewöhnliche Behandlungsmethode, während Veit literarische Klassiker nach frühen Beschreibungen der Krankheit durchforstet. Seit über fünf Jahren leben sie mit ME/CFS – wie sieht der Blick auf ihre Zukunft aus? Eine Sendung über Mut, Kunst und die Frage, wie Zusammenhalt in Krankheit neu erfunden werden kann. |
| Links: | Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
| ← 8 | 9 | 10 → | |||||||||||||||||||
De Fru in’n Daak |
|||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | NDR 1 Welle Nord - Freitag, 10. Apr 2026 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
| ||||||||||||||||||
| Autor(en): | Jochen Schimmang | ||||||||||||||||||
| Produktion: | RB/NDR 2010 46 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||
| Genre(s): | Mundarthörspiel | ||||||||||||||||||
| Regisseur(e): | Hans Helge Ott | ||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Bernd Keul | ||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Jochen Schütt | ||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Hauptkommissar Lammers ist seit kurzem im Ruhestand und reist jetzt viel. Aber so richtig abschalten kann er noch nicht: Einmal Spürhund - immer Spürhund! Eben kommt er von einem Madeira-Urlaub zurück und glaubt, endlich den Schlüssel zu einem seit Jahren ungelösten Kriminalfall gefunden zu haben: dem Fall "Verena"! | ||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
| ||||||||||||||||||
| Links: | Homepage Jochen SchimmangMailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
||||||||||||||||||
| ← 9 | 10 | | |
Große Bühne für großes Theater |
|
|---|---|
| Sendetermine: | DLR - Samstag, 11. Apr 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
|
| Autor(en): | Robert Sollich |
| Auch unter dem Titel: | Eine Lange Nacht über das Wiener Burgtheater (Untertitel) |
| Produktion: | DLR/DLF 2026 ca. 165 Min. (Stereo) - Feature |
| Regisseur(e): | Susanne Krings |
| Inhaltsangabe: | Vom Wiener Burgtheater heißt es, es sei das einzige Theater auf der Welt, von dem die Taxifahrer wüssten, was dort gespielt würde. Das „kaiserliche Theater, das Burgtheater war für den Wiener, für den Österreicher mehr als eine bloße Bühne, auf der Schauspieler Theaterstücke spielten; es war der Mikrokosmos, der den Makrokosmos spiegelte (...). Jedes Jubiläum, jedes Begräbnis eines großen Schauspielers wurde zum Ereignis, das alle politischen Geschehnisse überschattete“, formulierte es emphatisch vor einhundert Jahren Stefan Zweig, und noch in diesem Jahrhundert erklärte es ein Burgtheaterdirektor zum sakralen Ort der Kunst, ähnlich dem Louvre und den Uffizien, und verglich den Ruf dorthin mit einem Nobelpreis. Anlässlich des 250. Jahrestages seiner Erhebung zum „teutschen Nationaltheater“ 1776 möchte eine Lange Nacht über das Wiener Burgtheater ergründen, was an diesen mythischen Erzählungen und Überhöhungen (noch) dran ist. Von Charlotte Wolter bis Gert Voss wird sie seine größten Mimen wieder auferstehen lassen, von Joseph Schreyvogel bis Claus Peymann seine berühmtesten Direktoren würdigen und von Franz Grillparzer bis Elfriede Jelinek auf die Stücke schauen, mit denen hier Theatergeschichte geschrieben wurde. Außerdem wird es darum gehen, was mit Ehrenmitgliedern des Burgtheaters nach ihrem Tod geschieht, woher eine Wiener Neigung zum Happy End rührt und warum Burgschauspieler bis vor gar nicht allzu langer Zeit nicht beklatscht werden durften. |
| Links: | Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
10 Datensätze gefunden in 0.0055749416351318 Sekunden