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Das Hörspiel ist 100 Jahre alt.

Vor hundert Jahren, genau am 24.10.1924 um 20:30 Uhr, wurde das erste deutschsprachige Hörspiel gesendet. "Zauberei auf dem Sender" war der Anfang. Erhalten ist es nicht, es wurde live gespielt. 1962 vom Hessischen Rundfunk noch einmal produziert ist es in der ARD-Audiothek zu hören.

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23 Hörspiele im Zeitraum Sonntag, 5. April 2026

Die Chroniken von Narnia 3:

Der Ritt nach Narnia

Sendetermine: SWR Kultur - Sonntag, 5. Apr 2026 00:00 Teil 2/2
Autor(en): Clive Staples Lewis
Auch unter dem Titel: Auf der Flucht (1. Teil)
Der Weg in die Freiheit (2. Teil)
Produktion: SWR 2022 110 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regisseur(e): Robert Schoen
Bearbeiter: Robert Schoen
Komponist(en): b.deutung
Ton und Technik: Alexander Nottny
Ton und Technik: Wolfgang Rein
Besetzung: Kirstin Petri
Regieassistenz: Susann Schütz
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Übersetzung: Christian Rendel
Wolfgang Hohlbein
Inhaltsangabe: „Der Ritt nach Narnia” ist der dritte Teil der „Chroniken von Narnia“. Die ersten beiden Bände sind als Hörbuch erhältlich. Shasta, ein armer Fischerjunge, flieht aus dem Land Kalormen. Das sprechende Pferd Bree überredet ihn, mit ihm ins paradiesische Narnia zu gehen. Auf ihrer Reise begegnen sie Aravis, die ebenfalls auf der Flucht ist. In der schillernden Stadt Tashbaan wird Shasta mit dem Prinzen Corin verwechselt, was unheilbringende Verwicklungen nach sich zieht. So schnell sie können, fliehen die beiden Kinder auf ihren Pferden durch die Wüste - eine Reise, die sie fast das Leben kostet.
Mitwirkende:
Friedhelm Ptok
Leo Knizka
Franziska Hofele
Matthias Bundschuh
Svenja Liesau
Hans Diehl
Martin Engler
Anna B.
Richard Barenberg
Camille Dombrowski
Andreas Fröhlich
Patrick Güldenberg
Wilfried Hochholdinger
Joachim Kaps
Thomas Kellner
Oliver Kraushaar
Marlena McFadzean-Ferguson
Matthias Matschke
Wolfgang Michael
Noah Reinsberg
Ilja Richter
Robert Schoen
Susann Schütz
Nora Solcher
Oliver Stritzel
Gesine Treptow
Tobias Unterberg
Santiago Ziesmer
Kirstin Petri
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Die Chroniken von Narnia 4:

Prinz Kaspian von Narnia

Sendetermine: SWR Kultur - Sonntag, 5. Apr 2026 01:00 Teil 1/2
SWR Kultur - Sonntag, 5. Apr 2026 02:00 Teil 2/2
Autor(en): Clive Staples Lewis
Auch unter dem Titel: Der Kampf um Narnia (2. Teil)
Die Rückkehr (1. Teil)
Produktion: SWR/NDR 2023 110 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regisseur(e): Robert Schoen
Bearbeiter: Robert Schoen
Komponist(en): b. deutung
Ton und Technik: Alexander Nottny
Ton und Technik: Wolfgang Rein
Ton und Technik: Felix Unger
Besetzung: Kirstin Petri
Besetzung: Sandra Pasic
Besetzung: Leon Hase
Regieassistenz: Lisa Spöri
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Übersetzung: Lisa Tetzner
Inhaltsangabe: „Prinz Kaspian von Narnia“ erschien 1951 als 4. Teil der Fantasy-Reihe „Die Chroniken von Narnia“. Sie gehören zu den großen Klassikern der Weltkinderliteratur. Die Geschwister Peter, Susan, Edmund und Lucy waren ein Jahr lang nicht mehr im fantastischen Narnia, während dort jedoch 1300 Jahre vergangen sind. Auf dem Schulweg finden sie sich plötzlich in den Ruinen ihres alten Schlosses Cair Paravel wieder, wo sie einen Zwerg namens Trumpkin treffen. Dieser erzählt, dass die Telmarer, ein Menschenvolk aus dem Westen, Narnia erobert und die alten Bewohner vertrieben hätten. Es muss was geschehen.
Mitwirkende:
Friedhelm Ptok
Valentina Biesinger
Kiara Scheicht
Ben Hadad
Theo Burkholder
Stefan Kaminski
Hans Löw
Carmen-Maja Antoni
Luisa Krause
Nora Solcher
Pascal Odys
Martin Engler
Jonathan Bellin
Sebastian Blomberg
Anna Behr
Hüseyin Michael Cirpici
Camille Dombrowski
Lilia Geigenberger
Ulf Handrek
Stefan Heckmann
Katrin Schwingel
Samuel Simon
Leonie Smolenski
Aljoscha Stadelmann
Gesine Treptow
Nora Treptow
Tobias Unterberg
Santiago Ziesmer
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Die Chroniken von Narnia 4:

Prinz Kaspian von Narnia

Sendetermine: SWR Kultur - Sonntag, 5. Apr 2026 01:00 Teil 1/2
SWR Kultur - Sonntag, 5. Apr 2026 02:00 Teil 2/2
Autor(en): Clive Staples Lewis
Auch unter dem Titel: Der Kampf um Narnia (2. Teil)
Die Rückkehr (1. Teil)
Produktion: SWR/NDR 2023 110 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regisseur(e): Robert Schoen
Bearbeiter: Robert Schoen
Komponist(en): b. deutung
Ton und Technik: Alexander Nottny
Ton und Technik: Wolfgang Rein
Ton und Technik: Felix Unger
Besetzung: Kirstin Petri
Besetzung: Sandra Pasic
Besetzung: Leon Hase
Regieassistenz: Lisa Spöri
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Übersetzung: Lisa Tetzner
Inhaltsangabe: „Prinz Kaspian von Narnia“ erschien 1951 als 4. Teil der Fantasy-Reihe „Die Chroniken von Narnia“. Sie gehören zu den großen Klassikern der Weltkinderliteratur. Die Geschwister Peter, Susan, Edmund und Lucy waren ein Jahr lang nicht mehr im fantastischen Narnia, während dort jedoch 1300 Jahre vergangen sind. Auf dem Schulweg finden sie sich plötzlich in den Ruinen ihres alten Schlosses Cair Paravel wieder, wo sie einen Zwerg namens Trumpkin treffen. Dieser erzählt, dass die Telmarer, ein Menschenvolk aus dem Westen, Narnia erobert und die alten Bewohner vertrieben hätten. Es muss was geschehen.
Mitwirkende:
Friedhelm Ptok
Valentina Biesinger
Kiara Scheicht
Ben Hadad
Theo Burkholder
Stefan Kaminski
Hans Löw
Carmen-Maja Antoni
Luisa Krause
Nora Solcher
Pascal Odys
Martin Engler
Jonathan Bellin
Sebastian Blomberg
Anna Behr
Hüseyin Michael Cirpici
Camille Dombrowski
Lilia Geigenberger
Ulf Handrek
Stefan Heckmann
Katrin Schwingel
Samuel Simon
Leonie Smolenski
Aljoscha Stadelmann
Gesine Treptow
Nora Treptow
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Die Mumins: Der Hut des Zauberers (aka Eine drollige Gesellschaft)

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 5. Apr 2026 07:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Tove Jansson
Produktion: WDR 2024 106 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regisseur(e): Hannah Georgi
Bearbeiter: Christina Hänsel
Komponist(en): Andreas Bick
Technische Realisation: Anna-Christina Wolf
Technische Realisation: Rike Wiebelitz
Regieassistenz: Roman Podeszwa
Regieassistenz: Finn Oleg Schlüter
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Übersetzung: Birgitta Kicherer
Inhaltsangabe: In einem idyllischen Tal, irgendwo in Finnland, leben die Mumins. Das kleine Trollwesen Mumin und seine Muminmama sind auf der Suche nach dem verschollenen Muminpapa. Auf ihrem Weg durch Wälder und Sümpfe machen sie allerhand Bekanntschaften. In ihrer Gestalt ähneln die Mumin-Trolle Nilpferden, aber sie sind viel kleiner: gerade mal knapp 50 cm groß. Sie teilen sich das Land mit Snorks, Filifjonkas, Hemulen, Hatiffnatten und einigen anderen wundersamen Gestalten. Viele haben eigenartige Schrullen, doch alle werden so akzeptiert, wie sie eben sind. Tove Janssons liebenswerte Finnland-Trolle haben längst Weltruhm erreicht. Mumins lange Reise ist der Ausgangspunkt für die vielen lustigen und abenteuerlichen Fantasie-Geschichten rund um Mumin und seine Freunde.
Mitwirkende:
Mumin Daniel Rothaug
Schnüferl Marek Harloff
Muminmama Barbara Philipp
Muminpapa Sascha Gersak
Snufkin Denis Moschitto
Snork Helgi Schmid
Snorka Elisa Afie Agbaglah
Hemul Josef Ostendorf
Steffen Scheumann
Oliver Niesen
Hanna Hilsdorf
Julia Riedler
Albert Kitzl
Lisa Werlinder
Links: Externer Link Homepage Andreas Bick
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Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney 93:

Der Heiratsschwindler

Sendetermine: SRF 3 - Sonntag, 5. Apr 2026 11:10, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Roger Graf
Produktion: DRS 1993 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regisseur(e): Roger Graf
Inhaltsangabe: Herr Mock glaubt, dass seine Tochter einem Heiratsschwindler auf den Leim gekrochen ist. Er möchte, dass Maloney dafür Beweise liefert. Mocks Frau glaubt nicht, dass ihr Schwiegersohn ein Betrüger ist und auch bei der Polizei liegt nichts gegen ihn vor.
Mitwirkende:
Philip Maloney Michael Schacht
Polizist Jodoc Seidel
Frau Mock Alice Brüngger
Peter Mock Ueli Beck
Freundin / Tochter Isabel Schaerer
Herr Tobler Peter Kner
Erzähler Peter Schneider
Links: Externer Link Homepage Roger Graf
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Alle laufen weg. Einer fällt hin.

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 5. Apr 2026 13:04 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Sonntag, 5. Apr 2026 20:03 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Klaus Schirmer
Produktion: DLF/SWR 2025 116 Min. (Stereo) - Feature
Regisseur(e): Friederike Wigger
Ton: Lukas Wilke
Regieassistenz: Swantje Reuter
Inhaltsangabe: 2009 gab es für die Teenager Altaf, Paul und Erik nur einen Ausweg aus Kriminalität und Drogen. Weit weg von der Großstadt sollten sie auf einem Therapiebauernhof wieder zu sich finden. Der Autor hat sie damals begleitet und 2025 wiedergetroffen.
Von der Großstadt aufs Land. Von Nachtleben, Rumhängen, Schule schwänzen zum durchgetakteten Tagesablauf ab sechs Uhr morgens bis zehn Uhr abends. Von der Kriminalität zur therapeutischen Maßnahme und vom Hoch- zum Nullkonsum. Im ersten Teil des Features begleiten wir die drei Teenager im Jahr 2009 bei der Stallarbeit, beim Lauftraining und bei Konflikten, die auch in diesem geschützten Raum nicht ausbleiben.
Mitwirkende:
Verena Jost
Klaus Schirmer
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Die Chroniken von Narnia 7:

Der letzte Kampf

Sendetermine: SWR Kultur - Sonntag, 5. Apr 2026 14:04 Teil 1/2 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Clive Staples Lewis
Auch unter dem Titel: Der falsche Aslan (1. Teil)
Ein neuer Anfang (2. Teil)
Produktion: SWR/NDR 2026 ca. 110 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regisseur(e): Robert Schoen
Bearbeiter: Robert Schoen
Komponist(en): b. deutung
Übersetzung: Wolfgang Hohlbein
Christian Rendel
Mitwirkende:
Friedhelm Ptok
Lisbeth Lisewski
Martin Engler
Daniel Zillmann
u.a.
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Isabellas Welt

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 5. Apr 2026 14:05, (angekündigte Länge: 50:00)
Autor(en): Christian Oelemann
Produktion: HR/RBB 2007 50 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Kinderhörspiel ab 8 Jahre
Regisseur(e): Götz Fritsch
Bearbeiter: Heidi Knetsch
Stefan Richwien
Komponist(en): Uli Edelmann
Markus Hossner
Inhaltsangabe: Isabella hört in Noten: Wenn die Tür quietscht, jemand lacht oder rülpst, sind das für sie Töne in A, Dis oder Gis, mal im Fünfviertel-, mal im Dreivierteltakt. Doch keiner ahnt etwas von Isabellas Begabung. Während ihre Schwester wie besessen für »Jugend musiziert« auf der Geige übt und ihr Bruder sich an der Klarinette versucht, verbringt Isabella ihre Tage am liebsten alleine auf ihrem Hochsitz. Dort notiert sie den Gesang »ihrer« Amsel, so schön findet sie die stets variierenden Melodien. Ihr gesamtes Taschengeld gibt sie für Notenhefte aus, doch das ist ihr Geheimnis. Bis eines Tages ihr Vater eines ihrer Hefte entdeckt. Er hält Isabella - ähnlich wie Mozart - für ein Wunderkind und stiftet ungewollt ein großes Durcheinander.
Mitwirkende:
Isabella Johanna Fritsch
Mareen Anisyah Berty
Tristan Benedikt von Sind
Mutter Susana Fernandes-Genebra
Vater Hanns-Jörg Krumpholz
Tante Vroni Anna-Maria Kuricová
Theophil Behrendt Wolf-Dietrich Sprenger
Jens McPherson Fabian Gerhardt
Köchel / Erzähler Jens Harzer
Violine Uli Edelmann
Klavier, Klarinette, Xylophon, Oboe Max Hassner
Links: Externer Link Homepage Christian Oelemann
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Indien und die Beatles

Sendetermine: WDR 3 - Sonntag, 5. Apr 2026 15:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sigrid Pfeffer
Auch unter dem Titel: Auf den Spuren einer anhaltenden Faszination (Untertitel)
Produktion: WDR 2023 54 Min. (Stereo) - Feature
Regisseur(e): Axel Pleuser
Technische Realisation: Gerd Nesgen
Regieassistenz: Peter Simon
Inhaltsangabe: Im Februar 1968 reisten die Beatles mit ihren Ehefrauen nach Rishikesh in Indien, um im Ashram des Gurus Maharishi Mahesh Yogi zu meditieren. Es war ein medienwirksames Aufeinandertreffen von westlicher und östlicher Kultur. Doch wer hat eigentlich wen inspiriert?
Blumenbekränzte Beatles am Ufer des Ganges – die Fernsehbilder gingen rund um den Globus. Musikalisch war es beileibe nicht der erste Kontakt zwischen den Welten: Jazz und Beat waren längst in Indien angekommen. Tatsächlich aber bedeutete der Besuch in Rishikesh eine tiefe Zäsur. Der Westen begann sich für die klassische indische Musik zu interessieren. Und für indische Musiker veränderte sich durch die Beatles der Blick auf Musik überhaupt.
Das Musikportrait begibt sich auf Spurensuche in Delhi, Rishikesh, Mumbai und Goa. Zeitzeugen und Musiker und Musikerinnen aus der vielfältigen indischen Musikszene von damals und heute erzählen, wie sie persönlich von den Beatles und westlicher Musik beeinflusst wurden. Darunter der Journalist Ajoy Bose, der einen Dokumentarfilm über die Beatles in Indien produziert hat, die Musikproduzentin Kiss Nuka und der DJ und Plattensammler Nishant Mittal.
Mitwirkende:
Nicole Kersten
Stefko Hanushevsky
Daniel Berger
Susanne Pätzold
Johanna Reinders
Sybille Jacqueline Schedwill
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Eine Jugend in Deutschland

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 5. Apr 2026 15:05 Teil 2/3, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ernst Toller
Auch unter dem Titel: Gefängnis (3. Teil)
Jugend (1. Teil)
Revolution (2. Teil)
Produktion: BR 2008 172 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regisseur(e): Katja Langenbach
Bearbeiter: Katja Langenbach
Komponist(en): Jakob Diehl
Ton: Wilfried Hauer
Technik: Susanne Herzig
Regieassistenz: Stefanie Ramb
Inhaltsangabe: 1933 erschien im Amsterdamer Exilverlag Querido "Eine Jugend in Deutschland", der autobiographische Roman des expressionistischen Autors Ernst Toller.
1893 geboren in einem behüteten jüdischen Elternhaus erlebt er in Frankreich den Ausbruch des Ersten Weltkrieges als Literatur-, Philosophie- und Jurastudent. Sofort reist der Patriot Toller nach Deutschland, meldet sich freiwillig als Soldat und wird Unteroffizier. An der Front lernt er den Krieg aus nächster Nähe kennen. Der Enthusiasmus für den Kampf für das Vaterland schwindet schnell. Von den Grausamkeiten des Krieges und dem Massensterben an der Front erschüttert, erkrankt er schwer und wird kriegsuntauglich. Toller setzt in München sein Studium fort und trifft dort, u.a. Thomas Mann, Frank Wedekind und Rainer Maria Rilke. In Heidelberg lernt er Max Weber kennen und ist Mitbegründer des Kulturpolitischen Bunds der Jugend in Deutschland, der "für eine friedliche Lösung der Widersprüche des Völkerlebens" und "Abschaffung der Armut" kämpfen will. Die Reaktion auf die Gründung folgt auf dem Fuß: alle männlichen Mitglieder des Kampfbundes werden als kriegstauglich in die Kasernen geschickt. Toller aber liegt im Krankenhaus und ist deswegen für die Militärbehörden nicht greifbar. Er kann rechtzeitig fliehen und kämpft, durch seinen Einsatz an der Front zum entschiedenen Kriegsgegner geworden, in München an der Seite Kurt Eisners gegen die Verantwortlichen des Kriegs. Nach seiner Teilnahme an Kundgebungen wird er verhaftet und nutzt die Zeit im Militärgefängnis, die Schriften von Marx, Engels und Rosa Luxemburg zu studieren. Vom Ausbruch der Revolution Anfang November 1918 erfährt er im Krankenbett. Die Arbeiter in den Fabriken, die Kriegsgeschädigten, Studenten, Bürger, ziehen in die Kasernen der Städte, wo sich die kaiserlichen Militärmächte den rebellierenden Massen ergeben. Der Arbeiter- und Soldatenrat wählt Kurt Eisner zum ersten Ministerpräsidenten des neu ausgerufenen Freistaates Bayern.
Kurt Eisner wird am 21. Februar 1919 auf offener Straße ermordet. Der Zentralrat der Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte übernimmt die Regierungsgewalt. Am 7. April 1919 wird die erste Münchner Räterepublik ausgerufen. Sie ist der Versuch, aus dem aus dem Königreich Bayern entstandenen Freistaat einen sozialistischen Staat in Form einer Rätedemokratie zu schaffen. Toller wird der Vorsitzende ihres Zentralrates. Nach nur sechs Tagen wird der von der USPD geführte Zentralrat von den Kommunisten abgesetzt und die zweite Münchner Räterepublik ausgerufen. Auch an dieser zweiten Räterepublik beteiligt Toller sich aktiv. Er kämpft als Truppenführer der "Roten Armee" an vorderster Front in der Umgebung von Dachau.
Doch auch die zweite Räterepublik stellt sich als nicht stabil heraus; am 2. Mai durch die weißen Truppen mit viel Blutvergießen niedergeschlagen. Alle Mitglieder des Vollzugsrates werden verhaftet, nur Toller kann sich verbergen. Er wird polizeilich gesucht, Unterschlupf ist nur schwer auffindbar, und alle, die ihn decken oder verstecken, schweben ebenfalls in Lebensgefahr. Er wird in einem seiner Verstecke aufgegriffen und im Juni 1919 zu fünf Jahren Festungshaft wegen Hochverrats verurteilt. Während er in mehreren bayerischen Gefängnissen seine Strafe absitzt, findet an der Volksbühne Berlin die Uraufführung seiner Dramen Die Wandlung (1919) und Masse Mensch (1921) statt. Toller wird ein bekannter Dramatiker. Um ein Zeichen gegen die unmenschlichen Haftbedingungen zu setzen, tritt Toller in den Hungerstreik. Nach seiner Entlassung wird er nach Sachsen abgeschoben.
Auch an der zweiten Münchner Räterepublik beteiligt Toller sich aktiv. Er kämpft als Truppenführer der Roten Armee an vorderster Front in der Umgebung von Dachau. Doch auch diese Räterepublik stellt sich als nicht stabil heraus, sie wird durch Freikorps und Reichswehren mit viel Blutvergießen niedergeschlagen. Alle Mitglieder des Vollzugsrates werden verhaftet, Toller versteckt sich. Er wird polizeilich gesucht. Alle, die ihn decken oder verstecken, schweben ebenfalls in Lebensgefahr. Er wird in einem seiner Verstecke aufgegriffen und im Juni 1919 zu fünf Jahren Festungshaft wegen Hochverrats verurteilt. Während er in mehreren bayerischen Gefängnissen seine Strafe absitzt, findet an der Volksbühne Berlin die Uraufführung seiner Dramen Die Wandlung (1919) und Masse Mensch (1921) statt. Toller wird ein bekannter Dramatiker. Um ein Zeichen gegen die unmenschlichen Haftbedingungen zu setzen, tritt Toller in den Hungerstreik. Nach seiner Entlassung wird er nach Sachsen abgeschoben.
Mitwirkende:
Toller Steven Scharf
Anwalt, Major Andre Jung
Arbeiter, Freund, Leutnant Oliver Losehand
Aufseher, Stimme am Telefon Wolfgang Menardi
Bauer, Kriegsgerichtsrat, Küster Rudolf Waldemar Brem
Dr. Berut, Leutnant, Wärter Paul Herwig
Dr. Lipp, Offizier Michael Tregor
Eglhofer, Wärter Maximilian Brückner
Ernst David Herber
Freundin Brigitte Hobmeier
Gastfreund, Soldat Martin Carnevali
Josef, Bürounteroffizier, Kriminalkommissar, Polizist Andreas Bittl
Jule Anna Barbara Kurek
Junge, Sektionsführer, Wache Ferdinand Schmidt-Modrow
Maria Julia Loibl
Marie, Kindermädchen, Frauenstimme Elisabeth Wasserscheid
Mutter Annette Paulmann
Sebastian, Arbeiter, Maurer Michael A. Grimm
Staatsanwalt Hoffmann, Feldwebel, Zahlmeister Oliver Mallison
Staatsanwalt Lieberich, Direktor, Sergeant Stefan Wilkening
Stanislaus Philip Götz
Männerstimmen Maximilian Brückner
Männerstimmen Paul Herwig
Männerstimmen Michael Tregor
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Schöne neue Welt

Sendetermine: RBB Radio3 - Sonntag, 5. Apr 2026 16:00 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Aldous Huxley
Auch unter dem Titel: Brave new world (Buchvorlage (engl. Originaltitel))
Produktion: rbb 2016 110 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Science Fiction
Dystopie
Regisseur(e): Regine Ahrem
Bearbeiter: Regine Ahrem
Komponist(en): Michael Rodach
Ton: Peter Avar
Schnitt: Benjamin Ihnow
Regieassistenz: Sarah Krüger
Dramaturgie: Michael Becker
Übersetzung: Uda Strätling
Inhaltsangabe: Im Jahre 632 nach Ford scheint die Welt perfekt zu sein: Armut, Krankheit und Alter sind abgeschafft und mit uneingeschränktem Kopulieren und Konsumieren werden die Menschen bei Laune gehalten. Im Übrigen hat jeder seinen Platz in der Gesellschaft. Alphas kontrollieren die Macht, während Epsilons als Halbidioten Maschinen bedienen. Und sollte sich doch irgendwann mal ein Problem auftun, gibt es Soma, die Droge, die alle Unannehmlichkeiten hinwegfegt. Bei einem Ausflug in die verbotene Zone eines Eingeborenenreservats, macht der Alpha-Plus Bernard die erschütternde Bekanntschaft mit einem jungen Halbwilden, der in Shakespeare-Versen spricht. Er nimmt ihn mit sich in die Zivilisation. Und plötzlich geht ein Riss durch die schöne neue Welt...
Mitwirkende:
Erzählerin Leslie Malton
Bernhard Marx Lars Rudolph
Lenina Cathlen Gawlich
John, der 'Wilde' Christopher Nell
Helmholtz Watson Alexander Radszun
Direktor der Brut- und Normzentrale Gerd Wameling
Fanny Britta Steffenhagen
Linda, Johns Mutter Regina Lemnitz
Morgana Mond Elfriede Irrall
Henry Foster Udo Schenk
Jan Dose
Effi Rabsilber
Jockel Tschiersch
Katharina Pütter
Adam Nümm
Katja Teichmann
Andreas Frakowiak
Rosario Bona
Joachim Bliese
Chris Pichler
Moritz Hoyer
Irm Hermann
Links: Externer Link Homepage Michael Rodach
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Zum Tal abfallende Landschaften

Sendetermine: SR 2 - Sonntag, 5. Apr 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Lena Müller
Produktion: RBB/SR 2015 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regisseur(e): Anouschka Trocker
Komponist(en): Seby Ciurcina
Ton: Venke Decker
Ton: Martin Seelig
Regieassistenz: Maya Marckwordt
Inhaltsangabe: Ein Bauernhof zwischen Saar und Mosel, Typ "Lothringisches Bauernhaus". Hier lebte die Großmutter, rackerte sich ab zwischen Kühen, Schweinen und Feldarbeit. Hier wird sie nun sterben. Schon ist kein Lebenszeichen mehr von ihr zu hören als ihr immer schwächer werdender, rasselnder Atem. Verwaist stehen der alte Traktor und die Gerätschaften im Schuppen. Vergilbt ist auch das Tagebuch, in das sie akribisch Wetterverhältnisse und Ernteerträge notierte. Gemeinsam mit ihrem jüngeren Bruder ist Mimi noch einmal hierhergekommen, wo sie so oft die Ferien verbracht hat. Auch ihre Tante kommt, um Abschied zu nehmen. Die drei erinnern sich, tragen zusammen, was sie über die Sterbende wissen. Wie war deren Leben, das sie bislang so unbefragt hingenommen hatten? Was hat sie ihnen für ihr eigenes Leben mitgegeben, im Positiven wie im Negativen? Was war, und was wird von ihr bleiben?
Mitwirkende:
Mimi Anne Müller
Sanfter Junge Tino Mewes
Die Mittlere Rosa Enskat
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34 Meter über dem Meer

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 5. Apr 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Annika Reich
Produktion: WDR 2013 54 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regisseur(e): Petra Feldhoff
Bearbeiter: Cornelia Walter
Komponist(en): Mike Herting
Technische Realisation: Jonas Bergler
Regieassistenz: Jasmin Schäffler
Dramaturgie: Ursula Schregel
Inhaltsangabe: Ella trifft per Zufall auf den schrulligen Meeresbiologen Horwitz, der aus seiner riesigen Wohnung die perfekte Nachahmung der Nautilus gemacht hat. Jetzt will Horwitz sein großzügiges Domizil gegen ihre kleine 2-Zimmer- Wohnung tauschen. Sie geht sofort auf das Angebot ein. Die Berliner Jungredakteurin Ella, den Kopf voller Ideen und zum ersten Mal ernsthaft verliebt, zögert noch, Paul in ihr Leben zu lassen. Der schon in die Jahre gekommene Horwitz erhofft sich nach dem Wohnungstausch ein anderes Leben und endlich neue Inspiration. Aber da steht plötzlich Ellas schräge und abenteuerlustige Mutter nichtsahnend vor seiner neuen Tür. Eine Geschichte voll Witz, Melancholie, Intelligenz und Intensität über die Schwierigkeit, ein authentisches Leben zu führen.
Mitwirkende:
Ella Anne Kanis
Horowitz Peter Prager
Paul, Ellas Freund Barnaby Metschurat
Jasmin, Ellas Schwester Anne Ratte-Polle
Sybille, Mutter von Ella, Jasmin Barbara Schöne
Zwillingsschwester von Horowitz Carmen-Maja Antoni
Leo, Jasmins Mann Max Urlacher
Nachbar/Ober Alexander Hauff
Links: Externer Link Homepage Mike Herting
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Die Erleuchteten - Von der Sehnsucht nach dem großen Durchblick

Sendetermine: NDR Kultur - Sonntag, 5. Apr 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sabine Fringes
Produktion: NDR 2019 52 Min. (Stereo) - Feature
Regisseur(e): Eva Solloch
Technische Realisation: Kai Schliekelmann
Technische Realisation: Elke Steinort
Inhaltsangabe: Sie soll eine tiefe Sinn- und Seins-Erfahrung sein: Die Erleuchtung. Die Sehnsucht nach dem ganz großen Durchblick ist groß und wahrscheinlich so alt wie die Menschheit. Doch noch nie zuvor waren so viele Stimmen darüber hörbar wie heute, wie im jetzigen Medienzeitalter – und viele glauben gar an die Möglichkeit eines einzigartigen „Bewusstseinssprungs“ in der Geschichte der Menschheit. Die einen gehen den Weg des Yogis, des Sufis oder des Zen, andere folgen zu Hause im Internet Vorträgen spontan erleuchteter Meister oder studieren Dutzende von Büchern zum Thema. Die Erleuchtung ist für den spirituellen Sinnsucher das, was der Mount Everest für den Bergsteiger - und zugleich ist sie nichts, was durch Anstrengung willentlich erreicht werden könnte.
Mitwirkende:
Cathlen Gawlich
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Überreichtum

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 5. Apr 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Kristin Langen
Gilda Sahebi
Auch unter dem Titel: Wie Vermögensungleichheit Demokratie angreift (Untertitel)
Produktion: SWR 2026 ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Regisseur(e): Iris Drögekamp
Inhaltsangabe: Vermögen ist in Deutschland extrem ungleich verteilt – mit Folgen für Politik und Demokratie. Das ARD-Radiofeature geht der Frage nach, wie Vermögende ganz legal politischen Einfluss ausüben können.
Gleichzeitig fühlen sich viele Menschen im Land nicht mehr repräsentiert. In Interviews mit Erben, Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmerinnen, Forschenden und Lobbyisten wird nach möglichen Zusammenhängen von Vermögenskonzentration, Überreichtum und Demokratiedefiziten gesucht.
Kern der Recherche ist die Frage, ob in der repräsentativen Demokratie der Bundesrepublik Deutschland wirklich jede Stimme gleich viel wert ist.
Exklusiv berichtet ein deutscher Milliardenerbe, warum seine Familie aufgrund ihres Vermögens stärker und einfacher politische Macht ausüben kann als andere. Aber nicht nur wohlhabende Familien und Einzelpersonen nehmen Einfluss – auch Unternehmen können durch Lobbyagenturen oder Spenden auf Gesetze und Verordnungen einwirken.
Die Autorinnen stellen die Theorie in Frage, dass eine Stärkung der Wirtschaft automatisch eine Stärkung der Demokratie bedeute. Sie zeigen auf, dass autoritäre, anti-demokratische Kräfte ökonomische Schieflagen nutzen, um den Glauben an die repräsentative Demokratie zu schwächen. Das Feature ergründet aber auch Wege, wie Vertrauen in die Demokratie gestärkt werden kann – von gerechterer Besteuerung bis zu partizipativen Beteiligungsformen.
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Die Entdeckung des Himmels

Sendetermine: SWR Kultur - Sonntag, 5. Apr 2026 18:20 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 100:00)
NDR Kultur - Sonntag, 5. Apr 2026 19:05 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Harry Mulisch
Auch unter dem Titel: Der Plan (1. Teil)
Die Erfüllung (2. Teil)
Produktion: NDR 1999 148 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regisseur(e): Hans Gerd Krogmann
Bearbeiter: Valerie Stiegele
Regieassistenz: Gabriele Roosch
Technische Realisation: Jutta Liedemit
Technische Realisation: Christine Berger
Übersetzung: Martina den Hertog-Vogt
Inhaltsangabe: "Gott, wen wundert´s, ist unzufrieden mit den Menschen, und deshalb sollen seine Engel nun den Pakt zwischen Gott und der Menschheit aufkündigen, indem sie die Gesetzestafeln des Moses von der Erde zurückholen. Für diese Aufgabe brauchen sie ein ungewöhnliches menschliches Wesen, dessen Herkunft und Zeugung sie minutiös planen. So haben sie ihm zwei Väter zugedacht. Beide Männer verbindet eine unzertrennliche Freundschaft. Und so geschieht es, daß die junge Musikerin Ada erst die Geliebte des einen, später die Frau des anderen wird, ohne sicher zu wissen, wer der Vater ihres Kindes ist. Genau dieser Knabe aber ist nun der Götterbote.
"So groß seine Todesangst auch war, seine Krawatte war farblich immer auf seine Socken abgestimmt." So charakterisiert Harry Mulisch die Hauptfigur Max Delius in `Die Entdeckung des Himmels', einen junger Wissenschaftler mit genialen Zügen, dessen Mutter vom Ehemann denunziert und nach Auschwitz geschickt wird. Max ist das Werkzeug eines göttlichen Plans. Er zeugt einen Sohn, Quinten, der die zwei Gesetzestafeln Moses in ihrem römischen Versteck finden und sie in den Himmel bringen wird. Mit der Folge allerdings, dass Luzifer die Herrschaft übernimmt. "Die Hölle wird auf der Erde losbrechen, die Menschheit ersticken in ihrem eigenen Müll: in Satans Scheiße."
Aber ist Max wirklich der Vater von Quinten? In der Nacht der Empfängnis schlief die Mutter Ada auch mit Altsprachler Onno Quist, dem besten Freund von Max. Bei einem Autounfall während der Schwangerschaft verliert Ada ihr Bewusstsein und verdämmert ihr weiteres Leben. Quintens Großmutter übernimmt die Pflege des Neugeborenen. Max und Onno kümmern sich durch geistreiche Gespräche über allerlei Wissenswertes um seine Erziehung.
Harry Mulischs 1992 erschienenes Buch 'Die Entdeckung des Himmels' gilt als opus magnum seines Autors. Es ist psychologischer Gesellschaftsroman, Märchen, Zeitpanorama, Abenteuergeschichte und Parabel zugleich, oder wie Mulisch selber sagt 'ein heiteres Spiel, ein ernster Scherz'." (Valerie Stiegele)
Mitwirkende:
Engel Ulrike Krumbiegel
Cherubim Gerd Baltus
Ono Quist Cornelius Obonya
Max Delius Philipp Moog
Ada Broons Anne Weber
Sophia Broons Marlen Diekhoff
Mutter Quist Renate Schroeter
Bruder Quist Volker Hanisch
Helga Hartmann Ulrike Grote
Quinten Quist als Kind Ivo Möller
Quinten Quist als junger Mann Jens Wawrczeck
Krankenschwester Regine Lamster
Theo Kern Werner Rehm
Piet Keller Gerd Samariter
Parteivorsitzender Koos Jörg Gillner
Polizeibeamtin Monika Barth
Arzt Raimund Lang
Ansager Siegfried W. Kernen
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Stolz und Vorurteil

Sendetermine: DLR - Sonntag, 5. Apr 2026 18:30 Teil 2/3, (angekündigte Länge: 84:00)
Autor(en): Jane Austen
Produktion: HR/DLR/Hörverlag 2022 250 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regisseur(e): Kai Grehn
Bearbeiter: Kai Grehn
Komponist(en): Murat Parlak
Ton und Technik: Jean Szymczak
Regieassistenz: Melina von Gagern
Dramaturgie: Cordula Huth
Übersetzung: Manfred Allié
Gabriele Kempf-Allié
Inhaltsangabe: In Jane Austens Klassiker hofft Mrs. Bennet, ihre Töchter mit wohlhabenden Herren verheiraten zu können. Ein heiteres und scharf analysiertes Gesellschaftsbild als große dreiteilige Hörspielproduktion.
England im frühen 19 Jahrhundert: Das Ehepaar Bennet, das unterschiedlicher kaum sein könnte, lebt auf dem ländlichen Familiensitz Longbourn mit seinen fünf Töchtern. Diese sind allesamt ins liebes- und heiratsfähige Alter gekommen, und so ist das alles beherrschende Thema, wer wann mit wem und wie zusammenkommt und was in finanzieller und sozialer Hinsicht zu berücksichtigen ist. Nicht nur sollen sie möglichst „gut“, sondern überhaupt verheiratet werden, damit sie nicht nach dem Tode ihres Vaters auf der Straße stehen. Den Familiensitz würden nämlich nicht die Ehefrau und die Töchter erben, sondern ein entfernter männlicher Verwandter. Immerhin, der ein oder andere Heiratskandidat lässt sich in der Umgebung Longbourns blicken. Die älteste Bennettochter ist ausnehmend hübsch, sanft und besonnen. Die zweitälteste Elizabeth hingegen leuchtet mit ihrer Intelligenz und ihrem frischen Humor aus der Geschwisterriege heraus. Der dritten Tochter Mary, ernst und strebsam, kommt im Hörspiel die Rolle einer Erzählerin zu, und die beiden Jüngsten, Lydia und Kitty, kompromittieren mit ihrer Unbedarftheit und unüberlegten Handlungen die ganze Familie. Doch kann das menschliche Bewusstsein überhaupt sich und andere erkennen, um richtige Entscheidungen zu treffen?
Mitwirkende:
Mrs. Austen Aenne Schwarz
Elizabeth Maeve Metelka
Jane Jule Böwe
Mary Marie-Luise Stockinger
Charlotte Laura Balzer
Lydia Hanna Plaß
Mrs. Bennett Dagmar Manzel
Mr. Bennett Josef Ostendorf
Mr. Darcy Alexander Fehling
Mr. Collins Marek Harloff
Mrs. Bingley Claudia Graue
Mr. Bingley Sebastian Urzendowsky
Mrs. Hearst Linn Reusse
Diener Kai Grehn
Sir Lucas Pascal Lalo
Fitzwilliam Jannik Schümann
Lady Catherine Astrid Meyerfeldt
Mrs. Gardiner Katharina Schüttler
Maria Fleurie Malburg
Mrs. Reynolds Eva Weißenborn
Sebastian Blomberg
Musiker .
Klavier Murat Parlak
Kontrabass Simon Backhaus
Oboe Michael Höfele
Violine Peter Zelienka
Violoncello Ulrich Horn
Gesang Claudia Graue
Gesang Maeve Metelka
Gesang Hanna Plaß
Links: Externer Link Homepage Murat Parlak
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Riefenstahl: Influencerin des Bösen

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 5. Apr 2026 18:30 Teil 2/5 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Katja Paysen-Petersen
Auch unter dem Titel: Großes Kino für den Führer (3. Teil)
Hitlers Fangirl (1. Teil)
Leni in Hollywood (4. Teil)
Nazi-Soap am Nordseestrand (2. Teil)
Sonderfilmtrupp für Hitler (5. Teil)
Produktion: WDR 2026 163 Min. (Stereo) - Feature
Regisseur(e): Klaus Uhrig
Inhaltsangabe: Sie war berühmt, gefeiert, stilprägend – und eine der wichtigsten Propagandistinnen des NS-Regimes. Leni Riefenstahl gilt bis heute als Ausnahmeerscheinung der Filmgeschichte. Ihre größten Erfolge feierte sie mit Filmen für Adolf Hitler. Und doch behauptete sie bis zu ihrem Tod mit 101 Jahren: Sie habe von den Verbrechen der Nazis nichts gewusst. Nichts geahnt. Immer zu spät von allem erfahren. Mitschuld ausgeschlossen.
Der Podcast 'Riefenstahl: Influencerin des Bösen' nimmt diese Selbstinszenierung auseinander. Host Katja Paysen-Petersen rekonstruiert Riefenstahls Leben neu – mit bislang unveröffentlichten Tonaufnahmen aus ihrem Nachlass, abgeglichen mit historischen Quellen. Die Serie erzählt vom Aufstieg einer ehrgeizigen Künstlerin, von Nähe zur Macht, von Lügen, Selbstmythen – und davon, wie Propaganda funktioniert. Damals wie heute.
Folge 1: Wir öffnen Leni Riefenstahls Nachlass: bislang unveröffentlichte Gespräche mit Freunden, Journalisten und ihrem Verleger. Das bringt uns ins Deutschland Anfang der 1930er: gesellschaftliche Umbrüche und politisches Chaos. Riefenstahl sucht ihren Platz, wechselt vom Tanz zum Film, führt als eine der ersten Frauen Regie. Dann erlebt sie Adolf Hitler live im Berliner Sportpalast. Ein Moment, der alles verändert.
Folge 2: 1932, noch vor der Machtergreifung der Nazis, trifft Riefenstahl Hitler an der Nordsee. Sie sagt später: Sie habe sein Filmangebot abgelehnt. Stimmt das? Wir prüfen ihre Version. Klar ist: Nach 1933 bekommt sie einen Auftrag, der ihr Leben – und ihre Lebenslüge nach dem Krieg – für immer prägt.
Folge 3: (Angeblich) kein Vertrag, nur drei Tage Vorbereitung – und der Beginn einer beispiellosen Karriere: Mit „Sieg des Glaubens“ und „Triumph des Willens“ wird Riefenstahl zur Star-Regisseurin des NS-Staates. Später behauptet sie, alles sei unpolitische Kunst gewesen. Wir zeigen, wie sie ihre Nähe zur Macht umdeutet – und warum „Olympia“ 1936 ihr wohl bester Film ist.
Folg 4: Hollywood, 1938. Riefenstahl reist mit „Olympia“ durch die USA, trifft Walt Disney – während in Deutschland Synagogen brennen. In Amerika wird sie gefeiert und angefeindet zugleich. Zurück in Berlin plant sie neue Filme mit Hitler. Dann erreicht sie in den Dolomiten die Nachricht vom Beginn des Zweiten Weltkriegs.
Folge 5: September 1939: Riefenstahl zieht mit einem eigenen „Sonderfilmtrupp“ nach Polen. In Końskie wird sie Zeugin eines Massakers – das sie später abstreitet. Zurück in Deutschland dreht sie „Tiefland“ und nutzt Sinti und Roma aus Lagern als Statisten. Nach 1945 beginnt ihre größte Inszenierung: die Legende vom Nicht-gewusst-haben.
Mitwirkende:
Katja Paysen-Petersen
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Die Mumins: Sturm im Mumintal

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 5. Apr 2026 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Tove Jansson
Produktion: WDR 2024 53 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regisseur(e): Hannah Georgi
Bearbeiter: Christina Hänsel
Komponist(en): Andreas Bick
Technische Realisation: Rike Wiebelitz
Technische Realisation: Anna-Christina Wolf
Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher
Technische Realisation: Jan Roloff
Besetzung: Ulrich Korn
Regieassistenz: Roman Podeszwa
Regieassistenz: Finn Oleg Schlüter
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Übersetzung: Birgitta Kicherer
Inhaltsangabe: Ein Unwetter mit Sturm und Regen tobt. So arg steigt das Wasser im Mumintal, dass sich alle auf ein vorbeischwimmendes Gebäude retten müssen. Neugierig erkunden die Freunde das Haus mit seinen vielen seltsamen Räumen.
Mitwirkende:
Erzählerin Lisa Werlinder
Mumin Daniel Rothaug
Schnüferl Marek Harloff
Muminmama Barbara Philipp
Muminpapa Sascha Gersak
Snorka Elisa Afie Agbaglah
Klein Mü Marina Frenk
Mümmla Mira Partecke
Misa Anna Böttcher
Kleinhopsler Frank Musekamp
Homsa Christopher Schärf
Emma Justine Hauer
Snufkin Denis Moschitto
Filifjonka Jele Brückner
Parkwächter-Hemul Kei Muramoto
Igelkind Irma Georgi
Igelmama Katharina Schmalenberg
Wärter-Hemul Uke Bosse
Hemulin Isabel Trimborn
Links: Externer Link Homepage Andreas Bick
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Die Entdeckung des Himmels

Sendetermine: SWR Kultur - Sonntag, 5. Apr 2026 18:20 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 100:00)
NDR Kultur - Sonntag, 5. Apr 2026 19:05 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Harry Mulisch
Auch unter dem Titel: Der Plan (1. Teil)
Die Erfüllung (2. Teil)
Produktion: NDR 1999 148 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regisseur(e): Hans Gerd Krogmann
Bearbeiter: Valerie Stiegele
Regieassistenz: Gabriele Roosch
Technische Realisation: Jutta Liedemit
Technische Realisation: Christine Berger
Übersetzung: Martina den Hertog-Vogt
Inhaltsangabe: "Gott, wen wundert´s, ist unzufrieden mit den Menschen, und deshalb sollen seine Engel nun den Pakt zwischen Gott und der Menschheit aufkündigen, indem sie die Gesetzestafeln des Moses von der Erde zurückholen. Für diese Aufgabe brauchen sie ein ungewöhnliches menschliches Wesen, dessen Herkunft und Zeugung sie minutiös planen. So haben sie ihm zwei Väter zugedacht. Beide Männer verbindet eine unzertrennliche Freundschaft. Und so geschieht es, daß die junge Musikerin Ada erst die Geliebte des einen, später die Frau des anderen wird, ohne sicher zu wissen, wer der Vater ihres Kindes ist. Genau dieser Knabe aber ist nun der Götterbote.
"So groß seine Todesangst auch war, seine Krawatte war farblich immer auf seine Socken abgestimmt." So charakterisiert Harry Mulisch die Hauptfigur Max Delius in `Die Entdeckung des Himmels', einen junger Wissenschaftler mit genialen Zügen, dessen Mutter vom Ehemann denunziert und nach Auschwitz geschickt wird. Max ist das Werkzeug eines göttlichen Plans. Er zeugt einen Sohn, Quinten, der die zwei Gesetzestafeln Moses in ihrem römischen Versteck finden und sie in den Himmel bringen wird. Mit der Folge allerdings, dass Luzifer die Herrschaft übernimmt. "Die Hölle wird auf der Erde losbrechen, die Menschheit ersticken in ihrem eigenen Müll: in Satans Scheiße."
Aber ist Max wirklich der Vater von Quinten? In der Nacht der Empfängnis schlief die Mutter Ada auch mit Altsprachler Onno Quist, dem besten Freund von Max. Bei einem Autounfall während der Schwangerschaft verliert Ada ihr Bewusstsein und verdämmert ihr weiteres Leben. Quintens Großmutter übernimmt die Pflege des Neugeborenen. Max und Onno kümmern sich durch geistreiche Gespräche über allerlei Wissenswertes um seine Erziehung.
Harry Mulischs 1992 erschienenes Buch 'Die Entdeckung des Himmels' gilt als opus magnum seines Autors. Es ist psychologischer Gesellschaftsroman, Märchen, Zeitpanorama, Abenteuergeschichte und Parabel zugleich, oder wie Mulisch selber sagt 'ein heiteres Spiel, ein ernster Scherz'." (Valerie Stiegele)
Mitwirkende:
Engel Ulrike Krumbiegel
Cherubim Gerd Baltus
Ono Quist Cornelius Obonya
Max Delius Philipp Moog
Ada Broons Anne Weber
Sophia Broons Marlen Diekhoff
Mutter Quist Renate Schroeter
Bruder Quist Volker Hanisch
Helga Hartmann Ulrike Grote
Quinten Quist als Kind Ivo Möller
Quinten Quist als junger Mann Jens Wawrczeck
Krankenschwester Regine Lamster
Theo Kern Werner Rehm
Piet Keller Gerd Samariter
Parteivorsitzender Koos Jörg Gillner
Polizeibeamtin Monika Barth
Arzt Raimund Lang
Ansager Siegfried W. Kernen
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Alle laufen weg. Einer fällt hin.

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 5. Apr 2026 13:04 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Sonntag, 5. Apr 2026 20:03 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Klaus Schirmer
Produktion: DLF/SWR 2025 116 Min. (Stereo) - Feature
Regisseur(e): Friederike Wigger
Ton: Lukas Wilke
Regieassistenz: Swantje Reuter
Inhaltsangabe: 2009 gab es für die Teenager Altaf, Paul und Erik nur einen Ausweg aus Kriminalität und Drogen. Weit weg von der Großstadt sollten sie auf einem Therapiebauernhof wieder zu sich finden. Der Autor hat sie damals begleitet und 2025 wiedergetroffen.
Von der Großstadt aufs Land. Von Nachtleben, Rumhängen, Schule schwänzen zum durchgetakteten Tagesablauf ab sechs Uhr morgens bis zehn Uhr abends. Von der Kriminalität zur therapeutischen Maßnahme und vom Hoch- zum Nullkonsum. Im ersten Teil des Features begleiten wir die drei Teenager im Jahr 2009 bei der Stallarbeit, beim Lauftraining und bei Konflikten, die auch in diesem geschützten Raum nicht ausbleiben.
Mitwirkende:
Verena Jost
Klaus Schirmer
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Iolanda

Sendetermine: DLF - Sonntag, 5. Apr 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Giorgia Cadeddu
Vittoria Soddu
Auch unter dem Titel: Adaption des gleichnamigen sardischen Features „Iolanda mi nant de nòmini“ (Untertitel)
Produktion: DLR/SWR 2026 ca. 52 Min. (Stereo) - Feature
Regisseur(e): Christian Lerch
Ingo Kottkamp
Bearbeiter: Christian Lerch
Ingo Kottkamp
Inhaltsangabe: Angaben zur Originalfassung Iolanda mi nant de nòmini – STUDIOLANDA 2021 Hördoku auf Sardisch und Italienisch, 31 Minuten Von Giorgia Cadeddu und Vittoria Soddu – STUDIOLANDA Entstanden im Rahmen des Programms YASS! You are so sound Kuratiert von Radio Papese (Ilaria Gadenz und Carola Haupt) Mentorin: Rikke Houd Mit: Orlanda Sassu Stimmen: Roberta Porceddu, Valentina Pusceddu, Roberto Maccioni, Giorgia Cadeddu, Lidia Sanna, Carlo Virdis, Marzia und Michele Sioscia Stimmenarchiv Sassu-Porceddu: Efisio Sanna, Vitalia, Antonietta Porcu, Rafaella, Touristen in Iolandas und Efisios Baumhütte zwischen 1969 und 2014 Digitalisierung des Sassu-Porceddu-Soundarchivs: SOUNDSCAPE RECORDINGS Mastering: Luigi Frassetto Dank an Roberta Porceddu, Allessio Lisci, Associazione antincendio Gentilis und Iganzio Nurra
Wer die Stimme von Orlanda Sassu (1924-2015) gehört hat, vergisst sie nicht. Zum Glück hat die sardische Poetin, Sängerin und Ökologin ihr Leben auf Kassetten aufgezeichnet. Wiedergehört und neu montiert entsteht eine Zeitreise durch Sardinien.
Kassetten als Zeitmaschinen. Orlanda Sassu, genannt Iolanda, war eine sardische Dichterin und frühe Öko-Aktivistin (1924-2015). Auf Tonbändern archivierte sie zeitlebens ihre Erinnerung. Die Lieder, Gedichte und Begegnungen der Poetin beschwören eine einzigartige Lebenswelt und Sprachkultur herauf, die auf der Insel allmählich verschwindet. Ihre Stimme durchbricht Zeitgrenzen und führt zu den Orten ihres Lebens: zum Fluss, in die Kleinstadt Guspini, ans Meer, in die Sanddünen zur Baumhütte, die sie mit ihrem Gefährten Efisio zum Schutz eines jahrhundertealten Wacholderbaums errichtet hatte. Unübersetzte sardische O-Töne entziehen sich dem eindeutigen Verständnis: Die deutsche Adaption lässt deren Klang für sich sprechen. Iolandas Stimme reist über Jahrzehnte hinweg und trifft uns – atmend, kratzig, ungebrochen lebendig.
Das Künstlerinnenduo STUDIOLANDA, angesiedelt in Sardinien, sucht nach einem eigenständigen künstlerischen Umgang mit Archiven und Traditionen. Giorgia Cadeddu und Vittoria Soddu kommen aus den Bereichen Design und Bildende Kunst. Die erzählerischen Formen von STUDIOLANDA bringen unterschiedliche Disziplinen und künstlerische Praktiken zusammen: Dokumentation, Film, Sound und vor allem Zuhören.
Mitwirkende:
Imogen Kogge
Franziska Krol
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Immer jetzt

Sendetermine: SWR Kultur - Sonntag, 5. Apr 2026 23:05
Autor(en): Johannes S. Sistermanns
Produktion: SWR 2024 47 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Regisseur(e): Johannes S. Sistermanns
Komponist(en): Johannes S. Sistermanns
Ton und Technik: Wolfgang Rein
Ton und Technik: Andreas Völzing
Ton und Technik: Andrea Greß
Ton und Technik: John Krol
Dramaturgie: Frank Halbig
Inhaltsangabe: „Immer jetzt“ ist der Klang des Kyūdō. Die traditionelle japanische Bogenkunst ist Materialklang – Klangimpulse strukturieren den rituellen Schussverlauf. Ethische Werte wie Aufrichtigkeit, Höflichkeit und Gruppenharmonie dominieren im Übungsraum (Dojo). Das Klangholz, der explosive Bogenabschuss, die Treffer im papierüberspannten Ziel (Mato), das trockene Knarzen des geharzten Lederhandschuhs: All das wird 249 freischwingenden Klaviersaiten im geöffneten Flügel zugespielt: „Immer jetzt“ – der zurückbleibende Resonanzklang, analog der zurückbleibenden Körperform des Kyudoka (des Kyudo-Schützen) nach dem Abschuss.
Die rhythmische Struktur des Hörstücks entsteht durch individuelle Schussverläufe und rituelle Gruppenformationen. Ziel-Einschüsse lösen weitere Klangbearbeitungen und dynamische Wechsel in O-Töne aus japanischen Dojos aus, was die Struktur des Hörstücks immer wieder verdichtet.
Mitwirkende:
Johannes S. Sistermanns
Links: Externer Link Homepage Johannes S. Sistermanns
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